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Great Ocean Road Reiseguide: Highlights, Karte, Stopps

Zwölf Apostel, Loch Ard Gorge, Bells Beach: Entlang der Great Ocean Road in Australien gibt es einiges zu erleben. Ich habe die Sehenswürdigkeiten für dich gecheckt und zeige dir, was du nicht verpassen darfst und was du dir sparen kannst.

Great Ocean Road Australien Blick auf die Küste
Hey Isa Autorenbox

Hier schreibt Isa!

Mit Kamera im Gepäck hat Isa Australien erkundet und es zu einem ihrer Lieblings-Reiseziele erkoren. Sie gibt dir hier ihre persönlichen Highlights und wie du das Land wie ein echter Entdecker erlebst.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Was macht die Great Ocean Road so besonders?

  • Was erwartet dich? Rund 240 Kilometer Küstenstraße mit Steilklippen, Regenwald und den Zwölf Apostel. Unterwegs habe ich sogar wilde Koalas gesehen.
  • Lohnt sich die Great Ocean Road? Für mich ein klares Ja, wenn du Küste, kurze Wanderungen und Tierbeobachtung magst und nicht nur durchrauschen willst.
  • Wie viele Tage? Ich finde 2 bis 3 Tage ideal, so fährst du entspannt, schaffst die Highlights und baust noch kleine Wanderungen ein.
  • Unsere Unterkunftsempfehlung: Ich mochte das Port O’Call Motel in Port Campbell, ruhige Lage mit eigener Küchenzeile und nur kurze Wege zu den Zwölf Apostel.

Anreise & Fortbewegung

Anreise zur Great Ocean Road:

  • Die Great Ocean Road kannst du in beide Richtungen fahren, je nach Reiseroute und Startpunkt
  • Klassiker: Start in Torquay, rund 1,5 Stunden von Melbourne, dann Ost nach West Richtung Warrnambool
  • So liegt die Küste links: bessere Ausblicke und leichtere Stopps an den Parkplätzen. Ich würde so fahren, wenn du in Melbourne startest
  • Von West nach Ost (Start in Warrnambool, Richtung Melbourne) bietet sich an, wenn du vorher über den Grampians National Park oder Adelaide kommst
  • Beide Varianten sind gut machbar: die Straße ist durchgehend asphaltiert und hervorragend ausgeschildert
  • Flughafen: Melbourne (MEL) (Flug finden)
  • Anreise mit eigenem Auto oder Mietwagen möglich

Parken an der Great Ocean Road:

  • Die meisten Lookouts haben kostenlose Parkplätze, in Spitzenzeiten schnell voll
  • Gelbe Linien und „No Stopping“ strikt einhalten, dort wird kontrolliert
  • Tanken: regelmäßig auffüllen. Gute Stopps: Torquay, Lorne, Apollo Bay, Port Campbell
  • 24-Stunden-Stationen sind selten

Fortbewegung:

  • In Australien gilt Linksverkehr
  • Am Kreisverkehr im Uhrzeigersinn fahren. Vorfahrt hat der Verkehr rechts und wer schon drin ist
  • Tempo: oft 80 km/h außerhalb, 50 bis 60 km/h in Orten. Schilder beachten
  • Blitzer sind häufig

Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: Dezember bis Februar
  • Günstige Nebensaison: März bis Mai sowie September bis November
Unterstützung Danke

Unsere Tipps helfen dir?

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Hoteltipps

Für die Nacht an den Zwölf Apostel suchst du am besten eine Unterkunft in Port Campbell, von dort bist du in wenigen Minuten an der Küste und sparst dir morgens die Anfahrt. Ich habe dort selbst übernachtet und zeige dir meinen Favoriten.


mittelpreisig mittelpreisig Meine Wahl: Port O‘ Call Motel

Das Port O’Call Motel in Port Campbell liegt nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum und der Küste entfernt und ist deshalb ein perfekter Zwischenstopp entlang der Great Ocean Road. Die Unterkunft ist ruhig gelegen und bietet gemütlich eingerichtete Zimmer mit allem, was man für eine Nacht (oder zwei) braucht.

  • nett und modern eingerichtete Zimmer
  • eigene Küchenzeile in jeder Unterkunft
  • kostenlose Parkplätze direkt vor dem Zimmer
  • kleiner, gepflegter Gartenbereich zum Entspannen
  • kurze Wege zu Restaurants, Cafés und den Twelve Apostles

Was vorab buchen?

Attraktion/TourPreisTickets/Buchung
Tour entlang der Great Ocean Road (wenn kein Mietwagen)ab 77€zur Tour
Robben-Tour mit dem Kajakab 55€zur Tour
Wildlife-Tour in der Dämmerungab 53€zur Tour
2-stündiger Surfkurs ab 47€zum Kurs

Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.

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Weitere Tipps

Damit du deine Reise entlang der Great Ocean Road noch besser planen kannst, haben wir alle weiteren Tipps zu Sim-Karte, Geld abheben und vielem mehr in einem separaten Australien-Artikel für dich zusammengefasst.

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Und damit du an der Great Ocean Road auch nichts vergisst, findest du hier die perfekte Australien-Packliste. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF runterladen und ausdrucken.

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Karte mit allen Great Ocean Road Sehenswürdigkeiten

Welche Spots an der Great Ocean Road echte „Highlights“ sind, was sich als Stopp „Lohnt“ und was ich nur als „Optional“ einstufe, siehst du direkt in der Tabelle. Zur besseren Orientierung habe ich dir außerdem alle Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road in Australien in die Karte mit allen Sehenswürdigkeiten eingetragen.

Highlight
➔ darfst du nicht verpassen
Lohnt sich
➔ ganz cool als Stopp
Optional
➔ nur wenn du Zeit hast
3. Loch Ard & Thunder
4. 12 Apostels
9. Erskine Falls
10. Kalimna Falls
1. The Grotto
2. London Bridge
5. Maits Rest Walk
6. Apollo Bay/Mariners
7. Kennet River
8. Lorne
11. Aireys Inlet
13. Bells Beach
12. Memorial Arch
14. Swell Foods Café
15. Torquay

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

Map

Klicke auf den Button, um die interaktive Karte von Google Maps zu laden.

Mehr Informationen
So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Sehenswürdigkeiten entlang der Route

Die Sehenswürdigkeiten entlang der Great Ocean Road zeigen Australiens Küste mit rauen Klippen und stillen Regenwaldpfaden von ihrer schönsten Seite. Hier findest du die besten Stopps entlang der Route.


Lohnt sich

1. The Grotto

The Grotto liegt zwischen Port Campbell und Warrnambool und ist ein kurzer Halt an der Great Ocean Road. Über eine Treppe kommst du hinunter zu einem natürlichen Felsenbogen, durch den du direkt aufs Meer blickst. Darunter sammelt sich das Wasser in einer Vertiefung, die je nach Gezeiten ganz anders wirkt.

Ich fand genau diesen Wechsel spannend: Bei niedrigem Stand siehst du das Becken klar, bei höherem spritzt die Gischt bis ans Geländer. Für mich lohnt der Abstecher, weil er keine halbe Stunde dauert und sich leicht in die Fahrt einbauen lässt. Feste Schuhe sind sinnvoll, die Stufen werden nass und rutschig.

Mein Tipp: Früh am Tag oder gegen Abend bist du oft fast allein.


Lohnt sich

2. London Bridge

Westlich von Port Campbell liegt mit London Bridge eine der bekanntesten Felsformationen an der Great Ocean Road. Der Felsbogen war früher über einen natürlichen Übergang mit dem Festland verbunden, bis dieser 1990 einstürzte und zwei Besucher auf dem abgetrennten Teil per Hubschrauber gerettet werden mussten. Mich hat genau diese Geschichte neugierig gemacht.

Vom Parkplatz führen zwei kurze Wege zu Aussichtspunkten: Oben bekommst du den besten Blick auf die Felsbögen, unten kommst du näher ans Meer. Der Weg ist nicht barrierefrei, teils uneben und stellenweise schmal. Für den Halt reichen 15 Minuten, ein kurzer Zwischenstopp lohnt sich hier aber auf jeden Fall.

Mein Tipp: Wenn du Zeit hast, hängst du westlich noch die Bay of Islands dran, Kaffee und Snacks gibt es in Peterborough.


Highlight

3. Loch Ard & Thunder

Loch Ard Gorge gehört für mich zu den absoluten Highlights der Great Ocean Road und liegt nur wenige Minuten von den Twelve Apostels entfernt. Benannt ist die Schlucht nach dem Schiff Loch Ard, das 1878 vor dieser Küste verunglückte. Nur zwei Menschen überlebten, Tom Pearce und Eva Carmichael, und Informationstafeln am Strand erzählen ihre Geschichte.

Vom Parkplatz führen mehrere kurze Wege zu den Aussichtspunkten, ein Pfad zweigt ab zur Thunder Cave, einer schmalen Felsspalte, in die das Meer mit voller Wucht drückt. Wenn die Wellen aufprallen, spürst du die Erschütterung bis zum Geländer. Der Abschnitt ist gesichert, trotzdem solltest du auf festen Stand achten, die Gischt erreicht dich schnell.

Mein Tipp: Verbinde beide Orte und komm frühmorgens oder am späten Nachmittag, dann ist weniger los. Trinkwasser und Toiletten gibt es direkt am Parkplatz.


Highlight

4. 12 Apostels

hinweis
hinweis

Der Besuch ist kostenlos 🙂

Tour
Tour

Du bist in Melbourne und möchtest die Highlights im Rahmen einer Tour erkunden? Hier kannst du vorab buchen!

Die Twelve Apostles sind DER Klassiker der Great Ocean Road und ein echtes Must-See. Auf Fotos siehst du sie ständig, doch vor Ort wirkt der Anblick trotzdem besonders. Die Aussichtsplattform hat mich überzeugt, modern gestaltet und trotzdem unauffällig in die Landschaft gesetzt. Von hier hast du einen freien Blick auf die Steilküste und die vorgelagerten Felsen, die je nach Licht ganz anders aussehen.

Der Weg vom Parkplatz ist kurz und gut befestigt, an windigen Tagen pfeift es oben aber heftig, pack also eine Jacke ein. Kommst du früh, erwischst du die ersten Sonnenstrahlen über dem Meer, bevor die Busse eintreffen. Danach bin ich weiter zu den Gibson Steps gefahren. Von unten wirken die Felsen massiver und du spürst, wie hoch diese Küste ist. Dieser Strandabschnitt hat mir auf der ganzen Strecke am besten gefallen.

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Lohnt sich

5. Maits Rest Walk

Strecke & Höhenmeter
Strecke & Höhenmeter

0,8 km, 19 m

Dauer
Dauer

30 bis 45 Minuten

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Mitten im Great Otway National Park versteckt sich der Maits Rest Rainforest Walk. Der Rundweg ist knapp einen Kilometer lang und führt durch dicht bewachsenen Regenwald. Schon nach wenigen Schritten stehst du zwischen riesigen Farnen und jahrhundertealten Baumstämmen, der Boden ist weich und riecht nach Holz. Den Kontrast zur Küste der Great Ocean Road mochte ich besonders, hier ist alles grün, ruhig und fast ein bisschen mystisch.

Der Weg ist gut ausgeschildert und teils mit Holzstegen versehen, aber nicht barrierefrei und bei Regen rutschig. Plane 30 bis 45 Minuten ein. Parken kannst du direkt am Einstieg, Toiletten gibt es keine, die findest du erst wieder in Apollo Bay. Maits Rest ist ein lohnender Abstecher, der die Fahrt angenehm unterbricht.

Mein Tipp: Komm früh, wenn noch Nebel zwischen den Bäumen hängt.


Lohnt sich

6. Apollo Bay/Mariners

Strecke & Höhenmeter
Strecke & Höhenmeter

6,6 km, 243 m

Dauer
Dauer

2–2,5 Stunden (Hin-& Rückweg)

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Etwa auf halber Strecke der Great Ocean Road liegt Apollo Bay, einer dieser Orte, an denen du gern kurz stoppst oder spontan über Nacht bleibst. Der Ort ist überschaubar, und genau das macht den Charme aus: breiter Strand, kleiner Hafen, entspannte Stimmung.

Etwas oberhalb führt ein kurzer Pfad zum Mariners Lookout, von wo sich der Blick über die Bucht, die geschwungene Küste und bei klarer Sicht bis zu den Otway Ranges öffnet. Für einen entspannten Zwischenstopp mit Meerblick finde ich Apollo Bay lohnenswert, bevor die Route weiter in den Regenwald des Great Otway National Park führt.

Touren & Lookout
  • Robben-Tour mit dem Kajak: Im Marengo Marine Sanctuary besuchst du rund 150 Robben und schaust ihnen beim Spielen und Tauchen zu. Hier vorab buchbar.
  • Wildlife-Tour durch die Dämmerung: Ein ortskundiger Guide zeigt dir Emus, Koalas, Kängurus, Wallabys und mehr. Hier vorab buchbar.
  • Mariners Lookout: Entweder zu Fuß vom Ort (45 Minuten bergauf) oder rund 5 Minuten mit dem Auto bis zum kleinen Parkplatz, von dort ein kurzer Pfad über grasbewachsene Hügel.
  • Pause im Ort: Kaffee an der Hauptstraße oder Fish & Chips mit Blick aufs Wasser.

Lohnt sich

7. Kennet River

Strecke
Strecke

Gesamte Strecke 15 km (Teilstrecke reicht!)

Dauer
Dauer

Je nach Strecke 30–60 Minuten

Schwierigkeit
Schwierigkeit

leicht

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Zwischen Lorne und Apollo Bay zählt Kennett River zu den bekanntesten Orten Australiens, um Koalas in freier Wildbahn zu sehen. Gleich hinter dem kleinen Caravan Park beginnt der Koala Walk entlang der Grey River Road, schmal, aber gut begehbar. Mit etwas Geduld entdeckst du die Tiere hoch oben in den Eukalyptusbäumen, oft schlafend, manchmal beim Fressen. Ich habe auf den ersten Metern gleich mehrere entdeckt.

Unterwegs begegnen dir außerdem Papageien und Kakadus. Bitte fass die Tiere nicht an und füttere sie nicht, wild lebende Koalas fühlen sich sonst schnell bedrängt. Die Grey River Road ist rund 15 Kilometer lang, die meisten Koalas findest du aber schon auf den ersten ein bis zwei Kilometern, alternativ fährst du sie langsam mit dem Auto ab. Für einen kurzen, lohnenden Tierstopp auf der Great Ocean Road ist Kennett River genau richtig.

Mein Tipp: Komm früh am Morgen oder am späten Nachmittag, dann bist du vor den Tourbussen und die Koalas sind aktiver.


Lohnt sich

8. Lorne

Lorne ist einer der angenehmsten Küstenorte an der Great Ocean Road und liegt eingebettet zwischen Meer und Regenwald. Entlang der Hauptstraße Mountjoy Parade reihen sich Boutiquen, Surfshops, Galerien und Cafés, dazu ein breiter, bewachter Strand zum Schwimmen.

Gleich hinter dem Pier starten mehrere Wanderwege in den Great Otway National Park. Hier lege ich gern eine längere Pause ein, denn Lorne lohnt sich, um die Fahrt mit einem Strandtag oder einem gemütlichen Abendessen zu verbinden.

Aktivitäten & Essen
  • Surfkurs: Ob Anfänger oder geübt, ein Surfkurs gehört in Australien fast dazu. Hier 2-Stunden-Kurs vorab buchbar.
  • Strand & Pier: Der Strand ist breit und bewacht, vom Pier aus kannst du angeln oder Robben beobachten.
  • Wandern: Hinter dem Pier starten Wege in den Great Otway National Park, etwa zu den Erskine Falls oder Phantom Falls.
  • Essen: Modern mit Terrasse und Meerblick ist das Lorne Central an der Hauptstraße; abends gibt es in der Salonika Social Pizzeria Holzofenpizza, gute Drinks und eine lockere Atmosphäre.

Highlight

9. Erskine Falls

Startpunkt
Startpunkt

Parkplatz

hinweis
hinweis

Achtung: Nach starkem Regen kann der Weg rutschig sein!

Im Hinterland von Lorne, nur wenige Kilometer von der Great Ocean Road entfernt, stürzen die Erskine Falls rund 30 Meter in die Tiefe. Dieses Highlight solltest du auf einer Great-Ocean-Road-Fahrt nicht auslassen. Schon vom oberen Aussichtspunkt blickst du auf die Fallkante und das grüne Tal, wer näher ran will, nimmt die steile Treppe zum unteren Aussichtspunkt.

Von dort schaust du frontal auf den Wasserfall, umgeben von Farnen und moosbewachsenen Felsen. Dieser Blick hat mich am meisten begeistert. Der Abstieg dauert wenige Minuten, der Rückweg ist dafür steil, geh ihn langsam an. Nach Regen wirkt der Wasserfall noch eindrucksvoller. Parkplätze gibt es direkt am Einstieg, die Straße dorthin ist asphaltiert und gut ausgeschildert, und in Lorne legst du danach eine Café-Pause ein.

Hintergrund rot

Highlight

10. Kalimna Falls

Strecke & Höhenmeter
Strecke & Höhenmeter

8,2 km, 226 m

Dauer
Dauer

2–2,5 Stunden

Schwierigkeit
Schwierigkeit

mittel

Mehr Infos
Mehr Infos

zur Wanderung

Tief im Great Otway National Park versteckt, sind die Lower und Upper Kalimna Falls ein echtes Muss für alle, die gern wandern. Der Einstieg liegt am Sheoak Picnic Area, rund zehn Minuten vom Ortszentrum, von dort führt die Tour etwa acht Kilometer durch dichten Wald voller Farne, Moos und hoher Eukalyptusbäume. Zuerst erreichst du die Lower Kalimna Falls, wo das Wasser wie ein Vorhang über eine Felswand fließt.

Das Stück hinter dem Wasserfall war mein persönliches Highlight der Wanderung. Weiter geht es leicht ansteigend zu den Upper Falls, ohne schwierige Passagen. Plane rund zwei bis zweieinhalb Stunden ein, gute Schuhe und genug Wasser sind wichtig, denn unterwegs gibt es keine Versorgung. Die Kalimna Falls sind weniger besucht und genau richtig, wenn du Bewegung und die stille Seite des Parks suchst.


Lohnt sich

11. Aireys Inlet

Der kleine Küstenort Aireys Inlet zwischen Anglesea und Lorne eignet sich perfekt für einen entspannten Zwischenstopp an der Great Ocean Road. Bekannt ist er vor allem für den weiß-rot leuchtenden Split Point Lighthouse, der über den Klippen thront und einen weiten Blick über die Küste freigibt.

Von der Aussichtsplattform schaust du auf die felsige Küstenlinie, das türkisfarbene Meer und kreisende Seevögel. Am Leuchtturm bin ich länger geblieben als geplant. Für eine ruhige Pause mit Aussicht und einem Café am Meer ist Aireys Inlet ein lohnender Halt.

Leuchtturm & Umgebung
  • Split Point Lighthouse: Der weiß-rot leuchtende Turm steht über den Klippen, von der Plattform hast du einen weiten Küstenblick. Zum Standort.
  • Reef Lookout: Alternativer Aussichtspunkt mit Blick auf den Leuchtturm. Zum Standort.
  • Turm-Besichtigung: Bei einer geführten Tour kannst du den Leuchtturm auch von innen sehen, rundherum führen kurze Klippen-Spazierwege.
  • Strand: Direkt unterhalb liegt ein kleiner Strandabschnitt, bei Ebbe gut zugänglich.
  • Pause: Die Lighthouse Tea Rooms sind beliebt für Kaffee und Kuchen mit Meerblick.

Optional

12. Memorial Arch

Der Memorial Arch bei Eastern View markiert den offiziellen Beginn der Great Ocean Road, bei dieser Fahrtrichtung also das Ende. Der hölzerne Torbogen mit der bronzenen Soldatenstatue erinnert an die Bauarbeiter, die die Straße nach dem Ersten Weltkrieg in Handarbeit errichteten, damals als Gedenkprojekt für die Gefallenen.

Neben der Straße gibt es Parkplätze und einen kleinen Infobereich mit Tafeln und Baufotos, der Strand liegt wenige Schritte entfernt. Ich habe hier nur kurz für ein Foto gehalten. Viel mehr als ein kurzer Fotostopp ist der Bogen nämlich nicht, deshalb nimmst du ihn vor allem mit, wenn du ohnehin Zeit für das erste oder letzte Meerfoto der Route hast.

Mein Tipp: Morgens ist wenig los und das Licht fällt schön durch den Bogen, den Parkplatz fährst du langsam an, er liegt direkt in einer Kurve.


Lohnt sich

13. Bells Beach

Bei Torquay, am östlichen Beginn der Great Ocean Road, wartet mit Bells Beach einer der berühmtesten Surfstrände. Seit den 1960er-Jahren wird hier der Rip Curl Pro ausgetragen, einer der bekanntesten Surfcontests der Welt, und auch sonst warten fast immer Surfer auf die nächste Welle. Der Strand liegt unterhalb steiler Klippen. Von oben siehst du die ganze Bucht und die gleichmäßigen Wellenlinien, die Bells Beach so bekannt gemacht haben.

Von den Klippen hätte ich den Surfern stundenlang zusehen können. Früh am Morgen liegt eine besondere Ruhe über der Bucht, und auch zum Sonnenuntergang lohnt der Abstecher. Für Surf-Fans rentiert sich der Stopp besonders, denn Bells Beach ist kein typischer Badeort, sondern gelebte Surfkultur. Torquay mit Cafés und Surfshops liegt nur wenige Minuten entfernt.



Optional

14. Swell Foods Café

Swell Foods & Coastal Catering liegt in Jan Juc, nur ein paar Minuten von Torquay und Bells Beach entfernt. Das Café ist modern, aber unaufgeregt, es gibt guten Kaffee, hausgemachtes Brot und eine kleine, saisonale Karte mit Frühstücks- und Lunchgerichten. Innen ist es warm und hell, draußen stehen ein paar Tische mit Blick ins Grüne.

Das Café ist kein Pflichtstopp, aber wenn du ohnehin eine Pause oder ein Frühstück brauchst, kommst du hier entspannt an, bevor es weitergeht. Ich habe den Flat White vor der Weiterfahrt sehr genossen.

Mein Tipp: Erst gemütlich bei Swell Foods frühstücken, dann die fünf Minuten rüber zum Bells Beach fahren und den Surfern zusehen.


Optional

15. Torquay

Am östlichen Ende der Great Ocean Road markiert Torquay je nach Fahrtrichtung den Start- oder Endpunkt der Strecke. Der Ort steht ganz im Zeichen des Surfens, Bells Beach ist nur wenige Minuten entfernt und entlang der Hauptstraße reihen sich Surfshops und Läden rund ums Beachlife.

Zum Sightseeing gibt es hier wenig, aber wenn du den Trip entspannt beginnen oder ausklingen lassen willst, bummelst du durch die Läden und machst eine optionale Essenspause. Ich habe den Stopp vor allem zum Durchatmen nach der Strecke genutzt.

Shoppen & Essen
  • Lokale Mode: Im Outlet von Ghanda Clothing Torquay findest du lässige, schlichte australische Mode.
  • Gypsy Burger: Frische, hausgemachte Burger. Zum Standort.
  • Ginger Monkey Café: Richtig guter Kaffee und leichte Gerichte. Zum Standort.
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