Komodo Island
Komodo Island gehört auf fast jede Komodo Tour, einfach, weil hier die Komodo-Warane leben, die größten Echsen der Welt. Die Dinger können bis zu 3 Meter lang und über 70kg schwer werden und sehen wirklich aus wie Mini-Dinosaurier. Unser Guide hat uns direkt am Anfang erklärt, dass ihr Biss giftig sein kann, Menschen aber nicht wirklich ihr Beuteschema sind (eher Hirsche, Vögel, Eier, kleinere Säugetiere). Und trotzdem: Wenn sie wollen, können sie wohl kurze, ziemlich schnelle Sprints hinlegen.
Wir wurden auf der Insel ungefähr 30 Minuten über die Wege durch die Büsche geführt. Mittags und nachmittags sind viele Warane eher träge und liegen rum, meinte unser Guide, und genau so hat es sich auch angefühlt. Wir haben unterwegs nur zwei kleinere Warane kurz gesehen, die sofort im Gebüsch verschwunden sind. Einen größeren haben wir dann am Ende am Strand liegen sehen.
Was uns echt irritiert hat: Einige Guides sind mit ihren Gruppen ziemlich nah an den Waran ran, nur fürs Foto, obwohl am Anfang ständig vom Sicherheitsabstand die Rede war. Vielleicht können die Guides das besser einschätzen als wir (wenn ein Tier gerade gefressen hat und eh nicht schnell loszieht). Wir sind da keine Experten, trotzdem hat es sich für uns komisch angefühlt.
Unser ehrlicher Eindruck: Viele schreiben, es hat wie ein Zoo auf sie gewirkt. Das können wir nicht bestätigen, weil nichts eingezäunt ist und die Tiere frei leben. Aber weil es sehr touristisch war und wir das mit dem Nicht-Einhalten des Sicherheitsabstandes komisch fanden, war Komodo Island für uns nicht das Highlight der Komodo Bootstour.
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