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Die 15 schönsten Hiroshima Sehenswürdigkeiten [mit Karte]

Hiroshima kennen die meisten nur aus dem Geschichtsunterricht. Aber lohnt sich die Stadt heute? Uns hat sie mit ihrer Atmosphäre und der Insel Miyajima überzeugt. Hier findest du alle Sehenswürdigkeiten in Hiroshima und Umgebung ehrlich bewertet und priorisiert und in eine Japan-Karte gepackt.

Hiroshima-Sehenswuerdigkeiten-Teaserbild
Hey Jasmin und Chris Autorenbox

Hier schreiben Jasmin & Chris!

Moderne Metropolen und authentische Traditionen: Japan hat Chris und Jasmin verzaubert. Sie teilen hier ihre gemeinsamen Abenteuer, ihre liebsten Kulturerlebnisse und wie du Japan wirklich kennenlernst.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Was erwartet dich? Der Friedenspark mit seinen Mahnmalen und Museen. Dazu kommen die Burg, der Shukkei-en Garten und die Insel Miyajima mit ihrem Schrein im Wasser.
  • Lohnt sich Hiroshima? Ja, vorausgesetzt du willst die Geschichte des Zweiten Weltkriegs vor Ort verstehen. Sonst ist die Auswahl in der Stadt eher klein, dafür punktet aber die Umgebung.
  • Wie viele Tage? 3 Tage passen gut. Einer davon gehört komplett der Insel Miyajima.
  • Unsere Unterkunftsempfehlung: Wir haben im The Knot Hiroshima gewohnt. Zum Friedenspark läufst du zu Fuß und abends sitzt du auf der Rooftopbar mit Blick über die Stadt.

Karte mit allen Hiroshima Sehenswürdigkeiten

Ob ein Spot in Hiroshima ein echtes „Highlight“ ist, sich als Stopp „Lohnt“ oder bei uns nur als „Optional“ eingeordnet wird, liest du direkt in der Tabelle. Alle Sehenswürdigkeiten in Hiroshima und Umgebung haben wir dir zusätzlich in eine Japan-Karte eingetragen.

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

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Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

In der Stadt

Viele der Sehenswürdigkeiten in Hiroshima kannst du bequem zu Fuß erkunden, da sie direkt nebeneinander liegen. Für andere, die etwas weiter entfernt liegen oder auch bei einem Besuch bei der Insel Miyajima, würden wir dir raten, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Die sind überall in Japan bestens ausgebaut und relativ günstig.


Highlight

1. Friedenspark

Auf einer Art Insel zwischen Fluss und Friedensmuseum erinnert der Friedensgedenkpark an den 6. August 1945, als die erste Atombombe Hiroshima traf. Genau hier explodierte sie 160 Meter über dem Boden. Rund 70.000 Menschen starben sofort, viele weitere später an den Folgen der Verstrahlung.

Auf 120.000 Quadratmetern verteilen sich heute mehrere Monumente, darunter das Kinder-Friedensmonument und die „ewige Flamme“ von Kenzo Tange als Symbol der Hoffnung. Wenn du in Hiroshima nur einen Stopp machst, dann diesen. Der Park ist das Must-See der Stadt.

Unser Tipp: Nimm dir einen Audioguide (zum Ticket). Damit gehst du in deinem eigenen Tempo durch den Park und erfährst unterwegs mehr über den Atombombenangriff.


Lohnt sich

2. Kenotaph

Das Kenotaph gehört zu den ältesten Friedensdenkmälern im Friedenspark und erinnert an die Opfer der Atombombe. Entworfen hat es Kenzō Tange, gebaut wurde es bereits 1952. Die steinerne Fassade mit dem Giebeldach ist bewusst so geformt, dass sie die Seelen der Verstorbenen bergen und schützen soll. In dem leeren Grab liegt eine Schriftrolle mit den Namen der Toten.

Unter den Hiroshima Sehenswürdigkeiten ist das Kenotaph eher ein leiser Spot. Der kurze Stopp lohnt sich, wenn du ohnehin durch den Friedenspark läufst. Hier werden auch immer wieder Gedenkveranstaltungen abgehalten, zuletzt im Jahr 2023.


Highlight

3. Friedensmuseum

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

täglich 7:30 – 19:00 Uhr (saisonal abweichen, mehr Infos)

Eintritt
Eintritt

200 Yen (ca. 1,50€)

Bereits 1955 eröffnet, dokumentiert das Friedensmuseum mitten im Friedenspark den Abwurf der Atombombe. Es erinnert an die Opfer und soll zu dauerhaftem Frieden beitragen. Über 50 Millionen Menschen haben die Ausstellung seitdem gesehen. Fotos, Kleidungsreste und ein Dreirad zeigen, was die Bombe mit der Stadt und den Menschen gemacht hat. Animationen stellen den Abwurf und die Zerstörung nach.

Als Kinder haben wir von der Atombombe gehört, wirklich greifbar war sie aber nie. Im Museum ändert sich das. Von allen Hiroshima Sehenswürdigkeiten darf dieses Museum auf keiner Route fehlen. Leichte Kost ist es nicht, die Fotos und die Geschichten der Menschen trieben uns die Tränen in die Augen.

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Lohnt sich

4. Kinder-Friedensmonument

Gewidmet ist das Monument dem Mädchen Sadako Sasaki, das den Abwurf der Atombombe zwei Kilometer entfernt zunächst überlebte. Später erkrankte sie an Leukämie. Im Krankenhausbett faltete sie täglich Origami-Kraniche, mit dem Wunsch, wieder gesund zu werden. An den Spätfolgen der Verstrahlung starb sie trotzdem.

In Japan stehen die Kraniche für Langlebigkeit und Glück. Ihre Klassenkameraden waren von Sadakos Schicksal so bestürzt, dass daraus die Idee für ein Denkmal für alle Kinder wurde, die der Atombombe zum Opfer fielen. Ganz oben auf der Statue steht Sadako mit einem Papierkranich in den Händen.

Mit Kindern ist das der Ort im Friedenspark, an dem sich die Geschichte am besten erzählen lässt. Der kurze Halt ist lohnenswert.


Highlight

5. Atombombendom

Weithin sichtbar steht am Rand des Friedensparks am Fluss die zerstörte Kuppel, die dem Atombombendom seinen Namen gibt. Offiziell heißt er Friedensdenkmal oder auch Atombombenkuppel. Es ist das einzige Gebäude, das der Explosion von 1945 etwas standgehalten hat. 1996 wurde er zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und gilt heute als internationales Symbol für Weltfrieden und die Abschaffung von Atomwaffen.

Entworfen hat das Gebäude ein tschechischer Architekt, ursprünglich diente es als „Produktausstellungshalle der Präfektur Hiroshima“. Ob die Ruine abgerissen werden sollte, war lange umstritten. Die Einheimischen waren sich uneinig, ob die Erinnerung zu schmerzhaft ist oder ob genau deshalb ein Mahnmal stehen bleiben muss.

Von Fotos kannten wir die Kuppel längst, vor Ort wirkte sie auf uns trotzdem ganz anders. Der Dom gehört zu den bekanntesten Hiroshima Sehenswürdigkeiten und damit zu den absoluten Highlights der Stadt. Entsprechend voll ist es hier.


Lohnt sich

6. Hiroshima Castle

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

März-November: 9:00 – 18:00 Uhr (täglich) & Dezember-Februar: 9:00 – 17:00 Uhr (täglich)

Eintritt
Eintritt

370 Yen (ca. 2,50€)

Liebevoll heißt das Hiroshima Castle auch „Karpfenburg“. Errichtet wurde die Anlage schon 1590, damit ist sie älter als die gleichnamige Stadt. Was du heute besichtigst, ist ein Nachbau von 1958, eine Niederungsburg mit fünf Stockwerken. Rundherum liegen ein Park, ein Schrein, Ruinen von damals und ein breiter Wassergraben.

Innen ist die Burg ein Museum. Die Ausstellung dreht sich um Kultur, Geschichte und das Leben der Samurai, dazu kommt eine Waffensammlung. Bei knapper Zeit würden wir allerdings den Friedenspark vorziehen. Als Gegenpol zum schweren Programm dort ist die Burg aber ein guter Zwischenstopp, zumal du sie in rund 30 Gehminuten erreichst.

Unser Tipp: Geh im ersten Stockwerk an die Fenster, von dort hast du einen Blick über die Stadt.


Lohnt sich

7. Shukkei-en Garten

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

September – 15. März: 09:00 – 17:00 Uhr (täglich), 16. März – 15. September: 09:00 – 18:00 Uhr (täglich)

Eintritt
Eintritt

260 Yen (ca. 2€)

Mit rund 40.000 Quadratmetern zählt der Shukkei-en zu den schönsten traditionellen Landschaftsgärten in Japan. Angelegt wurde er im 17. Jahrhundert für den Samurai Iwamatsu Asano, seit 1940 darf die Öffentlichkeit hinein. Der Garten liegt nah an der Stelle, an der die Atombombe einschlug, und war Zufluchtsort für viele, die nicht überlebten. Überlebt hat dort nur ein Ginkgobaum, der heute noch steht. 1951 wurde der Garten wiedereröffnet.

Wir sind dem Rundweg gefolgt. Dieser führt kreisförmig um einen See, in dem Schildkröten und Kois schwimmen. Über die Steinbrücke Kokokyo kommst du dann zu Reisfeldern, Wäldern und Gebirgen in Miniaturform. In zwei kleinen Teehäusern kannst du unterwegs Pause machen.

Wenn dir nach dem Friedenspark der Kopf voll ist, ist der Shukkei-en unser Vorschlag für die Pause. Der Garten lohnt einen Stopp, auch wegen dieser Geschichte.


Optional

8. Hiroshima Downtown

Mitten in Hiroshima Downtown zieht sich die Hondori Street als überdachte Einkaufsmeile durch das Zentrum. Mit mehr als 200 Geschäften ist sie die Adresse fürs Shoppen in der Stadt. In den oberen Stockwerken der Arkaden geht es weiter mit Karaoke, Darts, Billard und Bowling. Dazu kommen mehrere Restaurants, in denen du Okonomiyaki probieren kannst, das Gericht, für das Hiroshima bekannt ist.

Als Sehenswürdigkeit sehen wir die Straße nicht, als Programm für einen Regentag oder den Abend schon. Weil die Meile überdacht ist, kommst du hier trocken durch, und die Aktivitäten in den Arkaden füllen eine Lücke im Zeitplan. Für deine Route durch Hiroshima ist die Hondori damit ehrlicherweise optional, sie ist eher ein Bonus als ein Ziel.


Lohnt sich

9. Okonomi-mura

Gleich mehrere Restaurants unter einem Dach, alle mit demselben Gericht: Das ist das Okonomi-mura mitten in der Innenstadt von Hiroshima. Serviert wird überall Okonomiyaki, eine Art herzhafter japanischer Pfannkuchen, für den die Stadt berühmt ist. Auf die heiße Platte kommen gebratene Nudeln (Yakisoba), Kohl und Ei, dazu Zutaten wie Schweinefleisch, Käse, Frühlingszwiebeln, Tintenfisch oder Garnelen, am Ende die Soße. Zubereitet wird das Ganze vor deinen Augen. Eine Erfahrung, die uns sehr begeistert hat.

Fleisch, vegetarisch oder vegan, die Auswahl deckt alles ab. Mehr als 2.000 Okonomiyaki-Restaurants soll es in Hiroshima geben. Wenn du in Hiroshima nur einmal warm essen gehst, dann hier, und genau deshalb ist das Okonomi-mura einen Stopp wert.


Optional

10. Orizuru Tower

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

10:00 – 18:00 Uhr (täglich)

Eintritt
Eintritt

2200 Yen (ca. 13,50€)

In der Nähe des Atombombendoms steht der Orizuru Tower, von dessen Aussichtsplattform du weit über Hiroshima schaust. Im Erdgeschoss gibt es einen großen Shop mit japanischen Produkten, von Süßigkeiten über Sake bis zu kleinen gefalteten Kranichen, dazu ein Café mit Snacks, Kaffee und Softdrinks. An der „Orizuru Wand“ sammeln sich bunte Kraniche und Friedenswünsche aus aller Welt, in einem Origami-Workshop faltest du deinen eigenen.

Ganz oben wartet die Dachterrasse im 13. Stock mit Blick auf den Friedenspark und die Atombombenkuppel. Am schönsten fanden wir es zum Sonnenuntergang. Nach unten geht es auf Wunsch mit einer Rutsche.

Wenn Friedenspark und Dom ohnehin auf deiner Liste stehen, ist der Turm für deine Route optional. Mit Kindern oder an einem freien Nachmittag würden wir trotzdem hochgehen, allein wegen der Rutsche.


Optional

11. Mazda Museum

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

9:00 – 14:15 Uhr (Mo-Fr & jeden 1. Samstag des Monats)

Eintritt
Eintritt

kostenlos

Wichtig
Wichtig

Im Vorfeld muss eine kostenlose 90-minütige Tour über die Homepage gebucht werden.

Der Autohersteller „Mazda“ kommt aus Hiroshima und wurde 1920 hier gegründet, heute hängen Millionen Autofans an der Marke. Anders als die übrigen Hiroshima Sehenswürdigkeiten liegt das Mazda Museum etwas außerhalb, in der Nähe des Enko-Flusses. Nach einer großen Neugestaltung hat es 2022 wieder eröffnet, seitdem läuft vieles digital.

Los geht es mit einer Einführung in die Geschichte der Marke, danach folgen historische und aktuelle Autos. Insgesamt ist das Museum in zehn Zonen aufgeteilt, darunter Mazda-Geschichte, Technologie und Umwelt, Design, Motorsport und Entwicklung. Bei einer kostenlosen Tour siehst du außerdem einen Teil der Produktion, fotografieren darfst du dort nicht.

Für Autofans ist genau diese Tour der Grund herzukommen. Ohne echtes Interesse an Autos ist der Weg raus aus dem Zentrum unserer Meinung nach zu weit, dann bleibt das Museum ein optionaler Punkt auf deiner Liste.

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Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du dein Hotel, Mietwagen oder Ticket über unsere Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen 🧡

In der Umgebung

Da es in Hiroshima nicht so viele Sehenswürdigkeiten wie in anderen Städten in Japan gibt, lohnt es sich bei einem Besuch noch die Umgebung zu erkunden. Vor allem einen Besuch auf der Insel Miyajima sollte man definitiv mit einplanen.


Lohnt sich

12. Daisho-in Tempel

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

8:00 – 17:00 Uhr (täglich)

Eintritt
Eintritt

kostenlos

Einer der ersten Sehenswürdigkeiten auf der heiligen Insel Miyajima ist der Daisho-in. Er liegt etwa 20 Kilometer südlich der Stadt. Vom Festland bist du in 10 Minuten mit der Fähre dort, von der Anlegestelle sind es noch etwa 15 Minuten zu Fuß, ein paar Treppenstufen inklusive. Er liegt direkt am Weg zum Gipfel des Berg Misen.

Gegründet wurde er bereits im Jahr 806 vom Mönch Kōbō Daishi. Heute zählt er zu den wichtigsten Tempeln des Shingon-Buddhismus und zu den 88 Shingon-Tempeln Japans, die in der nahen Henjōkutsu-Höhle abgebildet sind. Bekannt ist er vor allem für eine Treppe, die 500 Buddhastatuen säumen, jede mit eigenem Gesichtsausdruck und grüner oder roter Strickmütze.

Die meisten kommen wegen des Schreins im Wasser nach Miyajima, der Tempel steht seltener auf dem Zettel. Aus unserer Sicht ist er einer der ruhigeren Orte und den Abstecher wert, wenn du ohnehin zum Misen hochwillst.


Highlight

13. Itsukushima Schrein

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

06:30 – 17:30 Uhr (täglich)

Eintritt
Eintritt

300 Yen (ca. 2€)(der Schrein selbst), Schatzhallte 300 Yen (ca. 2€), Kombiticket: 500 Yen (ca. 3€)

Der rote Torii im Wasser ist das Motiv, das viele überhaupt erst auf die Insel Miyajima zieht. Zusammen mit dem Itsukushima Schrein gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe und zu den meistfotografierten Wahrzeichen Japans. Gegründet wurde der Schrein bereits im Jahr 593, sein heutiges Aussehen geht auf das 12. Jahrhundert und den Herrscher Taira no Kiyomori zurück.

Die Anlage steht auf Stelzen und soll ohne Metallnägel errichtet worden sein. Bei Flut steht das Wasser darunter, dann wirkt der Schrein, als würde er schwimmen. Im Hauptgebäude findest du die älteste erhaltene Nō-Bühne Japans, die auf Pfeilern ins Meer hinausragt. Er ist den drei Shinto-Gottheiten des Meeres geweiht: Ichikishima, Tagori und Tagitsu.

Wenn du von Hiroshima nur einen Ausflug machst, dann diesen. Der Schrein ist DIE Sehenswürdigkeit schlechthin auf Miyajima und steht bei uns ganz oben. Mit etwas Glück siehst du sogar eine traditionelle japanische Hochzeit, der Ort zählt zu den teuersten Hochzeitslocations Japans.


Lohnt sich

14. Berg Misen

Drei Wanderrouten führen hinauf auf den Berg Misen, mit 535 Metern der höchste Berg auf Miyajima. Bis zum Gipfel brauchst du 1,5 bis 2 Stunden. Die Daisho-in-Route führt am Tempel vorbei, mit Blick auf den Itsukushima Schrein und den roten Torii. Die Momijidani-Route eignet sich für Anfänger, die dritte Variante wird mit ihren großen Felsbrocken deutlich anspruchsvoller.

Wir haben uns für die Daisho-in-Route entschieden. Bei der geht es ein Stück durch einen Wald, der als „natürliches botanisches Museum“ gilt und seit 1996 zum Weltkulturerbe gehört. Die Chance, unterwegs frei laufenden Hirschen zu begegnen, ist hoch. Der Ausblick vom Gipfel zählt zu den schönsten unter den Hiroshima Sehenswürdigkeiten.

Wenn du gern wanderst lohnt sich der Aufstieg allein wegen des Wechsels aus Wald und Ausblick. Bist du nicht gut zu Fuß oder hast keine Lust zu laufen, nimm die Seilbahn, die dich in 20 Minuten nach oben bringt.


Lohnt sich

15. Himeji

Bist du mit dem Shinkansen unterwegs, empfehlen wir dir einen Halt in Himeji. Von Hiroshima aus sind es 1,5 Stunden mit dem Zug. Dort wartet das Himeji Castle, das du schon von Weitem siehst, eine weiße Burg, die zu den schönsten des Landes zählt.

Wir sind in die Burg hinein gegangen. Drinnen bekommst du einen Eindruck vom Leben der Samurai und der Architektur. Mit über 600 Jahren ist sie eine der besterhaltenen Burgen Japans und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Direkt nebenan liegt der Kōko-en-Garten, der sich gut mit dem Besuch verbinden lässt. Er zählt zu den schönsten Gärten Japans und vereint neun Gärten in einem. Hast du noch Zeit, geht es weiter zum Berg Shosha nördlich der Stadt, wo der Engyō-ji-Tempel steht. Er blickt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück und diente als Filmkulisse für „Last Samurai“. Auf der Zugstrecke ist Himeji den Halt wert.


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Hoteltipp

Hiroshima hat kein Zentrum, in dem alle Spots auf einem Haufen liegen. Buche deshalb nah am Friedenspark. Museum, Park und Atombombendom erreichst du dann zu Fuß, und abends bist du trotzdem schnell in der Innenstadt.

Für den Rest der Stadt reichen Bus und Straßenbahn. Ein Hotel weit außerhalb bringt dir hier nichts, die Wege werden sonst unnötig lang.


Unsere Wahl: The Knot Hiroshima

Das Knot Hiroshima liegt fußläufig zum gesamten Bereich des Friedensmuseums, Friedenspark und Atombombendom. Außerdem befindet sich vor dem Hotel eine Bushaltestelle, um sich in der Stadt mühelos zu bewegen.

Das Frühstück ist im Preis inkludiert und ist grundsätzlich sehr gut. Als wir im Hotel waren, gab es allerdings nur zwei Auswahlmöglichkeiten, die sich täglich wiederholt haben. Es gibt eine Variante mit Wurst und eine Salatalternative. Im obersten Stockwerk befindet sich eine tolle Rooftopbar, von der man eine umwerfende Aussicht hat. Zusätzlich kann man sich leckere Cocktails und Häppchen genehmigen.

  • Wunderschöne Rooftopbar
  • Schöne Zimmer
  • Sehr gutes Frühstück (auch wenn die Auswahl nicht groß ist)
  • zentrale Lage unmittelbar am Friedensmuseum
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Weitere Tipps für Hiroshima

Damit du deine Reise in Japan noch besser planen kannst, folgen nun nach den Sehenswürdigkeiten noch ein paar allgemeine Tipps für Hiroshima.

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Anreise, Parken & Fortbewegung

Anreise nach Hiroshima

  • Flughäfen: Tokio, Hiroshima (Flug finden)
  • Aus Deutschland gibt es keine Direktflüge nach Hiroshima, du landest in der Regel in Tokio
  • Am einfachsten geht es weiter mit dem Zug, die meisten nehmen den Shinkansen

Fortbewegung

  • Die Spots in Hiroshima liegen verstreut, ein Zentrum mit allen Sehenswürdigkeiten auf einmal gibt es nicht
  • Am besten kommst du mit Bus und Straßenbahn durch, das Netz ist gut ausgebaut
  • Für weitere Strecken steigst du auf den Zug um
  • Den Stadtkern läufst du gut zu Fuß. Von unserem Hotel aus erreichst du den Friedenspark und die angrenzenden Spots ohne ÖPNV
  • Hiroshima-Tourist-Pass: 1-, 2- oder 3-Tages-Pass, damit fährst du günstiger (zum Ticket)

Übrigens: Wir von traveloptimizer buchen unsere Mietwagen immer bei den Mietwagen-Vergleichsportalen CHECK24 oder billiger-mietwagen.de. Der große Vorteil für uns: Dort kann man immer bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. So sichern wir uns durch den Anbietervergleich früh den günstigsten Preis, bleiben aber voll flexibel, falls sich die Pläne ändern. Du kannst hier auch direkt vergleichen:


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Wo kann man in Hiroshima gut essen?

Hiroshima ist vor allem für ein Gericht besonders bekannt, dass man dort unbedingt probieren sollte: Okonomiyaki, die japanische Pizza oder Pfannkuchen und wird in Hiroshima auch „Hiroshimayaki“ genannt. Es gibt jedoch viele weitere leckeren Gerichte in tollen Restaurants, die du ausprobieren kannst. Wir haben dir hier deshalb eine Liste mit verschiedenen Cafés und Restaurants zusammengestellt:

  • Okonomiyaki Nagata-ya: oft lange Wartezeit, aber das Okonomiyaki dort ist einfach gigantisch lecker!
  • Hassei: klein, aber oho! Auch wenn es hier etwas beengt und klein ist, ein Platz an der Theke mit bester Aussicht auf frisches Okonomiyaki lohnt sich definitiv
  • Lopez: leckeres Okonomiyaki im Hiroshimayaki-Style, vielleicht sogar das Beste?
  • Sushitei Hikarimachi: leckeres kleines Sushi-Lokal mit Top-Qualität und netten Personal
  • Bakudan-ya Honten: lokale Küche, die man mit Einheimischen genießen kann
  • Kantetsu: einmal in einem traditionellen Izakaya essen, hat eine besondere Atmosphäre und dazu noch authentisches Essen zum kleinen Preis – wirklich empfehlenswert!
  • Oyster Conclave Kaki Tei: hier kannst du direkt am Fluss draußen Austern essen – was für ein Ambiente!
  • Koba: nette, kleine Bar im Ausgehviertel von Hiroshima, wo man auch einen kleinen Snack essen kann
  • Kemby’s Brew Pub: als Abwechslung zum japanischen Essen findet man hier leckere Burger und gute Drinks
  • Crepe de Girafe Hiroshima Chuo Dori: egal, ob Banane, Schoko oder Vanille – hier gibt es eine der leckersten Crepés für jeden Geschmack
  • Obscura Coffee Roasters, Hiroshima: Kleines nettes Café in der Nähe des Friedensparks
  • Boulanger Cafe Aloft Pasera Branch: wer einmal wieder Lust auf französisches Gebäck hat, ist hier genau richtig, auch zum Frühstück lohnt es sich
  • Komeda Coffee Hiroshima Otemachi: egal ob ein kleines Frühstück oder ein kurzer Mittagssnack, hier kann man sich kurz bei einer kleinen Pause zwischen Sehenswürdigkeiten erholen
  • Tullys Coffee, Tenmaya Hatchobori: Perfekt für eine kurze Kaffeepause mit W-LAN, um die nächsten Sehenswürdigkeiten auszuchecken

Packliste

Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Japan geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

Reisen zum Nachreisen: 10-21 Tage Japan

Viele fragen sich, wie lang man in Hiroshima bleiben sollte. Um die meisten oben genannten Highlights zu entdecken, sind ca. 3 Tage sinnvoll. Am besten planst du eine Rundreise durch Japan. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Routen für Japan mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

Darin enthalten sind unsere Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

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