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19 coole Sehenswürdigkeiten in Portugal [mit Karte]

Welche Spots in Portugal sind echte Highlights und welche nur überlaufen? Ich habe die wichtigsten Portugal Sehenswürdigkeiten für dich gefiltert und nach Region und Priorität sortiert (inkl. Karte). So siehst du sofort, was sich lohnt und was du dir sparen kannst.

Portugal Cascais Küstenwanderweg
Hey Katrin Autorenbox

Hier schreibt Katrin!

Als Flugbegleiterin kennt Katrin viele Länder, aber Portugal hat es ihr besonders angetan. Sie gibt dir hier ihre persönlichen Highlights, ihre geheimen Spots und wie du das Land wie ein Local erlebst.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Karte mit allen Portugal Sehenswürdigkeiten

Damit du auf deiner Portugal-Reise keine Zeit an den falschen Stellen verlierst, habe ich alle Sehenswürdigkeiten vorsortiert. In der Tabelle siehst du auf einen Blick, was für mich ein „Highlight“ ist, was sich als Stopp „lohnt“ und was ich nur als „Optional“ einordne. Zusätzlich habe ich alle Portugal Sehenswürdigkeiten in eine Karte eingetragen, damit du gleich weißt, wo sie liegen.

Portugal Sehenswuerdigkeiten Karte 01

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

Highlights im Norden

Die bekanntesten Städte von Portugal sind Lissabon und Porto. Beide liegen nördlich bis zentral im Land. Wir verraten dir, warum sich ein Besuch in beiden Städten lohnt und welche Top-Sehenswürdigkeiten es außer von Lissabon und Porto im Norden von Portugal zu entdecken gibt.


Highlight

1. Lissabon

Highlights

  • Torre de Belém
  • Bairro Alto
  • Tram 28
  • Ponte 25 de Abril

Lissabon ist die Hauptstadt Portugals und für mich der Spot, den du auf keiner Portugal-Reise auslassen solltest. Kultur, Geschichte, Großstadtleben und sogar Strände in der Nähe. Die Stadt ist so vielfältig, dass ich schon zweimal dort war und jederzeit wieder hinfliegen würde. Von den Aussichtspunkten in den Hügeln schaust du über die Dächer bis zum Tejo, unten locken enge Gassen, Azulejo-Fassaden und unzählige Cafés. Plane mindestens 2-3 Tage ein, damit du dich nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen musst. Die wichtigsten Highlights habe ich dir hier zusammengefasst:

Die Highlights in Lissabon im Detail

Torre de Belém: Der berühmte Verteidigungsturm direkt am Fluss Tejo ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Früher diente er als Leuchtturm und zur Begrüßung der ankommenden Entdecker und Schiffe, heute gibt es oben eine Aussichtsplattform.

Bairro Alto: Das hippe Szeneviertel ist der beste Ort für einen Drink am Abend. Auf den Terrassen sitzt du mit Blick über Lissabons Dächer, und von der Aussichtsplattform Miradouro de São Pedro de Alcântara siehst du über die Stadt bis zum Meer.

Tram 28: Die urige alte Trambahn tuckert durch schmale Gassen, enge Kurven und Steigungen von bis zu 13 Prozent hinauf. Sie fährt durch Alfama, Baixa, Lapa und Prazeres und ist ein echtes Erlebnis.

Ponte 25 de Abril: Die Brücke über den Tejo ist die kleine Schwester der Golden Gate Bridge und stammt vom gleichen Architekten. Vom Ufer aus hast du den besten Blick und kannst gut am Wasser entlangspazieren.

Mein Tipp: Wenn du mit dem Auto unterwegs bist und nur einen Tagesstopp planst, empfehlen ich dir außerhalb zu parken, z.B. auf dem öffentlichen Parkplatz am Torre Belém und mit dem Bus bzw. Uber ins Zentrum zu fahren. Nimm alle Wertsachen mit. Gerade Wohnmobile und Campervans werden auf öffentlichen Parkplätzen gerne aufgebrochen.


Lohnt sich

2. Mosteiro dos Jerónimos

Infos

Das Mosteiro dos Jerónimos steht im Stadtteil Belém und gilt als das bedeutendste erhaltene Bauwerk des manuelinischen Stils. Ich fand das Kloster mega beeindruckend! Die komplett aus Kalkstein gebaute Fassade ist über und über wunderschön verziert, dazu kommen ein weitläufiger Park und schöne Brunnen auf dem Gelände. Interessant ist auch, dass das Kloster 1755 beim großen Erdbeben von Lissabon als eines der wenigen Gebäude komplett verschont blieb.

Wenn du das Kloster besuchst, solltest du unbedingt einen Blick in die dazugehörige Klosterkirche Santa Maria de Belém werfen, dafür brauchst du auch kein Ticket. Wenn du sowieso in Belém bist, lohnt sich der Stopp auf jeden Fall, für mich ist es aber kein Muss unter den Portugal Sehenswürdigkeiten.


Highlight

3. Sintra

Infos

  • Öffnungszeiten: 09:30 – 18:30 Uhr
  • Eintritt: 13€ / Kombiticket Schloss und Park: 20€
  • zu den Tickets

Sintra liegt keine 30 Autominuten von Lissabon entfernt und war früher die Sommerresidenz der portugiesischen Könige. Heute ist der ganze Ort UNESCO-Weltkulturerbe und vor allem für seine märchenhaften Schlösser und Burgen bekannt. Der bekannteste ist der Pena Palast, der auch portugiesisches Neuschwanstein genannt wird und sich mit seinen knallbunten Türmen von außen wie von innen lohnt.

Mich haben die verspielten Mosaikmuster und die prunkvollen Räume auf jeden Fall verzaubert, aber auch der berühmte Brunnen der Quinta da Regaleira, selbst wenn sich die Leute in Massen durch den schmalen Abgang schieben. Sintra gehört für mich zu den Highlights in Portugal, die du auf keinen Fall auslassen solltest.

Mein Tipp: Komm unter der Woche und möglichst früh morgens, am Wochenende wird es richtig voll. Tickets kaufst du am besten vorab online.

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Lohnt sich

4. Cascais

Highlights

  • Strandpromenade
  • Jachthafen
  • Küstenwanderweg
  • Praia do Guincho

Cascais ist eine Küstenstadt westlich von Lissabon und liegt praktisch auf dem Weg von oder nach Sintra. Die Stadt sieht genau so aus, wie man sich einen portugiesischen Küstenort vorstellt: eine lange Strandpromenade, super schöne Strandabschnitte, dazu Restaurants, Cafés und eine kleine Einkaufsmeile. Bekannt ist Cascais außerdem für seinen belebten Jachthafen, an dem du super entlangspazieren kannst.

Am schönsten fand ich aber den Küstenweg Richtung Westen. Du läufst durchgehend am Atlantik entlang, mit Blick auf Meer, Klippen und Felsen, und kommst nach rund zwei Stunden am breiten Sandstrand Praia do Guincho an, wo eine Abkühlung im Meer die perfekte Belohnung ist. Zurück geht es den gleichen Weg zu Fuß oder mit dem Bus bzw. Taxi. Als Stopp lohnt sich Cascais auf jeden Fall, ein Muss ist es für mich aber nicht.


Highlight

5. Porto

Highlights

  • Duoro
  • Brücke Dom Luis
  • Portwein
  • Gastro-Angebot

Porto oder Lissabon? Porto ist das perfekte Gegenstück zu Lissabon: kleiner, überschaubarer und viel entspannter. Die meisten zieht es zuerst in die Hauptstadt, aber ich würde Porto auf keinen Fall auslassen. Du erreichst hier fast alles zu Fuß und brauchst deutlich weniger Zeit, um die Stadt wirklich zu sehen. Klassische Sehenswürdigkeiten gibt es weniger als in Lissabon, dafür hat Porto einen ganz eigenen Charme.

Am besten funktioniert die Stadt, wenn du dich einfach treiben lässt. Für mich gehört immer ein Kaffee am Ufer des Douro mit Blick auf die Brücke Dom Luís dazu, genauso wie eine Portwein-Verkostung in einem der Weingüter. Dazu kommt ein richtig gutes Gastro-Angebot. Genau deshalb ist Porto für mich ein echtes Highlight in Portugal.


Lohnt sich

6. Bom Jesus do Monte

Infos

  • Öffnungszeiten: 10:00 – 19:00 Uhr
  • Eintritt: 2€ für die Standseilbahn
  • Tickets vor Ort

Bom Jesus do Monte ist eine barocke Wallfahrtskirche auf einem Hügel nördlich von Porto, die das Panorama der Stadt Braga prägt. Nach oben kommst du über fast 600 Stufen oder bequem mit der historischen Standseilbahn, die den Berg mit satten 42 % Steigung hinaufzieht.

Fast spannender als die Kirche selbst finde ich den Blick von unten. Die barocken Treppenanlagen bilden ein kunstvolles Zickzackmuster und sind in drei Abschnitte unterteilt, wovon jeder eine Bedeutung hat. Die Escadória do Pórtico ist die Treppe der Säulen, die Escadório dos Cinco Sentidos steht mit ihren fünf Brunnen für die fünf Sinne und die Escadório das Três Virtudes für Glaube, Hoffnung und Liebe. Wenn du sowieso rund um Porto unterwegs bist, lohnt sich der Stopp, eine Must-See Sehenswürdigkeit auf deiner Portugal-Reise ist es aber nicht.


Optional

7. Nationalpark Peneda-Gerês

Infos

  • einziger Nationalpark Portugals
  • erstreckt sich über 700 km²
  • zahlreiche Wasserfälle, Seen, Flüsse
  • faszinierende Flora und Fauna
  • gibt Campingplätze sowie markierte Wanderungen

Der Peneda-Gerês ist der einzige Nationalpark Portugals und erstreckt sich im Norden über rund 700 km². Dich erwarten Wasserfälle, Seen, Flüsse und eine artenreiche Tierwelt. Im Park leben Rehe, Wildpferde und Füchse, dazu Steinadler, Uhus sowie viele Amphibien und Reptilien. Für Naturliebhaber ist das ein Paradies, und mit markierten Wanderwegen und mehreren Campingplätzen kannst du locker ein paar Tage hier verbringen.

Unterwegs bist du am besten mit Auto oder Wohnmobil, denn die Wege im Park sind weitläufig. Genau das ist aber auch der Punkt: Der Nationalpark liegt ziemlich weit im Norden und kostet dich mindestens einen kompletten Tag. Wenn deine Zeit knapp ist, würde ich ihn eher auslassen und ihn mir für eine Reise aufsparen, bei der du den Norden Portugals in Ruhe erkundest.


Highlight

8. Coimbra

Highlights

  • älteste Universität Portugals
  • Museum Nacional de Castro
  • Fußgängerbrücke Pedro e Ines
  • Pavillon Centro de Portugal
  • Fluss Mondego

Coimbra ist Portugals bekannteste Studentenstadt und war von 1139 bis 1256 sogar Hauptstadt des Landes. Das größte Highlight ist die Universität, die älteste in Portugal und eine der ältesten in ganz Europa. Sie liegt auf dem höchsten Punkt der Altstadt, vom Turm hast du einen 360-Grad-Blick über die ganze Stadt.

Mir hat aber auch der Kontrast gefallen. Neben den historischen Gebäuden und dem Museu Nacional Machado de Castro findest du moderne Bauwerke wie die Fußgängerbrücke Pedro e Inês oder den Pavillon Centro de Portugal im Parque Verde do Mondego. Durch die Stadt schlängelt sich der Fluss Mondego, an dem du entspannt spazieren oder eine Bootsfahrt machen kannst. Für mich gehört Coimbra deshalb zu den Highlights auf einer Portugal-Reise.


Highlight

9. Óbidos

Infos zur Burg

  • Öffnungszeiten: 09:00 – 17:00 Uhr
  • Eintritt: 6€
  • Tickets vor Ort

Óbidos ist eine kleine mittelalterliche Stadt nördlich von Lissabon und für mich eines der schönsten Ziele im Norden Portugals. Der historische Stadtkern ist komplett erhalten, die weiß getünchten Häuser und die mit Blumen geschmückten Gässchen sehen aus wie eine romantische Filmkulisse. Das Beste: Die Stadtmauer ist komplett begehbar, von oben schaust du über die Dächer und das Umland.

Innerhalb der Mauern liegt das Castelo de Óbidos, eine Burg aus dem 8. bis 11. Jahrhundert, in der heute ein Hotel untergebracht ist. Da du den Ort in 2-3 Stunden gut ablaufen kannst, passt er perfekt als Zwischenstopp auf dem Weg nach Lissabon oder Porto.

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Lohnt sich

10. Capelo do Senhor da Pedra

Infos

  • Öffnungszeiten: 09:00 – 12:30 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
  • kostenlos
  • Gezeiten hier checken

Hast du schon mal eine Kapelle auf einem Felsen mitten am Strand gesehen? Das gibt es am Praia de Miramar, rund 20 Minuten südlich von Porto.

Die Kapelle ist so nah am Meer gebaut, dass sie bei Flut fast von den Wellen umschlossen wird. Prüfe also vorher die aktuellen Gehzeiten. Neben der Capelo de Senhor da Pedra ist auch der Strandabschnitt einen Besuch wert. Er bietet sich optimal zum Baden, Verweilen oder für einen Strandspaziergang an. Weil du hier in unter einer Stunde alles gesehen hast, lohnt sich der Stopp auf dem Weg zwischen Porto und Aveiro auf jeden Fall, ein Muss ist er für mich aber nicht.


Lohnt sich

11. Costa Nova

Highlights

  • bunt gestreifte Häuser
  • weitläufiger Sandstrand

Costa Nova liegt bei Aveiro zwischen Porto und Lissabon und ist vor allem für seine bunt gestreiften Häuser bekannt, die sogenannten Palheiros. Die Streifen und knalligen Farben sind dabei aber nicht als Fotomotiv für Instagram entstanden: Die Fischer haben ihre Hütten angepinselt, damit sie sie vom Meer aus besser erkennen konnten, weil das natürliche Holz zu stark mit dem Sand verschmolz.

Heute reihen sich hinter den Häusern ein weitläufiger Sandstrand und ein paar Cafés und Restaurants. Ich würde den Ort nicht als eigenes Reiseziel einplanen, weil du die Häuserzeile in einer halben Stunde abgelaufen hast. Als Stopp auf der Fahrt entlang der Küste lohnt sich Costa Nova aber definitiv, am besten kombiniert mit einem Abstecher in die Kanalstadt Aveiro, die nur zehn Minuten entfernt liegt.


Lohnt sich

12. Nazaré

Highlights

  • einer der beliebtesten Surferorte weltweit
  • Riesenwellen
  • schöne Strandpromenade
  • Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Mirador del Suberco

Nazaré ist einer der berühmtesten Surferorte weltweit: 2017 surfte hier ein brasilianischer Surfer eine knapp 25 Meter hohe Welle und schaffte es damit ins Guinness-Buch der Rekorde. Die mächtigen Wellen entstehen durch einen tiefen Canyon vor der Küste und haben leider schon viele Unfälle verursacht, weshalb die Sandbank übersetzt „die Bank, die Witwen macht“ heißt.

Auch ohne Surfbrett lohnt sich Nazaré: Es gibt eine schöne Strandpromenade und mit dem Mirador del Suberco einen tollen Aussichtspunkt, von dem du den ganzen Strandabschnitt überblickst. Zum Sonnenuntergang fand ich die Stimmung und das Licht dort fast magisch. Ein bis zwei Tage lohnen sich hier meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Mein Tipp: Sei vor allem zur Hauptsaison frühzeitig zum Sonnenuntergang am Aussichtspunkt, es wird schnell voll. Nimm dir ein kühles Getränk und Snacks für ein kleines Picknick mit.

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Highlights im Süden

Die Top-Sehenswürdigkeit im Süden von Portugal ist ganz klar die Region Algarve mit ihren Stränden. Der komplette Süden des Landes steht weniger für Städte, sondern man findet vorrangig Strände und Natur vor.


Lohnt sich

13. Benagil Cave

Infos

  • nur über den Seeweg erreichbar
  • Kajaktour ca. 25€ (zur Tour)
  • Alternative: Bootstour ab Lagos (zur Tour)
  • Parkplatz hier
  • Checke die Gezeiten hier
  • Achtung: Betreten des Strands in der Höhle ist verboten!

Die Benagil Cave ist die bekannteste Höhle der Algarve: ein riesiges Gewölbe im Felsen mit einem runden Loch in der Decke, durch das die Sonne auf den Sandstrand fällt. Erreichbar ist sie ausschließlich über den Seeweg, und den Strand in der Höhle darfst du inzwischen nicht mehr betreten. Ich empfehle dir deshalb eine Kajaktour direkt vom Benagil Strand aus (zur Tour), damit paddelst du auch die kleineren Höhlen in der Nähe ab. Alternativ gibt es Bootstouren ab Lagos (zur Tour).

Am schönsten fand ich die Kombi aus Wasser und Land: Nach der Tour läufst du oben an den Klippen entlang und siehst die Höhle von oben. Als Stopp auf deiner Portugal Rundreise lohnt sich die Sehenswürdigkeit auf jeden Fall, ein Muss ist es aber nicht.

Mein Tipps:

  • Check vorher die Gezeiten, am besten zwischen Ebbe und Flut und nachmittags, wenn die Felsen angeleuchtet werden.
  • Der Strand bei Benagil ist klein und schnell voll. Wenn du nach dem Paddeln noch entspannen möchtest, fahr am besten zum Praia da Marinha weiter.

Highlight

14. Ponta da Piedade

Infos

  • Ort: Lagos
  • Weg auf den Holzstegen
  • verschiedene Aussichtspunkte mit tollen Ausblicken

Die Ponta da Piedade bei Lagos ist eine Landspitze, die an einer 20 Meter hohen Felsklippenlandschaft in den Atlantik ragt. Sie ist DAS Fotomotiv der Algarve und definitiv einen Besuch wert. Du kannst oben auf den Felsenklippen auf den Holzstegen entlanglaufen und hast von den verschiedensten Aussichtspunkten atemberaubende Blicke auf die Felsen im Wasser, sowie die Weite des Ozeans. Die Ponta da Piedade ist super bequem zu erreichen und für mich ein absolutes Highlight in Portugal.


Lohnt sich

15. Faro

Infos zur Capela dos Ossos

Faro ist für viele nur der Ankunftsort an der Algarve, weil die meisten direkt weiter Richtung Westen fahren. Genau deshalb ist die Stadt angenehm entspannt: In der hübschen Altstadt hinter der alten Stadtmauer sind auffallend wenig Touristen unterwegs. Von dort spazierst du in wenigen Minuten weiter zum Hafen, wo das „I love Faro“-Motiv als Fotostopp auf dich wartet.

Das Spektakulärste ist meiner Meinung nach aber die Capela dos Ossos am Rand der Altstadt, ein Beinhaus mit Hunderten Knochen und über 1.200 Schädeln verstorbener Karmelitermönche an den Wänden. Beeindruckend, aber definitiv nicht für jeden Magen. Da du bei An- oder Abreise sowieso vorbeikommst, lohnt sich ein halber Tag in Faro als Stopp auf jeden Fall, ein Muss auf deiner Portugal-Reise ist die Stadt für mich aber nicht.


Optional

16. Cabo de São Vicente

Infos

Das Cabo de São Vicente an der Südwestspitze der Algarve ist der westlichste Punkt vom Festland-Europa. Auf den steil abfallenden Klippen steht ein Leuchtturm, der angeblich der lichtstärkste Leuchtturm Europas sein soll. Ergibt Sinn, denn am Kap entlang verläuft einer der weltweit meistbefahrenen Seewege.

Mir hat vor allem die Atmosphäre zum Sonnenuntergang hier gefallen, allerdings besteht der Besuch aus wenig mehr als Parken, ein paar Schritten bis zur Klippe und dem Blick auf den Atlantik. Wenn du eh an der Westalgarve unterwegs bist und es gut reinpasst, nimm den Abstecher zum Sonnenuntergang also gerne mit.


Lohnt sich

17. Strände der Algarve

Highlights

  • Praia da Falésia
  • Praia do Camilo
  • Praia de Alvor
  • Surferstrand Amado

Die Algarve ist bekannt für ihre Traumstrände: goldene Sandstrände, rotbraune Felsen und kleine Badebuchten zwischen den Klippen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, egal ob du surfen, schwimmen, sonnenbaden oder an der Küste wandern willst. Angenehm ist auch, dass trotz der hohen Sommertemperaturen fast immer eine Brise vom Atlantik die Küste entlangweht. Weil die Strände alle recht nah beieinander liegen, kannst du dir auf einer Fahrt entlang der Küste ganz einfach mehrere aussuchen. Als Stopp lohnen sich die Strände auf jeden Fall, meine vier Favoriten findest du hier:

Die schönsten Strände an der Algarve

Praia da Falésia: Der Strand im Osten der Algarve ist gefühlt unendlich lang und perfekt für einen ganzen Badetag. Die rotbraunen Felsen im Hintergrund machen die Kulisse besonders.

Praia do Camilo: Eine kleine Badebucht in der Nähe der Ponta da Piedade. Wunderschön zum Baden, aber wegen der Nähe zur berühmten Landspitze und der geringen Größe meist ziemlich voll.

Praia de Alvor: Breiter Sandstrand, der vor allem für Familien ideal ist. Es gibt Schirm- und Liegeanbieter sowie Strandkioske, dazu einen Holzsteg parallel zum Strand. Weil der Abschnitt so lang ist, findest du immer ein freies Plätzchen.

Praia do Amado: Einer der beliebtesten Surfspots des Landes und ein Spaß auch für Zuschauer. Direkt am Strand gibt es mehrere Surfschulen, Anfänger sind hier also genau richtig

Hintergrund rot

Highlights auf den Inseln

Portugal endet nicht am Festland: Zum Land gehören auch Madeira und die Azoren, beide mitten im Atlantik und nur per Flug erreichbar. Für einen normalen Roadtrip sind sie zu weit weg, als eigene Reise oder Verlängerung lohnen sie sich aber richtig.


Highlight

18. Madeira

Infos

  • Insel im Atlantik
  • Hauptstadt/Flughafen: Funchal
  • tolle Wandergebirge
  • wunderschöne Flora und Fauna

Madeira ist eine Insel im Atlantik, die politisch zu Portugal gehört, aber knapp 1.000 Kilometer vom Festland entfernt liegt. Wegen der grünen Bergwelt und der Steilküsten wird sie gerne als Hawaii Europas bezeichnet. Ankommen wirst du normalerweise in der Hauptstadt Funchal, wo auch der Flughafen liegt. Städte sind hier aber nicht das Highlight, Madeira steht für Natur pur: Wanderungen entlang der Levadas, Bergpanoramen wie am Pico do Arieiro und eine artenreiche Pflanzenwelt.

Am besten erkundest du die Insel mit einem Mietwagen, weil die schönsten Spots verteilt in den Bergen liegen. Weil Madeira nur per Flug erreichbar ist, planst du hierfür am besten eine eigene Reise von rund einer Woche ein. Dieser Aufwand lohnt sich aber: Für mich ist die Insel mit seinen Sehenswürdigkeiten in der Natur ein absolutes Highlight in Portugal.


Highlight

19. Azoren

Infos

  • Inselgruppe von neun Inseln
  • einzigartige Flora und Fauna
  • perfekt für Pflanzenliebhaber, Wanderfreunde und Walbeobachter

Die Azoren sind eine Inselgruppe aus neun Inseln, die mitten im Atlantik westlich von Portugal liegen. Für Naturliebhaber sind sie genau das Richtige: Vulkankrater, Kraterseen, Thermalquellen und sattgrüne Hügel, wegen denen sie auch „grüne Inselgruppe“ genannt werden. Dazu gehören die Azoren zu den besten Orten in Europa für Whale Watching, rund ums Jahr ziehen hier verschiedene Wal- und Delfinarten vorbei.

Die bekannteste Insel ist São Miguel, auf der sich die meisten Highlights verteilen und die du gut mit dem Mietwagen erkundest. Wie Madeira erreichst du die Azoren nur per Flug, sodass sich eine eigene Reise von mindestens einer Woche anbietet. Für alle, die Wandern und Natur mögen, ist das ein echtes Highlight.

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Reisen zum Nachreisen: 7-14 Tage Portugal

Wenn du jetzt Lust hast einen oder mehrere Orte in Portugal zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

Darin enthalten sind unsere Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

Was muss man in Portugal gesehen haben?
  • Lissabon (Torre de Belém, Tram 28, Ponte 25 de Abril, ..)
  • Porto (Dom Luis, Portwein, …)
  • Nazaré
  • Algarve (Benagil Cave, Ponta da Piedade, Strände, …)

 

Wann ist Portugal am schönsten?

Die beste Reisezeit ist Mai, Juni, September und Oktober. Während die Atlantikluft im April noch sehr kühl ist, ist der Sommer von Mai bis Oktober warm bis heiß.

Wie viele Tage braucht man für Portugal?

Mit 7-10 Tagen kann man einen Großteil der oben genannten Sehenswürdigkeiten besichtigen. Möchtest du alles sehen, d.h. eine komplette Rundreise machen und auch entspannt unterwegs sein, solltest du dir etwa 14 Tage einplanen.

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