Costa Rica Backpacking-Guide: Wichtige Tipps, Routen & Kosten!

31. Mai 2023 Nina von traveloptimizer

Costa Rica Backpacking-Guide: Wichtige Tipps, Routen & Kosten!

Du bist auf der Suche nach allen wichtigen Tipps, Kosten und einer Route für ein Backpacking-Abenteuer in Costa Rica? Dann bist du hier genau richtig. Costa Rica ist zwar nicht gerade das günstigste Land in Mittelamerika, aber wenn du es mit dem Bus bereist, kannst du dir einiges sparen. Dabei lernst du die einzigartige Tierwelt in Costa Rica kennen, kannst an traumhaften Stränden surfen, wandern und das “Pura Vida” genießen. Als Backpacking-Reiseziel ist Costa Rica sehr sicher, trotzdem solltest du ein paar Ecken, vor allem in den Großstädten meiden. Weiter unten klären wir auch die Fragen, welche Highlights und Nationalparks sich wirklich lohnen in Costa-Rica, wie die perfekte Backpacking-Route aussieht, wann die beste Reisezeit ist, mit welchen Kosten du rechnen musst und wie viele Wochen du einplanen solltest für deine Reise mit dem Backpack. So bist du für dein Abenteuer perfekt vorbereitet.

Viel Spaß beim Nachreisen!

Damit du deine Backpacking-Reise durch Costa Rica besser planen kannst, helfen dir auch folgende Artikel weiter:

  • Wir-klein

    Wir sind Nina und Tom,

    reisesüchtig & noch nicht geheilt! Die Welt ist zu schön, um zuhause zu bleiben! Hier teilen wir unsere schönsten Reiseziele & besten Tipps mit dir - Nachreisen erlaubt 😊

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  • Nauyaca Wasserfälle Costa Rica

    Nauyaca Wasserfälle Costa Rica

    Wieso ist Costa Rica so beliebt?

    Warum ist Costa Rica bei Backpackern beliebt? Ganz einfach: Costa Rica gilt aufgrund seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt als “grünes Paradies”. Der Corcovado-Nationalpark auf der Osa-Halbinsel gehört beispielsweise zu den artenreichsten Regionen der Welt. Rund ein Viertel der Fläche in Costa Rica sind Schutzgebiete, von denen es insgesamt 30 gibt – Tendenz steigend.

    Traumstrände, wilde Tiere, die lockere Lebensart (“Pura Vida”) und nicht zu vergessen die politisch sichere Lage machen Costa Rica zu einem sehr beliebten Reiseziel für Abenteurer und Backpacker. Eins allerdings vorne weg: Leider ist Costa Rica für Backpacker nicht günstig.

    Highlights

    Wo ist es am schönsten in Costa Rica?

    Costa Rica kann man geografisch gesehen in drei unterschiedliche Zonen unterteilen: Pazifikküste, Karibikküste und das bergige Landesinnere. Jede Region hält unterschiedliche Highlights bereit. Uns persönlich hat es überall gut gefallen, vor allem die Pazifikküste würden wir keinesfalls auslassen.

    Die Pazifikküste ist für seine langen, breiten Strände, Surferspots und Nationalparks, wie dem Manuel Antonio Nationalpark oder den Corcovado Nationalpark bekannt. Hier kannst du unglaublich schöne Sonnenuntergänge am Strand sehen. Auch das Wetter ist aufgrund einer klaren Regen- und Trockenzeit deutlich stabiler als im Rest des Landes.

    Das Landesinnere Costa Ricas ist geprägt von zahlreichen Vulkanen. Zum Vulkan Irazú oder Poas kannst du sogar mit dem Auto hochfahren und einen Blick in den Krater werfen. Die Regionen rund um Monteverde und La Fortuna sind für ihre Kaffee- und Kakaoplantagen bekannt, ebenso wie für die Regen- und Nebelwälder. 

    Die Karibikküste unterscheidet sich sowohl landschaftlich als auch in der Lebensweise, Kultur und dem Klima von der Pazifikküste. Hier scheinen die Uhren etwas langsamer zu ticken, denn Pura Vida trifft hier auf Reggae-Kultur. Karibische, weiße Traumstrände, Kokosnusspalmen und Faultiere begegnen dir hier täglich.


    Welche Orte solltest du in Costa Rica sehen?

    Wie gerade erwähnt, verteilen sich die schönsten Sehenswürdigkeiten in Costa Rica im ganzen Land und es kommt immer darauf an, welche Vorlieben (Strände, Tiere, Surfen, Wandern, …) du als Backpacker hast. Wir persönlich lieben die Abwechslung, weshalb wir das ganze Land bereist haben.

    Alle schönen Orte findest du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Costa Rica.

    Highlights Pazifikküste

    Klicke auf die Bilder, um den jeweiligen Ort zu sehen.

    Highlights Karibikküste

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    Highlights Landesinnere

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    Backpacking-Routen

    Wie viele Wochen solltest du für eine Backpacking-Reise in Costa Rica einplanen?

    Costa Rica ist ein relativ kleines Land, das sich auch mit dem Bus bereisen lässt. Du bist zwar nicht ganz so flexibel wie mit dem Mietwagen, aber bei 3 Wochen Backpacking kannst du sowohl die Pazifik- als auch die Karibikküste und das Inland bereisen. Bei 2 Wochen musst du deutliche Abstriche machen. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du die einzelnen Regionen noch intensiver erkunden.

    Da die meisten 2 oder 3 Wochen Zeit haben für ihre Backpacking-Reise in Costa Rica, stellen wir dir jeweils eine Best-of-Route vor:


    Route für 2 Wochen Costa Rica Backpacking

    Route: Karibik, Pazifik & Inland

    • Airport San José (1 Nacht), weiter mit Autotransportes MEPE
    • Puerto Viejo (4 Nächte), weiter mit 2x Bus
    • La Fortuna (3 Nächte), weiter mit Minivan 
    • Santa Teresa (4 Nächte), weiter mit Minivan 
    • Airport San José (1 Nacht, optional)

    Route: Nur Pazifik & Inland

    • Airport San José (1 Nacht), weiter mit Bus
    • Santa Teresa (4 Nächte), weiter mit Minivan
    • Uvita (4 Nächte), weiter mit Minivan oder Bus
    • Puerto Jiménez/Corcovado (3 Nächte), weiter mit Bus
    • Airport San José (1 Nacht)

    Ähnliche (etwas sportlichere) Routen für den Mietwagen findest du in unserem Blogartikel “2 Wochen Costa Rica Rundreise“.

    Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

    Mehr Informationen

    Route für 3 Wochen Costa Rica Backpacking

    Route: Karibik, Pazifik & Inland

    • Airport San José (1 Nacht), weiter mit Bus
    • Santa Teresa (5 Nächte), weiter mit Minivan
    • Uvita (4 Nächte), weiter mit Minivan oder Bus
    • Puerto Jiménez/Corcovado (4 Nächte), weiter mit Bus
    • San José (1 Nacht), weiter mit Bus Autotransportes MEPE
    • Puerto Viejo (5 Nächte), weiter mit Bus
    • Airport San José (1 Nacht)

    Eine ähnliche (aber sportlichere) Route für den Mietwagen findest du in unserem Blogartikel “3 Wochen Costa Rica Rundreise“.

    Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

    Mehr Informationen
  • Anreise, Einreise & Visum

    Tipps zur Anreise nach Costa Rica

    Von allen großen deutschen Flughäfen aus kannst du nach San José fliegen, es gibt sogar Direktflüge (14h). Ansonsten hast du 1-2 Zwischenstopps.

    Spar-Tipp: Flüge nach Panama City sind meist deutlich günstiger als nach Costa Rica. Oft lohnt es sich, einzelne Flüge nach Panama City und dann weiter nach San José zu buchen. Ist zwar mehr Aufwand, aber preislich kann sich das lohnen.
    Tipp 2: Der Flughafen in San José ist oft unterbesetzt. Plane genug Zeit ein beim Rückflug (mind. 3h). Wir hätten fast unseren Flug verpasst.

    >>> Zur Flugsuche*


    Einreise & Visum

    Für Costa Rica benötigst du kein Visum für die ersten 3 Monate. Für die Einreise ist also lediglich ein Reisepass nötig, der für die Dauer der Reise noch gültig ist. Beachte aber, dass du bei Transit über die USA ein ESTA beantragen musst.

    Du solltest ebenfalls die aktuellen COVID-Regelungen beachten. Bei uns gab es keine Einreisebeschränkungen. Aktuelle Infos findest du beim Auswärtigen Amt.

    Beste Reisezeit

    Wann ist die beste Reisezeit für eine Costa Rica Backpacking-Rundreise?

    In Costa Rica gibt es keine Jahreszeiten, sondern nur eine Trocken- und Regenzeit. Diese variiert je nach Region bzw. Küste (Karibikküste, Hochland/Inland & Pazifikküste).

    • Pazifikküste (Uvita, Nicoya- & Osa-Halbinsel): Hier gibt es eine eindeutige Trockenzeit von Dezember bis April. Je südlicher du bist, desto länger dauert aber die Regenzeit. Meist regnet es in der Regenzeit nachmittags.
    • Karibikküste (Tortuguero, Puerto Viejo, Cahuita): Hier kann es das ganze Jahr über regnen, vor allem in Tortuguero. Es gibt keine klare Trocken- oder Regenzeit.
    • Hochland/Inland (San José, La Fortuna, Monteverde): In den Bergen regnen sich die Wolken verstärkt ab. Es herrscht eine längere Regenzeit. Trockenzeit ist nur von Januar bis April. Während der Regenzeit kann es immer regnen, meist aber nachmittags und nachts.

    Fazit: Da du an der Karibikküste das ganze Jahr über eine Regenwahrscheinlichkeit hast, solltest du dich bei der Planung deiner Reise an der besten Reisezeit der Pazifikküste orientieren. Wenn du beim Wetter auf Nummer sicher gehen willst, reise zwischen Januar und April nach Costa Rica. Allerdings ist die Trockenzeit gleichzeitig auch Hochsaison, vor allem rund um Weihnachten und Silvester sind die Preise für Hotels und Mietwagen sehr hoch.

    Wenn du sparen möchtest, kann es sich durchaus lohnen zum Anfang oder Ende der Regenzeit (Mai, Juni, November, Dezember) nach Costa Rica zu reisen, da die Preise deutlich günstiger sind. An der Pazifikküste regnet es während der Regenzeit fast immer nachmittags ab 14-16 Uhr, sodass du vormittags durchaus etwas unternehmen kannst. Auch wenn es regnet, ist es in Costa Rica nicht kalt.

    Unsere Erfahrung im Dezember: Wir waren Anfang Dezember in Costa Rica, da die Preise vor Weihnachten noch ganz okay sind und das Wetter durchgehend gut. Lediglich im Inland hat es immer mal wieder geregnet.

    Sicherheit

    Hinweis: Für diesen Abschnitt haben wir nach besten Wissen und Gewissen recherchiert und unsere Erfahrungen einfließen lassen, jedoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit oder Aktualität der Angaben. Überprüfe deshalb immer auch die Hinweise des Auswärtigen Amts, nach aktuellen Sicherheitshinweisen.


    Ist Costa Rica gefährlich?

    Costa Rica ist für Touristen nicht gefährlich, bis auf wenige Ausnahmen. In der Hauptstadt San José und Limon ist die Kriminalitätsrate erhöht, weshalb du diese Ecken meiden solltest, vor allem nachts. Das historische Zentrum in San José ist für Touristen allerdings sicher, obwohl wir auch hier zwei Reisende getroffen haben, die dort ausgeraubt wurden. Da es in San José nicht wirklich viele Sehenswürdigkeiten gibt, kannst du die Hauptstadt nach deiner Ankunft auch einfach auslassen und sofort weiterreisen.

    In Costa Rica befinden sich insgesamt 16 (teilweise aktive) Vulkane, die allerdings alle überwacht werden. Sollte es zu einem Vulkanausbruch kommen, wird die umliegende Bevölkerung frühzeitig gewarnt. Im “worst case” ist allerdings der internationale Flughafen ein paar Tage gesperrt und es kommt zu Flugausfällen.

    In Costa Rica gibt es zahlreiche wilde Tiere, von denen grundsätzlich aber erst mal keine Gefahr ausgeht. Wichtig ist, dass du keine wilden Tiere, wie Affen oder Faultiere fütterst oder streichelst, wir denken, das sollte klar sein. Schlangen oder auch giftige Frösche stellen noch die “größte” Gefahr dar. Solange du aber keine Frösche fängst oder alleine nachts durch den Dschungel wanderst, ist auch hier die Gefahr sehr gering.

  • Gesundheit, Impfungen & Versicherung

    Hinweis: Für diesen Abschnitt haben wir nach besten Wissen und Gewissen recherchiert, jedoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit oder Aktualität der Angaben. Überprüfe deshalb immer auch die Hinweise des Auswärtigen Amts und des Tropeninstitutes bezüglich empfohlenen Impfungen.


    Gesundheitliche Versorgung

    Wir haben zum Glück während unserer Backpacking-Reise durch Costa Rica nie einen Arzt gebraucht, die medizinische Versorgung ist aber in den größeren Orten gut. In vielen kleineren Touristenorten wie Santa Teresa, Puerto Jímenez oder auch Puerto Viejo gibt es zwar Ärzte, das nächste große Krankenhaus kann aber einige Stunden entfernt liegen.

    Eine Auslandskrankenversicherung solltest du aber auf alle Fälle abschließen, denn deine deutsche Krankenkasse übernimmt keine Kosten, die in Costa Rica entstehen.


    Krankheiten

    Costa Rica ist ein tropisches Land und damit gibt es auch die bekannten Tropenkrankheiten, wie Malaria, Zika oder Dengue. Als Malariagebiete mit geringem Risiko gelten aber nur Regionen nordöstlich von San José, darunter auch La Fortuna. Von einer Malaria Prophylaxe rät aber selbst das deutsche Tropeninstitut derzeit ab. Da es gegen Zika und Dengue keine Prophylaxe gibt, empfiehlt es sich allgemein, Mückenschutzspray zu tragen, sobald man in den Dschungel geht oder nahe am Dschungel sein Hotel hat.


    Impfungen

    Wie in vielen Fernreiseländern, empfiehlt es sich gegen Hepatitis A/B, Tollwut, Tetanus und Typhus geimpft zu sein. Als Gelbfieber-Gebiet gilt Costa Rica nicht. Allgemeine Impfempfehlungen hat das deutsche Tropeninstitut für Costa Rica hier aufgelistet.

    Geld & Kosten

    Währung & Abhebungen

    • Colon oder US-Dollar
    • An jedem Automaten kannst du Colon und US-Dollar abheben.
    • Bei BCR ist das Abheben kostenlos (Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren erhebt, zu unseren Kreditkarten-Empfehlungen)
    • Kartenzahlung an sehr vielen Orten möglich
    • Optimizer-Tipp: Bei Zahlungen ist manchmal der US-Dollar und manchmal der Colon-Kurs besser. Habt deshalb immer beides dabei und prüft vor der Zahlung, welche Währung besser ist und zahlt dann mit dieser.

    Kosten bei Costa Rica Backpacking

    Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Costa Rica ein sehr teures Land für Backpacker ist. Nachfolgend wollen wir dir ein paar konkrete Zahlen geben, damit du die Kosten in Costa Rica besser einschätzen und so gering wie möglich halten kannst.

    Flug & Transport

    Der Flug von Deutschland nach Costa Rica treibt die Kosten für eine Backpacking-Reise in die Höhe. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es drauf an. Busse sind sehr günstig, fahren aber nicht jedes touristische Ziel an. Es gibt auch kleine Minivans, die eher die “Touristenstrecken” fahren, dafür aber auch deutlich teurer sind. Taxis und Uber-Fahrer gibt es nicht in jeder Ortschaft. Die Kosten dafür sind auch nicht gerade günstig.

    • Flug aus Deutschland: ab 700€ (mit Trick über Panama City)
    • Langstrecke:
      • Bus (San José – Puerto Viejo): 10€
      • Minivan (San José – Puerto Viejo): 52€
    • Kurzstrecke:
      • Taxi/Uber: ca. 8-10€ für 15 Min Fahrt

    Unterkünfte

    Die günstigsten Unterkünfte in Costa Rica sind Hostels, doch selbst diese kosten an manchen Orten 30-40€ in einem Schlafsaal. Wer etwas mehr Privatsphäre möchte, muss deutlich mehr hinblättern.

    • Normales Hostel
      • Dorm: 15-45€
      • Doppelzimmer mit Bad: 50-50€
    • Fancy Hostel
      • Dorm: 30-40€
      • Doppelzimmer mit Bad: 80€

    Aktivitäten/Ausflüge

    Leider zahlt man in Costa Rica fast bei jedem Wasserfall und Nationalpark Eintritt, weshalb du auch hier mit einigen Kosten bei deiner Backpacking-Reise rechnen musst.

    • Halbtagestour: ca. 35€
    • Kaffee-Tour: 35€
    • La Fortuna Wasserfall: 17€
    • Nauyaca Wasserfall: 20€
    • Guide für Nationalpark: 20-30€
    • Manuel Antonio Nationalpark Eintritt: 18€
    • Tagestour Corcovado Nationalpark: 130€

    Restaurants & Supermärkte

    Beim Essen gehen in Costa Rica kannst du auf jeden Fall sparen, wenn du in sog. “Sodas” gehst und dir beispielsweise ein “Casado” (große Platte mit Reis, Bohnen, Gemüse und Fisch/Fleisch) bestellst. Dort kosten Gerichte zwischen 7 und 9.

    Teurer wird es, wenn du in touristische Restaurants gehst, dort zahlst du schnell mal 15-20€ für Burger oder Pizza, also wirklich deutsche Preise. Supermärkte sind deutlich teurer als in Deutschland – selbst kochen ist also nur bedingt eine günstige Alternative. In Bäckereien bekommst du oft ein süßes Gebäck oder Brot für 1-4€. Für ein Bier in einer Bar zahlt man in Costa Rica auch schnell mal 5€. Günstig Party machen ist also schwierig ;D

    • Kokosnuss am Strand: 1€
    • Brot in der Bäckerei: 3€
    • Casado im Soda: 7-9€
    • “Fancy Bowl” oder Pizza: 15-20€

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kosten für ein Costa Rica Backpacking wirklich nicht gering sind.

    Eine detaillierte Kostenübersicht für 2 oder 3 Wochen Rundreise mit dem Mietwagen in Costa Rica findest du in unseren Blogartikeln:

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  • Unterkünfte

    Wie bereits bei den Kosten erwähnt, sind die Unterkünfte in Costa Rica nicht gerade günstig. Hier ein paar unserer Favoriten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du mit dem Bus reist, solltest du immer möglichst zentrale Unterkünfte buchen, damit du den Busbahnhof, Touranbieter und die Restaurants zu Fuß erreichen kannst.

    • La Fortuna: Selina La Fortuna* (sehr cooles, modernes Hostel mit Pool, Arbeitsbereich, gemeinsame Aktivitäten/Touren, …)
    • Santa Teresa: Zeneidas Surf Garden* (zentrale Lage, cooles & modernes Hostel mit wunderschönem Garten, große Küche, Yoga-Workshops, perfekt für Surfer)
    • Uvita: Karandi Hostel* (modernes & neues Hostel, Strand fußläufig erreichbar, ebenso wie Restaurants)
    • Puerto Jiménez: Cabinas Jimenez* (preiswerte Hotelzimmer, direkt am Wasser und im Zentrum)
    • Puerto Viejo: La Tribu* (cooles & modernes Hostel, direkt im Zentrum, Strand & Geschäfte zu Fuß erreichbar)

    Fortbewegung vor Ort

    Wie reist man am besten durch Costa Rica?

    Man muss hier ganz ehrlich sagen: Die beste Option das Land zu bereisen, ist mit dem Mietwagen, allerdings ist das auch die teuerste Variante. Je nach Reisezeit kostet ein Mietwagen schnell mal 100€/Tag oder sogar mehr. Für eine günstige Backpacking-Reise solltest du in Costa Rica öffentliche Verkehrsmittel, sprich Busse und Minivans bevorzugen. An vielen Orten wie Santa Teresa oder auch Puerto Viejo kannst du dir dann vor Ort einen Roller leihen, um die Gegend zu erkunden. Aber Achtung: Auch diese sind mit 20-50€/Tag deutlich teurer als in Asien.

    Die Infrastruktur mit Bussen in Costa Rica könnte etwas besser ausgebaut sein, aber wenn du Zeit mitbringst, ist jede Strecke irgendwie machbar. Die günstigen Busse fahren oft nur ab San José, deshalb kann es sein, dass du bei deiner Route über San José fahren musst, außer du nimmst einen teureren Minivan. Die Busse oder Minivans kannst du direkt am Busbahnhof oder online buchen. Einige gute Anbieter haben wir dir etwas weiter unten verlinkt.

    Die Straßen in Costa Rica sind leider relativ schlecht. Es kann auch mal holprig oder ruckelig werden, wenn es über Straßen mit Schlaglöchern oder nicht asphaltierten Straßen geht.

    Costa Rica Roadtrip 2 Wochen

    Costa Rica Roadtrip 2 Wochen


    Bus & Minivan in Costa Rica

    Das Reisen mit dem Bus oder Minivan ist mit Abstand die günstigste Methode, um in Costa Rica zu reisen, vor allem, wenn du alleine reist. Was man allerdings nicht unterschätzen sollte, sind die Preise für Taxis oder Roller vor Ort. Für die meisten Sehenswürdigkeiten wie Nationalparks oder Wasserfälle brauchst du entweder ein eigenes Fahrzeug, ein Taxi oder du musst dich einer geführten Tour anschließen.

    Die günstigste Variante um von A nach B zu kommen sind öffentliche Busse, die allerdings nicht jede touristische Ortschaft anfahren. Die meisten Strecken führen von San José (in der Mitte des Landes) sternförmig in alle Richtungen. Um von der einen Küstenseite zur anderen zu kommen, musst du also immer über San José reisen. Der Busbahnhof befindet beim Terminal 7-10 (in Google Maps öffnen). Um Busse in Costa Rica zu buchen, kannst du entweder direkt am Busbahnhof nachfragen, einige können auch online gebucht werden.

    Für touristische Strecken werden oft keine Busse, sondern Minivans eingesetzt, die beispielsweise einmal täglich die Strecke La Fortuna-Santa Teresa fahren.

    Unsere Tipps & Busanbieter in Costa Rica:

    • Es gibt sehr oft mehrere Orte, die gleich heißen in Costa Rica. Vergewissere dich, dass du den richtigen Ort buchst!
    • Wenn du mit dem Bus reist, solltest du deine Route nicht sportlich planen, da du deutlich langsamer von A nach B kommst als mit dem eigenen Mietwagen.
    • Frage immer bei der Unterkunft um Hilfe, meistens können die Einheimischen bei der Weiterreise behilflich sein.
    • Bookaway: Minivan-Vergleichsportal
    • Rome2Rio: Vergleichsportal Busse & Minivans (oft teurer als direkt am Schalter)
    • Getbybus: Vergleichsportal Busse & Minivans (oft teurer als direkt am Schalter)
    • Grupo Blanco: Busunternehmen
    • Transportes Cobano: Busunternehmen (San José – Santa Teresa/Montezuma)
    • Autotransportes MEPE: Busunternehmen (San José bis Puerto Viejo)

    Mietwagen

    Deutlich teurer, dafür aber komfortabler ist ein eigener Mietwagen in Costa Rica. Wenn du dich für einen Mietwagen entscheidest, aber sparen willst, reise am besten zur Nebensaison, denn in der Hauptsaison (Mitte Dezember bis Ende April) ist dieser oft doppelt so teuer (ab 100€/Tag). Buche dir unbedingt einen SUV, um einfacher und sicherer über Schlaglöcher zu fahren, ein Allrad-Wagen ist nicht notwendig.

    Keine Sorge, falls bei deinem Autovermieter “Dirt Roads” ausgeschlossen sind. Als unbedestigte Straße gilt nicht automatisch jede Schotterstraße, sondern damit sind „nicht staatliche Straßen“ gemeint. Es gibt einige staatliche Schotterstraßen (z.b. auf der Nicoya Halbinsel), die von der Regelung ausgeschlossen sind. Solange die Schotterstraße in Google Maps/Waze (bestes Navi in Costa Rica) eingezeichnet ist, sollte es passen und du darfst die mit dem Mietwagen auch fahren.

    Tipp: Buche deinen Mietwagen aufgrund des Mietwagenmangels unbedingt so früh wie möglich, um hohe Kosten zu vermeiden. Wir buchen unsere Mietwagen bei billiger-mietwagen.de*, weil man dort immer bis zu 24h vorher kostenlos stornieren kann und die besten Preise findet – heißt also kein Risiko für dich, wenn du früh buchst.

    >>> Zur Camper-Suche*
    >>> Zur Mietwagen-Suche*


    Taxi/Uber

    Taxi oder Uber sind eine gute Möglichkeit, um vor Ort von A nach B zu kommen. Die offiziellen Taxen in Costa Rica sind rot, die offiziellen Flughafen-Taxen orange. Beim Taxi muss der Preis pro Fahrt verhandelt werden, außer er macht das Taximeter (María) an. Falls sich ein Taximeter im Auto befindet, solltest du darauf auch immer bestehen, denn meistens sind die Fahrten so günstiger.

    Eine weitere, gute Alternative ist Uber. Die App funktioniert nicht in allen Orten, aber beispielsweise in La Fortuna oder Puerto Viejo. Für eine 15-minütige Fahrt zahlt man im Durchschnitt 8-10€.

    Tipp: Wenn dir der Taxi oder Uber-Fahrer sympathisch erscheint, kannst du ihn auch immer nach der Handynummer fragen und ggf. ihn für einen ganzen Tag buchen, um zu den Sehenswürdigkeiten außerhalb zu kommen.

    Sprache

    • Spanisch ist die offizielle Amtssprache
    • Viele sprechen auch Englisch
    • Gute Grundkenntnisse in Spanisch sind kein MUSS, aber vor allem bei einer Backpacking-Reise von Vorteil
    • Tipp: Ladet euch eine Übersetzungsapp herunter, Google Übersetzer liefert zwar nicht die besten Ergebnisse, funktioniert aber auch offline.

    Internet/SIM-Karte

    • Beste Anbieter: Kölbi & Liberty
    • Relativ teuer: 20€ für 5 GB + 5 GB für Social Apps (Waze ist inkludiert)
    • Für die SIM-Karte müsst ihr in einen offiziellen Shop, aufladen geht fast überall
    • Netzabdeckung ist nicht besonders gut. Sie ist tatsächlich noch schlechter als in Deutschland. Eine SIM-Karte ist dennoch empfehlenswert.

    Essen

    Wie bei den Kosten bereits erwähnt, kannst du in den Local-Restaurants (Sodas) relativ günstig essen. Ein typisches Casado besteht aus Reis, Bohnen, Gemüse, meist Kartoffeln, Nudelsalat und einer Fleisch- oder Fischkomponente. Bei der vegetarischen Variante (eher selten) wird meistens mehr Beilage oder eine gebratene Kochbanane serviert. Die Küche in Costa Rica ist auf jeden Fall sehr reich an Kohlenhydraten und nicht gerade veggie-freundlich. In vielen touristischen Orten gibt es aber auch Restaurants mit vegetarischen/veganen Gerichten.

    Eine Snack-Option sind auch immer Supermärkte, von denen es in jeder Ortschaft viele gibt. Die Preise dort sind höher als bei uns in Deutschland, v.a. für Obst und Gemüse. Das hat uns ehrlich gesagt sehr verwundert, denn in Costa Rica wachsen die leckersten Sachen auf dem Baum, doch die Preise dafür sind relativ hoch, selbst auf einem lokalen Bauernmarkt (Ananas: 3€, Mango: 1,50-2€/Stück).

    Wir haben uns mittags als Snack auch einfach ein Brot in der Bäckerei geholt und einen Aufstrich im Supermarkt. Leider sind die Backwaren (auch wenn es ein ganz normales Brot ist) immer leicht süß und labbrig, aber gut, wir sind in Bezug auf Brot in Deutschland auch sehr verwöhnt.

    Packliste

    Damit du bei deinem Backpacking-Abenteuer nach Costa Rica nichts vergisst, haben wir extra einen Blogartikel mit einer perfekten Costa Rica-Packliste geschrieben.


    Drohne fliegen in Costa Rica

    Drohne fliegen in Costa Rica ist erlaubt und auch gar kein Problem. Man muss sie vor der Einreise nicht registrieren und wir haben auch sehr selten ein Drohnen-Verbotsschild gesehen. Du kannst deine Drohne also ohne Probleme nach Costa Rica mitnehmen.

    Reisepodcast & Videos zu Costa Rica

    Noch mehr Tipps und Eindrücke zu Costa Rica bekommst du in unseren Podcastfolgen oder YouTube-Videos.


    Costa Rica: Das hätten wir gerne vorher gewusst 

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    Tierwelt in Costa Rica

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