TOP 20 Sehenswürdigkeiten in Peru, die du kennen musst! (mit Karte)

10. November 2022
10. November 2022 Tom von traveloptimizer

TOP 20 Sehenswürdigkeiten in Peru, die du kennen musst! (mit Karte)

Wenn du dich informieren möchtest, welche Sehenswürdigkeiten Peru zu bieten hat, dann aufgepasst. Wir helfen dir bei der Entscheidung, welche Orte du in Peru unbedingt besuchen solltest. Wir haben Peru mehrere Wochen mit dem Bus bereist und waren fasziniert von der landschaftlichen Vielfältigkeit des Landes. Während an Perus Atlantikküste wilde Strände und Wüsten die Landschaft dominieren, ragen im bergigen Landesinneren über 6.000 Meter hohe Berge empor. Wer noch mehr Abenteuer erleben möchte, begibt sich in Peru in den Amazonas-Dschungel, um eine einzigartige Artenvielfalt kennenzulernen. Du merkst schon, die Liste an Sehenswürdigkeiten in Peru ist lang und genau deshalb haben wir dir in diesem Artikel alle coolen Orten zusammengefasst und übersichtlich in einer Karte eingezeichnet.

Viel Spaß beim Lesen!

Falls du dich fragst, wie man die besten Highlights bei einer 2-3-wöchigen Reise in Peru kombinieren kann, dann schau gerne mal hier vorbei:

Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

Bevor wir zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Peru kommen, möchten wir dir einen kurzen Überblick der Highlights auf dieser Karte geben, damit du dich besser orientieren kannst.

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Unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten in Peru

  1. Machu Picchu
  2. Cusco
  3. Palcoyo (Rainbow Mountain)
  4. Ausangate & 7 Laguas
  5. Tambobata Nationalpark (Amazonas)
  6. Titicacasee
  7. Arequipa
  8. Colca Canyon
  9. Huacachina
  10. Paracas

Das sind unsere Top 10, nachfolgend findest du alle Highlights in Peru.

  • Machu Picchu

    Machu Picchu in Peru Postal View

    Machu Picchu in Peru, Postal View

    Infos

    Die wahrscheinlich bekannteste Sehenswürdigkeit in Peru ist die Inkaruine Machu Picchu, die sich in den Anden in der Nähe von Cusco befindet. Die Inka erbauten die Stadt 1450 auf einem Hügel, der umgeben ist vom dichten Nebelwald. Während der Blütezeit war Machu Picchu ein religiöses Zentrum der Inka. Andere behaupten auch, es war der Sommersitz des Königs. Nach der Eroberung durch die Spanier geriet Machu Picchu in Vergessenheit, bis 1911 der Amerikaner Hiram Binghams die Stadt im Dschungel wiederentdeckte.

    Machu Picchu umfasste 216 steinerne Bauten, die auf Terrassen erbaut wurden und über verschiedene Treppen und Ebenen verbunden waren. Davon sind auch noch heute 60 Prozent im Originalzustand, der Rest, den man heute, besichtigen kann, wurde rekonstruiert. Wenn es um Architektur geht, waren die Inka wahre Meister. Es gab damals bereits ein ausgeklügeltes Kanal- und Bewässerungssystem und die Gebäude wurden erdbebensicher gebaut. Bei den heiligen Tempeln verwendete man keinen Zement, dafür wurden riesige Steinblöcke exakt aufeinander gesetzt.

    Machu Picchu besuchen

    Da Machu Picchu zu den neuen sieben Weltwundern zählt, ist der Andrang auf die beschränkten Tickets groß. Du solltest also unbedingt einige Wochen im Voraus bereits online ein Ticket kaufen. Es gibt allerdings verschiedene Möglichkeiten, dieses Must-See in Peru zu besuchen. Neben verschiedenen Wandertouren zum Machu Picchu (siehe Blogartikel „Inka Trail: Alles, was du wissen musst„) kannst du auch geführte Kleingruppentouren ab Cusco* (mit Transfer, Zug, Eintritt, Führung) buchen oder Machu Picchu auf eigene Faust erkunden. Dazu fährst du nach Aguas Calientes (mit Bus und Zug), um von dort mit dem Bus oder zu Fuß zum Haupteingang zu gelangen. Egal wie – ein Besuch von Machu Picchu in Peru ist kein günstiges Erlebnis, aber definitiv ein Must-See!

    Tipp: Erkunde Machu Picchu im Rahmen einer Führung, denn so erfährst du viel mehr über die Bedeutung der Tempel und die Kultur der Inka.

    Mehr Infos zu unserer Wanderung zum Machu Picchu Wanderung findest du hier: Inka Trail


    Cusco

    Cusco Peru Hauptplatz

    Cusco Hauptplatz

    Highlights

    • Plaza de Armas (Hauptplatz)
    • Coricancha (Kloster auf Inka Ruinen)
    • Mirador de Plaza Sán Cristobal
    • Cristo Blanco (Aussichtspunkt)
    • Stadtviertel San Blas & Markt
    • San Pedro Markt

    Cusco war einst die Hauptstadt der Inka, was man bis heute noch an den Gebäuden erkennen kann. Die Gebäude im historischen Zentrum wurden auf dem alten Steinfundament der Inka-Mauern erbaut. Darüber haben die Spanier nach der Eroberung ihre Gebäude im Kolonialstil errichtet. Diese architektonische Besonderheit macht unserer Meinung nach auch den Flair in Cusco aus.

    In der Straße Hatunromiyoc sieht man die frühere Bauweise der Inka besonders gut. Das historische Zentrum kannst du beispielsweise auch super mit einer Free Walking Tour erkunden. Da Cusco in einem Kessel liegt und umgeben ist von Bergen, bedeutet das auch, dass es einige schöne Aussichtspunkte gibt. Besonders schön ist es zum Sonnenuntergang beim Mirador de Plaza Sán Cristobal oder noch weiter oben bei der Christusstatue Cristo Blanco.

    Rund um den Plaza de Armas findest du zahlreiche gute Restaurants und kleine Märkte, die dich mit peruanischen Spezialitäten oder auch hippen, veganen Optionen verwöhnen. Wenn du schnell und günstig essen willst, findest du auf dem San Blas Markt viele Mittagsgerichte für 7-10 Soles. Wer Lust hat auf „fancy Food“, findet im Green Point Restaurant ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Cusco ist der perfekte Ausgangsort für einen Machu Picchu Besuch und zahlreiche andere Wanderungen und Touren, wie beispielsweise den Rainbow Mountain oder Humantay Lake.

    Alle Infos zu Cusco bekommst du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Cusco.

    Tipp: Plane für Cusco unbedingt mehr Zeit ein, denn hier kannst du zahlreiche Ausflüge und Wanderungen buchen und dich auch an die Höhe gewöhnen. Cusco liegt nämlich auf über 3.300m.


    Rainbow Mountain

    Peru Rainbow Mountain

    Rainbow Mountain

    Infos

    Der Rainbow Mountain ist in den letzten Jahren zu einer der Top-Sehenswürdigkeiten in Peru geworden und befindet sich in der Nähe von Cusco (siehe Karte). Sein echter Name ist Vinicunca. Da wir fast nicht glauben konnten, dass ein Berg so wunderschön aussieht, mussten wir uns selbst ein Bild davon machen und was sollen wir sagen: Ja, die unterschiedlichen Farben der Gesteinsschichten sind echt kein Photoshop-Werk.

    Was die meisten allerdings nicht wissen: Der Rainbow Mountain liegt auf knapp über 5.000 Meter, die Luft ist also sehr dünn dort oben. Das hält die bis zu 3.000 Touristen täglich aber nicht davon ab, dass sie sich die 400 Höhenmeter bis zum berühmten Aussichtspunkt hochquälen. Der Wanderweg ist nicht schwierig und mit etwas Akklimatisierung in Cusco und einigen Pausen gut machbar.

    Mit einer Tour

    Wer den Rainbow Mountain mit eigenen Augen sehen will und mit einem erfahrenem Guide (inkl. Notfallsauerstoff) hochwandern möchte, der kann ab Cusco Touren ab ca. 25-35€ buchen. Teilweise sind die Touren auf GetYourGuide sogar günstiger als vor Ort und ihr könnte sie bis zu 24h vorher stornieren. Wenn ihr euch vor Ort die Suche nach einem guten Touranbieter sparen wollt, bucht gerne diese Tagestour zum Rainbow Mountain*.

    Alle Touren starten relativ früh morgens um 4:30 Uhr. Nach einem Frühstück wandert man ca. 1,5 Stunden hoch auf 5.000 Meter. Alleine die umliegende faszinierende Landschaft lassen den hohen Puls schnell vergessen. Leider sind alle Touren ab Cusco gleichzeitig beim Rainbow Mountain, sodass die Schlange für „DAS Foto“ echt lang sein kann und der Flair dadurch etwas verloren geht. Bei der Rückfahrt ist ein gutes Buffet noch inklusive.

    Auf eigene Faust

    Wer Menschenmassen am Rainbow Mountain vermeiden möchte, sollte sich ein privates Taxi ab Cusco mieten (ca. 300 Soles für 2 Personen). Wir haben uns ein Taxi bzw. einen Minivan mit 6 anderen Reisenden geteilt und insgesamt 480 Soles gezahlt (What’s App Nummer Taxiunternehmen: +51 975 204 990, www.taxicuscoperu.com).

    So ist die private Tour sogar günstiger als die geführte Tour, auch wenn es dann kein Frühstück und Mittagessen gibt. Wir sind um 8:30 Uhr losgefahren und unser Plan ging auf: Als wir hochgewandert sind, waren alle anderen Touristen schon wieder auf dem Weg zum Parkplatz. So hatten wir den Aussichtspunkt für uns alleine.

    Tipp 1: Noch schöner als den Rainbow Mountain Vinicunca fanden wir allerdings den Rainbow Mountain Palcoyo.
    Tipp 2: Wer Lust hat auf eine 2-tägige Wanderung vorbei am Rainbow-Mountain bis hin zum Ausangate Berg, der sollte sich diese Wandertour* genauer ansehen.


    Geheimtipp Palcoyo: Alternative zum Rainbow Mountain

    Peru Palcoyo Rainbow Mountain

    Palcoyo Rainbow Mountain

    Infos

    • Ausflug ab Cusco (3h Fahrt)
    • ganzjährig
    • ab 30€
    • 2h Wanderung auf 4.900m

    Neben dem berühmten Vinicunca gibt es auch noch weitere Regenbogenberge in der Umgebung von Cusco. Der Palcoyo liegt ebenfalls 3 Fahrstunden von Cusco entfernt, ist allerdings viel weniger touristisch.

    Dort findest du zwar keinen so extrem „perfekten“ Regenbogenberg wie beim Vinicunca, aber dafür aber eine ganze Landschaft mit mehreren Regenbogenbergen. Während des 2-stündigen Rundwanderwegs kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Es wirkt so, als hätte Patchamama (Mutter Erde bei den Inka) hier mehrere Farbeimer verschüttet.

    Der Wanderweg hoch zum berühmten Aussichtspunkt dauert ca. 30-60 Minuten, je nachdem wie schnell man die 200hm überwindet. Man kann anschließend noch weiter hochwandern zu den schroffen, ausgesetzten Felsformationen (Bosque de Piedras). Der höchste Punkt liegt bei dieser Wanderung auf ca. 4.900 Meter. Für diesen Ausflug werden auch wieder Touren ab Cusco angeboten, allerdings musst du hier nur mit 80-100 Touristen rechnen. Wir haben uns allerdings für ein privates Taxi entschieden (What’s App Nummer Taxiunternehmen: +51 975 204 990, www.taxicuscoperu.com).

    Tipp: Wenn du sowohl den Rainbow Mountain, den Palcoyo, als auch die 7 Lagunes planst, lohnt es sich, ein Auto zu mieten oder einen Transfer zu buchen nach Urcos. Alle drei Sehenswürdigkeiten in Peru liegen nämlich in der gleichen Richtung, dann sparst du dir die langen Anfahrten ab Cusco.


    Sacred Valley (Heiliges Tal)

    Peru Sacred Valley Moray

    Moray

    Infos

    Das Urubamba-Tal, das von Cusco Richtung Machu Picchu führt, wird auch als heiliges Tal bzw. Sacred Valley bezeichnet. Dort befinden sich einige sehenswerte Inkaruinen und auch Salzpools, die du im Rahmen eines Tagesausflugs ab Cusco erkunden kannst.

    Wenn man (wie wir) bereits beim Inka Trail zahlreiche Inkaruinen besichtigt hat, gehört dieser Ausflug vielleicht nicht unbedingt zu den Must-See in Peru, da er doch sehr touristisch ist. Aber das Sacred Valley ist auf jeden Fall gut, um tiefer in die Kultur einzutauchen und sich zu akklimatisieren, denn der höchste Punkt liegt „nur“ auf ca. 3.800 Meter.

    Die Highlights im Sacred Valley im Peru sind unserer Meinung nach die kreisförmigen Anbauterrassen in Moray und die Salzminen. Achtet also bei der Buchung der Tour darauf, dass diese Stopps auf jeden Fall dabei sind. Es gibt auch Halbtagestouren, welche nur die beiden Stationen anfahren (hier buchbar*). Die komplette Tour ist hier buchbar*.

    Mehr Infos zu den einzelnen Stopps im Sacred Valley findest du in unserem Blogartikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Cusco.

    Tipp: Wir würden dir empfehlen, im Heiligen Tal eine Tour mit Guide zu machen, damit du mehr über die Bedeutung der einzelnen Inkastätten erfährst.


    Humantay Lake

    Peru Humantay Lake

    Humantay Lake

    Infos

    • Ausflug ab Cusco (3h Fahrt)
    • ganzjährig
    • ab 28€ (inkl. Transfer + Verpflegung)
    • Tour online buchen*

    Der Humantay Lake ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel ab Cusco (siehe Karte), sondern zählt auch zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Peru. Er ist also keinesfalls mehr ein Geheimtipp, sondern ähnlich gut besucht, wie der Rainbow Mountain. Der türkisblaue Gletschersee liegt auf 4.250m, malerisch eingebettet zwischen Gletschern und Bergen. Die Touren starten meistens um 4 Uhr morgens, nach der 3-stündigen Fahrt und dem Frühstück wanderst du ca. 1,5 Stunden über einen einfachen Wanderweg zum Gletschersee.

    Bei der Wanderung müssen ca. 300 Höhenmeter überwunden werden. Bei der Höhe sollte man hierfür einige Pausen einplanen. Wer beim See noch Kraft übrig hat, kann auch noch links und rechts am See an einem Bergrücken entlang wandern. Wer Lust hat auf eine längere Wanderung, sollte den 4- bis 5-tägigen Salkantay-Trek* buchen. Hierbei kommt man auch am Humantay Lake vorbei und wandert bis zum Machu Picchu.

    Tipp: Wenn du Menschenmassen vermeiden möchtest, solltest du dich mit dem privaten Taxi zum Humantay Lake fahren lassen (What’s App Nummer Taxiunternehmen: +51 975 204 990, www.taxicuscoperu.com).


    Ausangate & 7 Lagunas

    Peru 7 Lagunas Ausangate

    Lagune beim Ausangate

    Infos

    • Ausflug ab Cusco (3h Fahrt)
    • ganzjährig
    • ab 28€ (inkl. Transfer + Verpflegung)
    • Tagestour (7 Lagunas) oder 4-tägige Wanderung rund um den Ausangate

    Der Ausangate ist ein 6.384m hoher Berg, der von gewaltigen Gletschern bedeckt ist. Das alleine macht ihn aber noch nicht zur Sehenswürdigkeit in Peru. Am Fuße des Berges befinden sich 7 türkisfarbene Gletscherseen, die man im Rahmen einer Tages- oder Mehrtageswanderung erkunden kann. Mehrere Reisebüros in Cusco bieten diese Ausflüge an.

    Du kannst auch diese Tour wieder auf eigene Faust unternehmen. Die Wanderung ist mit knapp 10 Kilometern und einer maximalen Höhe von knapp 4.800m nicht ganz ohne. Unserer Meinung nach sind die 7 Lagunas beim Ausgangate die deutlich bessere Alternative zum Humantay Lake, da dieser Ausflug bei weitem nicht so überlaufen ist und man gleich mehrere schöne Seen sieht. Hier kannst du die atemberaubende Natur ohne Menschenmassen bewundern.

    Tipp 1: Ein Highlight in Peru für richtige Wanderfans könnte auch die 4-tägige Wanderung rund um den Ausangate sein. Informiere dich dazu am besten in den Reisebüros in Cusco.
    Tipp 2: Wenn du sowohl den Rainbow Mountain, den Palcoyo, als auch die 7 Lagunes planst, lohnt es sich, ein Auto zu mieten oder einen Transfer zu buchen nach Urcos. Alle drei Sehenswürdigkeiten in Peru liegen nämlich in der gleichen Richtung, dann sparst du dir die langen Anfahrten ab Cusco.


    Geheimtipp Choquequirao: Machu Picchu Alternative

    Peru Choquequirao

    Choquequirao

    Bild: iStock.com/rchphoto

    Infos

    • in der Nähe von Cusco
    • 4- oder 5-tägige Wanderung zur Inkastätte Choquequirao
    • ganzjährig
    • ab 590€
    • zur Wandertour*

    Wer kein Ticket mehr für den Inka Trail zum Machu Picchu ergattern konnte, oder wer keine Lust auf Menschenmassen hat, der sollte sich Choquequirao merken.

    Dadurch, dass diese vergessene Inkaruine weder mit Bus noch Bahn, sondern nur über einen 4- oder 5-tägigen Fußmarsch erreichbar ist, sind hier bedeutend weniger Touristen unterwegs. Ähnlich wie beim Inka Trail wandert man dabei durch üppigen Nebelwald und über bis zu 3.000 Meter hohe Andenpässe. Das Gepäck und die Zeltausrüstung wird dabei von Maultieren getragen.

    Die Tour wird beispielsweise von Trexperience angeboten. Über diesen Touranbieter haben wir den Inka Trail gebucht und können dir diesen Anbieter sehr empfehlen (zur Tour*).


    Tambopata Natioalpark: Amazonasgebiet

    Peru Tambopata Nationalpark

    Tambopata Nationalpark

    Highlights

    • Kaimanbeobachtung
    • Tour durch das Tambopata-Nationalreservat (Sandoval lake)
    • Dschungeltrekking
    • Monkey Island
    • Ziplining und Kajakfahren
    • Papageien Clay

    Den Tambopata Nationalpark kannst du relativ einfach per Flugzeug oder Nachtbus ab Cusco, Arequipa oder Puno erreichen. Er gehört offiziell zum Amazonasregenwald in Peru.

    Der Ausgangspunkt jedes Dschungelabenteuers ist Puerto Maldonado. Wir würden dir empfehlen ein 3- oder 4-tägiges Kombipaket zu buchen (inkl. Lodge, Aktivitäten und Verpflegung). Diese Variante ist deutlich günstiger als die Buchung der Lodge und der einzelnen Ausflüge und Safaris. Ab Puerto Maldonado geht es per Boot zu deiner Lodge. Wir haben unser Dschungelabenteuer bei der Monte Amaconica Lodge gebucht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis mit 250$ ist wirklich unschlagbar. Die Unterkunft ist zwar Basic, aber sie liegt direkt am Fluss, ist umgeben von dichtem Dschungel und hatte sogar einen Pool.

    Folgende Highlights erwarten dich im Tambopata Nationalpark in Peru:

    • Dschungelwanderung bei Tag: Der Guide erklärt Flora und Fauna, man sieht riesige Ficus-Bäume und mit etwas Glück auch Aras, Papageien oder Schmetterlinge.
    • Monkey Island: Auf der Insel leben 12 Affen, die leider täglich mit Bananen gelockt werde. Ohne die Fütterung wäre es ein noch cooleres Erlebnis gewesen.
    • Nachtbootfahrt: Nach Sonnenuntergang geht man auf die Suche nach Kaimane, sie sind im Allgemeinen an den Ufern des Flusses Madre de Dios verstecken.
    • Ausflug zum Sandoval Lake im Tambopata Nationalpark: Nach einer 3km Wanderung durch den Nationalpark steigt man in ein kleines Holzboot und erkundet damit die Tier- und Pflanzenwelt rund um den See. Dieser Ausflug dauert ca. 6 Stunden und war eindeutig unser Highlight, weil wir zahlreiche Affen, Vögel und auch Kaimane sehen konnten.
    • Nachtspaziergang: Taranteln, Schlangen und Nagetiere sind meistens nur nachts aktiv, deshalb war die Wanderung umso gruseliger. Vor allem die Taranteln sorgen für Gänsehaut. Die riesigen Spinnen sind aber Gott sei Dank scheu.
    • Canopy Walk: Wer sich über die riesige Hängeseilbrücke traut, kann auf der Aussichtsplattform Vögel beobachten.
    • Ziplining: Einmal wie Tarzan durch den Dschungel fliegen – das klappt beim Ziplining.
    • Kajak fahren: Hierbei wollten wir auf keinen Fall umkippen, denn in dem Fluss schwimmen auch Kaimane. Sie sind für den Menschen aber komplett ungefährlich.
    • Ara-Lehmleck: Wer hunderte von bunten Aras sehen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen und 1 Nacht in einer anderen Lodge verbringen. (zur Tour)
    • Parrot Clay Lick: Für 50$ Aufpreis kann man auch eine Tour zu einem anderen Lehmleck buchen, bei dem man überwiegend grüne Papageien sieht. (zur Tour)

    Tipp 1: Vergiss auf keinen Fall Mosquitospray und warme Klamotten. Obwohl es meistens um die 25-30 Grad hat, kann es nachts auch etwas kälter werden und die Bungalows sind offen.
    Tipp 2: Alternativ kannst du ab Cusco mit dem Bus auch den Manu Nationalpark erreichen. Bei den Touren fährt man mit dem Minivan von Lodge zu Lodge. Die Ausflüge und Tiersichtungen sind ähnlich.
    Tipp 3: Die beste Reisezeit (für Tierbeobachtungen) ist eig. die Trockenzeit zwischen Mai-September. Wir haben aber auch Ende Oktober noch viele Tiere gesehen.


    Titicacasee

    Peru Titicacasee Uros Inseln

    Uros Inseln

    Highlights

    • Tour durch die Uros-Inseln
    • Übernachtung auf einer Schilfinsel
    • Frischer Fisch in den Restaurants
    • Fahrt mit einem traditionellen Schilfboot

    Der Titicacasee liegt auf 3.800 Meter. Damit ist er der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Diese Sehenswürdigkeit ist 15,5 mal größer als der Bodensee und befindet sich im Süden von Peru (siehe Karte).

    Die Hälfte der Fläche gehört zu Peru, die andere Hälfte zu Bolivien. Der beste Ausgangsort, um eine Tour auf dem Titicacasee zu unternehmen, ist Puno. Wir empfehlen dir allerdings, nicht in Puno zu schlafen, sondern auf einer Schilfinsel. Die Uros-Inseln werden seit Jahrhunderten von den Indigenen per Hand errichtet, und zwar aus Schilf. Die schwimmenden Inseln werden maximal 15 Jahre alt, bevor man sie komplett erneuern muss. Spätestens alle zwei Wochen müssen die Bewohner der Inseln aber neues Schilf ernten und auf den Inseln verteilen, damit diese nicht sinken.

    Da wir auf einer Uros-Insel* übernachtet haben, war bei unserem All-Inclusive-Paket auch eine private Tour durch die Uros-Inseln mit dabei. 95% der ca. 3.000 Inselbewohner leben vom Tourismus, der Rest von der Fischerei. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie einfach die Menschen hier immer noch leben. Unser Bungalow war allerdings alles andere als einfach. Der Ausblick von der Terrasse beim Sonnenuntergang ist einfach ein Traum. Obwohl es nachts sehr kalt wird, hat uns dank Heizung, 4 Decken und Wärmflasche nicht gefroren.

    Leider ist der See durch den Bergbau und private Abwasserquellen stark verschmutzt. Wir würden deshalb vom Baden abraten. Außerdem ist der See mit 10 Grad sehr kalt.


    Arequipa

    Peru Arequipa Sehenswürdigkeiten

    Arequipa von oben

    Highlights

    • Plaza de Armas (Hauptplatz)
    • Kirche Iglesia de La Compañía
    • Kloster Santa Catalina
    • Mirador Yanahuara (schönster Aussichtspunkt)
    • Mercado San Camilo
    • Juanita-Museum (Menschenopfer-Mumie)
    • Mundo Alpaka (Alpakafarm mit Museum)

    Arequipa (2.300m) gehört als zweitgrößte Stadt Perus auf jeden Fall auf die Liste der besten Sehenswürdigkeiten in Peru. Ihr Spitzname „Weiße Stadt“ kann zwei Gründe haben: Zum einen durften während der Kolonialzeit nur die „weißen“ Spanier im historischen Zentrum leben, zum anderen wurden die Gebäude im Zentrum aus dem weißen Vulkangestein (Sillar) erbaut.

    Die Stadt ist umgeben von drei riesigen Vulkane. Der schönste und bekannteste Vulkan ist Misti (5.821m), ihn kannst du von fast jeder Ecke in Arequipa aus sehen. Der Vulkan Chachani liegt direkt daneben. Er gehört mit 6.075m zu den einfachsten 6.000ern der Welt. Innerhalb von 2 Tagen kannst du ihn mit ordentlich Akklimatisierung und Bergerfahrung besteigen. Wer lieber bodenständiger bleiben möchte, kann auch in der Stadt selbst einiges entdecken.

    Wir haben eine Free Walking Tour durch die Altstadt gemacht und dabei den Hauptplatz Plaza de Armas mit seinen Arkadengängen, die Kirche Iglesia de La Compañía und einige hübsche Innenhöfe erkundet. Zum Sonnenuntergang musst du unbedingt zum Aussichtspunkt Mirador Yanahuara hochspazieren. Vom Besuch des Klosters waren wir ehrlich gesagt etwas enttäuscht, dafür haben uns die zahlreichen hippen Cafés und Bars umso mehr fasziniert.

    Wer etwas mehr Zeit in Arequipa hat, kannst bei der Halbtagestour „Ruta de Sillar“ den Steinbruch des Sillar-Gesteins, sowie einen Skulpturenpark besichtigen. Anschließend folgt eine kurze Wanderung durch einen Canyon. Arequipa ist außerdem der ideale Ausgangspunkt für eine Tour zum Colca Canyon.


    Colca Canyon

    Peru Colca Canyon

    Colca Canyon

    Infos

    Der Colca Canyon liegt ca. 3 Fahrstunden nördlich von Arequipa. Er ist bis zu 3.269m tief und zählt damit zu den tiefsten Schluchten der Welt. Seine riesigen, fliegenden Bewohner ziehen zahlreiche Touristen an. Im Canyon ist nämlich der Andencondor zu Hause, der eine Flügelspannweite von bis zu 3,5 Meter erreichen kann.

    Die Tiere werden bis zu 1,30m groß im sitzenden Zustand und bis zu 15kg schwer. Dazu ist der Andencondor der größte Greifvogel der Welt. Beim Condor-Viewpoint „Cruz del Condor“ hast du die besten Chancen, einen der Giganten in der Luft aus nächster Nähe zu sehen.

    Da man bei einer Tagestour ab Arequipa nur ein paar Stopps am oberen Rand der Schlucht macht, würden wir dir empfehlen, eher eine 2- oder 3-tägige Wanderung in den Colca Canyon zu unternehmen. Das machen die wenigsten Touristen, obwohl man dabei die Landschaft viel mehr genießen kann. Bei unserer 2-tägigen Tour sind wir mit einem Guide in die Schlucht gewandert und haben unten in einer Oase übernachtet. Nach einem steilen Anstieg am nächsten Morgen machten wir noch einen Stopp bei den heißen Quellen, bevor es wieder zurück nach Arequipa ging (zum Anbieter).

  • Nazca-Linien

    Peru Nazca Linien

    Turm bei Nazca Linien

    Infos

    Die riesigen Scharrbilder in der Wüste Perus sind seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe, wobei du diese Sehenswürdigkeit am besten vom Flugzeug aus erkundest. Obwohl die Erbauer selbst vor 2.000 Jahren ihre Werke damals nie aus der Luft betrachten konnten, sind die geometrischen Formen und Linien der Scharrbilder (Geoglyphen) sehr exakt.

    Insgesamt haben die Bewohner von Paracas und Nazca zwischen 800 v.Chr. bis 600 n.Chr. ca. 1.500 Symbole und Linien in den Boden gescharrt. Es war ohnehin faszinierend, wie diese Menschen damals mitten in der Wüste gelebt haben. Forscher haben herausgefunden, dass die Scharrbilder für Fruchtbarkeitsrituale dienten. Teilweise stellen die bis zu mehrere hundert Meter langen Linien Affen, Vögel, Pferde oder Menschen dar. Die Nazca-Linien sind nur wenige Zentimeter tief und breit, aber da es in der Wüste so gut wie nie regnet, blieben sie über die Jahrtausende erhalten, obwohl direkt daneben der Pan-American Highway verläuft.

    Wer einen Flug über die Nazca-Linien bucht, kann sich auf eine wilde Achterbahnfahrt einstellen. Die kleinen Maschinen neigen sich beim 30-40-minütigen Flug von links nach rechts, damit jeder Passagier gut aus dem Fenster blicken kann. Um die Linien gut zu fotografieren, sollte man am besten ein Zoom-Objektiv mitbringen, da sie nur relativ klein zu sehen sind. Alternativ kann man 2 der Linien auch vom Aussichtsturm aus sehen (in Google Maps öffnen), was aber nicht mit dem Flug mithalten kann.


    Huacachina

    Peru Huacachina Oase Wüste

    Huacachina

    Highlights

    • Übernachtung in der Oase
    • Sonnenuntergang auf den Dünen
    • Buggy- und Sandboardingtour

    Huacachina, die Oase in der Wüste, war eines unserer Highlights in Peru. Direkt neben der Stadt Ica ragen riesige, bis zu 100m hohe Sanddünen empor. Fast schon unecht wirkt die kleine Oase mit ihren Palmen und Hotels zwischen den Sandhügeln. Früher kamen die reichen Peruaner zum Baden und entspannen hierhin. Obwohl der See 1988 ausgetrocknet war, wollte man ihn weiterhin als Attraktion in Peru erhalten, deshalb hat man Wasserleitungen von Ica aus verlegt, um ihn zu speisen. Wir würden dir empfehlen 1-2 Nächte direkt in der Oase zu verbringen, um den Wüsten-Vibe voll aufzusaugen. Den Pool im Hotel Curasi* haben wir auf jeden Fall gut genutzt.

    Zu den Must-Do’s in Perus bekanntester Oase zählt auf jeden Fall eine Buggytour. Mit den motorisierten Monstern düsen die Fahrer kreuz und quer durch die Wüste – Düne rauf, Düne runter, also das ist definitiv wie eine Achterbahnfahrt.

    Bei einem Stopp mitten in der Wüste kann man sich ein Board ausleihen und damit die Sanddüne herunterrutschen. Oder man leiht sich im Vorfeld in Huacachina richtige Ski oder Snowboards mit Bindung. Was ziemlich skurril aussieht, bedarf allerdings etwas Übung, also mach das am besten nur, wenn du die Sportart in beschneiter Umgebung auch richtig gut beherrscht.

    Was bei einem Besuch in Huacachina natürlich auch auf keinen Fall fehlen darf, ist der Sonnenuntergang auf einer Düne. Die nördliche Düne ist höher und bietet dir einen herrlichen Ausblick über die Wüste und auf die Düne, die kleinere Düne im Süden ist zum Sonnenuntergang allerdings auch ein sehr guter Fotospot und nicht ganz so überlaufen.

    Tipp 1: Sei beim Sandboarden vorsichtig und überschätze dich nicht. Versuche bei den normalen Boards ohne Bindung NICHT aufzustehen, denn ein Sturz kann schmerzhaft enden.
    Tipp 2: Buche die Buggytouren am besten direkt vor Ort, dort sind sie am günstigsten.


    Ballestas Islands bei Paracas

    Peru Ballestas Islands Paracas

    Ballestas Islands Paracas

    Infos

    Auf den Ballestas Islands, die sich vor der Küste Paracas befinden, leben zahlreiche Seevögel, Humboldt-Pinguine, Seelöwen und viele weitere Tiere. Aus diesem Grund werden die Inseln auch oft als „Mini-Galapagos“ bezeichnet.

    Die Bootstouren starten um 8:00/10:00 und 12:00 Uhr direkt am kleinen Hafen in Paracas. Die Fahrt mit dem Speedboot zu den Inseln dauert ca. 30 Minuten. Dabei hält man auch kurz bei „El Candelabro“, auch bekannt als der „Kerzenleuchter von Paracas“, ein großes Scharrbild an der Nordseite der Paracas-Halbinsel (ähnlich wie Nazca Linien). Bei der Fahrt rund um die Ballestas Islands kann man verschiedene Seevögel und Seelöwen teilweise aus nächster Nähe sehen.

    Funfact: Wusstest du, dass Peru im 19. Jahrhundert reich wurde durch Vogelkacke? Ja, richtig gelesen, denn auf den Ballestas Inseln leben die Guanokormorane, deren Kacke als Dünger vor allem früher sehr begehrt war. Ein Großteil der Exporteinnahmen Perus beruhten auf dem Vogelkot. Auch heute noch leben einige Arbeiter auf der Insel, um den natürlichen Dünger zu sammeln.

    Tipp 1: Buche deine Tour direkt morgens um 8:00 Uhr, dann ist der Wellengang noch nicht allzu stark.
    Tipp 2: Buche die Tour am besten über GetYourGuide (zur Tour*), dort ist sie etwas günstiger als vor Ort. Wir haben inkl. Touristensteuer ca. 20€ bezahlt.


    Paracas Naturreservat

    Peru Paracas Naturreservat

    Paracas Naturreservat

    Infos

    • Paracas
    • Naturreservat zum Wandern und Baden
    • 11 Soles

    Ein weiteres Must-See in Paracas an der Küste Perus ist die Halbinsel direkt neben der Ortschaft, die als Naturreservat ausgewiesen ist. Dort findest du keine Hotels und Ortschaften, nur ein paar Schotterstraßen und 2 Restaurants.

    Ansonsten ist die Halbinsel komplett unbebaut, was eventuell auch an der Tatsache liegen kann, dass es dort SEHR windig ist. Nichtsdestotrotz solltest du dir die wunderschönen Strände und Küstenabschnitte dort ansehen. Zu den schönsten Spots zählen La Mina (schöne Bucht zum Baden im Sommer), Raspón (Aussichtspunkt), Lagunillas (zwei windgeschützte Restaurants, kleiner Strand zum Baden), Playa Roja (roter Strand) und Supay (Ausblick auf Steilklippen).

    Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, um die Halbinsel zu erkunden:

    • Fahrrad leihen (ca. 30 Soles/Tag): Das ist mit Sicherheit die günstigste Variante, aber auch die anstrengendste, denn die Rundtour mit allen oben genannten Stopps ist ca. 45 Kilometer lang und bei Gegenwind musst du richtig reintretten.
    • Quad (100 Soles p.P.): Bei einer geführten 2- 3-stündigen Tour erkundet man die schönsten Orte
    • Buggy (120 Soles für 2 P.): Bei einer geführten 2- 3-stündigen Tour erkundet man die schönsten Orte
    • Unser Favorit – Roller (90 Soles für den ganzen Tag): Mit dem Roller kann man den ganzen Tag auf eigene Faust die oben genannten Spots erkunden
    • Golden Shadow Trek (Start 15:30): Bei einer geführten Wanderung fährt man die Halbinsel noch weiter nach unten bis Mendieta. Dort wandert man gemeinsam mit dem Guide zum Sonnenuntergang auf einen wunderschönen Aussichtsberg. Die Tour ist allerdings ziemlich teuer (haben die Tour hier gebucht).

    Huaraz & Laguna 69

    Peru Huaraz Laguna 69

    Laguna 69

    Bild: iStock.com/estivillml

    Highlights

    • Wanderung zur Laguna 69
    • Santa-Cruz-Trek (4-5 Tages-Tour)
    • El Mirador de Rataquenua (Aussichtspunkt)
    • Chavín de Huántar

    Huaraz ist der ideale Ausgangsort im nördlichen Peru für alle Bergsteiger und Wanderfans. Der Ort liegt auf knapp über 3.000 Meter mitten in den Anden und ist im Vergleich zu Cusco noch nicht touristisch überlaufen.

    Was wahrscheinlich auch daran liegt, dass die Anreise meist von Lima aus erfolgt (8h) und man deshalb Huaraz nicht so einfach in eine klassische Peru-Rundreise integrieren kann. Einer der schönsten Wanderziele in Huaraz und Top-Sehenswürdigkeiten in Peru ist die Laguna 69 (oder auch Lake 69 genannt). Die türkisfarbene Lagune ist umgeben von schroffen Fels- und Gletscherwänden. Bei einem Tagesausflug wanderst du von 3.900m auf 4.680m.

    Bei den Touranbietern in Huaraz findest du diverse andere Wanderungen in der Umgebung. Erfahrene Bergsteiger können 6.000er besteigen (z.B. Tocllaraju), oder sich an Mehrtageswanderungen wagen (z.B. Santa-Cruz-Trek).

    Tipp: Die Laguna 69 ist definitiv eine untouristischere Alternative zum Humantay Lake in der Nähe von Cusco, aber auch etwas ab vom Schuss.


    Iquitos

    Peru Amazonasregenwald Iquitos

    Highlights

    • Nachtwanderung durch den Dschungel
    • Bootsfahrt auf dem Amazonas
    • Einheimisches Volk besuchen
    • Kochkurs bei Einheimischen

    Wenn du Lust hast, auf ein Amazonas-Abenteuer und etwas mehr Zeit mitbringst, dann wird Iquitos ein echtes Highlight deiner Perureise. Du kannst die Stadt im Norden Perus nur per Boot oder Schiff erreichen.

    Es gibt dort einige coole Lodges, die direkt an einem Nebenkanal des Amazonas liegen. Das Fortbewegungsmittel Nr. 1 dort ist das Boot. In Iquitos kannst du Bootstouren, Wanderungen und mehrtägige Expeditionen unternehmen, um die Artenvielfalt und Einzigartigkeit des Dschungels kennenzulernen.

    Tipp: Da man für die Anreise nach Iquitos mehr Zeit einplanen sollte, ist es einfacher, ab Cusco einen Abstecher zum Tabopata oder Manu Nationalpark zu machen.


    Lima

    Peru Lima Hauptstadt

    Limas Küste

    Highlights

    • Stadtviertel Miraflores
    • Barranco (Künstlerviertel)
    • Historisches Zentrum & Plaza de Armas
    • Spaziergang an der Costa Verde
    • Huaca Pucllana (Ruine)

    Die Hauptstadt Perus hat im Vergleich zu Arequipa oder Cusco nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wir finden Lima aber trotzdem sehr schön als Start der Perureise. Vor allem das Stadtviertel Miraflores und Barranco direkt am Meer laden zu einem Stadtbummel ein.

    Dort findest du zahlreiche gute Restaurants, denn Lima ist vor allem auch für seine gute (Fusion-)Küche bekannt. Nirgends sonst in Peru bekommst du so guten, frischen Fisch. Bestell dir also unbedingt leckeres Sushi oder Ceviche. Zu den Must-See in Perus Hauptstadt zählt auch ein Spaziergang entlang der Küstenpromenade Costa Verde und eine Free Walking Tour durch das historische Zentrum. Auch wenn einige behaupten, Lima könne man sich sparen, würden wir auf jeden Fall 1-2 Nächte dort einplanen, um bei Ankunft in Peru den Jetlag auszuschlafen und die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.


    Peruanische Küche & Pisco Sour probieren

    Peru Spezialitäten Ceviche

    Ceviche

    Highlights

    • Übernachtung in der Oase
    • Sonnenuntergang auf den Dünen
    • Buggy- und Sandboardingtour

    Was Peru so besonders macht? Neben der landschaftlichen Vielfalt auf jeden Fall auch das Essen. Es gibt ein paar Gerichte und Getränke in Perus Küche, die du auf jeden Fall probiert haben solltest. Ceviche ist eines der Nationalgerichte. Dabei handelt es sich um rohen Fisch, der eingelegt wird in Limettensaft, Chili und Zwiebeln. An den Küstenorten wie Paracas oder Lima schmeckt dieses Gericht am besten.

    Was die Peruaner (leider) auch gerne essen, sind Alpaka und Meerschweinchen. Vor allem Alpaka findest du auf fast jeder Speisekarte im Inland, so wie bei uns Rindfleisch. Wenn du irgendwo „Guinua Pig“ bestellst, bekommst du ein komplett frittiertes oder gegrilltes Meerschweinchen serviert. Das ist in Peru eine Delikatesse.

    Früher oder später solltest du auch „Pisco Sour“ probieren. Ein Cocktail, der den berühmten Traubenschnaps (Pisco), Eiweiß, Limettensaft und Zuckersirup enthält. Wenn dir die Variante mit dem rohen Eiweiß nicht zusagt, kannst du Pisco auch in zahlreichen anderen Varianten kosten. Auf Basis von Purpurmais werden in Peru gleich zwei Getränke hergestellt: Zum einen Chicha Morada, ein sehr süßes, unalkoholisches Getränk, und zum anderen Chicha de Jora, ein fermentiertes, alkoholhaltiges Maisgetränk.

    Der Geschmack hat uns ein wenig an kalten Glühwein mit ein wenig Kohlensäure erinnert. Ein weiteres Lieblingsgetränk der Peruaner, welches die Industrie hervorgebracht hat, ist „Inca Kola“. Das neongelbe Getränk schmeckt leider genauso künstlich wie es aussieht, nämlich nach Kaugummi.


    Wir hoffen, dass wir dich mit den 20 schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru inspirieren konnten, das Land zu bereisen. Wenn du eine mehrwöchige Rundreise auf eigene Faust planst, dann schau dir unsere 2- bis 3-wöchige Backpacking Route durch Peru an. Du kannst Peru auch super mit Bolivien kombinieren, wenn du etwas mehr Zeit hast:

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    Häufige Fragen: Peru Sehenswürdigkeiten

    Wo ist es am schönsten in Peru?
    Peru hat einige schöne Städte und landschaftliche Highlights zu bieten. Dazu zählen Wüsten, schöne Strände, Berge, Vulkane und Regenwald. Hier unsere persönlichen TOP 10 Sehenswürdigkeiten in Peru: <ul
  • Machu Picchu
  • Palcoyo (Regenbogenberg)
  • Tambobata Nationalpark (Amazonas)
  • Cusco
  • Colca Canyon
  • Arequipa
  • Huacachina
  • Paracas
  • Nazca Linien
  • ...
  • Zu allen schönen Sehenswürdigkeiten in Peru
    Was sollte man vor der Reise nach Peru wissen?
    Peru ist ein sehr sicheres Land zu bereisen. Die touristische Infrastruktur ist sehr gut. Du kannst dir selbst ein Auto mieten, die deutlich entspanntere Variante ist allerdings, mit dem Bus von A nach B zu reisen. In den Luxusbussen kannst du die Sitze teilweise um 180-Grad nach hinten klappen und reist damit wie in der Business-Class im Flugzeug. Einige Orte und Sehenswürdigkeiten in den Anden liegen sehr hoch, sodass eine Höhenkrankheit eintreten kann. Wer sich langsam akklimatisiert und genügend trinkt, sollte damit aber keine Probleme haben. Zu allen schönen Sehenswürdigkeiten in Peru
    Wie ist das Wetter in Peru?
    In Peru gibt es zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (April-September) und Regenzeit (Oktober-März). Die durchschnittliche Tagestemperatur beträgt zwischen 15 und 30 Grad. Nachts wird es sowohl an der Küste als auch in den Bergen kalt. Beim hoch gelegenen Titicacasee können die Temperaturen auch unter den Gefrierpunkt fallen. Peru ist also kein Reiseziel für Strandliebhaber und Sonnenanbeter, sondern eher für Abenteurer, Kultur- und Wanderfans. Zu allen schönen Sehenswürdigkeiten in Peru

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