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Die 19 besten Osaka Sehenswürdigkeiten [mit Karte]

Lohnt sich in Osaka wirklich jeder Stopp? Wir waren selbst dort und haben es für dich gecheckt. Damit du deine Tage clever planen kannst, haben wir alle Osaka Sehenswürdigkeiten und Spots in der Umgebung ehrlich bewertet, priorisiert und in eine Japan-Karte gepackt.

osaka shinsekai
Hey Jasmin und Chris Autorenbox

Hier schreiben Jasmin & Chris!

Moderne Metropolen und authentische Traditionen: Japan hat Chris und Jasmin verzaubert. Sie teilen hier ihre gemeinsamen Abenteuer, ihre liebsten Kulturerlebnisse und wie du Japan wirklich kennenlernst.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Was erwartet dich? Neonschilder und Streetfood-Stände in Dotonbori, dazu eine Burg im Park, alte Tempel und mit Nara und Himeji zwei starke Tagesausflüge.
  • Lohnt sich Osaka? Ja, sofern du Städte magst, die vom Essen und vom Nachtleben leben. Ruhiges, traditionelles Japan findest du hier nicht.
  • Wie viele Tage? 3 Nächte passen gut, zwei Tage für die Stadt und einen für Nara oder Himeji.
  • Unsere Unterkunftsempfehlung: Wir haben im The Royal Park Canvas geschlafen, weil du dort direkt an der U-Bahn-Station wohnst und morgens ein großes, japanisch geprägtes Frühstücksbuffet bekommst.

Karte mit allen Osaka Sehenswürdigkeiten

Welche Spots in Osaka echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was wir nur als „Optional“ einstufen, siehst du direkt in unserer Tabelle. Damit du die Wege im Zentrum und die Ausflüge in die Umgebung besser einschätzen kannst, haben wir dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten von Osaka in eine Japan-Karte eingetragen.

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

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Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

In der Stadt

Häufig benötigst du die öffentlichen Verkehrsmittel, da in Osaka, ebenso wie in vielen anderen japanischen Städten, die Sehenswürdigkeiten oft weit auseinander liegen. Besonders in das Hafengebiet, in dem auch die Universal Studios liegen, musst du unbedingt mit dem Zug fahren. Im Stadtkern kann man ein paar Spots kombinieren und zu Fuß die Stadt erkunden.


Highlight

1. Osaka Castle

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

täglich, 09:00 – 17:00 Uhr (16:00 Uhr letzter Einlass)

Eintritt
Eintritt

600 Yen (ca. 4 €)

Tickets
Tickets

vor Ort

Osaka Castle gilt als Wahrzeichen der Stadt. Den Bau startete Hideyoshi Toyotomi, der auch als Napoleon von Japan betitelt wird, im 16. Jahrhundert als Festung. Nach zahlreichen Konflikten, Bränden und der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stammt die heutige Burg aus dem Jahr 1977.

Unter allen Osaka Sehenswürdigkeiten darf die Burg auf keiner Route fehlen, uns hat dabei vor allem der 106 Hektar große Park mit dem Wassergraben beeindruckt. Nimm dir Zeit für einen Rundgang um die Anlage, mitten in der Stadt hast du hier eine echte Auszeit. Im Inneren gibt es ein Museum zur Geschichte der Burg, im 8. Stock wartet eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über die Stadt. Am schönsten ist der Park zur Kirschblüte und wenn die Aprikosen- und Pflaumenbäume blühen.

Unser Tipp: Direkt neben dem Schlosspark liegt das Osaka Museum of History, das du prima mit dem Burgbesuch verbindest (Ticket hier buchbar).


Lohnt sich

2. HEP Riesenrad

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

täglich, 11:00 – 22:45 Uhr

Eintritt
Eintritt

600 Yen (ca. 3,75 €)

Tickets
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vor Ort

Ganz oben auf dem Dach der HEP Five Shopping Mall dreht sich ein rotes Riesenrad, HEP steht dabei für „Hankyu Entertainment Park“. An der höchsten Stelle bist du 106 Meter über dem Boden, so ein Riesenrad auf einem Einkaufszentrum findest du sonst nirgends in Japan.

Ein Riesenrad auf einem Kaufhausdach klingt erstmal nach Nebenschauplatz, für uns war es aber einer der schrägsten Momente in Osaka! Du nimmst den Fahrstuhl in den 7. Stock und stehst plötzlich am Ticketschalter. Die Fahrt lohnt sich vor allem wegen des 360-Grad-Panoramablicks mitten über der Stadt, ganz entspannt geht es dabei auch zu.

Unser Tipp: Häng noch einen Bummel durch die Mall dran, die japanische Mode dort ist ein Erlebnis für sich.


Highlight

3. Dotonbori

Überall blinkt und leuchtet es von Leuchtreklamen in bunten Farben, du kommst mit den neuen Reizen kaum hinterher. Das Dotonbori-Viertel erkennst du an der Straße, die parallel zum gleichnamigen Kanal verläuft, im Vergnügungs- und Essensviertel bekommst du frische Okonomiyaki, Takoyaki und typisches Streetfood aus der Umgebung.

Unserer Meinung nach ist Dotonbori das Must-See unter den Osaka Sehenswürdigkeiten, vor allem am Abend. Hast du nur einen Abend in der Stadt, verbring ihn hier und probier dich einmal quer durch die Stände und dreh eine Runde mit dem Ebisu-Riesenrad, dem einzigen ovalen Riesenrad der Welt. Verrückter wird es kaum und der Blick über das Lichtermeer ist genial (Ticket hier buchbar).

Map

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Optional

4. Umeda Sky Building

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

täglich, 09:30 – 22:30 Uhr (letzter Einlass 22:00 Uhr)

Eintritt
Eintritt

1500 Yen (ca. 9,36 €)

Tickets
Tickets

vor Ort

Das futuristische Umeda Sky Building besteht aus zwei Türmen, die oben miteinander verbunden sind. Fertiggestellt wurde es 1993 im Wirtschaftsboom und gilt als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Osaka, auch wenn es von außen unserer Meinung nach keine Schönheit ist. Vom Bahnhof Osaka läufst du nur wenige Gehminuten.

Die Aussicht auf 170 Metern Höhe bekommst du über Aufzug und Rolltreppen mit vielen Glasfronten, schwindelfrei solltest du dafür sein. Mit einem Faible für Architektur und Nachtpanorama bist du hier genau richtig, für ein knappes Programm würden wir den Turm dagegen streichen, weil du tagsüber schon vom Osaka Castle und vom HEP Riesenrad über die Stadt schaust. Fährst du hoch, dann abends oder nachts, wenn die Lichter der Stadt leuchten.


Lohnt sich

5. Shinsekai

Übersetzt heißt „Shinsekai“ so viel wie „Neue Welt“, und das trifft dieses Vergnügungsviertel ganz gut. Zwischen bunten Schildern, Neonreklame, Papierlaternen und kleinen Jahrmarktsbuden liegen der Tsutenkaku Tower und die Yokocho Straße als Einkauf- und Essmeile. Genutzt wurde das Viertel früher ausschließlich von alten Männern, erst in den 90er Jahren wurde es wieder beliebter.

Shinsekai gilt als eine der gefährlichsten Gegenden in Osaka, wir haben uns dort jedoch zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Das Flair ist deutlich anders als in Kyoto oder Tokio, und genau deshalb ist das Viertel unter den Osaka Sehenswürdigkeiten einen Stopp wert. Wag dich ruhig an ein sogenanntes Sumo-Ringer-Essen, die Plastikportionen vor den Restaurants zeigen dir vorab die Größe. Immer wieder begegnet dir hier außerdem der goldene Gott Billiken, der Glück und Schutz verspricht, wenn du seine ausgestreckten Füße berührst.


Highlight

6. Tsūtenkaku Tower

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

täglich, 10:00 – 20:00 Uhr (letzter Einlass 19:30 Uhr)

Eintritt
Eintritt

900 Yen (ca. 5,62 €)

Als „Herz von Osaka“ bezeichnet, steht der Tsūtenkaku Tower sehr zentral im Shinsekai-Viertel. Der 103 Meter hohe Stahlturm wurde vom Eiffelturm in Paris inspiriert, sein Name bedeutet „das Gebäude, das zum Himmel führt“. Die erste Variante von 1912 war über eine Seilbahn mit einem Freizeitpark verbunden und galt mit 64 Metern als höchster Turm Asiens. In der Kriegszeit wurde er zerstört, danach bauten ihn freiwillige Helfer höher und mit Neonröhren wieder auf.

Der Turm ist ein Highlight, das du bei einem Osaka-Aufenthalt mitnehmen solltest. Für die Aussichtsplattform auf rund 94 Metern zahlst du extra, das Geld ist aus unserer Sicht gut angelegt, weil du von dort frei über die Stadt schaust. Die goldene Gottheit Billiken haben wir hier ebenfalls wiedergetroffen.

Unser Tipp: Nimm auch den dritten Stock mit, dort warten viele alte Ausstellungsstücke zur Geschichte und Region von Osaka.


Lohnt sich

7. Minami (Namba)

Zum Shoppen und Essen landest du im Süden der Stadt im Minami-Viertel, das auch „Namba“ genannt wird. Es gilt als größtes Geschäftsviertel und als beste Einkaufs- und Essmeile von Osaka, hier ist tagsüber wie nachts immer etwas los. Auch die bekannte Dotonbori-Straße mit ihren Streetfood-Ständen, Restaurants und Bars gehört dazu.

Wir waren abends unterwegs, wenn im Viertel alles leuchtet und funkelt, und genau dafür ist der Abstecher unter den Osaka Sehenswürdigkeiten lohnenswert. Fotostopps sind die große Krabbe und das Glico-Sign mit dem Läufer, das als Leuchtreklame über dem Gebäude hängt. Zum Bummeln führen die berühmten Shinsaibashi Arkaden auf 600 Metern überdacht durch das Viertel.


Optional

8. Kuromon Market

Über 170 Geschäfte reihen sich auf dem Kuromon Ichiba Market im Viertel „Namba“ aneinander, dem alten traditionellen Markt der Stadt. Die überdachte Einkaufsstraße ist 600 Meter lang und verläuft parallel zur Sakaisujidori Straße. Neben frischem Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch bekommst du traditionelle Gewürze, Süßigkeiten und Haushaltswaren.

Sein Spitzname „Osakas Küche“ kommt daher, dass die lokalen Restaurantchefs hier für ihre Küche einkaufen, was für die Qualität spricht. Wir haben uns ohne Plan durch die Gänge treiben lassen, die Gerüche und Eindrücke sind der eigentliche Grund für einen Besuch. Isst du in Dotonbori und Namba sowieso schon durch, kannst du den Markt auch weglassen. Für Foodies und Souvenirjäger ist er dagegen ein Grund, früh aufzustehen.


Lohnt sich

9. Namba Yasaka

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:00 – 17:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

kostenlos

In Form eines Löwenkopfs steht der Namba Yasaka-Schrein mitten im Namba-Viertel und beherbergt die Schutzgottheit des Viertels. Zugegeben, uns sah der Kopf eher wie ein Drache aus. Auch dieser Schrein fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer und wurde neu aufgebaut, der Löwenkopf mit der Bühne kam erst in den 70er Jahren dazu.

Der Schrein ist ein Touristenmagnet und lohnt unter den Osaka Sehenswürdigkeiten einen kurzen Stopp, wenn du sowieso in Namba unterwegs bist. Im Löwenkopf finden immer wieder Aufführungen statt, eine coole Kulisse, wie wir finden. Viele Menschen, besonders Studierende und Sportler, kommen hierher, um für Erfolg bei Prüfungen und gute Finanzen zu beten.


Lohnt sich

10. America-mura

Ende der 60er Jahre entwickelte sich America-mura langsam zu dem Straßenviertel, das heute oft „Hipsterviertel“ genannt wird. Es steht für Street Fashion, Plattenläden, Live-Musik, Streetfood und neue Trends. Wie der Name sagt, erinnern viele Läden an amerikanischen Fashionstyle und ein Freiheitsgefühl, für das Japaner eigentlich weniger bekannt sind, und genau deshalb ist das Viertel auch bei Einheimischen beliebt.

Uns ist hier vor allem der Kontrast zum restlichen Osaka aufgefallen, deshalb ist America-mura ein guter Zwischenstopp zwischen zwei größeren Programmpunkten. Direkt daneben liegt die Tachibana-dori-Straße, auch Orange Street genannt, eine der beliebtesten Shoppingstraßen der Stadt mit Designerboutiquen und gemütlichen Lounges.


Lohnt sich

11. Takoyaki & Okonomiyaki

Zu den Osaka Sehenswürdigkeiten zählen Takoyaki-Bällchen und Okonomiyaki nicht, ein Stopp an einem Stand lohnt sich aber auf jeden Fall. „Takoyaki“ heißt übersetzt „Oktopus braten“, und genau das bekommst du, gebratene Oktopusbällchen im Teigmantel mit Sauce und Toppings. Sie gelten als Snack für zwischendurch und nicht als vollwertiges Essen, füllen lassen sie sich statt mit Oktopus auch mit Hühnchen, Garnelen, Käse, Pilzen oder Tofu.

Unsere absolute Lieblingsspeise war „Okonomiyaki“, das oft als japanische Pizza oder japanischer Pfannkuchen bezeichnet wird, wobei wir die Parallelen nicht ganz so sehen. „Okonomi“ steht für „Geschmack“ und „yaki“ für „gebraten“. Traditionell wird der helle Teig direkt am Tisch auf einer heißen Eisenplatte gebraten und mit Weißkohl, Surimi, Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten und Sauce verfeinert. Fisch- und Meeresfrüchtefans kommen bei beidem auf ihre Kosten.


Lohnt sich

12. Pokémon Center

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

täglich, 10:00 – 20:00 Uhr

Egal ob du Pokémon-Fan bist oder nicht, das Pokémon Center in Osaka ist ein unterhaltsamer Stopp. Eröffnet wurde es 1998 im Stadtteil Umeda, nur wenige Monate nach dem ersten Center in Tokio. Du findest es im 13. Stockwerk eines sehr großen Einkaufszentrums direkt neben dem Hauptbahnhof, verfehlen kannst du es also kaum.

Oben warten unzählige Plüschtiere von Ash und seinen Freunden, und auch ohne Pokémon-Fieber hatten wir dort unseren Spaß. Der Besuch lohnt sich vor allem, wenn du mit Kindern reist oder sowieso am Hauptbahnhof umsteigst. Nebenan gibt es das gleichnamige Café mit Pokémonspezialitäten. Aber hier musst du frühzeitig dran sein und unbedingt vorher reservieren, sonst bekommst du keinen Tisch.


Highlight

13. Universal Studios

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:30 – 19:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

ca. 8600 Yen (ca. 54 €)

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hier buchen

Die Universal Studios würden wir jederzeit wieder einplanen, auch wenn der Park etwas außerhalb von Osaka liegt. Eröffnet wurde der japanische Freizeit- und Vergnügungspark im März 2001, und unter den Osaka Sehenswürdigkeiten gehört er ins Pflichtprogramm. Am besten kommst du mit dem Zug hin, einige davon sind sogar mit Figuren wie Super Mario verziert.

Der Park ist wie in den USA in Bereiche aufgeteilt, die gewechselt werden. Aktuell gehören dazu Waterworld, Amity Village, Universal Wonderland, Minion Park, Hollywood, New York, San Francisco, Jurassic Park, The Wizarding World of Harry Potter und Super Nintendo World. Dazu kommen Shows, Tanzeinlagen und Paraden mit deinen Filmhelden. Mit hohen Preisen in den Restaurants und Imbissbuden solltest du rechnen. Wir haben uns Pizza von Louie’s N.Y. Pizza Parlor geholt, denn die war preislich noch vertretbar.

Unser Tipp: Buche die Tickets frühzeitig online (zu den Tickets), zu den beliebten Reisezeiten ist der Park schnell ausgebucht.


Lohnt sich

14. Shitennoji-Tempel

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

08:30 – 16:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

300 Yen (ca. 2 €) (Tempel), 300 Yen (ca. 2 €) (Garten) und 500 Yen (ca. 3,50 €) (Schatzhalle)

Tickets
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vor Ort

Einer der ältesten buddhistischen Tempel Japans steht im Stadtteil Tennoji. Gegründet haben soll den Shitennoji-Tempel im Jahr 593 Prinz Shotoku, der damit den Buddhismus fördern wollte, und er gilt als einer der ersten staatlich finanzierten Tempel. Kriege haben das Areal immer wieder zerstört, in den 60er Jahren wurde es nach der ursprünglichen Architektur wieder aufgebaut.

Die äußeren Tempelgebäude kannst du kostenlos begehen, für die inneren Anlagen mit Tempel, Pagode und Garten zahlst du Eintritt. Am meisten mochten wir den Gokuraku-jodo Garten, der in der Kirschblütenzeit blüht, deshalb lohnt sich das Ticket besonders im Frühling. Drinnen findest du die Statue von Prinz Shotoku, die Rokujireisando Halle von 1623 und das Schatzhaus mit kulturellen Schätzen. Auf dem Gelände liegt außerdem ein kleiner Jizo-Hügel aus der Meiji-Zeit mit über hundert Statuen.

Unser Tipp: Jeden Monat findet am 21. und 22. in der Tempelanlage ein großer Flohmarkt statt.


Optional

15. Shinsaibashi

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

11:00 – 20:00 Uhr

Von H&M über Zara bis Gucci und Chanel reiht sich in der Einkaufsstraße Shinsaibashi Laden an Laden. Die 600 Meter lange Einkaufsmeile ist komplett überdacht, du kannst dort also bei jedem Wetter shoppen. Eingekauft wird hier schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts, damals im Kimono-Laden „Matsuya“, aus dem später das „Daimaru-Kaufhaus“ wurde.

Weil die Straße bei Touristen wie Einheimischen beliebt ist, solltest du dich auf viel Trubel und große Menschenmassen einstellen. Für Shoppingfans ist das kein Problem, unter den Osaka Sehenswürdigkeiten ist die Meile aber eher ein Programmpunkt für Regentage. Die Arkaden liegen mitten im Namba-Viertel, ohne konkrete Shopping-Pläne würden wir die Zeit lieber in Dotonbori verbringen.


Optional

16. Tempozan Ferris

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

10:00 – 21:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

900 Yen (ca. 5 €)

Tickets
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vor Ort

Weniger bekannt als das HEP Riesenrad und etwas außerhalb gelegen, dreht sich im Tempozan Harbour Village das Tempozan Ferris Wheel. Mit 112 Metern Höhe zählt es zu den höchsten der Welt, gleich daneben liegt das Osaka Aquarium Kaiyukan. Wir sind in einer der 8 Gondeln mit komplettem Glasboden mitgefahren, und die sind wirklich nichts für schwache Nerven.

Von oben schaust du weit über die Stadt und den Hafen, nachts wird das Rad bunt beleuchtet. Weil du in Osaka schon am HEP Riesenrad und am Ebisu-Riesenrad in Dotonbori vorbeikommst, ist die Fahrt hier eher etwas für den Weg zum Aquarium oder für alle, die Riesenräder sammeln.

Unser Tipp: Vor oder nach der Fahrt kannst du im Tempozan Marketplace pausieren, einem Einkaufszentrum in der Nähe mit Cafés und Souvenirs.

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Highlights in der Umgebung

Auch wenn es so viele besondere Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in Osaka zu sehen gibt, lohnt es sich durch die sehr gute Verkehrsanbindung von dort aus Tagesausflüge zu machen. Wir geben dir hier drei Spots in der Umgebung an die Hand, die du besuchen kannst.


Highlight

17. Nara

In 45 bis 60 Minuten bringt dich der Zug von Osaka östlich in die Großstadt Nara. Bekannt ist sie für ihre über 1000 wilden Sikahirsche, die für Glück stehen und durch den großen Nara-Park spazieren. Damit ist Nara der stärkste Tagesausflug unter den Osaka Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Im Park liegt der Familientempel des Fujiwara Clans „Kofuku-ji“, mit über 1300 Jahren einer der ältesten Tempel Japans. Die fünfstöckige Pagode daneben ist mit 50 Metern die zweithöchste des Landes, das Nandaimon Tor stammt aus dem 12. Jahrhundert. Zwischen Hirschen und Tempeln haben wir dort deutlich mehr Zeit verbracht als geplant, plane den Ausflug also nicht zu knapp. Das Gelände kannst du kostenlos betreten, für Museum und goldene Hallen zahlst du 900 Yen. Den größten Buddha Japans siehst du im Tōdai-ji Tempel, er ist rund 16,2 Meter hoch und wurde im Jahr 751 fertiggestellt.


Optional

18. Minoo Park

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

ganzjährig, rund um die Uhr

Eintritt
Eintritt

kostenlos

Rund 30 Minuten nördlich von Osaka wird es grün. Wir würden den Minoo Park allerdings nur einplanen, wenn du im Frühjahr oder Herbst unterwegs bist, denn dann blüht alles oder die Ahornblätter färben sich rot-orange. Seit 1967 ist das Gelände so etwas wie ein Nationalpark und rund 84 Hektar groß.

Durch den Park führen viele Spazier- und Wanderwege, das bekannteste Ziel ist der Minoo Wasserfall mit 33 Metern Höhe. Dazu kommen die beiden buddhistischen Tempel Ryuanji und Katsuoji, die vor über 1000 Jahren erbaut wurden, und ein kleiner Insektenpavillon mit über 6000 japanischen Insekten und Schmetterlingen. Bei nur drei Nächten in Osaka geht Nara oder Himeji vor.


Lohnt sich

19. Himeji Castle

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass: 16:00 Uhr)

Eintritt
Eintritt

1000 Yen (ca. 6,50 €)

Tickets
Tickets

vor Ort

Führungen
Führungen

Täglich um 10:00Uhr und 13:00Uhr finden englischsprachige Führungen statt.

Anders als die meisten Bauwerke Japans hat die Burg Himeji den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert, zählt zu den ältesten Bauwerken des Landes und gehört zu den nationalen Kulturschätzen. Die weiße Anlage gilt als eine der schönsten Burgen der Welt und wirkt schon von weitem sehr fotogen.

Unter den Osaka Sehenswürdigkeiten in der Umgebung lohnt sich der Ausflug vor allem in der Kirschblütenzeit, wenn auf dem Sannomaru Platz mehr als 1000 Kirschbäume blühen. Das Haupthaus heißt „Daitenshu“ und hat fünf Stockwerke aus Holz, von oben schaust du über die Anlage samt Gärten und über die Stadt Himeji. Innen geht es über Holztreppen nach oben, wir waren froh über bequeme Schuhe.

Unser Tipp: Komm mit Socken oder bequemen Indoorschuhen und bring eine „Schuhtüte“ mit, denn auf dem sensiblen Holzboden musst du die Schuhe teilweise ausziehen.

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Hoteltipps

mittelpreisig mittelpreisig Unsere Wahl: The Royal Park Canvas

Wir waren im The Royal Park Canvas untergebracht und mit der Wahl wirklich sehr zufrieden. Für uns war es die optimale Lage, da man direkt von der U-Bahn-Station zum Hotel gelangt. Einziger Minuspunkt ist, dass es bei diesem Aufgang der Station keinen Aufzug gibt. Wenn man mit schwerem Gepäck unterwegs ist, kann es also zu einer kleinen, aber trotzdem machbaren Herausforderung kommen.

Ansonsten sind die Zimmer des Hotels sehr modern und sauber und es gibt eine große Lobby, in der man den ganzen Tag kostenlos Wasser, Kaffee und Tee bekommt. Wie überall in Japan gibt es auch Hygiene-Artikel zum Mitnehmen aufs Zimmer. Das Frühstücksbuffet ist wirklich groß mit viel Auswahl, allerdings typisch japanisch mit sehr vielen Nudel- und Salatgerichten. Dazu stehen aber kleine, süße Köstlichkeiten zur Auswahl.

  • Moderne, saubere Zimmer mit kuschligen Bademänteln
  • Top Ausgangslage direkt an der U-Bahn-Station
  • Ganztägig kostenloses Wasser und Kaffee
  • Reichhaltiges Frühstücksbuffet

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Weitere Tipps für Osaka

Damit du deine Reise in Japan noch besser planen kannst, folgen nun nach den Sehenswürdigkeiten noch ein paar allgemeine Tipps für Osaka.

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Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: Mai-September
  • Kirschblütenzeit: April
  • Herbstzeit: September-Oktober
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Anreise & Fortbewegung

Anreise nach Osaka:

  • Flughäfen: Tokio und Osaka (Flug finden)
  • Mit dem Zug: In der Regel landest du in Tokio und fährst mit dem Shinkansen weiter nach Osaka, das dauert ca. 3,5 Stunden

Fortbewegung:

  • In Osaka bist du die meiste Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs
  • Ein paar Sehenswürdigkeiten erkundest du zu Fuß, für viele andere brauchst du Zug oder U-Bahn
  • Bei Querverbindungen macht manchmal der Bus Sinn (mehr Infos)
  • Nah- und Fernverkehr laufen in Japan ausgesprochen gut, über Verspätungen musst du dir kaum Gedanken machen
  • Praktisch ist das einheitliche Ticketsystem, das überall im Land gleich funktioniert und die Orientierung in Osaka deutlich einfacher macht

Übrigens: Wir von traveloptimizer buchen unsere Mietwagen immer bei den Mietwagen-Vergleichsportalen CHECK24 oder billiger-mietwagen.de. Der große Vorteil für uns: Dort kann man immer bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. So sichern wir uns durch den Anbietervergleich früh den günstigsten Preis, bleiben aber voll flexibel, falls sich die Pläne ändern. Du kannst hier auch direkt vergleichen:


Wo kann man in Osaka gut essen?

Wie bereits erwähnt, ist Osaka die Hochburg für superleckeres Essen und daher auch bei Einheimischen sehr beliebt. Es gibt so viele Leckereien, durch die man sich probieren kann, sodass wirklich jeder etwas findet!

Wir haben dir eine kleine Auswahl an möglichen Cafés und Restaurants zusammengestellt, damit du dich voll und ganz auf die Köstlichkeiten dort konzentrieren und ins Food-Koma fallen kannst:

  • Okonomiyaki Chitose: Das traditionelle Okonomiyaki ist ein absolutes „Must-Eat” in Japan, das du dir hier auf keinen Fall entgehen lassen solltest!
  • Yakumido: Superleckeres Curry in einer gemütlichen Atmosphäre!
  • Kuma Kafe: In der Nähe des Tempozan Giant Ferris Wheel findest du ein absolut kulinarisches Erlebnis. Egal, ob die beste New Yorker Pizza oder ein leckeres vegetarisches Chili-Con-Carne – hier kannst du nichts falsch machen.
  • GYOZAOH! Dotonbori Store: Hier gibt es die leckersten Gyoza der Stadt und viele kleine Snacks zum Probieren mitten im Viertel Dotonbori.
  • Hokuto GEMS Namba: Im 7. Stock im Gems Namba Gebäude findest du das Hokuto, wo du wirklich gutes Beef mit toller Qualität probieren kannst.
  • Kyochabana Minami Senba: Kleines Restaurant, aber oho! Viele japanische Gerichte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.
  • Deli Café Kitchen Osaka: Nicht nur unter Touristen sehr beliebt, auch viele Einheimische kommen hier für einen Kaffee oder Frühstück herein.
  • CAFÉ ANNON: Omg – die fluffigsten Pancakes, die es überhaupt gibt! Absolut lecker!
  • Pokemon-Café: Für alle Pokémanfans ein absolutes Must-Do, da das Café mehr als ein normales Café ist: Hierher kommt man nicht wegen des Kaffees, sondern wegen des Entertainments!
  • bills Osaka: Direkt in der Nähe des Osaka-Bahnhofs kann man hier super gut entspannen, seinen Kaffee trinken oder einen kleinen Snack essen.
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Packliste

Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Japan geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

Reisen zum Nachreisen: 10-21 Tage Japan

Viele fragen sich, wie lang man in Osaka bleiben sollte. Um die meisten oben genannten Highlights zu entdecken, sind ca. 3-4 Tage sinnvoll. Da es unserer Meinung nach keinen Sinn macht nur Osaka zu besuchen, kombinierst du die Stadt am besten mit einer Rundreise durch Japan. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten für Japan mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

Darin enthalten sind unsere Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

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