Peru Backpacking-Guide: Geniale Route & Tipps für 3 Wochen Rundreise

9. November 2022 Tom von traveloptimizer

Peru Backpacking-Guide: Geniale Route & Tipps für 3 Wochen Rundreise

Peru kann man nicht einfach mit einem oder wenigen Worten beschreiben. Das liegt daran, dass das Land einfach unglaublich vielfältig ist. Wüste, Canyons, Weltwunder, Dschungel, Regenbogenberge, Lagunen, Kolonialstädte, Inkastätten, mysteriöse Linien – all das bietet Peru. Am besten erkundest du die Highlights von Peru bei einer Backpacking-Rundreise in etwa 3 Wochen. Während dieser Zeit in Peru erwarten dich riesige Sanddünen, der zweitgrößte Canyon der Welt, das Weltwunder Machu Picchu und spektakuläre Rainbow Mountains. Die 3-Wochen-Route für diese spektakuläre Backpacking-Rundreise durch Peru haben wir dir in diesem Blogartikel zusammengefasst, samt einer interaktiven Karte, einem detaillierten Reiseplan, unseren Kosten und natürlich ganz viel Tipps. So kannst du ganz einfach dein perfektes Backpacking-Abenteuer in Peru planen!

Viel Spaß beim Nachreisen!

Du hast nur 2 Wochen in Peru Zeit, möchtest noch Bolivien dranhängen oder willst mehr über die einzelnen Highlights erfahren? Dann findest du in diesen Blogartikeln alle wichtigen Infos:


peru vulkan misti

Vulkan Misti

Wissenswertes & Tipps

Wo liegt Peru?

Peru befindet sich in Südamerika und liegt südlich des Äquators. Die Hauptstadt Lima ist mit ca. 11 Millionen Einwohnern (1/3 der Gesamtbevölkerung) das absolute Zentrum des Landes und befindet sich geografisch relativ zentral an der Küste von Peru. Da das Land ca. 4 Mal größer ist, als Deutschland ist es unmöglich in 3 Wochen ganz Peru zu bereisen.

Da sich südlich von Lima deutlich mehr Highlights in Peru befinden, wählt fast jeder eine Route südwärts für seine Backpacking-Rundreise, die in Cusco endet. Grundsätzlich ist Peru durch die sichere Lage und Machu Picchu ein sehr beliebtes Reiseziel in Südamerika, sodass vor allem zur Hochsaison viele Touristen unterwegs sind.


Tipps zur Anreise nach Peru

Von allen großen deutschen Flughäfen aus kannst du nach Lima in Peru fliegen, allerdings gibt es keine Direktflüge. Du hast also immer mindestens 1 Stopp, meistens sogar 2 Stopps.

Wir sind von München aus über Amsterdam nach Lima mit KLM geflogen und können die Verbindung sehr empfehlen. Diese startet nämlich morgens in Deutschland, hat nur einen kurzen Zwischenstopp in Amsterdam und du bist ca. um 18 Uhr (peruanische Zeit) in Lima. Hier kannst du dann direkt ins Bett gehen und am nächsten Tag stehst du bereits fast komplett ohne Jetlag auf. Der Flug von Amsterdam und Lima (ca. 11h) war zudem sehr komfortabel, es gab eine super Filmauswahl, um die Zeit zu überbrücken und reichlich gutes Essen.

>>> Zu KLM

Übrigens brauchst du für Peru kein Visum, solltest aber die aktuellen COVID-Regelungen beachten. Aktuelle Infos findest du beim Auswärtigen Amt.

Von Lima aus könntest du dann auch sofort inländisch zu allen großen Städten weiterfliegen, was aber eigentlich keinen Sinn ergibt, da man die Highlights des Landes am besten ab Lima erkundet.


Fortbewegung in Peru

Grundsätzlich ist die touristische Infrastruktur ab Lima bestens ausgebaut (vor allem Richtung Süden). Du kannst dabei mit dem Flieger, dem Bus oder sogar mit dem eigenen Mietwagen das Land bereisen.

Bus:

Bus fahren ist in Peru die mit Abstand beste Methode, um das Land bei einer Backpacking-Rundreise zu erkunden. In Peru gibt es unendlich viele Bus-Anbieter und mögliche Routen.

Grundsätzlich solltest du aber auf gute Bewertung achten, da in manchen Unternehmen die Busse schlecht gewartet werden oder die Busfahrer übermüdet fahren. Gerade die Nachtbusverbindungen sind sehr interessant, weil du so schlafend von A nach B kommst und Zeit sparst, die Nachtbusse günstig sind und du auch noch die Kosten für eine Hotelübernachtung sparst.

Zwei der besten Firmen sind „Cruz del Sur“ und „Civa“ mit der Marke „Excluciva“. Beide bieten hochwertige normale Busse und Nachtbusse an, welche 160° und sogar 180° Sitze haben, damit du möglichst gut schlafen kannst. Du kannst auch vorab einen Sitzplatz buchen (wie beim Flieger), damit du auch sicher deinen gewünschten Sitz bekommst. Wir sind einmal mit Civa in einem Bus mit 180°-Sitz gefahren, was trotz der schlechten Strecke (viele Kurven) relativ angenehm war und wir ausgeschlafen ankamen. Cruz del Sur haben uns unzählige andere Reisende empfohlen und alle hatten gute Erfahrungen damit gemacht.

>>> Zu Cruz del Sur
>>> Zu Civa Excluciva

Eine Firma, die sich komplett auf Touristen spezialisiert hat, ist „Peru Hop“. Wie der Name schon vermuten lässt, kannst du hier deine komplette Backpacking-Route in Peru vorab mit einem Ticket buchen und dann bei den jeweiligen Stopps „auf und abspringen“, je nachdem wie du möchtest. Das „Hop-On/Hop-Off“-System kennst du ja vll. schon von einem Städtetrip. Ein cooler Vorteil ist auch, dass du fast bei allen Stopps zu deiner Unterkunft gefahren wirst und auch wieder abgeholt. Du musst dich also nicht um Transfers vom Busterminal kümmern.

Außerdem bietet Peru Hop in Kooperation mit anderen Anbietern viele der wichtigsten Touren zu den Highlights zu einem fairen Preis an und die Buszeiten sind auch noch so abgestimmt, dass du bei einigen Stopps einfach nur das Highlight machst und dann direkt weiterfährst. Im Bus ist immer ein englischsprachiger Reisebegleiter, der sich um alles kümmert und bei dem du auch noch alle Touren buchen kannst.

Zusammengefasst ist Peru Hop also ein flexibler Rundreise-Anbieter, bei dem du alles Wichtige einfach buchen kannst und dich um nicht viel kümmern musst. Auch wir haben deshalb Peru Hop gewählt (bis auf eine Strecke) für unsere Backpacking-Rundreise, allerdings haben wir dadurch auch die Nachteile erfahren.

  • Die Bus bei Peru Hop sind deutlich älter und unkomfortabler, als bei Cruz del Sur oder Civa. Von Lima bis Nazca sitzt man in einem normalen Bus mit wenig Beinfreiheit und ab Nazca (Nachtbusfahrten) gibt es nur im 1. Stock ein paar 160°-Sitze und im 2. Stock nur enge 140°-Sitze.
  • Da es keine Reservierungsmöglichkeiten gibt (wie bei Cruz del Sur oder Civa) ist der Kampf um die 160°-Sitze groß, was echt nervt.
  • Peru Hop ist deutlich teurer als Cruz del Sur oder Civa, obwohl die beiden deutlich moderne und komfortablere Sitze haben.
  • Bei Peru Hop gibt es keine Nachtbusverbindung von Arequipa oder Puno nach Cusco, wodurch man einen kompletten Tag verliert.

Unser Fazit mit Peru Hop: Die Idee ist zwar super und auch die Umsetzung hat gut funktioniert, allerdings würden wir aufgrund der komfortableren Busse zu besserem Preis das nächste Mal mit Cruz del Sur und Civa fahren.

>>> Zu Peru Hop

Mietwagen:

Eine Reise mit dem Mietwagen ist grundsätzlich möglich. Die Straßen sind größtenteils ganz gut ausgebaut. Allerdings solltest du den Verkehr bedenken. Alle Großstädte sind eine mittlere bis große Katastrophe. Hier werden außer Ampelsignale keine Regeln beachtet, sondern es „gewinnt“ der, welcher das größte Auto hat oder am lautesten hupt. Ebenso sind die Städte extrem verstaut.

Außerhalb der Städte ist der Verkehr deutlich entspannter, allerdings überholen die Peruaner extrem riskant. Du musst also sehr aufmerksam fahren, denn es wird der wenig helfen, wenn du zwar immer auf deiner Spur fährst, aber ein LKW beim Überholen auf deiner Spur fährt und es nicht rechtzeitig schafft.

Genau aus diesen Gründen sind die Mietwägen auch relativ teuer, sodass es sich unserer Meinung nach nicht lohnt. Auch wenn ein Mietwagen natürlich deutlich mehr Freiheit bedeutet und du viele Highlights auch selbst erkunden kannst. Dies hat ebenfalls große Vorteile, wenn man nicht auf Touren angewiesen ist, die immer alle zur gleichen Zeit dort sind.

>>> Zur Mietwagen-Suche*

Taxi/Uber:

In Peru gibt es keine Taximeter, sondern man muss mit Taxifahrern verhandeln, was ziemlich nervig ist. Außerdem sind viele Taxis sehr alt. Laut Auswärtigem Amt sollen Taxifahrer auch gelegentlich in „Express-Entführungen“ verwickelt sein.

Die bessere Alternative ist daher Uber, das in allen Großstädten verfügbar ist. Hier steht der Preis bereits vor der Buchung fest, wir hatten immer moderne Autos und Uber hat auch diverse Sicherheitsfeatures, damit du sicher bist.

Tipp: Viele Taxi- und Uber-Fahrer kannst du auch den ganzen Tag buchen, sodass du privat zu den Highlights fahren kannst und die Touristen mit den Touren umgehst. In Hostels findest du auch oft andere, die die gleiche Tour machen wollen, so sparst du zusätzlich. Das macht vor allem in Cusco Sinn. Frag also einfach deinen Uber-Fahrer, wenn er dir sympathisch ist. Für Cusco kannst du auch dieser Nummer (+51 975 204 990) per WhatsApp schreiben. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht und der Anbieter war auch günstig.

Flugzeug:

Zu allen größeren Städten in Peru gibt es Inlandsverbindungen. Während der Rundreise lohnt es sich in der Regel jedoch nicht zu fliegen. Lediglich zum Schluss, um schnell wieder nach Lima zu kommen, für seinen Rückflug nach Deutschland macht unserer Meinung nach ein Flug sind.


Geld, Sprache & SIM-Karte

Geld

  • Peruanischer Sol
  • Die BCP-Automaten sind kostenlos (Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Kosten erhebt, zu unseren Kreditkarten-Empfehlungen)
  • Oft kannst du sogar US-Dollar abheben, womit du viele Touren bezahlen kannst.
  • Kartenzahlung ist meist nur in den Städten möglich

Sprache

  • Spanisch ist die offizielle Amtssprache, nur wenige können Englisch
  • Grundkenntnisse in Spanisch sind sehr von Vorteil

SIM-Karte

  • Beste Anbieter: Claro & Movistar (wir hatten Claro)
  • Verschiedene Prepaid-Tarife (z.B. Allnet-Flat, 13,5 Gb, 30 Tage für 40 Soles/10€)
  • Claro-Shops gibt es überall in Peru
  • Aufladen geht sogar in fast jedem Geschäft

Wann ist die beste Reisezeit für eine Peru Backpacking-Rundreise?

Da es an der Küste quasi nie regnet, ist für die beste Reisezeit vor allem das Klima in der Andenregion (Cusco und Umgebung) und im Amazonas entscheidend. Dort gibt es eine Trocken- und Regenzeit:

  • Regenzeit: November – März
  • Trockenzeit: Mai – September
  • Übergangsmonate: April & Oktober

In der Trockenzeit ist deshalb auch Hochsaison (Juni-August). Zu der Zeit sind die Preise höher und besonders viele Touristen unterwegs. Deutlich besser sind daher die Rand- und Übergangsmonate zur Trockenzeit (April, Mai, September, Oktober). In der Zeit regnet es nicht allzu oft, die Preise sind niedriger und es tummeln sich nicht mehr so viele Touristen im Land.

Zusätzlich solltest du wissen, dass es in Peru trotz der Nähe zum Äquator nie besonders heiß ist während der besten Reisezeit (ausgenommen Norden von Peru und Amazonas). Das liegt an der Küste vor allem am starken Wind und im Inland an der extremen Höhe (z.B. Cusco ca. 3400 m)

Unsere Erfahrungen im Oktober:

Wir haben unsere Backpacking-Rundreise in Peru im Oktober gemacht, also in einem Übergangsmonat. Grundsätzlich hatten wir oft gutes Wetter, doch z.B. beim Inka Trail hat es uns 2 Mal mit dem Regen erwischt. Auch in Cusco hat es jeden zweiten Tag nachmittags geregnet. Bei unseren restlichen Stopps hat es nie geregnet und das Wetter war immer sonnig.

Da es gerade in Cusco und Umgebung viele wichtige Ausflüge gibt, würden wir das nächste Mal eher im Mai oder September kommen, auch ist dann das Wetter für Tiersichtungen im Amazonas besser.


Ist Peru gefährlich?

Liest man die Reiseinfos des Auswärtigen Amts, wird einem erstmal Angst und Bange. Tatsächlich ist es aber sehr sicher in dem Land, wenn man nur eine Regel beachtet. Gehe in den Großstädten (Lima, Arequipa, Cusco) nicht in die gefährlichen Stadtviertel. Vor allem in Lima gilt: Bleib in Miraflores, Barranco oder dem historischen Stadtviertel und du kannst ohne Probleme mit der Kamera in der Hand herumlaufen. In Arequipa und Cusco bleibst du einfach in der Altstadt und alles ist sicher, selbst nachts.

Bei den restlichen Orten ist es sowieso kein Problem. Ein Vorteil als Europäer ist auch, dass man selbst mit 1,7-1,8m deutlich größer ist als fast alles Peruaner. Wir haben uns in Peru wirklich super sicher gefühlt und hatten nie eine blöde Situation. Das ist wohl auch der Grund, warum wir selbst alleinreisende Frauen sehr oft gesehen/getroffen haben.

  • Reisepodcasts zu Peru

    Noch mehr Tipps und Eindrücke zu Peru bekommst du in unseren Podcastfolgen. Hör also gerne mal rein 🙂


    Highlights in Lima

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    Paracas, Wüstenoase Huacachina & erste Krankheit

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    Bus fahren in Peru, wunderschönes Arequipa & der spektakuläre Colca Canyon

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    Cusco, Rainbow Mountain & Machu Picchu

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    Karte: Route für 3 Wochen Backpacking

    Wie bereits erwähnt, ist Peru sehr groß und selbst bei einer 3-wöchigen Backpacking-Rundreise muss man sich bei seiner Route beschränken. Fast jeder Reisende reist deshalb ab Lima südwärts Richtung Huacachina, Arequipa, Puno und Cusco. Wir haben in dieser Backpacking-Route aber noch einen „Geheimtipp“ eingebaut, den viele übersehen in Peru und zwar den Amazonas-Dschungel, der von Cusco aus relativ schnell erreichbar ist.

    Ebenfalls kannst du mit der Backpacking-Route den Inka Trail mit 4 Tagen machen, wobei wir dir auch eine alternative Route beschreiben, falls du keine Lust auf 4 Tage wandern in Peru hast. Durch die guten Nachtbusoptionen spart man sich nicht nur ein paar Hotelübernachtungen, sondern auch Reisetage.

    Wer noch mehr Zeit als die 3 Wochen zur Verfügung hat, kann entweder den Norden des Landes noch einbauen oder Peru mit Bolivien kombinieren und so die größte Salzwüste der Welt, die Salar de Uyuni besuchen. Dann macht es allerdings Sinn, Puno am Ende deiner Peru-Rundreise zu machen. Und wer weniger Zeit hat, kann in einer etwas abgespeckten Form ebenfalls den Süden von Peru erkunden. Alle Infos dazu findest du in diesen Artikeln:


    Stationen ohne Inka Trail:

    • Lima (2-3 Nächte)
    • Paracas (1 Nacht)
    • Huacachina (2 Nächte)
    • Nachtbus nach Arequipa
    • Arequipa (2 Nächte)
    • Colca Canyon (1 Nacht)
    • Puno/Schilfinsel (2 Nächte)
    • Nachtbus nach Cusco
    • Cusco (3 Nächte)
    • Aguas Calientes (1 Nacht)
    • Cusco (1 Nacht)
    • Nachtbus nach Puerto Maldonado
    • Amazonas (2 Nächte)

    Stationen mit Inka Trail:

    • Lima (1-2 Nächte)
    • Paracas (1 Nacht)
    • Huacachina (2 Nächte)
    • Nachtbus nach Arequipa
    • Arequipa (2 Nächte)
    • Colca Canyon (1 Nacht)
    • Puno (1 Nacht)
    • Nachtbus nach Cusco
    • Cusco (1 Nacht)
    • Inka Trail (3 Nächte)
    • Cusco (3 Nächte)
    • Nachtbus nach Puerto Maldonado
    • Amazonas (2 Nächte)
    Google Maps

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    So kannst du die interaktive Karte optimal nutzen:

    Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Peru-Karte mit der Backpacking-Route für  3 Wochen Rundreise, den Highlights & Tipps in Google Maps ab. Mit einem Klick auf den Stern ist die Karte als Favorit gespeichert.
    Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

    Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

    Rundreise planen: Route & Tipps für 3 Wochen Peru

    Wir beschreiben dir nun detailliert die einzelnen Stationen, der oben beschriebenen Route für 3 Wochen Peru OHNE Inka Trail.

    Falls du den Inka Trail oder den Salkantay Trail planst, musst du in Lima und auf den Schilfinseln bei Puno einen Tag streichen, sowie in Cusco einen Ausflug weglassen. Unsere Empfehlung wäre hier das Sacred Valley auszulassen, da du beim Inka Trail diverse Inkastätten siehst. Alle Infos zum Trail findest du hier:

    Falls du nach Peru nach Bolivien weiterreist, solltest du Puno an das Ende deine Rundreise stellen.

    Hinweis: Leider ist die Bauweise in Peru nicht mit der europäischen vergleichbar und fast alle Unterkünfte sind ziemlich hellhörig. Wir haben diesen Punkt bei den Unterkünften deshalb nicht immer erwähnt.


    Tag 0

    Anreise nach Lima

    Unterkunft Lima
    Arawi Miraflores Express* (direkt in Miraflores, reichhaltiges Frühstück, Zimmer mit guter Isolierung)


    Tag 1

    Miraflores & Barranco erkunden

    • Mercado N°1 de Surquillo
    • Kennedy Park
    • Entlang der Costa Verde
      • Parque del Amor
      • Larcomar
      • Mirador de Roy
    • Street-Art bei Puente San Martin
    • Seufzerbrücke
    • Pisco Sour beim Restaurant Rustica Costa Verde

    Unterkunft Lima
    Arawi Miraflores Express* (direkt in Miraflores, reichhaltiges Frühstück, Zimmer mit guter Isolierung)


    Tag 2

    Altes Lima erkunden

    • Huaca Pucllana (muss hier vorab reserviert werden, nur spanisch)
    • Free Walking Tour durch historisches Zentrum (hier alle Infos)
    • Basilica San Francisco & Katakomben
    • Chinatown & Mercado Central (Wertsachen & Kamera wegpacken)

    Abends: Circuito Mágico del Agua (Coole Lichtshow mit Brunnen)

    Unterkunft Lima
    Arawi Miraflores Express* (direkt in Miraflores, reichhaltiges Frühstück, Zimmer mit guter Isolierung)

     


    Tag 3

    Weiterfahrt nach Paracas (3-4h)

    Paracas Naturreservat erkunden

    • Roller leihen
    • Playa Supay
    • La Cátedral
    • Mirador Istmo
    • Playa Roja
    • Playa Lagunilla
    • Playa La Mina Pisco

    Tipp 1: Ihr könnt euch eine geführte Quadtour buchen. Bei dieser seht ihr aber nicht so viel
    Tipp 2: Ab dem Nachmittag ist es super windig. Nehmt winddichte Kleidung mit
    Tipp 3: Die Badehose kannst du zu Hause lassen, da es in der Trockenzeit zu kalt ist

    Alternativ: Sonnenuntergangstour im Naturpark (vor Ort buchbar, man fährt aber in einen anderen Bereich des Naturreservats)

    Alle Infos zum Naturreservat bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Peru.

    Unterkunft Paracas
    Nakua Paracas Lodge* (Moderne Zimmer, sehr gutes Frühstück, etwas entfernt vom Strand und der Hauptstraße, dadurch ruhige Lage)


    Tag 4

    Ballestas Islands

    • Vor Ort buchbar
    • Ausflug möglichst früh machen, da dann geringer Wellengang
    • Viele Pinguine, Seelöwen & Vögel
    • Spitzname: Galapagos für Arme

    Alle Infos zu den Ballestas Islands bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Peru.

    Weiterfahrt Huacachina (1,5h)

    Achtung: Die meisten Buslinien fahren nach Ica, dann mit Taxi nach Huacachina fahren, Peru Hop fährt direkt hin

    Zum Sonnenuntergang: Auf die große Düne im Norden gehen (30-45 Minuten, anstrengend)

    Unterkunft Huacachina
    Hostal Curasi* (große Zimmer, sehr wichtig: mit Pool, gutes Frühstück, mit toller Aussicht)


    Tag 5

    Huacachina

    • Bis Nachmittag am Pool entspannt
    • Dune Buggy Tour mit Sandboarding (einfach vor Ort buchen)
      • Wildes Dune Bashing
      • Sandboarden von riesigen Dünen
      • Zum Sonnenuntergang in der Wüste

    Unterkunft Huacachina
    Hostal Curasi* (große Zimmer, sehr wichtig: mit Pool, gutes Frühstück, mit toller Aussicht)


    Tag 6

    Weiterfahrt im Minivan nach Nazca (3-4h)

    • Fahrt zum Flughafen in Nazca mit Zwischenstopp beim Nazca-Linien-Aussichtsturm (nicht allzu spektakulär)

    Flug über die Nazca-Linien

    • Dauer: ca. 30-45 Minuten
    • Man sieht viele berühmte Figuren
    • Der Flug ist nichts für einen schwachen Magen, da man fast vertikale Kurven fliegt, um die Figuren gut sehen zu können

    Nachtbus nach Arequipa (10h)

    Tipp 1: In Huacachina werden Minivan-Transfers nach Nazca früh morgens angeboten
    Tipp 2: Mit Peru Hop ist alles aufeinander abstimmt, aber auch ohne sollte es problemlos klappen

    Nachtbus


    Tag 7

    Arequipa erkunden

    • Free Walking Tour durch die Altstadt (hier alle Infos)
    • Selbst durch die Stadt schlendern
    • Mundo Alpaca (alle Infos zu den Alpakas, kostenlos)

    Zum Sonnenuntergang: Mirador Yanahuara

    Unterkunft Arequipa
    Hostal Villa Sillar* (konnten schon morgens einchecken, Frühstück auf Rooftop-Terrasse mit Blick auf Misti, ACHTUNG: Nicht am Freitag oder Samstag buchen, da Club nebenan)


    Tag 8

    Ruta del Sillar

    • Halbtagesausflug
    • Anbieter: Oasis Palmeras Travel, nur im Büro buchbar
    • Am besten Vormittagstour buchen, da dann noch nicht so heiß
    • Besuch Sillar-Steinbruch mit Skulpturen & „Mini-Pedra“
    • Besuch Canyon

    Arequipa erkunden

    • Museo Santuarios Andinos (Museum über Menschenopfer der Inka, Mumie Juanita ist der Höhepunkt)
    • Optional: Kloster Santa Catalina (riesiges Kloster, interessant, allerdings sehr teuer und schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis)

    Zum Sonnenuntergang: Rooftop-Bar beim Hotel Katari

    Unterkunft Arequipa
    Hostal Villa Sillar* (konnten schon morgens einchecken, Frühstück auf Rooftop-Terrasse mit Blick auf Misti, ACHTUNG: Nicht am Freitag oder Samstag buchen, da Club nebenan)


    Tag 9

    Colca Canyon Trekking-Tour

    • Unsere Tour: 2-tägiges Trekking, relativ anstrengend, vor allem 2. Tag
    • Anbieter: Oasis Palmeras Travel, mehr Infos
    • Abholung: 3:30 Uhr
    • Fahrt zum Colca Canyon (3h)
    • Frühstück
    • Cruz del Condor (Aussichtspunkt für den Anden-Condor)
    • Start der Wanderung:
      • 1000hm nach unten in den Canyon, ohne Schatten
      • Mittagessen
      • Wanderung im Canyon zur Oase
      • Insgesamt 6-7 Stunden
    • Entspannen in der Oase und am Pool (leider nur kurz)
    • Tipp: Zimmer mit privatem Badezimmer, deutlich größer und schöner, nur 5€ mehr

    Alternative: 2-tägige Colca Canyon Tour mit nur kurzen Wanderungen & leichtem Mountainbiking

    Unterkunft: Im Canyon


    Tag 10

    Colca Canyon Trekking-Tour

    • Start der Wanderung: 5 Uhr
    • 2,5h – 3h über 1000hm nur nach oben (anstrengend, aber traumhafter Sonnenaufgang)
    • Frühstück
    • Fahrt zu einem Aussichtspunkt (Tipp: Kauft euch dort einen Colca Sour, sehr lecker)
    • Heiße Quellen
    • Mittagessen (nicht inkludiert, 15 Soles Salatbuffet, 35 Soles komplettes Buffet)

    Weiterfahrt nach Puno mit 2 Stopps

      • Beim 4900m hohen Vulkan-Aussichtspunkt
      • Bei wilden Alpakas
      • Einfach dem Touranbieter vorab sagen, dass man nach Puno weiterfahren möchte

    Unterkunft Puno/Uros
    UROs Aruntawi Lodge* (Unterkunft auf Schilfinsel, Gastgeber sehr freundlich, Tipp: All-Inklusive buchen, da dann Transfer, Essen und eine private Uros-Tour inklusive ist)


  • Die Tipps helfen dir bei deiner Planung?

    Dann würden wir uns ganz besonders darüber freuen, wenn du deine Hotels, Tickets oder Mietwagen über die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links buchst. Diese Links sind sogenannte Affiliate-Links. Die Buchungen werden dadurch für dich nicht teurer, aber wir bekommen eine kleine Provision. Du leistest damit einen entscheidenden Beitrag, traveloptimizer am Leben zu erhalten. So können wir noch mehr tolle Blogartikel für dich veröffentlichen.
    Tausend Dank und viel Liebe dafür 🧡

  • Tag 11

    UROs

    • Nachts sehr kalt, es wird aber schnell warm und die Sonne scheint fast jeden Tag
    • Entspannen auf der Terrasse in der Sonne
    • Private UROs-Tour mit dem Besitzer-Sohn machen (spricht perfekt englisch)

    Optional: Tagestour durch die UROs und Taquile Island (über Unterkunft buchbar)

    Alle Infos zum Titicacasee bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Peru.

    Unterkunft Puno/Uros
    UROs Aruntawi Lodge* (Unterkunft auf Schilfinsel, Gastgeber sehr freundlich, Tipp: All-Inklusive buchen, da dann Transfer, Essen und eine private Uros-Tour inklusive ist)

     


    Tag 12

    UROs

    • Auf Insel bis zum Check-out entspannen
    • Rückfahrt nach Puno

    Optional: Tagestour durch die UROs und Taquile Island (über Unterkunft buchbar)

    Nachtbus nach Cusco (8h)

    Nachtbus


    Tag 13

    Cusco erkunden

    • Free Walking Tour durch die Altstadt (mehr Infos)
    • Selbstständig durch die Stadt schlendern
    • Ggf. Touren buchen

    Sonnenuntergang: Bei Cristo Blanco

    Abends: ViewHouse Resto Bar (coole Aussicht über Cusco)

    Alle Infos zu Cusco bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Cusco.

    Unterkunft Cusco
    Hommam Boutique Hostel* (sehr zentral, schöner Innenhof & Zimmer, Basic-Frühstück)


    Tag 14

    7 Lagunas del Ausangate

    • Besser und weniger überlaufene Alternative zum Humantay Lake
    • 7 teils wunderschöne Lagunen am Fuße des Ausangate-Gletschers
    • An- & Abfahrt: Jeweils ca. 3,5h
    • Wanderung: 3 Stunden
    • Maximale Höhe: 4800m
    • Entweder mit Tour hinfahren (Start: 4:30 Uhr) oder mit privatem Taxi (+51 975 204 990, ab 7 Uhr)

    Alternative: Humantay Lake (nur ein See, sehr überlaufen, ebenfalls lange Fahrt mit 7-8h, hier buchbar*)

    Alle Infos zu den 7 Lagunas & Humantay Lake bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Cusco.

    Unterkunft Cusco
    Hommam Boutique Hostel* (sehr zentral, schöner Innenhof & Zimmer, Basic-Frühstück)


    Tag 15

    Palccoyo

    • Besser und deutlich weniger überlaufene Alternative zum Vinicunca (Rainbow Mountain)
    • Nicht nur ein Rainbow Mountain, sondern gleich mehrere und größere in der Region
    • Ebenfalls spektakuläre Felsformationen (Bosque de Piedra)
    • An- & Abfahrt: Jeweils ca. 3,5h
    • Wanderung: 2 Stunden
    • Maximale Höhe: 4800m
    • Entweder mit Tour hinfahren (Start: 4:30 Uhr, hier buchbar*) oder mit privatem Taxi (+51 975 204 990, optimale Uhrzeit: 7:30 Uhr)

    Alternative: Vinicunca (bekannter Rainbow Mountain, nur ein Berg, bis zu 3000 Leute pro Tag, anstehen für ein Foto, 1,5h Wanderung, über 5000m Höhe, 6 Stunden im Auto, wenn dann nur mit privatem Taxi und um 8 Uhr starten, Touren hier buchbar*)

    Alle Infos zum Rainbow Mountain und Palccoyo bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Cusco.

    Unterkunft Cusco
    Hommam Boutique Hostel* (sehr zentral, schöner Innenhof & Zimmer, Basic-Frühstück)


    Tag 16

    Sacred Valley Tour mit Weiterreise nach Aguas Calientes

    • Start: ca. 6:30 Uhr
    • Achtung: Ist nicht die Standard-Sacred-Valley-Tour
    • 1. Stopp: Chincheron (Ruinen und Alpaka-Farm mit Shop)
    • 2. Stopp: Moray (sehr coole runde Terrassen)
    • 3. Stopp: Salinas (riesige Anlage mit Becken zur Salzgewinnung)
    • 4. Stopp: Ollantaytambo (hat den Weg zu Machu Picchu bewacht)

    Zugfahrt von Ollantaytambo nach Aguas Calientes (1.5h, hier buchbar*)

    Alle Infos zum Sacred Valley bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Cusco.

    Unterkunft Aguas Calientes
    Usgar Machupicchu Inn* (schöne Zimmer, mit Frühstück, reicht für eine Nacht)


    Tag 17

    Machu Picchu erkunden

    Tipps:

    • Tickets weit im Voraus buchen (hier buchbar)
    • Am besten früh morgens, dann ist am wenigsten los
    • Bucht euch eine Führung dazu, um mehr über die Geschichte zu erfahren
    • Man kann zu Fuß (kostenlos) oder mit dem Bus fahren (ca. 30€, hier buchbar*)
    • Plane 3-4 Stunden ein für die Besichtigung

    Rückfahrt mit dem Zug nach Ollantaytambo und dann vor Ort ein Collectivo nehmen (stehen viele am Bahnhof bereit)

    Alternative: Falls dir das zu viel Orga-Stress ist, kannst du auch eine 1-Tages-Tour ab Cusco buchen, bei der alles inkludiert ist (hier buchbar*)
    Alternative 2: Zum Machu Picchu wandern über den Inka Trail (zum Blogartikel „4 Tage Inka Trail: Alles was du wissen musst!„)

    Unterkunft Cusco
    Hommam Boutique Hostel* (sehr zentral, schöner Innenhof & Zimmer, Basic-Frühstück)


    Tag 18

    Cusco

    • Nochmal durch Cusco schlendern
    • Tipp: Massagen sind sehr günstig

    Nachtbus nach Puerto Maldonado (9h)

    Nachtbus


    Tag 19

    Dschungeltour im Amazonas

    • 3-tägige Tour mit Ausflügen, Unterkunft und Verpflegung
    • Unterkunft: Monte Amazonico Lodge (eher Basic-Lodge, aber mit Pool und mitten im Dschungel)
    • Tour-Operator: Vilca Expedition (mehr Infos)

    Aktivitäten: 

    • Bootsfahrt zur Lodge (1h)
    • Kurze Dschungelwanderung bei Tag
    • Ausflug zur Monkey-Island (nicht ganz so toll, da Affen angefüttert und teils aggressiv)
    • Kaiman-Spotting mit dem Boot bei Nacht

    Unterkunft Amazonas
    Monte Amazonico Lodge


    Tag 20

    Dschungeltour im Amazonas

    Aktivitäten: 

    • Bootsfahrt zum Tambopata Nationalpark
    • Wanderung zum Sandoval See (1h, Affen, Papageien, Aras)
    • Bootsfahrt auf dem Sandoval See (2-3h, Affen, Aras, Kaimane, Riesenotter, …)
    • Nachmittag zur freien Verfügung
    • Nachtwanderung durch den Dschungel (vor allem Spinnen)

    Unterkunft Amazonas
    Monte Amazonico Lodge


    Tag 21

    Dschungeltour im Amazonas

    Aktivitäten: 

    • Frühmorgens auf eine Canopy-Plattform (verschiedene Vögel)
    • Ziplining durch den Dschungel
    • Rückfahrt nach Puerto Maldonado

    Alle Infos zur Dschungeltour bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Peru.

    Rückflug nach Lima & Heimreise

    oder

    Nachtbus nach Puno & Weiterreise nach Copacabana (Bolivien)

    Alle Infos: Route & Tipps für 1 Woche Bolivien

  • Kosten für 3 Wochen Backpacking

    Kommen wir nun zur Frage, wie hoch die Kosten für 3 Wochen Peru Rundreise sind. Wir haben dazu unsere Kosten für Peru detailliert zusammengerechnet.

    Die gute Nachricht: Peru ist natürlich deutlich günstiger als Europa. Die schlechte Nachricht: Es ist nicht ganz so günstig, wie man vll. vermuten würde. Vor allem bei Restaurants gibt es einen riesigen Unterschied. Du kannst locker für 10-15€ im Touri-Restaurant essen gehen oder einem Local-Restaurant mittags ein 3-gängiges Menú del Dia für 2,5€ bekommen. Wir haben oftmals das Menü mittags gewählt und mussten dann abends gar nicht mehr essen gehen.

    Flüge nach Südamerika sind meist teurer als nach Asien oder Nordamerika. Unser Flug hat 700€ gekostet. Bei Unterkünften bekommt ein Doppelzimmer mit privatem Bad in der guten Mittelklasse für ca. 30 – 50€. Dorms in Hostels kosten natürlich nur ein Bruchteil. Der Transport ist relativ günstig, selbst das schon sehr teure Peru Hop-Ticket kostete nur 200€.

    Zwar sind die Ausflüge meist verhältnismäßig günstig (z.B. 55€ für 2 Tage Colca Canyon), allerdings macht man auch sehr viele Ausflüge, sodass sie die Kosten dann doch summieren. Besonders hoch sind die Kosten mit 250€ p.P. für Machu Picchu. Wenn du den Inka Trail planst, musst du sogar mit 600-700€ p.P. rechnen.

    Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass Peru ein relativ günstiger 3-wöchiger Urlaub ist, bei dem du unglaublich viel zu sehen bekommst: Preis-Leistung stimmt also definitiv!

    Gesamt Pro Person
    Flüge (München-Lima, Puerto Maldonado-Lima) 1500€ 750€
    Transport (Peru Hop) 400€ 200€
    Unterkünfte (Doppelzimmer mit privatem Bad) 600€ 300€
    FIXKOSTEN:
    2.500€ 1.250€
    Machu Picchu (Transport, Bus, Ticket, Führer, …) 500€ 250€
    Aktivitäten (Dschungel, Colca, Nazca-Flug, …) 900€ 450€
    Restaurants & Supermarkt 300€ 150€
    Restliche Kosten (Eintritt, Trinkgeld, Internet, Wäsche) 200€ 100€
    GESAMTKOSTEN:
    4.400€ 2.200€

    Optimizer-Tipps für eine Rundreise

    • Falls du Reiseplanung nicht hasst, nimm lieber einzelne Busfahrten, statt Peru Hop.
    • Lokale Spezialitäten probieren (Ceviche, Alpaka, Rocoto Relleno, Lomo Saltado, Chicha, Pisco Sour, …)
    • Macht lieber den Palccoyo und die 7 Lagunas – weniger los und mehr geboten
    • In einem Schilfhotel auf dem Titicacasee zu schlafen ist eine ganz besondere Nacht
    • Lima ist in den sicheren Vierteln sehr westlich und daher ein „softer Einstieg“ in Südamerika
    • Fahre nur selbst mit dem Mietwagen, wenn du ein hartgesottener Fahrer bist.
    • Nimm Uber statt Taxis (billiger und sicherer)
    • Eine SIM-Karte und Internet ist durchaus von Vorteil
    • Ebenso sind Spanisch-Kenntnisse sehr hilfreich
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    Häufige Fragen: Peru Backpacking

    Wie viel Zeit braucht man für Peru?
    Peru ist viermal so groß wie Deutschland. Daher kannst du bei einer Reise nicht das ganze Land erkunden. Um alle wichtigen Highlights im Süden von Peru zu sehen, solltest du 3 Wochen einplanen. Wer auch in den Norden möchte, braucht sogar 4 Wochen oder muss im Süden deutliche Abstriche machen. Bei 2 Wochen kannst du ebenfalls den Süden von Peru bei einer Rundreise erkunden, allerdings kannst du dann keine langen Trekkings, wie den Inka Trail machen Zur Route für 3 Wochen Peru Rundreise
    Wann ist die beste Reisezeit für Peru?
    Da es an der Küste quasi nie regnet, ist für die beste Reisezeit vor allem das Klima in der Andenregion (Cusco und Umgebung) und im Amazonas entscheidend. Dort gibt es eine Trockenzeit von Mai bis September und eine Regenzeit von November bis März. April und Oktober sind Übergangsmonate. Da von Juni-August Hochsaison ist, würden wir dir die Monate Mai oder September empfehlen. Noch mehr Tipps für Peru
    Wie viel Geld braucht man für Peru?
    Peru ist zwar deutlich günstiger als Deutschland, zählt aber zu den mittel teuren Ländern in Südamerika. Konkret heißt das, dass du für Essen 2,5€-15€, für ein Doppelzimmer mit privatem Bad 30-50€ und für den Transport durch Peru insgesamt 100-200€ zahlst. Die Aktivitäten sind zwar meist ganz günstig (Tagesausflug ca. 20€), jedoch machst du ziemlich viele Ausflüge, sodass sich das zum Schluss durchaus summiert. Hier findest du eine detaillierte Kostenübersicht für 3 Wochen

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