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Highway One: Tipps & Sehenswürdigkeiten [ehrlich bewertet]

Big Sur, 17-Mile Drive, Elephant Seal Point: Am Highway One in Kalifornien gibt es einiges zu erleben. Ich habe die Sehenswürdigkeiten für dich gecheckt und zeige dir, was du nicht verpassen darfst und was du dir sparen kannst.

USA Westkueste Bixby Bridge

Auf einen Blick

  • Was erwartet dich? Einer der spektakulärsten Roadtrips Kaliforniens – entlang steiler Klippen, durch Big Sur und zu Robbenstränden am Pazifik.
  • Lohnt sich Highway One? Für mich ganz klar ja, wenn du Zeit für Fotostopps mitbringst. Wer nur durchrauscht, verpasst das Beste.
  • Wie viele Tage? Plane 4 bis 5 Tage ein, damit genug Zeit für Big Sur, den 17-Mile Drive und einen Strandtag bleibt.
  • Meine Unterkunftsempfehlung: Für den Start empfehle ich die Übernachtung im Francisco Bay Inn in San Francisco: einfaches Motel mit kostenlosem Parken und kurzem Weg zur Fisherman’s Wharf.

Anreise & Fortbewegung

Anreise zum Highway One:

  • San Francisco International Airport (SFO) – ideal, wenn du im Norden starten möchtest.
  • Los Angeles International Airport (LAX) – perfekt, wenn du die Route in umgekehrter Richtung fährst. (Flug finden)
  • Den Highway 1 kannst du sowohl von San Francisco als auch von Los Angeles starten.
  • Empfohlen wird, von Nord nach Süd zu fahren – also von San Francisco Richtung L.A. So fährst du auf der Küstenseite und hast die Aussicht immer direkt rechts neben dir.

Parken am Highway One:

  • Entlang des Highway 1 findest du viele kostenlose Parkbuchten an Aussichtspunkten und Stränden.
  • In State Parks oder Schutzgebieten kostet das Parken meist zwischen 10 und 15 US-Dollar (9-13€) pro Fahrzeug.
  • In Städten wie Los Angeles oder San Francisco lohnt es sich, Unterkünfte mit eigenem Parkplatz zu buchen – das spart Nerven und Zeit.

Fortbewegung:

  • Der Highway 1 ist eine klassische Selbstfahrer-Route und bestens geeignet für einen Roadtrip.
  • Am besten nimmst du dir in San Francisco oder Los Angeles direkt am Flughafen einen Mietwagen. Fast alle großen Anbieter haben dort Stationen und du kannst den Wagen problemlos an einem anderen Ort wieder abgeben.
  • Eine One-Way-Miete ist üblich und meist nicht teuer. Wähle am besten ein Auto, in dem du dich auf langen Strecken wohlfühlst – viel Platz und ein bisschen Komfort machen hier wirklich den Unterschied.
  • Tanke rechtzeitig, da es auf langen Abschnitten (besonders zwischen Big Sur und San Simeon) kaum Tankstellen gibt.
  • Plane lieber langsam zu fahren, oft anzuhalten und den Moment zu genießen – genau dafür ist dieser Roadtrip gemacht.
  • Wenn du kein Auto mieten und den Highway One nicht selbst fahren möchtest, hast du die Möglichkeit eine geführte Tagestour über einen Teil der Strecke von San Francisco aus zu unternehmen.

Beste Reisezeit

  • Grundsätzlich fahrbar das ganze Jahr über, Wetter, Nebel und Temperaturen unterscheiden sich aber je nach Abschnitt deutlich
  • Beste Reisezeit: April bis Oktober. Stabiles Wetter, lange Tage, meist klare Sicht entlang der Küste
  • Mai und Juni: Besonders schön, Hügel noch grün, Strände werden langsam voller
  • Juli und August (Hauptsaison): Viel Sonne, mehr Verkehr und höhere Hotelpreise
  • September: Ideal, wenn du flexibel bist: warm, ruhiger, oft die klarsten Tage des Jahres
  • Winter (November bis März): Oft neblig oder regnerisch, vor allem um Big Sur. Dafür günstigere Unterkünfte und viele Aussichtspunkte fast für dich allein
  • Achtung: Nach starken Regenfällen drohen Straßensperrungen oder Erdrutsche
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Unsere Tipps helfen dir?

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Hoteltipps

Für den Start meines Roadtrips entlang des Highway One habe ich im Francisco Bay Inn direkt an der Lombard Street übernachtet. Das Motel ist einfach, aber praktisch. Für mich war das als Zwischenstopp vor der Weiterfahrt Richtung Monterey genau richtig.


euro Meine Wahl: Francisco Bay Inn

Ehrlich gesagt: San Francisco saugt gerne mal deinen Geldbeutel aus, besonders wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist. Im Francisco Bay Inn parkst du kostenlos direkt vor der Zimmertür. Das spart dir in dieser Stadt locker 50 USD pro Nacht.

Die Lage an der berühmten Lombard Street ist top, du schlenderst in entspannten 15 Minuten zur Fisherman’s Wharf runter. Erwarte drinnen aber keinen Luxus: Es ist einfacher, sauberer Motel-Standard mit Kühlschrank und Mikrowelle.

Achtung: Durch die direkte Lage an der Hauptstraße ist der Lärmpegel ordentlich. Pack auf jeden Fall Ohrstöpsel ein, sonst wird die Nacht kurz! Frühstück gibt’s zwar nicht im Motel, aber dafür findest du coole Cafés und Diner direkt um die Ecke.

  • kostenloses Parken auf dem Motelgelände
  • Top Lage an der Lombard Street; ca. 15 Gehminuten zur Fisherman’s Wharf
  • klassisches US-Motel mit Außengängen
  • zweckmäßige Zimmer mit Kühlschrank & Mikrowelle
  • Hoher Lärmpegel durch direkte Lage an der Hauptverkehrsstraße (Ohrstöpsel nicht vergessen!!!)
  • gute Cafés/Diner fußläufig

Was vorab buchen?

Attraktion/TourPreisTickets/Buchung
San Francisco Hop-On-Hop-Off-Sightseeing-Tourab 48€zur Tour
Geführte Promi-Tour durch Los Angelesab 30€zur Tour
Helikopterflug über LAab 170€hier buchen
Hollywood Studiosab 93€hier buchen
Warner Bros Studiosab 65€hier buchen

Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.

Wo kann man am Highway One gut essen?

Für den Highway One gibt es ein paar tolle Restaurant- und Café-Empfehlungen. Neben dem ein oder anderen Picknick, das du auf deinem Roadtrip machen wirst, bieten sie eine perfekte Möglichkeit für eine entspannte Pause und um die Küstenatmosphäre so richtig zu genießen.

  • San Francisco: Scoma’s Restaurant: Sehr leckere Meeresfrüchte oder Shrimpsuppe mit Blick aufs Meer; Boudin Bakery Café: Muschelsuppe im Sauerteigbrot ist ein Klassiker, oder Crab-Sandwich, in der Bäckerei günstiger als im Restaurant
  • Morro Rock: Giovanni’s Fish Market & Galley: frischer Fisch aus eigener Markthalle
  • Monterey: Bubba Gump Shrimp Co.: Entspanntes, vom Film Forrest Gump inspiriertes Restaurant, das vor allem für seine vielen Garnelen-Variationen bekannt ist; Golden Gate Bakery für legendären Egg Tart (wenn geöffnet!)
  • Pismo Beach: Shell Beach Brew House: Gute Auswahl an Craft-Bieren und typischen California-Pub-Gerichten.
  • Santa Barbara: Eureka: Moderner, ungezwungener Spot mit Craft-Bieren, Cocktails und einer Auswahl an frischen, kalifornisch angehauchten Burgern und Bowls.
  • Malibu: Malibu Farm Pier Cafe: Für gesunde Snacks, Brunch & Kaffee mit Meerblick.
  • Los Angeles: Café Bonaparte: Ein super süßes Café am Hermosa Beach mit unglaublich leckeren Speisen und guten Kaffee. Zu jeder Tageszeit empfehlenswert, besonders zum Frühstück.
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Weitere Tipps

Damit du deinen Roadtrip am Highway One noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten USA-Artikel für dich zusammengefasst.

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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Und damit du am Highway One auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte USA-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.

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Karte mit allen Highway One Sehenswürdigkeiten

Welche Spots am Highway One echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was wir nur als „Optional“ einstufen, siehst du direkt in unserer Tabelle. Zur besseren Orientierung haben wir dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten am Highway One in eine Kalifornien-Karte eingetragen.

Highlight
➔ darfst du nicht verpassen
Lohnt sich
➔ ganz cool als Stopp
Optional
➔ nur wenn du Zeit hast
3. 17-Mile Drive
6. Big Sur
7. Elephant Seal Point
1. San Francisco
4. Carmel-by-the-Sea
8. Morro Rock
9. Avila & Pismo Beach
10. Santa Barbara
12. Los Angeles
2. Monterey
5. Point Lobos
11. Malibu

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

Map

Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Entlang der Route

Auf der Fahrt entlang des Highway One warten unzählige Stopps. Hier findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Route.


Lohnt sich

1. San Francisco

Am Highway One kommst du an San Francisco kaum vorbei, egal ob die Stadt am Anfang oder am Ende deiner Route liegt. Am besten erkundest du sie zu Fuß. Ich bin außerdem gern mit den historischen Straßenbahnen der F-Line gefahren, was relativ günstig und praktisch für längere Abschnitte war.

Am Union Square bummelst du durch Läden und Cafés, danach geht’s durchs Dragon Gate nach Chinatown, wo es richtig leckeres asiatisches Essen gibt. Dazu kommen die Golden Gate Bridge, Lombard Street und wenn du genug Zeit hast auch ein Abstecher nach Alcatraz. Als Start oder Ziel deines Roadtrips lohnt sich San Francisco auf jeden Fall!

Tipps für San Francisco
  • Hop-On/Hop-Off-Bus: die lockere Alternative, falls du nicht alles zu Fuß machen willst, geführte Tour
  • Golden Gate Bridge: Vom Welcome Center aus kannst du ein Stück über die Brücke laufen
  • Lombard & Filbert Street: die kurvigste und die steilste Straße der Stadt
  • Coit Tower: auf dem Telegraph Hill, nah an der Filbert Street, mit Rundumblick über die Stadt bis rüber nach Alcatraz
  • Alcatraz: am besten gegen Abend besuchen, Tickets unbedingt vorab auf der Website buchen (oder einfacher über GetYourGuide)
  • Musée Mécanique: kleines Spielautomatenmuseum am Fisherman’s Wharf mit freiem Eintritt, fand ich super
  • Cable Car: Fahr unbedingt einmal mit. Fehlt die Zeit, schau zumindest zu, wie sie über die Hügel rattert

Optional

2. Monterey

Früher prägten Sardinenfabriken die Cannery Row, heute schlägt hier das Herz von Monterey mit Boutiquen, Galerien und Restaurants direkt am Meer. Läuft du an der Uferpromenade entlang, siehst du mit etwas Glück Seeotter oder Seelöwen im Wasser. Forrest-Gump-Fans stoßen außerdem auf das Bubba Gump Shrimp Co., ein Restaurant voller Film-Details, Zitaten an den Wänden und passender Deko.

Das Städtchen ist klein und überschaubar, deshalb musst du es nicht als eigenes Ziel einplanen. Als optionaler Übernachtungsstopp passt es dafür umso besser. Ich hab hier eine Nacht eingelegt, bevor es weiter nach Carmel-by-the-Sea und Big Sur ging.


Highlight

3. 17-Mile Drive

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

Eintritt
Eintritt

12 US-Dollar (10,50 €) pro Auto

Tickets
Tickets

vor Ort

Hinter Monterey startet schon nach wenigen Minuten der 17-Mile Drive. Die private Küstenstraße führt durch das exklusive Gelände von Pebble Beach bis nach Carmel-by-the-Sea. Auf rund 27 Kilometern folgen raue Felsküsten und Aussichtspunkte aufeinander. Besonders stark wirken Spanish Bay, die Klippen am Bird Rock und der Lone Cypress, eine einsame Zypresse und das Wahrzeichen von Pebble Beach.

Für mich darf diese Strecke auf keinem Highway-One-Roadtrip fehlen, plan dafür zwei bis drei Stunden mit vielen Fotopausen ein. Statt Kaffee im schicken Golfclub würde ich dir ein Picknick empfehlen: An manchen Aussichtspunkten wie Seal Rock stehen Tische mit Blick auf den Pazifik.

Mein Tipp: Frühmorgens oder am späten Nachmittag ist die Strecke am ruhigsten, und das Licht über der Küste wirkt am schönsten.

Einfahrt & Kosten
  • Einfahrten: Am häufigsten nutzt du das Pacific Grove Gate im Norden, wenn du aus Monterey kommst, und das Carmel Gate im Süden, falls du in umgekehrter Richtung fährst
  • Kosten: rund 12 US-Dollar / 10,50 € pro Auto (Stand 2025), bezahlt wird direkt an der Schranke
  • Karte: An der Schranke bekommst du eine Karte mit allen Aussichtspunkten

Lohnt sich

4. Carmel-by-the-Sea

Weiße Cottages mit Blumengärten, enge Gassen, Boutiquen und Galerien: Carmel-by-the-Sea wirkt für mich, als wäre der Küstenort einem Märchen entsprungen. Dahinter steckt der Künstler Hugh Comstock, der in den 1920er-Jahren die ersten Fairy Tale Cottages setzte, verspielte Häuschen mit schiefen Dächern und runden Türen. Den Bilderbuch-Charme zeigt Carmel aber erst beim Bummeln zu Fuß.

Zwischen gemütlichen Cafés und kleinen Weingütern mit lokalen Weinen landest du am Ende am Carmel Beach und Blick auf den Pazifik. Auf dem Weg nach Big Sur lohnt der Ort deshalb einen Stopp. Und falls du noch Lust auf Natur hast, führt dich der Garrapata Bluff Trail auf 1,5 km an der Küste entlang. Hier ist es oft ruhiger als an den Stränden rund um Carmel.

Map

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Optional

5. Point Lobos

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

8:00 – 16:30 Uhr

Eintritt
Eintritt

10 USD (9€) pro Fahrzeug

Tickets
Tickets

vor Ort

Nur ein paar Minuten südlich von Carmel liegt das Point Lobos State Reserve. Zwischen alten Zypressen zeigt sich die Küste hier von ihrer wilden Seite. Auch wenn der Park überschaubar ist, fand ich ihn ziemlich abwechslungsreich. Der Cypress Grove Trail führt durch einen alten Zypressenwald mit Blick auf die Küste, der kurze Sea Lion Point Trail zu ganzen Kolonien von Seelöwen.

Wenn du etwas Glück hast, siehst du treibende Seeotter im Wasser neben den alten Fischerhütten am Whalers Cove. Wenn du gern Tiere beobachtest, ist Point Lobos die perfekte Option. Für eine klassische Highway-One-Route musst du die zwei bis drei Stunden aber nicht zwingend einplanen, zumal direkt danach Big Sur wartet.

Eintritt & Parken
  • Eintritt: rund 10 US-Dollar (9€) pro Auto, du bezahlst direkt am Eingang
  • Parken: Die Parkplätze sind begrenzt, komm am besten früh. Ist alles voll, parkst du kostenlos entlang des Highway 1 und gehst zu Fuß hinein. Der Weg ist kurz und führt schon durch schöne Landschaft
  • Wale: Von Dezember bis April hast du gute Chancen, sie vom Ufer aus zu sehen
  • Picknick: Auch im Park selbst gibt es tolle Picknickmöglichkeiten

Highlight

6. Big Sur

hinweis
hinweis

Der Abschnitt ist öfter mal aufgrund von Erdrutschen gesperrt. Hier kannst du das über die offizielle Seite des Governments checken.

Keine Stadt, sondern eine abgelegene Küstenregion: Big Sur meint den Abschnitt zwischen Carmel-by-the-Sea und San Simeon und zählt für mich zu den beeindruckendsten Teilen des Highway One. Auf gut 100 Kilometern windet sich die Straße an steilen Klippen entlang, vorbei an kleinen Buchten und Aussichtspunkten mit Blick auf den Pazifik.

Mit schlechtem Netz und wenig Infrastruktur ist die Strecke genau richtig, wenn du auf deiner Reise einmal abschalten willst. Bixby Creek Bridge, Pfeiffer Beach und McWay Falls liegen alle an diesem Abschnitt, dazwischen zweigen unzählige Wanderwege direkt von der Straße ab. Ich wär am liebsten ständig angehalten, was Big Sur für mich zum absoluten Must-See macht!

Bixby Creek Bridge
  • Was dich erwartet: Die Bixby Creek Bridge ist eines der bekanntesten Wahrzeichen am Highway One und die Brücke, die du schon unzählige Male auf Fotos gesehen hast. Sie führt über eine tiefe Schlucht mit spektakulärem Blick auf die Küste und zählt zu den meistfotografierten Spots Kaliforniens
  • Anfahrt: Kommst du aus Richtung Carmel, taucht die Brücke nach einer Kurve plötzlich vor dir auf. Spätestens dann willst du anhalten
  • Aussichtspunkt: Der beliebteste Aussichtspunkt liegt nördlich der Brücke (rechts, wenn du von Norden kommst). Von hier hast du den klassischen Postkartenblick. Parken geht am Straßenrand
  • Beste Zeit: früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn weniger los ist
  • Tipp: Gleich davor liegt die kleinere Rocky Creek Bridge, fast genauso schön. Viele fahren achtlos vorbei, weil sie schon auf die große Schwester warten. Ein kurzer Stopp am Aussichtspunkt lohnt sich: Der Blick auf die Küstenlinie ist großartig und deutlich ruhiger als an der Bixby Bridge
Pfeiffer Beach
  • Lage: Einer der bekanntesten Strände in Big Sur. Der Zugang liegt etwas versteckt an der Sycamore Canyon Road, etwa 15 Kilometer südlich der Bixby Creek Bridge. Die Zufahrt führt über eine schmale, rund drei Kilometer lange, einspurige Straße mit Ausweichbuchten
  • Keyhole Arch: Großer Felsen mit natürlicher Öffnung, durch die am späten Nachmittag das Sonnenlicht fällt. Viele kommen nur für dieses Motiv, der ganze Strand ist aber sehenswert
  • Violetter Sand: Entsteht durch mineralreiche Ablagerungen. Schiebst du die oberste Schicht etwas beiseite, kommt darunter ein violetter Schimmer zum Vorschein
  • Schwimmen: Nicht geeignet wegen der Strömung. Zum Spazieren und Fotografieren ein schöner Stopp am Highway One
  • Achtung Zufahrt: Die Straße ist wirklich eng, fahr langsam. Ist der Parkplatz unten voll, steht oft schon oben ein Wächter und schickt dich zurück, so war es bei mir
  • Parken: 12 USD (10,50 €), egal wie lange du bleibst. Nicht ganz günstig
McWay Falls
  • Was dich erwartet: Im Julia Pfeiffer Burns State Park fällt der McWay-Wasserfall über eine Klippe direkt in eine Bucht. Vom Park-Parkplatz führt der kurze, einfache Waterfall Overlook Trail (ca. 10–15 Minuten pro Richtung) durch einen Tunnel unter dem Highway zur Aussichtsplattform
  • Eintritt / Parken: etwa 10 US-Dollar (9,50 €) pro Auto
  • Strandzugang: gibt es nicht. Die Bucht ist aus Naturschutzgründen gesperrt, der Blick von oben ist das Ziel
  • Hinweis (Stand 2025): Der direkte Zugang über den Overlook Trail ist wegen Sanierungsarbeiten für längere Zeit gesperrt
  • Tipp: Ich habe oben am Highway One kostenlos an einer Haltebucht gehalten, bin ausgestiegen und habe von dort den Blick genossen. Die Aussicht war absolut einmalig und für mich einer der schönsten Aussichtspunkte am Big Sur
Vorbereitung
  • Volltanken: am besten vorher in Monterey oder Carmel. Tankstellen sind auf der Strecke rar und teuer
  • Snacks & Wasser: vorher eindecken, unterwegs gibt es nur wenige Gelegenheiten, etwas zu kaufen
  • Straßenstatus: vorher kurz checken, Teile des Highway One können nach Erdrutschen oder Bauarbeiten zeitweise gesperrt sein
  • Offline-Karte: Auf der gesamten Strecke gibt es so gut wie keinen Empfang. Ich war wirklich froh, die Karte vorher heruntergeladen zu haben

Highlight

7. Elephant Seal Point

Hunderte Seeelefanten findest du kurz hinter San Simeon am Elephant Seal Point. Dort wälzen sie sich im Sand, schnaufen laut und liefern sich kleine Rangeleien im Wasser. Ein kurzer Holzsteg führt zur Aussichtsplattform, und schon stehst du den Tieren erstaunlich nah, selbst ohne Fernglas. Der Stopp ist komplett kostenlos, und parken kannst du direkt am Highway. Infotafeln erklären dir außerdem spannende Fakten zur Kolonie.

Die Stimmung wechselt mit der Jahreszeit: Im Winter kommen die riesigen Männchen zur Paarungszeit, im Frühjahr bekommst du die Jungtiere mit ihren Müttern zu sehen. Und ja, der Geruch ist, sagen wir mal, eigenartig. Du gewöhnst dich aber nach ein paar Minuten daran. Die Kolonie zählte für mich zu den größten Highlights am Highway One, also halt hier unbedingt an!


Lohnt sich

8. Morro Rock

Den 176 Meter hohen Vulkanfelsen Morro Rock siehst du schon von Weitem aus dem Meer ragen. Er gilt als Wahrzeichen der kleinen Küstenstadt Morro Bay und zählt an der kalifornischen Küste zu den bekanntesten Felsen. Du kannst bequem bis hin fahren, und direkt am Strand wartet ein kostenloser Parkplatz. Von dort aus hast du den Blick auf den Felsen und die Bucht, wo häufig Seeotter treiben und Seelöwen die Steine besetzen.

Zudem triffst du hier eigentlich immer die süßen Erdhörnchen. Auf den Felsen klettern ist verboten, denn er steht unter Naturschutz und Wanderfalken brüten hier. Mindestens genauso schön fand ich aber einen Spaziergang am Strand oder an der kleinen Uferstraße. Morro Rock ist auf dem Highway One deshalb ein lohnenswerter Halt.


Lohnt sich

9. Avila & Pismo Beach

Eintritt Pismo Beach
Eintritt Pismo Beach

Mit dem Auto: 5 US-Dollar (4€) pro Fahrzeug

Autozufahrt Pismo Beach
Autozufahrt Pismo Beach

in Maps öffnen

Nur wenige Kilometer trennen die beiden Strandorte, und trotzdem zeigen sie ganz unterschiedliche Seiten der kalifornischen Küste. Avila Beach wirkt ruhig und gepflegt, mit Cafés und Boutiquen an der Promenade, einem windgeschützten Badestrand und dem Avila Pier, von dem du über die Bucht blickst. Hier ist deutlich weniger los als nebenan.

Größer, lebendiger und typisch kalifornisch kommt Pismo Beach daher, mit Surfern im Wasser und dem langen Pismo Pier. Besonders cool fand ich, dass man hier mit dem Auto auf den Strand fahren darf. Das hat mir ein richtiges Roadtrip-Gefühl gegeben! Als entspannter Doppelstopp lohnen sich beide zusammen, nachdem die wilden Klippen von Big Sur hinter dir liegen.

Mit dem Auto auf den Strand
  • Besonderheit: Mit dem Auto darfst du in Pismo direkt auf den Strand, das gibt es sonst kaum irgendwo in Kalifornien
  • Einfahrt: Im Süden des Strandes bei Oceano Dunes liegt die Einfahrt (über die Pier Avenue)
  • Kosten: rund 5 US-Dollar (4 €) pro Fahrzeug
  • Allrad: nicht nötig, solange du nahe an der Wasserlinie bleibst, dort hält der Sand fester

Lohnt sich

10. Santa Barbara

Schon kurz vor Santa Barbara spürst du, wie hier alles etwas sonniger, heller und ruhiger wirkt. Direkt am Meer liegt die Stadt, eingerahmt von Palmen und mit Hügeln im Hintergrund. Mein Lieblingsort war ganz klar die Strandpromenade. Den Nachmittag habe ich dort am Wasser verbracht, bin entlang spaziert und habe den Skatern zugeschaut, die ihre Tricks zwischen Palmen und Meer zeigen.

Am Stearns Wharf, dem alten Holzpier, isst du frischen Fisch oder schlenderst einfach nur und blickst dabei auf Küste und Berge. Nur wenige Minuten vom Strand entfernt findest du die Funk Zone, ein hippes Viertel, in dem ehemalige Lagerhäuser heute Brauereien und Cafés beherbergen. Der Halt in Santa Barbara lohnt sich allein wegen der Promenade!

Hintergrund rot

Optional

11. Malibu

Sobald das blaue „Welcome to Malibu“-Schild am Straßenrand auftaucht, verläuft der Highway direkt am Meer. Auf der einen Seite rauscht die Brandung, gegenüber stehen luxuriöse Villen mit großen Terrassen und privaten Zugängen zum Strand. Hier wohnt die High Society von Kalifornien, etwa Leonardo DiCaprio, Cher oder Miley Cyrus. Sobald du anhältst, wirkt der Ort trotzdem erstaunlich entspannt.

Der Zuma Beach zieht sich endlos und überall sind Surfer und Spaziergänger unterwegs. Ich bin bis zum Sonnenuntergang geblieben, und die Atmosphäre fühlte sich wirklich besonders an. Da außer dem Strand kaum Programm auf dich wartet, bleibt Malibu für deine Route ehrlicherweise optional. Fahrst du ohnehin durch, plane zumindest am späten Nachmittag einen Strandstopp ein.


Lohnt sich

12. Los Angeles

Geführte Promi-Tour
Geführte Promi-Tour

hier buchen

Helikopterflug
Helikopterflug

hier buchen

Besuch im Filmstudio
Besuch im Filmstudio

Hollywood Studios oder Warner Bros Studios

So viele Küstenkilometer liegen hinter dir, und der Highway One endet dort, wo Kalifornien am stärksten nach Kalifornien aussieht: in Los Angeles. Meer auf der einen Seite, Palmen auf der anderen, und am Santa Monica Pier hängt das große „End of the Trail“-Schild der Route 66.

Klar, hier wird es touristisch. Sobald aber das Riesenrad am Abend leuchtet und die Sonne im Pazifik versinkt, find ich es hier richtig schön. Mit Venice Beach, Beverly Hills und Hollywood warten rund um die Stadt noch etliche Sehenswürdigkeiten. Als Abschluss deines Roadtrips lohnt sich LA allemal, vor allem wenn du Lust auf Großstadtflair hast.

Tipps für Los Angeles
  • Santa Monica Pier: abends zum Sonnenuntergang am schönsten, parken kannst du hier
  • Venice Beach: liegt ganz in der Nähe, an der Promenade ist ständig was los. In der Muscle-Beach-Area schaust du den Athleten beim Schwitzen und Trainieren zu. Parken z. B. hier
  • Beverly Hills: Fahr einmal über den Rodeo Drive. Auch ohne Einkauf ist es cool, diese Kulisse live zu sehen
  • Walk of Fame: lohnt als kurzer Abstecher, parken kannst du im Parkhaus beim Highland Center
  • Hollywood Sign: den besten Blick hast du beim Innsdale Trailhead
  • Griffith Observatory: Vor allem zum Sonnenuntergang fand ich den Blick über die Stadt großartig. Hier gibt es kostenlose Parkplätze
  • Studio-Tour: für Filmfans, z. B. in den Universal Studios Hollywood oder den Warner Bros Studios, mit echten Sets und einem Blick hinter die Kulissen
Map

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Reisen zum Nachreisen: 14-21 Tage USA-Westküste

Wenn du jetzt Lust hast, einige Highlights des Highway One bei einer USA Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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