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TOP 15 Montenegro Sehenswürdigkeiten: Das sind die Highlights!

Montenegro steckt voller Highlights – von Kotor und Budva an der Küste bis zu den wilden Landschaften im Durmitor-Nationalpark. Entdecke die schönsten Sehenswürdigkeiten an der Adria und im Inland, inklusive interaktiver Karte, damit du auf deiner Reise nichts verpasst!

Montenegro Sehenswürdigkeiten
Moin Autorenbox Lina

Hier schreibt Lina!

Klein, aber unglaublich vielfältig: Montenegro hat Lina nachhaltig beeindruckt. Auf ihrer Rundreise hat sie Natur und Kultur erkundet und teilt ihre persönlichen Entdeckungen hier mit dir.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Hightlights an der Küste

An Montenegros Mittelmeerküste reiht sich ein Highlight ans nächste! Von schönen Sandstränden über historische Altstädte bis hin zu beeindruckenden Berglandschaften findest du alles an dem recht überschaubaren Küstenabschnitt Montenegros. Am bekanntesten ist mit Abstand der kleine Ort Kotor mit seiner mittelalterlichen Altstadt und unglaublich schöner Bucht drumherum. Doch neben den Highlights in und um die Bucht von Kotor gibt es noch so einiges mehr:


Altstadt & Bucht von Kotor

Highlights

  • St. Tryphon-Kathedrale
  • Stadtmauern
  • Uhrenturm
  • plane min. 2h ein

Das Highlight Montenegros ist wohl die kleine, malerische Altstadt am Fuße der Berge mit Ausblicken auf die fast fjordähnliche Landschaft der Bucht von Kotor. Nicht ohne Grund ist die Stadt heute einer der beliebtesten Orte Montenegros – in der Altstadt fühlt man sich direkt ins Mittelalter transportiert mit den vielen engen, verwinkelten Steingassen und den gut erhaltenen Gebäuden, sowie der intakten Stadtmauer. Erstmals besiedelt wurde das heutige Kotor schon im 3. Jahrhundert v.Chr. und wurde unter den Römern und den Venezianern zu dem Kotor, das du heute besuchen kannst.

Innerhalb der Stadtmauern leben mittlerweile nur noch wenige Einheimische, viel mehr findest du in der Altstadt, vor allem viele Restaurants, Cafés und Hotels. Vor allem am Abend kann ich dir empfehlen, in eines der vielen Restaurants in der Innenstadt einzukehren und draußen inmitten der historischen Plätze zu essen. Während du Kotor bequem auf einem Tagesausflug besuchen kannst (Montenegro ist schließlich ein sehr kleines Land), würde ich dir raten, in der Nähe Kotors oder sogar in der Altstadt zu übernachten. Nur so kannst du frühmorgens und am Abend Kotor von seiner schöneren (leeren) Seite sehen. Zudem bietet sich Kotor ideal zum Erkunden weiterer Sehenswürdigkeiten in der Umgebung an.

Tipp: Wenn irgendwie möglich, versuche die Altstadt tagsüber zu meiden, da viele Tages- und Kreuzfahrttouristen zu dieser Zeit in der kleinen Altstadt sind. Erkunde die Altstadt lieber in Ruhe am Morgen oder ab dem späten Nachmittag.


Wanderung zur San Giovanni Festung

Infos

  • am besten frühmorgens
  • 1355 Stufen hinauf
  • ca. 1,5h
  • mittlerweile 15€ Eintritt
  • mehr Infos

Schönere Ausblicke findet man kaum als den Ausblick von der San Giovanni Festung, die auch unter den Namen St. John, Sveti Ivan oder Kotor Fort bekannt ist. Auf halbem Wege zwischen Bergspitze und der Altstadt Kotors befindet sich die San Giovanni Festung und bietet einen spektakulären Anblick auf die Bucht von Kotor und die Altstadt von oben! Die Festung an sich ist nicht restauriert und halb verfallen, was die Festung zu einem spannenden Ort macht – vor allem, wenn du gerne fotografierst.

Während der Aufstieg zur Festung nicht ganz ohne ist, ist es der Ausblick definitiv wert! Über 1300 Stufen führen dich von der Altstadt hinauf zur Festung; ein Workout ist also vorprogrammiert. Nicht nur wegen der Vervielfachung der Touristen im weiteren Tagesverlauf, sondern vor allem auch wegen der Hitze, würde ich dir empfehlen, die Wanderung frühmorgens zu starten. In den Sommermonaten erreichen die Temperaturen in Kotor nicht selten Werte über 35 °C, oftmals gepaart mit schwüler Luft. Am frühen Morgen sind die Temperaturen noch niedriger und der Weg ist im Schatten.

Tipp: Nimm vor allem in den Sommermonaten viel Wasser mit (auch frühmorgens schon)!


Our Lady of the Rocks

Infos

  • vorgelagerte Insel in der Bucht von Kotor
  • 09:00-16:00 Uhr
  • am besten mit Tour besuchen
  • zur Tour

Die Our Lady of the Rocks ist auch bekannt als Gospa od Škrpjela. Die kleine vorgelagerte Insel ist nur einen Steinwurf vom idyllischen Ort Perast entfernt. Gospa od Škrpjela ist eine künstlich erschaffene Insel, die sich über Jahrhunderte formte. Neben Steinen versenkten Einheimische auch Schiffe, sodass langsam die kleine Insel entstand. Einer Legende nach fanden Fischer im 15. Jahrhundert auf der Insel die Madonna mit Kind und entschieden sich, infolgedessen eine Kirche auf der Insel zu errichten. Heute befindet sich auf der kleinen Insel neben der Kirche auch ein kleines Museum, wobei für mich das Highlight eindeutig der 360° Ausblick auf die Bucht von Kotor war!

Die Insel kannst du entweder mit einer kurzen Bootsfahrt von Perast aus erreichen oder per Bootstour von Kotor. Egal wie du zur Insel kommst, ob mit Auto/Bus nach Perast und dann mit dem Boot oder per Bootstour mit Stopps von Kotor aus, eins ist sicher: Die Landschaft ist der Hammer! Je nachdem, ob du ins Museum gehen willst und wie viel Zeit du in der Kirche verbringst, solltest du für deinen Besuch ca. 1 Stunde einplanen.

Tipp: Wenn du Zeit hast, schlendere auch durch Perast. Die Altstadt ist ebenfalls wunderschön.

Map

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Mausoleum im Lovcen Nationalpark

Infos

  • hauptsächlich für tolle Aussichten
  • Mausoleum und Wanderungen
  • ideal zu kombinieren mit Besuch in Cetinje

Der Lovćen-Nationalpark befindet sich direkt neben Kotor und ist ebenfalls eine der Top-Sehenswürdigkeiten. Besonders bekannt ist die Straße von Kotor in den Nationalpark, denn die Straße schlängelt sich mit Serpentinen den Berg hoch und bietet dir tolle Aussichten auf die Bucht von Kotor und das Meer. Anders als von der San Giovanni Festung, die auf halbem Weg die Berge hinauf liegt, hast du auf dem Weg in den Lovćen-Nationalpark einen noch weiteren Blick auf die Bucht von ganz oben. Glücklicherweise gibt es immer wieder kleine Parkbuchten, in denen du halten kannst, um den Anblick zu genießen.

Die bekannteste Attraktion im Lovćen-Nationalpark ist das Njegoš-Mausoleum. Das Mausoleum an sich ist recht unspektakulär, aber der Ausblick auf die Landschaft des Nationalparks ist dafür umso besser. Neben dem Mausoleum kannst du im Lovćen-Nationalpark auch einige schöne Wanderungen durch die hügelige Landschaft machen. Egal, ob du wandern gehen willst oder nicht, ein kleines Picknick mit Aussicht solltest du allerdings definitiv einplanen!

Achtung: Die Straße zum Nationalpark ist sehr eng und wird auch von Bussen befahren – sei vorsichtig.


Lipa Höhle

Infos

  • April-November geöffnet
  • 10:00-16:00 Uhr
  • nur mit geführter Tour besuchbar
  • zur Tour

Ein Ausflug in den Lovćen-Nationalpark lässt sich ideal mit einem Besuch der Lipa Höhle verbinden. Die Karsthöhle ist eine der größten Höhlen Montenegros und kann nur mit einer geführten Tour besucht werden, auf der du mehr über das Ökosystem der Höhle und ihre Entstehung lernen kannst. Das Höhlensystem der Lipa Höhle umfasst rund 2,5 Kilometer und variiert vom höchsten zum niedrigsten Punkt um gute 300 Meter. Neben der schieren Größe der Höhle ist auch ein unterirdischer Fluss, der durch die Höhle fließt, eines der Highlights der Höhle.

Bis heute ist die Lipa Höhle die einzige Höhle in Montenegro, die von Gruppen besucht werden kann. Die geführte Tour solltest du im Voraus reservieren und sie dauert eine gute Stunde. Vom Parkplatz der Höhle aus, wirst du mit einem Zug ins Innere der Höhle gefahren, um dort deine Tour durch das Höhlensystem zu starten.

Tipp: Jacke mitnehmen! Im Inneren der Höhle sind es auch im Sommer nur 10°C.


Altstadt & Strände von Budva

Highlights

  • Budva Ballerina Statue
  • Jaz Strand
  • Mogren Strand
  • Küstenhöhlen (zur Tour)

Budva ist einer der beliebtesten Ferienorte für Menschen aus dem Balkan. Dementsprechend voll kann es in den Sommermonaten auch werden. Bekannt ist Budva als eine der größten Städte Montenegros vor allem für seine Party-Szene. Ich war deswegen bei meinem Besuch etwas skeptisch, doch glücklicherweise bekommt man nichts von den Partys mit, wenn man nicht aktiv danach sucht. Während der neuere Teil Budvas mit den großen Hotels nicht sonderlich sehenswert ist, ist es die Altstadt im venezianischen Stil durchaus. Die kleine Altstadt ist ähnlich wie die in Kotor gut erhalten und grenzt an den Jachthafen der Stadt an, sodass du einen Spaziergang entlang der Promenade ideal mit dem Besuch der Altstadt aus dem 7. Jh. verbinden kannst. Vor allem zum Sonnenuntergang kann ich dir den Besuch sehr empfehlen.

Budva bietet sich als guter und vor allem recht erschwinglicher Ausgangspunkt für viele Sehenswürdigkeiten in der Umgebung an. Die Strände etwas außerhalb von Budva zählen zudem zu den schönsten des Landes.


Sveti Stefan

Infos

  • nur für Hotelgäste zugänglich
  • mehrere Aussichtspunkte mit Blick auf die Insel
  • viele schöne Strände in der Umgebung

Sveti Stefan ist einer der Must-See Orte Montenegros. Die kleine vorgelagerte Felsinsel ist durch eine Sandbrücke mit dem Festland verbunden. Glasklares Wasser und Strände siehst du auf beiden Seiten der Sandbrücke. Auf der Insel befindet sich ein mittelalterliches Dorf im venezianischen Stil. In den 60er Jahren wurde das historische Dorf bereits zu einem Luxusresort mit 250 Betten umgebaut, aber der ursprüngliche Charakter und die Gebäude wurden bewahrt. Bekannte Promis aus aller Welt verbringen vor Ort gerne einige Tage. Das gut erhaltene, mittelalterliche Dorf auf der Insel rundet das perfekte Postkartenmotiv ideal ab!

Der Anblick der Insel von einem der Aussichtspunkte ist definitiv ein Highlight. Die meisten Touristen nutzen den Aussichtspunkt direkt an der Hauptstraße für ihren Ausblick auf Sveti Stefan – doch es gibt einen kleinen Geheimtipp mit weniger Menschen und besserer Aussicht. Fahre den kleinen Umweg zur Kirche St. Sava und sieh von dort aus nicht nur das malerische Sveti Stefan, sondern auch die ganze Küste.


Skadar See & Skadar Schleife

Highlights

  • am besten vom Wasser aus ansehen
  • wunderschöne Landschaft
  • viele kleine Kanäle nur mit Boot zugänglich
  • zur Bootstour

Der Skadar See ist ein riesiger See, der zur Hälfte in Montenegro und zur Hälfte in Albanien liegt. Bekannt ist er vor allem als Vogelparadies, denn gut 280 verschiedene Vogelarten finden hier ihr Zuhause. Im Gegensatz zur felsigen Landschaft in der restlichen Küstenregion, zeichnet den Skadar See das viele Grün aus. Grüne Hügel, viel Schilf und bewachsene, kleine Kanäle, die vom See abgehen. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, die Landschaft vom See aus anzusehen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Du kannst eine Bootstour über den See und in die vielen kleinen Kanäle unternehmen oder selbst per Kajak den See erkunden.

Neben dem See an sich gibt es noch eine weitere Sehenswürdigkeit im Umkreis: z.B. die Skadar Schleife, die auch als Pavlova Strana bekannt ist. Vom Aussichtspunkt kannst du die fast 360° Flussschleife aus sehen und bekommst gleichzeitig einen tollen Ausblick auf die umliegenden Hügel und die Natur des Nationalparks.

Die Region um den Skadar See ist viel weniger besucht als die angrenzende Küstenregion. Wenn du also nach schönen Zielen etwas abseits der Massen suchst, dann solltest du den Skadar See unbedingt besuchen.

Tipp: Landschaft unbedingt vom Wasser aus ansehen!


Stari Bar

Highlights

  • mittelalterliches Aquädukt
  • alte Festungen und Paläste
  • historischer Uhrenturm
  • verfallene Stadtmauern

Seit über 2000 Jahren ist der kleine Ort Stari Bar besiedelt. Zuerst von den Römern und im Laufe der Jahrhunderte auch von den Türken. Nach einem verheerenden Erdbeben wurde die Stadt von ihren Einwohnern verlassen und ist seitdem unbewohnt. Heute ist die verfallene Altstadt quasi ein riesiges Freilichtmuseum, in dem du auf Entdeckungstour durch zerfallene Ruinen gehen kannst. Neben den historischen Stadtmauern kannst du viele verlassene Herrenhäuser, alte Kirchen und Festungen erkunden. Das Highlight des Ortes ist wohl aber das Aquädukt, das im 16. Jh. vom türkischen Reich errichtet wurde und noch heute die Landschaft des Ortes prägt.

Mittlerweile ist Stari Bar eine sehr beliebte Sehenswürdigkeit in Montenegro. Deswegen solltest du versuchen, früh dort zu sein. Nur so kannst du auch den verlassenen Charme der Stadt erleben und der Hitze des Tages entfliehen. Zur Entdeckung der verlassenen Stadt solltest du mindestens 2 Stunden einplanen.

Tipp: Trage festes Schuhwerk zum Erkunden!


Sandstrand bei Ulcinj

Infos

  • längster Sandstrand Montenegros
  • teils schwarzer Sand
  • ideal zum Baden
  • WCs, Duschen und Restaurants vor Ort

Der Strand bei Ulcinj ist für Montenegro etwas Besonderes, denn die meisten Strände des Landes sind Kieselstrände. Neben dem Sandstrand in Bečići gibt es nur einen weiteren Sandstrand im Land, der um einiges größer ist, als der in Bečići. Der Velika plaža ist ein 12 Kilometer langer Sandstrand etwas südlich von Ulcinj nahe der albanischen Grenze. Der Strand ist der ideale Badestrand und bietet auch Essensmöglichkeiten, Umkleiden usw. an.

Solltest du die Velika plaža besuchen, dann mache definitiv auch einen Abstecher zur Altstadt Ulcinj. Die Altstadt befindet sich auf einer kleinen, erhöhten Halbinsel und ist seit dem 5. Jh. v. Chr. bewohnt. Lange Zeit war die Stadt unter Kontrolle der venezianischen Verwaltung, bevor sie über 300 Jahre Teil des türkischen Reiches war. Die verwinkelten, mittelalterlichen Gassen und Häuser der Altstadt sind gut erhalten. Ich empfehle dir zudem, die Ulcinj Festung zu besuchen. Von dort aus hast du einen tollen Ausblick auf die Altstadt mit ihren terrakottafarbenen Dächern.

Tipp: Natürlich Badesachen nicht vergessen!

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Sehenswürdigkeiten im Inland

Montenegro hat sehr viel mehr zu bieten als nur die beliebten Küstenorte. Die meisten Touristen verbringen ihre Zeit in Montenegro lediglich dort und verpassen somit die tollen Sehenswürdigkeiten im Inland Montenegros. Hohe Berggipfel, wunderschöne, grüne Nationalparks und malerische Bergseen warten dort auf dich – vergiss im Inland auch nicht, die tiefste Schlucht Europas zu besuchen!


Durmitor Nationalpark

Highlights

  • Tara-Schlucht
  • Schwarzer See
  • Durmitor Ring Road
  • tolle Wanderungen

Der Durmitor Nationalpark bietet dir eine Auszeit von der Hitze der Küste in den Sommermonaten. Der Nationalpark ist Teil des Dinariden Gebirges und somit höher gelegen, was zu angenehmeren Temperaturen führt. Gut 50 Gipfel im Nationalpark sind über 2000 Meter hoch und laden so zu tollen Wanderungen ein. Neben hohen Bergen kannst du im Durmitor Nationalpark auch den größten und tiefsten Canyon Europas besuchen. Der beste Ausgangsort für deine Entdeckungstouren im Durmitor Nationalpark ist der Ort Žabljak. Im Sommer ein Outdoor-Ort mit Wanderern, Mountainbikern und Co. Im Winter ein Ski- und Wintersportparadies. Nahe des Ortes Žabljak befindet sich auch ein weiteres Highlight des Nationalparks: der Schwarze See.

Da Montenegro ein kleines Land ist, ist es nie weit – auch wenn du einmal quer durchs Land fährst. Von den Küstenorten aus brauchst du maximal drei Stunden mit dem Auto bis in den bergigen Nationalpark. Du könntest wahrscheinlich Wochen im Nationalpark verbringen, vor allem wenn du ein großer Outdoor-Fan bist, doch so viel Zeit haben die wenigsten. Empfehlen würde ich dir 3–4 Tage vor Ort, um die Highlights in Ruhe genießen zu können.


Tara Schlucht & Tara Brücke

Infos

Wusstest du, dass Montenegro die Heimat eines der tiefsten Canyons der Welt ist? Ich glaube, die wenigsten würden diese Frage mit Ja beantworten. Die Tara-Schlucht ist mit ihren 1.600 Metern nicht nur die tiefste Schlucht Europas, sondern zählt auch zu den größten Canyons der Erde. Gelegen im Durmitor-Nationalpark zählt die Tara-Schlucht definitiv zu einer der Highlights Montenegros. Es gibt drei Möglichkeiten, wie du die Tara-Schlucht am besten sehen kannst. Einmal von oben von tollen Aussichtspunkten aus, per Zip-Line über die Tara-Schlucht oder vom Fluss aus auf einer Rafting-Tour.

Am beeindruckendsten ist auf jeden Fall die Option vom Fluss aus, denn nur so wirst du dir der schieren Größe des Canyons bewusst. Je nach Jahreszeit und Wasserstand kann die Tour eine gemütliche Bootsfahrt oder eine adrenalingefüllte Rafting-Tour sein. Wenn du nicht so sehr auf Abenteuer stehst, dann sind die Aussichtspunkte eher etwas für dich. Einen guten Ausblick hast du von der Đurđevića Tara Brücke, die einmal quer über den Canyon führt. Alternativ ist auch der Ćurevac Aussichtspunkt zu empfehlen. Eine kurze Wanderung durch den Wald führt dich zum Aussichtspunkt mit tollem Blick auf die Schlucht und die hohe Berglandschaft drumherum.

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Schwarzer See

Infos

  • auf 1.416 Metern gelegen
  • bis zu 49 Meter tief
  • am besten 3,5 km Rundweg laufen (ab Ortskern 4,7km)

Den Schwarzen See könnte man sehr gut als Bilderbuchlandschaft betiteln. Klarer Gletschersee, vor massiven Berggipfeln im Wintergrund, gesäumt von Nadelbäumen und wunderschöner Natur. Deswegen ist der Schwarze See oder auch Crno Jezero genannt, auch eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Inland von Montenegro. Je nach Tages- und Jahreszeit kann es am See sehr voll werden. Empfehlen würde ich dir daher einen Besuch am frühen Morgen (bevor die Tagestouristen eintreffen) oder am späten Nachmittag.

Am besten erkundest du den Gletschersee auf dem Rundwanderweg, so kannst du die Landschaft von allen Seiten aus bewundern. Der Weg einmal um den See dauert ca. 2 Stunden und ist ein gemütlicher, schöner Spaziergang. Vom Zentrum Žabljaks aus kannst du entweder zu Fuß zum See laufen und deinen Spaziergang so etwas ausdehnen oder mit dem Auto innerhalb von 10 Minuten am Ufer des Sees ankommen.

Tipp: Vom Schwarzen See aus kannst du auch eine tolle 3-Seen-Wanderung über Mlinski potok (Mühlbachtal) bis zum Zminje jezero (Schlangensee) machen.


Biogradska Gora Nationalpark

Infos

  • 6 Gletscherseen im Nationalpark
  • einziger unberührter Urwald
  • viele grüne Bergweiden
  • große Biodiversität

Der Biogradska Gora Nationalpark ist ein weiterer toller Nationalpark im Inland Montenegros. Biogradska Gora ist kleiner als der Durmitor Nationalpark und liegt höhentechnisch tiefer. Bisher ist der Biogradska Gora Nationalpark sehr viel weniger besucht als andere Highlights im Inland, dabei bietet auch dieser Nationalpark schöne Gletscherseen und tolle Natur zum Wandern an. Empfehlenswert ist die Pesica Jezero View Loop Wanderung, für die du ca. 3h Stunden brauchst und die dich an Seen und traditionellen Nomadenhütten vorbeibringt. Auch der Biogradsee ist einen Besuch wert. Den Gletschersee kannst du auf einem Spaziergang um den See erkunden.

Besonders interessant ist auch, dass der Nationalpark den letzten echten Urwald in Europa besitzt. Die Bäume in diesem Wald sind bis zu 500 Jahre alt. Die Gipfel des Biogradska Gora Nationalparks sind generell nicht ganz so spektakulär wie die im Durmitor Nationalpark. Solltest du also nur Zeit für einen der beiden Nationalparks haben, würde ich dir eher zum Durmitor Nationalpark raten – es sei denn, du willst den Touristenströmen entkommen.


Kloster Ostrog

Infos

  • 1656 erbaut
  • Körper eines Heiligen in der Höhlenkirche begraben
  • zwei Teile des Klosters: oberer und unterer Teil

Das Ostrog Kloster ist eine so bekannte Sehenswürdigkeit, weil das Kloster mitten in eine hohe Felswand gebaut wurde. Die Bischöfe, die den Bau in Auftrag gaben, wollten das Kloster uneinnehmbar machen und wählten für das Kloster zwei bestehende Höhlen in der Felswand aus. Bis heute zieht das serbisch-orthodoxe Kloster viele Pilger und Gläubige an – aber mittlerweile auch viele Touristen, die das einzigartige Kloster sehen wollen. Vor allem wenn du vom Durmitor-Nationalpark nach Budva reist, liegt das Kloster fast auf direktem Wege und bietet sich so für einen kurzen Abstecher an.

Mittlerweile gibt es auch eine Aussichtsplattform mit gutem Blick auf das Kloster. Die Aussicht vom Kloster selbst auf die umliegende Landschaft ist zudem ebenfalls sehr beeindruckend. Die Wandbemalungen im Inneren des Klosters und die zwei Höhlenkirchen solltest du zudem nicht verpassen!

Hintergrund rot

Programm: 7-14 Tage Montenegro

Wenn du jetzt Lust hast, die Highlights bei einer Montenegro Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Ich habe dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

Das waren die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Montenegro. Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel helfen, einen Überblick über die Highlights in Montenegro zu bekommen und dir so die Planung des nächsten Urlaubs erleichtern. 😊

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Kommentare

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  • Meike
    22. August 2023

    Wie schöne Tipps und Highlights! Ich bin Ende September in Montenegro und freue mich schon sehr. Lg, Meike

    • Nina
      Nina von traveloptimizer
      23. August 2023

      Danke 🙂

  • Tom
    05. Mai 2024

    Hi Nina und Tom,

    vielen Dank für Euren Bericht! Ich empfand Budva und auch die umliegenden Strände absolut grausam, viel zu überlaufen und zu teuer für das was es ist! Am zentralen Strand von Budva wollte man für das Paar Sonnenstühle 50 Euro. Das war im Sommer 2022. Mittlerweile ist es bestimmt noch teurer. Ist Montenegro die Cote d´ Azur oder ehemaliges Jugoslawien auf dem Balkan?! 🙂 Als Tipp: Cetinje die ehemalige Hauptstadt im Inland kann ich empfehlen. Weitaus weniger Touristen und authentische Preise sowie Menschen.

    Habt weiterhin gute Erfahrungen auf euren Reisen!
    Beste Grüße,
    Tom

    • Tom
      Tom von traveloptimizer
      17. Mai 2024

      Hallo Tom,
      danke für deine Nachricht. Ja, da hast du Recht. In Budva findet man definitiv nicht die besten Strände, da muss man etwas außerhalb schauen 😉
      Liebe Grüße

Häufige Fragen: Montenegro Sehenswürdigkeiten

Was sind die schönsten Orte in Montenegro?
  • Bucht von Kotor
  • Lovcen Nationalpark
  • Durmitor Nationalpark
  • Tara-Schlucht

 

Was sind die besten Ausgangspunkte in Montenegro?
  • Kotor oder Budva an der Küste
  • Zabljak im Inland

 

Ist Montenegro gefährlich?

Wir haben uns nie unsicher gefühlt. Uns ist auch nichts bekannt, dass Touristen oft ausgeraubt wurden oder Ähnliches.