Der Kasuga-Taisha Schrein liegt etwas versteckt im Unterholz des Stadtwaldes. Von der Hauptstraße läufst du durch den alten und dicht bewachsenen Wald auf einem Sandweg, der von hunderten Steinlaternen gesäumt ist. Zwischen den Laternen wirst du immer wieder die berühmten Nara Rehe zu Gesicht bekommen.
Noch heute ist der Kasuga-Taisha Schrein ein aktiver Shinto Schrein, in dem Mönche leben und in dem gebetet wird. Leider verhalten sich nicht alle Touristen sehr respektvoll und versuchen vor den vielen Laternen oder den leuchtend roten Gängen des Tempels, ein möglichst gutes Foto zu schießen. Während das natürlich nicht verboten ist, sollte man im Hinterkopf behalten, dass es trotzdem ein heiliger Ort ist.
Wenn du die Atmosphäre des heiligen Ortes besser erleben möchtest, kann ich dir das öffentliche Morgengebet als idealen Zeitraum für deinen Besuch empfehlen. Jeden Morgen um 9 Uhr und noch einmal am Abend kannst du den Schrein so von einer anderen Seite kennenlernen.
Generell kann ich dir auch bei diesem Schrein nur sehr ans Herz legen, diesen kurz nach der Öffnung oder kurz vor der Schließung zu besuchen, dann ist es deutlich ruhiger, wodurch der Schrein einfach eine ganze andere Atmosphäre ausstrahlt. Vor allem aufgrund der vielen Bäume, die den Schrein umgeben, entstehen besondere Lichtverhältnisse, die morgens und abends, sowie ohne Menschenmassen den Ort einfach anders wirken lassen. Ich kann dir zudem auch die kleinen Wanderwege empfehlen, die vom Schrein in den Wald abgehen und auf denen nicht viele Leute unterwegs sind.
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