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Zion Nationalpark Reiseguide: Sehenswürdigkeiten & Tipps

Scenic Drive, Angels Landing und die Narrows: Im Zion Nationalpark in Utah hast du einiges vor der Nase. Vor Ort haben wir die Sehenswürdigkeiten ehrlich für dich eingeordnet und verraten dir, was wirklich zählt und worauf du verzichten kannst.

Zion Nationalpark Wanderungen, Sehenswürdigkeiten und Tipps
Servus Autorenbox Nina & Tom

Wir sind Nina und Tom!

Die USA-Westküste verspricht unvergleichliches Roadtrip-Feeling, weshalb wir die Region schon mehrfach bereist haben. Zwischen Nationalparks und Metropolen gibt es viel zu entdecken und unsere besten Routen & Tipps findest du hier.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Was erwartet dich? Hohe rote Felswände, enge Canyons und jede Menge Wanderungen. Wir waren ehrlich begeistert von der Landschaft.
  • Lohnt sich der Zion Nationalpark? Wir würden sagen ja, wenn du gerne wanderst und dich bewegst, denn der Park lebt von seinen Trails.
  • Wie viele Tage? Wir waren 2 Nächte vor Ort und haben damit Angels Landing, die Narrows und den Scenic Drive entspannt geschafft.
  • Unsere Unterkunftsempfehlung: Das Montclair at Zion Lodge in Springdale lag für uns perfekt, der kostenlose Shuttle hält direkt vor der Tür.

Anreise & Fortbewegung

Anreise zum Zion Nationalpark:

  • nächster Flughafen: Las Vegas (Flug finden)
  • Anreise mit dem eigenen Auto: ab Las Vegas ca. 2,5 Stunden
  • Es lohnt sich den Zion Nationalpark in Utah entweder mit einer Utah Rundreise zu verbinden und anschließend weiterzufahren in den Bryce Canyon oder einen USA-Westküste-Roadtrip zu machen und die schönsten Orte in Kalifornien zu sehen.

Parken im Zion Nationalpark:

  • Parken direkt am Zion Visitor Center kostet 30 $/Tag (ca. 26 €)
  • Direkt dahinter liegt ein großer kostenloser Parkplatz (in Google Maps öffnen)
  • Zur Hauptsaison, vor allem am Wochenende, ist selbst der kostenlose Parkplatz extrem schnell voll
  • Unser Tipp: Hotel in Springdale mit Parkplatz buchen (z. B. Montclair at Zion Lodge) und mit dem Bus zum Visitor Center fahren
  • Alternativ: vor 8 Uhr am Parkplatz sein, dann bekommst du sicher noch einen Platz
  • In Springdale selbst gibt es keine kostenlosen Parkplätze, und wer zu spät dran ist, sucht ewig nach teuren Alternativen

Fortbewegung (Shuttlebusse):

  • Shuttlebusse fahren in der Hauptsaison von März bis November entlang des Scenic Drive
  • Parken am Zion Canyon Visitor Center (oder in Springdale und mit dem Ortsshuttle bis zum Eingang), dann in den Park-Shuttle umsteigen
  • Die Shuttles sind kostenlos, du brauchst keine Tickets und keine Reservierung
  • Bei Andrang mit Wartezeiten rechnen, die Busse fahren aber meist im 10-Minuten-Takt
  • Haltestellen u. a. bis Temple of Sinawava (Narrows)
  • Stopps im Überblick:
    1. Zion Canyon Visitor Center: Startpunkt, Infos/Updates (z. B. Sperrungen), Toiletten, Karten
    2. Zion Human History Museum: kleiner Museumsstopp plus kurzer Aussichtspunkt über den Canyon
    3. Canyon Junction: Abzweig Richtung Scenic Drive bzw. Route 9
    4. Court of the Patriarchs: kurzer Aussichtsstopp auf die drei markanten Gipfel
    5. Zion Lodge: einzige Lodge mit Restaurant/Kiosk im Canyon, Start für Emerald Pools
    6. The Grotto: Wanderstart für Angels Landing
    7. Weeping Rock: tropfende Felswand, kurze Trails
    8. Big Bend: einer der besten Fotostopps (Kurve plus massive Wände)
    9. Temple of Sinawava: Endstation, Start für Riverside Walk und Narrows-Einstieg
  • Alle Stopps auch auf der Karte oben oder im PDF auf der Website des Parks

Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: März bis November
  • Günstige Nebensaison: Dezember bis Februar
  • Unser Favorit: Frühling und Herbst, tagsüber meist angenehme Temperaturen und spürbar weniger Hitzestress als im Sommer
  • Hochsommer: wird schnell richtig heiß und voll
  • Winter: ruhiger, aber einige Touren können je nach Wetter und Wasserstand eingeschränkt sein

Eintritt

Öffnungszeiten Visitor Center
Öffnungszeiten Visitor Center

08:00–17:00/18:00 Uhr täglich

Eintritt
Eintritt

$35 (30€) pro Fahrzeug + $100 (86€) p.P. für Nicht-Amerikaner, Eintritt im America-the-Beautiful-Pass enthalten

  • Standard-Eintritt: 35 $ (ca. 30 €) pro Fahrzeug (bis zu 6 Personen)
  • Seit 2026 zusätzlich Nonresident Fee: 100 $ (ca. 86 €) pro Person (auch in einigen anderen US-Nationalparks)
  • Unser Tipp bei mehreren Parks in Utah bzw. den USA: vor Ort am Eingang den America the Beautiful Pass kaufen, so haben wir es auch gemacht
  • Alternativ vorab als digitalen Pass online kaufen
  • Pass-Preis: 250 $ (ca. 215 €), gilt 1 Jahr für alle US-Nationalparks, pro Fahrzeug bis zu 6 Personen
  • Lohnt sich meist schon ab 2 bis 3 Nationalparks in den USA
  • Der Zion Nationalpark hat rund um die Uhr geöffnet, es gibt keine Schranke
  • Zur Hauptsaison darfst du nicht mit dem eigenen Auto rein, nur mit Fahrrad oder Shuttle
  • Shuttles im Zion Canyon fahren in der Hauptsaison (März bis November) in der Regel ab 7:00 Uhr morgens bis in den Abend

Permits

Im Zion Nationalpark brauchst du für die „normalen“ Klassiker wie Riverside Walk, Emeralds Trail oder Canyon Overlook keinen Permit, sondern vor allem für Touren, bei denen der Park die Anzahl der Leute reguliert, oder wo es schnell sicherheitsrelevant wird.

  • Angels Landing: Hiking Permit (Tageswanderung, Lottery-System)
  • The Subway: Wilderness Permit
  • Overnight Backpacking auf ausgewiesenen Routen/Zonen: ebenfalls Wilderness Permit
  • Viele Canyoneering-Routen: Wilderness Permit oft Pflicht
  • Vorab NPS-Seite checken oder im Visitor Center nachfragen, Details ändern sich je nach Saison und Trail

Angels Landing Permit beantragen

  • Chance 1 – Seasonal Lottery (ca. 1 bis 2 Monate vorher):
    1. Recreation.gov öffnen und Konto erstellen
    2. Seasonal Lottery für deinen Zeitraum wählen
    3. Wunschtag(e), Gruppengröße und ggf. Zeitslot eintragen, Antrag abschicken (Antragsgebühr)
    4. Nach dem Bewerbungsfenster wird ausgelost, Ergebnis per E-Mail und im Account
    5. Bei Gewinn: Permit in Recreation.gov bestätigen/bezahlen und als PDF/Screenshot offline speichern
  • Chance 2 – Daily Lottery (Hälfte der Permits am Vortag):
    1. Auf Recreation.gov „apply for a permit to hike tomorrow“ klicken
    2. Am Tag vor der Wanderung bis 15:00 Uhr bewerben
    3. Bis spätestens 16:00 Uhr per E-Mail Bescheid
    4. Gruppengröße und ggf. Zeitslot wählen, Antrag abschicken
  • Kosten: 6 USD Antragsgebühr (nicht erstattbar), bei Gewinn zusätzlich 3 USD pro Person
  • Bei Gewinn: Permit bestätigen/bezahlen und offline speichern

Wilderness Permit

  • Offizielle Erlaubnis für Backcountry-/Wildnisbereiche, wo es eng, technisch oder sicherheitsrelevant wird und der Park die Zahlen steuert
  • Nicht nötig für normale Klassiker-Wanderwege
  • Pflicht u. a. für The Subway (Bottom-Up), Overnight Backpacking und bestimmte Canyoneering-Routen
  • Vergabe je nach Tour über Reservierung/Lottery oder kurzfristig je nach Saison
  • Aktuelle Regeln und Kontingente auf der NPS-Seite oder im Visitor Center checken
  • Bei nur 2 bis 3 Tagen im Park meist irrelevant, außer du willst unbedingt The Subway (Bottom-Up)
  • Mehr Infos zur Beantragung: Wilderness Permit Zion
Unterstützung Danke

Unsere Tipps helfen dir?

Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du dein Hotel, Mietwagen oder Ticket über unsere Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen 🧡

Hoteltipps

Als Basis für den Zion Nationalpark empfehlen wir dir Springdale direkt am Südeingang: Der kostenlose Shuttle in den Park hält hier an mehreren Stationen, du hast Restaurants und Supermärkte in Gehweite und sparst dir morgens die Anfahrt. In der Hauptsaison füllt sich der Ort allerdings schnell, also kümmer dich früh um ein Zimmer. Unsere Wahl war das Montclair at Zion Lodge, bei dem der Shuttle direkt vor der Tür hält.


mittelpreisig mittelpreisig Unsere Wahl: Montclair at Zion Lodge

Die Montclair at Zion Lodge in Springdale fanden wir wegen der Lage richtig praktisch: Du bist zentral im Ort, nah am Nationalpark-Eingang, und die Bushaltestelle liegt direkt vor der Unterkunft. Wir konnten also das Auto stehenlassen, sind morgens 10 Minuten mit dem Bus zum Visitor Center/Parkeingang gefahren und ab da mit dem Shuttle weiter in den Park hinein.

Nach einem Tag im Zion war der Whirlpool mit Bergblick für uns das Highlight. Dazu kommen moderne, große Zimmer mit Kühlschrank. Wir hatten einige Snacks dabei, um uns für die Wandertage selbst zu versorgen. Frühstück gab es leider nicht, war uns aber recht, denn wir wollten früh starten. Also für uns ist das ganz klar eine super Übernachtungsmöglichkeit im Zion Nationalpark.

  • kostenlose Parkplätze direkt vor der Tür
  • Bushaltestelle direkt vor der Lodge
  • super moderne Zimmer mit Klimaanlage und Kühlschrank
  • großer, warmer Whirlpool mit Bergblick
  • ohne Frühstück

Wo kann man im Zion Nationalpark gut essen?

  • In unserer Unterkunft gab’s kein Frühstück, dafür einen kleinen Kühlschrank: ideal fürs Selbstversorgen mit Frühstück und Brotzeit für die Wanderung
  • Im Nationalpark gibt es nur 1 Restaurant (Haltestelle Zion Lodge)
  • Pizza-Tipp nach dem Wandertag: Dulivia Ristorante Italiano in Springdale
  • Trinkwasser: an jeder Haltestelle im Park gibt’s einen Spender direkt bei den Toiletten
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Weitere Tipps

Damit du deine Reise zum Zion Nationalpark noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten USA-Artikel für dich zusammengefasst

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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Und damit du im Nationalpark auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte USA-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.

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Karte mit allen Zion Nationalpark Sehenswürdigkeiten

Welche Spots im Zion Nationalpark echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was wir nur als „Optional“ einstufen, siehst du direkt in unserer Tabelle. Zur besseren Orientierung haben wir dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten im Zion Nationalpark in eine Utah-Karte eingetragen.

Highlight
➔ darfst du nicht verpassen
Lohnt sich
➔ ganz cool als Stopp
Optional
➔ nur wenn du Zeit hast
1. Scenic Drive
2. Angels Landing
3. Narrows Wanderung
4. Emerald Pools
7. Carmel Highway
8. Canyon Overlook
9. The Subway
10. Fahrrad leihen
5. Weeping Rock
6. Court of Patriarchs
11. Klettern & Reiten

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

Map

Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Sehenswürdigkeiten und Wanderungen

Die einzelnen Aussichtspunkte und Wanderungen im Zion Nationalpark sind für uns eigene Sehenswürdigkeiten. Die meisten davon liegen auf der Scenic Drive Road, weshalb wir diese als Erstes hier auflisten.


Highlight

1. Scenic Drive

Als Hauptstraße zieht sich der Zion Canyon Scenic Drive rund 11 Kilometer durch den Canyon, und links wie rechts ragen die roten Felswände hoch. Von März bis November, also in der Hauptsaison, kommst du nur mit dem Shuttle ab dem Visitor Center voran, und bei dem Andrang ist das absolut sinnvoll.

Unterwegs steigst du an Wanderstartpunkten, Aussichtspunkten oder Fotostopps aus, und genau das fanden wir super entspannt. Bis zum Temple of Sinawava solltest du auf jeden Fall einmal fahren, weil der Canyon weiter hinten schmaler und imposanter wird. Schon die Fahrt selbst zählt damit als Highlight im Zion Nationalpark.

Unser Tipp: Noch näher dran bist du mit dem Fahrrad.

Stopps auf dem Scenic Drive
  • Zion Canyon Visitor Center: hier startet der Shuttle, plus Infos und Updates (z. B. Sperrungen), Toiletten und Karten
  • Zion Human History Museum: kleiner Museumsstopp mit kurzem Aussichtspunkt über den Canyon
  • Canyon Junction: Abzweig Richtung Scenic Drive bzw. Route 9
  • Court of the Patriarchs: kurzer Aussichtsstopp auf die drei markanten Gipfel
  • Zion Lodge: einzige Lodge mit Restaurant und Kiosk im Canyon, Startpunkt für die Emerald Pools Wanderung
  • The Grotto: hier startet die Wanderung zu Angels Landing
  • Weeping Rock: bekannt für die tropfende Felswand, 10 Minuten bis zum Aussichtspunkt
  • Big Bend: einer der besten Fotostopps im Canyon mit Blick auf die Kurve und die massiven Wände
  • Temple of Sinawava: Endstation, Start für den Riverside Walk und den Einstieg zu den Narrows
  • Alle Stopps findest du auch auf unserer Karte oben oder im PDF auf der Website des Parks.

Highlight

2. Angels Landing

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

7,1km, 490hm, 4h Gehzeit

Start
Start

Haltestelle: The Grotto

Schwierigkeit
Schwierigkeit

schwer, abschüssige Gratwanderung

Bist du schwindelfrei, halten wir Angels Landing für die schönste Wanderung im Zion Nationalpark. An der Shuttle-Haltestelle The Grotto startet der rund 8 Kilometer lange Trail und bringt dich auf die 1.765 Meter hohe Felsformation in einer Flussschlinge des Virgin River.

Zahlreiche Serpentinen führen dich zuerst in den schattigen Refrigerator Canyon, danach geht es über einen abschüssigen Grat, an dem du dich an Eisenketten festhältst und kletterst. Von oben überblickst du den ganzen Park samt Tal. Den letzten Abschnitt darfst du aber nur mit Permit machen. Hast du einen ergattert, gehört diese Tour auf jede Utah-Reise!

Permit & Alternative
  • Permit seit 2022: Ab dem Scout Lookout brauchst du für den Abschnitt einen Permit. Kaufen kannst du ihn nicht, er wird über zwei Lotterieverfahren auf recreation.gov verlost.
  • Seasonal Lottery: für einen fixen Tag, 2 Monate im Voraus beantragen
  • Day-Before Lottery: Antrag am Vortag
  • Bei Auslosung bekommst du ein festes Datum und ein Zeitfenster. Vor dem Grat zeigst du den Permit beim Ranger-Check vor, digital reicht meist.
  • Beste Zeit: Mittags bzw. nachmittags ist das Licht am schönsten, dafür wird es wärmer und voller.
  • Ohne Permit: Bis zum Scout Lookout darfst du trotzdem wandern und hast eine ähnliche Aussicht. Bis hierher bleibt der Weg einfach und nicht abschüssig (insg. 6 km, 350 hm, 2 h Gehzeit, mehr Infos zum Scout Lookout Trail).
  • Mehr zur Verlosung steht in unseren Infos zu Permits im Zion Nationalpark.

Highlight

3. Narrows Wanderung

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

3-15km, 1-8h Gehzeit (je nachdem wie weit du in den Canyon wandern möchtest)

Start
Start

Haltestelle Temple of Sinawava (mit Shuttle ab Visitor Center erreichbar)

Schwierigkeit
Schwierigkeit

einfach – mittel

Bei den Narrows läufst du kaum auf trockenem Trail, sondern größtenteils im Flussbett durch einen Canyon, der immer enger wird. Ab dem Shuttle-Stopp Temple of Sinawava brauchst du rund 30 Minuten auf dem Riverside Walk bis zum Einstieg ins Wasser. Die Distanz bestimmst du selbst.

Bis zur engsten Stelle, der Wall Street, sind wir gelaufen, grob vier Stunden hin und zurück. Dort waren kaum noch andere Touristen unterwegs. Trockene Füße bleiben hier Wunschdenken: Meist stand uns das Wasser bis zu den Knöcheln oder Knien, an zwei Stellen sogar bis zum Bauchnabel. Die Narrows gehören für uns zu den absoluten Highlights im Zion National Park.

Ausrüstung & Tipps
  • Sperrung checken: Bei zu hohem Wasserstand können die Narrows gesperrt sein. Frag vor dem Start im Visitor Center nach, das ändert sich schnell.
  • Permit: Für diese Tour brauchst du (Stand 2025) keinen Permit.
  • Ausrüstung: Ohne Wasserschuhe und Stock würden wir die Tour nicht machen, ein Holzstock hilft beim Balancieren auf rutschigen Steinen enorm. Ausleihen kannst du beides zum Beispiel bei Zion Outfitters direkt beim Visitor Center.
  • Offline-Karte: Im Canyon hast du keinen Empfang, lade dir die Wanderkarte vorher runter.
  • Andrang: Lass dich vom Gedränge am Einstieg nicht abschrecken, die meisten kehren früh um und es verteilt sich gut. Du läufst gegen die Fließrichtung und kannst jederzeit umdrehen.
  • Kurze Variante: Keine Lust auf nasse Füße? Dann lauf nur den Riverside Walk, 2 km entlang des Flusses bis zum Einstieg. Schon dort sind die hohen Felswände links und rechts richtig eindrucksvoll.

Lohnt sich

4. Emerald Pools

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

4,7km, 177h, 1,5h

Start
Start

Haltestelle Zion Lodge

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Von der Zion Lodge aus führt ein Rundweg zu den Emerald Pools: kleinen, runden Wasserbecken, die von durchsickerndem Wasser gespeist werden. Eine seltene Alge gibt ihnen ihre smaragdgrüne Färbung. Bis zum Lower Pool sind die ersten 2 Kilometer entspannt, dort warten überhängende Felsen und ein kleiner Wasserfall.

Weiter zum höher gelegenen Upper Pool wird es steiler und geht stetig bergauf. Die ganze Runde hat uns rund 1,5 Stunden gekostet. Besonders lohnenswert wird die Tour, wenn du sowieso eine Trink- und Brotzeitpause in der Zion Lodge einplanst, dem einzigen Restaurant im Nationalpark.


Optional

5. Weeping Rock

Start
Start

Haltestelle Weeping Rock

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Seinen Namen, übersetzt „weinender Felsen“, verdankt der Weeping Rock einer tropfenden Felswand. Je nach Jahreszeit sickert hier wirklich Wasser aus dem Sandstein, und am Ende stehst du quasi unter einem natürlichen Felsen-Duschkopf. Eine Jacke kann sich also lohnen.

Eine richtige Wanderung ist das nicht, eher ein Spaziergang von 5 bis 10 Minuten. Vom Hocker hat uns der Spot ehrlich gesagt nicht gehauen, mehr als einen kurzen Blick brauchst du hier nicht. Bei knapper Zeit im Park streichst du den Weeping Rock zuerst und steckst die Zeit lieber in die Emerald Pools.


Optional

6. Court of Patriarchs

Start
Start

Haltestelle Court of the Patriarchs

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Am Court of the Patriarchs im Zion Canyon läuft der Halt so: aussteigen, staunen, weiter. Nur ein paar Minuten vom Shuttle-Stopp bis zum Aussichtspunkt, und schon blickst du auf die drei massiven Gipfel Abraham, Isaac und Jacob, die wie eine Wand über dem Tal stehen.

Einplanen würden wir den Stopp nur, wenn du sowieso mit dem Shuttle unterwegs bist und einen schnellen Fotostopp ohne Wanderung suchst. Einen eigenen Programmpunkt musst du daraus nicht machen.


Lohnt sich

7. Carmel Highway

Über zahlreiche Serpentinen schraubt sich der Zion-Mount Carmel Highway außerhalb des Scenic Drive hoch zum Mount Carmel Tunnel. Zwischendurch öffnet sich immer wieder der Blick in den Canyon und auf die roten Felswände. Genau deshalb zählen wir die Panoramastraße bewusst zu den eigenen Sehenswürdigkeiten im Park. An der Canyon Junction Bridge und in kleinen Parkbuchten hältst du unterwegs kurz an.

Wenn du vom Zion Richtung Bryce Canyon fährst, liegt die Strecke sowieso auf deinem Weg, und für den Abschnitt rüber zur Ostseite zahlst du keinen extra Eintritt. Die Fahrt lohnt sich also auch ganz ohne weiteres Programm. Mit dem Wohnmobil checkst du vorher am besten die Größenregeln für den historischen Tunnel auf der NPS-Seite zum Zion-Mount Carmel Tunnel oder im Visitor Center, denn sehr große Fahrzeuge dürfen nicht durch.


Lohnt sich

8. Canyon Overlook

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

1,5km, 50hm, 30 Min.

Start
Start

außerhalb des offiziellen Parks, kleiner Parkplatz direkt nach Mount Carmel Tunnel (kein Shuttle, mit eigenem Auto erreichbar)

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Beinahe hätten wir den Canyon Overlook Trail übersprungen, und das wäre ein Fehler gewesen. Abseits des Shuttles liegt er im Upper East Canyon, du erreichst ihn also nur mit dem eigenen Auto über den Zion-Mount Carmel Highway. Direkt nach dem Mount Carmel Tunnel startest du auf der rechten Seite, der Parkplatz am Canyon Overlook Trail ist allerdings winzig. Mit etwas Glück klappt’s, sonst musst du weiter oben schauen.

Über Steinstufen und teils glatten Fels stehst du nach 1,5 Kilometern und etwa 30 Minuten am Aussichtspunkt. Der Blick in den Canyon dort wirkt auf uns wie eine Fototapete. Weil du kein Permit, Pass oder Eintritt brauchst und der Trail eher unbekannt ist, lohnt sich der kurze Abstecher auf jeden Fall.


Lohnt sich

9. The Subway

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

13 km hin & zurück, 5–8 h Gehzeit (je nachdem, wie weit man wandert)

Start
Start

Wildcat Canyon Trail (ca. 45Min. ab Springdale, kein Shuttle, außerhalb des Paks)

Schwierigkeit
Schwierigkeit

mittel – schwer, eher Canyoning

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Ruhiger als die Narrows und deutlich anspruchsvoller ist die Wanderung The Subway (Bottom-Up). Fast die ganze Zeit bist du im Wasser unterwegs, watest, kraxelst, springst von Stein zu Stein und wirst garantiert nass, bis die berühmte tunnelartige Subway-Sektion vor dir liegt.

Genau dieses Canyoning-Gefühl hat uns gepackt, weil es sich kaum nach klassischer Wanderung anfühlt. Ohne Wilderness Permit läuft hier allerdings nichts. Vor allem lohnt sich die Tour, wenn du das zweite Mal im Zion Nationalpark bist oder gezielt nach einem Geheimtipp suchst.

Permit & Sicherheit
  • Wilderness Permit: Für The Subway brauchst du einen Permit. Stand 2025 läuft die Vergabe über eine Lottery (bis zu zwei Monate im Voraus) oder eine Daily Lottery (zwei Tage vorher). Ohne Permit ist die Tour keine Option, plane das also unbedingt früh genug ein. Alle Infos zum Wilderness Permit für The Subway findest du beim NPS.
  • Sicherheit: Bei Flash-Flood-Warnung oder hohem Wasserstand wird der Trail gesperrt. Check das vorher im Visitor Center ab.
  • Anfahrt: Der Startpunkt liegt nicht am Shuttle-Netz, sondern ca. 45 Minuten Fahrt von Springdale entfernt.
  • Ausrüstung: Leih dir am besten wieder spezielle Wasserschuhe und einen Stock in Springdale aus.
Hintergrund rot

Weitere Aktivitäten

Oben haben wir dir bereits die unserer Meinung nach schönsten Wanderungen und Sehenswürdigkeiten aufgelistet, die man an 2-3 Tagen im Zion Nationalpark einplanen sollte. Aber du hast theoretisch auch noch andere Optionen.


Lohnt sich

10. Fahrrad leihen

Mit einem geliehenen (E-)Bike fährst du den Zion Canyon Scenic Drive einfach selbst entlang, statt auf den Shuttle zu warten, und holst noch mehr aus der Panoramastraße raus. Zahlreiche Verleih-Shops in Springdale bieten Räder an, und für einen Tag zahlst du meist rund 50 bis 80 $ (ca. 43 bis 69 €). Bis ans Ende der Straße sind es ab Springdale etwa 13,5 Kilometer, und mit dem E-Bike bleibt das selbst an heißen Tagen gut machbar.

Zeit für Wanderungen wie die Narrows oder die Emerald Pools und Stopps an den Viewpoints hast du trotzdem. Viele Räder haben sogar eine Halterung für den langen Wanderstock, den du ab dem Temple of Sinawava für die Narrows brauchst. Beim nächsten Besuch würden wir ehrlich gesagt das E-Bike dem Shuttle vorziehen.

Unser Tipp: Ein Rad bekommst du zum Beispiel bei diesem Fahrradverleih in Springdale.


Optional

11. Klettern & Reiten

Willst du im Zion Nationalpark mehr als nur wandern, kannst du hier auch richtig klettern, einen Ausritt buchen, eine Mehrtageswanderung mit Permit unternehmen oder auf eigene Faust Canyoning wagen. Einen Überblick liefert dir die offizielle Seite des Parks mit mehr Infos zu Aktivitäten im Zion Nationalpark.

Bei nur 2 bis 3 Tagen wie bei uns brauchst du diese optionalen Extras aber nicht. Die Wanderungen und Highlights oben reichen. Die schönsten Ecken des Parks hast du damit schon gesehen.

Map

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Reisen zum Nachreisen: 14-21 Tage USA-Westküste

Du fragst dich, wie lange du im Zion Nationalpark bleiben solltest? Wir waren insgesamt 2 Nächte im Zion Nationalpark in der Montclair at Zion Lodge . Die Länge war ideal, um 2 große Wanderungen (Angels Landing und Narrows) zu machen, den Scenic Drive zu erkunden und bei der Weiterfahrt in den Bryce Canyon noch den Canyon Lookout Trail mitzunehmen.

Wenn du wissen willst, wie man am besten 2-3 Tage im Zion Nationalpark verbringt, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten (z.B. Utah Rundreise) mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

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