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Peru Reise planen • 2 geniale Rundreisen

Träumst du von einer Peru Rundreise, bist aber vom selbst organisieren gestresst? Wir waren vor Ort und haben die besten Routen getestet. Wähle aus unseren Erfahrungen deine Favoriten-Rundreise und plane sie einfach nach. Keine Lust auf Orga? Dann nutze direkt unsere individuelle Reiseberatung!

Machu Picchu in Peru Postal View
Servus Autorenbox Nina & Tom

Wir sind Nina und Tom!

Als Wanderfans haben wir uns natürlich direkt in Peru und die Berge verliebt. Hier findest du unsere besten Tipps für dein Anden-Abenteuer.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Alles, was du vorab wissen musst: Peru ist riesig und kann bei der Planung schnell überfordern. In diesem Artikel liefern wir dir den perfekten Überblick: Die wichtigsten Stationen (wie Machu Picchu, Cusco, Arequipa und der Titicacasee), unsere ehrlichen Erfahrungen und verschiedene Vorschläge für deinen Trip.
  • Unsere Reisepläne: Du weißt schon genau, wie viel Urlaubszeit du zur Verfügung hast? Dann springe hier direkt zu unseren detaillierten Plänen für 2 Wochen und 3 Wochen.
  • Starte die Planung: Nach diesem Beitrag kennst du die beste Reisezeit, weißt, wie du vor Ort am besten von A nach B kommst, und kannst sofort loslegen, deine Peru Reise zu planen!
  • Online-Reisebüro: Dich stresst die Organisation der weiten Transfers und Unterkünfte jetzt schon? Dann nutze unsere individuelle Reiseberatung und wir übernehmen die komplette Planung und Buchung für dich.

Wo ist es am schönsten in Peru?

Peru ist wirklich riesig, mehr als dreimal so groß wie Deutschland! Daher ist es kaum machbar, das komplette Land in einer einzigen Reise zu erkunden.

Glücklicherweise befinden sich die absoluten Highlights südlich der Hauptstadt Lima und lassen sich perfekt miteinander verbinden. Es gibt eine super ausgebaute Strecke, die dich von der Küste bis tief in die Anden und in den Dschungel führt.


Welche Orte solltest du auf deiner Peru Rundreise besuchen?

Damit du dein Anden-Abenteuer übersichtlich selbst organisieren kannst, haben wir dir hier eine kurze Auflistung der besten Stopps zusammengefasst:

Highlights

  • Lima: lebhafte Küstenmetropole, koloniales Flair und der perfekte Startpunkt
  • Paracas: spektakuläre Wüstenlandschaften am Ozean und Bootstouren zu den Islas Ballestas
  • Arequipa: die wunderschöne „weiße Stadt“, umgeben von riesigen Vulkanen
  • Colca Canyon: eine der tiefsten Schluchten der Welt und die Heimat der majestätischen Kondore
  • Cusco: historische Inka-Metropole, steile Gassen und das magische Heilige Tal
  • Machu Picchu: die sagenumwobene Ruinenstadt in den Wolken, die auf keinem Trip fehlen darf
  • Puerto Maldonado: dein Ausgangspunkt für echte Abenteuer im wilden Amazonas-Dschungel

2 geniale Rundreisen für eine Peru Reise

Peru ist ein Land voller Kontraste, Geschichte und Abenteuer und daher perfekt für eine Rundreise, die man auch hervorragend selbst organisieren kann. Je nachdem, wie viel Zeit du mitbringst, kannst du unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Wenn du zwei Wochen Zeit hast, ist das ein toller, kompakter Einstieg. Du konzentrierst dich dabei voll auf die absoluten Klassiker im Süden und verbindest die Pazifikküste, tiefe Canyons und das historische Inka-Reich rund um Cusco.

Wenn du das Privileg hast und ganze drei Wochen mitbringst, hast du den perfekten Spielraum. Du kannst deine Reise planen und dabei nicht nur die bekannten Städte besuchen, sondern auch noch tief in den wilden Amazonas-Dschungel eintauchen, ohne in Stress zu geraten.

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2 Wochen Rundreise durch Peru

Diesen kompakten Trip empfinden wir als guten Einstieg für alle, die Peru erst einmal auf einer kürzeren Reise kennenlernen wollen. Von Limas Küstenflair geht es über die Wüste in Huacachina bis in den tiefen Colca Canyon. Nach einem Abstecher zum Titicacasee wartet dann das absolute Highlight auf dich: Cusco, das Heilige Tal und das legendäre Machu Picchu. Eine tolle Mischung aus Natur und Inka-Kultur!

Stationen
Map
  • Lima (2 Nächte)
  • Paracas (1 Nacht)
  • Huacachina (1 Nacht)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Arequipa (1 Nacht)
  • Colca Canyon (1 Nacht)
  • Puno/Schilfinsel (1 Nacht)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Cusco (3 Nächte)
    Aguas Calientes (1 Nacht)
    Cusco (1 Nacht)

Die detaillierte Reiseroute für diese Peru-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel.

Peru Route 2 Wochen Karte 01

3 Wochen Rundreise durch Peru

Bei dieser Peru Rundreise erlebst du das volle Abenteuer! Du reist anfangs ähnlich wie bei der kürzeren Variante über Arequipa und den Titicacasee bis nach Cusco. Weil du hier mehr Luft hast, kannst du beispielsweise ganz entspannt eine Mehrtageswanderung wie den Inka Trail einbauen. Dafür stellen wir die zwei Optionen vor. Zum krönenden Abschluss tauschst du die kühlen Anden gegen das tropische Klima im Amazonas-Regenwald rund um Puerto Maldonado.

Stationen
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Stationen ohne Inka Trail/Salkantay Trek:

  • Lima (2-3 Nächte)
  • Paracas (1 Nacht)
  • Huacachina (2 Nächte)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Arequipa (2 Nächte)
  • Colca Canyon (1 Nacht)
  • Puno (2 Nächte)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Cusco (1 Nacht)
    Aguas Calientes (1 Nacht)
    Cusco (1 Nacht)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Puerto Maldonado (Amazonas)

Stationen mit Inka Trail/Salkantay Trek:

  • Lima (1-2 Nächte)
  • Paracas (1 Nacht)
  • Huacachina (2 Nächte)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Arequipa (2 Nächte)
  • Colca Canyon (1 Nacht)
  • Puno (1 Nächte)
    Nachtbus (1 Nacht)
  • Cusco (1 Nächte)
    Inka Trail oder Salkantay Trek (3 Nächte)
    Cusco (3 Nächte)
    Nachtbus
  • Puerto Maldonado (Amazonas)

Die detaillierte Reiseroute für diese Peru-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel.

Peru Route 3 Wochen Karte 01
Hintergrund rot
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Wann ist die beste Reisezeit für eine Peru Rundreise?

Da es an der Küste quasi nie regnet, ist für die beste Reisezeit vor allem das Klima in der Andenregion (Cusco und Umgebung) und im Amazonas entscheidend. Dort gibt es eine Trocken- und Regenzeit:

  • Regenzeit: November – März
  • Trockenzeit: Mai – September
  • Übergangsmonate: April & Oktober

In der Trockenzeit ist deshalb auch Hochsaison (Juni-August). Zu der Zeit sind die Preise höher und besonders viele Touristen unterwegs. Deutlich besser sind daher die Rand- und Übergangsmonate zur Trockenzeit (April, Mai, September, Oktober). In der Zeit regnet es nicht allzu oft, die Preise sind niedriger und es tummeln sich nicht mehr so viele Touristen im Land.

Zusätzlich solltest du wissen, dass es in Peru trotz der Nähe zum Äquator nie besonders heiß ist während der besten Reisezeit (ausgenommen Norden von Peru und Amazonas). Das liegt an der Küste vor allem am starken Wind und im Inland an der extremen Höhe (z.B. Cusco ca. 3400 m). Deshalb ist der Zwiebellook in Peru unschlagbar. Wir hatten Kleidung für Temperaturen von 0 Grad (Nachts in Cusco) bis 30 Grad (Amazonas/Küste) im Koffer.


Unsere Erfahrungen im Oktober:

Wir haben unsere Backpacking-Rundreise in Peru im Oktober gemacht, also in einem Übergangsmonat. Grundsätzlich hatten wir oft gutes Wetter, doch z.B. beim Inka Trail hat es uns 2 Mal mit dem Regen erwischt. Auch in Cusco hat es jeden zweiten Tag nachmittags geregnet. Bei unseren restlichen Stopps hat es nie geregnet und das Wetter war immer sonnig.

Da es gerade in Cusco und Umgebung viele wichtige Ausflüge gibt, würden wir das nächste Mal eher im Mai oder September kommen, auch ist dann das Wetter für Tiersichtungen im Amazonas besser.


Überblick der verschiedenen Regionen:

  • 🟢: Absolute Bestzeit (Trocken, viel Sonne)
  • 🟡: Gute Reisezeit / Übergangszeit (etwas Regen möglich, aber alles machbar)
  • 🔴: Schwierige Zeit (starker Regen, Matsch, Nebel, eingeschränkte Sicht)
  • 🔵: Kalt/Nebel (speziell für die Küste im Winter)

Bei Mobilansicht nach rechts swipen, um ganze Tabelle zu sehen.

Küste
(Lima, Paracas, Huacachina)
Hochland / Anden
(Cusco, Machu Picchu, Puno)
Amazonas-Regenwald
(Iquitos, Puerto Maldonado)
Jan.🟢 Heiß & Sonnig🔴 Regenzeit🔴 Regenzeit
Feb.🟢 Heiß & Sonnig🔴 Hauptregenzeit (Inka-Trail zu!)🔴 Regenzeit
März🟢 Heiß & Sonnig🟡 Regen lässt nach🔴 Regenzeit
April🟡 Warm / Übergang🟢 Alles grün & sonnig🟡 Übergang
Mai🔵 Mild & Bewölkt🟢 Top-Zeit (Trocken)🟢 Trockenzeit beginnt
Juni🔵 Kühl & Grau🟢 Top-Zeit (Sonnig/Kalt)🟢 Trockenzeit
Juli🔵 Kühl & Grau🟢 Top-Zeit (Sonnig/Kalt)🟢 Trockenzeit
August🔵 Kühl & Grau🟢 Top-Zeit (Sonnig/Kalt)🟢 Trockenzeit
Sept.🟡 Wetter wird besser🟡 Übergang 🟡 Übergang
Okt.🟢 Warm & Sonnig🟡 Übergang (Erster Regen)🟡 Übergang
Nov.🟢 Angenehm warm🔴 Regenzeit🔴 Regenzeit
Dez.🟢 Heiß & Sonnig🔴 Regenzeit🔴 Regenzeit

Wie ist die An- & Einreise?

Da sich südlich von Lima deutlich mehr Highlights in Peru befinden, wählt fast jeder eine Strecke südwärts von dort für seine Rundreise, die in Cusco endet. Grundsätzlich ist Peru durch die sichere Lage und Machu Picchu ein sehr beliebtes Reiseziel in Südamerika, sodass vor allem zur Hochsaison viele Touristen unterwegs sind.

  • Von allen großen deutschen Flughäfen aus kannst du nach Lima in Peru fliegen.
  • Es gibt keine Direktflüge. Du hast also immer mindestens 1 Stopp, meistens sogar 2 Stopps.
  • Für Peru benötigst du kein Visum. Aktuelle Infos findest du beim Auswärtigen Amt.
  • Von Lima aus könntest du inländisch zu allen großen Städten weiterfliegen, was aber eigentlich keinen Sinn ergibt, da man die Highlights des Landes am besten ab Lima erkundet.

Unsere Erfahrung:

Wir sind von München aus über Amsterdam nach Lima mit KLM geflogen und können die Verbindung sehr empfehlen. Diese startet nämlich morgens in Deutschland, hat nur einen kurzen Zwischenstopp in Amsterdam und du bist ca. um 18 Uhr (peruanische Zeit) in Lima. Hier kannst du dann direkt ins Bett gehen und am nächsten Tag stehst du bereits fast komplett ohne Jetlag auf. Der Flug von Amsterdam nach Lima (ca. 11h) war zudem sehr komfortabel, es gab eine super Filmauswahl, um die Zeit zu überbrücken, und reichlich gutes Essen.

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Wie reist man in Peru von A nach B?

Grundsätzlich ist die touristische Infrastruktur ab Lima bestens ausgebaut (vor allem Richtung Süden). Du kannst dabei mit dem Flieger, dem Bus oder sogar mit dem eigenen Mietwagen das Land bereisen.


Busse/Nachtbusse

Busfahren ist in Peru unserer Meinung nach die mit Abstand beste Methode, um das Land bei einer Backpacking-Rundreise zu erkunden. In Peru gibt es unendlich viele Bus-Anbieter und mögliche Strecken.

Grundsätzlich solltest du aber auf gute Bewertungen achten, da bei manchen Unternehmen die Busse schlecht gewartet werden oder die Busfahrer übermüdet fahren. Gerade die Nachtbusverbindungen sind sehr interessant, weil du so schlafend von A nach B kommst, Zeit sparst, die Nachtbusse günstig sind und du auch noch die Kosten für eine Hotelübernachtung sparst.

Zwei der besten Firmen sind “Cruz del Sur” und “Civa” mit der Marke “Excluciva”. Beide bieten hochwertige normale Busse und Nachtbusse an, welche 160° und sogar 180° Sitze haben, damit du möglichst gut schlafen kannst. Die beliebten 180°-Sitze hat allerdings nur Civa Exklusiva und die fahren nicht auf jeder Strecke. Dafür ist die Organisation und der Service bei Cruz del Sur noch ein bisschen besser.

Du kannst auch vorab einen Sitzplatz buchen (wie beim Flieger), damit du auch sicher deinen gewünschten Sitz bekommst. Wir sind einmal mit Civa in einem Bus mit 180°-Sitz gefahren, was trotz der schlechten Strecke (viele Kurven) relativ angenehm war und wir ausgeschlafen ankamen. Cruz del Sur haben uns unzählige andere Reisende empfohlen und alle hatten gute Erfahrungen damit gemacht.


Peru Hop

Eine Firma, die sich komplett auf Touristen spezialisiert hat, ist “Peru Hop”. Wie der Name schon vermuten lässt, kannst du hier deine komplette Rundreise in Peru vorab mit einem Ticket buchen und dann bei den jeweiligen Stopps “auf und abspringen”, je nachdem wie du möchtest.

Das “Hop-On/Hop-Off”-System kennst du ja vll. schon von einem Städtetrip. Ein cooler Vorteil ist auch, dass du fast bei allen Stopps zu deiner Unterkunft gefahren und auch wieder abgeholt wirst. Du musst dich also nicht um Transfers vom Busterminal kümmern.

Außerdem bietet Peru Hop in Kooperation mit anderen Anbietern viele der wichtigsten Touren zu den Highlights zu einem fairen Preis an und die Buszeiten sind auch noch so abgestimmt, dass du bei einigen Stopps einfach nur das Highlight machst und dann direkt weiterfährst. Im Bus ist immer ein englischsprachiger Reisebegleiter, der sich um alles kümmert und bei dem du auch noch alle Touren buchen kannst.

Zusammengefasst ist Peru Hop also ein flexibler Rundreise-Anbieter, bei dem du alles Wichtige einfach buchen kannst und dich um nicht viel kümmern musst. Auch wir haben deshalb Peru Hop gewählt (bis auf eine Strecke) für unsere Rundreise, allerdings haben wir dadurch auch die Nachteile erfahren.

  • Die Busse bei Peru Hop sind deutlich älter und unkomfortabler, als bei Cruz del Sur oder Civa. Von Lima bis Nazca sitzt man in einem normalen Bus mit wenig Beinfreiheit und ab Nazca (Nachtbusfahrten) gibt es nur im 1. Stock ein paar 160°-Sitze und im 2. Stock nur enge 140°-Sitze.
  • Da es keine Reservierungsmöglichkeiten gibt (wie bei Cruz del Sur oder Civa) ist der Kampf um die 160°-Sitze groß, was echt nervt. Die meisten ergattern keinen und müssen dann auf normalen Bussitzen die Nachtbusfahrt überstehen.
  • Peru Hop ist deutlich teurer als Cruz del Sur oder Civa, obwohl die beiden deutlich moderne und komfortablere Sitze haben.
  • Bei Peru Hop gibt es keine Nachtbusverbindung von Arequipa oder Puno nach Cusco, wodurch man einen kompletten Tag verliert.

Unser Fazit mit Peru Hop: Die Idee ist zwar super und auch die Umsetzung hat gut funktioniert, allerdings würden wir aufgrund der komfortableren Busse zu besserem Preis das nächste Mal mit Cruz del Sur und Civa fahren.


Mietwagen

Eine Reise mit dem Mietwagen ist grundsätzlich möglich, aber du musst den Trip dann verkürzen, denn die oben genannten Stopps sind nur möglich, wenn du mit dem Nachtbus lange Strecken zurücklegst.

Die Straßen sind größtenteils ganz gut ausgebaut. Allerdings solltest du den Verkehr bedenken. Alle Großstädte sind eine mittlere bis große Katastrophe. Hier werden außer Ampelsignale keine Regeln beachtet, sondern es „gewinnt“, wer das größte Auto hat oder am lautesten hupt. Ebenso sind die Städte extrem verstaut.

Außerhalb der Städte ist der Verkehr deutlich entspannter, allerdings überholen die Peruaner extrem riskant. Du musst also sehr aufmerksam fahren, denn es wird dir wenig helfen, wenn du zwar immer auf deiner Spur fährst, aber ein LKW beim Überholen auf deine Spur fährt und es nicht rechtzeitig schafft.

Genau aus diesen Gründen sind die Mietwägen auch relativ teuer, sodass es sich unserer Meinung nach nicht lohnt. Auch wenn ein Mietwagen natürlich deutlich mehr Freiheit bedeutet und du viele Highlights auch selbst erkunden kannst. Dies hat ebenfalls große Vorteile, wenn man nicht auf Touren angewiesen ist, die immer alle zur gleichen Zeit dort sind.


Taxi/Uber

In Peru gibt es keine Taxameter, sondern man muss mit Taxifahrern verhandeln, was ziemlich nervig ist. Außerdem sind viele Taxis sehr alt. Laut Auswärtigem Amt sollen Taxifahrer auch gelegentlich in “Express-Entführungen” verwickelt sein.

Die bessere Alternative ist daher Uber, das in allen Großstädten verfügbar ist. Hier steht der Preis bereits vor der Buchung fest, wir hatten immer moderne Autos und Uber hat auch diverse Sicherheitsfeatures, damit du sicher bist.

Tipp: Viele Taxi- und Uber-Fahrer kannst du auch den ganzen Tag buchen, sodass du privat zu den Highlights fahren kannst und die Touristen mit den Touren umgehst. In Hostels findest du auch oft andere, die die gleiche Tour machen wollen, so sparst du zusätzlich. Das macht vor allem in Cusco Sinn. Frag also einfach deinen Uber-Fahrer, wenn er dir sympathisch ist. Für Cusco kannst du auch dieser Nummer (+51 975 204 990) per WhatsApp schreiben. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht und der Anbieter war auch günstig.


Inlandsflüge

Zu allen größeren Städten in Peru gibt es Inlandsverbindungen. Während der Rundreise lohnt es sich in der Regel jedoch nicht zu fliegen. Lediglich zum Schluss, um schnell wieder nach Lima zu kommen, für deinen Rückflug nach Deutschland, macht unserer Meinung nach ein Flug Sinn.

Ist Peru ein sicheres Reiseland?

Liest man die Reiseinfos des Auswärtigen Amts, wird einem erstmal Angst und Bange. Tatsächlich empfanden wir es aber als sehr sicher in Peru, wenn man nur eine Regel beachtet. Gehe in den Großstädten (Lima, Arequipa, Cusco) nicht in die gefährlichen Stadtviertel. Vor allem in Lima gilt: Bleib in Miraflores, Barranco oder dem historischen Stadtviertel und du kannst ohne Probleme mit der Kamera in der Hand herumlaufen. In Arequipa und Cusco bleibst du einfach in der Altstadt und alles ist sicher, selbst nachts.

Bei den restlichen Orten ist es sowieso kein Problem. Ein Vorteil als Europäer ist auch, dass man selbst mit 1,7-1,8m deutlich größer ist als fast alle Peruaner. Wir haben uns in Peru wirklich super sicher gefühlt und hatten nie eine blöde Situation. Das ist wohl auch der Grund, warum wir selbst alleinreisende Frauen sehr oft gesehen/getroffen haben.

  • Kriminalität:
    In Städten wie Lima, Cusco oder Arequipa kommt es ab und an zu Taschendiebstählen, auch in touristischen Vierteln. Achte daher immer auf deine Wertsachen (so wie auch in Deutschland).
  • Tiere:
    In Dschungel- und Regenwaldregionen (z. B. Amazonas‑Region) gibt es gefährliche Tiere wie Giftschlangen, Spinnen, Skorpione oder Kaimane. Bleib auf markierten Pfaden und geh nicht allein in unbekanntes Gelände. Trag am besten lange Hosen und geschlossene Schuhe, um dich vor Insekten oder Bissen zu schützen. Prüfe im Urwald deine Kleidung und Schuhe, bevor du sie anziehst, manchmal verstecken sich kleine Tiere darin. Und ganz wichtig: Fasse keine Tiere an und provoziere sie nicht, auch wenn sie harmlos aussehen.
  • Krankheiten:
    Prüfe vorab, welche Impfungen das Auswärtige Amt empfiehlt, besonders wenn du in ländliche Gebiete oder den Regenwald reist. In tieferen Lagen besteht ein gewisses Risiko für Krankheiten wie Malaria, Dengue oder Zika, daher ist Mückenschutz wichtig. In den Anden, etwa in Cusco oder am Titicacasee, kann dich die Höhenlage fordern. Nimm dir daher Zeit zur Akklimatisierung, trinke viel Wasser und vermeide anstrengende Aktivitäten in den ersten Tagen. Trink nur sauberes Wasser, achte auf Hygiene und sei vorsichtig mit Straßenessen, um Magenprobleme zu vermeiden.
  • Naturkatastrophen:
    Peru liegt in einer geologisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann, besonders an der Küste und in den Anden. Informiere dich vor deiner Reise über aktuelle Warnungen und beachte Sicherheitshinweise vor Ort. In der Regenzeit, vor allem zwischen Dezember und April, sind außerdem Überschwemmungen und Erdrutsche möglich, die Straßen unpassierbar machen können. In Gebieten rund um Arequipa, wie beim Vulkan Misti, besteht ein gewisses vulkanisches Risiko, auch wenn größere Ausbrüche selten sind. Plane deine Reiseroute daher mit etwas Flexibilität, achte auf Wetter- und Umweltmeldungen und sorge dafür, dass deine Reiseversicherung auch Naturkatastrophen abdeckt.

Sprache

  • Spanisch ist die offizielle Amtssprache, nur wenige können Englisch
  • Grundkenntnisse in Spanisch sind sehr von Vorteil

SIM-Karte & Netzabdeckung

  • Beste Anbieter: Claro & Movistar (wir hatten Claro)
  • verschiedene Prepaid-Tarife (z.B. Allnet-Flat, 13,5 Gb, 30 Tage für 40 Soles/10€)
  • Claro-Shops gibt es überall in Peru
  • aufladen geht sogar in fast jedem Geschäft
  • Alternative: Um Zeit und Nerven zu sparen, kannst du dir auch vor der Reise eine eSIM-Karte holen (zu unseren Reise-eSIM-Vergleich).
  • Für eine Rundreise in Peru würden wir dir die e-SIM von airalo empfehlen, aber auch Nomad hat gute Preise für die größeren Pakete. Zur schnellen Übersicht haben wir dir hier eine Vergleichstabelle zusammengestellt.

Geld

  • Peruanischer Sol
  • die Banco de la Nacion-Automaten sind kostenlos (Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren erhebt, zu unseren Kreditkarten-Empfehlungen)
  • oft kannst du sogar US-Dollar abheben, womit du viele Touren bezahlen kannst
  • Kartenzahlung ist meist nur in den Städten möglich
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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Wie hoch sind die Kosten für eine Peru Rundreise?

Bestimmt möchtest du bei deiner Planung wissen, welches Budget du für eine Peru Rundreise einplanen solltest. Das Land an sich ist zwar ein echtes Backpacker-Paradies und super günstig, aber die vielen Touren und Ausflüge summieren sich unserer Erfahrung nach am Ende doch.

Die größten Posten auf deiner Rechnung werden definitiv der Langstreckenflug sowie Highlights wie der Inka Trail oder Machu Picchu sein. Dafür sparst du beim Essen und bei den Fahrten mit den bequemen Fernbussen ordentlich Geld. Damit du einen besseren Überblick über die Kosten hast, hier ein paar unserer Ausgaben als Richtwert:

  • Flug: ca. 750€ p.P.
  • Gutes Mittelklasse-Hotel (Doppelzimmer): ca. 30–60€/Nacht
  • Transport (komplette Strecke im Fernbus): ca. 200€ p.P.
  • Machu Picchu (inkl. Ticket, Zug & Guide): ca. 250€ p.P.
  • Tagesausflüge: ca. 20–50€
  • Essen im Restaurant: 2,50–15€

Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Ausgaben inklusive Kostentabelle findest du jeweils direkt in unseren einzelnen Blog-Artikeln zu den Peru Rundreisen. Wenn du volle drei Wochen durch Peru reist (ohne den teuren Inka Trail), solltest du für zwei Personen mit etwa 4.400€ rechnen. Bist du nur zwei Wochen unterwegs, liegst du zu zweit bei rund 3.200 bis 3.500€. Letztlich hängt dein genaues Budget natürlich stark davon ab, wie viel Komfort du suchst und wie viele Abenteuer du dir gönnst.

Kosten 2 Wochen Peru

Kosten 3 Wochen Peru

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Muss ich Unterkünfte vorab buchen?

Diese Frage bekommen wir mit am häufigsten gestellt und die Antwort darauf lautet: „Es kommt drauf an“.

Wir selbst stecken unseren Trip immer schon vorher grob ab und buchen auch unsere Unterkünfte vorab – und zwar aus zwei einfachen Gründen: Wir haben absolut keine Lust, vor Ort kostbare Urlaubszeit damit zu verschwenden, nach langen Busfahrten noch nach einer Bleibe zu suchen. Außerdem wollen wir nicht den teuren „Rest“ nehmen müssen, sondern Zimmer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das klappt am Ende nur, wenn man mit etwas Vorlauf bucht. Wenn auch du deine Urlaubszeit in Peru nicht mit Unterkunftssuche und Preisvergleichen vergeuden willst, empfehlen wir dir die Vorabbuchung.

Wir wissen aber natürlich auch, dass einige Backpacker gerade das Spontane an einem Urlaub lieben. Gehörst du zu diesen Leuten, würde dir eine komplett durchgetaktete Reise inklusive aller festen Hotels wahrscheinlich eher den Spaß verderben.

Grundsätzlich gilt jedoch: Bist du zur Hauptsaison (vor allem Juni bis August) in Peru unterwegs, solltest du in jedem Fall vorab die Unterkünfte buchen, um nicht buchstäblich den allerletzten Rest für horrende Summen nehmen zu müssen.

Tipps:

  • Buche auch Aktivitäten (wie z. B. die Tickets für den Machu Picchu) im Voraus, da es vor allem in der Hauptsaison schnell zu ausgebuchten Touren kommt!
  • Bei booking.com findest du richtig viele Unterkünfte mit sehr kurzen Stornofristen – so bleibst du trotz einer festen Buchung noch spontan. Außerdem lieben wir die App, in der wir dann während einer Rundreise immer alle Buchungen übersichtlich auf dem Schirm haben.
  • Hinweis: Leider ist die Bauweise in Peru nicht mit der europäischen zu vergleichen und fast alle Unterkünfte sind extrem hellhörig. Wir haben diesen Punkt bei den einzelnen Unterkünften deshalb nicht immer extra erwähnt.

Essen in Peru

Wer durch Peru reist, vor allem, wenn man die Rundreise selbst organisiert, sollte unbedingt Zeit fürs Essen einplanen. Die peruanische Küche ist unglaublich vielfältig. An der Küste gibt’s frisches Ceviche mit Limette (roher Fisch in Limette mariniert), in den Anden eher herzhafte Gerichte wie Lomo Saltado (gibt es öfters auch in der vegetarischen Variante) oder Papa a la Huancaína (Kartoffeln, übergossen mit einer Käse-Chili-Sauce). Kartoffeln, Mais, Quinoa und Reis bilden dabei fast überall die Basis.

Morgens fällt das Frühstück meist einfach aus: Brot mit Käse, Marmelade und Kaffee. Wenn du es authentisch magst, empfehlen wir dir, mal ein warmes Tamal (Hühnchen oder Schwein gefüllte Maismasse, die in Bananenblätter gewickelt wird) zu probieren oder ein Pan con Chicharrón (Sandwich) auf dem Markt.

Vegetarier müssen manchmal etwas suchen, finden aber in Städten wie Lima oder Cusco gute Alternativen und frische Gerichte mit Quinoa oder Gemüse. Viele Gerichte kann man auch einfach ohne Fleisch bestellen. Unbedingt probieren solltest du auch den Pisco Sour, den Nationalcocktail, oder die knallgelbe Inca Kola, die man an jeder Ecke bekommt.

Essen gehen ist in Peru recht günstig. Überall kann man sich für wenige Euros ein „Menu del día“ kaufen (Tagesmenü), oft mit Suppe, Hauptgericht und Getränk. Trinkgeld ist kein Muss, aber in Restaurants üblich, rund zehn Prozent sind ein guter Richtwert, an Marktständen genügt ein kleines Aufrunden. Am besten immer etwas Bargeld dabeihaben, denn nicht überall kann man mit Karte zahlen.

Was muss ich für Peru packen?

Damit du bei deiner Rundreise durch Peru nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für deine selbst organisierte Reise geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

Video zu Peru

Du möchtest noch mehr Eindrücke zu Peru? Dann sieh dir doch einfach unser Rundreise-Video zu an!

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Mehr Informationen

Podcast zu Peru

Noch mehr Tipps und Eindrücke zu Peru bekommst du in unseren Podcastfolgen. Hör also gerne mal rein 🙂

In dieser Folge erfährst du:

  • Wie fanden wir Peru?
  • Unsere Reiseroute durch Peru?
  • Spannende Begegnungen
  • Warum sich unsere Eltern Sorgen gemacht haben
  • Wie haben die Einheimischen während Corona überlebt?
  • Wie teuer waren 5 Wochen Peru für uns?
  • Würden wir nochmal nach Peru reisen?

Klicke auf den Button, um die Podcastfolge über Spotify zu laden und anzuhören.

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