Korsika Rundreise auf eigene Faust • 4 Roadtrips
Träumst du von einer Korsika Rundreise mit dem Auto? Wir waren selbst vor Ort und zeigen dir unsere getesteten Roadtrips mit den schönsten Stopps, Hotels, Stränden & Wanderungen.
Träumst du von einer Korsika Rundreise mit dem Auto? Wir waren selbst vor Ort und zeigen dir unsere getesteten Roadtrips mit den schönsten Stopps, Hotels, Stränden & Wanderungen.
Inhaltsverzeichnis
Korsika ist als Insel überraschend abwechslungsreich und eignet sich perfekt für einen Urlaub mit dem Auto. In wenigen Autostunden wechselst du zwischen wilden Bergen, alten Bergdörfern und Traumstränden. Wo es am schönsten ist, hängt komplett davon ab, ob du den Fokus auf Berge, Bergdörfer oder Strand legst.
Der Norden rund um Calvi und die Balagne ist deutlich untouristischer als der Süden und unser Favorit, wenn du beides willst: türkise Buchten und dahinter direkt die Berge mit Dörfern wie Pigna oder Sant’Antonino, in denen du abends bei einem Glas Wein einfach sitzen bleibst.
Der Südosten rund um Ajaccio, Bonifacio und Porto Vecchio ist der Hotspot für Strandurlauber. Hier liegen die schönsten Strände der Insel: Palombaggia und Santa Giulia mit runden Granitfelsen wie auf den Seychellen und seichtem, türkisblauem Wasser. Im Juli und August wird es aber ziemlich voll und die Preise sind deftig. Dafür entschädigen die Klippen von Bonifacio und ein Bootsausflug zu den Lavezzi-Inseln.
Unser persönliches Herzensstück ist die Westküste rund um Porto Ota. Das Örtchen selbst ist klein und unscheinbar, aber die roten Felsküsten im Naturschutzgebiet La Scandola, die Wanderung zum Capo Rosso und die Panoramastraßen dort haben uns so fasziniert wie kaum ein anderer Fleck auf der Insel. Traumstrände findest du hier keine, dafür siehst du diese rote Küste sonst nirgends.
Das Landesinnere ist überraschend gebirgig. Die zwei schönsten Wanderregionen sind das Restonica-Tal bei Corte und das Bavella-Massiv, das du von Porto Vecchio in rund einer Stunde erreichst.
Wenn du 10 Tage oder mehr Zeit hast, lohnt es sich, die komplette Insel zu umrunden.






Die Highlights verteilen sich auf der ganzen Insel. Nachfolgend eine kurze Auflistung der besten Stopps für Selbstfahrer:






Die Highlights Korsikas verteilen sich rund um die Insel: rote Klippen im Westen, Bergdörfer und Sandstrand im Norden, wilde Bergwelt im Landesinneren und Postkartenstrände samt Bonifacio im Südosten. Wie viel davon du schaffst, hängt von deiner Reiselänge ab.
7 Tage im Norden: Fokus auf Abwechslung und Wanderungen, nur wenig Strandtage, ab Bastia über Calvi, Porto und Corte. Balagne-Bergdörfer, Fangotal, Calanches de Piana, Wanderung zum Capo Rosso und Restonica-Tal sind drin, der Süden fällt weg.
7 Tage im Süden: unsere Alternative bei Direktflug nach Ajaccio oder Figari (Verbindungen sind rar). Vor allem viele Traumstrände bei Bonifacio, Palombaggia, Lavezzi, aber auch Wandermöglichkeiten im Bavella Gebirge
Hast du 10 Tage Zeit? Dann bekommst du die klassische Runde mit Norden und Süden hin, allerdings nur mit einer Wanderregion, also Corte und das Restonica-Gebirge fallen weg, du kannst im Bavella-Tal dafür schroffe Berge sehen.
Die Luxusversion sind volle 14 Tage. Damit hast du Zeit für Scandola per Boot, mehrere Wanderungen (Capu Rosso, Restonica, Bavella) und ein paar Chill-Tage am Strand.
Tipp: Reist du mit der Fähre an (z. B. ab Livorno, Nizza oder Toulon), plane einen Puffertag ein.
Wenn wir persönlich nur 1 Woche Zeit hätten, würden wir den Norden wählen. Bei diesem Reiseplan siehst du relativ entspannt alle Highlights des Nordens, mit viel Abwechslung und Fokus auf Wanderungen statt Strandtagen. Die Route startet in Bastia und führt dich zuerst nach Calvi, wo die Zitadelle, ein langer Sandstrand und die urigen Balagne-Bergdörfer auf dich warten.
Weiter geht es an die Westküste nach Porto Ota, unserem Lieblingsort mit dem Naturschutzgebiet Scandola und der Sonnenuntergangswanderung auf den Capo Rosso. Über die Panoramastraße D84 fährst du dann quer durch die Berge nach Corte und wanderst im Restonica-Tal. Der Stopp in Corte lohnt sich aber nur, wenn du richtig gerne wanderst: schon die klassische Tour zur Berghütte ist mit rund 12 km kein Spaziergang. Zurück geht es Richtung Bastia, wo dein Roadtrip endet.
Die Südroute ist die entspannte Alternative: Du hast nur zwei Ausgangsorte, Bonifacio und Porto Vecchio, dazu bei Anflug in Ajaccio eine Nacht dort. Weniger Umziehen, weniger Fahrstrecke, mehr Zeit für Strand. Perfekt für Familien oder alle, die vor allem wegen der schönsten Strände Korsikas anreisen. Voraussetzung ist ein Flug nach Ajaccio oder Figari, die sind allerdings rar.
Der landschaftliche Star im Süden sind die weißen Kreidefelsen von Bonifacio, mit einer Altstadt, deren Häuser direkt auf der Klippe stehen. Für uns die schönste der ganzen Insel. Zwischen Bonifacio und Porto Vecchio reihen sich die ikonischsten Strände Korsikas aneinander. Dazu kommt ein Bootsausflug zu den Lavezzi-Inseln mit runden Granitfelsen und Wasser wie auf den Seychellen. Wer wandern will, macht einen Tagesausflug ins Bavella-Massiv ab Porto Vecchio, das reicht unserer Meinung nach völlig.
Mit 10 Tagen kannst du Korsika komplett und trotzdem entspannt umrunden, ab Bastia gegen den Uhrzeigersinn mit 4 Stopps: Calvi, Porto Ota, Bonifacio und Porto Vecchio. Corte und das Restonica-Tal kannst du weglassen, weil du im Fangotal, Bavella und rund um Calvi ohnehin wanderst. Fürs Wandern fanden wir Bavella sowieso beeindruckender. Für uns die perfekte Balance aus Aktiv- und Genießer-Urlaub mit dem Auto.
Los geht’s in Calvi mit Zitadelle, Küstenwanderung La Revellata, Balagne-Bergdörfern und Traumstränden im Umkreis. Danach ein Stopp im Fangotal (Wanderung mit Gumpen zum Reinspringen), bevor du in Porto Ota zum Capo Rosso wanderst und mit einem 6-PS-Motorboot ohne Führerschein durchs Naturschutzgebiet Scandola tuckerst.
Weiter nach Bonifacio mit weißen Kreidefelsen und Tagesausflug zu den Lavezzi-Inseln. Letzte Station ist Porto Vecchio mit den schönsten Stränden der Insel und einer Wandertour ins Bavella-Gebirge. Zurück in Bastia lohnt sich vor Fähre oder Flieger noch ein Abend in der unterschätzten Altstadt.
Mit 2 Wochen umrundest du Korsika komplett. Diese Korsika-Route ist perfekt für alle, die einen echten Roadtrip wollen und nichts gegen häufigeres Umziehen haben: Dafür siehst du wirklich alles, übernachtest zweimal im bergigen Inland und hast trotzdem genug Zeit zum Wandern und Relaxen. Ajaccio lassen wir bewusst aus (zu touristisch, schöne Strände gibt es auch woanders).
Ab Bastia geht es einmal um die Insel: Calvi mit Bergdörfern und Traumstränden, Porto Ota mit Capo Rosso und Bootsausflug ins Naturschutzgebiet Scandola, weiter über Corte ins Restonica-Tal, dann Bonifacio mit Kreidefelsen und Lavezzi-Inseln, Porto Vecchio für Strand und Bavella-Gebirge. Zum Abschluss zurück nach Bastia, optional mit Abstecher nach Saint Florent und Saleccia-Strand.
Die warme Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober. Im Juli und August wird es brütend heiß, voll und teuer, vor allem an den Stränden im Süden. Deshalb sind Mai, Juni, September und Oktober unserer Meinung nach die absolut beste Reisezeit für einen entspannten Roadtrip zum Baden und Wandern.
Wir selbst waren Ende Juni bis Anfang Juli mit dem Auto im Korsika Urlaub, also kurz vor Beginn der französischen Sommerferien, und empfanden es als angenehm. An den Stränden waren wir nicht allein, aber einen Parkplatz haben wir überall problemlos bekommen. Ungewöhnlich heiß war es allerdings mit bis zu 35 Grad. Die gute Nachricht: Am Meer oder in den kühleren Bergen hältst du das gut aus. Reist du eher im Frühjahr oder Herbst, pack fürs Wandern unbedingt wärmere Sachen ein: In den Bergen ist es schnell 10 Grad kühler als an der Küste.
Tipp: Achte auch darauf, wann Franzosen (meist Anfang Juli) und Italiener (meist Anfang Juni) Sommerferien haben. V.a. die Franzosen reisen mit der ganzen Familie gerne nach Korsika, ab dann wird es spürbar voller und teurer.
Zusammengefasst:



Um auf die französische Insel Korsika zu kommen, musst du im Vorfeld etwas recherchieren, welche Option für dich am besten wäre. Wohnst du im Süden von Deutschland, kann sich nämlich auch die Anreise mit dem eigenen Auto lohnen. Grundsätzlich ist alles eine Zeit- und Geldfrage, denn Flüge sind oft teuer und meist mit einem Zwischenstopp verbunden.
Für alle, die ab Deutschland mit dem eigenen Auto und der Fähre nach Korsika anreisen möchten, macht es Sinn, bei Google Maps zu checken, ob der Fährhafen in Genua oder Livorno schneller mit dem Auto erreichbar ist.
Die Überfahrt ab Livorno dauert nur rund 4 Stunden und ist damit die schnellste Fähranbindung nach Korsika. Ab Genua muss man mit der Autofähre nach Bastia 5,5 Stunden rechnen. Es gibt drei große Autofähren:
Alle Fähranbieter sind sehr ähnlich. An Bord gibt es mehrere Restaurants und Bars, Stühle mit klappbarer Rückenlehne (perfekt zum Schlafen), einen Kinderbereich und vieles mehr. Wir haben für 2 Personen und 1 Auto ca. 250€ für die Hin- und Rückfahrt von Livorno nach Bastia bezahlt. Preise und Abfahrtszeiten vergleichen und auch direkt buchen kannst du bei ferryhopper.de. Falls du bei der Hin- oder Rückfahrt eine Nacht in Livorno schlafen musst, können wir dir das Agrituristica Il Poggetto Delle Spighe empfehlen.
Tipp: Pack dir für den Aufenthalt auf der Fähre unbedingt warme Sachen ein, denn die Räume sind gut klimatisiert, zu gut unserer Meinung nach. Wir mussten uns zur Not mit einem Handtuch zudecken, das wir noch im Rucksack hatten. Während der Fahrt kommt man nämlich nicht mehr zum Auto.
Direktflüge aus Deutschland sind rar und oft nur saisonal buchbar. Angeflogen werden vor allem Bastia (Norden), Ajaccio (Westen) und Figari (Süden). Findest du keinen Direktflug, geht es meist mit einem Umstieg in Paris, Nizza oder Marseille. Am Flughafen buchst du dir einen Mietwagen, ohne den läuft auf Korsika wenig.
Korsika gehört zu Frankreich und damit zur EU und zum Schengen-Raum. Als EU-Bürger reicht dir ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, besondere Grenzkontrollen gibt es nicht. Auch bei der Ankunft per Fähre oder Flugzeug läuft die Einreise unkompliziert ab.



Es gibt auf Korsika keine Autobahnen, sondern wenn, dann nur gut ausgebaute Landstraßen. Viele Straßen auf Korsika sind aber (v.a. im Landesinneren) kurvig und eng, was das Autofahren auf jeden Fall anspruchsvoll macht. Der eine liebt solche kurvigen und aussichtsreichen Panoramastraßen (da gehören wir auch dazu), dem anderen wird bei jeder einzelnen Kurve schlecht und er bekommt Schweißausbrüche beim Gedanken, dass er rückwärts in eine Parkbucht ausweichen müsste, um Gegenverkehr vorbeizulassen.


Ein paar Straßen auf unseren Routenvorschlägen sind ziemlich eng, aber keine Sorge, wir haben auch immer Busse oder sogar Wohnmobile gesehen, also mit einem normalen Auto sind die easy machbar. Sobald es kurviger wurde, sind wir einfach langsamer gefahren. Umso besser, um die grandiose Landschaft noch mal aufzusaugen. Wir persönlich lieben diese Streckenabschnitte.
D81B Porto (Calanches de Piana): Die vielleicht berühmteste und engste Küstenstraße Korsikas von Porto Ota zum Wanderstartpunkt des Capo Rosso, direkt in die roten Granitklippen der Calanches de Piana (UNESCO) geschnitten. Im Sommer viel Verkehr, teils mit Stau. Rechne im Piana-Abschnitt mit 25–30 km/h.
D84: Porto ↔ Corte (Spelunca-Schlucht & Col de Vergio): Kurvige Panoramastraße quer durchs Landesinnere, führt durch tiefe Granitschluchten und über den Col de Vergio (1.478 m), den höchsten Straßenpass Korsikas. Achtung: Kann im Frühjahr und Herbst kurzfristig wegen Schnee gesperrt sein.
D268: Route de Bavella (Solenzara ↔ Zonza): Spektakuläre Bergstraße über den Col de Bavella (1.218 m) mit Blick auf die Aiguilles de Bavella. Enge Passagen, viele Serpentinen und im Sommer viel Verkehr.



Bei einer Umrundung fährst du auf Korsika ständig auf engen Panoramastraßen direkt an der Küste, oft mit steilen Klippen auf einer Seite. Und weil in Frankreich Rechtsverkehr gilt, macht gegen den Uhrzeigersinn aus mehreren Gründen Sinn:
Übrigens: Wir von traveloptimizer buchen unsere Mietwagen immer bei den Mietwagen-Vergleichsportalen CHECK24 oder billiger-mietwagen.de. Der große Vorteil für uns: Dort kann man immer bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. So sichern wir uns durch den Anbietervergleich früh den günstigsten Preis, bleiben aber voll flexibel, falls sich die Pläne ändern. Du kannst hier auch direkt vergleichen:
Da Korsika zu Frankreich gehört, ist die medizinische Versorgung EU-Standard. In Bastia und Ajaccio gibt es größere Krankenhäuser, in den meisten Orten Apotheken und Hausärzte. In abgelegenen Bergregionen dauert der Weg zur nächsten Praxis länger. Spezielle Pflichtimpfungen brauchst du keine, ein aktueller Standardimpfschutz reicht. Beim Wandern hilft Zeckenspray, abends Mückenschutz.
Wichtig: Nimm deine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mit, dann wirst du überall ganz normal bei Ärzten behandelt. Zusätzlich empfehlen wir eine private Auslandskrankenversicherung, die auch den Rücktransport nach Deutschland abdeckt.
Amtssprache ist Französisch, daneben wird vor allem im Landesinneren und in Dörfern noch Korsisch (Corsu) gesprochen, das dem Italienischen sehr ähnlich klingt. Was uns wirklich überrascht hat: Selbst junge Leute sprechen oft kaum Englisch. Wir mussten unterwegs echt häufig den Google Übersetzer zücken, sowohl im Restaurant als auch beim Einchecken in Unterkünften.
Im Vergleich zum Festland Frankreich waren die Einheimischen aber immer nett zu uns, auch wenn sie gemerkt haben, dass wir kein Französisch sprechen.
Du fragst dich wahrscheinlich auch, wie teuer eine Korsika Rundreise ist, wenn du alles selbst planst und buchst. Da Korsika zu Frankreich gehört, ist es im Vergleich zu den italienischen Nachbarinseln Sardinien und Sizilien kein günstiges Reiseziel. Sprich: Unterkünfte und auch Restaurants haben ihren Preis. Genauso wie die Anreise. Leider fliegen von Deutschland aus keine bekannten Billigairlines nach Korsika, weshalb die Flugpreise v.a. zur Hauptsaison nicht günstig sind.
Je nachdem, wo du wohnst, kann sich auch die Anreise mit dem eigenen Auto und der Fähre lohnen (z. B. Livorno – Bastia). Für die Hin- und Rückfahrt mit der Fähre musst du mit ca. 250€ rechnen für 1 Auto + 2 Personen. Du sparst dir dann natürlich auch den Mietwagen.
Bei den Unterkünften ist es wie fast überall in Europa, dass du 110-150€/Nacht einplanen musst, wenn du eine gute Mittelklasse-Unterkunft möchtest. In der Hauptsaison durchaus mehr. Wir waren aber noch kurz vor der Hauptsaison (Ende Juni, Anfang Juli) unterwegs. Auf Korsika ist meistens das Frühstück noch nicht dabei, das kannst du entweder bei booking.com oder vor Ort spontan noch dazubuchen. Wir haben auch gerne in einer Bäckerei gefrühstückt oder dafür im Supermarkt eingekauft, das war deutlich günstiger.
Sprit ist etwas teurer als in Deutschland, einen Mietwagen bekommst du für ca. 40-50€/Tag. Obwohl Korsika so nah an Italien liegt, sind die Pizza-Preise, aber auch generell die Preise in den Restaurants etwas teurer. Für eine Pizza zahlt man zwischen 15-20€, Fleisch- und Fisch-Gerichte bewegen sich zwischen 20-30€. Sehr oft gibt es aber auch 3-Gänge-Menüs für 20-28€, was preislich dann wiederum sehr fair ist.
Um nicht jeden Tag zweimal essen zu gehen, haben wir uns oft im Supermarkt an der Frischetheke was geholt: Salate, Lasagne (wird aufgewärmt), Sandwiches,… Im Schnitt haben wir so ca. 85€ zu zweit pro Tag fürs Essen ausgegeben.
Dafür sparst du in Korsika bei den Aktivitäten, denn Wandern oder am Strand liegen ist bis auf eine kleine Parkgebühr kostenlos. Geld gibst du eig. nur für Bootsausflüge oder Canyon-Abenteuer aus, aber da lohnt es sich auch!
Hier mal ein paar Beispielpreise, damit du ein Gefühl bekommst, wie teuer Korsika ist:
Die konkreten Preise unserer Rundreise-Empfehlungen inkl. Hotel-Tipps findest du in unseren Routen-Artikeln. Dort findest du jeweils auch eine Kostentabelle zur Übersicht. Bei 2 vollen Wochen musst du als Paar mit Flug, Mietwagen, Mittelklasse-Unterkünften und coolen Ausflügen mit ca. 5.000€ zu zweit rechnen. Bei einer Woche ist es rund 3.000€. Mehr dazu findest du in den jeweiligen Kostentabellen:
Diese Frage bekommen wir mit am häufigsten gestellt und die Antwort darauf ist „ja, wir empfehlen es“.
Wir selbst planen unsere Reiseroute immer schon vorher und buchen auch unsere Unterkünfte vorab aus zwei einfachen Gründen: Wir haben keine Lust, vor Ort kostbare Urlaubszeit damit zu verschwenden eine Unterkunft zu suchen. Außerdem wollen wir nicht den teuren „Rest“, sondern eine Unterkunft mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das klappt nur, wenn man weit im Voraus bucht. Willst also auch du deine Urlaubszeit nicht mit Unterkunftssuche und Preisvergleichen verschwenden, empfehlen wir, die Unterkünfte zu buchen.
Falls du lieber spontan bleibst, klappt das natürlich auch, aber dir muss bewusst sein, dass es vielleicht nicht mehr die beste Unterkunft ist.
Tipps:

Drohne fliegen ist auf Korsika erlaubt und macht auch echt Spaß! Da Korsika zu Frankreich gehört, gelten die EU-Drohnenregeln plus französische Zusatzverbote. Große Teile der Insel (viele Naturschutzgebiete und Küstenabschnitte an Flughäfen) sind Sperrzonen. Bevor du deine Drohne aufsteigen lässt, unbedingt vorher hier die aktuellen Flugzonen checken: Geoportail – Drohnen-Restriktionskarte.
Die korsische Küche ist ein Mix aus französischen und italienischen Spezialitäten. Regional gibt es klare Unterschiede: Im Landesinneren dreht sich fast alles ums Schwein (das berühmte Nustrale-Schwein aus Freilandhaltung, das sich von Kastanien und Eicheln ernährt), während die Küstenregionen stärker auf Fisch und Meeresfrüchte setzen. Cap Corse ist zum Beispiel bekannt für seine Langusten.
Unbedingt probieren (weil typisch korsisch), solltest du:
Qualität hat ihren Preis: Franzosen und Korsen legen sehr viel Wert auf die Qualität ihres Essens, und das spiegelt sich meist auch im Preis wider. Ein Gericht im Restaurant kostet schnell 25-35 € pro Person.
Unser Tipp: Um nicht zweimal am Tag im Restaurant Geld zu lassen, waren wir oft beim Bäcker oder in größeren Supermärkten. An der Frische- und Metzgertheke gibt es fertige Salate oder warme Gerichte, die vor Ort aufgewärmt werden. Und ganz ehrlich: Ein frisches Baguette mit Käse aus dem Supermarkt macht auch glücklich und ist der perfekte Snack zum Wandern. In den Dörfern findest du zusätzlich kleine Imbissstände mit Panini, Sandwiches und Pizza al Taglio.
Trinkgeld: In Frankreich ist der Service im Preis enthalten. Wenn es dir geschmeckt hat, sind 5–10 % eine schöne Geste, aber keine Pflicht.
Damit du bei deiner Rundreise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Frankreich geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.
Du möchtest noch mehr Eindrücke zu Korsika? Dann gedulde dich noch ein wenig, bis unser Korsika Rundreise Video auf YouTube erscheint!
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