Fast jährlich, teilweise sogar mehrmals, kommt es beim Ätna zu einem größeren Ausbruch, bei dem heiße Lava austritt und die ohnehin unwirkliche Landschaft auf dem riesigen Vulkan neu geformt wird. Er bricht nämlich nicht immer an der gleichen Stelle aus, sondern lässt immer neue Krater entstehen. Sobald sich ein erneuter Ausbruch anbahnt, wird der Vulkan gesperrt.
Wenn er nur ein wenig raucht und Gase austreten, kann man die Gipfel, Krater und die verrückte Mondlandschaft auf über 3.000 Meter ohne Bedenken besuchen. Zu den Hauptkratern am Gipfel, sprich dort wo es richtig qualmt, kommt man allerdings nur mit einem Bergführer und einer Tour, welche wir dir hier verlinkt haben. Alternativ kann man bis 2.750 Meter auch alleine hochwandern oder bequem mit der Seilbahn und anschließend mit einem Allrad-Bus hochfahren. Auf der Höhe befinden sich ein paar ältere Krater, welche du dann bestaunen kannst.
Unsere Empfehlung ist aber ganz klar, eine Gipfelbesteigung zu buchen, wenn du körperlich einigermaßen fit bist und 400hm ohne Probleme bewältigen kannst, auch wenn es mittlerweile nicht mehr ganz so günstig ist. Doch so eine Landschaft kann man in Europa wohl nirgends sonst erleben und wir hatten auch nicht gedacht, dass es sowas in Europa gibt.
Grundsätzlich solltest du wissen, dass es zwei verschiedene Ausgangsorte gibt, um auf den Ätna zu wandern, nämlich die Süd- und die Nordroute. Die deutlich bekanntere Besteigungsroute startet im Süden bei der Talstation der Bergbahn (zur Tour), sie ist auch viel schneller von Catania zu erreichen. Falls du kein Auto hast, kannst du auch einen Transfer ab Catania dazubuchen.
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