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Die 25 coolsten Sehenswürdigkeiten in Schottland [mit Karte]

Die Sehenswürdigkeiten in Schottland reichen von der wilden Natur der Highlands über die Inseln bis zu jahrhundertealten Burgen, was die Planung schnell aufwendig macht. Deswegen habe ich alle Spots nach Priorität sortiert und in eine Karte eingetragen, damit du deine Route in Ruhe planen kannst.

Schottland Sehenswürdigkeiten

Karte mit allen Schottland Sehenswürdigkeiten

Damit du bei der Planung nicht jeden Ort einzeln abwägen musst, habe ich alle Schottland Sehenswürdigkeiten für dich vorsortiert. In der Tabelle siehst du auf einen Blick, was ein echtes „Highlight“ ist, was sich als Stopp „lohnt“ und was ich nur als „Optional“ einordne. Zusätzlich habe ich alle Spots in eine Karte eingetragen, damit du direkt weißt, wo sie liegen.

Schottland Sehenswuerdigkeiten Karte 01

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

Sehenswürdigkeiten in der Natur

Schottland, das Land auf der britischen Insel steht für herrliche Natur, so weit das Auge reicht. Weite, nahezu unberührte Täler in den Highlands, menschenleere Strände und schroffe Küstenstreifen, geheimnisvolle Seen und idyllische Täler. Alles ist bestimmt von reichlich Regen, starkem Wind und spektakulären Sonnenuntergängen.


Highlight

1. Loch Ness

Infos

  • Inverness
  • Loch Ness Centre & Exhibition: wechselnde Öffnungszeiten
  • Erwachsene ab £14,35 (ca. 17€) / Kinder (6-15 J.) ab £11,65 (ca. 13,50€)
  • weitere Infos

Der Loch Ness liegt in den schottischen Highlands und ist vor allem für seinen Mythos bekannt. Seit Jahrhunderten erzählen sich Menschen Geschichten von einem aalförmigen Wesen, das in der Tiefe leben soll. Mit rund 230 Metern ist der See tatsächlich ungewöhnlich tief für ein schottisches Loch, was die Legende bis heute am Leben hält.

Ich habe extra bei Drumnadrochit gestoppt, das Zentrum des Nessie-Tourismus am Westufer, und habe mir das Loch Ness Centre and Exhibition angesehen. Das interaktive Museum erzählt die Geschichte des Sees ziemlich anschaulich. Der See gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schottlands und darf auf keiner Highlands-Route fehlen.


Highlight

2. Old Man of Storr

Infos

  • Isle of Skye
  • Wanderung
  • 45 min – 1,5 h
  • 5,5 km
  • 360 hm
  • mehr Infos

Die Felsnadel Old Man of Storr steht im Norden der Isle of Skye und ist schon von der Straße aus zu sehen. Sie ist rein natürlich entstanden und bildet den Abschluss eines langen Felsgrats. Vom Wanderparkplatz an der A855, rund 10 Kilometer nördlich von Portree, führt der Weg nach oben, das Parken ist kostenlos, alternativ kommst du mit dem Bus 57 aus Portree hin.

Ich war vor acht Uhr oben und hatte den Blick über die Ebene fast für mich allein, spätestens ab Mittag wird es am Grat deutlich voller. Für mich ein Must-See auf Skye, weil kaum ein anderer Ort die Landschaft der Insel so gut zeigt.


Highlight

3. Fairy Pools

Infos

  • Isle of Skye
  • Wanderung
  • 1,5 h
  • 3,7 km
  • 122 hm

Am Fuße der Black Cuillins findest du die Fairy Pools. Die Pools sind eine Kette aus kleineren und größeren Wasserfällen, Kaskaden und Becken, verteilt über ein paar Kilometer. Nach einer Sage der Einheimischen leben hier Feen, und im Wasser spiegeln sich Felsen und Farben, die es smaragdgrün bis türkis wirken lassen.

Empfehlen kann ich dir den 3,7 Kilometer langen Hin- und Rückweg zu den Pools, unweit von Portree, moderat und in gut 1 bis 1,5 Stunden zu schaffen. Plane mit Anfahrt rund einen halben Tag ein, dann bleibt Zeit für Fotos an den unteren Becken. Diese Sehenswürdigkeit in Schottland gehört meiner Meinung nach zu den Highlights auf der Isle of Skye.

Map

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Lohnt sich

4. Neist Point

Highlights:

  • Leuchtturm
  • Wanderung
  • westlichster Punkt der Isle of Skye
  • Steilklippen
  • Vogelbeobachtungen
  • Google Maps hier

Ganz im Westen der Isle of Skye trifft am Neist Point eine Steilküste auf das offene Meer. Es ist der westlichste Punkt des Vereinigten Königreichs, den du mit dem Auto erreichst, und am Ende der Landzunge steht ein typisch schottischer Leuchtturm, der seit 1909 in Betrieb ist. Zwei Wege stehen dir offen: der Spaziergang hinunter zum Leuchtturm oder der Abstecher seitlich entlang der Klippen. Mich hat der seitliche Pfad deutlich mehr überzeugt.

Von dort entsteht der bekannte Blick auf die Landzunge. Unterwegs kreisen Seevögel wie Basstölpel über den Buchten, mit Glück tauchen Delfine und selten Orcas auf. Für die Anfahrt über schmale Straßen brauchst du Geduld, als Stopp auf einer Skye-Runde lohnt sich der Abstecher aber.


Lohnt sich

5. Kilt Rock

Highlights:

  • Mealt Fall Wasserfall
  • Steilklippen
  • Wanderung

Vor Millionen Jahren floss Lava zwischen den Sandstein an der Ostküste der Isle of Skye und erkaltete dort, wodurch der Kilt Rock entstand. Seinen Namen hat die ungewöhnliche Felsformation vom Tartan-Muster des Schottenrocks, dem die Streifen im Gestein ähneln. Seefahrern diente der Fels lange als Landmarke, heute zählt er zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Schottland. Mir hat auf der Plattform eine Viertelstunde gereicht, weil der Wind dort oben ordentlich zieht.

Weit über die offene See ragt die halbrunde Aussichtsplattform, schwindelfrei solltest du also sein. Gleich daneben stürzt der Mealt Fall Wasserfall über die Klippe ins Meer, was den Blick so besonders macht. Auf einer Route durch den Nordosten von Skye ist der Halt einen Stopp wert.


Lohnt sich

6. Isle of Mull

Highlights:

  • Tobermory inkl. Brennerei
  • Eas Fors Wasserfall
  • Duart Castle
  • Nachbarinseln Staffa und Iona

Die Isle of Mull liegt vor der Westküste Schottlands und kombiniert schroffe Klippen, violett blühende Heide und viele Wildtiere mit kleinen Dörfern. Im Hafen von Tobermory, dem größten Ort der Insel, bin ich an farbenfrohen Häuserfronten und kleinen Läden vorbeigekommen, dazu gibt es hier eine der ältesten aktiven Brennereien Schottlands.

Sehenswert sind außerdem der mehrstufige Wasserfall Eas Fors, der ins Meer stürzt, der weiße Strand von Calgary mit türkisem Wasser und das Duart Castle. Von Mull erreichst du zusätzlich die Nachbarinseln Iona und Staffa. Mit Fähre und Anfahrt geht dafür mindestens ein Tag drauf, als Insel-Abstecher an der Westküste lohnt sich Mull aber.


Highlight

7. Loch Lomond

Highlights:

  • Wasserski
  • Kanu fahren
  • Sea Life
  • Bird of Prey Centre
  • Tree Zone Aerial Adventure Course

Als Großbritanniens größter Binnensee ist der Loch Lomond von Bergen umgeben und bekannt für seine gut zugänglichen Ufer. Rund um den See findest du Wassersport sowie ein dichtes Netz an Rad- und Wanderwegen, was ihn zu einem der beliebtesten Naturziele unter den Sehenswürdigkeiten macht.

Familien haben hier gleich mehrere Angebote: Im Sea Life Loch Lomond wartet die größte Haisammlung Schottlands, im Bird of Prey Centre kommst du Greifvögeln nahe, und der Tree Zone Aerial Adventure Course schickt dich über Seilrutschen und Hängebrücken. Hier wurde meine Sehnsucht nach Abenteuer und Adrenalin gestillt. Wenn du nur einen Naturstopp vor den Highlands einplanst, dann diesen.


Highlight

8. Ben Nevis

Infos

  • Fort William
  • ganzjährig Mo-Fr 09:30-16:00 Uhr// Sa-So 09:30-17:00 Uhr
  • Erwachsene £24,96 (ca. 29€) / Kinder (5-17 Jahre) £13 (ca. 15€)
  • Gondelbahn
  • weitere Infos

Höher als der Ben Nevis geht es in Schottland nicht, der Gipfel gehört zur Bergkette der Grampians im Nordwesten der Highlands und ragt über tiefe Gletschertäler und Seen. Vom Gipfel selbst habe ich bei meinem Aufstieg wenig gesehen, weil die Wolken hingen, was hier eher Regel als Ausnahme ist.

Für den Aufstieg nutzen Einsteiger den Mountain Track, erfahrene Bergsteiger nehmen den anspruchsvollen Càrn Mòr Dearg Arête. Ohne Wanderung geht es mit der Nevis-Range-Gondelbahn, die in gut 15 Minuten entlang der Nordwand nach oben fährt und den Blick auf das Great Glen öffnet. Als höchster Berg des Landes zählt der Ben Nevis zu den absoluten Schottland Highlights, plan für den Aufstieg aber einen ganzen Tag ein.


Lohnt sich

9. Yesnaby Klippen

Highlights:

  • Wanderung
  • Vogelbeobachtung
  • Burg Yesnaby

An der Westküste der Orkneyinseln brandet der Atlantik gegen die Cliffs of Yesnaby. Aus dem weichen Sandstein hat das Meer über die Jahre eine Reihe von Felsbögen und Felstürmen geschnitten, die an Skulpturen erinnern. Die bekannteste Nadel trägt den Namen Yesnaby Castle.

Direkt an den Klippen führt der Yesnaby Coastal Walk entlang. Der Spaziergang dauerte bei mir etwa 30 Minuten, der Weg ist gut zu erkennen, teils matschig, mit Holztreppen und einem Bach, den du über Trittsteine querst. Wer ohnehin auf den Orkneyinseln unterwegs ist, für den ist die Küste lohnenswert, als eigene Anreise wird der Aufwand mit Fähre zu groß.

Map

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Lohnt sich

10. Ring of Brodgar

Infos

  • Orkney Inseln
  • ganzjährig, manchmal werden Wege zum Naturschutz geschlossen
  • kostenfrei
  • Steinring mit 104m ø
  • weitere Infos

Mit 104 Metern Durchmesser ist der Ring of Brodgar der drittgrößte Steinkreis Schottlands und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf den Orkneyinseln. Errichtet wurde der prähistorische Steinkreis vermutlich zwischen 2700 und 2000 vor Christus, damals mit 60 Steinen, von denen heute noch 21 stehen.

Wozu die Steine dienten, ist bis heute unklar, was für mich den Reiz des Denkmals ausmacht. Rundherum liegen sanfte Hügel und Seen, die sich für kurze Wanderungen in der schottischen Natur anbieten. Auf einer Orkney-Runde ist der Steinkreis ein guter Zwischenstopp.

Mein Tipp: Ganz in der Nähe liegen die Standing Stones of Stenness, das Hügelgrab Maeshowe und die Steinzeitstadt Skara Brae.


Optional

11. Mull Head Reserve

Highlights:

  • Wanderungen
  • Vogelbeobachtungen
  • Robben und Wale beobachten
  • beeindruckende Landschaften
  • tolle Aussichtspunkte

Das Mull Head Reserve liegt auf den Orkneyinseln und ist vor allem ein Ziel für Wanderer und Vogelfans. Entlang der Klippen führen mehrere gut ausgeschilderte Wanderwege zu Aussichtspunkten über dem offenen Meer, unterwegs siehst du viele Meeresvögel.

In den Gewässern rund um das Reservat tauchen Robben und mit Glück Wale auf, planbar ist das allerdings nicht. Aus Planungssicht ist das eher ein Ziel mit Zeitpuffer, denn die Anfahrt kostet extra Zeit, und ohne Tiersichtungen bleibt vor allem nur die Küstenlandschaft. Wenn deine Tage auf Orkney knapp sind, kommen die anderen Sehenswürdigkeiten zuerst.

Mein Tipp: Nimm eine Karte der Karte der Sehenswürdigkeiten in der Umgebung mit, da es viele Wanderwege und Pfade gibt, die du erkunden kannst.


Highlight

12. Glen Coe

Highlights:

  • Wandern in der Glen Coe-Schlucht
  • „Vale of Tears“ Wasserfall im Tal von Glencoe
  • Skifahren, Snowboarden
  • Glencoe Valley Viewpoint
  • „Three Sisters“- drei Berge
  • Kajak fahren

Glen Coe liegt mitten in den Highlands und wird von hohen Berggipfeln, tiefen Talkesseln und wilden Flüssen geprägt. Wanderer finden hier Routen in allen Längen, besonders beliebt ist der Weg ins Lost Valley. Ich würde für das Tal mindestens einen halben Tag einplanen, allein das Lost Valley kostet je nach Route zwei bis drei Stunden.

Bekanntestes Motiv sind die Three Sisters, drei einander ähnliche Berge direkt an der Straße. Am Nordwestende informiert ein Visitor Centre über die Region und die bewegte Geschichte des Tals, in dem Regierungstruppen unter Führung der Campbells Angehörige des MacDonald Clan ermordeten. Damit gehört das Tal zu den Top-Sehenswürdigkeiten Schottlands und fest in jede Schottland-Route.



Lohnt sich

13. Callanish

Infos

  • Isle of Lewis/Callanish
  • ganzjährig, Besucherzentrum bis 2025 geschlossen
  • kostenfrei
  • Steinkreis mit 11,4m ø
  • weitere Infos

Steinkreise gibt es in Schottland viele, Callanish auf der Isle of Lewis ist der bekannteste davon. Zum Kreis gehören 13 Steine mit einem Monolithen in der Mitte, er misst 11,4 Meter im Durchmesser und wird von fünf kreuzförmig zulaufenden Steinreihen ergänzt. Mich zieht an solchen Orten weniger die Größe als die Machart, hier stehen die Steine zum Beispiel so eng, dass du zwischen ihnen hindurchgehen kannst.

Wie die Blöcke damals hierher kamen, ist bis heute ein offenes Rätsel, die Forschung geht am ehesten von einer Himmelskörper-Beobachtung aus. Das Besucherzentrum war bis 2025 geschlossen, prüf also vorher, ob es wieder offen ist. Für die weite Anreise auf die Äußeren Hebriden brauchst du Fähre und Zeit, wer ohnehin auf Lewis unterwegs ist, für den lohnt der Steinkreis klar einen Stopp.


Hintergrund rot

Burgen, Schlösser und weitere Highlights

Schottland, das Land der Mythen und Legenden, ist reich an imposanten Burgen und romantischen Schlössern. Von den majestätischen Ruinen auf den Hebriden bis zu den gut erhaltenen, prächtigen Schlössern in den Highlands, Schottland bietet eine wahre Schatzkammer historischer Sehenswürdigkeiten. Ich zeige dir, warum diese Orte unverzichtbar auf deiner Reiseroute sein sollten.


Highlight

14. Glenfinnan-Viadukt

Infos

  • Williams
  • täglich 10:15 Uhr + 12:50 Uhr
  • Standard Erwachsene £57 (ca. 67€) / Kinder £33 (ca. 39€)
  • Hogwart Express
  • weitere Infos

Über 21 Bögen und schmale Pfeiler zieht sich das Glenfinnan-Viadukt auf 380 Metern Länge durch die raue Natur der Highlands. Berühmt wurde die geschwungene Brücke als Strecke des Jacobite Steam Train, den viele nur als „Hogwarts Express“ kennen. Täglich fährt der Dampfzug hier unter Volldampf über das Viadukt.

Mir wäre der Stopp ohne Dampfzug zu wenig, das Bild entsteht erst mit der Durchfahrt. Prüf deshalb vorab die Abfahrtszeiten und sei früh am Aussichtspunkt, in der Hauptsaison wird es dort schnell voll. Glenfinnan erreichst du direkt mit dem Auto, alternativ verbindet eine Tour die Zugfahrt mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Highlands (Tickets hier). Ob Harry-Potter-Fan oder nicht, das Viadukt gehört zu den Sehenswürdigkeiten Schottlands schlechthin.


Lohnt sich

15. Glasgow Necropolis

Infos

Hinter der St. Mungo’s Cathedral führt die Seufzerbrücke über einen verborgenen Bach zur Glasgow Necropolis, die in der Stadt noch als Geheimtipp gilt. Vom zugemauerten Eingang der Katakomben steigst du den Hügel der Mausoleen hinauf, oben liegen rund 50.000 Bestattete unter reich verzierten Grabsteinen.

Vorbild für die Anlage war der Pariser Friedhof Père Lachaise, was du an den mausoleenartigen Bauten siehst, die eher an eine kleine Stadt erinnern als an einen Friedhof. Am stärksten fand ich den Blick über Glasgow und die Kathedrale, der von oben ungewohnt wirkt. Ein Rundgang dauert etwa eine Stunde, für Fans alter Friedhöfe lohnt sich die Stunde zwischen zwei Glasgow-Terminen.


Lohnt sich

16. Kelvingrove Gallery

Infos

  • Galsgow
  • Mo-Sa 10:00-17:00 Uhr / So 11:00-17:00 Uhr
  • kostenlos
  • Galerie und Museum
  • mehr Infos

Die Kelvingrove Art Gallery and Museum zählt zu den beliebtesten kostenlosen Sehenswürdigkeiten Schottlands und verfügt über 22 Galerien, in denen über 8000 Objekte ausgestellt sind. Ab der Eingangshalle entscheidest du dich für einen der beiden Flügel, die Sammlungen reichen von Naturgeschichte über Waffen und Rüstungen bis zur Kunst verschiedener Epochen.

Berühmtestes Ausstellungsstück ist Salvador Dalís „Christus des Heiligen Johannes vom Kreuz“. International bedeutsam sind vor allem die Kunstsammlungen, die mehrere Epochen abdecken. An einem sonnigen Tag wäre mir das Haus zu schade, bei schottischem Regen ist es dagegen der naheliegende Plan, weil du hier locker zwei Stunden füllst. Bei einem Stadttag in Glasgow lohnt sich der Besuch deshalb besonders, wenn das Wetter kippt.


Highlight

17. Dunrobin Castle

Infos

  • Golspie
  • abhängig von der Jahreszeit zwischen 10:00-17:00 Uhr
  • Erwachsene £14.00 (ca. 16€) / Kinder £9.00 (ca. 10,50€)
  • Schloss
  • weitere Infos

Türmchen, Erker und hohe Fenster machen Dunrobin Castle eher zu einem französischen Chateau als zu einer schottischen Burg, dabei steht es direkt an der Nordsee im Norden der Highlands. Innen warten 189 Zimmer mit antikem Mobiliar und Ausstellungsstücken, außen Gärten nach dem Vorbild von Versailles.

Stark ist vor allem die Mischung aus Schloss, Gärten und Natur an der Küste, für die du mindestens zwei Stunden einplanen solltest. Wer im Norden Schottlands unterwegs ist, sollte diese Sehenswürdigkeit nicht überspringen, sie zählt zu den schönsten Schlössern des Landes. Mein Favorit ist der Weg durch die Gärten hinunter, weil du das Meer dabei die ganze Zeit im Blick hast.

Mein Tipp: Täglich um halb zwölf und um 14 Uhr zeigt Falkner Andy Hughes in den Gärten seine Flugshow mit Eulen, Falken und Steinadlern.


Highlight

18. Edinburgh Castle

Infos

  • Edinburgh
  • April-Sept. täglich 09:30-18:00 Uhr
  • Erwachsene £19,50 (ca. 22,50€) / Kinder (7-15 Jahre) £15,50 (ca. 18€)
  • Schloss
  • weitere Infos

Hoch über der Altstadt thront das Edinburgh Castle auf dem Castle Rock und ist das bekannteste Wahrzeichen Schottlands. Mich hat vor allem der Blick von den Mauern über die ganze Stadt beeindruckt. Zurück reichen die Anfänge bis ins 12. Jahrhundert, heute siehst du hier die Kronjuwelen Schottlands, den Stone of Destiny und den königlichen Palast.

Punkt ein Uhr mittags wird die One o’clock Gun abgefeuert, davor marschieren die Soldaten auf. Rechne für die Burg mit mindestens zwei Stunden, an der bekanntesten Sehenswürdigkeit Edinburghs stehst du sonst nur in Schlangen. Ich würde dir einen geführten Rundgang empfehlen, um mehr Hintergrundinformationen zu bekommen (Tickets hier). Bei einem Schottland-Besuch führt an dieser Burg kein Weg vorbei.


Lohnt sich

19. Calton Hill

Highlights in der Umgebung:

  • Galerie Collective
  • National Monument of Scotland
  • Edinburgh Playhouse
  • Broughton Street

Rund 103 Meter hoch liegt der Calton Hill mitten in Edinburgh und ist der bekannteste der sieben Hügel, auf denen die Stadt gebaut wurde. Nach oben brauchst du nur wenige Minuten, dafür bekommst du den ganzen Blick über die Altstadt. Von den Aussichtspunkten in Edinburgh finde ich diese am unkompliziertesten, weil sie ohne Ticket und ohne großen Aufstieg erreichbar ist.

Oben stehen das Nelson-Monument und das Dugald-Stewart-Monument aus dem 18. und 19. Jahrhundert, dazu das alte Stadtobservatorium. Zwischen zwei Terminen in Edinburgh lohnt sich der Aufstieg klar, plane aber nicht mehr als eine halbe Stunde ein.

Mein Tipp: Komm früh am Morgen oder gegen Abend, dann hast du das bessere Licht und deutlich weniger Andrang.

Map

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Optional

20. Stirling Castle

Infos

  • Stirling
  • Hauptsaison 09:30-18:00 Uhr
  • Erwachsene £16 (ca. 18,60€) / Kinder £9,50 (ca. 11€)
  • Schloss
  • weitere Infos

Schon von weitem siehst du Stirling Castle über der Kleinstadt Stirling, die Burg zählt zu den wichtigsten historischen Stätten Schottlands. Zu besichtigen sind der Palast von James V., die Chapel Royal, ein großer Küchentrakt, die Große Halle, das Regimentsmuseum und das nahe Argyll’s Lodging aus dem 17. Jahrhundert.

Über die Wall Walks auf den Burgmauern hast du den Blick über Stadt und Umland. Mich hat dort vor allem der Mauerweg interessiert, Innenräume gleichen sich nach der dritten Burg schnell. Ein Pflichtstopp ist diese Sehenswürdigkeit trotzdem nicht, sie kostet viel Zeit und du kommst in Schottland ohnehin an mehreren Burgen vorbei. Spannend wird Stirling Castle für Geschichtsfans und Familien, für die es hier familienfreundliche Angebote gibt.

Mein Tipp: Nicht weit entfernt liegt das Wallace Monument, das an den schottischen Unabhängigkeitshelden erinnert.


Lohnt sich

21. Urquhart Castle

Infos

  • Inverness
  • Hauptsaison 09:30-18:00 Uhr
  • online Tickets : Erwachsene £13 (ca. 13€) / Kinder £7.80 (ca. 9€)
  • Schlossruine
  • weitere Infos

Vom Urquhart Castle am Westufer des Loch Ness stehen heute nur noch Ruinen, die Ausmaße der Festung lassen sich daran aber gut ablesen. Erhalten sind vor allem der Turm, das Eingangstor und die lange Mauer an der Stirnseite. Rund um die Anlage führt ein geführter Pfad über grüne Wiesen. Schautafeln mit Zeichnungen erklären, wie hier früher gelebt wurde.

Stark ist vor allem die hügelige Lage über dem See, weil Burg und Loch Ness in einem Bild zusammenkommen. Ich fand besonders den Rundweg mit den Schautafeln spannend, weil du die Anlage von allen Seiten siehst. Eine Bootsfahrt zeigt dir das Castle zusätzlich vom Wasser (Tickets hier). Zwischen Inverness und Fort Augustus lohnt sich diese Sehenswürdigkeit in Schottland klar.


Highlight

22. Eilean Donan Castle

Infos

  • Dornie
  • ganzjährig, je nach Jahreszeit 10:00 – 16:00 oder 18:00 Uhr
  • online Tickets: Erwachsene £11 (ca. 12,80€) / Kinder (ab 5 Jahren) £6,50 (ca. 7,60€)
  • Schloss
  • weitere Infos

Kurz vor der Brücke auf die Isle of Skye liegt das mittelalterliche Eilean Donan Castle auf einer kleinen Insel, erreichbar über eine Steinbrücke. Kaum ein Schloss in Schottland gibt ein besseres Foto her, weil hier drei große Seen direkt davor zusammenlaufen. Berühmt wurde die Burg als Schauplatz der „Highlander“-Filme.

Gebaut wurde die Anlage 1220, heute ist sie vollständig restauriert. Innen läufst du durch die meisten Räume und siehst antike Möbel, jakobitische Artefakte, Waffen und Kunst. Rechne mit gut einer Stunde im Inneren und plan davor noch ein paar Minuten auf der Steinbrücke ein, der Blick von dort gefällt mir besonders. Diese Sehenswürdigkeit gehört auf jede Route Richtung Skye.


Lohnt sich

23. Dunvegan Castle

Infos

  • Isle of Skye
  • 1. April -15. Oktober 10:00-15:30 Uhr
  • Erwachsene £16 (ca. 18,60€) / Kinder (5-15 Jahren) £11 (ca. 12,80€)
  • Schloss
  • weitere Infos

Seit dem 13. Jahrhundert wird Dunvegan Castle auf der Isle of Skye immer wieder erweitert und ist damit das älteste durchgängig bewohnte Schloss Schottlands. Bis heute gehört diese Sehenswürdigkeit einer einzigen Familie, dem Clan MacLeod. Sichtbar sind die vielen Bauphasen an der Mischung aus Wehrbau und Wohnhaus.

Besonders gut gefallen mir die Gärten mit zwei Wasserfällen, Laubengängen und einem Seerosenbecken, dort vergeht eine Stunde schnell. In den Räumen hängen große Ölgemälde, dazu sind Clanschätze ausgestellt, das bekannteste Stück ist die Fairy Flag, die sogenannte Feen-Fahne. Etwa zwei Stunden solltest du für Schloss und Gärten einplanen. Wenn du auf Skye unterwegs bist, lohnt sich der Eintritt klar.


Optional

24. Talisker Distillery

Infos

  • Carbost, Isle of Skye
  • Gänzjährig unterschiedliche Öffnungszeiten
  • verschiedene Angebote für Touren
  • Whiskeybrennerei
  • weitere Infos

Gegründet 1831 ist die Talisker Distillery die älteste noch aktive Brennerei auf der Isle of Skye, sie liegt in Carbost am Ufer des Loch Harport. Heute laufen hier rund zwei Millionen Liter Whisky pro Jahr durch die Stills, 2008 wurde der 18-jährige Single Malt zum besten Whisky der Welt gekürt.

Du kannst dich vorab für eine Tour anmelden, sie führt durch Mühlen, Wash Backs und Stills und endet im Lagerhaus bei einem Glas Dram. Überrascht hat mich dabei die Größe der Kupferbrennkessel. Dazu kommen eine Camp Fire Bar und ein großer Shop. Talisker ist die meistbesuchte Whiskybrennerei Schottlands und entsprechend oft ausgebucht, Carbost liegt zudem abseits der Hauptstrecke, interessant wird diese Sehenswürdigkeit deshalb vor allem für Whiskyfans mit Zeitpuffer.


Optional

25. V & A Dundee

Infos

  • Dundee
  • Gänzjährig Do-Mo 10:00-17:00 Uhr
  • kostenlos
  • Museum
  • weitere Infos

Wie eine Felswand am Wasser steht das V&A Dundee am Ufer des Tay und ist eine Außenstelle des Londoner Victoria & Albert Museums. Entworfen hat den Bau der Japaner Kengo Kuma, der bewusst eine Klippenlandschaft nachgebildet hat. Zwei umgedrehte Pyramiden stoßen in der Mitte zusammen und lassen einen Torbogen frei, durch den du auf den Fluss und Richtung Nordsee schaust.

Hinein geht es durch einen höhlenartigen Eingang in eine hohe Halle, eine breite Marmortreppe führt hinauf zu den Ausstellungen. Thema sind Design und Architektur, dazu Mode, Möbel und Arbeiten schottischer Designer. Persönlich reizt mich an dem Haus vor allem die Bauweise. Einen Umweg braucht es dafür aber nicht, Dundee liegt abseits der klassischen Schottland-Routen.

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Reisen zum Nachreisen: 7-14 Tage Schottland

Wenn du jetzt Lust hast einen oder mehrere Orte in Schottland zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

Darin enthalten sind unsere Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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