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Bryce Canyon Guide: Top-Sehenswürdigkeiten im Nationalpark

Der Bryce Canyon ist Utahs Hotspot für orange-rote Hoodoos, tolle Wanderungen und weite Panoramen. Aber welche Sehenswürdigkeiten im Nationalpark lohnen sich wirklich? Wir haben alles ehrlich bewertet, damit du weißt, was du nicht verpassen darfst und was du dir sparen kannst.

Sehenswürdigkeiten im Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Servus Autorenbox Nina & Tom

Wir sind Nina und Tom!

Die USA-Westküste verspricht unvergleichliches Roadtrip-Feeling, weshalb wir die Region schon mehrfach bereist haben. Zwischen Nationalparks und Metropolen gibt es viel zu entdecken und unsere besten Routen & Tipps findest du hier.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Was erwartet dich? Tausende orange-rote Hoodoos im Amphitheater, einer der beeindruckendsten Nationalparks, die wir in Utah gesehen haben.
  • Lohnt sich der Bryce Canyon? Für uns klar ja, wenn du eine Nacht einplanst. Als reiner Fotostopp verpasst du die Hoodoos im besten Licht.
  • Wie viele Tage? Wir empfehlen dir zwei Nächte, so hast du Zeit für die Wanderungen am Amphitheater und den Scenic Southern Drive.
  • Unsere Unterkunftsempfehlung: Wir haben das Bryce Pioneer Village in Tropic gefeiert, nur 10 Minuten zum Parkeingang und die Holzhütten sind rustikal gemütlich.

Anreise & Fortbewegung

Anreise zum Bryce Canyon:

  • nächster Flughafen: Las Vegas (Flug finden)
  • ab Las Vegas: ca. 4 Stunden
  • ab Zion Nationalpark: 2 Stunden
  • ab Grand Canyon: 4,5 – 5,5 Stunden

Parken am Bryce Canyon:

  • als wir im September dort waren (immer noch Hauptsaison), hatten wir keine Schwierigkeiten mit dem Parken
  • größten Parkplätze im Bryce Canyon Nationalpark findest du am Visitor Center, am Sunrise Point und am Sunset Point
  • wenn du zur Hauptzeit unterwegs bist, würden wir eher am Visitor Center parken und dann den Shuttle nutzen

Fortbewegung (Shuttlebusse):

  • kostenlose Shuttlebusse im Bryce Canyon Nationalpark, die die wichtigsten Aussichtspunkte rund um das Amphitheater abfahren:
  • Shuttle Station, Visitor Center: Hauptknotenpunkt, hier parken viele und steigen dann erst in den Shuttle um.
  • Sunset Point: Aussichtspunkt und Trailhead, perfekt für Navajo Loop und den Rim Trail Richtung Sunrise.
  • Sunrise Point: Aussichtspunkt und Trailhead, Start für den Queens Garden Trail und Rim Trail Richtung Sunset oder Fairyland Richtung Norden.
  • Bryce Point: Einer der besten Viewpoints, außerdem Startpunkt für längere Touren wie Peekaboo Loop.
  • Inspiration Point: Aussichtspunkt mit weitem Blick ins Amphitheater, gut als kurzer Fotostopp.
  • Bryce Canyon Lodge: Praktisch, wenn du im Park übernachtest, außerdem guter Einstieg in den Rim Trail Abschnitt Richtung Sunrise.
  • Wichtig: Fairyland Point wird in der Regel nicht vom Shuttle angefahren. Wenn du dort starten willst, brauchst du ein eigenes Auto oder du läufst über den Rim Trail rüber.
  • Alle davon siehst du im PDF auf der Website des Parks

Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: März bis November
  • Günstige Nebensaison: Dez. bis Feb. (oft Schnee)
  • Höhenlage 2.400 bis 2.800 m: Wetter kann schnell umschlagen, auch im Frühjahr oder Oktober noch Schnee, abends wird es fix kalt
  • Sommer: meist kühler als im Zion, die Sonne knallt trotzdem; auf Trails wie Queen’s Garden, Navajo Loop oder Peekaboo hält man öfter an (Staunen oder kurz durchschnaufen)
  • Winter: oft verschneit und richtig schön, Wege können eisig sein
  • Navajo Loop / Wall Street: laut National Park Service im Winter normalerweise geschlossen

Eintritt

Öffnungszeiten Visitor Center
Öffnungszeiten Visitor Center

08:00–17:00/18:00 Uhr täglich

Eintritt
Eintritt

$35 (30€) pro Fahrzeug + $100 (86€) p.P. für Nicht-Amerikaner, Eintritt im America-the-Beautiful-Pass enthalten

  • Ganzjährig 24/7 offen, du kannst also auch richtig früh zum Sonnenaufgang rein (unser Tipp: morgens ist das Licht am Amphitheater am schönsten)
  • Ob an der Entrance Station immer aktiv kontrolliert wird, hängt von Saison und Uhrzeit ab (das können wir nicht 100 % festnageln)
  • Seit 2026 zusätzlich zum Standard-Eintritt von $35 (30 €) pro Fahrzeug (bis 6 Personen) die Nonresident Fee von $100 (86 €) pro Person
  • Tickets 7 Tage gültig, Shuttle inklusive
  • Zu zweit: ca. $235 (203 €)
  • Mehrere Parks in Utah bzw. den USA: vor Ort am Eingang den America-the-Beautiful-Pass holen (haben wir auch gemacht)
  • Pass kostet mittlerweile $250 (215 €), gilt 1 Jahr für alle US-Nationalparks ohne Nonresident Fee, pro Fahrzeug bis 6 Personen
  • Lohnt sich ab ca. 2–3 Nationalparks in den USA
Unterstützung Danke

Unsere Tipps helfen dir?

Dann würden wir uns riesig freuen, wenn du dein Hotel, Mietwagen oder Ticket über unsere Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen 🧡

Hoteltipps

Die meisten machen beim Bryce Canyon nur einen kurzen Stopp und klappern die Viewpoints am Amphitheater ab. Wir würden dir aber wirklich raten, hier zu übernachten, weil du dann genug Zeit hast, auch eine Wanderung zu machen.

Schlafen kannst du im Park oder ganz praktisch in Bryce Canyon City am Eingang. Hier gibt es allerdings nur super wenig und teure Unterkünfte. Wir haben deshalb im Ort Tropic übernachtet, der nur 15 Min. Fahrt vom Visitor Center entfernt liegt. Eine super kleine Ortschaft, aber zumindest gibt es ein wenig mehr Auswahl und auch eine Tankstelle, Supermarkt und Restaurants.


mittelpreisig mittelpreisig Unsere Wahl: Bryce Pioneer Village

Das Bryce Pioneer Village fanden wir perfekt für 2 Nächte. Man schläft in kleinen Holzhütten, vor denen man direkt parken kann. Den Koffer muss man also echt nicht weit schleppen. Die Zimmer sind nicht modern und luxuriös, sondern eher rustikal, aber das passt unserer Meinung nach auch gut zu den Wandertagen hier.

Besonders cool fanden wir den Gemeinschafts-Pool inkl. Whirlpool, den man nach den Wanderungen nutzen kann. Zur Unterkunft gehört auch das Restaurant Showdowns, das wir dir sehr empfehlen würden. Abends spielt hier oft Live-Musik und die frisch gegrillten, regionalen Forellen sind einfach ein Traum, genauso wie die Preise dort!

  • kostenlose Parkplätze direkt vor der Unterkunft
  • nur 10 Min. vom Nationalpark-Eingang entfernt
  • süße, kleine Holzhütte mit Hot Tub
  • sehr gutes Restaurant direkt daneben

Wo kann man im Bryce Canyon Nationalpark gut essen?

  • Im Park: kein Restaurant, nur kleines Café bzw. Kiosk mit eher Snacks
  • Für den ganzen Tag im Nationalpark: Brotzeit einpacken (unser klarer Tipp)
  • Übernachtung in Tropic (unsere Empfehlung: Bryce Pioneer Village): abends unbedingt ins Restaurant Showdowns
  • Dort: sehr regionale Speisekarte, faire Preise, kostenlose „Vorspeise“ als große Schüssel Popcorn, bei Glück Live-Musik
  • Mehr USA-Feeling geht kaum
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Reisekreditkarte: Unsere TOP-Empfehlungen!
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Reiseversicherung: Diese können wir empfehlen!

Weitere Tipps

Damit du deine Reise zum Bryce Canyon Nationalpark noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten USA-Artikel für dich zusammengefasst.

Map

Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Und damit du im Bryce Canyon Nationalpark auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte USA-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.

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Karte mit allen Bryce Canyon Sehenswürdigkeiten

Welche Spots im Bryce Canyon Nationalpark echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was wir nur als „Optional“ einstufen, siehst du direkt in unserer Tabelle. Zur besseren Orientierung haben wir dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten im Bryce Canyon in eine Utah-Karte eingetragen.

Highlight
➔ darfst du nicht verpassen
Lohnt sich
➔ ganz cool als Stopp
Optional
➔ nur wenn du Zeit hast
2. Navajo & Queens Garden
4. Peekaboo Loop
7. Bryce Point
1. Rim Trail
3. Fairyland Loop
5. Sunset & Sunrise Pt
8. Natural Bridge
9. Agua Canyon
10. Rainbow Point
12. Mossy Cave
6. Inspiration Point
11. Bristlecone Loop

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

Map

Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Beim Amphitheater

Die Hauptattraktion im Bryce Canyon ist eindeutig das Amphitheater. Diesen Ort musst du dir wie eine riesige, halbrunde Schale vorstellen. Du stehst meistens am Rand oben (Rim) und blickst hinunter auf ein dichtes Feld aus Hoodoos, die wie eine Felsstadt aus Türmen wirken.

Am Rim liegen mehrere Aussichtspunkte und Wanderstartpunkte. Du kannst entweder oben am Rand entlanglaufen (Rim Trail) oder auf Wanderwegen runter zu den Felstürmen gehen.


Lohnt sich

1. Rim Trail

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

18km, 478hm, 5h

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht – mittel (je nach Länge), kann variiert werden

An der Kante des Amphitheaters verbindet der Rim Trail den Fairyland Point mit dem Bryce Point und nimmt dabei Sunrise, Sunset und Inspiration Point mit. Für die komplette Strecke hin und zurück (rund 18 Kilometer) brauchst du 5 bis 6 Stunden, und die Höhenmeter kommen ordentlich zusammen, das unterschätzt man schnell.

Dafür schaust du aus immer neuen Winkeln auf die tausenden Hoodoos. Der Trail lohnt sich, weil du flexibel bleibst, teilweise mit dem Shuttle fährst oder bei Wetterumschwung einfach umdrehst. Das geteerte Stück zwischen Sunrise und Sunset Point fanden wir am unkompliziertesten. Wer weniger laufen will, greift zu einer der kürzeren Varianten.

Kürzere Varianten
  • Sunset Point zum Sunrise Point: Bei einem der beiden Aussichtspunkte parken und am Rim entlang hin und zurück spazieren, alles geteert, kaum Höhenmeter (2 km, 45 Min. hin und zurück, Karte öffnen)
  • Bryce Point zum Sunrise Point: Am Visitor Center parken, mit dem Shuttle bis zum Bryce Point fahren und von dort über den Sunrise Point zurück zum Visitor Center wandern (6 km, 160 hm, 1,5 h, Karte öffnen)

Highlight

2. Navajo & Queens Garden

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

5km, 200hm, 1,5-2h

Start
Start

Parkplatz beim Sunset Point (Aussichtspunkt)

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Am Sunset Point startet nicht nur der Blick ins Amphitheater, sondern auch die Kombi aus Navajo Loop und Queen’s Garden Trail. Du kannst beide einzeln laufen oder zu einem rund 5 Kilometer langen Rundweg verbinden, für den wir ca. 2 Stunden gebraucht haben. Diese Wanderung ist DAS Must-See im Bryce Canyon, weil du mitten zwischen den Hoodoos stehst und mehrere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Nationalpark siehst.

Auf der Ostseite des Navajo Loop nimmst du die Route durch die enge Wall Street. Danach geht es an Thor’s Hammer und den Two Bridges vorbei bis in den Queen’s Garden. Zurück läufst du ab dem Sunrise Point über den Rim Trail zum Parkplatz. Spannend fanden wir außerdem, wie die Hoodoos entstehen. Wasser und Frost sprengen über Jahre Risse auf, erst bilden sich Fenster, am Ende bleiben die typischen Steintürme stehen.


Lohnt sich

3. Fairyland Loop

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

13km, 474hm, 4,5h

Schwierigkeit
Schwierigkeit

einfach – mittel

Weiter nördlich am Fairyland Point startet der Fairyland Loop Trail (Parkplatz), spürbar ruhiger als die Klassiker am Sunrise und Sunset Point. Mit etwa 13 Kilometern und vielen Auf und Abs ist die Runde eine halbe Tagestour und deutlich anstrengender als Navajo Loop und Queen’s Garden.

Nach einem Stück am Rim tauchst du in den Canyon ein, eher kleine Bryce-Expedition als kurze Hoodoo-Runde. Der Abstecher zur Tower Bridge war unser stärkster Moment, weil die Formation aus der Nähe viel wilder wirkt als von oben. Suchst du Ruhe und hast einen halben Tag übrig, lohnt sich der Loop.

Abkürzungen
  • Nur bis zur Tower Bridge: Vom Fairyland Point bis zur Tower Bridge und wieder zurück, quasi die Kurzversion des Loops mit trotzdem jeder Menge Hoodoo-Landschaft (4,8 km, 245 hm, 2 bis 3 Std., Karte öffnen)
  • Kurzer Rim Trail: Nur den Rim-Abschnitt vom Fairyland Point Richtung Sunrise Point laufen und wieder zurück, deutlich flacher als die komplette Runde (6 bis 7 km, 150 hm, ca. 2 h, Karte öffnen)
  • Mit zwei Autos: Ein Auto am Sunrise Point und eins am Fairyland Point parken, dann läufst du nur den Verbindungsteil am Rim und sparst dir die große Canyon-Runde komplett (8,8 km, 340 hm, 2,5 h, Karte öffnen)
Map

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Highlight

4. Peekaboo Loop

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

8km, 450hm, 3,5-4h

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Früh nach dem Sonnenaufgang vom Bryce Point gestartet, hatten wir den Peekaboo Loop fast für uns allein. Ein kurzer Zubringer bringt dich hinunter in den Canyon, danach beginnt die eigentliche Runde mit etwa 8 Kilometern und rund 450 Höhenmetern. Realistisch brauchst du dafür 4 Stunden. Hier bleibst du richtig lange zwischen den Hoodoos.

Hinter jeder Kurve tauchen neue Formationen auf, deshalb bleibst du ständig stehen, und zwischen den hohen Wänden wirkt die Strecke wie ein steinernes Labyrinth. Genau diese Runde ist für uns die schönste Bryce Canyon Wanderung direkt im Amphitheater und darf auf keiner Route fehlen. Willst du noch mehr Strecke, kannst du den Loop mit Navajo Loop oder Queen’s Garden verbinden.

Unser Tipp: Nimm genug Wasser mit und starte nicht zu spät, die Gegenanstiege läppern sich.


Lohnt sich

5. Sunset & Sunrise Point

Sunset Point und Sunrise Point sitzen nur ein kurzes Stück Rim Trail auseinander und sind die zwei bekanntesten Aussichtspunkte im Bryce Canyon. Beide bieten große Parkplätze, Toiletten und einen Shuttle-Stopp, und von hier schaust du direkt ins Amphitheater. Die Trail-Klassiker starten ebenfalls hier, Navajo Loop am Sunset Point, Queen’s Garden am Sunrise Point oder die Kombi aus beiden als Rundtour.

Unsere Kombi aus Navajo Loop und Queen’s Garden hat am Sunset Point begonnen. Wenn du es easy willst, nimmst du einfach den Rim Trail zwischen den beiden Punkten, kurz und fast komplett flach. Selbst ohne Wanderung lohnt sich der Stopp, weil du mit wenig Aufwand den klassischen Blick ins Amphitheater bekommst.


Optional

6. Inspiration Point

Bei knapper Zeit im Park kannst du den Inspiration Point guten Gewissens streichen. Der Blick ins Amphitheater ähnelt stark dem vom Sunset oder Sunrise Point, deshalb stufen wir den Viewpoint nicht als Top-Sehenswürdigkeit ein. Hier überzeugt vor allem, dass es kein Geländer gibt, so kommst du für Fotos richtig nah an die Abbruchkante. Aber nicht zu nah, versteht sich!

Parkplatz, Toiletten und Shuttle-Stopp sind vorhanden, du kommst also genauso unkompliziert hin. Vom Aussichtspunkt startest du direkt auf den Rim Trail, weiter Richtung Bryce Point oder entspannt zurück zum Sunset Point, je nachdem, wie viel Zeit du hast. Als Fotospot ein netter Zusatz, für die klassische Route im Bryce Canyon ehrlich gesagt optional.


Highlight

7. Bryce Point

Sunrise Point klingt nach dem offiziellen Spot für den Sonnenaufgang, deshalb stehen dort morgens oft viele Touris. Wir bekamen jedoch den Hinweis, lieber zum Bryce Point zu fahren, und das hat wirklich perfekt gepasst. An der Aussichtsplattform war kaum was los. Wir sahen entspannt zu, wie die ersten Strahlen den Canyon treffen und die Hoodoos nacheinander aufleuchten.

Genau diese Ruhe macht den Sonnenaufgang am Bryce Point zum Highlight im Nationalpark. Praktisch startet von hier direkt eine der stärksten Touren im Park. Wir sind danach gleich auf den Peekaboo Loop und trafen so früh kaum jemanden auf dem Trail.

Hintergrund rot

Scenic Southern Drive

Der Scenic Southern Drive im Bryce Canyon ist die südliche Panoramastraße im Nationalpark, die dich vom Bryce Amphitheater Bereich tief in den Park bis ganz runter zu den Aussichtspunkten rund um Rainbow Point und Yovimpa Point führt.

Die Straße ist insgesamt etwa 18 Meilen lang, also rund 29 Kilometer. Der Southern Drive lohnt sich vor allem, wenn du mehr als einen Tag Zeit hast und bewusst noch andere Aussichtspunkte einsammeln oder einfach noch einen kleinen Roadtrip mit Fotostops machen willst.


Lohnt sich

8. Natural Bridge

Entlang dem Scenic Southern Drive zählt die Natural Bridge zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Bryce Canyon. Vom Parkplatz sind es nur wenige Meter bis zum Geländer, und schon blickst du auf einen natürlichen Felsbogen. Eigentlich eher ein großes Fenster im Gestein, mit den roten und orangenen Schichten drumherum wirkt er trotzdem beeindruckend.

Als kurze Pause zwischen den längeren Viewpoints lohnt sich der Stopp, weil du kaum laufen musst und sofort ein Fotomotiv bekommst, das sich klar vom Amphitheater abhebt. Den Halt haben wir zwischen den vielen Hoodoo-Blicken als schöne Abwechslung genossen.


Lohnt sich

9. Agua Canyon

Viele rauschen am Agua Canyon einfach vorbei, und genau das hat uns am Scenic Southern Drive positiv überrascht. Vom kleinen Parkplatz sind es nur ein paar Schritte zum Viewpoint, dann öffnet sich eine breite, offene Schlucht voller Hoodoos, die hier wilder und weniger glatt wirken als im Amphitheater.

Cool an der Perspektive ist, dass du nicht nur in eine Richtung schaust, sondern mehrere Ebenen hintereinander siehst. So merkst du richtig, wie weit die Landschaft hier ist. Der kurze Halt lohnt sich für uns, auch wenn du im Amphitheater schon jede Menge Hoodoos gesehen hast.


Lohnt sich

10. Rainbow Point

Am südlichen Ende der Scenic Southern Drive sitzt der Rainbow Point als südlichster und höchster Aussichtspunkt der ganzen Panoramastraße. Der Stopp wirkte auf uns wie das Finale der Tour. Vom Parkplatz brauchst du nur wenige Schritte zum Viewpoint, und bei klarem Wetter öffnet sich ein weiter Blick über die Landschaft.

Oben fühlt sich die Landschaft spürbar alpiner an als rund ums Amphitheater. Bleibt dir noch etwas Zeit, hängst du den kurzen Bristlecone Loop Trail direkt dran, eine leichte Runde mitten unter jahrhundertealten Kiefern. Zum Abschluss der Fahrt lohnt der Rainbow Point den Halt deshalb.

Unser Tipp: Selbst im Sommer bleibt es hier oft frisch und windig, nimm also lieber eine leichte Schicht mit.


Optional

11. Bristlecone Loop

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

1,5km, 50hm, 30 Min.

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Gleich am Rainbow Point startet der Bristlecone Loop Trail. Die kurze, entspannte Runde passt, wenn du nach der Panoramafahrt noch einmal kurz laufen willst. Statt zwischen Hoodoos führt dich der Pfad in einen kleinen Hain aus Bristlecone Pines. Bis zu 1.000 Jahre alt werden die Kiefern und trotzen hier oben Wind und Wetter.

Vor allem der Wechsel hat uns gepackt: zuerst die weite Sicht vom Point, danach eine Landschaft, die kaum noch an das Amphitheater erinnert. Ohne die typischen Felstürme zählt er nicht zur klassischen Bryce-Route. Wenn du sowieso am Rainbow Point stehst und noch Luft hast, wird die Runde zur ruhigen Ergänzung.

Wanderung

Wenn du dich auf der Website des Bryce Canyons informierst oder dir die Broschüre im Visitor Center holst, wirst du noch zahlreiche weitere Wanderungen im Bryce Canyon finden. Eine Wanderung möchten wir dir noch empfehlen, die sich außerhalb des offiziellen Nationalpark-Eingangs befindet.


Lohnt sich

12. Mossy Cave

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

1,5km, 50hm, 30 Min.

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Die Wanderung zur Mossy Cave startet unten an der Straße beim Parkeingang, nicht oben am Rim. Genau das hebt sie von den großen Touren rund ums Amphitheater ab. Einfach der Beschilderung folgen, dann läufst du am Wasser entlang und hörst je nach Jahreszeit ein angenehmes Plätschern. Am Ziel steht die Mossy Cave, eher Felsnische als echte Höhle.

Viel mehr hat uns hier der Wasserfall beeindruckt, der nach Regen und im Frühling spürbar stärker fließt als im Hochsommer. Zwischen den Felsen wird er zum schönen Fotomotiv, und bei ausreichend Wasser läufst du sogar hinter dem Fall entlang. Für uns lohnt sich der Abstecher, weil du den Park von unten statt vom Rand erlebst.

Map

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Reisen zum Nachreisen: 14-21 Tage USA-Westküste

Wenn du wissen willst, wie man am besten 2 Tage im Bryce Canyon Nationalpark verbringt, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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