Die 19 besten Lissabon Sehenswürdigkeiten [mit Karte]
Lohnt sich in Lissabon wirklich jeder Stopp? Ich war selbst dort und habe genau das gecheckt. Damit du deine Tage sinnvoll planst, habe ich alle Sehenswürdigkeiten in Lissabon und Umgebung ehrlich bewertet, priorisiert und in eine Portugal-Karte gepackt.
Als Flugbegleiterin kennt Katrin viele Länder, aber Portugal hat es ihr besonders angetan. Sie gibt dir hier ihre persönlichen Highlights, ihre geheimen Spots und wie du das Land wie ein Local erlebst.
Was erwartet dich? Aussichtspunkte über den Hügeln, alte Trams durch enge Alfama-Gassen und in Belém die komplette Seefahrergeschichte, dazu Sintra und die Küste bei Cascais direkt vor der Tür.
Lohnt sich Lissabon? Ja, vorausgesetzt du planst nach Vierteln und nicht nach Liste. Die besten Spots verteilen sich über die ganze Stadt bis nach Belém, Sintra und Cascais. Wer alles an einem Tag abhaken will, wird hier unglücklich.
Wie viele Tage? 4 Tage passen gut, je ein Tag für Zentrum, Belém und Sintra, plus einen Puffer für Cascais. Mit 5 bis 6 Tagen wird es entspannter.
Meine Unterkunftsempfehlung: Ich habe im Hotel Mundial übernachtet, weil die Lage im Zentrum kaum besser geht, dazu gibt es kostenlose Parkplätze, eine Dachterrasse und ein starkes Frühstück.
Inhaltsverzeichnis
Karte mit allen Lissabon Sehenswürdigkeiten
Welche Spots in Lissabon echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was ich nur als „Optional“ einstufe, siehst du direkt in meiner Tabelle. Damit du siehst, wie weit die einzelnen Ziele auseinanderliegen, habe ich dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten von Lissabon und Umgebung in eine Portugal-Karte eingetragen.
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.
Ein Teil der Lissabon Sehenswürdigkeiten liegt direkt im Zentrum und ist fußläufig erreichbar. Der Rest verteilt sich über die Stadt und die Umgebung, dafür kommst du gut mit der Metro oder mit dem Hop-On/Hop-Off-Bus (mehr Infos) weiter. Doch was gibt es in Lissabon zu entdecken? Ich starte mit den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Einst Königsburg, heute Burgruine hoch über der Altstadt: Das Castelo de São Jorge ist dem heiligen Georg gewidmet, dem Schutzpatron Englands. Beim großen Erdbeben von 1755 wurde die Anlage zu großen Teilen zerstört, ab 1940 hat man sie restauriert, vor allem damit Besucher sie besichtigen können.
Mich überzeugt hier weniger die Ruine selbst als die Aussichtsplattform, von der du über die Dächer bis zum Tejo schaust. Dazu kommen historische Fundstücke aus der Burg und die Gartenanlagen. Wenn du in Lissabon nur eine Sehenswürdigkeit ansiehst, dann diese!
Mein Tipp: Falls du das Eintrittsgeld sparen willst, siehst du dir die Bauwerke außerhalb der Festung kostenlos an.
Lohnt sich
2. Praça do Commércio
Direkt am Ufer des Rio Tejo liegt der größte Platz von Lissabon. Seine Fläche hat einen historischen Grund, denn bis zum großen Erdbeben stand hier der Königspalast, der damals vollständig zerstört wurde. Danach diente der Platz bis in die 90er Jahre als Parkplatz.
Heute sitzen Einheimische und Reisende in den Cafés und Restaurants am Rand. Für eine Kaffeepause zwischen zwei Programmpunkten ist der Praça do Comércio einer meiner liebsten Spots undlohnt einen Stopp. Sehenswert sind meiner Meinung nach außerdem die Reiterstatue und der Triumphbogen Rua Augusta, der als Tor in die Innenstadt führt.
Highlight
3. Tram 28
Poliertes Holz im Innenraum und Ziffernblätter aus Messing: In der Tram 28 sind bis heute Originalteile aus den 1930er Jahren unterwegs. Die Linie ist eine von sechs Straßenbahnlinien in Lissabon und verbindet Alfama, Baixa und Lapa mit dem Stadtteil Prazeres.
Offiziell ist sie ein öffentliches Verkehrsmittel, praktisch sitzen darin fast nur noch Besucher. Für mich ist die Fahrt trotzdem DAS Must-See in Lissabon, denn nirgends sonst bekomme ich so viel von der Stadt zu sehen. Das Getuckere den Hügel hinauf erinnert mich an die Cable Cars in San Francisco und ersetzt fast eine Stadtrundfahrt.
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Der Elevador de Santa Justa ist kein gewöhnlicher Aufzug, sondern ein kunstvoller Turm von 45 Metern Höhe, der zwei Stadtteile miteinander verbindet. Im Inneren steckt der eigentliche Lift.
Die Fahrt selbst finde ich ehrlich gesagt unspektakulär, weil du dabei vor allem auf das Gerüst schaust. Von oben blickst du dann aber auf das Castelo de São Jorge und die Dächer von Baixa, und dafürlohnt sich die Sehenswürdigkeit. Auf die kostenpflichtige Aussichtsplattform musst du dafür nicht, der öffentliche Bereich reicht völlig aus.
Lohnt sich
5. Miradouro São Pedro
Mitten im Bairro Alto liegt der Miradouro de São Pedro de Alcântara in einem Park mit Blick über die Dächer Lissabons bis zum Meer. Er ist so zentral, dass du früher oder später ohnehin an ihm vorbeikommst.
Von den vielen Aussichtspunkten der Stadt mag ich diesen am liebsten, weil hier Blick und Parkatmosphäre zusammenkommen. Meist stehen zwischen den Bäumen ein paar Essens- und Getränkestände, deshalb lohnt sich hier eine kurze Sightseeing-Pause auf einer Parkbank mit einem kühlen Getränk in der Hand.
Optional
6. Catedral Sé
Öffnungszeiten
10:00 – 18:00 Uhr (Mo-Sa, während Messen geschlossen), mehr Infos
Eintritt
kostenlos/Kreuzgang und Schatzkammer 4 €
Tickets
vor Ort
Schon 1147 erbaut, ist die Catedral Sé Patriarcal die älteste Kirche Lissabons und gleichzeitig die Hauptkirche der Stadt. Die beiden großen Erdbeben von 1344 und 1755 hat sie überstanden, seitdem halten Restaurierungen und Umbauten das Gebäude in Form.
Für die klassische Route durch Lissabon ist die Kathedrale ehrlicherweise optional, mich zieht in Alfama eher das Viertel selbst an. Weil sie mitten im Stadtteil steht, brauchst du dafür keinen Umweg und nimmst den Stopp beim Bummel durch die Gassen einfach mit. Hast du nur ein oder zwei Tage in der Stadt, kannst du ihn guten Gewissens streichen.
Lohnt sich
7. Rossio
Offiziell heißt der Platz Praça Dom Pedro IV, im Alltag sagt aber jeder nur Rossio. Er ist einer der wichtigsten Plätze der Stadt, früher Schauplatz für Feierlichkeiten, heute Bummelmeile für Einheimische und Reisende gleichermaßen.
Ein eigenes Ziel ist der Rossio meiner Meinung nach nicht, dafür der Punkt, an dem in Lissabon alle Wege zusammenlaufen. Genau deshalb lohnt der kurze Stopp, du kommst bei jeder Sightseeingtour ohnehin zwangsläufig vorbei. Praktisch ist der Platz außerdem als Verkehrsknotenpunkt mit Tram- und Bushaltestellen, der Bahnhof Rossio liegt gleich in der Nähe.
Optional
8. Parque das Nações
Öffnungszeiten seilbahn
Täglich 11:00 – 19:00 Uhr (Im Hochsommer verlängert bis 20:00 Uhr, im Winter verkürzt bis 18:00 Uhr)
Futuristische Architektur, ein Einkaufszentrum, eine Seilbahn und das Oceanário de Lisboa: Im sanierten Hafengebiet Parque das Nações erwartet dich ein Kontrastprogramm zur historischen Altstadt. 1998 fand auf dem Gelände die Expo statt, heute ist hier vor allem am Wochenende viel los, wenn portugiesische Familien mit ihren Kindern herkommen.
Mir gefällt dieser Bruch zu den engen Altstadtgassen, für ein knappes Programm ist der Abstecher aber verzichtbar. Bist du länger in Lissabon oder mit Kindern unterwegs, hast du hier mit Seilbahn und Meeresaquarium einen guten Gegenpol zum historischen Sightseeing.
Lohnt sich
9. Convento do Carmo
Öffnungszeiten
Mo – Sa 10:00 – 19:00 Uhr (im Winter verkürzt bis 18:00 Uhr), mehr Infos
Eintritt
2,50€
Tickets
vor Ort
Vom Kloster zum Sägewerk: Die Sehenswürdigkeit Convento do Carmo hat eine ungewöhnliche Geschichte hinter sich. Im 16. Jahrhundert lebten hier rund 70 Mönche mit zahlreichen Angestellten, dann beschädigte das große Erdbeben das Gebäude so stark, dass alle Bewohner es verlassen mussten. Komplett aufgebaut wurde es nie wieder, stattdessen zogen zeitweise Firmen und Einrichtungen ein.
Mich beeindruckt genau dieser Zustand, weil du der Ruine ihre Brüche heute noch ansiehst. Besichtigen kannst du das ehemalige Kloster inzwischen ganz normal, und im Sakralbau lohnt sich zusätzlich das archäologische Museum, das alle Phasen der portugiesischen Geschichte abdeckt.
Lohnt sich
10. Ponte 25 de Abril
Vom selben Architekten wie die Golden Gate Bridge in San Francisco stammt auch die Ponte 25 de Abril, die sich über den Rio Tejo spannt. Am anderen Ende steht eine Kopie der Jesus-Statue aus Rio, die du vom Ufer Lissabons aus zusammen mit der Brücke im Blick hast.
Architekturfans würde ich die Brücke sofort ans Herz legen, für alle anderen bleibt sie ein schöner Fotostopp vom Ufer aus. Ein Spaziergang über die Uferpromenade ist dafür lohnenswert, und noch näher kommst du bei einer Bootsfahrt auf dem Tejo (Tickets hier buchbar).
Am südlichen Ende der Ponte 25 de Abril thront der Cristo Rei auf einem erhöhten Sockel und wendet sich mit ausgebreiteten Armen der Stadt zu. Mit 28 Metern Höhe ist die Statue nicht viel kleiner als ihr Vorbild in Rio de Janeiro, deshalb meinst du beim Blick über den Tejo Richtung Süden kurz, in Brasilien zu stehen.
Überrascht hat mich, wie stark dieser Eindruck wirklich trägt. Die meisten Besucher kommen allerdings wegen der Aussichtsplattform hoch, und dafür ist die Fahrt über den Fluss ein lohnenswerter Zwischenstopp: Von oben hast du den Tejo, Lissabon und die Brücke in einem Bild.
Auf einer kleinen, vorgelagerten Insel im Fluss Tejo steht der Torre de Belém und sticht schon von weitem heraus, übersehen kannst du ihn kaum. Gebaut wurde die Sehenswürdigkeit als Verteidigungsturm, später diente er als Leuchtturm und begrüßte die ankommenden Entdecker und Schiffe. Heute sitzt oben eine Aussichtsplattform.
Von allen Bauwerken in Belém steuere ich diesen Turm zuerst an, weil er die Seefahrer-Geschichte der Stadt am direktesten erzählt. Er ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Lissabon und gehört zu den absoluten Portugal-Highlights, entsprechend weit oben sollte er auf deiner Liste stehen.
Lohnt sich
13. Padrão Descobrimentos
Nur ein paar Schritte vom Torre de Belém entfernt steht direkt am Tejo das Padrão dos Descobrimentos, das „Denkmal der Entdeckungen“. Es ist den früheren Entdeckern gewidmet, zeigt wichtige Persönlichkeiten des Spätmittelalters und misst 56 Meter. Drinnen findest du eine Ausstellungshalle und ein Auditorium.
Aus meiner Sicht reicht schon der Blick von unten, um die Wirkung der Figurenreihe zu erfassen. Wenn du ohnehin in Belém unterwegs bist, lohnt der Abstecher deshalb allemal.
Mein Tipp: Direkt hinter dem Denkmal liegt am Boden ein großer Kompass mit Weltkarte. Er steht symbolisch für Weltoffenheit, weil hier am Fluss früher wie heute Schiffe aus aller Welt begrüßt werden.
Highlight
14. Pastéis de Belém
Zucker, Mehl, Eier und Butter: Die Grundzutaten sind simpel, das Originalrezept bleibt trotzdem bis heute geheim. In dieser Bäckerei wurden die Pastéis de Nata geboren, jene Puddingtörtchen aus Eiersahne, die als traditionelle Süßspeise Portugals gelten. Seit 1837 kommen sie hier aus dem Ofen.
Der Hype ist verdient, die Schlange vor der Tür gehört einfach dazu, und die Wartezeit würde ich jederzeit wieder in Kauf nehmen. Probieren kannst du die Törtchen in der Confeitaria Pastéis de Belém direkt an ihrem Ursprungsort, damit ist sie in Lissabon DIE süße Sehenswürdigkeit schlechthin.
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Zugegeben, der Name klingt kompliziert, das Bauwerk selbst ist dafür umso eindeutiger: Das Mosteiro dos Jerónimos liegt nicht im Zentrum, sondern etwas außerhalb, und gilt als das bedeutendste erhaltene Bauwerk des manuelinischen Stils. Beim großen Erdbeben von 1755 blieb es als eines der wenigen Gebäude komplett verschont.
Hängen bleibe ich hier vor allem an der Fassade aus Kalkstein, die aus der Nähe richtig filigran wirkt. Die Anlage lohnt einen längeren Besuch, denn zum Kloster gehören auch ein Park und mehrere Brunnen. Wirf dabei einen Blick in die Klosterkirche Santa Maria de Belém, der Innenraum ist der schönste Teil.
Optional
16. Avenida da Liberdade
Als Vorbild für die Avenida da Liberdade diente die Pariser Avenue des Champs-Élysées: Die Straße beginnt im Norden von Lissabon und führt bis ins Zentrum, mit breiten Fußwegen, Grünanlagen und Geschäften am Rand. An manchen Tagen kommt noch ein Markt entlang der Avenida dazu.
Ich plane die Avenida nicht als eigenen Programmpunkt ein, sie funktioniert eher als Weg, den du auf dem Rückweg ins Zentrum mitnimmst. Wenn du gern bummelst oder shoppen willst, verbringst du hier problemlos einen Nachmittag, bei knappem Zeitplan streichst du sie ohne Verlust.
Highlight
17. Baixa, Bairro & Alfama
Baixa, Bairro Alto oder Alfama? Ich würde sagen: alle drei, denn jedes Viertel ist anders geprägt und zusammen bilden sie das Pflichtprogramm in Lissabon.
Alfama ist das älteste Stadtviertel der Stadt, hier findest du noch traditionelles Kunsthandwerk. Durch die Gassen schlängelt sich die Tram 28 bis hinauf zum Castelo de São Jorge.
Baixa ist das Zentrum und damit unvermeidlich, hier stehen unter anderem der Elevador de Santa Justa, der Praça do Comércio und die Fußgängerzone.
Bairro Alto ist das Szeneviertel, es liegt ebenfalls zentral und du landest über die Sehenswürdigkeiten ohnehin dort. Setz dich abends in eine der Bars mit Terrasse, von dort schaust du über die Dächer von Bairro Alto.
Müsste ich mich für ein Viertel entscheiden, würde ich mit Alfama anfangen, weil die Gassen dort am meisten Charakter haben.
In der Umgebung
Auch in der Umgebung von Lissabon findet man tolle Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt zu besuchen. So zum Beispiel die beiden Orte Sintra und Cascais. Was dich dort erwartet und was du auf keinen Fall verpassen darfst, erfährst du hier.
In der Umgebung von Lissabon ist Sintra das Highlight, das du dir nicht entgehen lassen solltest. Schon die Könige machten die Stadt zu ihrer Sommerresidenz, heute verbringen auch die Portugiesen hier gern ihre Ferien. Bekannt ist Sintra für seine märchenhaften Schlösser und Burgen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Am stärksten wirken auf mich die Details der Mosaikmuster im Pena Palast, der als portugiesisches Neuschwanstein gilt. Sieh ihn dir von außen und von innen an, die prachtvollen Räume und Brunnen erklären den Trubel. Dazu kommt der Brunnen der Quinta da Regaleira, er ragt 30 Meter in die Erde und wirkt wie ein umgedrehter Turm.
Mein Tipp: Plane Sintra unter der Woche ein, am Wochenende wird es hier sehr voll.
Lohnt sich
19. Cascais
Willst du einen Tag ans Meer, fährst du von Lissabon in die Küstenstadt Cascais, die ganz in der Nähe von Sintra liegt. Auch bei den Portugiesen ist der Ort als Ferienziel beliebt, was an den Stränden zum Sonnenbaden und Schwimmen, am belebten Jachthafen und an der kleinen Einkaufsmeile mit Restaurants und Hotels liegt.
Den Küstenweg Richtung Westen würde ich dem Bummel durch die Geschäfte jederzeit vorziehen. Du läufst dauerhaft am Atlantik entlang, mit Blick auf Klippen und Felsen, und kehrst zwischendurch in Cafés ein. Nach etwa zwei Stunden erreichst du den breiten Sandstrand Praia do Guincho, und dafür lohnt der Weg. Zurück geht es zu Fuß, mit dem Bus oder per Taxi.
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Bei der Unterkunft in Lissabon entscheidet für mich vor allem die Lage. Die Stadt ist hügelig und du läufst mehr, als du vorher denkst, deshalb schläfst du am besten im Zentrum oder in direkter Metro-Nähe. Von dort erreichst du Baixa, Alfama und Bairro Alto zu Fuß und kommst mit Tram, Metro oder Zug schnell nach Belém, Sintra und Cascais.
Meine Wahl: Hotel Mundial
Für Lissabon empfehle ich dir das Hotel Mundial am Praça Martim Moniz. Die Lage ist für mich der Hauptgrund: Du wohnst mitten im Zentrum, Baixa und Alfama liegen zu Fuß vor der Tür und die Metro-Station erreichst du in einer Minute. Dazu kommen kostenlose Parkplätze, was in Lissabon selten ist, und ein Frühstück, das seinen guten Ruf verdient. Mein Favorit ist die Dachterrasse mit Blick über die Stadt.
Beste Zeit: Mai bis September, das Wetter ist stabil und warm
Mein Favorit: Juni und September, warm genug für alles und noch nicht auf dem Hitze-Höhepunkt
Juli & August: in Lissabon wird es richtig heiß, für lange Sightseeing-Tage in den Hügeln eher zäh
Mai & Oktober: gute Alternative, wenn du der großen Hitze ausweichen willst
Im Mai kann es noch relativ kühl sein, im Oktober erwischst du eher noch angenehme Temperaturen
Frühling und Herbst sind dafür wechselhafter, eine Regenjacke gehört ins Gepäck
Die besten Reisetipps für dich aufzuschreiben macht uns unglaublich viel Spaß, kostet aber auch viel Zeit und – Überraschung – Kaffee! Wenn du unsere Arbeit schätzt, fülle doch gerne unsere Kaffeekasse etwas auf und spendiere uns ein Käffchen oder zwei 🤗
Metro und Bus sind gut ausgebaut und bringen dich zuverlässig durch die Stadt
Trotz der Größe gehe ich in Lissabon viel zu Fuß, so findest du Gässchen und Ecken, die du aus der Metro nie siehst
Hop-On/Hop-Off Bus: bequeme Alternative, dazu bekommst du Infos zu den Sehenswürdigkeiten (mehr Infos)
Uber für längere Strecken, etwa ins Hafenviertel oder zum Torre de Belém
Ab zwei Personen ist Uber kaum teurer als der ÖPNV und deutlich bequemer
Übrigens: Wir von traveloptimizer buchen unsere Mietwagen immer bei den Mietwagen-Vergleichsportalen CHECK24 oder billiger-mietwagen.de. Der große Vorteil für uns: Dort kann man immer bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. So sichern wir uns durch den Anbietervergleich früh den günstigsten Preis, bleiben aber voll flexibel, falls sich die Pläne ändern. Du kannst hier auch direkt vergleichen:
Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.
Lisboa Card
Wie auch in vielen anderen Städten, gibt es auch in Lissabon eine City-Card, mit der du freien Eintritt oder Vergünstigungen bei einigen Sehenswürdigkeiten erhältst. Während du in einigen städtischen Museen, z.B. dem Torre de Belém komplett freien Eintritt bekommst, erhältst du bei anderen Attraktionen Vergünstigungen, z.B. beim Schloss Sintra oder beim Ozeanarium. Ein weiterer Vorteil ist die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (Bus und Metro), sowie zum Flughafen. Die Lisboa Card lohnt sich für Leute, die keine Hop-On/Hop-Off-Tour (mehr Infos) planen und die Stadt, sowie einen Tagesausflug nach Sintra mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen möchten.
Die 24-, 48- oder 72-Stunden-Karte ist hier buchbar.
Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!
In Lissabon gibt es jede Menge Stadtführungen. Angefangen über die klassischen Führung, bis hin zu kulinarischen Touren. Folgende Stadtführungen können wir dir empfehlen!
Segelboot-Tour auf dem Rio Tejo zum Sonnenuntergang (mehr Infos)
Kulinarische Stadtführung mit Weinproben und portugiesischen Spezialitäten (mehr Infos)
Wo kann man in Lissabon gut essen?
Für Lissabon haben wir ein paar tolle Restaurant- und Café-Empfehlungen für dich. Vegetarier und Veganer werden sich besonders wohlfühlen, denn hier gibt es echt einige gute Optionen. Wer in den „fancy“ Restaurants essen möchte, muss allerdings auch etwas mehr hinblättern. Folgende Restaurants können wir dir empfehlen:
Café “Padaria do Bairro”: hat mehrere Filialen in der Stadt und bietet sich perfekt für ein leckeres und preiswertes Frühstück an.
daTerra: das Restaurant ist eine Restaurant-Kette, in der man ein veganes Buffet bekommt. Gemäß dem Motto “All you can eat” zahlst du einmal und kannst dir so oft Nachschub holen, wie du möchtest. Das Essen ist super lecker!
Sr. Lisboa: das Lokal liegt nördlich vom Zentrum, dennoch zentral und bietet sich für einen gemütlichen Abend in portugiesischer Atmosphäre an.
LX Factory: Hierbei handelt es sich um einen modischen Industriekomplex, in welchem du neben einzigartigen Restaurants und Cafés auch tolle Läden findest. Von leckeren Burger, über gesunden Wraps und Bowls ist alles dabei.
Packliste
Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Portugal geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.
Wenn du jetzt Lust hast, Lissabon bei einer Portugal Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!
Am meisten hat Lissabon im Sommer zu bieten, allerdings ist es dann auch relativ heiß. Wer die Hitze umgehen möchte, sollte im Frühling oder Herbst kommen.
Wie viele Tage braucht man für Lissabon?
Optimal ist ein verlängertes Wochenende (4 Tage) für Lissabon. In dieser Zeit schafft man es, alle Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt und die Highlights in der Umgebung zu besichtigen. Wenn du gerne entspannt unterwegs bist und dich auch mal treiben lassen möchtest, empfiehlt es sich, ca. 5 – 6 Tage zu planen.
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