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USA Ostküste Rundreise • 3 geniale Roadtrips

Du planst eine USA Rundreise an der Ostküste und weißt nicht, welche Stopps sich wirklich lohnen? Ich zeige dir verschiedene Roadtrips für Selbstfahrer, mit einem Mix aus Städten, Küste, Natur und meinen Tipps für deine Planung.

USA NYC Hochhäuser
Moin Autorenbox Lina

Hier schreibt Lina!

Von New York bis zur Küste Neuenglands: Lina hat die Ostküste der USA erkundet und liebt die Vielfalt der Region. Hier teilt sie ihre besten Tipps: von Großstadtflair bis zu versteckten Naturschätzen.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Alles, was du vorab wissen musst: Noch keine Idee, wie du deine USA Rundreise an der Ostküste planen sollst? In diesem Artikel bekommst du den Überblick: die wichtigsten Stopps zwischen Washington D.C., New York, Neuengland und Maine, verschiedene Roadtrips im Vergleich und meine Tipps für Selbstfahrer.
  • Unsere Reisepläne: Du weißt schon, wie viel Zeit du für deinen Trip hast? Dann spring direkt zu den detaillierten Reiseplänen: 10 Tage USA Ostküste, 14 Tage USA Ostküste und 21 Tage USA Ostküste
  • Starte die Planung: Wenn du diesen Guide gelesen hast, weißt du, welche Rundreise zu deinem Zeitbudget passt, wann du ein Auto brauchst und welche Stopps sich für deinen USA Ostküste Roadtrip wirklich lohnen.

Wo ist es am schönsten an der USA Ostküste?

Der Osten der USA lässt sich grob in zwei Teile aufteilen, und die fühlen sich völlig unterschiedlich an. Welcher dir mehr liegt, hängt davon ab, was du auf deinem Trip erleben willst.

Die Metropolregion zwischen Washington D.C., Philadelphia und New York City steht für Großstadt, Museen und Geschichte. Hier brauchst du kein Auto, die Städte sind gut mit dem Zug verbunden.

Weiter nördlich beginnt Neuengland mit Cape Cod, Boston und der Küste von Maine: Leuchttürme, Strandspaziergänge und deutlich ruhiger. Mein persönliches Extra-Highlight ist der Norden rund um den Acadia National Park und die White Mountains, weil du dort wandern kannst und im Herbst das Laub bunt leuchtet.


Welche Orte solltest du auf deiner USA Ostküste Rundreise besuchen?

Die Stopps liegen fast alle entlang der Küste, du fährst also keine großen Umwege. Hier meine Favoriten für deinen Trip:

Highlights

  • Washington D.C.: Weißes Haus, Capitol, viele kostenlose Museen
  • Philadelphia: Liberty Bell, Streetfood-Märkte, ein altes Gefängnis und natürlich Cheesesteak
  • New York City: Brooklyn Bridge, Central Park, Freiheitsstatue, Broadway
  • Long Island & Coney Island: Strand-Feeling direkt vor der Haustür von NYC, gut als Tagesausflug
  • Cape Cod: Halbinsel mit Stränden, Drive-In-Kino, Whale Watching
  • Martha’s Vineyard: vorgelagerte Insel, entspannter Tagesausflug ab Cape Cod
  • Portland & Bar Harbor (Maine): Leuchttürme, Hafenflair und der weltbekannte Maine-Hummer
  • Acadia National Park: Küstenberge, Granitfelsen, viele gute Wanderwege
  • White Mountains (New Hampshire): Berglandschaft und im Indian Summer ein Farbenmeer aus Laubbäumen
  • Boston: Freedom Trail, Harvard, MIT, Baseballspiel der Red Sox

3 geniale Rundreisen für einen USA Ostküste Roadtrip

Die USA sind fast genauso groß wie die gesamte EU, da ist es nur verständlich, dass es nicht möglich ist, das ganze Land mit einem einzigen Roadtrip zu bereisen, und du stattdessen das Land auf mehreren Reisen kennenlernen solltest. Deshalb gilt: Je nachdem, wie viel Zeit du mitbringst, musst du klare Prioritäten setzen. Alle drei Reisepläne starten in Washington D.C., weil du von dort direkt in die großen Städte kommst und den Mietwagen erst brauchst, wenn es wirklich raus in die Natur geht.

Mit 10 Tagen bleibst du bei den drei großen Städten Washington D.C., Philadelphia und New York. Der Fokus liegt komplett auf Sightseeing, Museen und Stadtvierteln, dazu kommt ein Tagesausflug nach Long Island. Ein Auto brauchst du hier gar nicht, Zug und Bus reichen völlig.

Bei 14 Tagen kommt der Teil dazu, für den viele (neben den großen City-Trips) überhaupt an die Ostküste fahren: die Küste von Neuengland. Nach den Städten geht es weiter nach Cape Cod mit einem Abstecher nach Martha’s Vineyard. Zum Abschluss wartet Boston. Genau hier brauchst du dann erstmals ein Auto.

Wer 21 Tage Zeit hat, bekommt das volle Programm. Nach den Städten und Cape Cod fährst du noch weiter nach Maine, erst nach Portland, dann nach Bar Harbor mit dem Acadia National Park, und auf dem Rückweg nimmst du noch die White Mountains mit. Städte, Küste, Nationalpark und Berge in einem Trip.

Map

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10 Tage Rundreise durch die USA Ostküste

10 Tage für den Osten der USA sind wirklich kurz, deshalb bleibt dieser Reiseplan bei den Städten. Du startest mit drei Nächten in Washington D.C., wo du das Weiße Haus und das Capitol sehen kannst. Danach geht es mit dem Zug in gut anderthalb Stunden nach Philadelphia für zwei Nächte, dort kannst du unter anderem ein altes Gefängnis besuchen und das berühmte Cheesesteak probieren. Dann geht es nach New York City für fünf Nächte, wo du neben Brooklyn Bridge, Central Park, Statue of Liberty, Chinatown und Wall Street auch Coney Island erkunden wirst.

Mein Tipp: Plane die fünf Tage in New York nicht zu voll. Ich habe mir bewusst einen Tag ohne Programm gelassen und bin einfach durch Brooklyn gelaufen, das war rückblickend einer meiner liebsten Tage der ganzen Reise.

Stationen
Map
  • Washington D.C. (3 Nächte)
  • Philadelphia (2 Nächte)
  • New York City (5 Nächte)

Das detaillierte Programm für diese Ostküste USA-Roadtrip findest du in einem eigenen Artikel

usa ostkueste route 10 tage karte 01

14 Tage Rundreise durch die USA Ostküste

2 Wochen sind meiner Meinung nach das Minimum für einen Ostküsten-Roadtrip, wenn du mehr als nur die Metropolen der USA besuchen möchtest.

Du startest in Washington D.C. Dort kannst du eines der vielen tollen und kostenlosen Museen besuchen, aber auch die größte Bücherei der Welt bestaunen. Danach reist du mit dem Zug nach Philadelphia und siehst die Liberty Bell, die für die Ausrufung der Unabhängigkeit der USA genutzt wurde. Besuche dort auch unbedingt coole Streetfood Märkte, bevor du weiter nach New York City fährst.

In New York City kannst du neben der Freiheitsstatue und der Brooklyn Bridge auch den Blick über die Stadt bewundern. Ich würde dir ans Herz legen, mindestens eine der unglaublichen Broadway Shows und Musicals zu sehen. Das war eins meiner absoulten Highlights auf der Reise! Shoppe auf der Fifth Avenue und schaue bei der Wall Street vorbei.

Ab Tag neun holst du dann den Mietwagen und fährst in etwa viereinhalb Stunden hoch nach Cape Cod. Cape Cod hat mich ziemlich überrascht, denn die Halbinsel ist viel mehr als nur reiner Badeurlaub. Dort kannst du nicht nur in einem Drive-In Kino sitzen, sondern siehst auch Wale in der Bucht schwimmen. Zum Abschluss fährst du nach Boston und schaust bei Harvard und dem MIT vorbei.

Stationen
Map
  • Washington D.C. (3 Nächte)
  • Philadelphia (2 Nächte)
  • New York City (4 Nächte)
  • Cape Cod (3 Nächte)
  • Boston (2 Nächte)

Das detaillierte Programm für diese USA Ostküste-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel

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21 Tage Rundreise durch die USA Ostküste

Ich finde, 3 Wochen sind die perfekte Zeitspanne für die USA-Ostküste, vor allem für alle Selbstfahrer.

Hier startest du ebenfalls in der Hauptstadt des Landes, Washington D.C. Hier kannst du das Weiße Haus und das Capitol erkunden! Anschließend fährst du mit dem Zug nach Philadelphia, wo du mehr über die Gründung der USA lernen und dich auf die Spuren von Al Capone begeben kannst. Von Philadelphia geht es dann nach New York City, dort solltest du dir unbedingt ein Musical anschauen und die nächtliche Skyline der Stadt bei einem Cocktail genießen. Central Park und das MOMA gehören auch zu meinen Must-Dos.

Hole dir dann deinen Mietwagen ab und fahre auf die Halbinsel Cape Cod. Dort kannst du Strandspaziergänge machen und Wale beobachten. Danach fährst du etwa drei Stunden weiter nach Portland in Maine und bleibst dort, unter anderem für Lobster Rolls und die Leuchttürme in der Umgebung. Vor allem im Herbst ist das Farbenmeer der Laubbäume in New Hampshire und im Arcadia Nationalpark wirklich einmalig. Der Acadia National Park war mein absolutes Highlight an der ganzen Ostküste! Danach fährst du in die White Mountains und übernachtest in Conway, bevor du die letzten Tage in Boston verbringst und von dort abreist. Besonders cool fand ich in Boston, ein Baseballspiel der bekannten Red Sox anzuschauen.

Stationen
Map
  • Washington D.C. (3 Nächte)
  • Philadelphia (2 Nächte)
  • New York City (4 Nächte)
  • Cape Cod (3 Nächte)
  • Portland, Maine (2 Nächte)
  • Bar Harbor (3 Nächte)
  • White Mountains (2 Nächte)
  • Boston (2 Nächte)

Das detaillierte Programm für diese Nordost USA-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel

usa ostkueste route 3 wochen karte 01
Hintergrund rot

Wann ist die beste Reisezeit für eine USA Ostküste Rundreise?

Die beste Reisezeit für den Nordosten der USA lässt sich in zwei Regionen aufteilen: Metropolregion (Washington D.C., NYC) und die Atlantikküste (Maine).

Generell lässt sich für die Metropolregion sagen, dass die beste Reisezeit im April+Mai und September+Oktober ist. Im Sommer kann es sehr heiß und vor allem unangenehm schwül werden, sodass Sightseeing unangenehm ist. Im Winter kommt es in dieser Region regelmäßig zu starken Schneestürmen und klirrender Kälte. Jedoch kann vor allem New York kurz vor Weihnachten eine magische Erfahrung mit den weihnachtlichen Dekorationen sein! Washington D.C. hingegen ist toll im frühen Frühling zu bereisen (Mitte März), da man dort die Kirschblüte sehen kann. Bei beiden kommt es in diesem Zeitraum zu höheren Preisen als sonst.

Maine hingegen kann von Mai bis Oktober durchgängig bereist werden, da die Sommer dort temperaturtechnisch um einiges kühler sind. Maine und New Hampshire sind bekannt für den Indian Summer. Also die Jahreszeit in dem die vielen Laubbäume bunt erstrahlen. Zu dieser Zeit sind die Preise für Unterkünfte teils bis zu dreimal so teuer.

Achtung: In der Zeit von November bis April sind viele Restaurants, Unterkünfte und Attraktionen an der Atlantikküste geschlossen!

Ein guter Kompromiss, um sowohl die Metropolregion, als auch die Atlantikküste zu bereisen, ist somit entweder der Mai oder September/Oktober.

Wie ist die An- & Einreise?

  • Die größten Flughäfen im Osten der USA: Washington D.C., Philadelphia, Newark, New York JFK, Boston (Flug finden)
  • Von Deutschland aus gibt es Direktflüge (9 Stunden) und Stop-Over-Flüge mit kurzem Zwischenaufenthalt.
  • Die Hinflüge finden tagsüber statt, während die Rückflüge in der Regel Nachtflüge sind.
  • Tipp: Wer im Flugzeug schlecht oder gar nicht schlafen kann – Reisetabletten bewirken Wunder!
  • Achtung: Für die USA brauchst du eine elektronische Einreisegenehmigung (ESTA), die gegen eine Gebühr (40 USD) rechtzeitig vor Abflug online zu beantragen ist.
Unterstuetzungsbanner Lina

Meine Tipps helfen dir?

Dann würde ich mich riesig freuen, wenn du deine Hotels, Tickets oder Mietwagen über die Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen. Tausend Dank und viel Liebe dafür 🧡

Was muss ich beim Auto mieten & fahren an der USA Ostküste beachten?

Ein Mietwagen gehört für mich an der Ostküste unbedingt dazu, sobald du Neuengland mit Cape Cod, Maine und den White Mountains sehen willst. In den Städten selbst brauchst du dagegen kein Auto, deshalb hole ich es bei meinen Reiseplänen immer erst nach dem Aufenthalt in New York ab. Das spart dir teure Hotel-Parkplätze und die Nerven im dichten Stadtverkehr.

Autofahren in den USA ist dann angenehm entspannt: Die Straßen sind in gutem Zustand, es gilt eine niedrige Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Kompaktwagen reicht für alle Etappen völlig aus.


Auto mieten

  • der Osten der USA ist ein perfektes Reiseziel für eine Rundreise oder einen Roadtrip mit dem Auto.
  • Mietwagen für eine Rundreise sind recht günstig. Wenn du Geld sparen möchtest und zu zweit unterwegs bist, empfehlen wir dir die Economy-Klasse, ansonsten die Kompaktklasse. Ein kleines Auto in den USA ist meist ein mittelgroßes Auto in Europa und so auch mit Gepäck kein Problem.
  • Achte darauf, dass du einen Mietwagen mit Vollkasko ohne SB buchst.

Fahren & Parken

  • In den Städten gibt es gute U-Bahnnetze und Buslinien
  • Bezahlen läuft über eine Karte oder App, die vorher aufgeladen und an den Drehkreuzen im Bahnhof aufgelegt wird
  • Auch zwischen den großen Städten in der Metropolregion gibt es günstige und gute Bahnverbindungen
  • Amtrak Züge so früh wie möglich buchen!
  • Die Straßenverhältnisse sind gut und geregelt.
  • In den USA gibt es kein Rechts-vor-Links. Bei kleinen Kreuzungen fährt derjenige, der zuerst an der Kreuzung angehalten hat.
  • In den USA gibt es kein Rechtsfahrgebot. Du kannst deshalb auch rechts überholt werden!
  • Tempolimits: Autobahn max. 75 mph (120 km/h), Landstraßen 55 mph (90 km/h), innerorts 20-50 mph (30-80 km/h)
  • In den USA werden regelmäßig Laser-Radarkontrollen durchgeführt. Bei Vergehen wirst du sofort von einem Officer rausgewunken (sehr unangenehm)
  • In den USA musst du auf manchen Straßen Maut bezahlen. Die meisten Mietwagen haben allerdings eine kleine Box an der Windschutzscheibe integriert, sodass du bei den Mautstationen einfach durchfahren kannst und anschließend gesammelt nach der Mietwagenabgabe bezahlst. Alternativ kannst du an den Mautstationen auch mit Bargeld oder Karte bezahlen.
  • Parkplätze findest du eigentlich überall ziemlich einfach.

Achtung: Wir empfehlen dir für die Metropolregion keinen Mietwagen! Es ist sehr stressig in den großen Städten zu fahren, es gibt wenige Parkplätze und ein Auto ist absolut nicht notwendig, da es gute öffentliche Verkehrsnetze gibt. Sobald du aber vorhast, die Metropolregion zu verlassen wird das Auto zwingend notwendig! Somit hole das Auto erst dann ab, wenn du es brauchst.

Übrigens: Wir von traveloptimizer buchen unsere Mietwagen immer bei den Mietwagen-Vergleichsportalen CHECK24 oder billiger-mietwagen.de. Der große Vorteil für uns: Dort kann man immer bis 24 Stunden vorher kostenlos stornieren. So sichern wir uns durch den Anbietervergleich früh den günstigsten Preis, bleiben aber voll flexibel, falls sich die Pläne ändern. Du kannst hier auch direkt vergleichen:

Ist die USA ein sicheres Reiseland?

Die USA gelten grundsätzlich als sehr sicheres Reiseziel. Trotzdem solltest du ein paar Risikofaktoren kennen.

Kriminalität: Vor allem in städtischen Regionen kann es zu Diebstählen kommen. Die Gefahr variiert dabei von Viertel zu Viertel stark. Einige Viertel sollten nach Anbruch der Dunkelheit nicht von Touristen zu Fuß betreten werden. Auch die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in manchen Vierteln kann zu einem erhöhten Risiko krimineller Handlungen führen. Informiere dich vielleicht beim Hotel, welche Viertel du meiden solltest, vor allem wenn es dunkel ist.

Sprache

  • Englisch

SIM-Karte & Netzabdeckung

  • Direkt am Flughafen eine Prepaid-SIM-Karte kaufen (Bester Anbieter: AT&T Prepaid oder T-Online)
  • Netzabdeckung sehr gut.
  • Alternative: Um Zeit und Nerven zu sparen, kannst du dir auch vor der Reise eine eSIM-Karte holen (zu unseren Reise-eSIM-Vergleich).

Geld abheben

  • US-Dollar
  • Kartenzahlung ist überall möglich.
  • Bei jedem Abheben am Automaten wird eine Bankautomatengebühr für ausländische Karten fällig.
  • Tipp: Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine weiteren Gebühren im Ausland erhebt (zu unserem Kreditkarten-Vergleich)
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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Wie hoch sind die Kosten für eine USA Ostküste Rundreise?

Der Nordosten der USA ist kein günstiges Reiseziel. Das Preisniveau liegt deutlich über dem deutschen, besonders bei Unterkünften und in New York City. Dazu kommt, dass im Restaurant durch das hohe Trinkgeld noch einmal ordentlich was draufgeht. Ehrlich gesagt hat mich vor allem der Sprung bei den Hotelpreisen in den letzten Jahren überrascht, günstiger tanken macht das nur teilweise wieder wett.

Damit du ein Gefühl für dein Budget bekommst, habe ich dir die typischen Preise für die einzelnen Posten zusammengestellt:

  • Gabelflug (z. B. Frankfurt nach Washington, Boston zurück): ca. 550€ p.P.
  • Doppelzimmer (gute Mittelklasse): 180-250€ pro Nacht, in New York deutlich mehr
  • Mietwagen (Kompaktklasse mit Einwegmiete): ca. 60€ pro Tag
  • Sprit: ca. 0,90€ pro Liter
  • Parkgebühren im Hotel der Großstädte: 40-60€ pro Nacht
  • Zugfahrt (z. B. Washington nach Philadelphia): ca. 35€ p.P.
  • Ticket für Metro/Subway: ca. 3€ pro Fahrt
  • Hauptgericht im Restaurant: 20-30€ zzgl. Trinkgeld
  • Frühstück im Café: ca. 10-15€
  • Coffee to go: ca. 4€
  • Einkauf im Supermarkt (Tagesverpflegung für zwei): ca. 30€
  • Nationalpark-Eintritt (Acadia, 7 Tage pro Fahrzeug): ca. 32€
  • Walbeobachtungstour vor Cape Cod: ca. 55€ p.P.

Wie viel am Ende zusammenkommt, hängt vor allem davon ab, wie lange du unterwegs bist und wie oft du essen gehst. Für drei Wochen mit Mietwagen, Mittelklasse-Hotels und ein paar größeren Aktivitäten landest du zu zweit bei rund 9.550€, also knapp 4.775€ pro Person. Wer nur die Städte macht und auf den Mietwagen verzichtet, kommt deutlich günstiger weg. Mein Tipp: Buche die Amtrak-Züge und die Unterkünfte in New York so früh wie möglich, dort sind die Preisunterschiede am größten.

Die genauen Kostentabellen inklusive Hotel-Tipps findest du in den ausführlichen Artikeln zu den einzelnen Reiseplänen:

Muss ich Unterkünfte vorab buchen?

Diese Frage wird mir mit am häufigsten gestellt und die ehrliche Antwort lautet „es kommt darauf an“.

An der USA Ostküste habe ich meine Unterkünfte fast alle im Voraus gebucht und würde das auch wieder so machen. Dafür sprechen zwei Dinge: Du verschwendest vor Ort keine kostbare Urlaubszeit mit der Suche nach einem Zimmer, und du bekommst tatsächlich deine Wunschunterkunft, statt am Abend auf das teure Übriggebliebene zurückgreifen zu müssen. Gerade in New York und Boston macht das preislich einen enormen Unterschied.

Ich weiß aber auch, dass viele genau das Spontane an einer Reise lieben. Wenn du dazugehörst, würde dir ein bis ins letzte Detail durchgeplanter Trip inklusive aller Hotels wahrscheinlich eher den Spaß verderben. Auf den Städte-Etappen kannst du damit teilweise auch ganz gut fahren, weil das Angebot dort riesig ist (es kann nur sein, dass es dann teurer wird).

Grundsätzlich gilt: Reist du in der Hauptsaison von Juni bis August oder im Oktober zum Indian Summer, solltest du die Unterkünfte auf jeden Fall vorab buchen. Auf Cape Cod, in Bar Harbor und in den White Mountains ist das Angebot begrenzt und dann sehr schnell weg.

Optimizer-Tipp: Bei booking.com findest du sehr viele Unterkünfte mit nur kurzen Stornofristen – so kannst du trotz Buchung dennoch spontan bleiben. Außerdem lieben wir die App, in der wir dann alle unsere Buchungen übersichtlich sehen (sehr hilfreich bei einer Rundreise).

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Essen an der USA Ostküste

Das Essen in den USA ist ungesund. Egal ob Zucker, Fett oder Fleisch – alles kommt gehäuft vor. Fleischlastige Gerichte wie Rindersteak oder Burger werden hauptsächlich in Fastfood-Läden und Restaurants angeboten. Allerdings findet man auf fast jeder Speisekarte auch vegetarische Optionen. Wobei die Auswahl je nach Lokal variiert und gering ausfallen kann. In den Metropolregionen wirst du absolut keine Probleme haben dich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Solltest du die Küste hinauf jedoch in Richtung Maine fahren, kann es in den kleinen Orten eher zu traditionelleren amerikanischen Essen kommen (fleischlastig). Informiere dich am besten zu vor, ob es vegane Optionen vor Ort gibt.

Probiere in Maine auf jeden Fall viele frische Meeresfrüchte. Vor allem der Hummer in dieser Region ist weltbekannt!

Generell gilt ein strenges Alkoholverbot für Personen unter 21 Jahren. Auch der „offene“ Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den meisten Distrikten in den USA verboten! Nur wenn Bierdosen in kleinen Tüten oder Stoffbehältern versteckt werden, dürfen sie in der Öffentlichkeit konsumiert werden (=verdeckter Konsum). Oftmals gilt diese Regelung auch für den Hotelpool.

Beachte: In den USA musst du gut 20% Trinkgeld standardmäßig auf deine Rechnung in Restaurants bezahlen. Bei gutem Service wird sogar mehr erwartet, da das Bedienpersonal ausschließlich vom Trinkgeld lebt! Dies gilt auch für Touren. Trinkgeld am Ende wird erwartet, jedoch nicht zu einem so hohen Prozentsatz.

Was muss ich für die USA Ostküste packen?

Damit du bei deiner Rundreise entlang der Ostküste nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für die USA geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

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