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Dhigurah Malediven: Lohnt sich die einheimische Insel?

Für 100€ die Nacht auf der einheimischen Insel Dhigurah auf den Malediven? Geht! Wenn du keine Lust auf teure Luxus-Resorts hast, ist die Local Island Dhigurah perfekt. Statt Cocktails am Pool erwarten dich der längste Bikini-Strand, dichter Dschungel und ganzjährig Walhaie. Wir zeigen dir, wie die Planung klappt!

Malediven Dhigurah Einheimische Insel
Servus Autorenbox Nina & Tom

Wir sind Nina und Tom,

reisesüchtig & noch nicht geheilt! Die Welt ist zu schön, um zu Hause zu bleiben! Hier teilen wir unsere schönsten Reiseziele & besten Tipps mit dir – Nachreisen erlaubt 😊

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Lohnt sich Dhigurah? Absolut! Dhigurah ist eine der schönsten einheimischen Inseln auf den Malediven. Du hast dort das ganze Jahr Chancen auf Walhaie und von Dez.-April auch Chancen auf Mantas.
  • Wie kommst du hin? Am einfachsten mit dem Speedboot (1:45h) direkt ab dem Flughafen Malé.
  • Strand-Situation: Dhigurah hat einen der längsten Bikini-Beaches der gesamten Malediven, der am Ende in einer gigantischen Sandbank verläuft.
  • Budget: Du zahlst einen Bruchteil der normalen Malediven-Preise für Restaurants und Unterkünfte. Moderne Guesthouses gibt es oft schon für 70-130€ die Nacht.
  • Wo übernachten? Wir können dir das Dhiguveli Maldives Hotel mit Rooftop-Terrasse sehr empfehlen.
  • Für mehr authentische Eindrücke kannst du dir auch unser Story-Highlight auf Instagram zu Dhigurah anschauen.

Was du vorher wissen musst

Bevor du einen Urlaub auf einer einheimischen Insel wie Dhigurah auf den Malediven buchst, musst du ein paar „Regeln“ kennen. Die Malediven sind grundsätzlich streng muslimisch geprägt und Tourismus auf den einheimischen Inseln sind erst seit 2009 erlaubt.


Unterschied einheimische Insel vs. Resort-Insel

  • Bikini Beach: Auf einer einheimischen Insel darfst du nicht überall im Bikini rumlaufen. Dhigurah hat aber einen der längsten und schönsten Bikini-Strände der Malediven. Er befand sich direkt bei unserem Hotel und ist ca. 1,5 Kilometer lang. Unserer Meinung nach ist das völlig ausreichend für ein paar Tage und der Strand war wirklich schön (mehr dazu weiter unten).
  • Kleidung: Im Dorfzentrum sollten Schultern und alles bis zu den Knien bedeckt sein, aus Respekt gegenüber den Einheimischen. Viele der einheimischen Frauen tragen auch Kopftuch und sind sehr bedeckt gekleidet. Auch wenn wir andere Touristen gesehen haben, die trotzdem mit Minirock und Sport-BH rumgelaufen sind, finden wir es angebracht, sich einfach mit luftigem T-Shirt und langer Hose/Rock respektvoll zu kleiden, wenn man im Dorf rumläuft. Bei Männern sind auch T-Shirt und knielange, kurze Hose okay.
  • Alkohol: Es gibt auf Dhigurah keinen Tropfen Alkohol, weder im Supermarkt noch in den Restaurants. Auch kein alkoholfreies Bier.
  • Resort-Inseln: Wer sich überall im Bikini bewegen und auch nicht auf Alkohol verzichten möchte, der sollte sich für eine Resort-Insel entscheiden. Dort gelten diese Regeln nicht, da auf den Resort-Inseln keine Einheimischen leben, sondern diese Inseln ausschließlich für den Tourismus genutzt werden.

Warum haben wir uns für Dhigurah entschieden?

Der Hauptgrund, warum wir uns für Dhigurah auf den Malediven entschieden haben, war der Preis. Urlaub auf einer Einheimischen Insel ist deutlich günstiger als auf einer Resort-Insel. Die Regeln mit Kleidung und Alkohol fanden wir persönlich nicht schlimm, da wir „nur“ 3 Tage auf Dhigurah verbrachten. Wir konnten am Bikini-Beach genauso unbeschwert chillen, baden und schnorcheln wie auf einer Resort-Insel und beim Essen abends im Restaurant waren lange, luftige Kleidung und kein Alkohol für uns kein Problem.

Außerdem fanden wir es auf Dhigurah total schön zu sehen, wie die Einheimischen leben, und mit unserem Besuch hier die lokalen Geschäfte zu unterstützen und keine großen Hotelketten.

Bei den „Local Islands“ hat man große Auswahl. Unsere Wahl fiel auf Dhigurah aus mehreren Gründen. Im Vergleich zu anderen Inseln ist es hier noch sehr grün und es gibt eher kleinere Hotels, keine großen „Bunker“. Dhigurah bedeutet übersetzt „lange Insel“, sie ist ca. 3–4 km lang und somit eine der längsten Inseln auf den Malediven. Während man die kleinen Resortinseln oft innerhalb von 15 Minuten umrundet hat, kann man hier wirklich sehr lange Strandspaziergänge planen.

Informiere dich auch immer, welche Ausflugsmöglichkeiten man auf der Insel hat. Auf Dhigrah gibt es zwar kein krasses Hausriff direkt bei der Insel, aber man kann super Schnorchel- und Tauchtrips planen im Ari-Atoll und hat das ganze Jahr über Chancen Walhaie und von Dez.-April sogar Chancen auf Mantas.

Dhigurah ist die perfekte Alternative zu teuren Resort-Inseln. Wenn du All-Inclusive-Cocktails am Pool suchst, bist du hier falsch. Wenn du aber für einen Bruchteil des Preises schnorcheln, tauchen und über endlose Sandbänke laufen willst, ist Dhigurah die richtige Wahl.


Wie lange?

Wir waren 3 Tage auf Dhigurah, wobei wir einen Ausflug gemacht haben. So hatten wir genug Zeit, um an den restlichen Tagen am Bikini Beach zu chillen. Anschließend ging es für uns zurück nach Malé, weil dort unsere 1-wöchige Tauchsafari startete. Wir würden dir max. 5-7 Tage auf Dhigurah empfehlen, um optional noch Zeit für andere Local Islands zu haben, wie beispielsweise Fulidhoo (wäre unsere zweite Wahl gewesen).

Karte

Damit du einen Überblick über die einheimische Insel Dhigurah bekommst, haben wir dir für deinen Besuch alle Highlights & Tipps in einer interaktiven Malediven-Karte abgespeichert.

So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Highlights

Um herauszufinden, ob sich Dhigurah für dich lohnt, zeigen wir dir als erstes, was man dort eig. alles auf der Insel unternehmen kann.


Bikini Beach

Auf einer Local Island wie Dhigurah gilt eigentlich eine strikte Kleiderordnung, aber keine Sorge: Fast die komplette Westküste ist ein riesiger, offizieller Bikini Beach (bei Google Maps als „Sunset Beach“ eingespeichert). Im Gegensatz zu vielen anderen Inseln hast du hier nicht nur einen kleinen, abgetrennten Bereich, sondern knapp drei Kilometer reinsten Puderzuckerstrand.

Der Strand mündet am südlichen Zipfel der Insel in eine endlose Sandbank. Wenn du auf diese weiße Sandzunge mitten im türkisfarbenen Ozean blickst, ist das genau das Postkartenmotiv, für das andere in Luxus-Resorts tausende Euro zahlen. Weil der Bikini Beach so lang ist, verteilen sich die Touristen extrem gut. Wenn du ein paar Minuten läufst, hast du den Strand oft komplett für dich alleine. Bei diesem Spaziergang Richung Süden kommst du auch an der berühmten „Hanging Palm“ vorbei, die sich wunderbar als Fotomotiv eignet. Unter den Palmen verstecken sich immer wieder kostenlose Liegen und Stühle, die jeder nutzen kann. Um so eine Liege zu ergattern, musst du früh dran sein, ansonsten solltest du dir einfach ein Strandtuch mitnehmen. Schatten gibt es dank der zahlreichen Palmen genügend, v.a. vormittags. Nachmittags wird der Schatten immer weniger, dafür ist die Sonne dann auch nicht mehr so stark und du kannst vom Bikini Beach auch direkt den Sonnenuntergang beobachten.


Lange Sandbank

Vom Start des Biniki Beach bis zur langen Sandbank läuft man ca. 45 Min. am Strand entlang. Check vorher die Gezeiten und laufe am besten bei Ebbe nach vorne! Nur dann liegt die Zunge extrem weit frei und du kannst gefühlt mitten in den Ozean hineinspazieren. Bei Flut ist der äußerste Zipfel meistens komplett überspült. Der Bikini Beach ist nicht durchgehend bis zur langen Sandzunge, dazwischen gibt es einen kurzen Abschnitt, der explizit als „no bikini“ ausgeschildert ist. Nimm dir für den Spaziergang also entsprechend Kleidung mit. Vorne an der südlichen Spitze bzw. an der Sandbank darfst du aber wieder im Bikini baden.

Tipp: Denk auch unbedingt an Sonnencreme und an ein starkes Mückenspray, falls du Schatten unter den Palmen und Dschungel-Büschen suchst!


Schnorcheln bei Dhigurah

Du musst nicht jeden Tag Geld für eine Bootstour ausgeben! Dhigurah hat grundsätzlich schon auch ein kleines, eigenes Hausriff. Auch wenn das teilweise von Korallenbleiche betroffen ist. Aufgrund der zu hohen Wassertemperaturen bleichen die Korallen aus und sterben ab. Das betrifft vor allem das seichte Riff direkt am Anfang des Bikini Beach. Richtung Süden erholt es sich aber Schritt für Schritt und wir fanden es zum Schnorcheln gar nicht mal so schlecht. Bei Google Maps ist sogar ein „Turtle Point“ eingezeichnet und tatsächlich konnten wir dort Schildkröten vom Strand aus beobachten, beim Schnorcheln waren sie leider zu scheu. Aber ein paar bunten Riff-Fischen haben wir „Hallo“ gesagt.

Auf der Ostseite ist das Riff deutlich besser erhalten, dort befindet sich die Riffkante, bei der auch die Wellen brechen und das offene Meer auf das flache Riff trifft. Hier spielt sich das meiste Unterwasserleben ab, aber leider ist es zum Schnorcheln aufgrund des seichten Riffs, der Wellen und der Strömung ungeeignet. Um dort zum Schnorcheln hinzukommen, musst du einen Bootsausflug buchen, der dich auf die andere Seite der Abbruchkante bringt.

Tipp: Besonders früh morgens patrouillieren rund um den Hafen oft kleine Schwarzspitzen-Riffhaie und Rochen direkt im Flachwasser. Frag nach dem aktuell besten Schnorchelspot am besten bei deinem Hotel nach.


Dorf erkunden

Im Norden von Dhigurah liegt der Hafen und auch das Dorf der Insel, in dem rund 600 Einheimische leben. Es gibt hier keine asphaltierten Straßen, sondern nur Sandstraßen, was den Flair der Insel ausmacht. Von A nach B bewegt man sich auf der Insel zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem E-Roller, Tuk-Tuk oder Mini-Van. Da man keinen Verkehrslärm hat, ist es unglaublich ruhig auf der Insel. Ein Spaziergang durch das Dorf ist wirklich ein Must-Do auf Dhigurah.

Überall sieht man Palmen und Blumen. Es gibt sogar eine Schule, 2-3 kleine Supermärkte, ein Health Center für die medizinische Basisversorgung (sogar mit Apotheke) und ein paar bunte Souvenirshops. Kulinarisch ist die Auswahl nicht riesig, aber sie reicht vollkommen: Neben den Guesthouses gibt es ein paar gemütliche lokale Cafés, kleine Restaurants und richtig entspannte Strandbars. Wir können euch die Beachbars Beybe gaadiyaa oder den Beach Food Cart sehr empfehlen. Hier trinkt man für umgerechnet 3€ einen Iced Coffee mit Blick aufs Meer und bekommt für 2-3€ richtig leckere, einheimische Snacks.

Map

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Jetski & Co.

Direkt gegenüber von unserem Hotel gab es auch einen Anbieter für Wassersport-Aktivitäten, er hieß Sea-Sail Watersport Dhigurah. Neben dem klassischen Jetski gab es auch Wasserfahrräder, Kajaks und Flyboarding. Dabei stehst du auf einem Board, das über einen langen Schlauch mit einem Jetski verbunden ist. Der Wasserstrahl des Jetskis wird mit extremem Druck unter dein Board geleitet, sodass du durch die Düsen mehrere Meter hoch über dem Wasser schweben und Tricks machen kannst. Hast du bestimmt schonmal gesehen.

Wir haben mal nach dem Preis für die Wasserfahrräder gefragt. Zwei Stunden hätten 30 USD pro Person gekostet.

Ausflüge

Wenn du auf Dhigurah bist, solltest du auch ein paar Ausflüge machen. So kannst du die Malediven und die schönsten Tauch- und Schnorchelspots im Ari-Atoll kennenlernen.

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Wichtig: Auf Dhigurah werden die Touren immer direkt vom Hotel organisiert. Sie wechseln auch jeden Tag. An unseren Tagen gab es beispielsweise keine Walhai-Tour in unserem Hotel, weshalb die Rezeptionistin uns bei einem anderen Hotel in die Ausflugsgruppe eingebucht hat. Organisiere deine Touren am besten direkt nach der Ankunft.


Walhai-Tour

Kosten
Kosten

90 USD p.P.

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Wird vom Hotel aus organisiert und gebucht. Einfach vor Ort nachfragen.

Die Walhai-Tour ist DAS Highlight schlechthin auf Dhigurah. Es ist aber leider kein Geheimtipp mehr und die geschützte Walhai-Zone (SAMPA) wird nicht nur von Dhigurah, sondern auch von anderen umliegenden Resortinseln angefahren. Leider waren es am Ende viel zu viele Boote und Schnorchler, weshalb wir die Tour nur eingeschränkt weiterempfehlen können. Aber kurz von vorne:

Die Gebiet liegt nur etwa 25 Bootsminuten von Dhigurah entfernt. Da die Walhaie hier stationär sind und das ganze Jahr über bleiben, liegen die Chancen für eine Sichtung bei rund 50 %

Wir hatten an unserem Tag unfassbares Glück und konnten tatsächlich acht (!) verschiedene Walhaie sehen. Die riesigen, anmutigen Tiere unter Wasser zu sehen, war wirklich magisch, solange wir als erstes Boot am Tier waren. Sobald aber die anderen Boote über Funk Bescheid wussten, wurde es wild. Am Ende sahen wir oft nur noch eine Wand aus Flossen und Luftblasen der unzähligen anderen Schnorchler, und die Leute sind dem Tier permanent hinterhergejagt.

Es ärgert uns massiv, dass die Regeln vor Ort einfach ignoriert werden. Offiziell gibt es seit 2025 ein klares Gesetz: Maximal 4 Boote pro Walhai! Bei uns waren am Ende 15 Boote in der Area gleichzeitig. Es kann doch nicht so schwer sein, dass die Regierung hier harte Lizenzen vergibt und diese Limits auch wirklich auf dem Wasser kontrolliert. Die offiziellen Schutzregeln existieren auf dem Papier bereits und sind super, sie müssen nur endlich strikt durchgesetzt werden, damit dieser Hotspot nicht kaputtgeht.

Unsere Tour dauerte insgesamt vier Stunden und beinhaltete nach den Walhai-Sichtungen auch noch einen richtig schönen Schnorchel-Stopp an einem intakten Riff.

Wenn du die Tour machst, stell dich mental auf diesen Trubel ein. Und eine große Bitte an dich: Sei ein Vorbild! Halte Abstand, schwimm dem Tier nicht direkt über den Kopf oder vor das Maul und fuchtel nicht wild mit der Kamera rum.


Manta-Tour

Kosten
Kosten

65 USD p.P.

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Wird vom Hotel aus organisiert und gebucht. Einfach vor Ort nachfragen.

Während die Walhaie das ganze Jahr über an den Riffen von Dhigurah bleiben, sind die Mantas nur von Dezember bis April im Süd-Ari-Atoll. Mantas sind Planktonjäger und folgen den Meeresströmungen. Die Ausflüge dauern meist 3-4 Stunden und bringen dich gezielt zu den Manta-Putzerstationen (Cleaning Stations) oder in die flachen Lagunen, wo die Tiere fressen. Man fährt mit dem Boot übrigens auch nur so 20 Minuten bis zur Cleaning Station.

Mit Mantas zu schnorcheln, ist komplett surreal. Wenn so ein Tier mit bis zu vier Metern Spannweite direkt auf dich zuschwebt und im letzten Moment völlig elegant über dich hinweggleitet, vergisst du kurz das Atmen. Da wir während unserer Tauchsafaris schon Mantas getroffen haben, haben wir diesen Ausflug nicht geplant. Ob das Schnorcheln mit den Mantas bei Dhigurah genauso überlaufen ist wie der Walhai-Spot wissen wir nicht. Es gibt Follower, die uns geschrieben haben, die Tour war super und auch echt entspannt, andere meinten, dass auch hier viel zu viele Boote waren.

Wenn du an einer Putzerstation bist, ist die oberste Regel: Schnorchle ruhig an der Wasseroberfläche, aber nicht direkt über der Cleaning Station, das stört die Mantas. Die Tiere sind extrem neugierig. Wenn du einfach ruhig bleibst, kommen sie auf dich zu und kreisen sie teilweise stundenlang um dich herum. Sobald jemand hektisch fuchtelt, losschwimmt oder die Tiere bedrängt, drehen sie ab und sind im blauen Ozean verschwunden.


Nurse-Shark-Tour

Kosten
Kosten

145 USD p.P.

hinweis
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Im Hotel nachfragen, notfalls anderen Touranbieter fragen.

Bei diesem Ausflug fährst du mit dem Speedboot am Dhigurah ca. 1,5 Stunden zum Vaanu Shark Point. Dort tummeln sich nämlich ganz viele Nurse Sharks, sprich Ammenhaie. Diese sind komplett harmlos, weil sie keine großen Zähne haben, sondern mit ihrem Maul eher saugen. Ammenhaie chillen oft in sehr flachem Wasser und kommen gern auch neugierig an die Wasseroberfläche. Es macht also großen Spaß, mit den riesigen, aber dort harmlosen Haien zu schnorcheln. Diese Schnorcheltour auf Dhigurah lohnt sich auf jeden Fall!


Riff-Schnorchel-Touren

Kosten
Kosten

38 USD p.P.

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Wird vom Hotel aus organisiert und gebucht. Einfach vor Ort nachfragen.

Wer immer nur auf Walhaie und Mantas schielt, verpasst echt was! Die kleinen Riffe rund um Dhigurah haben unfassbar viel zu bieten. Fast jedes Guesthouse und jede Tauchschule auf der Insel bieten halbtägige Schnorchel-Ausflüge an (oft „Turtle Quest“ oder „Reef Hopping“ genannt). Dabei fährt man meistens 2-3 verschiedene Spots an, meist geschützte Korallengärten im Inneren des Atolls.

Schnorcheln beim Riff wird auch oft als Kombi mit den Walhai- oder Manta-Touren angeboten. Wir waren wirklich begeistert, wie schön die Korallengärten in diesem Atoll sind. Mit etwas Glück siehst du dort Schildkröten, Oktopusse, Muränen, kleine Riffhaie und natürlich die ganze Palette an bunten Riff-Fischen. Eine Schnorchel-Tour bei Dhigurah lohnt sich auf jeden Fall!


Verlassene Inseln

Kosten
Kosten

100-150 USD p.P.

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Wird vom Hotel aus organisiert und gebucht. Einfach vor Ort nachfragen.

Eine richtig coole Tour, die nicht alle Unterkünfte standardmäßig im Programm haben, aber notfalls auf Anfrage organisiert werden können, sind Ausflüge zu „verlassenen Resort-Inseln“. Ganz in der Nähe von Dhigurah (15 bis 30 Minuten Fahrt mit dem Boot) liegen zwei solcher „Lost Places“ bzw. „Lost Islands“, nämlich das ehemalige Luxushotels Ranveli Island Resort oder das Velidhu Resort, die beide vor Jahren komplett aufgegeben wurden.

Du spazierst zwischen verfallenen Bungalows und morschen Stegen umher, teilweise liegen irgendwelche alten Buchungsdokumente und halbleere Weinflaschen rum. Der Dschungel holt sich hier alles Stück für Stück zurück. Ein extrem surreales und geniales Motiv für Fotos! Wenn man durch das verlassene Resort spaziert, führt es sich aber eher wie eine Post-Apokalypse im Paradies an.

Meistens werden diese „Lost Place“-Besuche als Kombitour angeboten. Nach der Entdeckungstour an Land schmeißt euch der Guide oft noch an ein oder zwei intakten Riffen zum Schnorcheln ins Wasser. Das Highlight am Ende der Tour: Ihr werdet auf einer winzigen, komplett unbewohnten Sandbank (Picnic Island) abgesetzt. Wenn du Zeit hast, lohnt sich dieser Ausflug ab Dhigurah auf jeden Fall!

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Tauchen

Kosten
Kosten

75 USD pro Tauchgang (mit Equipment) + 20 USD Boat Fee

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Wird vom Hotel aus organisiert und gebucht. Einfach vor Ort nachfragen.

Dhigurah ist für Taucher ein absoluter Traum-Spot im Süd-Ari-Atoll. Es gibt auf der Insel mehrere PADI-Tauchschulen (z.B. Oceanholic Dive Centre oder Dhigurah Dive). Du musst deine Ausrüstung also nicht mitschleppen, sondern kannst dir vor Ort alles leihen. Die Bootstouren starten meistens direkt vom Hafen aus zu den umliegenden Thilas (Unterwasserbergen) und den Manta-Putzerstationen.

Natürlich hofft beim Tauchen jeder auf die große Walhai-Sichtung an der SAMPA-Zone. Aber die Walhaie schwimmen fast immer direkt an der Wasseroberfläche. Du hast beim Schnorcheln oft sogar den besseren Blick auf die Tiere als in 15 Metern Tiefe. Das echte Tauch-Highlight rund um Dhigurah sind für uns die Korallenblöcke (Thilas) wie das berühmte Kudarah Thila! Das Riff ist komplett überzogen mit weichen, bunten Korallen und extrem dichten Schwärmen von Blaustreifenschnappern. Dazu gibt es oft starke Strömungen, die reichlich Riffhaie und Adlerrochen anziehen.

Wenn du in der Manta-Saison (Dezember bis April) da bist, buch unbedingt einen Tauchgang an einer Cleaning Station! Beim Tauchen bist du hier massiv im Vorteil gegenüber den Schnorchlern. Du kniest ganz ruhig unten im Sand und die Mantas schweben teilweise nur wenige Zentimeter über deinem Kopf hinweg, um sich von den Putzerfischen reinigen zu lassen. Ein absoluter Gänsehaut-Moment!

Viele der richtig guten Tauchplätze rund um Dhigurah liegen im tieferen Bereich oder in strömungsreichen Kanälen. Wenn du das Maximum aus den Tauchgängen herausholen willst, solltest du am besten ein Advanced Open Water Brevet (AOWD) haben. Ein Nitrox-Schein lohnt sich hier ebenfalls extrem, um deine Nullzeit (Bottom Time) an den tieferen Thilas zu verlängern. Notfalls kannst du den Schein auch einfach vor Ort machen.

Tipp: Wenn du die schönsten Tauchplätze sehen möchtest, kann sich auch eine Malediven Tauchsafari mit einem Boot sehr lohnen!

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Hoteltipps

Auf Dhigurah wird relativ viel gebaut und es entstehen immer neue, kleine Guesthouses und Boutique-Hotels. Insgesamt gibt es aber nicht allzu viele. Wir fanden es total cool, dass es keine großen Hotelbunker gibt. Alles ist eher authentisch gehalten. Wer hier also Luxus-Unterkünfte mit Pool sucht, ist auf der Insel falsch. Dafür sind die Preise für die Unterkünfte echt günstig. Wir würden dir empfehlen, eine Unterkunft in der Nähe des Bikini Beaches zu suchen, dann hast du nicht weit zum Badestrand und es ist sehr ruhig dort.


mittelpreisig mittelpreisig Unsere Wahl: Dhiguveli Maldives

Wir wollten eine Unterkunft möglichst nahe am Meer, davon gibt es auf der Insel aber gar nicht so viele. Das Dhiguveli Maldives ist eines der teuersten Hotels der Insel, aber auch eines der besten! Das Hotel und das Meer trennen lediglich eine schmale Sandstraße und ein paar Palmen. Die Lage ist wirklich super, denn das Hotel liegt direkt neben dem großen Eingang zum Bikini Beach.

Unser Highlight war definitiv das Rooftop-Restaurant. Hier hat man einen Ausblick auf Palmen und das Meer. Dort wird nicht nur das Frühstück serviert, sondern auch mittags und nachmittags verwandelt sich die Rooftop-Terrasse in ein Restaurant. Wir haben nirgends auf der Insel so gut und günstig gegessen wie hier. Die Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und wussten bereits am zweiten Tag, wie wir unseren Kaffee am liebsten trinken.

Auch vom Zimmer waren wir sehr begeistert. Es war hell, riesig, modern und sehr sauber. Wir bekamen jeden Tag frische Beach-Handtücher. Bei der Rezeption werden auch die täglichen Ausflugsangebote ausgehängt. Nicht jede Schnorcheltour wird täglich angeboten. Während unseres Aufenthalts gab es keine Walhai-Tour, aber der Guide organisierte und eine Tour von einem anderen Hotel.

Nach der Buchung haben wir mit dem Hotel per booking-App kommuniziert und das Hotel hat für uns auch das Speedboot ab Malé gebucht.

  • Anreise per Speedbook/Flugzeug ab Malé wird organisiert
  • sehr gutes Frühstücksbuffet mit frischen Eierspeisen
  • direkt bei Bikini Beach
  • große, moderne Zimmer
  • Rooftop-Terrasse mit Meerblick
  • Fahrradverleih gegenüber

euro Gute Alternative: Dhigurah Dhonveli Boutique

Wer eine etwas günstigere Unterkunft auf Dhigurah sucht, ist im Dhigurah Dhoneli Boutique Hotel genau richtig. Die familiäre Unterkunft liegt in einer ruhigen Gasse nur wenige Meter vom Meer entfernt. Zum Bikini Beach spazierst du in rund 3-5 Minuten, dieser liegt nur 300m entfernt.

Direkt ums Ecke gibt es auch einen kleinen Supermarkt, Cafés und Restaurants. Zum Frühstücken kannst du aber in der Unterkunft bleiben. Du kannst zwischen lokalem und kontinentalem Frühstück wählen, die liebevoll auch mit viel Obst zubereitet werden. Auch hier werden Schnorchel- und Tauchausflüge direkt von der Unterkunft aus angeboten. Mit etwas Glück kannst du die Schnorchelausrüstung sogar behalten.

  • süße, kleine Boutique-Unterkunft
  • Zimmer mit kleiner Terrasse
  • Moderne Dusche mit offenem Dach und teilweise Blick ins Grüne
Hintergrund rot

Anreise

Von Deutschland aus gibt es Direktflüge nach Malé. Diese sind aber meistens teurer, als mit einem Zwischenstopp. Du kannst die Malediven auch super mit einer Sri Lanka Reise verbinden. Colombo liegt nur 1,5h Flug entfernt.

So kommst du von Malé nach Dhigurah:

Die Insel Dhigurah liegt im Süd-Ari-Atoll. Vom internationalen Flughafen in Malé (Velana International Airport) hast du drei verschiedene Möglichkeiten, um auf die Insel zu kommen, je nach Budget und Ankunftszeit deines Fluges. Alle 3 Optionen kann das Hotel für dich buchen.


Option 1: Das Speedboot

Unserer Erfahrung nach ist das die beliebteste und günstigste Variante um von Malé nach Dhigurah zu kommen. Damit sind auch wir angereist. Das Speedboot startet meist direkt am Flughafen Malé. Nach der Gepäckausgabe gehst du einfach raus Richtung Burger King und dort siehst du auch schon die verschiedenen Fähranbieter und Stege für die Boote. Wir hatten etwas Angst, dass es wellig werden konnte, aber sowohl bei An- als auch Abreise hatten wir Glück: Gar keinen Wellengang und eine sehr angenehme Fahrt.

Tipp: Setz dich am besten weit nach hinten, dort ist der Wellengang am wenigsten zu spüren. Die Motoren sind relativ laut, pack dir am besten Noise Cancelling Kopfhörer und Musik ein.

  • Dauer: ca. 1 Stunde und 45 Minuten
  • Kosten: 60 USD pro Person / Strecke

⏱️ Fahrplan Speedboot (Achtung: Feste Zeiten!)

  • Malé ➔ Dhigurah: Täglich um 11:00 Uhr & 16:15 Uhr (Freitags schon um 10:00 Uhr & 16:15 Uhr)
  • Dhigurah ➔ Malé: Täglich um 07:00 Uhr & 13:00 Uhr (Freitags um 07:00 Uhr & 13:30 Uhr)

Option 2: Inlandsflug + kurzes Speedboot

Wenn du keine Lust auf Speedboot hast, dann gibt es noch die Möglichkeit von Mali auf die Nachbarinsel und den winzigen Villa Airport (Maamigili) zu fliegen. Von dort fährt dich ein Boot ca. 10 Minuten nach Dhigurah. Diese Anreise ist etwas schneller, aber auch teurer.

  • Dauer: ca. 20 Minuten Flug + 10 bis 15 Minuten Speedboot nach Dhigurah.
  • Kosten: 185 USD pro Erwachsenem / Strecke

⏱️ Flugzeiten (Grob zur Orientierung):

  • Malé ➔ Maamigili: 09:30 Uhr, 13:30 Uhr und 18:30 Uhr
  • Maamigili ➔ Malé: 05:00 Uhr, 10:30 Uhr und 16:00 Uhr

Bezüglich der Flugzeiten nochmal beim Hotel nachfragen.


Option 3: Das Wasserflugzeug (Seaplane)

Die spektakulärste, schnellste, aber auch teuerste Art der Anreise. Du landest direkt auf dem Wasser in der Nähe der Insel.

  • Kosten: 275 USD pro Erwachsenem / Strecke
  • Wichtig: Wasserflugzeuge fliegen auf den Malediven nur bei Tageslicht (grob zwischen 06:00 und 15:30 Uhr)!

Die genauen Abflugzeiten werden immer erst einen Tag vorher bekannt gegeben, da oft noch auf weitere Passagiere gewartet wird, bis ein Wasserflugzeug voll ist!

Kosten

Auf einer Resort-Insel bist du schnell mal 500 bis 1.000€ pro Nacht los. Auf Dhigurah sieht die Welt ganz anders aus! Die einheimischen Insel Dhigurah ist preislich auf einem komplett anderem Niveau. Hier kannst du wirklich günstig Urlaub machen auf den Malediven. Ein modernes, sauberes Guesthouse kostet im Schnitt zwischen 70-130€ pro Nacht (inklusive Frühstück). Auch Essen gehen ist echt günstig. Klar, in eher einheimischen Restaurants zahlst du ca. 5 USD für ein Gericht, wenn du in einem fancy Hotelrestaurant einen Burger bestellst, bist du eher bei 10-12 USD pro Gericht.

Hier mal ein paar Beispielkosten, damit du besser einschätzen kannst, wie teuer ein Urlaub auf der einheimischen Insel Dhigurah auf den Malediven ist.

  • Flug: ca. 700-1.000€ p.P.
  • Fähre Malé – Dhigurah: 57€
  • Sehr gutes Hotel: 130€/Nacht
  • Günstiges Hotel: 50€/Nacht
  • Gericht im Restaurant: 5-15€
  • Kaffee: 3€
  • Papayasaft: 3,50€
  • Magnum-Eis im Supermarkt: 2€
  • Wasser: Kostenlos im Hotel
  • Schnorchelausflug: 30€
  • Walhai-Tour: 76€
  • Tauchgang: 63€ pro Tauchgang
  • Liege am Strand: kostenlos
  • Fahrrad: 7,50€ pro Tag
  • Snacks in Strandbar: 2-3€

Wenn du einen günstigen Flug auf die Malediven erwischst, kannst du pro Person für ca. 1.500€ eine Woche Urlaub auf den Malediven machen. Wir waren 3 Tage auf Dhigurah und haben (ohne Flug, mit Transfer und allem drum und dran) zu zweit ca. 800€ ausgegeben. Aber auch nur, weil wir in einem der teuersten und besten Hotels übernachtet haben. Wenn wir länger geblieben wären, hätten wir aber wahrscheinlich deutlich mehr für Ausflüge ausgegeben.

Restaurant-Tipps

Wo kannst du auf Dhigurah gut essen? Auf der einheimischen Insel gibt es nicht unglaublich viele Restaurants, aber sind wir mal ehrlich: Meistens reichen 2-3 gute Restaurants, zu denen man gehen kann. Es gibt günstige Local Restaurants und auch eher etwas teurere Touri-Restaurants. Wir haben beides getestet. Folgende Restaurants und Strandbars können wir dir empfehlen:

  • Malaveli Restaurant: Restaurant auf Rooftop Bar in unserem Hotel, sehr gutes Essen zu fairen Preisen
  • Beach fresh Dhigurah: viele Gerichte aus Sri Lanka, günstig und sehr gut, z.B. Thunfisch Kottu Roshi 5€ (unbedingt probieren)
  • Beybe gaadiyaa: Paradisische, günstige Strandbar an der Ostküste, Eiskaffee, Snacks, frische Smoothies
  • Dhonveli Food Cart: schöne Strandbar mit Snacks wie Pizza, frische Kokosnuss, Frucht-Shakes und Co., Blick aus Meer

Beste Reisezeit

  • Beste Reisezeit: Dezember bis April
  • Regenzeit: Mai bis November (stärkste Niederschläge: Sept. + Okt.)

Die beste Reisezeit für das Süd-Ari-Atoll ist Dezember bis April. Du hast nicht nur das stabilste Wetter, sondern auch die besten Sichten unter Wasser und Chancen auf Mantas. Allerdings ist es zu der Zeit oft etwas teurer und auch sehr voll auf der Insel.

Lass dich von dem Wort „Regenzeit“ nicht direkt abschrecken! Es regnet fast nie tagelang durch, sondern meist in kurzen, heftigen Schauern. Das Wasser ist durch mehr Plankton zwar trüber, aber die Walhaie sind trotzdem jeden einzelnen Tag an der Riffkante von Dhigurah. Die Guesthouses auf Dhigurah senken in dieser Zeit massiv die Preise und der lange Strand ist oft komplett menschenleer. (Achtung: Die Mantas sind in dieser Zeit allerdings im Norden der Malediven!).

Unsere Erfahrung mit dem Wetter im April auf den Malediven: Wir waren im April auf Dhigurah und haben damit den heißesten Monat erwischt. Aufgrund des Monsunwechsels geht kaum ein Wind, weshalb es sich tagsüber oft sehr heiß anfühlen kann. Außerdem steht die Sonne sehr hoch, mittags muss man mit einem UV-Index von 14 rechnen. Also eincremen nicht vergessen und auch UV-Shirt zum Schnorcheln einpacken, damit du dir keinen Sonnenbrand holst! Nach 1-2 Tagen Akklimatisierung gewöhnt man sich aber an die Temperaturen.

Mach dir über Frieren auf den Malediven absolut keine Gedanken! Die Temperaturen auf Dhigurah sind das ganze Jahr über extrem konstant. Tagsüber liegen die Temperaturen fast immer bei 29 bis 32 Grad. Nachts kühlt es so gut wie nie unter 26 Grad ab. Die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr über bei unfassbaren 28 bis 30 Grad, also Badewannentemperatur.

Gibt es Mücken auf Dhigurah? Hinter dem Bikini Beach sind nicht nur Palmen, sondern eher eine Art Dschungel. Wenn man durch Schatten sucht, wird man mit Sicherheit von der ein oder anderen Mücke gestochen. Es waren nicht dramatisch viele Mücken, aber es macht auf jeden Fall Sinn, ein Mückenspray dabei zu haben.

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Geld, Sprache & SIM-Karte

Sprache

  • Die offizielle Sprache auf den Malediven ist Dhivehi (auch Maledivisch genannt)
  • Auf Dhigurah sprechen die meisten Einheimischen Englisch.

SIM-Karte

  • Direkt am Flughafen eine Prepaid-SIM-Karte kaufen.
  • Bester Anbieter: Dhiraagu
  • Wir haben uns eine SIM-Karte geteilt (Hotspot möglich).
  • Man hat die Wahl zwischen 20GB für 40 USD oder 100GB für 50 USD.
  • Tipp: Schlange bei Schalter im Flughafen meistens relativ lang, es gibt bei den Fähranbieter-Ständen draußen beim Burger King auch die gleichen SIM-Karte zu den gleichen Preisen.
  • Tipp: Um Zeit und Nerven zu sparen, kannst du dir auch vor der Reise eine eSIM-Karte holen (zu unseren Reise-eSIM-Vergleich).
  • Auf Dhigurah hatten wir immer 5G, gutes Netz.

Geld

  • Die lokale Währung heißt Rufiyaa (MVR)
  • 1 EUR = ca. 16,5 MVR
  • Die inoffizielle Währung ist Dollar. Das meiste (oft sogar auch Speisekarten) wird in USD angegeben. Du kannst auch überall mit USD zahlen.
  • Kartenzahlung: Im Hotel und in Touri-Restaurant möglich. Wir haben am Ende Speedboot, Touren, Restaurant alles mit Karte im Hotel bezahlt und sehr wenig Bargeld benötigt.
  • Geldautomaten (ATMs) auf Dhigurah: Ja, Dhigurah hat mittlerweile einen ATM (Geldautomaten) in der Nähe des Hafens. Hier fällt eine Gebühr von 7 USD an.
  • Geld abheben am Flughafen: Die bessere Idee, um nicht von dem einen Geldautomaten auf Dhigurah abhängig zu sein. Auch hier leider überall 7 USD Abhebegebühr.
  • Bargeld brauchst du trotzdem für Beachbars oder Trinkgeld.
  • Trinkgeld (Tipping): In den Restaurants und Guesthouses werden fast immer automatisch 10 % „Service Charge“ auf die Rechnung gesetzt. Ein extra Trinkgeld ist deshalb kein Muss, aber die Einheimischen freuen sich bei gutem Service extrem über etwas Trinkgeld in bar. Für die Guides und Crew bei den Bootstouren (Walhaie/Mantas) sind etwa 5 bis 10 USD pro Gast ein super Richtwert.
Map

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Packliste

Um ehrlich zu sein, brauchst du für deinen Malediven-Urlaub echt nicht viel. Du solltest auf jeden Fall genügend Bikinis einpacken. Warme Klamotten kannst du komplett zuhause lassen. Ein paar lange Klamotten, wie luftige Hosen oder einen Leinenhemd zum Drüberziehen sind auf der einheimischen Insel definitiv sinnvoll. Es gibt auf Dhigurah nur sehr wenig Shops. Wenn du also etwas vergisst, z.B. das Ladekabel für die GoPro oder das Unterwassergehäuse, dann wird es schwierig, das vor Ort zu kaufen. Schnorchelequipment kannst du auch vor Ort auf Dhigurah leihen (im Hotel) oder kaufen.

Du kannst dich für gute Pack-Tipps an unserer Weltreise-Packliste orientieren. Unsere komplette Kamera-Ausrüstung für Unterwasserfotos und -videos haben wir dir im Artikel über die Tauchsafari auf den Malediven verlinkt.

Hier ein paar praktische Dinge, speziell für Dhigurah:

  • Sonnencreme SPF 50
  • Mückenspray
  • UV-Shirt (Damen/Herren)
  • Schnorchelausrüstung (Maske/Schnorchel/Flossen)
  • Neoprenschuhe/Neoprensocken 1,5mm (falls du offene Flossen hast, sehr praktisch auch, um Sonnenbrand zu vermeiden)
  • T-Shirts, die Schultern bedecken
  • Kurze, knielange Hosen/Röcke
  • Strandtuch
  • Kappe/Sonnenhut

Video zu Dhigurah

Du möchtest noch mehr Eindrücke zu der einheimischen Insel Dhigurah auf den Malediven? Dann sieh dir doch einfach unser Video dazu an! (coming soon)

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