La Maddalena – TOP 20 Orte & Strände für deine Sardinien Reise!

10. Februar 2024 Nina von traveloptimizer

TOP 20 La Maddalena auf Sardinien: Die besten Sehenswürdigkeiten & Strände

Zuletzt aktualisiert: 10.02.2024

Du planst eine Reise nach Sardinien und fragst dich, ob sich die Insel La Maddalena im Süden lohnt? Auf jeden Fall! La Maddalena ist eine der sieben Inseln des gleichnamigen Archipels in Italien und war für uns das absolute Highlight unserer Sardinien-Reise! An so ziemlich jedem Küstenabschnitt findet man natürliche, kleine Sandstrände, die in wunderschönen Buchten liegen. Zum Großteil sind die Buchten von großen Felsformationen geprägt, die man in dieser Form nur auf den Seychellen oder in Thailand findet. Bei der Inselgruppe handelt es sich hauptsächlich um ein großes Naturschutzgebiet, weshalb die Landschaft hier so unberührt wie nirgends sonst auf Sardinien ist. Du kannst ganz bequem mit der Auto-Fähre in ca. 30 Minuten auf die Hauptinsel La Maddalena anreisen. Die umliegenden Inseln erreichst du dann nur mit dem Boot. Relaxen, Schwimmen, Wandern, Segeln oder ein Ausflug zum “Pink Beach” – wir verraten dir die besten Sehenswürdigkeiten auf La Maddalena, Tipps zur Anreise, Unterkunft und vieles mehr.

Viel Spaß beim Nachreisen 🙂

Du planst gerade eine Reise durch Sardinien? Alle wichtigen Infos dazu findest du hier:

  • Wir-klein

    Wir sind Nina und Tom,

    reisesüchtig & noch nicht geheilt! Die Welt ist zu schön, um zuhause zu bleiben! Hier teilen wir unsere schönsten Reiseziele & besten Tipps mit dir - Nachreisen erlaubt 😊

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  • Was macht La Maddalena so besonders?

    • Dort befinden sich paar der schönsten Strände Italiens
    • Nur die Hauptinsel La Maddalena ist bebaut und kann mit der Auto-Fähre ab Palau (30 Minuten) erreicht werden
    • “Pink Beach” auf einer umliegenden Insel, die nur per Boot erreicht werden kann
    • Insgesamt 7 Inseln zählen zum La Maddalena Archipel

    Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

    Damit du einen Überblick über die Lage der einzelnen Sehenswürdigkeiten bekommst, haben wir dir für deinen Besuch auf La Maddalena alle Highlights & Tipps in einer interaktiven Sardinien-Karte abgespeichert.


    So kannst du die Karte optimal nutzen:

    Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Sardinien-Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in La Maddalena in Google Maps ab.
    Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

    Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.


    Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

    Mehr Informationen

    Insel Maddalena

    La Maddalena ist die größte Insel des gleichnamigen Archipels in Sardinien und auch die Hauptinsel, da sich hier der Hafen, die Hotels und die wichtigste Infrastruktur befinden. Bevor wir auf die kleineren Inseln eingehen, möchten wir dir unsere Highlights für La Maddalena an die Hand geben, sprich die schönsten Strände, die besten Aussichtspunkte und unsere ganz persönlichen Geheimtipps.


    La Maddalena Stadt

    La Maddalena erreicht man ganz einfach mit der Fähre ab Palau. Die Überfahrt dauert nur knapp 30  Minuten und schon aus der Ferne sind Küste und Hafen zu sehen. Nach deiner Ankunft mit der Fähre kann die Erkundungstour durch die größte Ortschaft der Insel auch schon losgehen. Entlang der Uferpromenade kannst du Richtung Altstadt spazieren und das italienische Flair in vollen Zügen genießen.

    In der Altstadt erwarten dich idyllische Straße und kleine Gassen, in denen du zahlreiche Restaurants und Cafés findest. Bewundere die schönen Bauwerke und hübschen Häuserreihen. Wir haben bei Pio leckeres Essen mitgenommen und uns auf den Weg zu einem der Aussichtspunkte gemacht, die ein Stück hinter der Altstadt liegen. Von dort aus hast du einen fantastischen Blick über die felsige Insel und das Essen schmeckt zum Sonnenuntergang gleich noch ein wenig besser!


    Cala Francese

    Die Cala Francese liegt im Südwesten der Insel und nicht weit entfernt von der Ortschaft La Maddalena. An der Küste angekommen, kommst du zu mehreren Buchten, die zwar recht klein, aber dafür wunderbar windgeschützt sind. Du kannst dich entweder auf die Felsen legen und von dort aus ins Wasser springen, oder du legst dich auf die zwei kleineren Strandabschnitte, zu denen du aber ein Stück weit wandern musst.


    Aussichtspunkt Cala Francese & Panoramastraße SP114

    Hinter der Cala Francese führt eine geteerte, kurvige Panoramastraße SP114 hoch zum “Punto Panoramico da San Francesco”, der so auch bei Google Maps markiert ist. Dieser Aussichtspunkt ist wirklich eine eigene Sehenswürdigkeit auf La Maddalena, denn der Blick aufs Meer und die felsige Insel zum Sonnenuntergang ist wirklich einmalig. Egal ob du die Insel mit dem Auto, Roller oder Fahrrad erkundest, belohnt wirst du mit sagenhaften Ausblicken auf mächtige Granitfelsen, das Meer und die umliegenden Inseln. Der schöne Panoramaweg schlängelt sich knapp 20 Kilometer durch die Landschaft im westlichen Teil von La Maddalena.

    Wir haben uns aufgrund der kurzen Anfahrt direkt ein Abendessen aus der Stadt mitgenommen und vor Ort mit Blick aufs Meer gegessen. Es gibt allerdings auch eine kleine Strandbar, die sicher mit ein paar Snacks und kühlen Getränken dienen kann. Es lohnt sich auf jeden Fall den Sonnenuntergang dort zu verbringen. Wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist, kannst du das Auto direkt an der Straße bei einer Parkbucht abstellen.


    Spiaggia di Cala Spalmatore

    Auch wenn wir bei unserer Sardinien-Reise das folgende Insel-Highlight nur vom Auto aus bewundern konnten, hat uns das, was wir gesehen haben, unheimlich gut gefallen. Der beliebte Sandstrand Spiaggia di Cala Spalmatore liegt in einer Bucht im Norden der Insel und wird vor allem wegen des türkisblauen Wassers gerne besucht. Der Sand ist etwas gröber, was uns persönlich sehr gut gefällt, da er nicht so schnell am ganzen Körper kleben bleibt.

    Die Bucht ist von größere Felsen umgeben, die für angenehmen Windschutz sorgen. Der Einstieg ins Wasser ist sehr seicht, weshalb wir den Strand auf jeden Fall als familienfreundlich einstufen würden. Uns ist außerdem aufgefallen, dass sich die Bucht bei Booten an großer Beliebtheit erfreut. Wir vermuten, dass das an dem längeren Steg liegt, der sich vom Strand aus ins Meer erstreckt. Insgesamt eine wirklich schöne Bucht auf La Maddalena, mit der du ganz bestimmt nichts falsch machen wirst!


    Spiaggia del Cardellino

    Auch wenn wir das von fast jeder Bucht auf La Maddalena behaupten, müssen wir es bei diesem Strand auf jeden Fall noch einmal erwähnen: Das Wasser strahlt einem geradezu türkisblau entgegen! Der Strand Spiaggia del Cardellino setzt sich aus mehreren kleinen Buchten zusammen, die direkt neben der Teerstraße liegen. Man parkt also direkt neben der Strand und muss nur zweimal umfallen, bis man im Wasser ist. Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, musst du hier früh dran sein.

    Zwischen den Buchten liegen vermehrt runde Steine, was uns ziemlich stark an die Seychellen erinnert hat. Wir haben hier wirklich gemerkt, dass man nicht immer ins Flugzeug steigen muss, um an paradiesische Strände zu kommen. Falls du nun auch ein Auge auf den Spiaggia del Cardellino geworfen hast und in deine Reiseplanung mitaufnehmen möchtest, solltest du den Strand nicht allzu spät ansteuern.

    Tipp: Bring am besten deinen eigenen Sonnenschirm mit, da es vor Ort keine Möglichkeiten zum Ausleihen gibt.


    Spiaggia Monti D’A Rena

    Die bisher vorgestellten Buchten waren alle eher etwas kleiner und weniger touristisch als unser nächstes La Maddalena Highlight. Einer der beliebtesten Strände der Insel ist der Spiaggia Monti D’A Rena, der gerade für Familien super geeignet ist. Der Einstieg ins klare Wasser ist sehr seicht und der lange Sandstrand bietet viel Platz zum Toben und Spielen. An den Felsen haben sich kleine Sanddünen gebildet, die einen schönen Blick über den Strand ermöglichen (für Sandburgen-Fans entscheidend!).

    Man sollte allerdings beachten, dass es dort keine Liegen oder Schirme gibt, die man sich für den Tag ausleihen könnte. Nimm also am besten eine Decke und einen eigenen Sonnenschutz mit. Am Rand gibt es auch ein kleines Café, bei dem kühle Getränke zum Verweilen einladen. Auf dem großen Parkplatz nicht weit vom Strand entfernt, kannst du ganz bequem dein Auto abstellen und mit Proviant gerüstet gemütlich zum Strand spazieren.


    Bassa Trinita Beach

    Die Besonderheit am Bassa Trinita Beach: Hier liegen dahinter ein paar Dünen, das heißt der Sand ist wirklich wie weißer Puderzucker und auch der Weg durch die Dünen zum Strand ist wunderschön! Vom Parkplatz aus läuft man ca. drei Minuten. Allgemein lässt sich sagen, dass der Bassa Trinita Beach für all das steht, was die schöne italienische Inselregion La Maddalena letztendlich ausmacht. Toller Strand, klares Wasser und die typischen Granit-Formationen. Der seichte Einstieg ins Meer macht das Baden und Schwimmen hier sehr angenehm. Das Einzige, was uns hier etwas negativ aufgefallen ist, waren ein paar Algen am Sandstrand, die wir bei den anderen Stränden auf La Maddalena nicht gesehen haben. Es waren aber nicht viele Algen und auch nicht super störend.

    Auf dem Weg vom Parkplatz zum Strand liegen einige kleine Cafés, an denen du bei Bedarf einkehren kannst. Wir haben den Strand gegen Abend besucht, um uns dort den Sonnenuntergang anzusehen. Bitte behalte im Hinterkopf, dass der Strand gerade zur Hochsaison sehr schnell voll werden kann. Früh vor Ort sein, lohnt sich auf jeden Fall! Wenn dir im Urlaub allerdings nicht nach früh aufstehen ist, kannst du stattdessen das Kap Punta Abbatoggia besuchen. Auf den drei Stränden verteilen sich die Besucher und jeder findet ein ruhiges Plätzchen.


    Testa del Polpo

    Auch wenn der Weg zum nächsten Strand etwas holpriger ist, müssen wir ihn trotzdem unbedingt in unseren Top-Empfehlungen auf La Maddalena erwähnen! Ungefähr zehn Minuten führt eine mit Schlaglöchern versehene Straße zum Parkplatz des Spiaggia Testa del Polpo. Doch in dem Moment, in dem man am Strand angekommen ist, hat man die etwas umständliche Anfahrt schon wieder vergessen. Für uns persönlich ist der Testa del Polpo der schönste Strand auf der Insel La Maddalena. Wir haben uns ein paar Snacks als Frühstück eingepackt und sind bereits frühmorgens hier her, um die ersten Sonnenstrahlen ganz alleine hier zu genießen und es war einfach traumhaft. Auch das Teaserbild des Artikels wurde an diesem Strand aufgenommen. Ich denke, Bilder sagen hier mehr als tausend Worte. Durch die großen Granitfelsen hat man hier Seychellen-Feeling pur!

    Das Wasser ist, genau wie die etwas gröbere Sandkörnung, super angenehm und schreit förmlich nach einem langen Strandtag. Nicht zu vergessen: der seichte Einstieg ins Meer. Auch an diesem Küstenabschnitt liegen einige wirklich schöne Felsbrocken, auf denen man sich sonnen oder ins Wasser hüpfen kann. Wie auch schon beim vorherigen Strand solltest du zur Hochsaison am besten früh vorbeischauen. Genaugenommen liegt der Strand übrigens gar nicht auf der Insel La Maddalena, sondern auf der Insel Giardinelli, die über eine kleine Brücke mit der Hauptinsel verbunden ist.

    Insel Caprera

    La Maddalena und Caprera sind über eine Brücke miteinander verbunden und die einzigen Inseln des Archipels bei Sardinien, die mit dem Auto befahrbar. Alle anderen Inseln können ausschließlich mit dem Boot angesteuert werden! Im Gegensatz zu La Maddalena, ist Caprera zum Großteil noch unbebaut und naturbelassen. Naturliebhaber können sich hier unheimlich wohlfühlen! Das heißt allerdings auch, dass es auf der Insel keine Ortschaften oder Unterkünfte gibt und auf La Maddalena übernachtet werden muss. Doch einige unserer persönlichen Favoriten findet man inmitten dieser unberührten Natur. Wir zeigen dir welche!


    Cala Garibaldi

    Die Cala Garibaldi ist ein echtes Goldstück, dass sich inmitten der wunderschönen Landschaft auf Caprera versteckt. Direkt hinter dem Damm, der von La Maddalena auf die Insel führt, geht eine kleine Straße nach Links ab. Nach etwa 5 Minuten gelangt man zu einem Parkplatz, der keine Parkgebühren kostet – whoop, whoop! Vom Parkplatz aus liegt der Spiaggia di Cala Garibaldi nur einige Gehminuten entfernt, er ist also im Vergleich zu den anderen Stränden auf der Insel sehr einfach zu erreichen.

    Wer ein paar Meter weiter zu Fuß gehen kann, der wird mit einer wunderbaren Bucht, der Cala Dadini direkt neben Cala Garibaldi, belohnt, die bisher von großen Touristenmassen verschont geblieben ist. Beide Strände liegen in einer Bucht und sind dementsprechend angenehm windgeschützt. An der Bucht angekommen hat man die Wahl: entweder, man legt sich auf den Strand oder die großen Granitfelsen zum Sonne tanken, oder aber man sucht sich ein schattiges Plätzchen unter der grünen Macchia.

    Tipp: Die Cala Garibaldi ist auch Teil der Wanderung zu den schönsten Buchten auf der Insel Caprera, die wir weiter unten noch ausführlicher beschreiben.


    Cala Caprarese

    Als wir an dieser Bucht angekommen sind, mussten wir die zahlreichen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Der Weg zur Bucht nimmt ungefähr eine halbe Stunde in Anspruch und schlängelt sich durch die unberührte Natur von Caprera. Für Familien würden wir diese Bucht auf jeden Fall nicht empfehlen, da der Pfad schon etwas kräftezehrend ist.

    Doch alle, die auf der Suche nach einer wilden, fast schon einsamen Bucht sind, die sind an der Cala Caprarese auf jeden Fall richtig! Wir würden uns nicht wundern, wenn man die Bucht an einigen Tagen sogar ganz für sich alleine hat. Doch die mächtige Felsenkulisse hat uns mit am meisten beeindruckt. Große Granitfelsen umgeben den kleinen Strandabschnitt und strecken sich bis ins kristallklare Wasser.

    Tipp 1: Es gibt auf der rechten Seite noch versteckt einen ganz kleinen Strand, den kann man zu Fuß durchs Wasser erreichen kann.
    Tipp 2: Die Bucht kannst du auch mit einem gemieteten Boot prima erreichen und dir so den mühsamen Hinweg sparen.


    Cala Napoletana

    Bei der Cala Napoletana ist man sich nicht ganz sicher, ob man sich auf Caprera oder doch im Paradies befindet. Einige Besucher behaupten, das sei die schönste Bucht der Insel und wir würden da gar nicht mal widersprechen. Das Wasser strahlt einem türkisblau entgegen und macht auch auf Fotos eine ziemlich gute Figur. Die massiven Granitfelsen versprühen das typisch sardinische Flair und schützen vor unangenehmen Windböen.

    Wie bei so einigen Buchten und Küstenabschnitten auf Caprera ist auch der Weg zu dieser Bucht etwas langwieriger. Doch im Gegensatz zu unseren vorherigen Empfehlungen ist auch die Wanderung selbst ein echtes Highlight. Für den Hinweg braucht man ungefähr eine Stunde, um das kleine Paradies zu erreichen. Den genauen Wanderweg erklären wir weiter unten bei der Wanderung zu den schönsten Buchten. Pack dir für den Strandtag ausreichend Trinken und Proviant mit ein, da es vor Ort kein Strandcafé oder Restaurant gibt.

    Tipp: Der Strand gefällt wohl auch einem kleinen Wildschwein sehr gut, dass sich dort gerne mal ein Bad genehmigt. Doch keine Sorge, es ist an Menschen gewöhnt und möchte lieber seine Ruhe haben. 😉


    Spiaggia di Punta Crucitta

    So langsam aber sicher, gehen uns die Adjektive aus, um diese einzigartige Insel zu beschreiben. Der Spiaggia di Punta Crucitta ist ein mittelgroßer Strand, der sich perfekt für einen ausgiebigen Strand- & Badetag eignet. Seine Besonderheit ist nicht schwer zu erkennen: rötliche Granitfelsen gibt es an nur wenigen Buchten von Caprera.

    Das klare, blaue Wasser sammelt sich in der Bucht und erinnert an einen kleinen Badesee. Für Kinder ist diese Stelle zum Planschen perfekt, weshalb sich auch Familien ohne Bedenken zum Spiaggia di Punta Crucitta begeben können. Auch in der Hochsaison ist der Strand alles andere als überfüllt, was vermutlich daran liegt, dass man ungefähr eine halbe Stunde zum Strand spazieren muss. Auf eurem Weg werden euch vielleicht auch einige Bergziegen ganz freundlich willkommen heißen.

    Tipp: Habe auch für diesen Tagesausflug genügend Flüssigkeit und festes Schuhwerk dabei. Auch wenn die kleine Wanderung nicht besonders anstrengend ist, kann einen die Mittagssonne doch schnell vom Gegenteil überzeugen.


    Aussichtspunkt: Messa del Cervo

    Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass einer der höchsten Punkte von Caprera ziemlich beeindruckende Ausblicke über die Insel bereithält. Am Messa del Cervo kann man vor allem die Ostseite besonders gut überblicken und sich in der sardinischen Landschaft geradezu verlieren. Oben am Aussichtspunkt angekommen solltest du erst einmal den Blick über die felsige Umgebung bis zum türkisfarbenen Meer schweifen lassen. Auch dieser Aussichtpunkt ist Teil der Wanderung zu den schönsten Buchten auf der Insel Caprera (siehe nächstes Highlight).

    Was wir dir für deinen Ausflug unbedingt empfehlen möchten, ist die kleine Strandbar Coticcio Food&Drink, in der du regionale Spezialitäten und erfrischende Getränke genießen kannst. Wir sind dort nach unserer Tour eingekehrt und haben uns die verdiente Belohnung abgeholt. Das Essen war super lecker und hat uns den Tag auf der Insel noch ein wenig schöner gemacht.


    Wanderung zu den schönsten Buchten auf Caprera

    Länge: 8,7 km
    Dauer: 3h
    Höhenmeter: 300 hm
    Schwierigkeit: leicht
    >>> zur Wanderung

    Wenn du alle oben genannten Buchten und Aussichtspunkte auf der Insel Caprera bei einer Wanderung verbinden möchtest, dann aufgepasst. Genau das haben wir nämlich gemacht. Startpunkt unserer Route ist die Cala Garibaldi, die wir euch für ein paar Abschnitten schon vorgestellt haben. Von dort aus würden wir dir empfehlen, erst einmal Richtung Osten ins Inland zu wandern zum berühmten Haus von Giuseppe Garibaldi. Es kann sein, dass du auf dem Weg bereits ein paar Ziegen begegnest.

    Im Inland passierst du immer wieder grandiose Aussichtspunkte, darunter auch der Messa del Cervo, die tolle Ausblicke über Caprera hinweg für dich bereithalten. An der Cala Napoletana angekommen, geht es entlang der Küste auch schon wieder zum Ausgangspunkt zurück. Auf diesem Streckenabschnitt kommst du immer wieder an kleinen, unberührten Buchten vorbei, an denen du dich ein wenig abkühlen kannst, wie z.B. der Cala Napoletana oder der Cala Caprarese.

    Tipp: Auch wenn wir persönlich die Wanderung als leicht einstufen, solltest du gerade während der Sommermonate immer ausreichend Flüssigkeit bei dir haben und früh starten! Sollten die Temperaturen zu extrem werden, sei auf jeden Fall ehrlich zu dir und drehe lieber wieder um, bzw. mache eine Pause.


    Wanderung auf den Monte Tejalone

    Jetzt möchten wir dir noch einen absoluten Geheimtipp auf La Maddalena bzw. der Insel Caprera vorstellen. Der Monte Tejalone ist nur eine kurze Wanderung von ungefähr 20-30 Minuten vom Parkplatz entfernt und eignet sich besonders gut, um in aller Ruhe den Sonnenuntergang zu beobachten. Der Weg erfordert zwar festes Schuhwerk und ist teilweise etwas steil, aber grundsätzlich gut machbar. Oben angekommen, kann man es sich auf 2-3 alten Wehrtürmen bequem machen. Wir haben uns davor ein paar Snacks vom Bäcker (Empfehlung: Bar Pizzeria Benatti) und kühle Getränke besorgt, die wir mit Blick über Caprera genießen konnten.

    Dieses Erlebnis hat uns mal wieder gezeigt, dass es nicht immer ein fancy Restaurant sein muss, sondern man auch mit solch banalen Momenten tolle Erinnerungen schaffen kann. Uns ist zudem noch positiv aufgefallen, dass wir trotz Hochsaison alleine am Aussichtspunkt waren. Vermutlich sollten wir diesen Geheimtipp daher eher für uns behalten, jedoch können wir dir dieses Erlebnis für eure Sardinien-Reise einfach nicht vorenthalten.


    Spiaggia di Cala Coticcio

    Der Spiaggia di Cala Coticcio kann nur über eine Wanderung oder mit dem Boot erreicht werden. Wenn du dich für den Fußweg entscheidest, musst du allerdings einen Guide hinzuziehen. Diese Information ist auf dem Weg immer wieder ausgeschildert und das mit Sicherheit nicht grundlos.

    Die Bucht an sich ist ganz typisch für Sardinien: wunderbares Wasser und angenehmer Sandstrand inmitten einer wirklich schönen Felsenkulisse. Du solltest dich in der Hochsaison allerdings darauf einstellen, dass sich vor der Küste relativ viele Boote aufhalten und die weite Sicht etwas eindämmen. Auch wenn der Spiaggia di Cala Coticcio wirklich schön ist, gibt es bessere Alternativen, zu denen du auch ohne Guide gelangst.


    Spiaggia del Relitto

    Der Spiaggia del Relitto liegt im Süden von Caprera und ist für die Insel ein verhältnismäßig großer Strandabschnitt. Der Strand ist vom Parkplatz aus relativ schnell zu erreichen, weshalb er sich bei Urlaubern an so großer Beliebtheit erfreut. Gerade für Familien mit Kindern ist die Lage, wie auch der flache Einstieg ins Meer, wirklich optimal. Den Namen verdankt der Strand übrigens einem Schiffswrack, welches sich in der Bucht im flachen Wasser tummelt.

    Wenn du dich dazu entscheidest, hier ein paar sonnige Stunden zu verbringen, empfehlen wir dir unbedingt, eine Schwimmbrille mit in die Badetasche zu packen. Um das Wrack herum tummeln sich viele kleine Fische, die ihr bei einem kleinen Tauchgang beobachten könnt. Das kleine Restaurant Ristobar Poldo Beach, das direkt hinter dem Strand liegt, verwöhnt dich gerne mit frischem Fisch und einem fabelhaften Ausblick auf das Meer.

    Weitere Inseln

    Der La Maddalena Archipel setzt sich insgesamt aus sieben Inseln zusammen, die besonders wegen ihrer unberührten Natur und den hervorragenden Bademöglichkeiten unheimlich gerne besucht werden. Während die beiden größeren Inseln La Maddalena und Caprera mit dem Auto erreichbar sind, müssen die übrigen Inseln Santo Stefano, Spargi, Budelli, Santa Maria und Razzoli mit dem Boot angesteuert werden. Wir zeigen dir, wie du am besten zu den Inseln gelangst und was dich dort erwartet.


    Insel-Hopping-Tour

    Dauer: 7-8h
    Kosten: 120 € p.P.
    >>> zur Tour*

    Grundsätzlich stehen dir drei verschiedene Möglichkeiten offen, die übrigen Inseln des La Maddalena Archipels zu erkunden. Du kannst dir entweder selbst ein Boot mieten (bis 40 PS), an einer Gruppen-Bootstour teilnehmen oder dir eine Segeltour buchen. Wir haben uns für die letzte Variante entschieden und waren von dem Ausflug wirklich begeistert!

    Den ersten Stopp haben wir an einem langen, weißen Sandstrand bei Santa Maria gemacht, wo wir hauptsächlich vom Boot gehüpft sind und das klare Wasser genossen haben. Der nächste Halt war die Insel Budelli mit dem berühmten Spiaggia Rosa (“Pink Beach”), von dem wir uns allerdings etwas mehr erhofft haben. Über den “Pink Beach” beim La Maddalena Archipel solltest du nämlich wissen: Der Strand schimmert nur ganz leicht rosa und darf nicht betreten werden! Grund für die pinke Färbung: An den Strand werden kleine abgestorbene rote Korallenteilchen gespült, die den Strand rosa färben.

    Das Highlight vom gesamten Segeltörn waren ohne Zweifel die Isla Spargi Buchten, die mit ihrer beeindruckenden Felsenküste und dem extrem blauen Wasser ordentlich punkten konnten. Die Cala Granara und die Cala Corsara sind wirklich wunderschöne Abschnitte, die zum Entspannen und Planschen einladen. Auch die Cala dell’amore war super schön anzusehen, leider aber mit einigen Feuerquellen gefüllt. Gott sei Dank waren die Quallen aber nur in dieser Bucht.

    Alles in allem hat sich der Ausflug als ein Highlight unserer Sardinien-Reise entpuppt, weshalb wir ihn dir mit gutem Gewissen weiterempfehlen können. Für Verpflegung ist während der Tour übrigens auch gesorgt und dabei wird an leckeren Spezialitäten und regionalem Wein ganz und gar nicht gespart. Was dir allerdings bewusst sein sollte: zur Hauptsaison (Juli-Sept.) tummeln sich rund um die Insel zahlreiche Boote, du darfst bei dem Ausflug also keine einsamen Buchten erwarten. Zur Nebensaison sieht das Ganze schon anders aus. Vom Boot aus ins Wasser zu hüpfen, ist trotzdem super!

    Deine Optionen: 

    • Unsere Segeltour (120€ p.P.): zur Tour*
    • Gruppen-Bootstour (58€ p.P.): zur Tour*
    • Boot selber mieten (ca. 200€ / Tag + Sprit): vor Ort buchen

    Rosa Strand

    Vielleicht hast du sogar schon einmal vom nächsten Highlight beim La Maddalena Archipel gehört, dem Spiaggia Rosa (“Pink Beach”), denn er ist in ganz Sardinien bekannt. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen ganz besonderen Strand. Er soll Rosa leuchten und wird nicht selten zu den außergewöhnlichsten Stränden der Welt gezählt. Doch ist der Strand auf der Insel Budelli wirklich so beeindruckend?

    Wenn wir ehrlich sind, müssen wir euch leider ein wenig enttäuschen. Zum einen ist es eher ein ganz leichter rosa Farbton, als ein kräftiges Rosa. Würde man nicht wissen, weshalb der Strand so berühmt ist, bräuchte man sicher erst ein wenig, um dahinterzukommen. Zum anderen darf der Strand bedauerlicherweise nicht betreten und nur vom Boot  oder Rand aus bewundert werden. Er ist mit einem Zaun gesichert und wird bewacht. Wenn du dir also nur ein Boot mieten möchtest, um deine Füße in den rosafarbenen Strand zu stecken, würden wir dir eher davon abraten. Es gibt allerdings noch viele weitere tolle Buchten und Strände, zu denen sich ein Ausflug mit dem Boot auf jeden Fall lohnt.


    Cala Corsara

    Wenn der Segeltörn schon jetzt auf deiner To-do-Liste steht, möchten wir dir in diesem Zuge gleich eine weitere schöne Bucht zum Baden und Erfrischen empfehlen. An der Cala Corsara ragt ein großer Felsen aus dem Meer, von dem aus du prima ins Wasser springen kannst. Das macht nicht nur unglaublich viel Spaß, sondern sorgt auch für die notwendige Abkühlung! Wenn sich sonst keiner an der Bucht aufhält, kannst du dich auf dem Felsen auch nur ein wenig sonnen.

    Solltest du den Ausblick auf die Bucht lieber vom Boot aus genießen, ist das natürlich auch möglich. Was gibt es Schöneres, als langsam an der Küste entlangzusegeln, den Ausblick zu genießen und die Meeresluft auf der Haut zu spüren?

    Hoteltipps

    Wenn du dich fragst, wo du auf La Maddalena gut übernachten kannst, dann haben wir hier zwei Tipps für dich.

  • Die Tipps helfen dir bei deiner Planung?

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  • Unsere Empfehlung: B&B Villa Sprafundu

    Unsere ganz klare Unterkunft-Empfehlung auf La Maddalena ist die B&B Villa Sprafundu*! Das hat sie insbesondere ihrer wunderschönen Terrasse zu verdanken, auf der man eine traumhafte Aussicht über die Insel uns das Meer hat. Die Unterkunft liegt nämlich etwas erhoben in der Mitte der Insel La Maddalena. Gegen Abend kann man hier sogar den Sonnenuntergang beobachten. Auch das Frühstück in der Unterkunft wird liebevoll zubereitet und hat uns gut in den Tag starten lassen.

    Die Unterkunft liegt etwas außerhalb und bietet daher eine angenehm ruhige Atmosphäre. Die Gastgeber waren durchweg zuvorkommen und haben uns auch ein paar Tipps gegeben, die Insel bestmöglich zu erkunden. Auch die Zimmer (es gibt insgesamt nur 3 Stück, also unbedingt frühzeitig buchen!!!) waren sehr gemütlich eingerichtet und haben einen sehr gepflegten Eindruck gemacht. Bei unserem nächsten La Maddalena Aufenthalt steht unsere Unterkunft auf jeden Fall schon wieder fest!

    • Wunderschöne Terrasse mit Blick auf die Insel und das Meer
    • Sehr herzliche Gastgeber
    • Ruhige Lage
    • Liebevoll zubereitetes Frühstück
    • Sehr sauber & gepflegt

    >>> zur B&B Villa Sprafundu*


    Gute Alternative: Hotel Delle Isole

    Wenn du doch eher auf der Suche nach einer zentral gelegenen Unterkunft bist, dann haben wir auch hier etwas Passendes gefunden. Das Hotel Delle Isole* liegt nur knappe 100 Meter vom Stadtkern und dem Hafen von La Maddalena entfernt. Die Zimmer sind in typisch sardischem Stil eingerichtet und haben alle entweder einen kleinen Balkon oder eine Terrasse.

    Es gibt außerdem einen schönen Garten mit Sonnenterrasse, auf der morgens auch gefrühstückt werden kann. Falls du die Insel mit dem Fahrrad erkunden möchtest, bietet das Hotel einen Fahrradverleih an. An der Rezeption kannst du dir dafür auch echte Geheimtipps vom Personal abholen.

    • Zentrale Lage (100 Meter zum Stadtkern & Hafen)
    • Garten mit Sonnenterrasse
    • Leckeres Frühstück
    • Fahrradverleih
    • Freundliches und hilfsbereites Personal
    • Kostenloser Parkplatz

    >>> zum Hotel Delle Isole*

  • Fähre nach La Maddalena & weitere Tipps

    Damit du deine Reise auf La Maddalena noch besser planen kannst, folgen nun nach den Sehenswürdigkeiten noch ein paar allgemeine Tipps für Sardinien, denn wir waren mehrere Wochen im italienischen Urlaubsparadies.


  • Beste Reisezeit für Sardinien

    Sardinien ist nicht nur für türkisblaues Wasser und wunderschöne Traumstrände bekannt, sondern lockt zahlreiche Urlauber vor allem wegen des guten Wetters auf die Insel. In den Sommermonaten zwischen Mai und September ist mit hohen Temperaturen um die 30 Grad und wärmer zu rechnen. Wenn die extreme Hitze nichts für dich ist, können wir die Zeiträume April, Mai und Ende September bis Anfang November ans Herz legen. Die Temperaturen sind hier deutlich milder, eignen sich aber dennoch zum Baden und durch die Städte flanieren. Beachte, dass die Italiener selbst bis Mitte September Ferien haben, erst danach werden die Strände leerer.

    In der Nebensaison kannst du auf Sardinien auch einiges sparen! Gerade die Unterkünfte und touristische Attraktionen werden hier um einiges günstiger. Möchtest du trotzdem Sardinien in den Sommermonaten besuchen, solltest du beliebte Hotspots meiden und die Insel abseits der ausgetretenen Pfade erkunden. Du sparst hier nicht nur viel Geld, sondern lernst auch eine ganz andere Seite von Sardinien kennen.


    Anreise, Parken & Fortbewegung

    Anreise nach La Maddalena:

    Von Deutschland aus gibt es jede Menge preiswerte Flugverbindungen nach Sardinien. Der Flughafen mit der geringsten Entfernung zu Sant’Antioco ist der Olbia Airport. Von dort aus sind es knapp 48 Kilometer auf die kleine Insel bzw. zum Hafen in Palau.  Solltest du auf Sardinien einen Roadtrip planen, brauchst du natürlich auch einen Mietwagen.

    Natürlich ist auch die Anreise mit dem eigenen Auto möglich. Dazu empfehlen wir dir nach Livorno (in der Toskana) zu fahren und mit der Nachtfähre nach Olbia überzusetzen.

    👉 Mehr Infos: Tipps Sardinien Mietwagen

    >>> Zur Flugsuche*
    >>> Zur Mietwagen-Suche*


    Fähre nach La Maddalena

    Es gibt 2 Fähranbieter, die im 30- bis 45-Minutentakt zwischen Palau und La Maddalena hin- und herfahren und sowohl Personen als auch Fahrzeuge befördernn, nämlich Delcomar & Maddalena Lines. Delcomar ist der bessere Anbieter, da er 24h durchfährt. So kann man schon frühmorgens auf die Insel fahren (6:30 & 7:30 Uhr). Maddalena Lines fährt erst ab 8:15 Uhr.

    Tickets werden einfach beim Hafen gekauft, man muss keine spezielle Zeit buchen, sondern sich einfach “anstellen” mit dem Auto. Achtung: Das Verkaufshäuschen hat nur von 6-20 Uhr offen! Ein Ticketkauf vorab ist nicht notwendig, aber zur Hauptsaison kannst du es dir auch am Vortag schon besorgen. Der Platz auf der Fähre ist dir aber deshalb nicht garantiert, wenn die Fähre voll ist, heißt es warten auf die nächste Fähre. Die Fähren sind nicht besonders groß, deshalb lohnt es sich zur Hauptsaison zu den beliebten Fährzeiten wirklich 30-60 Minuten früher zu kommen.

    Das Ticket für die Fähre kostet einfach ca. 25€ für 2 Personen + 1 Auto und kostet bei beiden Anbietern ungefähr gleich viel. Insgesamt beträgt die Fahrzeit zwischen La Maddalena und Palau nur 15 Minuten, mit Ein- und Ausladen musst du aber locker mit 30 Minuten rechnen.


    Parken auf La Maddalena:

    Bezüglich des Parkplatzes solltest du dich im Vorfeld bei deiner Unterkunft informieren. Auf La Maddalena ist das Ganze aber sehr entspannt. Während auf der Hauptinsel Sardiniens alle Parkplätze auch am Strand kostenpflichtig sind, ist das auf La Maddalena Gott sei Dank deutlich besser. Du kannst an den meisten Stränden kostenlos parken!

    Ansonsten empfehlen wir dir unbedingt, die App EasyPark vor deinem Urlaub in Sardinien herunterzuladen. Über die App kannst du ganz entspannt dein Parkticket verlängern, solltest du dich dazu entscheiden, länger an einem Ort zu bleiben.


    Fortbewegung:

    Auf Sardinien wirst du kaum drumherum kommen, einen Mietwagen zu nehmen. Die Straßen sind allgemein in einem sehr guten Zustand, hier und da stößt man allerdings auf ein paar Schotterstraßen. Es besteht aber noch keine Notwendigkeit, ein hochpreisiges Fahrzeug für Offroad Strecken zu mieten. Eine einfache Kompaktklasse reicht völlig aus.

    Spartipp Roller statt Auto: Wenn du dir keinen Mietwagen auf Sardinien nehmen möchtest, kannst du dir in Olbia auch einen Roller mieten oder von Olbia nach Palau mit dem Bus fahren und dann direkt auf La Maddalena einen Roller mieten. So kannst du zwar nicht die komplette Sardinien-Insel erkunden, aber wenn du wenig Zeit hast und eh nur ein paar Tage auf La Maddalena bleiben möchtest, ist das eine günstige Alternative zum Mietwagen!

    >>> zur Mietwagensuche*

    Über die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Sardinien lässt sich streiten, da diese meist viel zu niedrig angesetzt ist. An Stellen, wo auf der Insel nur 70 km/h erlaubt sind, würden wir in Deutschland größtenteils 100 km/h zulassen. Passt daher auf, dass ihr euch an die angegebene Höchstgeschwindigkeit haltet, um Strafzahlungen zu vermeiden.


    Wo kann man auf La Maddalena gut essen?

    Für La Maddalena haben wir ein paar tolle Restaurantempfehlungen für dich. Die Preise auf den Speisekarten kann man ungefähr mit Deutschland vergleichen. Folgende Restaurants können wir dir empfehlen:

    • Bar Pizzeria Benatti: Name ist etwas verwirrend, denn eig. sehr leckere & günstige Bäckerei auf dem Weg zur Insel Caprera
    • Ristorante Pizzeria Sergent Pepper’s: Klassische Pizza aus dem Holzofen auf einer gemütlichen Terrasse genießen
    • Ristorante Caprera: Frische italienische Spezialitäten direkt im Zentrum
    • Pio: Italienische Spezialitäten zum Mitnehmen, günstig und sehr lecker, direkt in der Altstadt La Maddalena
    • Strandbar Coticcio Food&Drink: Erfrischende Getränke und italienische Vesper-Platten

    Packliste

    Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Italien geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

    >>> Zur Packliste

    Unsere Routen-Empfehlungen für Sardinien

    Viele fragen sich, wie lang man in La Maddalena bleiben sollte. Um die meisten oben genannten Highlights zu entdecken, sind ca. 3 Tage sinnvoll. Am besten planst du eine Rundreise durch Sardinien. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Routen für Sardinien mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

    Darin enthalten sind unsere Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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