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Nara Highlights: Die 14 schönsten Sehenswürdigkeiten & Tipps

Die Sehenswürdigkeiten in Nara zählen zu den absoluten Highlights in Japan – perfekt nicht nur für einen Tagesausflug. Ich zeige dir, was du bei deinem Besuch in Nara nicht verpassen solltest. Du findest hier auch eine Karte zur Orientierung und konkrete Tipps zu den wichtigsten Tempeln und Highlights.

Nara Orts-SW Teaser
Moin Autorenbox Lina

Hier schreibt Lina!

Traditionen treffen Moderne, Tempel neben Neon-Lichtern: Japan hat Lina fasziniert. Sie war im Land unterwegs, hat sich Zeit für die Kultur genommen und teilt hier ihre besten Japan-Tipps.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Die sich verbeugenden Rehe und alte Tempelkomplexe sind die Hauptgründe für einen Besuch in Nara.
  • Die ehemalige Kaiserhauptstadt kannst du am besten im Frühling und Herbst bereisen, wenn die Temperaturen mild sind.
  • Für Nara solltest du 1–2 Tage einplanen, um alle Sehenswürdigkeiten in der Stadt zu sehen, ohne gestresst zu sein.
  • Frühmorgens ist das Stichwort in Nara: Entkomme den Massen, indem du ganz früh morgens bereits an den Sehenswürdigkeiten bist.
  • Die meisten Touristen besuchen Nara nur auf einem Tagestrip. Vor allem morgens und abends ist es in Nara deswegen leerer. Ich empfehle dir also, in Nara zu übernachten. Als Unterkunft kann ich dir das Daiwa Roynet Hotel empfehlen.

Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

Damit du einen Überblick über die Lage der einzelnen Sehenswürdigkeiten bekommst, habe ich dir für deinen Besuch in Nara alle Highlights & Tipps in einer interaktiven Japan-Karte abgespeichert.

So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Tempel

Die kleine Stadt Nara auf dem Weg von Osaka nach Kyoto hat vor allem eins zu bieten: historische Tempel. Vor vielen Jahrhunderten war Nara der Hauptsitz des damaligen Kaisers, und so findet man noch heute einige der bedeutendsten und imposantesten Tempelanlagen Japans vor Ort. Nachfolgend liste ich dir die wichtigsten Tempel auf, die du gesehen haben solltest.


Tōdai-ji Tempel

Öffnungszeiten (April-Oktober)
Öffnungszeiten (April-Oktober)

07:30-17:30 Uhr – im Winter kürzere Öffnungszeiten

Eintritt
Eintritt

800 JPY (4,50€)

Tickets
Tickets

vor Ort

hinweis
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Gleich zum ersten Einlass besuchen!

Neben den Rehen gehört der Tōdai-ji für mich ganz klar zu den Highlights in Nara. Der Tempelkomplex steht nicht ohne Grund auf der UNESCO-Welterbeliste und zieht entsprechend viele Besucher an. Seine Ursprünge reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück. Besonders beeindruckt hat mich die riesige Buddhastatue in der Haupthalle, die zu den größten in Japan zählt. Aber auch die Halle selbst fand ich spannend: Sie galt lange als größte Holzkonstruktion der Welt und orientiert sich stilistisch an chinesischen Vorbildern.

Fast noch mehr in Erinnerung geblieben ist mir aber der Weg dorthin. Von der Hauptstraße führt ein breiter Steinweg direkt auf den Tempel zu. Unterwegs kommst du durch das imposante Haupttor und den gewaltigen Holztorbogen (Tōdai-ji Namdaimon), die beide schon einen ersten Eindruck geben, was dich erwartet. Kurz vor dem Eingang liegt rechts ein kleiner Garten mit See. Dort habe ich kurz angehalten und konnte den Tempel mit Spiegelung im Wasser fotografieren.

Ich war bei beiden Besuchen frühmorgens dort, noch vor der offiziellen Öffnungszeit. Das war im Nachhinein die beste Entscheidung: kaum Menschen, entspannte Stimmung und richtig gute Fotospots ohne Gedränge. Außerdem lagen überall entlang des Weges die Rehe und haben noch geschlafen.


Kasuga-Taisha Schrein

Öffnungszeiten (März-Oktober)
Öffnungszeiten (März-Oktober)

06:30-17:30 Uhr

Eintritt
Eintritt

700 JPY (3,50€)

Tickets
Tickets

zum Ticket/vor Ort

Der Kasuga-Taisha Schrein liegt etwas versteckt im Unterholz des Stadtwaldes. Von der Hauptstraße läufst du durch den alten und dicht bewachsenen Wald auf einem Sandweg, der von hunderten Steinlaternen gesäumt ist. Zwischen den Laternen wirst du immer wieder die berühmten Nara Rehe zu Gesicht bekommen.

Noch heute ist der Kasuga-Taisha Schrein ein aktiver Shinto Schrein, in dem Mönche leben und in dem gebetet wird. Leider verhalten sich nicht alle Touristen sehr respektvoll und versuchen vor den vielen Laternen oder den leuchtend roten Gängen des Tempels, ein möglichst gutes Foto zu schießen. Während das natürlich nicht verboten ist, sollte man im Hinterkopf behalten, dass es trotzdem ein heiliger Ort ist.  

Wenn du die Atmosphäre des heiligen Ortes besser erleben möchtest, kann ich dir das öffentliche Morgengebet als idealen Zeitraum für deinen Besuch empfehlen. Jeden Morgen um 9 Uhr und noch einmal am Abend kannst du den Schrein so von einer anderen Seite kennenlernen.

Generell kann ich dir auch bei diesem Schrein nur sehr ans Herz legen, diesen kurz nach der Öffnung oder kurz vor der Schließung zu besuchen, dann ist es deutlich ruhiger, wodurch der Schrein einfach eine ganze andere Atmosphäre ausstrahlt. Vor allem aufgrund der vielen Bäume, die den Schrein umgeben, entstehen besondere Lichtverhältnisse, die morgens und abends, sowie ohne Menschenmassen den Ort einfach anders wirken lassen. Ich kann dir zudem auch die kleinen Wanderwege empfehlen, die vom Schrein in den Wald abgehen und auf denen nicht viele Leute unterwegs sind.


Nigatsu-do Tempel

Eintritt
Eintritt

kein Eintritt

hinweis
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Zum Sonnenuntergang und anschließender Dämmerung besuchen!

Etwas oberhalb des Tōdai-ji Tempels liegt der buddhistische Nigatsu-do Tempel, der ebenfalls zum weitläufigen Gelände des Tōdai-ji Areals gehört. Der Besuch lässt sich gut mit dem Haupttempel des Tōdai-ji verbinden, denn von dort aus ist es nicht weit. Im 8. Jahrhundert wurde der Nigatsu-do Tempel von einem Mönch am Hang eines Hügels errichtet.

Der Name des Tempels bedeutet übersetzt „Halle des Zweiten Monats“, denn jedes Jahr wird hier im zweiten Monat des Mondkalenders die besondere Shuni-e-Zeremonie abgehalten. Gerade wegen dieser jährlichen Zeremonie entschied sich Japan nach dem Zweiten Weltkrieg dafür, den Tempel als einen der wichtigsten kulturellen Stätten des Landes zu ernennen. Im Gegensatz zum Haupttempel wurde der Nigatsu-do Tempel in der Vergangenheit auch weniger beschädigt und zerstört.

Noch heute findet der Nigatsu-do Tempel weniger Aufmerksamkeit als sein großer Bruder. Während auf meinen Besuchen immer viel um den Haupttempel herum los war, verirrten sich weniger Touristen hinauf zum Nigatsu-do Tempel. Dabei bietet der Tempel einen tollen Ausblick aufs Umland. Vom hölzernen Balkon des Nigatsu-do Tempels kannst du nicht nur die Tempel in der Umgebung von oben sehen, sondern auch einen großen Teil der Stadt Nara.

Besonders schön und empfehlenswert ist ein Besuch des Balkons zum Sonnenuntergang. Sobald die Dämmerung einsetzt, werden zudem zahlreiche Laternen im und um den Tempel angeschaltet und tauchen die Umgebung in ein warmes Licht, was der krönende Abschluss deines Tages in Nara sein sollte!

Map

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Kōfuku-ji Tempel und Pagoda

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:00-17:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

nur Haupthalle 500 JPY (2,50€) /Kombiticket für alle Hallen 1600 JPY (9€)

Tickets
Tickets

vor Ort

Ein weiteres Highlight in Nara ist der Kōfuku-ji Tempel, der zu den sieben bedeutendsten Tempeln in Nara zählt. Der Komplex besteht aber nicht nur aus dem Tempel und seiner Haupthalle, sondern dazu gehören auch eine Pagode und viele weitere Gebäude, in denen sich wichtige Kunstschätze Japans befinden. Aktuell ist die Pagode des Kōfuku-ji Areals allerdings für Renovierungsarbeiten geschlossen, dennoch kannst du dir die restlichen Gebäude ansehen.

Errichtet wurde die Anlage von der Ehefrau aus einer einflussreichen japanischen Familie im 7. Jahrhundert, die mit dem Bau des Tempels eine schnelle Genesung für ihren erkrankten Ehemann erreichen wollte. Seit der Errichtung des Komplexes wurde dieser ganze zweimal vollständig abgebaut und an einer anderen Stelle in Nara wieder errichtet. Wie andere Teile der ehemaligen Kaiserstadt auch, wurde auch der Kōfuku-ji Tempel mehrmals in der Geschichte zerstört. Bis heute sind nicht alle Teile des ehemaligen Tempels rekonstruiert worden und selbst die bekannte Haupthalle wurde erst im Jahr 2018 fertiggestellt.

Solltest du nur Interesse am Äußeren der Gebäude haben, so kannst du das Gelände auch ohne Ticket betreten und Fotos machen. Lediglich für das Betreten der Innenräume, wo du die Nationalschätze sehen kannst, wird ein Ticket benötigt.


Hōryūji Tempel

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

08:00-16:30 Uhr

Eintritt
Eintritt

2.000 JPY (11€)

Tickets
Tickets

vor Ort

hinweis
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Nur erreichbar per Bahnfahrt

Etwas außerhalb von Nara liegt der Hōryū-ji Tempel, der ebenfalls zu den sieben bedeutendsten Tempeln der Region gehört. Der Tempel gilt als eine der ältesten buddhistischen Stätten in ganz Japan und hat somit eine besondere historische und spirituelle Bedeutung. Auf dem weitläufigen Gelände des Tempelkomplexes kannst du nicht nur die hölzerne Haupthalle besuchen, sondern auch eine schöne Pagode und viele weitere Pavillons, sowie zahlreiche kleinere Tempelgebäude.

Das Herzstück des Tempels ist dabei die eindrucksvolle Haupthalle, die als ältestes erhaltenes Holzgebäude der Welt gilt und heute einen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes bildet. Zuerst erbaut im Jahre 607, wurde der Tempelkomplex im Laufe der Jahrhunderte mehrfach durch Brände und Kriege zerstört und wieder aufgebaut. Die Einflüsse aus China und Korea sind jedoch bis heute in der Architektur des Tempelkomplexes sichtbar.

Aufgrund seiner Lage ist der Tempel weniger von Touristen besucht als die Tempel in der Innenstadt Naras. Tatsächlich musst du für deinen Besuch gute 35 Minuten mit der JR Yamatoji Linie vom Hauptbahnhof in Nara zum Tempelkomplex südlich der Stadt fahren. Leider lässt sich der Besuch des Tempels nicht ohne Umsteigen und längere Reisezeit mit der An- oder Abreise aus Osaka oder Kyoto kombinieren, sodass du während deines Aufenthaltes in Nara den Tempel besuchen solltest.

Der Horyu-ji Tempel ist aber nicht ohne Grund eine Top-Sehenswürdigkeiten in Nara. Solltest du genügend Zeit in Nara haben, kann ich dir den Besuch sehr ans Herz legen. Vor allem um die Mittagszeit, wo es in Nara sehr voll wird, bietet sich ein kurzer Ausflug in den Süden gut an.


Gangoji Tempel

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:00-16:30 Uhr

Eintritt
Eintritt

700 JPY (4€)

Tickets
Tickets

vor Ort

hinweis
hinweis

Viele Events pro Monat (lohnt sich, vorher auf der Website nachzuschauen)

Eine der weniger bekannten Sehenswürdigkeiten in Nara ist der Gangoji Tempel. Seine Ursprünge reichen gut 1300 Jahre zurück und er gilt als eine der ältesten buddhistischen Stätten der Stadt. Errichtet wurde der Gangoji Tempel vor Jahrhunderten von einer wohlhabenden Familie als privater, religiöser Ort. Der Tempel wurde aber im Laufe der Zeit vom japanischen Staat übernommen und im Zuge dessen nach Nara umgesiedelt. Der schlichte, einstöckige Holztempel wurde an seinem ursprünglichen Ort auseinander genommen und in Nara wieder aufgebaut.

Heute liegt der Tempel im historischen Viertel Naramachi und ist nur noch einen Bruchteil seiner damaligen Fläche groß. Ein Großteil des Tempelareals ist heute das Naramachi Viertel mit seinen alten Gassen und Häusern und beherbergt nicht mehr Teile des Tempels. Doch auch heute besteht der Tempel noch aus mehreren Gebäuden und wird umgeben von einem kleinen, gepflegten Garten.

Im Inneren der Gebäude befinden sich mehrere Nationalschätze, wie zum Beispiel eine Mini-Pagode. Trotzdem ist der Gangoji Tempel deutlich ruhiger als viele andere Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt Nara. Ein Besuch des Tempels bietet sich ideal als Zwischenstopp beim Besuch des Naramachi Viertels an!


Asuka

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:00-17:30 Uhr

Eintritt
Eintritt

Asuka-dera: 500 JPY (2,5€)

Tickets
Tickets

vor Ort

hinweis
hinweis

Du brauchst min. einen halben Tag

Solltest du viel Zeit in Nara haben oder Orte mit sehr wenigen Touristen bevorzugen, dann ist der Ort Asuka mit dem Asuka-dera Tempel genau richtig für dich. Gut eine Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauchst du aus der Innenstadt Naras zur ehemaligen Hauptstadt des ersten Kaiserreichs Japans, welches es im Zeitraum 500–700 vor Christus gab.

Neben vielen historischen Ruinen aus dieser Zeit, gibt es in Asuka auch viele bedeutende Mausoleen, zahlreiche Tempel und Schreine, sowie schöne Parkanlagen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Tempel Asuka-dera, der sich im nördlichen Teil des Ortes befindet. Dieser gilt als eine der ersten buddhistischen Stätten Japans und beherbergt zudem eine der ältesten Buddhastatuen des Landes.

Nicht nur für die historischen und religiösen Sehenswürdigkeiten lohnt sich jedoch der Besuch des Ortes Asuka, sondern auch für die Landschaft. Der Ortskern ist geprägt durch alte Häuser und historische Gassen, die wiederum umgeben sind von grünen Hügeln, Reisterrassen und Wäldern; malerischer geht Japan kaum. Für deinen Besuch in Asuka solltest du mindestens einen halben Tag, wenn nicht sogar einen ganzen Tag einplanen.

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Weitere Highlights in Nara

Obwohl Nara als ehemalige Kaiserstadt hauptsächlich historische Sehenswürdigkeiten zu bieten hat, wurde die kleine Stadt vor einigen Jahren für etwas ganz anderes berühmt: die vielen Rehe. Doch Nara hat noch mehr zu bieten als Tempel und Rehe:


Nara Park & Rehe

Die zahmen Rehe im Nara Park waren für mich tatsächlich einer der Hauptgründe für den Besuch, und ich glaube, damit bin ich nicht allein. Im rund 660 Hektar großen Park leben etwa 1.400 Rehe frei und bewegen sich völlig selbstverständlich zwischen den Besuchern. Genau das macht die Atmosphäre so besonders: Du läufst einfach durch den Park und plötzlich stehen sie neben dir oder kreuzen deinen Weg.

Spannend fand ich auch die Geschichte dahinter: Einer Legende nach soll ein Gott auf einem weißen Reh zum Kasuga-Taisha Schrein geritten sein. Seitdem gelten die Tiere als heilig und werden als Boten der Götter angesehen. Früher stand sogar die Todesstrafe darauf, ein Reh zu töten. Heute ist das natürlich nicht mehr so, aber der respektvolle Umgang ist geblieben.

Viele kennen die Rehe auch wegen ihres „Verbeugens“. Ich habe das selbst beobachtet: Einige senken tatsächlich den Kopf, weil sie gelernt haben, dass sie so eher Futter bekommen. Entsprechend kannst du an vielen Kiosken spezielle Cracker kaufen, die einzigen Snacks, die erlaubt sind. Wichtig: Die Rehe können dabei auch ziemlich fordernd werden. Mir ist es ein paar Mal passiert, dass sie an mir gezupft haben, um zu checken, ob ich Futter dabeihabe.


Isuien Garten

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:30-16:30 Uhr

Eintritt
Eintritt

1200 JPY (6,50€)

Tickets
Tickets

vor Ort

hinweis
hinweis

Dienstags geschlossen!

Was wäre Japan nur ohne japanische Gärten? Natürlich hat auch Nara wunderschöne japanische Gärten zu bieten. Der bekannteste in Nara liegt nur einige Schritte vom berühmten Tōdai-ji Komplex entfernt. Der Isuien Garten bedeutet übersetzt „Garten, der auf Wasser gepflanzt wurde“ und ist eine Anspielung auf die Teiche des Gartens, die durch einen lokalen Fluss gespeist werden.

Der Garten erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände mit Teichen, kleinen Hügeln und einer großen Vielfalt an Bäumen und Blumen. Besonders im späten Frühling und im Herbst zeigt sich der Garten von seiner schönsten Seite, wenn frisches Grün oder farbenfrohes Laub die Landschaft prägen.

Der Isuien Garden besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen. Der vordere Garten entstand bereits im 17. Jahrhundert und bildet den historischen Kern der Anlage. Später ließ eine wohlhabende Familie einen zweiten Bereich anlegen, der heute als hinterer Garten bekannt ist.

Auf dem ganzen Gelände gibt es mehrere kleine Teehäuser, die du dir bei deinem Besuch ansehen kannst. Im Ticketpreis ist zudem der Eintritt in ein kleines Museum inbegriffen, in dem historische Kunstwerke aus China und Korea ausgestellt sind, die seit Jahrhunderten im Besitz der Familie sind, der die Gartenanlage gehört.


Yoshikien Garten

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:00-17:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

kostenlos

Dieser japanische Garten in Nara gilt ebenfalls als Sehenswürdigkeit und grenzt an den größeren Isuien Garten an, der sich in Privatbesitz befindet. Der Yoshikien Garten ist ein ruhiger, traditioneller Garten, der seinen Namen von Yoshiki Fluss erhalten hat, welcher seitlich am Garten vorbeifließt.

Im Gegensatz zum Isuien Garten ist der Besuch des Yoshikien Gartens kostenlos. Der japanische Garten bietet dir bei deinem Besuch die Möglichkeit, einen Einblick in drei verschiedene Stile der japanischen Gartenkunst zu erhalten. Neben einem klassischen Teichgarten kannst du im Yoshikien Garten auch einen grünen Moosgarten mit Steinlaternen und einen Garten für traditionelle Teezeremonien erleben.

Generell ist der Garten eine ruhige und vor allem grüne Oase, in die die Rehe des Nara Parks keinen Zugang bekommen. Wenn du also auf deiner Reise nach Nara einen Einblick in die verschiedenen Stile der japanischen Gärten bekommen möchtest oder der Hektik der Hauptstraße entfliehen willst, dann ist der Yoshikien Garten eine gute Wahl. Wenn du anschließend noch einen größeren Garten mit noch mehr Stilen besuchen möchtest, lohnt sich der Isuien Garten direkt nebenan.


Wanderung auf den Wakakusa

Strecke, Höhenmeter & Dauer
Strecke, Höhenmeter & Dauer

5,8km, 223hm, 2h

Schwierigkeit
Schwierigkeit

Einfach

Mehr Infos
Mehr Infos

in den Wintermonaten geschlossen

Mit Abstand den schönsten Ausblick in Nara hat man vom Mount Wakakusa. Der 350 Meter hohe Hügel liegt direkt neben dem Nara Park und kann schnell vom Tōdai-ji Tempel oder Kasuga-Taisha Schrein erreicht werden. In weniger als einer Stunde kannst du von den historischen Tempeln durch den Wald zur Spitze des Hügels laufen. Dabei werden dich die vielen Rehe begleiten, die auch den Mount Wakakusa ihr Zuhause nennen.

Nach ungefähr der Hälfte des Weges weicht der Wald der grünen Graslandschaft, die nur von Kirschbäumen durchzogen wird. Vor allem während der Kirschblüte lohnt sich die Wanderung deswegen besonders! Der Wanderweg hinauf auf die Spitze ist gut ausgebaut und lädt zu einem schönen Spaziergang durch die grüne Landschaft ein.

Kurz vor dem Aussichtspunkt musst du eine kleine Gebühr von 150 JPY (1€) bezahlen und kannst dann den Nara Park, die Stadt Nara und an Tagen mit guter Sichtweite sogar Kyoto am Horizont sehen. Sowohl tagsüber als auch in der Dunkelheit lohnt sich die Wanderung zum Aussichtspunkt, denn dann kannst du das Lichtermeer der Metropolregion sehen.

Behalte bei deiner Planung nur im Hinterkopf, dass der Mount Wakakusa von Dezember bis Ende März geschlossen ist. Am vierten Wochenende im Januar lohnt sich ein Besuch trotzdem sehr, denn zu dieser Zeit findet das jährliche Wakakusa Yamayaki Fest am Mount Wakakusa mit großem Feuerwerk statt.


Naramachi

Einer meiner Lieblingssehenswürdigkeiten in Nara ist auf jeden Fall das Naramachi Viertel, das direkt an den Nara Park angrenzt. Das ehemalige Handelsviertel wurde im 15. Jahrhundert errichtet und war zuvor Teil des Gangoji Tempels. In der Edo-Zeit entwickelte sich aus dem Teil Naras ein lebendiges Viertel mit Lagerstätten, Wohnhäusern und Geschäften.

Heute vermittelt das Viertel ein Bild, das dem entspricht, was sich viele Touristen unter dem alten Japan vorstellen. Die engen Gassen schlängeln sich zwischen traditionellen Holzhäusern hindurch, kleine Laternen hängen vor den Holzfassaden und immer wieder kann man einen Blick in einen der Innenhöfe mit gepflegtem japanischen Garten werfen.

Naramachi ist heute kein Handels- und Wohnviertel mehr, stattdessen entdeckst du beim Schlendern durchs Viertel viele kleine Gasthäuser, gemütliche Cafés oder Restaurants, sowie kleine Kunstläden und Boutiquen. Auch traditionelle Teeläden oder Sake-Shops findest du inmitten der kleinen Gassen. Das Viertel bietet heute eine gute Mischung aus Vergangenheit und Moderne. Solltest du Interesse daran haben, ein typisches Haus der Edo-Zeit von innen zu sehen, dann kann ich dir das Nigiwai-no-Ie für einen Besuch ans Herz legen.


Nara National Museum

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

09:30-17:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

700 JPY (3,50€)

Tickets
Tickets

vor Ort

Mitten im historischen Nara Park befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit in Nara: das Nara National Museum. Das Museum ist spezialisiert auf buddhistische Kunst aus Japan. Während das Gebäude von außen fast an ein Gebäude in Frankreich erinnert, kann man im Inneren des Gebäudes eine große Sammlung an buddhistischen Statuen, religiöse Objekte wie Gemälde und weitere bedeutende Artefakte sehen.

Das Museum öffnete erstmals im Jahre 1889 seine Türen und wurde seitdem vergrößert. Heute gibt es einen neuen und einen alten Teil. Beide Teile des Museums kannst du mit einem Ticket besuchen. Der alte Teil des Museums beherbergt die permanenten Ausstellungen wie die buddhistischen Statuen. Der neuere Teil des Museums wird hingegen für wechselnde Sonderausstellungen genutzt. Je nach Jahreszeit kannst du mehr über die Kunst, Religion und Geschichte der Gegend lernen.


Erdbeben-Simulator

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

10:00-17:00 Uhr

Eintritt
Eintritt

kostenlos

hinweis
hinweis

Montags geschlossen

Gegenüber des Nara National Museums befindet sich ein unscheinbares, traditionelles Holzhaus, in dem sich das Okumura Commemorative Museum befindet. Das Museum gehört der Okumura Corporation und stellt im Inneren den Werdegang der Firma aus. Das Bauunternehmen ist spezialisiert auf erdbebensichere und seismische Isolationsbauten. Die entwickelten Technologien sollen dafür sorgen, dass Gebäude auch bei starken Erschütterungen möglichst stabil bleiben.

Der Eintritt ins kleine Museum ist kostenlos und Tee sowie Kaffee stehen zur freien Verfügung bereit. Neben der Firmengeschichte kannst du in der Ausstellung mehr über die verschiedenen Technologieansätze und Erdbeben im Generellen lernen. Das Highlight sind wohl spezielle Stühle, die als Erdbebensimulator fungieren und dir so ermöglichen, ein Erdbeben nachzuempfinden. Nach dem Besuch der Ausstellung kann ich dir empfehlen, auf der Dachterrasse des Museums vorbeizuschauen, denn von dort aus hast du einen tollen Ausblick auf den Tōdai-ji Tempel.

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Hoteltipps

mittelpreisig mittelpreisig Meine Wahl: Daiwa Roynet Hotel Nara Natural Hot Spring

Deine Erkundung der ehemaligen Kaiserstadt kann noch besser werden, wenn du am Abend nach dem Sightseeing in die heißen Quellen des Hotels eintauchen kannst. Das Daiwa Roynet Hotel befindet sich in der Nähe des Bahnhofs und nur einen kurzen Spaziergang von den Tempeln entfernt. Neben dem Onsen bietet dir das Hotel moderne und saubere Zimmer, sowie ein Restaurant mit Mittag- und Abendessen.

  • hauseigener Onsen
  • moderne Zimmer im japanischen Stil
  • nahe am Bahnhof
  • Hotelrestaurant
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Weitere Tipps für Japan

Damit du deine Reise in Japan noch besser planen kannst, folgen nun nach den Sehenswürdigkeiten noch ein paar allgemeine Tipps für Nara.

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Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: Kirschblüte (Ende März bis Anfang Mai)
  • Günstige Nebensaison: Juni & Oktober

Anreise & Fortbewegung

Anreise nach Nara:

  • Ganz bequem mit einem lokalen Zug von Osaka oder Kyoto für einige Euros.
  • Von Osaka: Innerhalb von 30 Minuten mit der Kintetsu-Nara Linie von der Namba Station nach Nara.
  • Von Kyoto: 30-40 minütige Fahrt von Kyoto mit dem Kintetsu Limited Express oder Kintetsu-Kyoto Linie.

Fortbewegung:

Nara ist nicht sonderlich groß, sodass du die Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß ablaufen kannst. Vom Bahnhof kannst du aber auch einen der vielen Busse nehmen, damit du nicht schon vor dem Sightseeing viele Schritte gesammelt hast. Ich habe mir in Nara zudem ein Fahrrad gemietet. Es gibt viele kleine Fahrradvermietungen in der Stadt, du wirst also nicht lange suchen müssen. Vor allem wenn du die Zeit ohne viele Touristen am Morgen oder Abend effektiv nutzen willst, bietet sich ein Fahrrad an, um schneller von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu gelangen. Zu Fuß ist die Erkundung der Tempel ansonsten zu empfehlen, da die Wege von einer Sehenswürdigkeit zur anderen durch schöne Parks und Wälder führen.


Geld, Sprache & SIM-Karte

Sprache

  • Japanisch
  • Englischniveau mittlerweile okay. In Nara wirst du mit Englisch und Google Übersetzer gut zurechtkommen.

SIM-Karte

  • E-SIM oder direkt am Flughafen eine Prepaid-SIM-Karte kaufen (bester Anbieter: Sakura Mobile)
  • Tipp: Um Zeit und Nerven zu sparen, kannst du dir auch vor der Reise eine eSIM-Karte holen (zu unseren Reise-eSIM-Vergleich).

Geld

  • Japanischer Yen (JPY)
  • Kartenzahlung ist seit der Pandemie an den meisten Orten möglich. Habe dennoch für kleine Läden oder Restaurants ausreichend Bargeld dabei.
  • Die ATMs sind in Japan oft zickig mit ausländischen Karten.
  • Tipp: Gehe zum Geldabheben in den 7‑Eleven. Dort gibt es immer einen Geldautomaten, der meistens ausländische Karten akzeptiert und keine Gebühr verlangt.
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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Wo kann man gut essen?

Für Nara habe ich ein paar tolle Restaurant- und Café-Empfehlungen für dich. Authentische Restaurants mit lokalem Essen oder doch veganes, westliches Esse. Bei meinen Vorschlägen sollte für jeden was dabei sein. Folgende Restaurants kann ich dir empfehlen:

  • niku-niko: moderne Atmosphäre mit typischem japanischen Essen zu guten Preisen
  • Okonomiyaki Parco: authentisches japanisches Restaurant, das auf Okonomiyaki und Fingerfood spezialisiert ist
  • Vegan Cafe Ramuna: veganes Restaurant in der Nähe des Parks mit japanischen und westlichen Speisen

Packliste

Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, habe ich dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Japan geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.


Programm: 10-21 Tage Japan

Wenn du jetzt Lust hast, Nara auf deiner Japan Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Ich habe dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

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