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Southern Scenic Route Neuseeland: Lohnt es sich?

Die Southern Scenic Route in Neuseeland ist einer der schönsten Roadtrips des Landes, aber wie planst du sie clever? Wir sind die Route durch Otago, Catlins und Fjordland selbst gefahren und haben für dich alles zusammengefasst: Anreise, Hotels, beste Reisezeit und ehrliche Tipps.

Southern Scenic Route Küste

Auf einen Blick

  • Was erwartet dich? Ein Roadtrip, der uns an einsame Strände, wilde Klippen, Wasserfälle und bis in die Fjorde Fjordlands geführt hat.
  • Lohnt sich die Southern Scenic Route? Unserer Meinung nach ja, denn für uns gehört die Strecke zu den schönsten Roadtrips Neuseelands.
  • Wie viele Tage? Wir würden dir mindestens 5 bis 7 Tage empfehlen, damit du Catlins, Fjordland und die Städte entspannt schaffst.
  • Unsere Unterkunftsempfehlung: Da wir an jedem Stopp woanders geschlafen haben, findest du unsere Lieblingshotels pro Ort in unserer Tabelle weiter unten.

Anreise & Fortbewegung

Anreise nach Neuseeland:

  • Für die Southern Scenic Route ist Christchurch der sinnvollere Flughafen, die Route liegt auf der Südinsel (Flug finden)
  • Auckland ist der größere Hub, liegt aber auf der Nordinsel
  • Von der Nord- auf die Südinsel: Interislander und Bluebridge, preislich ähnlich, eher nach Verfügbarkeit schauen

Fortbewegung:

  • Die Route fährst du mit dem Mietwagen mit Vollkasko ohne SB, eine Kompaktklasse reicht
  • Die meisten Straßen und Schotterstraßen sind gut befahrbar, vereinzelt gibt’s starke Steigungen und Gefälle

Empfehlung: Generell kannst du Gepäck & Gegenstände im Kofferraum lassen, wenn du das Auto auf einem Parkplatz abstellst. Geldbeutel oder Handy sollten jedoch nicht sichtbar im Auto liegen.

Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: Dezember bis Februar
  • Günstige Nebensaison: November und März (angenehme Temperaturen, fast alle Aktivitäten möglich, weniger Touristen und gemäßigte Preise)
Unterstützung Danke

Unsere Tipps helfen dir?

Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du dein Hotel, Mietwagen oder Ticket über unsere Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen 🧡

Hoteltipps

Weil sich die Southern Scenic Route über mehrere Hundert Kilometer zieht, haben wir an jedem größeren Stopp woanders übernachtet, statt jeden Abend wieder zu einem einzigen Hotel zurückzufahren. In der Tabelle unten findest du unsere Wahl pro Ort, von der Otago-Halbinsel bis nach Queenstown. In den Catlins ist die Auswahl überschaubar, deshalb solltest du gerade in der Hauptsaison zwischen Dezember und Februar früh buchen.

Was vorab buchen?

Attraktion/TourPreisTickets/Buchung
Peninsula Clearwater Wildlife Tour (Otago)ab 111 €zur Tour
Kiwi-Sichtungen in freier Wildbahn (Stewart Island)ab 128 €zur Tour
Bootstour Milford Soundab 84 €zur Tour
Tagestour Milford Sound ab Te Anauab 148 €zur Tour
Bootstour zu den Glowworm Caves (Te Anau)ab 64 € zur Tour
Tagestour Mildford Sound ab Queenstownab 135 €zur Tour
Bootstour Doubtful Soundab 185 €zum Ticket
Zipline-Abenteuer (Queenstown)ab 103 €zum Ticket
Tandem-Fallschirmsprung (Queenstown)ab 178 €zum Ticket
Helikopter-Rundflug (Queenstown)ab 190 €zum Ticket
Wein- & Foodtour (Queenstown)ab 123 €zum Ticket

Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.

Wo kann man entlang der Southern Scenic Route gut essen?

Essen ist auf einem Roadtrip durch Neuseelands Süden fast genauso wichtig wie die Aussicht, und entlang der Southern Scenic Route gibt’s zum Glück jede Menge kulinarische Highlights für jeden Geldbeutel:

  • Fergburger (Queenstown): legendäre Burger, unsere Empfehlung: “Ferg mit Käse, Tropical Swine, Chief Wiggam oder Cockadoodle Oink.
  • Sandfly Café (Te Anau): ideal für Frühstück oder ein kleines Mittagessen
  • The Fat Duck (Te Anau): neuseeländische Küche mit einem Hauch von Fine Dining
  • Speight’s Ale House (Dunedin): rustikales Pub-Ambiente, deftige Portionen und natürlich das berühmte Speight’s Bier vom Fass
  • Fleur’s Place (Moeraki): direkt am Hafen, Blick auf die Boote, Mischung aus Bar, Restaurant und Café
  • Catlins Café (Owaka): hausgemachte Suppen, Sandwiches und fantastischer Carrot Cake, ideal für den Zwischenstopp zwischen Nugget Point und Curio Bay
  • The Provisions Café (Arrowtown, bei Queenstown): idyllisches Gartenambiente, hervorragender Kaffee und Gebäck
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Weitere Tipps

Damit du deine Reise entlang der Southern Scenic Route noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten Neuseeland-Artikel für dich zusammengefasst.

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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Und damit du entlang der Southern Scenic Route auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte Neuseeland-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.

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Karte mit allen Southern Scenic Route Sehenswürdigkeiten

Welche Stopps entlang der Southern Scenic Route echte „Highlights“ sind, welche sich als Zwischenstopp „Lohnen“ und welche wir nur als „Optional“ einstufen, siehst du direkt in unserer Tabelle. Zur besseren Orientierung haben wir dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten der Southern Scenic Route in eine Neuseeland-Südinsel-Karte eingetragen.

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

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Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Entlang der Route

Auf der Southern Scenic Route auf der Südinsel von Neuseeland gibt es so einige Sehenswürdigkeiten, die du entdecken kannst. Sie führt an Küstenabschnitten vorbei, wie an der bekannten Otago-Küste, den abgelegenen Catlins oder auch durch das Fjordland. Dabei kommst du an verschiedenen Orten vorbei, wie dem versteinerten Wald am Curio Bay, an Wasserfällen wie den Purakaunui Falls, und den Cathedral Caves, und findest ganz viel unberührte Natur auf der Stewart Island und im Rakiura-Nationalpark.


Highlight

1. Otago & Albatross

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

10:15–20:00 Uhr (Führungen ab 10:30 Uhr)

Eintritt
Eintritt

Konstelos

Tickets für Führungen
Tickets für Führungen

60 Minuten: $65 NZD (32,50€); 90 Minuten: $75 NZD (37€)

Die Otago-Halbinsel liegt direkt im Stadtgebiet von Dunedin und lässt sich perfekt mit einem Stadtbesuch kombinieren. In der Sandfly Bay sind Robbensichtungen möglich, am Allans Beach findest du unberührte Natur, und am Taiaroa Head warten die schroffen Klippen an der äußersten Spitze der Halbinsel. Ganz am Ende steht das Royal Albatross Centre, der einzige Ort weltweit, an dem du Königsalbatrosse so nah an Land beobachtest.

Für uns ist die Otago-Halbinsel ein Highlight entlang der Southern Scenic Route und darf auf keiner Route fehlen. Uns hat vor allem die Mischung aus Stadtnähe und wilder Küste fasziniert. Wenn dich die Gelbaugenpinguine interessieren, können wir dir die „Clearwater 60 min Wildlife Tour“ (hier vorab buchen) empfehlen. Der Anbieter fährt in kleinen Gruppen nach Cape Saunders und achtet auf Artenschutz.

Unser Tipp: Das kleine Besucherzentrum am Albatross Centre erklärt liebevoll, wie viel Engagement hinter dem Schutz der Vögel steckt.


Highlight

2. Curio & Porpoise Bay

Curio Bay und Porpoise Bay liegen direkt nebeneinander, sind aber grundverschieden. In der Curio Bay siehst du bei Ebbe einen versteinerten Wald, der über 180 Millionen Jahre alt ist. Gleich daneben liegt die Porpoise Bay an der Südküste, in der oft die winzigen Hector-Delfine auftauchen, teils kannst du sogar mit ihnen schwimmen. Vom Lookout oberhalb hast du beide Buchten im Blick, uns ist dieser Kontrast nirgendwo sonst entlang der Southern Scenic Route so bewusst geworden.

Zusammen zählen Curio & Porpoise Bay zu den Must-See’s entlang der Southern Scenic Route in Neuseeland und sind auf keiner Catlins-Tour wegzudenken. Beachte unbedingt die Gezeiten, bei Flut verschwindet der versteinerte Wald unter Wasser. Die aktuellen Zeiten findest du in dieser Gezeiten-Tabelle.

Unser Tipp: Plane deinen Stopp so, dass du Ebbe erwischst und direkt im Anschluss zum Lookout hochgehst. So siehst du erst den Wald aus der Nähe und danach die Delfine von oben.


Highlight

3. Purakaunui Falls

Mit drei breiten Stufen und knapp 20 Metern Fallhöhe sind die Purakaunui Falls die bekanntesten Wasserfälle entlang der Southern Scenic Route. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg durch Farnwälder, in denen es nach feuchter Erde und Moos duftet, nach rund 10 Minuten stehst du am Wasser. Unten kannst du durch das seichte Becken entlangschlendern.

Für viele sind die Purakaunui Falls der Inbegriff der wilden und ursprünglichen Catlins. Deshalb gehören sie klar zu den Highlights und müssen auf jede Catlins-Route.

Unser Tipp: Komm möglichst früh am Morgen, dann hast du den Wasserfall oft für dich allein. Bei unserem Besuch saß eine Frau direkt am Wasser und meditierte, treffender lässt sich die Atmosphäre kaum beschreiben.


Highlight

4. Milford Sound

Mit seiner mächtigen Fjord-Kulisse gehört der Milford Sound zu den eindrucksvollsten Orten Neuseelands. Schon der Weg führt durch grüne Täler und spiegelnde Seen, bevor sich die Berge immer gewaltiger auftürmen. Erst eine Bootstour macht die Dimensionen greifbar, wenn du als winziges Boot unter gigantischen Klippen schipperst, Seehunde auf den Felsen beobachtest und mit Glück Delfine entdeckst.

In unserem Ranking ist er DIE Sehenswürdigkeit entlang der Southern Scenic Route. Du machst entweder von Te Anau aus eine Bootstour (flexibel, aber mit Parkgebühren), alternativ buchst du eine bequeme Tagestour ab Te Anau per Minivan samt Boot und Lunch oder bei knapper Zeit eine Ganztagestour ab Queenstown per Reisebus, wobei du dich auf kühles, nasses Wetter einstellen solltest.

Unser Tipp: Weiche bei Regen nicht aus, denn wir waren selbst bei strömendem Regen dort und die Wasserfälle, die die Felswände hinabstürzen, sorgten für Gänsehaut.


Lohnt sich

5. Moeraki Boulders

Auf der Southern Scenic Route in Neuseeland lohnt sich ein Stopp an den Moeraki Boulders unbedingt, und zwar nicht nur fürs schnelle Foto. Direkt an der Moeraki Boulders Road findest du einen großen öffentlichen Parkplatz, von dem ein kurzer Weg zum Koekohe Beach führt, wo die riesigen, kugelrunden Felsen mystisch verstreut im Sand liegen. Jeder Brocken wiegt mehrere Tonnen und ist teilweise bis zu zwei Meter groß.

Wissenschaftlich sind es Calcit-Konkretionen, die sich vor rund 65 Millionen Jahren im Meeresboden gebildet haben. Die Māori erzählen eine andere Geschichte, nach der die Steine uralte Flaschenkürbisse vom gestrandeten Reisekanu Araiteuru sind. Wir fanden beide Perspektiven spannend und würden dir eine halbe Stunde bis Stunde empfehlen, damit du am Strand entlangschlendern und die größten Boulders in Ruhe anschauen kannst.


Lohnt sich

6. Nugget Point

Der kleine Leuchtturm auf dem Hügel hat uns am Nugget Point sofort begeistert. Am kostenlosen Parkplatz startet ein ausgebauter Weg bergauf, in ca. 10 bis 20 min bist du oben zwischen kurvigen Straßen und steilen Klippen mit Blick auf das tiefblaue Meer.

Der Turm selbst war abgesperrt, aber vom Lookout daneben siehst du die berühmten „Nuggets“, kleine Felseninseln, die verstreut aus dem Wasser ragen. Mit etwas Glück tauchen hier sogar Robben oder Delfine auf, wir selbst haben dort Robben beim Sonnen entdeckt. Insgesamt ist der Nugget Point ein lohnender Stopp, der mehr bietet als nur eine Kulisse.

Map

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Lohnt sich

7. Cathedral Caves

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

Oktober – April (vorab Öffnungszeiten checken)

Eintritt
Eintritt

$15 NZD (7,50 €) für Erwachsene

hinweis
hinweis

Beachte vorher die Gezeiten, da man nur bei Ebbe hinein darf!

Tickets
Tickets

Bezahlung direkt vor Ort nur per Karte möglich

Namenstreu wirken die Cathedral Caves am Waipati Beach wie das Kirchenschiff einer Naturkathedrale. Vom öffentlichen Parkplatz führt ein Wanderweg über privates Land, der ca. 5 km lang ist und pro Strecke 30 bis 45 min braucht, für die Nutzung ist eine kleine Gebühr fällig. Vor Ort reichen weitere 0,5 bis 1 Stunde, je nach Gezeiten.

Wir fanden die Caves beeindruckend, würden dir als günstigere und ebenso schöne Alternative aber auch den Tunnel Beach empfehlen, dessen Zugang bislang völlig kostenlos ist. So bleiben die Cathedral Caves ein lohnender Umweg, sofern du die Gezeiten im Blick hast.

Unser Tipp: Der Zugang ist nur bei Ebbe möglich, deshalb check die Gezeitenzeiten unbedingt vorab.


Lohnt sich

8. Florence Hill Lookout

Zwischen Papatowai und Tautuku Bay schlängelt sich die Southern Scenic Route durch dichten Regenwald, bevor sich die Landschaft öffnet und die Bucht in voller Breite vor dir liegt. Der Florence Hill Lookout liegt direkt an der Straße, der kleine Parkplatz ist schnell gefunden.

Uns hat die Panoramaaussicht auf die Tautuku Bay sehr gefallen, der Florence Hill ist damit ein lohnender Zwischenstopp und einer der stillsten Momente entlang der Southern Scenic Route.


Lohnt sich

9. Cannibal Bay

Hinweis
Hinweis

Halte bitte immer Abstand zu den Robben! Sie sehen zwar gemütlich aus, sind aber blitzschnell, wenn man ihnen zu nahe kommt.

Der Name klingt erst mal gruselig, aber „Cannibal Bay“ ist absolut ungefährlich. Bekannt ist der Strand für seine Seehundkolonien, die oft in der Sonne dösen oder im flachen Wasser planschen. Ein kleiner Abzweig von der Southern Scenic Route führt über Schotter dorthin, aber die Mühe lohnt sich. Vor Ort haben wir einen Spaziergang barfuß am Strand gemacht und die Robben in Ruhe beobachtet.


Lohnt sich

10. McLean Falls

Mitten im Catlins Forest, nicht weit von der Southern Scenic Route entfernt, stürzen die McLean Falls in mehreren Stufen über moosbewachsene Felsen. Den kostenlosen Parkplatz findest du an der Rewcastle Road, die vom Chaslands Highway abzweigt, hier kannst du bei Bedarf noch einmal die Toilette nutzen. In nur etwa 20 Minuten läufst du durch dichten grünen Wald bis zum Wasserfall.

Nach Regenfällen oder bei Nebelschwaden im Wald wirkt der Wasserfall noch schöner, und genau diese Stimmung hat uns überzeugt. Der Abstecher lohnt sich definitiv.


Optional

11. Waipapa Point

Ganz am südöstlichen Zipfel der Southern Scenic Route liegt der Waipapa Point mit einem der ältesten Leuchttürme Neuseelands, gebaut nach einem tragischen Schiffsunglück Ende des 19. Jahrhunderts. Direkt vor Ort gibt es einen kostenlosen Parkplatz, von dem es nur wenige Meter zum Lookout oberhalb des Strandes sind, wo du oft Robben im Sand liegen oder durchs Wasser gleiten siehst.

Uns hat die einsame, friedliche Stimmung dieses Orts wirklich gut gefallen. Für deine klassische Route ist dieser Stopp aber optional, weil er weit abseits der Hauptachse ganz unten im Südosten liegt. Hast du genug Zeit im Süden, ist der kleine Umweg schnell gemacht.


Optional

12. Stewart Island

Wer ans Ende Neuseelands will, fährt nach Stewart Island, Neuseelands drittgrößter Insel rund 30 Kilometer südlich der Südinsel. Erreichen kannst du sie per Express-Katamaran von RealNZ ab Bluff in etwa einer Stunde, dein Auto parkst du am Hafen, denn eine Autofähre für Touristen gibt es nicht.

Für die klassische Route ist Stewart Island optional, weil der Abstecher mindestens einen zusätzlichen Tag kostet. Hast du Zeit, erwarten dich der Rakiura Nationalpark, das südlichste Dark Sky Sanctuary mit perfektem Blick auf den Sternenhimmel und mit viel Glück ein Kiwi in der Nacht, den du auf einer geführten Nachttour mit Guide auch gezielt suchen kannst (vorab buchen). Uns hat die Ruhe dort richtig gut gefallen.


Hintergrund rot

Städte

Neben den Sehenswürdigkeiten entlang der Southern Scenic Route findest du außerdem einige lebhafte Städte. Wir beschreiben dir die wichtigsten drei Städte auf dieser Route.


Lohnt sich

13. Dunedin

Dunedin hat uns mit ihrer Mischung aus schottischem Erbe, studentischem Flair und wilder Küste richtig gut gefallen. Ein Stopp in der Stadt lohnt sich, besonders wenn du Lust auf viktorianische Architektur, gemütliche Cafés und einen entspannten Stadtbummel hast.

Schau am Wahrzeichen vorbei, der Railway Station, und spaziere durchs Octagon mit Shops, Bars und Restaurants. Für den weiten Blick fährst du ein Stück raus zum Lookout auf dem Signal Hill, wo du direkt am kostenlosen Parkplatz stehst und die ganze Stadt, den Hafen und dahinter das offene Meer überblickst. Auch die berühmte Baldwin Street, die steilste Wohnstraße der Welt, ist einen kurzen Abstecher wert, weil man beim Hochgehen fast senkrecht steht und die bunten Wohnhäuser ein cooles Fotomotiv abgeben.


Lohnt sich

14. Queenstown

Wenn du der Southern Scenic Route folgst, kommst du an Queenstown sowieso vorbei. Die Stadt liegt direkt am tiefblauen Lake Wakatipu, eingerahmt von Bergen, und lohnt sich besonders, wenn du Lust auf Aktion und Abendprogramm hast.

Hoch zum Bob’s Peak fährst du mit der Glasgondel über dem See. Außerdem ist Queenstown bekannt für Adrenalin, hier kannst du ein Zipline-Abenteuer buchen, einen Tandem-Fallschirmsprung machen, im Helikopter fliegen, Paragliden, Jetboot fahren oder entspannter an einer Weinverkostung teilnehmen. Wir haben damals einfach unseren Lunch mit Seeblick genossen und manchmal reicht genau das. Abends lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt mit kleinen Boutiquen, Restaurants mit Seeblick und dem legendären Fergburger, der als bester Burgerladen der Stadt gefeiert wird (die Schlange gehört dazu).


Lohnt sich

15. Te Anau

Te Anau ist das Tor zum Fjordland Nationalpark und die logische Zwischenstation vor dem Milford Sound. Ein Stopp lohnt sich vor allem, wenn du von hier aus Richtung Fjorde startest. Du kannst bequem an einer Ganztagestour zum Milford Sound teilnehmen oder selbst eine Bootstour vor Ort buchen. Mit mehr Zeit ist eine Fahrt zum Doubtful Sound eine ruhigere Alternative.

Die kleine Stadt am Lake Te Anau ist noch nicht übertrieben touristisch, mit ein paar netten Cafés, Restaurants und einem schönen Spaziergang am See zum Bird Sanctuary. Für mehr Abenteuer gibt es Rundflüge über den Milford Sound, Bootsfahrten zu den Glowworm Caves oder Etappen des Kepler Tracks. Wir haben in Te Anau einfach durchgeatmet und sogar Wasserflugzeuge beim Starten beobachtet.

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Reisen zum Nachreisen: 14-28 Tage Neuseeland

Wenn du jetzt Lust hast, die Southern Scenic Route bei einer Neuseeland Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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