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Daintree Rainforest Tour (Australien): Meine Tipps & Erfahrungen

Neben dem Great Barrier Reef wartet in Queenslands Norden der älteste Regenwald der Erde – der Daintree Rainforest. Entdecke Mossman Gorge, Cape Tribulation und wilde Tiere. Tour oder Selbstfahrt? Beste Reisezeit? Ab Cairns oder Port Douglas? Hier findest du alle Infos für dein Abenteuer!

Australien Beitragsbild Daintree NP
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Hier schreibt Isa!

Mit Kamera im Gepäck hat Isa Australien erkundet und es zu einem ihrer Lieblings-Reiseziele erkoren. Sie gibt dir hier ihre persönlichen Highlights und wie du das Land wie ein echter Entdecker erlebst.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Tour oder selbst fahren?

Der Daintree Rainforest kann entweder im Rahmen einer geführten Tour oder mit dem eigenen Mietwagen besucht werden. Die Straße führt bis Cape Tribulation. Dort ist Schluss, allerdings enden die geführten Touren hier ebenfalls. Um nach Cape Tribulation zu gelangen, setzt du mit einer Fähre über den Daintree River über. Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten und kostet etwa dreißig Euro. Auf der anderen Seite folgst du der Küstenstraße und hältst an den ausgewiesenen Parkplätzen. Von dort führen kurze Boardwalks durch den Regenwald oder zu Aussichtspunkten. Diese Stopps werden auch von Touren angefahren, nur eben nacheinander und in einem festen Ablauf.

Wie in vielen Regionen Australiens gibt es auch im Daintree Rainforest mitunter giftige Spinnen und Schlangen. Sei daher aufmerksam und bleib auf den Wegen, um dich selbst und die Natur zu schützen. Wenn du dich daran hältst, besteht keine Gefahr und du kannst die einzigartige Natur sicher genießen.

Ich habe mich dafür entschieden, den Regenwald selbst zu erkunden und zusätzlich eine Bootstour auf dem Daintree River zu machen. Auf dem Wasser bekommst du spannende Infos zur Tierwelt, zur Vegetation und zu den Besonderheiten dieses Gebiets. Mit etwas Glück siehst du Krokodile aus sicherer Entfernung und lernst, worauf es im Umgang mit dieser Umgebung ankommt. Ob du selbst fährst oder eine komplette Tour buchst, hängt davon ab, wie du reisen möchtest. Wenn du alles selbst planen und frei unterwegs sein willst, bietet sich die Selbstfahrt an. Möchtest du dich zurücklehnen oder fühlst dich ohne Guide unsicherer, ist eine geführte Tour die passende Option.

Tourenvergleich

Die Touren im Daintree Rainforest ähneln sich alle. Es werden standardmäßig die Mossman Gorge angefahren, sowie das Cape Tribulation. Die Unterschiede der einzelnen Touren liegen hier in den Details. Ist die Bootsfahrt auf dem Daintree River inbegriffen, auf der du Krokodile sehen kannst? Wie sieht es aus mit der Dauer bzw. der Verpflegung?

Manche Anbieter bieten dir zudem Kombitouren an, bei denen du Sehenswürdigkeiten wie das Great Barrier Reef mit der Daintree Rainforest Tour kombinierst. Weiter unten im Blogartikel erkläre ich dir mehr zum Ablauf und den Sehenswürdigkeiten vor Ort.

Info vorab: Die unten verlinkten Ticket- und Tourenpreise sind vor Ort meist gleich, weshalb ich dir gerade zur Hauptsaison empfehlen würde, alles vorab zu buchen und zu reservieren. Außerdem kannst du Tickets über GetYourGuide bis zu 24h vorher kostenlos stornieren, falls sich das Wetter oder deine Pläne ändern.


Die besten Touren im Überblick

Das Wichtigste vorab: Es gibt sehr viele verschiedene Touranbieter für den Daintree Rainforest. Ich selbst hatte mich für eine Tour mit Übernachtung im Regenwald entschieden und gewissermaßen eine Tagestour, aber mit 24-h-Unterbrechung, gemacht. Diese Zeit im Daintree National Park habe ich dann noch genutzt, um einen Ausritt vor Ort zu machen. Diese Option gibt es leider seit Corona nicht mehr. Damit du einen besseren Überblick bekommst, habe ich aber einige Tagestouren miteinander verglichen. Preislich sind alle sehr ähnlich! Die hier empfohlene Tour habe ich selbst genauso gemacht (nur eben mit Übernachtung) und kann sie dir zu 100% weiterempfehlen.

OptionInfos & Preise
Tour mit 4WD FahrzeugInfos
link Allrad-Fahrzeug (fährt aber trotzdem an die gleichen Orte)
link Abholung von Cairns oder Port Douglas
link Krokodil-Flussfahrt inbegriffen
link Kostenlose Snacks inbegriffen
link Gesamtdauer 8-12h

Preis: ab 141€

zur Tour
Kleine Gruppen Tour
(meine Empfehlung)
Infos
link Abholung von Cairns oder Port Douglas
link Krokodil-Flussfahrt inbegriffen
link Mittagessen inklusive
link Kleine Tourgröße
link Gesamtdauer 10h

Preis: ab 144€

zur Tour
2 Tage Great Barrier Reef & Daintree TourInfos
link Übernachtung nicht inklusive
link Abholung nur aus Cairns
link Krokodil-Flussfahrt inbegriffen
link Mittagessen auf beiden Touren inbegriffen
link 5h am Great Barrier Reef

Preis: ab 261€

zur Tour
Budget TourInfos
link Ureinwohner Rauchzeremonie inbegriffen
link Abholung von Cairns oder Port Douglas
link Krokodil-Flussfahrt optional hinzubuchbar
link Kein Essen/Trinken inbegriffen
link Gesamtdauer 11h

Preis: ab 129€

zur Tour
HalbtagestourInfos
link Besucht wird nur der südliche Teil des Nationalparks (Mossman Gorge)
link Abholung nur vom Hotel in Port Douglas
link Krokodil-Flussfahrt inbegriffen
link Snacks inklusive
link Dauer: 4,5 Stunden

Preis: ab 92€

zur Tour

Meine Empfehlung

Meiner Meinung nach bietet die kleine Gruppentour das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Mittagessen ist auch die spannende Flussfahrt mit dabei, auf der du mit etwas Glück Krokodile sehen kannst. Da eine Tour in den Daintree National Park gerade dadurch besticht, dass man mehr über die Gegend sowie die Flora und Fauna lernt, ist eine kleine Gruppe dafür natürlich optimaler. Dann kannst du z. B. auch dem Guide mehr Fragen stellen, mehr lernen und so deinen Ausflug in den Nationalpark richtig genießen.

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Ablauf des Ausfluges

Wenn du keine Halbtagestour gebucht hast, dann beginnt dein Tag früh. Meine Tour ist um 7 Uhr morgens gestartet, was allerdings halb so wild war, weil ich im Minivan auf der Fahrt von Cairns nach Port Douglas etwas Schlaf nachholen konnte. Beachte, dass die Fahrt an sich etwas länger dauert, weil die meisten Touren Abholungen von beiden Städten aus anbieten. Aber auch nach dem kurzen Stopp in Port Douglas kannst du dich noch einmal zurücklehnen.

An der Mossman Gorge angekommen, wirst du vom Parkplatz zum Anfang des Wanderweges durch den Regenwaldweg gehen. Der kurze Spaziergang auf Holzstegen führt durch das dichte Blättermeer bis zum Fluss, wo du je nach Tour und Jahreszeit eine Abkühlung genießen kannst. Auf meiner Tour hat uns der Guide bereits in der Mossman Gorge interessante Informationen über Pflanzen und Insekten erzählt, die wir auf dem Weg gesehen haben.

Von der Mossman Gorge wird es im Anschluss weitere 1,5h in Richtung Norden zum Cape Tribulation gehen. Auf dem Weg muss der Daintree River per Fähre überquert werden. Vor Ort kannst du dich an den vielen Warnschildern vor der Fähre erfreuen! 😉 Es scheint, als würde man mit der Flussüberquerung in die Jurassic World eintauchen. Auf der Fahrt durch den nördlichen Teil des Daintree National Parks wirst du ziemlich sicher an einigen Aussichtspunkten anhalten und der Guide wird dir schon einige Informationen zum Lebensraum geben. Am Cape Tribulation angekommen, läufst du mit der Gruppe zum wunderschönen Strand. Hier siehst du das kristallklare Wasser des Great Barrier Reefs auf den ältesten Regenwald der Welt treffen – der absolute Hammer!

In Cape Tribulation wirst du je nach Tour auch dein Mittagessen bekommen und nach einer kleinen Mittagspause wieder die Rückreise zum Daintree Fluss antreten, denn nun steht die Flussfahrt zum Krokodil-Watching an. Je nach Jahres- und Tageszeit stehen deine Chancen recht gut, riesige Krokodile zu sehen, denn der Daintree Fluss ist voll von ihnen. Auf meiner Tour war dies eines der Highlights, da der Guide des Bootes seine Arbeit unglaublich leidenschaftlich betrieben hat und so erfreut war, wenn ihm Gäste viele Fragen zu seinen Lieblingstieren gestellt haben. Gelernt habe ich auf dieser Bootsfahrt eine Menge und ich hatte auch Glück, mehrere Krokodile und sogar riesige Baumpythons zu sehen.

Nach der Flussfahrt steht dann die Rückreise nach Port Douglas oder Cairns an. Je nach Verkehr wirst du erst am Abend wieder in deiner Unterkunft eintreffen.

Selbstfahrertour

Wenn du den Daintree Rainforest auf eigene Faust erkunden möchtest, plane idealerweise mindestens zwei Tage ein. Eine Übernachtung macht den Ablauf deutlich entspannter, vor allem wenn du nicht alles an einem Tag abhaken willst. Starten kannst du entweder in Cairns oder Port Douglas, was die Fahrzeiten verkürzt. Ein normaler Mietwagen reicht aus, Allrad ist für die beschriebenen Stopps nicht nötig. Die Kombination aus eigener Fahrt und einer kurzen geführten Aktivität auf dem Daintree River gibt dir viel Freiheit, ohne auf Hintergrundwissen zu verzichten.


Empfohlener Ablauf

Je nachdem, wie viel Zeit du hast, würde ich den Trip auf jeden Fall mit einer Übernachtung empfehlen. Von dort startest du früh am Morgen Richtung Norden. Der erste Stopp ist eine Bootstour auf dem Daintree River. Die Tour findet morgens statt, wenn die Chancen auf Tierbeobachtungen am besten sind. Danach setzt du mit der Fähre über den Fluss über und fährst weiter zum Mount Alexandra Lookout. Der Blick reicht hier über den Regenwald bis zur Küste. Anschließend geht es Richtung Cape Tribulation zum Daintree Discovery Centre. Von dort kannst du mehrere kurze Boardwalks laufen, unter anderem den Jindalba Boardwalk und danach ins Visitor Centre zurückkehren.

Tipps:

  • Anschließend lohnt sich eine Pause bei der Daintree Ice Cream Company, wo selbstgemachtes Eis mitten im Grünen serviert wird.
  • Für einen super Kaffee empfehle ich dir ebenfalls, hier einen kurzen Stopp einzulegen: Daintree Fan Palm Farm

Danach fährst du weiter nach Cape Tribulation. Entlang der Strecke liegen weitere kurze Wege wie der Madja Boardwalk oder etwas später der Kulki Boardwalk. Auf dem Rückweg bietet sich ein Abstecher zum Cow Bay Beach an. Regenwald, Strand und Meer liegen hier direkt nebeneinander. Achtung: Schwimmen solltest du dort nicht, Krokodil-Gefahr! Danach geht es zurück zu deiner Unterkunft.

Am zweiten Tag startest du gut gestärkt zur Mossman Gorge. Von Port Douglas brauchst du etwa zwanzig Minuten. Am Eingang kaufst du dein Ticket und fährst mit dem Shuttlebus zur Schlucht. Oben angekommen verlaufen kurze, gut angelegte Wege durch den Regenwald. Sie führen an großen Felsblöcken vorbei, über eine Hängebrücke und zu mehreren Plattformen mit Blick auf die Schlucht. Der Rundweg dauert rund eine halbe Stunde, lässt sich aber gut verlängern. Das Highlight ist der Fluss mit klarem, kühlem Wasser. Badesachen solltest du dabeihaben.

Bevor du zurück nach Cairns oder zu deiner nächsten Station fährst, lohnt sich ein letzter Stopp in Palm Cove. Ein Kaffee oder (und) Kuchen unter Palmen direkt an der Promenade sind der perfekte Abschluss, bevor du die Region verlässt. 🙂

Sehenswürdigkeiten im Daintree Rainforest

Rund um Cairns und Port Douglas gibt es viele Möglichkeiten, aktiv zu werden. Ob beim Schnorcheln am Great Barrier Reef, auf Touren durch den Daintree Rainforest oder bei Ausflügen zu Wasserfällen und Stränden: Hier findest du spannende Unternehmungen an jeder Ecke!


Cape Tribulation

Ein Ausflug nach Cape Tribulation lohnt sich auf jeden Fall, wenn du von Cairns oder Port Douglas aus noch etwas weiter in den Norden fahren möchtest. Die Strecke führt durch den Daintree Nationalpark, vorbei an dichtem Regenwald und über den Daintree River, den du mit der kleinen Fähre (mehr Infos) überquerst. Auch wenn die Fahrt schon unheimlich cool ist, würde ich dir empfehlen, mindestens eine Nacht zu bleiben, damit du genügend Zeit hast, die Umgebung ohne Eile zu entdecken und den Strand in der Abendstimmung genießen zu können.

Auf dem Rückweg solltest du den Madja Boardwalk nicht verpassen. Der Holzweg führt durch Mangroven und Regenwald, und mit etwas Glück lässt sich ein Cassowary blicken. Ein weiterer schöner Halt ist der Cow Bay Beach, ein ruhiger Küstenabschnitt mit feinem Sand und Regenwald bis fast ans Wasser. Die Region rund um Cape Tribulation bietet eine einzigartige Mischung aus tropischem Meer und uraltem Wald.


Daintree River Cruise (Fluss-Bootstour)

Dauer
Dauer

1 Std.

Start
Start

Treffpunkt

Kosten & buchung
Kosten & buchung

River Cruise: 21 €, zur Tour / Tagestour: 136€, zur Tour

Die Daintree Rainforest Tour mit dem Solar Whisper Boot war auf meiner Australien-Reise eines meiner Highlights! Besonders cool fand ich, dass das Boot vollständig mit Solarenergie betrieben wird und sich leise über den Fluss bewegt. So kann man Tiere beobachten, ohne sie zu stören. Mein Guide David kannte die Gegend in- und auswendig und hat mir viel über den Regenwald, die Tiere und den Fluss erklären können. Sein Hund Dougie war als Co-Captain mit an Bord und hat natürlich sofort alle begeistert.

Ich habe mehrere Krokodile gesehen, außerdem Fledermäuse, Frösche und einige seltene Vögel. Da es sich um echte Wildlife-Beobachtungen handelt, gibt es zwar keine Garantie auf Tierbeobachtungen, aber die Chancen stehen sehr gut. Die Tour dauert etwa eine Stunde und eignet sich perfekt, um den Daintree River auf ruhige, nachhaltige Weise zu erleben. Ein früher Start lohnt sich besonders, wenn die Luft noch kühl ist und die Tiere aktiv sind. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, kann die Tour ideal mit einer Weiterfahrt in den Daintree Rainforest verbinden.


Daintree Ice Cream Company & Daintree Fan Palm Farm

Ein Abstecher zur Daintree Ice Cream Company und zur Daintree Fan Palm Farm lässt sich ideal mit einem Besuch im Daintree Rainforest verbinden. Beide liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt und zeigen, wie vielseitig die Region ist. Bei der Daintree Ice Cream Company gibt es hausgemachtes Eis aus tropischen Früchten, die direkt auf der Plantage wachsen. Die Sorten wechseln je nach Saison und du kannst dich unter anderem auf Mango, Kokos, Jackfruit oder Soursop freuen. Ich kann dir garantieren, dass dieses Eis in der warmen Luft einfach großartig schmecken wird! Das Gelände liegt zwischen Bananenplantagen mit Blick auf die grünen Berge und ist ein hervorragender Ort für eine kurze Pause.

Ganz in der Nähe befindet sich die Daintree Fan Palm Farm, ein kleiner lokaler Betrieb mit ausgezeichnetem Kaffee und einem Laden, in dem du ein paar Vorräte oder regionale Produkte kaufen kannst. Von dort startet auch ein kurzer Boardwalk, der durch den Regenwald führt. Als ich dort war, war der Weg teilweise geschlossen. Er soll aber bald wieder vollständig begehbar sein. Mit etwas Glück kannst du hier sogar Cassowarys sehen, beeindruckende Vögel, die allerdings wild leben. Halte Abstand, besonders wenn sie Nachwuchs haben.


Mount Alexandra


Der Mount Alexandra Lookout liegt direkt an der Straße zwischen der Daintree-Fähre und Cape Tribulation. Der Parkplatz befindet sich unmittelbar am Aussichtspunkt, du stehst gewissermaßen direkt an der Plattform. Der Blick geht über den Daintree River, die flache Küstenebene und den dichten Regenwald, der sich bis an die Küste zieht. Bei guter Sicht reicht der Blick bis zum Meer. Die Perspektive unterscheidet sich klar von den Stopps auf Bodenhöhe, da du hier Flussläufe, Waldflächen und Küstenlinie gleichzeitig wahrnimmst. Besonders auffällig ist, wie niedrig das Gebiet insgesamt liegt und wie stark sich der Regenwald bis in die Mangrovenbereiche ausdehnt.

Der Halt dauert in der Regel nur wenige Minuten. Es gibt keine Infrastruktur außer der Plattform und keine weiteren Wege. Der Lookout liegt direkt auf der Route Richtung Cape Tribulation und eignet sich als kurzer Zwischenstopp. Morgens ist die Sicht oft klarer, später am Tag kann sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit Dunst bilden.


Mossman Gorge

Eintritt
Eintritt

13 € (Shuttelbus), Parkeintritt selbst ist kostenlos

hinweis
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Die Strömung kann je nach Wetterlage stark sein!

Die Mossman Gorge ist ein Tal im Regenwald, durch das ein klarer Fluss fließt. Es liegt im Daintree Nationalpark und ist von Port Douglas in nur etwa 20 Minuten mit dem Auto erreichbar. Der Ausflug lohnt sich absolut, vor allem, wenn du viel Grün und klare Flüsse magst. Am Eingang gibt es ein Besucherzentrum, wo du dein Ticket kaufen und in den Shuttlebus steigen kannst, der dich in wenigen Minuten direkt zur Schlucht bringt.

Oben angekommen, führen gut ausgebaute Wege durch den Regenwald. Der kurze Rundweg dauert etwa eine halbe Stunde, du kannst aber auch länger unterwegs sein, wenn du dir Zeit lässt. Der Pfad ist einfach zu gehen und führt vorbei an riesigen Felsen, dichten Bäumen, über eine Hängebrücke, und bietet dir immer wieder tolle Aussichtsplattformen. Ansonsten kannst du vor Ort mehr über die Ureinwohner der Region lernen.

Das Highlight ist der Fluss selbst: große Granitsteine, dazwischen klares, kühles Wasser, perfekt für eine Erfrischung nach dem Spaziergang. Badesachen solltest du auf jeden Fall dabeihaben, denn das Schwimmen hier ist eigentlich ein Muss.

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Beste Reisezeit

Im tropischen Norden von Australien gibt es keine Jahreszeiten, sondern nur die Regenzeit und die Trockenzeit. Der Regenwald lässt sich sowohl zur Regen-, als auch zur Trockenzeit besuchen und bietet je nach Saison unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Regenzeit: (Dezember bis April)

✅ Sehr grüne Landschaft, dichter Regenwald
✅ Volle Wasserfälle und Flüsse
❌ Sehr hohe Luftfeuchtigkeit
❌ Mehr Insekten

Dieser Zeitraum ist empfehlenswert, wenn du keine großen Probleme mit hoher Luftfeuchtigkeit und dem einen oder anderen Schauer hast und dich an satter und grüner Natur erfreust. Zudem hast du während der Regenzeit weniger Touristen im Nationalpark und wahrscheinlich auch kleinere Tourgruppengrößen (bei meiner Tour nur 8 Leute). Ich selbst war im März im Daintree National Park und fand den Zeitraum gut. Die Natur strahlt in saftigem Grün, und einen tropischen Regenschauer im ältesten Regenwald der Erde mitzuerleben, war meiner Meinung nach auch ein tolles Erlebnis. Der Regen dauert zudem nie lange an. Die starken Schauer enden meist nach 1–2 Stunden.

Trockenzeit: (Mai bis November)

✅ Kühlere Temperaturen und weniger Regen
✅ Höhere Chancen auf Tiersichtungen
❌ Viele Touristen durch Hauptreisezeit
❌ Landschaft nicht so grün

Die Trockenzeit ist die Hauptreisezeit für das nördliche Queensland. Die Temperaturen sind zu dieser Zeit angenehm und ermöglichen so auch längere Wanderungen im Nationalpark. Die Chance, exotische Vögel oder Reptilien zu sehen, ist zu dieser Zeit höher. Jedoch befinden sich auch mehr Touristen vor Ort und Wasserfälle oder Bäche können ausgetrocknet sein.

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Wichtige Tipps

  • Reserviere dein Ticket am besten einige Wochen vorab online (zur Ticketübersicht)
  • Für den Besuch im Daintree National Park solltest du einen ganzen Tag (8–12 h), wenn nicht sogar zwei Tage einplanen!
  • Meine persönlichen Highlights waren das glasklare Wasser am Strand des Daintree National Parks und überraschenderweise die Flussfahrt (super Guide!).
  • Sonnenschutz und in der Regenzeit Mückenspray nicht vergessen!
  • Pack dir genügend Snacks und Wasser ein. Auch wenn deine Tour Mittagessen beinhaltet, wirst du in 12h vielleicht trotzdem hungrig und Wasser solltest du bei hohen Temperaturen immer genug dabeihaben!
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Häufige Fragen

Cairns oder Port Douglas?

Das hängt stark von deinen Präferenzen ab. Von beiden Orten aus gibt es Touren in den Daintree National Park. Die meisten Tourveranstalter bieten Abholungen in beiden Städten an. In Cairns ist die Auswahl an Touranbietern und verschiedenen Touren wahrscheinlich etwas größer, einfach weil Cairns die größere und touristischere Stadt der beiden ist. Port Douglas ist ein eher verschlafenes, entspanntes Örtchen, doch von Port Douglas aus musst du deutlich weniger fahren, um in den Daintree National Park zu gelangen und die Mossman Gorge ist quasi vor deiner Haustür. Am Ende kommt es darauf an, wo du deine Zeit im nördlichen Queensland verbringen willst, denn die Touren kannst du bequem von beiden Städten aus machen.

Welche Tiere kann ich auf dem Ausflug sehen?

Die Vielfalt an Tieren im Regenwald ist groß. Das wohl bekannteste Tier im Daintree National Park ist der Kasuar. Dieser Vogel ist ähnlich wie ein Emu, also ein Laufvogel, und wird bis zu 1,80m groß. Erkennbar ist der Vogel an seinem türkisfarbenen Hals. Der Kasuar gilt als der gefährlichste Vogel der Welt und ist für seine Aggressivität bekannt. Jedoch ist eine Sichtung dieses Tieres ausgesprochen selten. Neben dem Kasuar gibt es natürlich die Krokodile im Daintree National Park. Diese befinden sich nicht nur im Fluss. Ansonsten kannst du den bekannten hellblauen Schmetterling im Daintree National Park sehen und neben vielen Schlangenarten auch eine große Vielfalt an Spinnen (macht keinen Spaß in ein 1 m × 1 m großes Spinnennetz zu laufen: Ich spreche aus Erfahrung) und vielen anderen Insekten, kleinen Echsen und Fröschen.

Welche Sicherheitsvorkehrungen sind zu treffen?

Das nördliche Queensland ist bekannt für seine vielen giftigen Tiere. Deswegen würde ich dir hier gerne noch einige wichtige Sicherheitstipps mit auf den Weg geben. Diese gelten nicht unbedingt nur für den Daintree National Park, sondern für viele Orte des nördlichen Queenslands. Am besten fragst du vor Ort immer Einheimische, die kennen sich gut aus und können dir konkretere Informationen geben. Dennoch gilt: Nähere dich nicht trüben Gewässern oder Flüssen, denn die gut 30.000 Krokodile im nördlichen Queensland halten sich in allen Arten von Gewässern auf und sind sehr territorial – heißt, sie machen kurzen Prozess. Auch im Meer kannst du diese Tiere antreffen, doch die größere Gefahr im Meer sind die Würfel- und Irukandjiquallen. Diese hochgiftigen Quallen führen dazu, dass man die meiste Zeit des Jahres nicht ins Meer gehen kann. So auch im Daintree National Park. Obwohl der Traumstrand zum Baden einlädt, solltest du das Wasser unbedingt meiden! Solltest du zudem einem Kasuar über den Weg laufen, so halte großen Abstand und verhalte dich ruhig.

Programm: 14-28 Tage Australien

Wenn du jetzt Lust hast, den Daintree National Park bei einer Australien Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Ich habe dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

Darin enthalten sind meine Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen
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