La Maddalena ist Sardiniens Archipel für türkisfarbene Buchten und Granitfelsen. Aber wie kommst du mit der Fähre hin und welche Strände musst du sehen? Wir waren da und haben alle Sehenswürdigkeiten ehrlich bewertet und die wichtigen Infos für dich zusammengefasst.
Wir haben Sardinien einmal komplett umrundet und die Highlights, besten Strände und schönsten Fotospots für dich gecheckt. Hier sind unsere Tipps für dich zum Nachreisen!
Was erwartet dich? Türkise Buchten, Granitfelsen und sieben Inseln. Die Hauptinsel ist bebaut, Caprera dagegen ist naturbelassen.
Lohnt sich La Maddalena? Ja, vorausgesetzt du magst Strände und Bootstouren. Abseits der Hauptinsel bleibt der Archipel fast unberührt.
Wie viele Tage? Wir empfehlen 3 Nächte, So schaffst du Hauptinsel, Caprera und eine Bootstour ohne Hetze.
Unsere Unterkunftsempfehlung: Wir haben die Villa Sprafundu geliebt: ruhige Lage, Sonnenterrasse und italienisches Frühstück.
Inhaltsverzeichnis
Anreise & Fortbewegung
Anreise nach La Maddalena:
Von Deutschland aus gibt’s oft günstige Flüge nach Sardinien. Der nächste Flughafen für La Maddalena ist Olbia (Flug finden)
Von Olbia sind es knapp 48 km zum Fährhafen in Palau
Mit dem eigenen Auto: nach Livorno und mit der Nachtfähre nach Olbia (Fähre hier buchen)
Fähre nach La Maddalena
Es gibt 2 Fähranbieter, die im 30- bis 45-Minutentakt zwischen Palau und La Maddalena hin- und herfahren und sowohl Personen als auch Fahrzeuge befördern, nämlich Delcomar & Maddalena Lines. Delcomar ist der bessere Anbieter, da er 24h durchfährt. So kann man schon frühmorgens auf die Insel fahren (6:30 & 7:30 Uhr). Maddalena Lines fährt erst ab 8:15 Uhr.
Tickets werden einfach am Hafen gekauft, indem du dich einfach “anstellst” mit dem Auto. Achtung: Das Verkaufshäuschen hat nur von 6-20 Uhr offen! Ein Ticketkauf vorab ist nicht notwendig, aber zur Hauptsaison kannst du es dir auch am Vortag schon besorgen. Der Platz auf der Fähre ist dir aber deshalb nicht garantiert, wenn die Fähre voll ist, heißt es warten auf die nächste Fähre. Die Fähren sind nicht besonders groß, deshalb lohnt es sich zur Hauptsaison zu den beliebten Fährzeiten wirklich 30-60 Minuten früher zu kommen.
Das Ticket für die Fähre kostet ca. 25€ für 2 Personen + 1 Auto und kostet bei beiden Anbietern ungefähr gleich viel (hier online buchen). Insgesamt beträgt die Fahrzeit zwischen La Maddalena und Palau nur 15 Minuten, mit Ein- und Ausladen musst du aber locker mit 30 Minuten rechnen.
Parken auf La Maddalena:
Parkplatz vorab bei der Unterkunft klären, auf La Maddalena ist das Ganze aber entspannt
An den meisten Stränden kannst du kostenlos parken, anders als auf der Hauptinsel
EasyPark-App vorab herunterladen, damit du dein Parkticket verlängern kannst, falls du doch mal zahlst
Fortbewegung:
Auf Sardinien wirst du kaum drumherum kommen, einen Mietwagen zu nehmen. Die Straßen sind allgemein in einem sehr guten Zustand, hier und da stößt man allerdings auf ein paar Schotterstraßen. Es besteht aber noch keine Notwendigkeit, ein hochpreisiges Fahrzeug für Offroad Strecken zu mieten. Eine einfache Kompaktklasse reicht völlig aus.
Spartipp Roller statt Auto: In Olbia einen Roller mieten oder mit dem Bus nach Palau und dann direkt auf La Maddalena einen Roller mieten
Damit erkundest du nicht ganz Sardinien. Für ein paar Tage nur auf La Maddalena ist das aber die günstige Alternative zum Mietwagen
Übrigens: Wir von traveloptimizer buchen unsere Mietwagen immer bei den Mietwagen-Vergleichsportalen CHECK24 oder billiger-mietwagen.de. Der große Vorteil für uns: Dort kann man immer bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. So sichern wir uns durch den Anbietervergleich früh den günstigsten Preis, bleiben aber voll flexibel, falls sich die Pläne ändern. Du kannst hier auch direkt vergleichen:
Beste Reisezeit
Mai bis September: rund 30 °C und wärmer, klassische Hochsaison am Archipel
Unser Favorit: April, Mai und Ende September bis Anfang November. Es ist milder, aber trotzdem badetauglich
Die Italiener haben selbst bis Mitte September Ferien, erst danach werden die Strände leerer
In der Nebensaison sind Unterkünfte spürbar günstiger
Unsere Tipps helfen dir?
Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du deine Ticket, Führungen oder Touren über unsere Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen. Tausend Dank und viel Liebe dafür 🧡
Hoteltipps
Wir empfehlen dir, auf der Hauptinsel La Maddalena zu übernachten. Hier hast du den Hafen und Restaurants, Caprera erreichst du über die Brücke. Auf Caprera selbst findest du keine Unterkunft, deine Basis bleibt also La Maddalena.
Unsere Wahl: Villa Sprafundu
Die Villa Sprafundu ist ein B&B in ruhiger Lage und nur für Erwachsene. Morgens gibt es italienisches Frühstück, danach kannst du dich in den Garten auf die Sonnenterrasse setzen und entspannen. Der Parkplatz ist praktisch, wenn du mit dem Auto von der Fähre kommst. Für Paare können wir diese Unterkunft empfehlen, für Familien mit Kindern eher nicht.
Für La Maddalena haben wir ein paar tolle Restaurantempfehlungen für dich. Die Preise auf den Speisekarten kann man ungefähr mit Deutschland vergleichen. Folgende Restaurants können wir dir empfehlen:
Bar Pizzeria Benatti: Name ist etwas verwirrend, denn eig. sehr leckere & günstige Bäckerei auf dem Weg zur Insel Caprera
Ristorante Pizzeria Sergent Pepper’s: Klassische Pizza aus dem Holzofen auf einer gemütlichen Terrasse genießen
Ristorante Caprera: Frische italienische Spezialitäten direkt im Zentrum
Pio: Italienische Spezialitäten zum Mitnehmen, günstig und sehr lecker, direkt in der Altstadt La Maddalena
Strandbar Coticcio Food & Drink: Erfrischende Getränke und italienische Vesper-Platten
Damit du deine Reise nach La Maddalena noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten Sardinien-Artikel für dich zusammengefasst.
Und damit du auf La Maddalena auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte Sardinien-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.
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Welche Spots im La Maddalena Archipel echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was wir nur als „Optional“ einstufen, siehst du direkt in unserer Tabelle. Zur besseren Orientierung haben wir dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten des Archipels in eine Sardinien-Karte eingetragen.
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.
La Maddalena ist die größte Insel des gleichnamigen Archipels in Sardinien und auch die Hauptinsel, da sich hier der Hafen, die Hotels und die wichtigste Infrastruktur befinden. Wir möchten dir nun unsere Sehenswürdigkeiten für La Maddalena an die Hand geben, sprich die schönsten Strände, die besten Aussichtspunkte und unsere ganz persönlichen Geheimtipps.
Highlight
1. Belvedere Cala Francese
Von der Cala Francese aus windet sich die geteerte Panoramastraße SP114 hoch zum „Punto Panoramico da San Francesco„, so wie es auch bei Google Maps markiert ist. Knapp 20 Kilometer zieht sich die kurvige Strecke durch den Westen von La Maddalena.
Der Belvedere Cala Francese zählt als eigene Sehenswürdigkeit im Archipel und zum Sonnenuntergang ist er ein echtes Must-See. Vor dir liegen mächtige Granitfelsen, das Meer und die umliegenden Inseln. Weil die Anfahrt kurz war, haben wir uns Abendessen aus der Stadt geholt und oben mit Meerblick gegessen. Alternativ wartet eine kleine Aussichtsbar mit Snacks und kühlen Getränken.
Unser Tipp: Mit dem Mietwagen parkst du einfach in einer Parkbucht direkt an der Straße.
Highlight
2. Testa del Polpo
Für uns ist der Testa del Polpo der schönste Strand auf La Maddalena und darf bei deinem Besuch auf keinen Fall fehlen. Große Granitfelsen rahmen die Bucht ein und bringen Seychellen-Feeling mitten nach Sardinien. Der Sand fällt etwas gröber aus, das Wasser bleibt angenehm und der Einstieg ins Meer seicht. Auf den Felsbrocken kannst du dich sonnen oder direkt ins Wasser springen.
Die Anfahrt ist allerdings holprig. Rund zehn Minuten geht es über eine Straße voller Schlaglöcher bis zum Parkplatz, am Strand hast du das aber sofort wieder vergessen. Genau genommen liegt der Strand auf der kleinen Insel Giardinelli, die per Brücke mit der Hauptinsel verbunden ist. Mit ein paar Snacks als Frühstück im Gepäck hatten wir den Spiaggia Testa del Polpo frühmorgens ganz für uns allein.
Unser Tipp: Komm in der Hochsaison möglichst früh, dann ist es am Strand noch ruhig.
Lohnt sich
3. Cala Francese
Nicht weit vom Ort La Maddalena entfernt, im Südwesten der Insel, liegt die Cala Francese. Mehrere kleine Buchten reihen sich hier aneinander, die gut vor Wind geschützt sind.
Du kannst dich entweder auf die Felsen legen und sonnen oder von dort ins Wasser springen. Alternativ läufst du ein Stück zu einem der zwei kleineren Strandabschnitte. Wir finden, die Cala Francese ist ein lohnenswerter Badestopp, gerade weil sie so nah am Ort liegt.
Unser Tipp: Kombinier die Bucht mit dem Belvedere, die Panoramastraße beginnt direkt dahinter.
Lohnt sich
4. Cala Spalmatore
In einer geschützten Bucht im Norden von La Maddalena liegt der Spiaggia di Cala Spalmatore, vor allem wegen des türkisblauen Wassers beliebt. Größere Felsen umrahmen die Bucht und halten den Wind ab.
Der Einstieg ins Meer ist sehr seicht und deshalb auch gut für Familien mit Kindern geeignet. Der Sand fällt etwas gröber aus, was uns gut gefällt, weil er so nicht ständig am ganzen Körper klebt. Uns ist außerdem aufgefallen, dass sich die Bucht bei Booten an großer Beliebtheit erfreut. Wir vermuten, dass das an dem längeren Steg liegt, der sich vom Strand aus ins Meer erstreckt.
Ehrlicherweise haben wir die Bucht nur vom Auto aus gesehen. Schon dieser Blick hat uns aber überzeugt, deswegen lohnt sich der Stopp.
Lohnt sich
5. Cardellino
Der Spiaggia del Cardellino besteht aus mehreren kleinen Buchten und liegt direkt an der Teerstraße. Du parkst praktisch neben dem Strand, gehst ein paar Schritte und schon stehst du im türkisblauen Wasser.
Zwischen den Buchten liegen runde Steine, dadurch haben sie uns sofort an die Seychellen erinnert. Genau hier haben wir gemerkt, dass du für paradiesische Strände nicht immer ins Flugzeug steigen musst, denn Sardinien kann das auch. Für einen Badestopp lohnt sich der Cardellino auf jeden Fall. Bring aber deinen eigenen Sonnenschirm mit, ausleihen kannst du vor Ort nichts.
Unser Tipp: Komm früh, die wenigen Parkplätze an der Straße sind schnell weg.
Lohnt sich
6. Monti D’A Rena
Mit Kindern ist der Spiaggia Monti D’A Rena unserer Meinung nach die beste Wahl im Archipel. Er zählt zu den beliebtesten Stränden der Insel und fällt deutlich größer und touristischer aus als die kleinen Buchten davor.
Der Einstieg ins klare Wasser ist seicht und der lange Sandstrand bietet viel Platz zum Toben und Sandburgenbauen. An den Felsen haben sich kleine Sanddünen gebildet, von oben hast du einen schönen Blick über den ganzen Strand. Am Rand wartet ein kleines Café mit kühlen Getränken, dein Auto stellst du auf dem großen Parkplatz in der Nähe ab. Gerade für Familienlohnt sich der Abstecher.
Unser Tipp: Pack Decke und Sonnenschutz ein, Liegen oder Schirme kannst du hier nicht leihen.
Lohnt sich
7. Bassa Trinita
Das Besondere am Bassa Trinita Beach, sind die Dünen dahinter. Schon der Weg vom Parkplatz durch die Dünen ist wunderschön, und nach rund drei Minuten stehst du im Sand, der wie weißer Puderzucker ist.
Klares Wasser, typische Granitformationen und ein seichter Einstieg ins Meer. Hier bekommst du alles, was La Maddalena ausmacht. Wir waren gegen Abend zum Sonnenuntergang da. Ein paar Algen lagen allerdings am Strand, das haben wir sonst nirgends auf der Insel gesehen. Wirklich gestört hat es aber nicht, als Badestopp lohnt sich der Strand trotzdem. Auf dem Weg vom Parkplatz kannst du in kleinen Cafés einkehren.
Unser Tipp: In der Hochsaison wird es schnell voll, also komm früh. Keine Lust auf frühes Aufstehen? Dann fahr zum Kap Punta Abbatoggia, dort verteilen sich die Besucher auf drei Strände.
Optional
8. La Maddalena Stadt
Die Stadt La Maddalena ist der größte Ort im Archipel und dein Ankunftspunkt, wenn du mit der Fähre aus Palau kommst. Vom Hafen spazierst du über die Uferpromenade in die Altstadt mit kleinen Gassen, hübschen Häuserreihen und vielen Restaurants und Cafés.
Abends haben wir uns bei Pio leckeres Essen geholt und sind damit zu einem der Aussichtspunkte hinter der Altstadt gelaufen. Mit Blick über die felsige Insel schmeckt das Essen zum Sonnenuntergang gleich noch besser.
Neben den Stränden ist die Stadt für uns eher optional. Für einen entspannten Abend nach dem Strandtag passt sie aber perfekt, zumal du hier ohnehin übernachtest.
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La Maddalena und Caprera sind über eine Brücke miteinander verbunden und die einzigen Inseln des Archipels bei Sardinien, die mit dem Auto befahrbar sind. Alle anderen Inseln können ausschließlich mit dem Boot angesteuert werden! Im Gegensatz zu La Maddalena, ist Caprera zum Großteil noch unbebaut und naturbelassen. Naturliebhaber können sich hier unheimlich wohlfühlen! Das heißt allerdings auch, dass es auf der Insel keine Ortschaften oder Unterkünfte gibt und auf La Maddalena übernachtet werden muss. Doch inmitten dieser unberührten Natur findest du einige Sehenswürdigkeiten. Wir zeigen dir welche!
Highlight
9. Cala Caprarese
Die Cala Caprarese ist eine wilde, fast einsame Bucht. Als wir ankamen, mussten wir die vielen Eindrücke erst einmal sacken lassen. Mächtige Granitfelsen umrahmen den kleinen Strandabschnitt und ragen bis ins kristallklare Wasser. Diese Kulisse hat uns im ganzen Archipel mit am meisten beeindruckt. Für uns ist die Bucht ein Highlight auf La Maddalena, das du nicht verpassen solltest. Rechts versteckt sich außerdem ein Mini-Strand, den du zu Fuß durchs Wasser erreichst.
Der Fußweg zur Cala Caprarese führt durch die unberührte Natur und dauert rund eine halbe Stunde. Der Pfad ist ziemlich kräftezehrend, mit Kindern würden wir die Bucht deshalb nicht ansteuern.
Unser Tipp: Miete dir ein Boot, dann sparst du dir den mühsamen Hinweg und kommst ganz entspannt vom Wasser aus an.
Highlight
10. Monte Tejalone (Geheimtipp)
Auf Caprera ist der Monte Tejalone unser absoluter Geheimtipp im Archipel. Vom Parkplatzwanderst du rund 20 bis 30 Minuten hinauf. Der Weg ist teilweise steil und du brauchst festes Schuhwerk, gut machbar ist er trotzdem. Oben machst du es dir auf einem der zwei bis drei alten Wehrtürme bequem und schaust in Ruhe den Sonnenuntergang an.
Vorher hatten wir uns Snacks vom Bäcker und kühle Getränke besorgt und oben mit Blick über Caprera gepicknickt. Trotz Hochsaison hatten wir den Aussichtspunkt ganz für uns allein. Eigentlich würden wir den Spot lieber für uns behalten, aber dieses Highlight wollen wir dir für deine Sardinien-Reise nicht vorenthalten.
Hinter dem Damm von La Maddalena nach Caprera biegt links eine kleine Straße ab. Nach etwa fünf Minuten erreichst du einen kostenlosen Parkplatz. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum Spiaggia di Cala Garibaldi. So leicht erreichst du kaum einen anderen Strand auf der Insel.
Die Bucht liegt angenehm windgeschützt. Du kannst dich entweder in den Sand oder auf die großen Granitfelsen legen, oder du suchst dir wie wir ein schattiges Plätzchen unter der grünen Macchia. Für einen unkomplizierten Badestopp lohnt sich die Cala Garibaldi auf jeden Fall.
Unser Tipp: Lauf ein paar Meter weiter zur Cala Dadini direkt nebenan. Dort waren bisher deutlich weniger Leute.
Lohnt sich
12. Cala Napoletana
Die Cala Napoletana nennen manche Besucher die schönste Bucht auf Caprera, und ehrlich gesagt würden wir da kaum widersprechen. Das Wasser leuchtet türkisblau und macht auf Fotos eine richtig gute Figur. Massive Granitfelsen bringen typisch sardinisches Flair und halten unangenehme Windböen ab.
Allerdings ist der Weg dorthin lang. Du wanderst rund eine Stunde bis zur Bucht, dafür ist schon die Strecke selbst ein Erlebnis. Den genauen Verlauf findest du weiter unten bei der Caprera-Wanderung. Strandcafé oder Restaurant gibt es nicht, pack also genug Wasser und Proviant ein. Bringst du die Zeit mit, lohnt sich der Abstecher auf jeden Fall.
Unser Tipp: Wundere dich nicht, wenn ein kleines Wildschwein vorbeischaut und baden geht. Es ist an Menschen gewöhnt und will vor allem seine Ruhe.
Lohnt sich
13. Punta Crucitta
Als mittelgroßer Strand auf Caprera eignet sich der Spiaggia di Punta Crucitta perfekt für einen langen Bade- und Strandtag. Was ihn besonders macht, siehst du sofort, denn nur an wenigen Buchten im La Maddalena Archipel findest du rötliche Granitfelsen.
In der Bucht sammelt sich das klare, blaue Wasser wie in einem kleinen Badesee. Kinder können hier wunderbar planschen, auch mit Familie bist du also gut aufgehoben. Selbst in der Hochsaison ist es nicht überfüllt, weil du rund eine halbe Stunde zum Strand laufen musst. Unterwegs haben uns sogar ein paar Bergziegen begrüßt. Für einen entspannten Badetag lohnt sich der kurze Fußweg hierher aber auf jeden Fall.
Unser Tipp: Nimm genug Wasser und festes Schuhwerk mit. Die Wanderung ist nicht anstrengend, in der Mittagssonne fühlt sie sich aber schnell anders an.
Die Buchten und Aussichtspunkte auf Caprera lassen sich zu einer Wanderung verbinden, und genau das haben wir gemacht. An der Cala Garibaldi startet unsere Caprera-Wanderung. Von dort geht es zuerst Richtung Osten ins Inland zum Haus von Giuseppe Garibaldi. Unterwegs triffst du vielleicht schon die ersten Ziegen.
Immer wieder passierst du im Inland großartige Aussichtspunkte wie den Messa del Cervo mit Blick über ganz Caprera. Ab der Cala Napoletana läufst du an der Küste entlang zurück zum Ausgangspunkt. Auf diesem Abschnitt kommst du an kleinen, unberührten Buchten wie der Cala Caprarese vorbei, in denen du dich zwischendurch abkühlen kannst. Willst du die schönsten Strände und Sehenswürdigkeiten von Caprera an einem Tag sehen, lohnt sich die Runde richtig.
Unser Tipp: Wir stufen die Wanderung als leicht ein. Im Sommer solltest du trotzdem früh starten und genug Wasser dabeihaben. Wird es zu heiß, mach eine Pause oder dreh lieber um.
Optional
15. Messa del Cervo
Zu den höchsten Punkten von Caprera zählt der Messa del Cervo. Von oben schweift dein Blick vor allem über die Ostseite der Insel, über felsige Hänge bis hinunter zum türkisfarbenen Meer.
Einen eigenen Ausflug brauchst du dafür nicht, weil der Aussichtspunkt direkt auf der Caprera-Wanderung liegt. Als einzelner Stopp ist er deshalb eher optional. Läufst du die Runde, nimmst du den Ausblick aber ganz nebenbei mit.
Unser Tipp: Nach der Tour sind wir in der Strandbar Coticcio Food&Drink eingekehrt. Regionale Spezialitäten und kühle Getränke waren genau die richtige Belohnung, und das Essen war richtig lecker.
Optional
16. Cala Coticcio
An die Spiaggia di Cala Coticcio kommst du nur zu Fuß oder mit dem Boot. Für die Wanderung brauchst du allerdings einen Guide. Darauf weisen unterwegs immer wieder Schilder hin, und das sicher nicht ohne Grund.
Die Bucht ist mit klarem Wasser, angenehmem Sandstrand und einer schönen Felsenkulisse typisch Sardinien. In der Hochsaison ankern vor der Küste aber ziemlich viele Boote, die den weiten Blick einschränken. Schön ist der Strand trotzdem. Im La Maddalena Archipel erreichst du aber genug Buchten ohne Guide, deshalb ist die Cala Coticcio für uns nur optional.
Unser Tipp: Willst du sie trotzdem sehen, plan sie als Stopp einer Bootstour ein. Dann brauchst du keinen Guide.
Optional
17. Relitto
Seinen Namen verdankt der Spiaggia del Relitto einem Schiffswrack, das in der Bucht im flachen Wasser liegt. Viele kleine Fische tummeln sich rund um das Wrack, die du bei einem kurzen Tauchgang beobachten kannst, also Schwimmbrille nicht vergessen.
Im Süden von Caprera ist der Strand für die Insel verhältnismäßig groß und vom Parkplatz aus schnell erreicht. Genau deshalb ist er bei Urlaubern so beliebt. Mit Kindern passen der kurze Weg und der flache Einstieg ins Meer aber optimal.
Für uns ist der Relitto eher optional, mit Familie kann der Stopp trotzdem gut passen. Direkt hinter dem Strand gibt es in der Ristobar Poldo Beach frischen Fisch mit Meerblick.
Der La Maddalena Archipel setzt sich insgesamt aus sieben Inseln zusammen, die besonders wegen ihrer unberührten Natur und den hervorragenden Bademöglichkeiten unheimlich gerne besucht werden. Während die beiden größeren Inseln La Maddalena und Caprera mit dem Auto erreichbar sind, müssen die übrigen Inseln Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli mit dem Boot angesteuert werden. Wir zeigen dir, wie du am besten zu den Inseln gelangst und was dich dort erwartet.
Für uns war das Insel-Hopping im Archipel von La Maddalena das absolute Highlight unserer ganzen Sardinien-Reise. Die Inseln erkundest du auf drei Wegen, entweder per Mietboot, mit einer Gruppen-Bootstour oder über einen Segeltörn. Unsere Wahl fiel auf die Segeltour, und wir kamen restlos begeistert zurück.
Vom Boot springst du zwischen den Stopps geradewegs ins Wasser, und Verpflegung samt regionalen Spezialitäten und Wein gehörte dazu. Juli bis September, also in der Hauptsaison, treiben allerdings viele Boote herum. Mit einsamen Buchten solltest du dann nicht rechnen.
Unser Tipp: Wenn es geht, fahr in der Nebensaison raus, dann hast du an den Buchten spürbar weniger Boote um dich.
Stopps & Touren
Unsere Stopps
Santa Maria: langer weißer Sandstrand. Von hier sind wir geradewegs vom Boot ins Wasser gesprungen.
Budelli mit der Spiaggia Rosa (Pink Beach): Der Strand hat uns ehrlich gesagt enttäuscht. Er schimmert nur leicht rosa, und Betreten ist verboten. Abgestorbene rote Korallenteilchen sorgen für die Farbe.
Buchten von Spargi: Das Highlight unseres Törns mit Felsenküste und extrem blauem Wasser. Dazu zählen Cala Granara, Cala Corsara und Cala dell’Amore. In der Cala dell’Amoregab es aber Feuerquallen, allerdings ausschließlich dort.
Boot selbst mieten (bis 40 PS), ca. 200 € pro Tag plus Sprit, Buchung vor Ort
Lohnt sich
19. Cala Corsara
Steht ein Segeltörn durch den Archipel sowieso schon fest, setz die Cala Corsara gleich mit auf die Liste. Mitten in der Bucht steht ein großer Felsen im Wasser, und von dort springst du prima rein. Uns hat das riesig Spaß gemacht und an heißen Tagen bringt der Sprung die nötige Abkühlung. Bleibt die Bucht leer, legst du dich danach zum Sonnen einfach auf den Felsen.
Wenn du an Bord bleibst, siehst du die Bucht beim langsamen Entlangsegeln an der Küste. Beim Insel-Hoppinglohnt sich die Cala Corsara als Badestopp auf jeden Fall.
Optional
20. Rosa Strand
In ganz Sardinien kennt man den Spiaggia Rosa (Pink Beach) auf Budelli, und oft zählt man ihn sogar zu den außergewöhnlichsten Stränden der Welt. Vor Ort hat uns der Strand dann eher ernüchtert. Der Sand schimmert nur in einem ganz leichten Rosa, und ohne Vorwissen fällt dir die Nuance kaum auf.
Der Strand darf nicht betreten werden und ist sogar eingezäunt und bewacht. Zu sehen bekommst du ihn also nur vom Boot oder vom Rand, daher ist er eher optional.
Unser Tipp: Miete kein Boot allein wegen des Pink Beach. Im Archipel warten noch viele andere tolle Buchten und Strände, die sich mit dem Boot anfahren lassen.
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Wir verreisen heuer von 21. bis 28. August nach Sardininen. Haben uns über booking einen kleinen Fiat als Mietauto gemietet. Als Unterkunft gönnen wir uns das Grand Hotel Resort Ma&Ma auf La Maddalena. Möchten über checkyeti beim RIB-Bootsverleih ein Boot zum selber cruisen nehmen.
Habt ihr für uns noch zusätzliche Tipps, was wir so geheimnisvoll fern ab des Massentourismus erleben könnten? Gibt es spezielle Restaurants, Bars oder Shops, die wir unbedingt besuchen sollten?
vielen Dank für die lieben Worte! Da habt ihr ja wirklich eine tolle Reise geplant. Wir haben all unsere Tipps im Artikel zusammengefasst, mehr haben wir leider nicht 🙂
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Hello Nina und Tom,
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Wir verreisen heuer von 21. bis 28. August nach Sardininen. Haben uns über booking einen kleinen Fiat als Mietauto gemietet. Als Unterkunft gönnen wir uns das Grand Hotel Resort Ma&Ma auf La Maddalena. Möchten über checkyeti beim RIB-Bootsverleih ein Boot zum selber cruisen nehmen.
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LG Chris & Sabrina
Hallo ihr beiden,
vielen Dank für die lieben Worte! Da habt ihr ja wirklich eine tolle Reise geplant. Wir haben all unsere Tipps im Artikel zusammengefasst, mehr haben wir leider nicht 🙂
Liebe Grüße
Nina & Tom