Deadvlei, Big Daddy Düne und die Ballonfahrt: Im Sossusvlei in Namibia ist mehr los, als ein Tag hergibt. Wir waren selbst vor Ort und haben dort die Dünen ehrlich bewertet. Außerdem findest du in unserem Guide alles zu Eintritt, Übernachtung und beste Reisezeit.
auf unserer 3-wöchigen Namibia Rundreise konnten wir die besten Safari-Routen zwischen Dünen und Nationalparks für dich austüfteln. Hier findest du unsere Tipps für dein nächstes Wüsten-Abenteuer.
Was erwartet dich? Dich erwarten rote Dünen mitten in der Namib und das Deadvlei mit abgestorbenen Bäumen, deren Anblick für uns ein Muss ist.
Lohnt sich das Sossusvlei? Ja, wenn du im Park übernachtest. Dann kannst du bis Sonnenuntergang bleiben, und genau das hat sich für uns echt ausgezahlt.
Wie viele Tage? Wir empfehlen 2 Nächte und würden pro Tag nicht mehr als zwei Dünen einplanen. Big Daddy, Deadvlei & Co. verteilst du so ohne Hetze.
Unsere Unterkunftsempfehlung: Camper nehmen die Sesriem Campsite, sonst die Dead Valley Lodge. Beide sind unsere Wahl, weil du mit Park-Unterkunft eine Stunde früher rein darfst.
Inhaltsverzeichnis
Anreise
Die Anreise nach Sesriem ist relativ einfach. Für manche sind Sossusvlei und Deadvlei das erste Highlight während der Namibiareise. Von Windhoek aus fährt man ca. 4 Stunden bis zum Eingang des Nationalparks.
Von Lüderitz aus sind es ca. 5,5 Stunden Fahrt. Von Swakopmund aus 4,5 Stunden.
Unser Tipp: Plane einen Stopp bei Solitaire ein. Dort gibt es nicht nur eine Tankstelle, sondern auch einen richtig guten, immer frischen und weltberühmten Apfelkuchen bei McGregor’s Bakery. Wer Oldtimer liebt, bekommt hier auch einiges zu sehen.
Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit ist während der Trockenzeit von Ende April bis Oktober. Selbst zur Regenzeit sind die Niederschläge im Namib-Naukluft-Nationalpark aber sehr gering.
Wenn du bei Sesriem campst, solltest du allerdings beachten, dass es zur Hauptsaison (Juni–August) etwas kälter werden kann nachts. Aber sobald die Sonne morgens da ist, wird es schnell wieder warm.
Was du unbedingt beachten solltest, ist die Hitze bei den Dünen, v.a. im September/Oktober. Eigentlich empfehlen wir, die Big Daddy Dune nachmittags zu besteigen, das gilt aber nicht für September/Oktober. Bei über 30 Grad ist das einfach zu heiß. In diesem Fall würden wir dir eher raten, doch direkt vormittags bis ganz nach hinten zu fahren zu Deadvlei und Sossusvlei.
Durchschnittstemperaturen pro Monat
Mai
Tag: 24-28°C
Nacht: 8-12°C
Juni
Tag: 22-26°C
Nacht: 5-9°C
Juli
Tag: 21-25°C
Nacht: 4-8°C
August
Tag: 23-27°C
Nacht: 6-10°C
September
Tag: 25-29°C
Nacht: 9-13°C
Oktober
Tag: 28-32°C
Nacht: 12-16°C
Eintritt
Die bekannten Dünen wie Düne40, Düne45, Big Daddy Dune und auch die Lehm-Pfannen befinden sich alle im Namib-Naukluft-Nationalpark. Um den Nationalpark zu besuchen, musst du über die Gates reinfahren und Eintritt bezahlen.
Öffnungszeiten (FÜR ALLE, DIE IM PARK ÜBERNACHTEN)
Sonnenauf- bis Sonnenuntergang
Öffnungszeiten (FÜR ALLE, DIE nicht IM PARK ÜBERNACHTEN)
Eine Stunde nach Sonnenaufgang, Eine Stunde vor Sonnenuntergang
Eintritt
150 NAD p.P. (ca. 7€) + 50 NAD (2,50€) pro Auto
Tickets
nur vor Ort bei Gate 2, kann direkt für mehrere Tage gekauft werden
Die genauen Öffnungszeiten findet man nicht online, du kannst sie vor Ort am Gate erfragen. Allerdings kannst du dich jeweils am Sonnenauf- und -untergang orientieren. Soweit wir wissen, werden sie jede Woche um ca. 15 Min angepasst. Hier eine kurze Übersicht, wann in welchem Monat jeweils Sonnenauf- und untergang ist.
April: Sonnenaufgang ca. 06:40 Uhr, Sonnenuntergang ca. 18:45 Uhr
Mai: Sonnenaufgang ca. 06:50 Uhr, Sonnenuntergang ca. 18:25 Uhr
Juni: Sonnenaufgang ca. 07:00 Uhr, Sonnenuntergang ca. 18:15 Uhr
Juli: Sonnenaufgang ca. 07:00 Uhr, Sonnenuntergang ca. 18:20 Uhr
August: Sonnenaufgang ca. 06:50 Uhr, Sonnenuntergang ca. 18:30 Uhr
September: Sonnenaufgang ca. 06:30 Uhr, Sonnenuntergang ca. 18:45 Uhr
Oktober: Sonnenaufgang ca. 06:10 Uhr, Sonnenuntergang ca. 19:00 Uhr
Auf der Karte weiter unten siehst du zwei Gates eingezeichnet, nämlich das Main Entrance Gate 1 und das Desert Entrance Gate 2. Das ist der einzige Eingang, um nach hinten zum Sossusvlei und Deadvlei zu fahren. Wir erklären dir hier mal kurz den Unterschied:
Main Entrance Gate 1: Öffnet eine Stunde nach Sonnenaufgang, schließt eine Stunde vor Sonnenuntergang. Hier werden dein Kennzeichen und dein Name aufgenommen. Bei der Einfahrt wirst du von einem Guide kurz gestoppt
Desert Entrance Gate 2: Öffnet bei Sonnenaufgang, schließt zum Sonnenuntergang. Hier musst du anhalten, um dann bei der Rezeption dein Park-Permit zu kaufen
Zwischen den beiden Gates befindet sich der Sesriem Campingplatz und auch 1-2 andere Lodges. Nur wer hier übernachtet, schläft quasi im Park und kann somit direkt am Morgen zum Sonnenaufgang das Gate 2 nutzen. Alle anderen stehen meistens dann schon Schlange vor dem Gate 1 und werden erst eine Stunde nach Sonnenaufgang reingelassen bzw. müssen früher wieder draußen sein.
Achtung: Nur wer eine Unterkunft im Nationalpark gebucht hat, kann 1 Stunde früher rein und 1 Stunde länger bleiben, sodass man den Sonnenauf- oder -untergang sehen kann.
Unsere Tipps helfen dir?
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Hoteltipps
Es lohnt sich direkt im Nationalpark zu übernachten, denn nur dann hast du die Möglichkeit bis zum Sonnenuntergang im Park zu bleiben. Deshalb stellen wir dir hier einen Campingplatz sowie eine Lodge vor, die beide im Park liegen.
Generell gibt es im Nationalpark nur sehr wenige Unterkünfte. Die meisten davon sind staatlich und müssen über die offizielle NWR Website gebucht werden. Vor der Buchung musst du dich dort allerdings registrieren. Erwarte außerdem keinen richtigen Ort: Sesriem hat lediglich eine Tankstelle plus ein paar Unterkünfte, gegessen wird im Restaurant deiner Unterkunft oder du kochst selbst.
Unsere Wahl: Dead Valley Lodge
Wenn ihr nicht campt, dann würden wir euch im Nationalpark keine staatliche Unterkunft empfehlen, denn diese sind seeehr teuer, sondern die einzige nicht-staatliche Unterkunft. Das ist zwar auch kein Schnäppchen, aber Preis-Leistung ist trotzdem besser, denn Frühstück und Abendessen sind im Preis auch schon inkludiert. Man schläft in einem Chalet mit Ausblick auf die Wüste. Es gibt ein hübsches Restaurant mit Pool, also alles sehr exklusiv, da kann man nicht meckern.
Dieser Campingplatz ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, zumindest die Waschhäuschen, aber er ist sehr beliebt und auch schnell ausgebucht, denn es ist der einzige Campingplatz im Nationalpark und somit auch die einzige Möglichkeit für Camper, länger im Park zu bleiben. Direkt bei der Rezeption befinden sich auch ein kleines Restaurant mit Bar, Shop und Pool. Auf dem Campingplatz verteilt sind mehrere Waschhäuser.
Strom und Schattenplätze
Restaurant und kleiner Shop
Pool
Waschhäuschen schon etwas in die Jahre gekommen, aber ok
Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.
Wo kann man in Sossusvlei & Deadvlei gut essen?
Wie gesagt, ist Sesriem nicht wirklich eine Ortschaft, es gibt dort nur ein paar weit verstreute Unterkünfte, eine Tankstelle und den Eingang zum Nationalpark. Essen klappt also nur im Restaurant der Unterkunft oder du kochst selbst, wenn du mit dem Camper unterwegs bist oder isst im Restaurant des Campingplatzes.
Damit du deine Reise nach Sossusvlei & Deadvlei noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten Namibia-Artikel für dich zusammengefasst.
Und damit du in Sossusvlei & Deadvlei auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte Namibia-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.
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Karte mit allen Sossusvlei & Deadvlei Sehenswürdigkeiten
Unsere Tabelle zeigt dir, welche Spots im Sossusvlei echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was wir nur als „Optional“ einstufen. Damit du dich zwischen den Dünen nicht verfranst, haben wir dir außerdem eine Karte mit allen Dünen im Überblick erstellt.
Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!
alle Dünen im Überblick
Dünen & Sehenswürdigkeiten
Alle Dünen und Sehenswürdigkeiten, die wir dir nun vorstellen, befinden sich innerhalb des Namib-Naukluft-Nationalparks. Wir stellen dir alle Dünen vor, die du auch besteigen kannst. Man kann nämlich entlang der 60km langen Straße nicht einfach anhalten und irgendeine Düne besteigen, sondern nur die, die auch ausgeschrieben sind.
Um zum berühmten Deadvlei zu gelangen, fährst du bis zum Ende der Teerstraße, dann geht es 4 Kilometer durch tiefen Sand. Vom Parkplatz aus brauchst du gemütliche 15 Minuten zu Fuß. Wir sind nachmittags über die Big Daddy Düne ins Deadvlei gelaufen, und dieser Anblick hat sich bei uns festgesetzt.
Auf der ausgetrockneten Lehmpfanne stehen uralte, abgestorbene Bäume. Seit rund 900 Jahren wollen sie verrotten und schaffen es nicht, weil die Wüste sie festhält. Das Deadvlei bleibt für uns ein klares Highlight im Sossusvlei, weil du diese Kulisse so nirgendwo sonst findest.
Unser Tipp: Am Vormittag drängt sich hier der größte Andrang. Ab 15 Uhr, sobald die Shuttles stoppen, wird es spürbar ruhiger.
Anfahrt
Allradfahrzeug ist Pflicht
Mit eigenem 4×4 senkst du den Reifendruck auf 1,6 bar und legst 4WD Low ein, dann schaffst du die Strecke ohne Probleme.
Ohne 4×4 fährst du bis zum Parkplatz vor der Sandstraße und steigst dort in den 4×4-Shuttle um, der dich nach hinten bringt (allerdings nur bis 15 Uhr).
Im Jahr 2026 wollten Anbieter den 4×4-Shuttle für alle Touristen verpflichtend machen, die Regierung hat das aber abgelehnt. Du entscheidest weiterhin selbst, ob du mit deinem 4×4 durch den Sand fährst oder den Shuttle nimmst.
Die Big Daddy Düne misst 325 Meter und gilt als höchste Düne der Welt, der Aufstieg verlangt dir echte Kondition ab. Die Hitze treibt die meisten gleich nach Sonnenaufgang nach oben, genau dann ist hier aber auch der größte Andrang.
Wir sind spätnachmittags gestartet und es war heiß (sehr heiß!), dafür gehörte uns die Düne ganz allein. Wir brauchten mit zügigem Tempo etwa 1 Stunde und 15 Minuten nach oben, den Abstieg erledigst du in wenigen Minuten, und dieses endlose Dünenlaufen macht einfach riesig Spaß, deswegen zählt Big Daddy für uns zu den Highlights.
Aufstieg & Rückfahrt
Mit dem Allradfahrzeug fährst du bis zum Deadvlei-Parkplatz, die letzten 4 km führen durch Sand.
Die Shuttles enden um 17 Uhr. Willst du länger bleiben, brauchst du einen eigenen 4×4 und musst IM Park übernachten, damit du 1 Stunde länger bleiben darfst (siehe Eintritt).
Der Aufstieg ist unmarkiert. Nach dem Parkplatz links halten und nicht Richtung Deadvlei gehen. Oft siehst du schon Fußspuren und den Pfad über die Dünenkante nach oben.
Für den Aufstieg brauchst du 1,5 bis 2 Stunden. Wir waren zügig in etwa 1 Stunde und 15 Minuten oben, plane aber gut 1,5 Stunden ein. Die komplette Wanderung sollte ca. 2,5 Stunden dauern.
Der Abstieg endet nach ein paar Minuten in der Lehmpfanne vom Deadvlei, von dort sind es ca. 20 Minuten zurück zum Parkplatz.
Pack Schuhe gegen heiße Füße ein, plus Wasser, Sonnenschutz und Snacks.
Bist du nachmittags oder kurz vor Sonnenuntergang hier, kannst du für die Rückfahrt zum Camp die 60 Kilometer Teerstraße auch mit niedrigem Reifendruck (1,6 bar) fahren und sparst dir das Aufpumpen nach dem Sandabschnitt. Von ganz hinten bis zum Gate brauchst du etwa 1 Stunde, aber du solltest genug Puffer vor Gate-Schluss einrechnen.
Highlight
3. Ballonfahrt
Start
zum Sonnenaufgang
Kosten
9020 NAD (ca. 440€ p.P.)
Anbieter
Nambik Sky Balloon Safaris
Rabattcode
Gib bei der Online-Buchung den Code „traveloptimizer5“ ein, um 5% Rabatt zu erhalten
Bei der Ballonfahrt schwebst du zum Sonnenaufgang über die Dünen am Rand der Namib und unter dir siehst du Tierherden. Oben herrscht ohne Motorenlärm und Wind Ruhe, und je nachdem, wohin der Wind zieht, bekommst du mal das Dünenpanorama oder mal die karge Landschaft davor zu sehen.
Nach etwa einer Stunde folgt ein Frühstück in freier Natur mit Buffet und Champagner. Die Fahrt ist für uns ein Highlight, weil du das Sossusvlei und Namibia aus einer Perspektive erlebst, die du vom Boden aus nie bekommst. Wir fanden das Schweben unbeschreiblich schön und möchten es auf keinen Fall missen.
Unser Tipp: Zur Hauptsaison sind die Fahrten rasch ausgebucht. Sichere dir deinen Platz deshalb früh über die Website und spare mit dem Rabattcode „traveloptimizer5“ 5 %.
Ablauf
Treffpunkt ist rund 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang im Büro von Namib Sky, vom Sesriem Campingplatz brauchst du etwa 20 Minuten.
Vor dem Start gibt es Kaffee, ein paar Kekse und ein kurzes Briefing. Anschließend geht’s auf eine Wiese, wo du mitbekommst, wie der Ballon startklar gemacht wird.
Der Korb hat Platz für bis zu 16 Personen, die Fahrt dauert etwa eine Stunde.
Nach der Landung auf dem Privatgelände von Namib Sky holt dich ein Geländewagen ab und bringt dich zum Frühstück. Danach fahrt ihr zurück zum Büro.
Direkt nebenan kannst du die Schule besichtigen, die der Besitzer aus den Gewinnen und Spenden der Ballonfahrten aufgebaut hat. Vielleicht fliegst du sogar mit Besitzer Denis, der gern Geschichten über das Land, seine Leute und das Ballonfahren erzählt.
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Das Sossusvlei ist ein meist ausgetrocknetes Tal mitten im Namib-Naukluft-Nationalpark, umgeben von riesigen Dünen, darunter Big Daddy. Anders als im Deadvlei stehen hier keine abgestorbenen Bäume, deshalb hält es als Fotomotiv nicht ganz mit. Wasser gibt es hier nur in seltenen Regenjahren, sobald der Tsauchab-Fluss bis in die Wüste vordringt.
Vom Sesriem-Gate fährst du rund 60 Kilometer auf Asphalt und kommst dabei schon an Düne 40 und Düne 45 vorbei. Die letzten 4 Kilometer durch tiefen Sand schaffen nur 4×4-Fahrzeuge, alternativ nimmst du am Parkplatz am Ende der Teerstraße den Shuttle. Danach sind es noch 15 bis 20 Minuten zu Fuß, und von hier aus kannst du gleich weiter zur Big Mama Düne hoch. Unserer Meinung nach lohnt sich der Stopp, aber das Deadvlei daneben hat die stärkere Kulisse.
Unser Tipp: Der Shuttle fährt nur bis 15 Uhr. Willst du später rein, brauchst du einen eigenen 4×4.
Lohnt sich
5. Düne 45
Höhenmeter
80 Höhenmeter
Dauer Aufstieg
30-45 Minuten
Schwierigkeit
leicht
Genau 45 Kilometer vom Sesriem-Gate entfernt liegt die Düne 45, daher der Name. Der Stopp lohnt sich für uns, weil du ohne Sandpiste und ohne Allrad eine grandiose Aussicht über die Dünen von Namibia bekommst.
Bis zum großen Parkplatz unten fährst du nur auf Asphalt, das klappt also problemlos, wenn du selbst fährst. Mit 80 Metern ist sie zwar kein Riese, dafür stehst du aber auch schon nach 30 bis 40 Minuten ganz oben.
Unser Tipp: Komm zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, dann taucht die Sonne die Dünen in warmes, goldenes Licht.
Lohnt sich
6. Düne 40
Höhenmeter
60 Höhenmeter
Dauer Aufstieg
30-45 Minuten
Schwierigkeit
leicht
Oben auf der Düne 40 haben wir ein kleines Picknick ausgepackt und den Sonnenuntergang genossen, während die Düne in warmen Farben leuchtete. Sie liegt direkt neben der Düne 45, und auf dem Weg ins Sossusvlei und Deadvlei fährst du ohnehin an ihr vorbei.
Mit etwa 60 Metern ist sie etwas kleiner, nach rund 30 Minuten bist du oben und hast ebenfalls eine schöne Aussicht. Die Düne 40 lohnt sich, weil hier meistens weniger los ist als an der bekannten Düne 45 und du die Wüste in Ruhe genießen kannst.
Nur ein paar Kilometer vom Sesriem-Gate entfernt erstreckt sich der Sesriem Canyon durch den Namib-Naukluft-Nationalpark. Der Tsauchab-Fluss hat über Millionen Jahre diese 30 Meter tiefe und knapp einen Kilometer lange Schlucht ins Gestein gegraben.
Du kannst über mehrere Wege in den Canyon hinunterwandern, dabei läufst du zwischen steilen Felswänden entlang und findest nach Regen manchmal sogar ein paar Wasserstellen. Für einen kurzen Abstecher gehst du 10 Minuten in eine Richtung und kehrst dann um. Wir waren zur Mittagszeit dort, da war wenig los und zwischen den Wänden blieb es schattig und kühl. Der Canyon lohnt auf jeden Fall einen Stopp.
Unser Tipp: Hast du mehr Zeit, mach aus dem Abstecher eine Rundwanderung durch den Canyon.
Direkt neben der Lehmpfanne des Sossusvlei liegt die Big Mama Düne, die du ebenfalls offiziell besteigen darfst. Mit 200 Höhenmetern ist sie eine sportliche Herausforderung, je nach Fitness brauchst du 60 bis 90 Minuten nach oben.
Von oben blickst du über die endlosen roten Dünen und die weiße Lehmpfanne. Für uns war sie jedoch optional. Wir haben uns eher für die Big Daddy Düne entschieden, weil Big Daddy höher ist und dich am Ende gleich ins Deadvlei bringt.
Unser Tipp: Pack genug Wasser ein und schütz dich gut vor der Sonne.
Optional
9. Elim Düne
Höhenmeter
100 Höhenmeter
Dauer Aufstieg
30-45 Minuten
Schwierigkeit
leicht
Die Elim Düne ist die kleinste der Dünen hier und liegt nur 5 Kilometer vom Sesriem-Gate entfernt. Je nach Tempo und Fotopausen stehst du nach 30 bis 45 Minuten oben auf ihren rötlichen Sandkuppen.
An der Rezeption wird sie gern für den Sonnenuntergang empfohlen, weil du danach schnell wieder am Ausgang bist. Für uns ist sie nur optional, weil der Blick auf die umliegenden Dünen im Vergleich zur Düne 40 oder Düne 45 längst nicht so gewaltig ist. Deshalb haben wir sie selbst ausgelassen.
Unser Tipp: Nimm die Elim Düne nur, wenn du nach dem Sonnenuntergang schnell am Gate sein musst. Sonst ist die Düne 40 die schönere Wahl.
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