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TOP 25 Sehenswürdigkeiten in Australien [mit Karte]

Welche Spots in Australien sind echte Highlights und welche nur überbewertet und überlaufen? Ich habe die wichtigsten Sehenswürdigkeiten für dich gefiltert und nach Region und Priorität sortiert (inkl. Karte). So siehst du sofort, was sich lohnt und was du dir sparen kannst.

Australien, Sehenswürdigkeiten, Uluru, Roadtrip Outback
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Hier schreibt Isa!

Mit Kamera im Gepäck hat Isa Australien erkundet und es zu einem ihrer Lieblings-Reiseziele erkoren. Sie gibt dir hier ihre persönlichen Highlights und wie du das Land wie ein echter Entdecker erlebst.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Karte mit allen Australien Sehenswürdigkeiten

Australien ist riesengroß und die Wege zwischen Ostküste, Westküste und Outback sind lang. Deshalb habe ich alle 25 Sehenswürdigkeiten für dich vorsortiert: In der Tabelle siehst du auf einen Blick, was ein echtes „Highlight“ ist, was sich als Stopp „lohnt“ und was ich nur als „Optional“ einstufe. Auf der Karte findest du alle Australien Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, damit du sofort weißt, wo sie liegen und wie du sie in deine Route packst.

australien sehenswuerdigkeiten karte 01

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

An der Ostküste

An der Ostküste Australiens liegen einige der absoluten Highlights des Landes. Entlang der Küste findest du vor allem Inseln, Strände, Nationalparks und Städte, die zu den schönsten Orten Australiens zählen und unbedingt in eine abwechslungsreiche Route gehören.


Lohnt sich

1. Melbourne Sky Deck

Infos

  • Melbourne, Victoria
  • 12:00–22:00 Uhr, (je nach Saison)
  • Ab 20€ zum Ticket
  • Glasplattform kostet (ca. 10–15 €) extrazum Ticket

Das Melbourne Sky Deck ist der höchste öffentliche Aussichtspunkt der Stadt und zeigt dir auf einen Blick, wie Melbourne aufgebaut ist: lange Straßenachsen, der Hafen und die dicht bebauten Viertel. Ich würde den Besuch am späten Nachmittag einplanen, dann hast du genug Zeit für die verschiedenen Plattformen und bist pünktlich zum Sonnenuntergang oben.

Wenn du etwas mehr Nervenkitzel möchtest, kannst du dich sogar auf die Glasplattform wagen. Sie kostet zwar extra, aber der Blick nach unten bleibt dir garantiert im Kopf. Ich war allerdings nur auf der Hauptplattform und fand den Überblick von dort schon richtig gut. Als kurzer Stopp in Melbourne lohnt sich das Sky Deck für mich definitiv.


Highlight

2. Sydney Opera House

Infos

  • Sydney, New South Wales
  • 9:00–17:00 Uhr (für Touren)
  • Tickets am besten vorab kaufen (spart Zeit)
  • Ab 27€, zur Tour

Das Sydney Opera House ist wahrscheinlich DAS Wahrzeichen, wenn du an Australien denkst, oder? Schon auf den ersten Blick ist klar, warum: die gekachelten Segel und die verschiedenen Ebenen des Baus sind von der Promenade aus einfach beeindruckend. Ich empfehle dir unbedingt, das Opernhaus auch von innen zu besichtigen und eine Führung zu buchen. Du kommst dabei hinter die Bühne, in die einzelnen Säle und in Bereiche, die du sonst nie zu sehen bekommst.

Wenn du am Hafen entlangläufst, bekommst du außerdem verschiedene Perspektiven auf das Gebäude, die alle gleichermaßen fotogen sind. Wenn du noch einen draufsetzen willst, gibt es hier auch Kajaktouren zum Sonnenuntergang. Du paddelst dabei direkt Richtung Oper und Harbour Bridge und kannst die beliebten Sehenswürdigkeiten in einem besonderen Licht und aus einem besonderen Winkel betrachten.


Lohnt sich

3. QAGOMA Brisbane

Infos

  • Brisbane, Queensland
  • 10:00–17:00 Uhr
  • Freier Eintritt in die permanenten Ausstellungen
  • Große Sammlung indigener und pazifischer Kunst
  • mehr Infos

Das QAGOMA in Brisbane kombiniert die Queensland Art Gallery und die Gallery of Modern Art und ist damit eines der vielseitigsten Museen Australiens. Besonders sehenswert ist die große Sammlung indigener, pazifischer und australischer Kunst, die dir einen tiefen Einblick in Kultur und Geschichte der Region gibt. Dazu kommen regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, weshalb sich ein Besuch je nach aktuellem Programm sogar mehrfach lohnen kann. Beide Gebäude liegen direkt am Brisbane River und sind bequem zu Fuß oder mit der Fähre erreichbar.

Wenn du etwas mehr Zeit hast, empfehle ich dir, beide Häuser nacheinander zu besuchen. Der Kontrast zwischen den modernen Installationen im GOMA und den klassischen Werken in der Art Gallery macht den Besuch wirklich kurzweilig.

Map

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Highlight

4. Airlie Beach & Whitsunday Islands

Infos

  • Queensland
  • Startpunkt für Touren zu den Whitsunday Islands
  • Besonders empfehlenswert: Tour mit Stopp am Hill Inlet
  • Ab 135€ (variiert je nach Tour)
  • zur Tour

Airlie Beach ist der wichtigste Ausgangspunkt für Touren zu den Whitsunday Islands und gleichzeitig ein herrlich entspannter Ort. Der Bicentennial Walkway verläuft direkt an der Küste entlang und führt dich (am besten gleich morgens) zu kleinen idyllischen Buchten. Weil am Airlie Beach die meisten Touranbieter vor Ort sind, ist die Auswahl an Bootstouren riesig und die Planung unkompliziert.

Ein echtes Highlight für mich war der Besuch des Hill Inlet und des Whitehaven Beach, zwei der bekanntesten Orte der Whitsundays. Achte bei der Buchung darauf, dass der Aussichtspunkt am Hill Inlet im Programm ist. Dort siehst du den spektakulären Farbverlauf aus Sand und Wasser besonders gut. Die Kombination aus Walkway, Inseln und Aussicht gehört für mich zu den schönsten Orten der gesamten Ostküste Australiens.

Tipps:

  • Solltest du dich für eine Tour entscheiden, achte unbedingt darauf, dass ein Stopp am Hill Inlet dabei ist.
  • Du hast noch mehr Zeit? Dann ab auf eine zweitägige Segeltour zu den Whitsundays (hier vorab buchbar)!

Highlight

5. Blue Mountains Nationalpark

Infos

  • ab Sydney, New South Wales
  • gut per Zug erreichbar
  • Prince Henry Cliff Walk mit Blick auf die Three Sisters zur Wanderung
  • Scenic World mit Seilbahn und steilster Bahn der WeltTickets

Die Blue Mountains habe ich bei einem Tagesausflug von Sydney aus erkundet, was richtig gut funktioniert, wenn du gleich morgens startest. Mein erster Halt war Scenic World, was für mich der perfekte Einstieg war. Du gelangst entweder per Seilbahn über die Schlucht oder mit einer extrem steilen Bahn hinunter in den Regenwald. Unten bin ich einfach losgelaufen, weil es mehrere kurze Rundwege (10–50 min) gibt.

Von Scenic World erreichst du die Katoomba Falls mit einer vorgelagerten Plattform und gutem Blick auf den Wasserfall. Außerdem lohnt sich der Weg zu den Three Sisters, einer der bekanntesten Felsformationen der Region. Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, solltest du den Prince Henry Cliff Walk einplanen, eine schöne Strecke mit vielen Aussichtspunkten und kleinen Wasserfällen.


Highlight

6. Great Ocean Road & 12 Apostel

Infos

  • Victoria
  • Kalimna Falls Wanderungca. 8,2 km, 2,5 h, 226 hm
  • Aireys Inlet mit mehreren Lookouts
  • Bells Beach: Surfer-Spot
  • Highlight: 12 Apostel
  • zur Tour

Die Great Ocean Road gehört zu den schönsten Küstenstrecken Australiens und ist für mich definitiv eines der absoluten Highlights einer Australien-Reise. Besonders sehenswert sind die Kalimna Falls, wo du sogar hinter den Wasserfall treten kannst, sowie die Lookouts rund um Aireys Inlet mit ihrem weiten Blick über die Küste. Bells Beach ist der perfekte Stopp, um Surfern zuzuschauen, und rund um Apollo Bay findest du einige schöne Strände und kurze Wege in den Regenwald.

Das bekannteste Highlight der Strecke sind die Twelve Apostles. Die Felsformationen stehen direkt an der Steilküste und sind über mehrere Plattformen bequem erreichbar.

Tipp: Fahr am besten zu den nahegelegenen Gibson Steps (vorübergehend geschlossen), denn dort kommst du direkt an den Strand und siehst die Felsen aus einer ganz anderen Perspektive.


Lohnt sich

7. Noosa Nationalpark

Highlights

Noosa verbinde ich vor allem mit dem gleichnamigen Nationalpark und den Küstenwegen. Der Coastal Track zählt für mich zu den schönsten Orten Australiens. Er bietet immer wieder neue Ausblicke auf Buchten, Klippen und den offenen Ozean. Highlights entlang der Strecke sind Alexandria Bay und Hells Gates, wo die Wellen mit ordentlich Kraft auf die Felsen treffen.

Die Fairy Pools liegen direkt zwischen den Steinen und wirken fast ein bisschen versteckt, was sie umso schöner macht. Am Dolphin Point lohnt es sich, kurz stehen zu bleiben, weil man hier mit etwas Glück Schildkröten oder sogar Delfine im Wasser entdecken kann. Auch der Tanglewood Track gehört für mich zu Noosa dazu, weil er einen guten Kontrast zur Küste bietet und dich durch ruhigeren Wald führt.

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Highlight

8. K’gari (Fraser Island)

Infos

  • Queensland, (Ostküste)
  • Größte Sandinsel der Welt
  • Seit 2023 von Fraser Island auf K’gari umbenannt
  • Tagestour ab Rainbow Beach
  • Zweitägige Tour ab Hervey Bay (Empfehlung!)

K’gari, früher als Fraser Island bekannt, ist die größte Sandinsel der Welt und ein Muss an der Ostküste Australiens. Die Touren starten von Rainbow Beach oder Hervey Bay, von wo aus täglich Fähren übersetzen. Auf der Insel tauchst du direkt in Regenwald, Seen und endlose Sandpisten ein. Den Lake McKenzie fand ich besonders schön, weil sein Wasser so klar ist, dass du am Ufer tief ins Blau hineinsehen kannst. Auch ein Abstecher zum Eli Creek lohnt sich meiner Meinung nach, weil du dich dort gemütlich im seichten Wasser treiben lassen kannst.

Auf der Ostseite lohnt sich die Strecke entlang des 75 Mile Beach mit dem Wrack der Maheno und mehreren Aussichtspunkten. Da die Wege nur per Allrad befahrbar sind, empfiehlt sich eine geführte zweitägige Tour mit Übernachtung, um wirklich alle Highlights mitzunehmen. Die Fraser Island Tour war eins meiner absoluten Highlights in Australien.


Highlight

9. Great Barrier Reef

Infos

Ein Schnorchelausflug zum Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Welt, gehört für mich zu den Erlebnissen, die auf keiner Australienreise fehlen sollten. Ab Cairns oder Port Douglas starten täglich Boote zu verschiedenen Riffen, und schon nach wenigen Minuten im Wasser siehst du Korallen, bunte Fische und mit etwas Glück sogar Schildkröten.

Je nach Tour hast du mehrere Stopps, sodass du unterschiedliche Bereiche siehst und wirklich ausreichend Zeit zum Schnorcheln hast. Bei den verlinkten Touren kannst du dir übrigens sicher sein, dass die Guides viel Wert auf den Schutz des Riffs legen und genügend Abstand halten.

Tipp: Achte bei der Wahl deiner Tour darauf, dass die Gruppen nicht zu groß sind und genug Zeit im Wasser eingeplant ist. Glaub mir, du wirst sie brauchen!


Lohnt sich

10. Magnetic Island

Infos

  • Queensland, Australien
  • Fähre ab Townsville (ca. 20–25 Minuten)
  • Bekannt für Koalas & Rockwallabys
  • Ab 53€,zur Tour

Magnetic Island war eines meiner absoluten Highlights auf meiner Australienreise. Die Insel ist schnell mit der Fähre von Townsville erreichbar und lohnt sich besonders, wenn du Natur und Bewegung an der frischen Luft magst. Der Forts Walk ist mein Highlight der Insel. Der Weg führt über kleine Aussichtspunkte und zeigt, wie vielfältig Magnetic Island ist. Mit etwas Glück siehst du hier Koalas in freier Wildbahn. In Geoffrey Bay kannst du außerdem die kleinen Rockwallabys zwischen den Felsen entdecken.

Ruhiger wird es in Horseshoe Bay und Alma Bay, zwei Buchten, die sich perfekt für eine Pause oder zum Schwimmen eignen. Bei Ebbe lohnt sich auch ein Blick auf das Wrack der SS City of Adelaide.


Highlight

11. Daintree Rainforest

Infos

  • Nord-Queensland
  • Bootstouren auf dem Daintree River
  • Ausgangspunkte: Cairns/Port Douglas
  • Geführte Touren oder mit dem Mietwagen möglich

Der Daintree Rainforest im Norden Queenslands ist einer der ältesten Regenwälder der Welt und lässt sich gut von Cairns oder Port Douglas aus erreichen. Viele Touren kombinieren den Daintree mit einer Fahrt über den Daintree River, bei der du mit etwas Glück Krokodile, Vögel und Schildkröten siehst.

Besonders schön finde ich die kurzen Wege im Cape Tribulation Bereich, wo Regenwald direkt an den Strand grenzt. Die Aussichtspunkte entlang der Küstenstraße geben dir zudem einen guten Eindruck davon, wie dicht und vielfältig die Region ist. Für mich ist er deswegen ein absolutes Highlight in Australien!

Du kannst den Daintree Rainforest entweder mit dem Mietwagen auf eigene Faust oder im Rahmen einer geführten Tour besichtigen. Welche Variante die beste für dich ist, kannst du in unserem Artikel speziell zum Daintree Regenwald (siehe unten) herausfinden.


Lohnt sich

12. Tasmanien

Highlights

  • Bruny Island (Klippen und Strände)
  • Mt. Field National Park (Wasserfälle)
  • Cradle Mountain (alpine Wanderwegen)
  • Bay of Fires
  • Maria Island (Wombats)

Tasmanien hat mich wirklich überrascht: Die Insel gehört zu den abwechslungsreichsten Regionen Australiens und kombiniert Küsten, Berge und Regenwald auf engstem Raum. Von Hobart aus lohnen sich Bruny Island mit Klippen, Stränden und guten Chancen auf Tierbeobachtungen sowie der Mt. Field National Park mit einfachen Wegen zu Wasserfällen. Der Cradle Mountain mit seinen alpinen Pfaden ist für mich eines der schönsten Ausflugsziele der Insel.

Besonders ursprünglich zeigt sich Maria Island, wo Wombats fast garantiert sind und alte Ruinen zwischen Eukalyptusbäumen stehen. Die Bay of Fires mit ihren orangefarbenen Felsen solltest du ebenfalls nicht auslassen.

Mehr Zeit? Dann lohnen sich Stopps in Devonport, Launceston (Cataract Gorge, Weingüter) oder Queenstown mit seiner rauen, fast mondähnlichen Landschaft.

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An der Westküste

Die Region ist deutlich ruhiger als die Ostküste, dafür erwarten dich hier einige der schönsten Orte in ganz Australien. Von Küstenstädten wie Perth und Fremantle hin zu Naturspots wie dem Ningaloo Reef, den Pinnacles oder Esperance. Du wirst feststellen, dass ich trotzdem viele der Orte als „optional“ eingestuft habe, denn sie lohnen sich vor allem dann, wenn du bei deiner Australien-Reise viel Zeit mitbringst.


Optional

13. Margaret River

Infos

  • Bekannte Weinregion mit vielen Boutique-Wineries
  • Margaret River Farmers Market samstags
  • Geführte Verkostungen möglich, zur Tour
  • Strände und Höhlen in der Umgebung

Die Margaret River Region ist eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Australiens und perfekt für einen entspannten Tag zwischen Weinbergen, kleinen Wineries und guter regionaler Küche. Viele Kellereien bieten Verkostungen an, bei denen du lernst, wie unterschiedlich die lokalen Weine schmecken, und weil sie nah beieinander liegen, lassen sich mehrere Stopps gut verbinden.

Ein besonderes Highlight war für mich auch der Besuch auf dem Margaret River Farmers Market. Dort bekommst du frisches Obst, Brot, Käse und kleine Spezialitäten direkt von Produzenten aus der Region. Auf dem Markt startest du mit einem frischen O-Saft oder einem Kaffee perfekt in den Tag.


Optional

14. Perth

Infos

  • Hauptstadt des Bundesstaats Western Australia
  • Sunset Markets saisonal am Strand
  • Ausflug nach Fremantle möglich (mit Zug oder Mietwagen)

Perth ist ein idealer Ausgangspunkt für den Westen Australiens, weil du hier schnell zwischen Stadtleben und Küste wechseln kannst. Scarborough Beach gehört zu den Stränden, an denen ich locker mehrere Stunden verbracht habe. Besonders stimmungsvoll wird es am Abend, wenn der Sunset Market stattfindet: Streetfood, kleine Stände und Live-Musik direkt am Wasser. Für mich war das ungeschlagen einer der schönsten Abende meiner Australienreise, weil die Atmosphäre einfach nach Urlaub schreit.

Wenn du Lust auf eine andere Seite der Region hast, lohnt sich ein Ausflug nach Fremantle. Die Hafenstadt erreichst du bequem mit dem Zug oder Mietwagen. Vor Ort erwarten dich kleine Cafés, Brauereien, Märkte und ein historischer Kern, der sich entspannt zu Fuß erkunden lässt. Fremantle wirkt deutlich gemütlicher als Perth und ergänzt die Hauptstadt perfekt.


Optional

15. Injidup Natural Spa & Canal Rocks

Infos

  • Kurze, gut zugängliche Wege
  • Felsenpools und markante Küstenlinie
  • Baden nur bei ruhiger Brandung

Das Injidup Natural Spa zählt zu den beliebtesten Naturspots im Südwesten Australiens und hat mich ehrlich gesagt mehr beeindruckt als erwartet. Zwischen den Felsen sammelt sich Meerwasser in einem natürlichen Becken, das sich je nach Wellengang ständig leicht verändert. Nur wenige Minuten weiter erreichst du die Canal Rocks, eine markante Felsformation, die über kurze Stege zugänglich ist. Vom Steg aus siehst du das Meer direkt zwischen den Felsen hindurchlaufen. Je nach Tide verändert sich die Intensität der Strömung, sodass jeder Besuch ein bisschen anders aussieht.

Ich stufe beide Spots als optional ein, weil sie sich nur dann wirklich lohnen, wenn du ohnehin die Gegend rund um Yallingup oder Margaret River erkundest. Als alleiniges Ziel ist der Umweg zu weit, aber als Ergänzung zu einem Tag in der Region passen sie perfekt!

Map

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Optional

16. Elephant Rocks

Infos

  • William Bay National Park
  • Kurzer Weg vom Parkplatz
  • Baden je nach Brandung möglich

Die rund geschliffenen „Elephant Rocks“ stehen wie große Figuren im Wasser und geben der kleinen Bucht einen eigenen Charakter. An ruhigen Tagen kannst du hier gut schwimmen, denn das Wasser ist klar und dank der Felsen gut geschützt. Wenn die Wellen stärker sind, lohnt sich eher der Blick von oben, von wo aus du die Formationen besonders gut erkennen kannst.

Die kurzen Wege zwischen Parkplatz, Aussichtspunkt und Strand machen den Spot unkompliziert, auch wenn du nur wenig Zeit hast. Direkt daneben liegt der Greens Pool, einer der beliebtesten Badeplätze der Region, weil die Bucht flach und die meiste Zeit sehr ruhig ist.


Optional

17. Esperance

Highlights

  • Nächste Großstadt (Perth) 720 Kilometer entfernt
  • 11 Mile Beach, Twilight Beach, Lucky Bay
  • Wharton Beach zum Surfen
  • Cape Le Grand National Park

Esperance ist einer der Küstenorte, an denen du dir ruhig mehrere Tage Zeit nehmen kannst, weil die Strände vor Ort sehr unterschiedlich sind. Der 11 Mile Beach eignet sich perfekt für ruhige Stunden in einer geschützten Bucht, während Twilight Beach mit glatten Granitfelsen im Wasser punktet und sich gut für Familien eignet. Im Cape Le Grand National Park liegt dann der bekannteste Strand der Region, Lucky Bay. Hier kannst du mit etwas Glück Kängurus am Sand treffen!

Wer gern Aussichtspunkte besucht, sollte den Frenchman Peak einplanen. Der Aufstieg ist kurz, aber steil, und oben hast du einen weiten Blick über die Hügel, Buchten und Inseln vor der Küste. Ich stufe Esperance als optional ein, weil der Ort weit abgelegen liegt und sich nur lohnt, wenn du ohnehin die Südwestküste entlangfährst.


Optional

18. Lucky Bay Beach

Infos

  • Cape Le Grand National Park
  • heller, feiner Sand
  • Kängurus am Strand
  • Flacher Einstieg zum Baden

Lucky Bay im Cape Le Grand National Park zählt zu den schönsten Stränden Western Australias. Der Sand ist extrem fein und so hell, dass die Bucht selbst an bewölkten Tagen fast leuchtet. Mit etwas Glück triffst du hier Kängurus direkt am Strand, oft in den frühen Morgenstunden oder am späteren Nachmittag.

Rund um Lucky Bay findest du mehrere Aussichtspunkte und kurze Wege, über die du die Bucht aus verschiedenen Perspektiven sehen kannst. Wenn du etwas mehr Zeit hast, lohnt sich auch die kurze Fahrt zu den nahegelegenen Stränden des Nationalparks, da diese oft weniger besucht sind, aber ähnlich klar und schön wirken.

Optional ist der Stopp, weil Lucky Bay nur mit einem größeren Umweg erreichbar ist und sich vor allem dann lohnt, wenn du auch Esperance auf deiner Route hast.


Optional

19. Rottnest Island

Infos

  • Rottnest Island, vor Perth
  • Quokkas & gute Schnorchelspots
  • Viele Buchten gut per Fahrrad erreichbar
  • Fähren ab Perth, Fremantle und Hillarys
  • zur Tour ab Perth, ab 70€

Rottnest Island gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen vor der Küste Perths und lässt sich als Tagestrip oder mit Übernachtung gut erkunden. Die Fähre legt in Fremantle, Perth oder Hillarys ab, und auf der Insel kommst du am besten mit dem Fahrrad von Bucht zu Bucht.

Die Insel ist für ihre Quokkas bekannt, die sich oft in der Nähe der Siedlungen oder entlang der Wege aufhalten. Besonders schön zum Schnorcheln finde ich The Basin, Parakeet Bay und Little Salmon Bay. Wenn du Aussichtspunkte magst, fährst du am besten zum Wadjemup Lighthouse oder entlang der Küste zu verschiedenen Lookouts.

Ich stufe Rottnest als optional ein, weil die Insel sich vor allem dann lohnt, wenn du ohnehin in Perth bist und einen entspannten Ausflugstag einplanen kannst.


Optional

20. Pinnacles Desert

Infos

  • Nambung Nationalpark
  • Tausende Kalksteinsäulen im Sand
  • Rundweg zu Fuß oder per Auto möglich
  • Etwa 2 Stunden nördlich von Perth

Die Pinnacles Desert im Nambung Nationalpark hat mich mit ihrer surrealen Atmosphäre wirklich umgehauen. Tausende kalkhaltige Felssäulen ragen aus dem gelben Sand und formen eine Landschaft, die je nach Blickrichtung völlig unterschiedlich wirkt. Von Perth aus erreichst du die Wüste in gut zwei Stunden, was sie ideal für einen Tagesausflug macht. Vor Ort kannst du den kurzen Rundweg zu Fuß gehen oder die Sandpiste mit dem Auto abfahren.

Im Visitor Centre erfährst du mehr über die Entstehung der Formationen und die Tierwelt im Nationalpark. Ich empfehle die Anreise am frühen Morgen oder späten Nachmittag, weil die Temperaturen dann angenehmer sind und die Schatten der Felssäulen deutlicher werden.


Highlight

21. Ningaloo Reef

Highlights

  • Schnorcheln direkt vom Strand
  • Walhaie: April bis Juli
  • Gute Spots bei Coral Bay und Exmouth
  • Cape Range National Park in der Nähe

Das Ningaloo Reef ist eines der wenigen Riffe der Welt, die du direkt vom Strand aus erreichen kannst. Rund um Coral Bay und Exmouth genügen schon wenige Meter ins Wasser, um zwischen Korallen und bunten Fischen zu schnorcheln. In Coral Bay siehst du oft schon morgens Schildkröten oder große Fischschwärme, während die Buchten rund um Exmouth besonders klare Sicht bieten.

Das absolute Highlight für mich ist die Chance, Walhaie zu sehen. Von etwa April bis Juli werden spezialisierte Touren angeboten, die professionell und streng reguliert ablaufen. Je nach Jahreszeit sind auch Begegnungen mit Mantas oder Delfinen möglich. Wenn du lieber an Land bleibst, lohnt sich der Besuch im Cape Range National Park, dessen Schluchten und Strände direkt an das Riff grenzen.

Hintergrund rot

Im Outback

Im Outback erlebst du die abgelegensten und zugleich beeindruckendsten Landschaften Australiens. Zwischen roten Felsen, endlosen Ebenen und kleinen Roadhouse-Orten findest du einige der markantesten Sehenswürdigkeiten und Highlights des Landes, die sich deutlich von den Küstenregionen unterscheiden.


Optional

22. Kings Canyon

Infos

  • Im Watarrka Nationalpark
  • Zwischen Uluru und Alice Springs
  • Rim Walk rund um die Schlucht
  • Garden of Eden

Der Kings Canyon im Watarrka Nationalpark gehört zu den beeindruckendsten Orten im Red Centre und lässt sich gut mit einer Reise zum Uluru verbinden. Die bekannteste Route ist der Rim Walk, ein rund sechs Kilometer langer Weg, der dich einmal um die Felswände herumführt. Unterwegs kommst du an Felskuppen, Spalten und kleinen Aussichtspunkten vorbei. Ein weiterer schöner Abschnitt ist der Garden of Eden, eine geschützte Senke mit einem kleinen Wasserloch.

Ich stufe den Kings Canyon als optional ein, weil er abseits der Hauptroute liegt und sich nur dann wirklich lohnt, wenn du ohnehin ein paar Tage im Red Centre verbringst. Als Ergänzung zu Uluru und Kata Tjuta ist er aber eine wirklich lohnende Ergänzung, weil er eine ganz eigene Art von Landschaft zeigt.


Highlight

23. Uluru (Ayers Rock)

Infos

  • Höhe: ca. 348 Meter, Umfang: ca. 9,4 Kilometer
  • Klettern ist seit 2019 verboten
  • Gesteine, über 500 Millionen Jahre alt
  • Am besten Kombitour buchen (Uluru, Kata Tjuta & Kings Canyon), zur Tour

Der Uluru gehört zu den bedeutendsten Orten im Outback und ist eine Sehenswürdigkeit, die du in Australien wirklich gesehen haben solltest. Der riesige Monolith ragt aus der roten Landschaft des Northern Territory und wirkt aus der Nähe deutlich größer, als man es von Fotos kennt. Besonders empfehle ich den Base Walk, der dich einmal komplett um den Fels herumführt. Dabei siehst du Wasserlöcher, Felsüberhänge und Stellen, die für die Anangu, die traditionellen Besitzer des Landes, eine wichtige Bedeutung haben.

Wenn du den Uluru im Rahmen einer geführten Tour erleben möchtest, empfehle ich dir die kombinierte Uluru–Kata-Tjuta–Kings-Canyon-Tour. Dort verbringst du mehrere Tage im Outback, übernachtest auf einfachen Campsites und bekommst die wichtigsten Highlights der Region in einem einzigen Trip unter. Die Guides kümmern sich um Organisation, Transport und Verpflegung, sodass du einfach die Landschaft genießen kannst.


Optional

24. Kakadu Nationalpark

Infos

  • Felskunst bei Ubirr und Nourlangie
  • Yellow Water Billabong mit Wildlife
  • Kurze Wege zu Aussichtspunkten
  • Wasserfälle je nach Saison erreichbar
  • Bootstour (hier buchbar)

Der Kakadu Nationalpark beeindruckt vor allem durch seine Vielfalt: Feuchtgebiete, Sandsteinplateaus und dichte Monsunwälder wechseln sich ab, sodass sich die Landschaft alle paar Kilometer komplett verändert. Besonders fasziniert haben mich die Felszeichnungen der Ureinwohner an Orten wie Ubirr und Nourlangie, die du gut mit kurzen Spazierwegen zu Aussichtspunkten kombinieren kannst.

Im Yellow Water Billabong kannst du bei einer Bootstour mit etwas Glück Krokodile, Büffel und zahlreiche Vogelarten aus sicherer Distanz beobachten. Wer gerne wandert, findet im südlichen Teil des Parks mehrere Routen zu natürlichen Pools und Felsklippen, die sich an heißen Tagen hervorragend zum Abkühlen eignen.

Ich habe den Nationalpark als optional eingestuft, weil er weit im Norden Australiens liegt und einen eigenen Abstecher erfordert. Wer die Region bereist, sollte aber unbedingt mehrere Tage einplanen.


Optional

25. Devils Marbles

Infos

  • Granitfelsen
  • Direkt am Stuart Highway
  • Karlu Karlu (Aboriginal-Name der Felsen)
  • Ort für Zeremonien der Aboriginis

Die riesigen, runden Granitfelsen liegen mitten im Outback zwischen Alice Springs und Tennant Creek und wirken, als wären sie bewusst übereinandergestapelt worden. Viele der Steine sind glatt geschliffen und haben Risse, die im Laufe der Zeit durch Hitze und Kälte entstanden sind. Die Wege sind kurz und gut zugänglich, sodass du auch die Bereiche abseits des Hauptpfads easy erkunden kannst.

Für die Aboriginal People, die hier leben, ist Karlu Karlu ein wichtiger spiritueller Platz, und im kleinen Visitor-Bereich erfährst du mehr über die Geschichten und Traditionen, die mit den Felsen verbunden sind. Ich finde es wichtig, dass man sich hier kurz Zeit nimmt, um zu verstehen, was dieser Ort für die Menschen bedeutet, die hier seit Jahrtausenden leben.

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