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20 coole Sehenswürdigkeiten in der Bretagne [mit Karte]

Deine Bretagne-Bucketlist ist zu lang? Wir kürzen sie ehrlich runter: Hier findest du die wichtigsten Bretagne Sehenswürdigkeiten, sortiert nach Region und Priorität (inkl. Karte). So siehst du sofort, welche Spots sich lohnen und welche du dir sparen kannst.

Bretagne Sehenswürdigkeiten und schönste Orte

Karte mit allen Bretagne Sehenswürdigkeiten

Wilde Steilküste im Westen, Menhire im Süden, Austern im Norden: Die Bretagne verteilt ihre Highlights ziemlich großzügig über die Halbinsel. Wir haben deshalb sortiert, was ein Pflichtstopp ist und was eher ein netter Bonus. Die Karte zeigt dir, welche Sehenswürdigkeiten sich unterwegs gut kombinieren lassen.

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Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

In der Natur

Bekannt für ihre beeindruckende Küstenlandschaft bietet die Bretagne eine Vielzahl an sehenswerten Highlights inmitten der Natur, umgeben von den Weiten des Ozeans. Da die Region sehr weitläufig ist, empfehlen wir dir, mit eigenem Auto anzureisen oder vor Ort ein Auto zu mieten. Die schönsten Bretagne Sehenswürdigkeiten in der Natur haben wir dir zusammengefasst:


Highlight

1. Mont-Saint-Michel

Infos

  • Le Mont-Saint-Michel, Normandie
  • 09.00 – 19.00 Uhr (Mai – Aug), Öffnungszeiten können in der Nebensaison abweichen
  • Insel kostenlos, Kloster ab 13,00 €
  • Ticket am besten vorab online kaufen (zum Ticket)

Mitten auf dem Wattenmeer steigt der Klosterberg empor: Der Mont-Saint-Michel ist eine dieser Bretagne Sehenswürdigkeiten, die einen sofort sprachlos macht. Laut Legende errichtete Bischof Aubert de Avranches das Städtchen und das Kloster im Jahr 708 n.Chr., nach Erscheinungen des Erzengels Michael.

Die Abtei selbst kostet Eintritt, das Dörfchen auf der Insel kannst du aber kostenlos erkunden. Ich empfehle den Besuch im Sommer frühmorgens oder spätabends, wenn die Stimmung durch das Licht am schönsten ist. Für Naturliebhaber lohnt sich außerdem eine Wattwanderung rund um den Berg. Die Gezeiten zählen mit einer Amplitude von 14 Metern zu den stärksten Europas, checke sie also vorab hier.

Wenn du mit dem Auto anreisen möchtest, kannst du etwa 400 Meter vom Klosterberg entfernt parken und die letzten Meter mit einem Shuttlebus oder zu Fuß zurücklegen.


Highlight

2. Pointe du Raz

Highlights

  • 72 m hohes Felskap
  • Möglichkeit, Delfine zu sichten
  • Umgeben von unberührter Natur und Heidelandschaft

An der bretonischen Westküste ragt das Felskap Pointe du Raz 72 Meter ins Meer, umgeben von unberührter Heidelandschaft. Von oben blickst du auf die zahlreichen Felsenriffe und mit Glück entdeckst du, so wie ich, Delfine in den Wellen.

Wenn du keine Höhenangst hast, kannst du sogar ganz bis zur oberen Felsspitze klettern. Aber nicht nur dafür empfehle ich festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Denn etwas ungemütlich, aber besonders beeindruckend sind die Felsen bei tosendem Wind und hohen Wellen. Als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten und Fotomotive der Bretagne darf die Landspitze auf deiner Route nicht fehlen.


Highlight

3. Côte de Granit Rose

Highlights

  • Rosafarbene Granitküste
  • Riesige Felsformation
  • Entdecke “Napoleons Hut” oder die “umgedrehte Flasche”
  • 12 m hoher Tidenhub

Bis zu hausgroße Felsblöcke, rosa gefärbt durch Hämatit und Alkalifeldspat: Die rosa Granitküste besteht aus rund 300 Millionen Jahre alten Formationen. Viele Brocken tragen dank ihrer einzigartigen Form kreative Namen, halte mal Ausschau nach „Napoleons Hut“ oder der „umgedrehten Flasche“. Aber die Küste beeindruckt nicht nur durch ihre Steine, sondern auch durch einen bis zu 12 Meter hohen Tidenhub, der bei Ebbe Sandflächen und kleine Inseln freilegt.

Um touristischen Massen zu entfliehen, empfehle ich dir einen Besuch in der Nebensaison außerhalb der französischen Ferien. Auch im April oder September verliert die Landschaft nichts von ihrer Ausstrahlung, gerade deshalb gehört diese Bretagne Sehenswürdigkeit für mich zu den absoluten Highlights der Region.

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Highlight

4. Glénan-Inseln

Highlights

  • Karibik-Feeling
  • die schönsten Sandstrände
  • viele Wassersportmöglichkeiten (Surfen, Kajakfahren, Tauchen)
  • renommierte Segelschule École de Voile des Glénans auf der Hauptinsel

Für Karibik-Feeling in der Bretagne stehen die Glénan-Inseln, sieben Hauptinseln mit feinem weißem Sand und smaragdgrünem Wasser, nur rund zehn Seemeilen vor dem Festland und per Boot oder Kajak erreichbar. Auf der größten Insel Saint-Nicolas sitzt die renommierte Segelschule École de Voile des Glénans. Besonders bekannt und beliebt sind außerdem die Inseln „Banana“ und „Brunec“. Hier kann es zur Hauptsaison am Strand voll werden, deswegen war ich froh, zur Nebensaison da zu sein.

Für Wassersportler ist ein Besuch der Inseln ein absolutes Muss. Ausrüstung zum Segeln, Windsurfen oder Kajakfahren gibt es vor Ort, dazu Tauchgänge im Tauchzentrum.

Tipp: Die Fährgesellschaft „Vedettes de l’Odet“ bringt dich von Frühjahr bis Spätsommer von Beg Mail, Concarneau, Port La Forêt, Loctudy und Bénodet zu den Glénan-Inseln. Den Fahrplan findest du hier, Tickets am besten vorab buchen.


Highlight

5. Cap Fréhel

Highlights

  • 70 m lange Landzunge
  • rosa Sandstein
  • erlebe des Farbenspiel der “Smaragdküste”
  • Aufstieg auf den Leuchtturm

Am nördlichsten Punkt der bretonischen Küste erstreckt sich das Cap Fréhel, eine 70 Meter lange Landzunge. Von den über dem Meer herausragenden Klippen aus Schiefer und rosa Sandstein hast du eine der schönsten Aussichten in der Bretagne.

Vor allem die umliegende Landschaft hat es mir angetan: wilde Heidelandschaften, rosa Sandsteinfelsen, Kiefernwälder und naturbelassene Strandabschnitte. Das Farbenspiel erklärt den Namen „Smaragdküste“ ziemlich gut.

Den Aufstieg auf den Leuchtturm würde ich für 3 Euro immer wieder machen, weil der Blick von dort auf die Küste und die bunte Heidelandschaft noch besser ist. Um die Gegend ein wenig zu erkunden, gibt es außerdem einen tollen Rundweg, der dich mitten durch das Naturschutzgebiet und entlang der Ginsterblüten und des Heidekrauts führt.

Wenn du nur einen Aussichtspunkt an der Nordküste ansteuerst, dann diesen!


Lohnt sich

6. Salinen von Guérande

Infos

  • Guérande
  • 09.30 – 19.00 Uhr (Juli-Aug), Öffnungszeiten können in der Nebensaison abweichen (mehr Infos)
  • Eintritt: 4€, Führungen ab 12€
  • Empfehlung: die gewünschte Besichtigung vorab reservieren (mehr Infos)

Auf über 2000 Hektar ziehen sich die Salzgärten von Guérande durch die Landschaft, bewirtschaftet nach einem jahrtausendealten Handwerk der Salzbauern. Je nach Becken und Lichteinfall wechseln die Farben der Salinen zwischen Grau, Weiß und Violett und bieten dir ein einzigartiges Farbenspiel.

Bei einer Führung bekommst du einen Einblick in die Arbeit der Bauern und den Prozess der Salzgewinnung, was ich nur empfehlen kann. Die 1,5-stündige Tour „Nature et sel“ ist zwar auf Englisch, aber trotzdem sehr familien- und kinderfreundlich.

Mal ganz ehrlich: Müsste ich bei wenig Zeit zwischen Küste und Salinen wählen, käme für mich die Küste zuerst, als Halbtagesstopp lohnen sich die Salzgärten aber definitiv!

Mein Geheimtipp: Pack ein Fernglas ein! Neben Stelzenläufern und Graureihern lassen sich hier viele weitere Vogelarten beobachten.


Highlight

7. Steinreihen von Carnac

Highlights

  • 4 km lange Steinreihen
  • über 7000 Jahre alte Geschichte
  • geführte Touren
  • mehr Infos

Rund um Carnac ziehen sich über 4 Kilometer hinweg tausende große Steine in gleichmäßigen Reihen durch die Landschaft. Die Megalithen sind rund 7000 Jahre alt und bis heute gut erhalten. Warum sie aufgestellt wurden, ist bis heute ungeklärt, die Vermutungen reichen von religiösen Monumenten bis zum Mond- oder Sonnenkalender.

Wen Geschichte und mystische Orte reizen, für den gehört diese Sehenswürdigkeit auf jede Bretagne-Route. Der Eintritt ist kostenfrei, unterwegs bist du zu Fuß, mit dem Rad oder in der Bustour für 6,50 Euro. Von Oktober bis März darfst du allein zwischen den Steinen laufen, von April bis September geht es nur mit Führung.

Tipp: Es gibt auch eine Tour mit dem Segway.


Lohnt sich

8. Steinreihen Kerzerho

Highlights

  • Zweitwichtigste Megalithenstätte
  • kunstvoll arrangierte Steinreihen
  • 8-km-Rundwanderweg (zur Wanderung)

Als zweitwichtigste Megalithenstätte der Bretagne stehen die Steinreihen von Kerzerho etwas im Schatten von Carnac, dafür aber direkt an der Nationalstraße D781, also perfekt als Stopp auf der Durchreise. Auch hier sind die Steinformationen kunstvoll in Reihen, entlang eines kleinen Weges mit Holzbrücken angeordnet. Du erreichst sie in nur wenigen Minuten vom Parkplatz aus.

Für Wanderbegeisterte und alle, die auch die umgebende Landschaft ein wenig erkunden möchten, bietet sich aber die gut ausgeschilderte 8-km-Rundwanderung an. Der Pfad führt durch Felder und Wäldchen, vorbei an Dolmen und Menhiren. Plane dafür rund 2-3 Stunden ein.

Wer nach Carnac dieselbe Wucht erwartet, wird die Anlage kleiner finden, dafür ist sie etwas ruhiger und kostet, egal zu welcher Jahreszeit, keinen Eintritt. Als kurzer Zwischenstopp auf der Durchreise lohnt sich Kerzerho damit auf jeden Fall.


Lohnt sich

9. Île de Saint-Cado

Highlights

  • kleine Gassen mit Fischerhäusschen, einer Kapelle und dem Kalvarienberg
  • beliebtes Postkartenmotiv
  • romantische Stimmung bei Sonnenuntergang

Ein weißes Häuschen mit blauen Fensterläden, das gegenüber der Insel aus dem Wasser ragt, ist das bekannteste Motiv von Saint-Cado. Der Weiler selbst liegt auf einer Flussinsel und ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Die kleinen Gassen mit den Fischerhäuschen, die Kapelle und der Kalvarienberg, das alles wirkt so malerisch

Groß ist der Ort nicht, für mehr als einen kurzen Stopp reicht er kaum, genau dafür lohnt er sich aber. Am schönsten finde ich die Insel am Abend, wenn die untergehende Sonne dem Wasser alles in goldenes Sonnenlicht taucht. Ganz klar einer der schönsten Orte in der Bretagne!

Wusstest du schon? Die Brücke nach Saint-Cado, soll laut Legende das Werk des Teufels sein. Doch Saint-Cado setzte eine List ein und schickte eine Katze über die Brücke, um die Seele zu retten.


Highlight

10. Kap Penhir

Highlights

  • 70 m hohe Landspitze
  • umgeben von “Erbsenhaufen”
  • beeindruckendes Zusammenspiel aus Felsen und tobenden Wellen

Auf der Crozon-Halbinsel ragt die Pointe de Penhir mit einer schwindelerregenden Höhe von 70 Metern über dem Meer und wird von den faszinierenden “Erbsenhaufen” (skurrile Felsformationen, die aus dem Meer herausschauen) umgeben. Dieses Zusammenspiel aus mächtigen Felsen und tobenden Wellen solltest du dir nicht entgehen lassen!

Anfahren würde ich das Kap bei klarem Wetter, dann reicht dein Blick von der Pointe de Dinan über die Pointe du Raz bis zur Île Ouessant. Wenn du die Westküste abfährst und dich zwischen den Landspitzen entscheiden musst, kommt Penhir bei mir direkt nach der Pointe du Raz und ist somit eine Bretagne Sehenswürdigkeit, die du unbedingt sehen solltest.

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Lohnt sich

11. La Maison du Gouffre

Highlights

  • architektonisches Wunder
  • typisch bretonische Granithäuser
  • Restaurants mit regionalen Meeresfrüchten
  • Küstenwanderweg

Das La Maison du Gouffre ist ein Steinhaus, eingeklemmt zwischen zwei Granitblöcken direkt an der Küste. Auch als “Haus zwischen den Felsen” bekannt, befindet es sich im kleinen Küstenort Plougrescant. Erreichbar ist es zu Fuß vom kostenlosen Parkplatz aus.

Wer ein größeres Bauwerk erwartet, wird überrascht sein, das Haus ist winzig und nur von außen zu sehen. Als Fotostopp und guter Zwischenstopp auf der Fahrt entlang der Nordküste lohnt es sich trotzdem.

Als weiteres Highlight solltest du deinen Besuch mit einem Spaziergang entlang des Küstenwanderwegs abrunden. Besonders schön ist’s beim Sonnenuntergang! Und auch Plougrescant ist absolut sehenswert und berühmt für seine traditionellen bretonischen Granithäuser mit charakteristischen Schieferdächern. Hier solltest du unbedingt eine der köstlichen bretonischen Spezialitäten probieren: Meeresfrüchte.


Optional

12. Strand von Pen hat

Highlights

  • unberührter weißer Strand
  • ideal zum Surfen
  • Erkundungspfade
  • Food-Truck mit Crêpes, Kaffee und Eis

Der Plage de Pen hat in Camaret-sur-Mer ist ein wunderschöner unberührter weißer Sandstrand. Mit seinen großen Wellen ist er ideal zum Surfen.Schwimmen ist wegen der starken Strömung und der Felsen offiziell verboten. Aber auch außerhalb des Wassers lässt sich der Aufenthalt dort genießen. Die Umgebung bietet zahlreiche Erkundungspfade, darunter eine Route zum Pen Hir Punkt mit einem Museum zum 2. Weltkrieg und einem Panoramablick auf die Felsen.

Optional ist der Strand für mich deshalb, weil er für einen klassischen Badetag ausfällt. Für Surfer und alle, die einen ruhigen Strandabschnitt ohne Trubel in der Bretagne suchen, ist die Sehenswürdigkeit dagegen super.

Mein Tipp: Am Eingang zum Strand steht ein Foodtruck mit Crêpes, Kaffee und Eis.


Optional

13. Roc’h Trevezel

Highlights

  • zweithöchste Erhebung der Bretagne
  • 384 m hoch
  • unterschiedliche Wanderwege
  • toller Panoramablick

Mit 384 Metern ist der Roc’h Trevezel die zweithöchste Erhebung der Bretagne und bildet zusammen mit dem Roc’h Ruz die Bergkette Monts d’Arrée, mitten im Landesinneren.

Optional ist der Berg für mich bei einer Bretagne Rundreise vor allem wegen der Lage, denn von der Küste fährst du ein gutes Stück weg und brauchst mit Wanderung schnell einen halben Tag. Wenn deine Route kurz ist, hätten bei mir andere Sehenswürdigkeiten in der Bretagne deswegen Vorrang.

Wanderst du gern, sieht die Sache allerdings anders aus! Die Wanderwege sind zwischen 5 und 20 km lang und haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Aber egal, welchen du wählst, am Ende deiner Wanderung wirst du mit einem beeindruckenden Panoramablick auf die weite, unberührte Natur und die Moore belohnt.

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In der Stadt

Die Bretagne lockt nicht nur mit ihren pittoresken Küstenlandschaften und atemberaubender Natur, sondern auch mit einer faszinierenden Vielfalt an historischen Stätten und Orten voller Charme. Von maritimen Hafenstädten bis zu mittelalterliche Gassen bekommst du in diesen schönsten Orten der Bretagne eine facettenreiche Palette an Sehenswürdigkeiten.


Lohnt sich

14. Auray

Highlights

  • mittelalterliches Flair
  • viele Shoppingmöglichkeiten in der Altstadt
  • lebendiger Wochenmarkt
  • Kunst- und Handwerkgalerien

Die kleine Stadt Auray, etwa 15 km von der Küste entfernt, begeistert mit ihrem mittelalterlichen Flair und einer interessanten Geschichte. In den engen Gassen der Altstadt Saint-Goustan findest du historische Fachwerkhäuser. Dass hier im Jahre 1364 die Schlacht von Auray ausgetragen wurde, ist bei dem schönen und gut erhaltenen Stadtbild nur schwer vorstellbar.

Mir gefällt der Ort heute vor allem als entspannter Nachmittag zwischen kleinen Boutiquen, Cafés und dem lebendigen Wochenmarkt, der immer montags stattfindet. Wenn du dich für Kunst begeisterst, solltest du außerdem die Rue du Château mit ihren Galerien entlanglaufen.

Mein Tipp: Das ganze Jahr über finden in Auray Veranstaltungen statt, wie z.B. im Sommer die Donnerstage im Hafen, Schifferstechen, Kunsthandwerksmarkt oder der Weihnachtsmarkt.


Lohnt sich

15. Hafen von La Turballe

Highlights

  • maritimer Küstenort
  • Hotspot der Hochseefischerei
  • authentisches Erlebnis bei der Fischauktion

Als einer der wichtigsten Häfen für Hochseefischerei an der französischen Atlantikküste lebt La Turballe bis heute vom Fang. Täglich kommen hier die Fischer mit frischem Fang zurück, von Sardinen bis zu Thunfisch und Tintenfisch. Die perfekte Anlaufstelle also, um in den Genuss der besten Meeresfrüchte der Region zu kommen.

Wenn du kein Problem mit dem Fischgeruch hast, solltest du unbedingt bei der Fischbörse vorbeischauen, wo die Fischer ihre Ware direkt verkaufen. Selbst wenn du nicht vorhast, Fisch zu erstehen, ist allein die lebhafte Atmosphäre des Marktes einen Besuch wert.

Mein Tipp: Die Fischbörse ist werktags von 5.30 bis 6.45 Uhr geöffnet, den Ablauf der Auktionen erklärt dir ein Fremdenführer. Mehr Infos findest du hier.


Lohnt sich

16. Le Croisic

Highlights

  • Geschichte, die bis ins 16. Jhd. reicht
  • Stadtbild aus Fachwerkhäusern und Wohngebäude aus dem 17. Jhd.
  • beliebter Badeort
  • bekannt für den Fang von rosa Krabben

Fachwerkhäuser aus dem 17. Jahrhundert, Reedervillen und ein wunderschöner, weiterhin aktiver Fischereihafen prägen Le Croisic an der Südküste. Der Handel mit frischem Fisch und Krustentieren geht hier bis ins 16. Jahrhundert zurück. Mit der Eisenbahn ab 1879 kam der Tourismus dazu. Am besten erkundest du den Ort, indem du erst den Deich von Tréhic entlangläufst und danach durch die engen Gassen hinter dem Hafen.

Für alle, die Hafenorte mit Geschichte mögen und nebenbei gut essen wollen, ist der Ort einen Stopp wert. Wer dagegen vor allem Strandtage plant, findet weiter nördlich die besseren Abschnitte, auch wenn Le Croisic als Badeort durchaus funktioniert.

Wusstest du schon? Der Hafen von Le Croisic ist für seine rosa Krabben bekannt, und sogar die Krabbenreuse hat hier ihren Ursprung, dank René Sibille im Jahr 1850.


Highlight

17. Festung Saint-Malo

Infos

  • Saint-Malo
  • Öffnungszeiten: täglich, abhängig von den Gezeiten
  • Eintritt: 5€
  • Tickets sind ausschließlich vor Ort zu erwerben (Kartenzahlung möglich)

Vor dem Strand von Saint-Malo liegt das Fort National auf einer Gezeiteninsel, im 17. Jahrhundert unter Louis XIV. gebaut, um die Stadt vor Seeräubern und Angriffen vom Meer aus zu schützen. Zu sehen gibt es eine Zugbrücke, unterirdische Waffenkammern und Kanonen auf den Zinnen.

Von den Stopps in Saint-Malo steht das Fort bei mir ganz oben, noch vor einem Bummel durch die Altstadt, weil du Geschichte und Gezeiten hier zusammen erlebst. Dazu hast du einen tollen Blick auf einen der schönsten Orte der Bretagne und das umliegende Meer. Erreichbar ist das Fort nur über einen Spaziergang am Strand bei Ebbe, also schau vorher in den Gezeitenkalender und plane den Besuch danach.

Mein Tipp: Die Führungen werden nur auf Französisch angeboten, auf einem mehrsprachigen Informationsblatt erhältst du jedoch spannende Einblicke in die Geschichte des Denkmals.


Lohnt sich

18. Austern in Cancale

Highlights

  • Austernhauptstadt
  • der berühmte Austernmarkt mit den besten Austern der Welt
  • Besichtigung der Austernfarm (zu den Tickets)

Als Austernhauptstadt der Bretagne ist Cancale zwar klein, aber weit über Frankreich hinaus bekannt. Entlang der Uferpromenade reiht sich der berühmte Austernmarkt, der March aux huitres, auf, dazu kommt der tolle Blick über die Bucht bis zum Mont-Saint-Michel.

Ich mag den Markt vor allem, weil du die Austern hier direkt am Stand aufmachen lässt und einfach im Stehen isst, für ein paar Euro. Austern gibt es hier en masse und in jeder Form: hohl, flach oder wild, den Jodgeschmack haben aber alle gemein.

Für alle, die gern gut essen, lohnt sich dieser Abstecher klar. Bei Ebbe tauchen zusätzlich die Austernfarmen auf, die du bei einer geführten Tour besichtigen kannst.

Gut zu wissen: Der Austernmarkt ist ganzjährig täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.


Lohnt sich

19. Kathedrale Quimper

Infos

  • Quimper
  • täglich 10.00 – 12.00 Uhr & 15.00 – 18.00 Uhr
  • kostenloser Eintritt

Mit über 75 Metern ragen die Turmspitzen der Kathedrale über die Altstadt von Quimper. Baubeginn war 1240, fertig wurde die Kirche erst 1856, und nach den Restaurierungen der 1990er und 2000er Jahre erstrahlt die fast 800 Jahre alte Kirche auch heute noch in ihrem vollen Glanz.

Wer nur eine weitere gotische Kirche erwartet, übersieht das Besondere. Chor und Kirchenschiff sind nicht in einer Linie gebaut, einer Legende nach folgt der Chorraum dem Verlauf des Flusses Odet.

Besonders beeindruckend fand ich außerdem das Hauptportal mit den Engeln, die dreieckige Giebelwand und das Reiterstandbild von König Gradlon zwischen den Türmen. In Kombination mit einem Bummel durch Quimper ist die Kathedrale ein lohnender Stopp.


Lohnt sich

20. Hafen von Brest

Highlights

  • lebendige Hafenstadt mit maritimen Charme
  • Kreuzfahrt- und Güterhafen
  • Océanopolis mit Robbenaufzuchtstaion (zu den Tickets)

Ganz im Westen der Bretagne liegt Brest, mit 140.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Region. Der Hafen ist in zivile und militärische Bereiche geteilt, entsprechend liegen hier Frachter neben Kreuzfahrtschiffen.

Da es sich hier um einen Kreuzfahrt- und Güterhafen handelt, darfst du diesen nicht zu Fuß verlassen. Stattdessen stehen dir von den Reedereien gestellte Shuttlebusse zur Verfügung, die dich bis zum Rathaus bringen. Ab dort kannst du einen der schönsten Orte der Bretagne gut zu Fuß erkunden.

Für Familien und Tierfreunde empfehle ich das Océanopolis. Dort siehst du Unterwasserwelten von den Tropen bis zum Polarmeer, dazu eine Robbenaufzuchtstation mit Fütterungen und Tauchgängen.

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Wenn du jetzt Lust hast, die Bretagne bei einer Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten für 7-14 Tage mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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