Southern Scenic Route: Die 15 schönsten Orte & Sehenswürdigkeiten

Die Southern Scenic Route ist einer der schönsten Roadtrips Neuseelands und das völlig zu Recht. Kaum irgendwo wechseln sich so viele unterschiedliche Landschaften auf so kurzer Strecke ab: einsame Strände, wilde Klippen, beeindruckende Fjorde und charmante kleine Küstenorte.

Southern Scenic Route Küste

Auf einen Blick

  • Stewart Island & Rakiura Nationalpark: Fähre ab Bluff oder kurzer Flug ab Invercargill (Tickets vorab buchen). Das Wetter kann dort sehr wechselhaft sein, daher nimm unbedingt eine Regenjacke mit!
  • Cathedral Caves, Tunnel Beach und Curio Bay & Porpoise Bay: Diese Highlights sind nur bei Ebbe zugänglich. Gezeiten unbedingt vorab prüfen, damit sich der Weg auch lohnt!
  • Milford Sound & Fjordland Nationalpark: Unbedingt früh starten, denn Milford ist oft überlaufen. Bootstour auch am besten im Voraus reservieren, besonders in der Hochsaison. Wetterfest kleiden, denn es regnet dort an über 200 Tagen im Jahr.

Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

Damit du einen Überblick über die Lage der einzelnen Sehenswürdigkeiten bekommst, haben wir dir für deine Reise entlang der Southern Scenic Route alle Highlights & Tipps in einer interaktiven Neuseeland-Karte abgespeichert.

So kannst du die Karte optimal nutzen (aufklappen)
  • Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Karte mit allen Sehenswürdigkeiten in Google Maps ab.
  • Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Sehenswürdigkeiten, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.

Highlights entlang der Route

Auf der Southern Scenic Route auf der Südinsel von Neuseeland gibt es so einige Highlights, die du entdecken kannst. Sie führt an atemberaubend schönen Küstenabschnitten vorbei, wie an der bekannten Otago-Küste, den abgelegenen Catlins oder auch durch das Fjordland. Dabei kommst du an verschiedenen coolen Orten vorbei, wie dem versteinerten Wald am Curio Bay, an wunderschönen Wasserfällen wie den Purakaunui Falls, und den Cathedral Caves, und findest ganz viel unberührte Natur auf der Stewart Island und im Rakiura-Nationalpark.

Wir nehmen dich in diesem Blogartikel an die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten entlang der Southern Scenic Route mit und geben Tipps, wie du den Roadtrip im Süden von Neuseeland am besten planst.


Moeraki Boulders

Wenn du auf der Southern Scenic Route in Neuseeland unterwegs bist, lohnt sich ein Stopp an den Moeraki Boulders unbedingt, und zwar nicht nur für ein schnelles Foto. Du fährst über den State Highway 1, dann über die Moeraki Boulders Road und kannst direkt an einem großen öffentlichen Parkplatz halten. Ein kurzer Spaziergang führt dich direkt vom Parkplatz aus zum Strand und schon stehst du direkt davor! Diese riesigen, kugelrunden Felsen liegen verstreut, mystisch am Koekohe Beach. Wir würden dir eine halbe Stunde bis Stunde empfehlen, weil man schön am Strand entlang spazieren kann.

Jeder einzelne Brocken wiegt mehrere Tonnen und ist teilweise bis zu zwei Meter groß. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es Calcit-Konkretionen sind, die sich vor rund 65 Millionen Jahren im Meeresboden gebildet haben. Die Māoris haben dafür eine andere Erklärung: Die Steine seien uralte Flaschenkürbisse, die vom großen Reisekanu Araiteuru an Land gespült wurden, als es vor Jahrhunderten Schiffbruch erlitt.


Otago Halbinsel & Royal Albatross Center

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

10:15–20:00 Uhr (Führungen ab 10:30 Uhr)

Eintritt
Eintritt

Konstelos

Tickets für Führungen
Tickets für Führungen

60 Minuten: $65 NZD (32,50€); 90 Minuten: $75 NZD (37€)

Die Otago-Halbinsel liegt im Stadtgebiet von Dunedin, sodass man die Anfahrt perfekt mit einem Besuch in der Stadt verbinden kann. In der Sandfly Bay sind Robbensichtungen möglich, während du am Allans Beach gänzlich unberührte Natur vorfindest. Schau unbedingt auch am Tairora Head vorbei, die schroffen Klippen der äußersten Spitze der Halbinsel sind wirklich beeindruckend!

Neben diesen Stopps kannst du auf der Otago Halbinsel sogar die vom Aussterben bedrohten Gelbaugenpinguine beobachten. Wenn du dich für die kleinen Freunde interessierst, können wir dir eine Tour von dem Reiseanbieter „Clearwater 60 min Wildlife Tours“ empfehlen, die besonders auf kleine Gruppen und Artenschutz der Tiere achtet (hier vorab buchen). Diese Tour führt dich zum Ort „Cape Saunders“, an dem man die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sehen kann.

Am Ende der Halbinsel wartet das Royal Albatross Centre auf dich, der einzige Ort der Welt, an dem du Königsalbatrosse so nah an Land beobachten kannst. Das Besucherzentrum ist eher klein, aber wirklich liebevoll gestaltet: Es erklärt, wie empfindlich das Ökosystem hier ist und wie viel Engagement hinter dem Schutz dieser Tiere steckt.

Tipp: Man kann vor Ort auch eine Tour buchen, um die Tiere zu sehen und mehr darüber von einem Guide zu erfahren. Die Preise sind jedoch nicht ganz ohne, da eine 60-minütige Tour mit einem nur kurzen Blick auf die Tiere $65 NZD (32,50€) und eine 90-minütige Tour $75 NZD (37€) kostet.


Nugget Point

Auch der Nugget Point entlang der Southern Scenic Route ist einen Stopp wert. Neben den kurvigen Straßen und steilen Klippen erwartet dich am Ende ein kleiner Leuchtturm mitten auf einem kleinen Hügel. Vom kostenlosen Parkplatz lässt sich der Aussichtspunkt gut über einen ausgebauten Weg erreichen. Der Weg dorthin geht bergauf, ist jedoch in ca. 10 bis 20 min für jedermann machbar. Während des Spaziergangs kannst du deinen Blick über das tiefblaue Meer und die schroffen Klippen schweifen lassen.

Der Leuchtturm selbst war bei uns abgesperrt und nicht zugänglich, aber vom Lookout neben dem Leuchtturm blickst du auf die berühmten „Nuggets“, diese kleinen Felseninseln, die verstreut aus dem Wasser ragen. Manchmal kannst du sogar Robben oder Delfine sehen. Wir selbst haben dort Robben entdeckt, die sich gemütlich gesonnt haben.

Map

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Cathedral Caves

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten

Oktober – April (vorab Öffnungszeiten checken)

Eintritt
Eintritt

$15 NZD (7,50 €) für Erwachsene

hinweis
hinweis

Beachte vorher die Gezeiten, da man nur bei Ebbe hinein darf!

Tickets
Tickets

Bezahlung direkt vor Ort nur per Karte möglich

Etwas weiter südlich liegen die Cathedral Caves, deren Name kein Zufall ist. Diese riesigen Höhlen am Waipati Beach wirken wie das Kirchenschiff einer Naturkathedrale. Am besten stellst du deinen Mietwagen auf dem öffentlichen Parkplatz vor Ort ab, von dem aus du direkt aufbrechen kannst. Der kleine Wanderweg, der auf privatem Land liegt, führt zu einem der größten Meereshöhlen-Komplexe der Welt. Um über den privaten Weg zu gehen, ist eine kleine Gebühr fällig. Der Weg ist insgesamt ca. 5 km lang und man benötigt dafür ungefähr 30–45 min pro Strecke. Wir empfehlen, dir für deinen Besuch vor Ort 0,5 h–1 h Zeit zu nehmen, jedoch kommt es darauf an, wie die Gezeiten bei deinem Aufenthalt sind.

Als Alternative zu den Cathedral Caves, können wir dir die kostengünstigere und genauso beeindruckende Variante, den Tunnel Beach, empfehlen. Der Zugang ist hier bislang völlig kostenlos. Leider ist aktuell seit Oktober 2024 aufgrund eines Erdrutsches der Weg noch gesperrt. Hier kannst du auf der offiziellen Website nachsehen, ob es bereits wieder geöffnet hat.

Tipp: Der Zugang ist nur bei Ebbe möglich, also unbedingt die Gezeitenzeiten vorab checken!


Florence Hill Lookout

Auf der Southern Scenic Route, irgendwo zwischen Papatowai und Tautuku Bay, windet sich die Straße durch dichten Regenwald, bis sich die Landschaft öffnet, um dir einen unglaublich schönen Blick über die Bucht zu gewähren. Der Lookout liegt direkt an der Straße, wo es jedoch einen kleinen Parkplatz gibt. Die Panoramaaussicht auf Tautuku Bay ist einfach gigantisch. Für uns ist der Florence Hill Lookout einer der stillen Höhepunkte der Southern Scenic Route und unvergesslich schön.


Curio Bay & Porpoise Bay

Die beiden Buchten liegen direkt nebeneinander, könnten unterschiedlicher jedoch kaum sein. In Curio Bay kannst du bei Ebbe einen versteinerten Wald sehen, der über 180 Millionen Jahre alt ist. Wenn du genau hinschaust, erkennst du sogar noch die Maserung der Bäume. Wenn die Flut zurückkommt, ist davon nichts mehr zu sehen. Denke deshalb auch hier an die Gezeiten, die du in dieser Tabelle nachlesen kannst.

Gleich daneben befindet sich Porpoise Bay an der Südküste, an der oft Hector-Delfine (die kleinsten Delfine der Welt!) zu sichten sind. Stellenweise kann man sogar mit ihnen schwimmen gehen! Vom kleinen Lookout oberhalb der Bucht hast du einen großartigen Blick auf beide Seiten: auf die uralte Geschichte des versteinerten Waldes und auf das Leben der Delfine daneben. Genau solche Kontraste machen die Southern Scenic Route in Neuseeland aus.


Cannibal Bay

Hinweis
Hinweis

Halte bitte immer Abstand zu den Robben! Sie sehen zwar gemütlich aus, sind aber blitzschnell, wenn man ihnen zu nahe kommt.

Der Name klingt erst mal ein bisschen gruselig, wenn man ihn so liest, aber keine Sorge, „Cannibal Bay“ ist absolut ungefährlich. Der Strand ist bekannt für seine Seehundkolonien und gilt mittlerweile als echtes Paradies für Tierbeobachtungen. Die Robben dösen oft in der Sonne oder planschen im flachen Wasser. Auf dem Weg dorthin führt ein kleiner Abzweig von der Southern Scenic Route über Schotter, aber die Mühe lohnt sich. Wir haben dort einen kleinen Spaziergang barfuß am Strand entlang gemacht und diese riesigen Tiere beobachtet.


Waipapa Point

Ganz am südöstlichen Zipfel der Southern Scenic Route liegt der Waipapa Point, an dem einer der ältesten Leuchttürme Neuseelands in die Höhe ragt. Gebaut wurde dieser nach einem tragischen Schiffsunglück Ende des 19. Jahrhunderts. Direkt vor Ort gibt es einen kostenlosen Parkplatz, der dich nur wenige Meter zum Waipapa Point und zum Leuchtturm führt.

Vom kleinen Lookout oberhalb des Strandes kannst du oft Robben sehen, die träge im Sand liegen oder durchs Wasser gleiten. Wir fanden die einsame, aber gleichzeitig friedliche Stimmung dieses Orts wirklich faszinierend. Wer Ruhe sucht, ist hier eindeutig an der richtigen Adresse!


McLean Falls

Mitten im Catlins Forest, nicht weit von der Southern Scenic Route entfernt, stürzt das Wasser der McLean Falls in mehreren Stufen über moosbewachsene Felsen. Den kostenlosen Parkplatz findest du an der Rewcastle Road, die vom Chaslands Highway abzweigt. Hier hast du noch einmal die Chance, bei Bedarf eine Toilette aufzusuchen.

Der Weg dorthin dauert zu Fuß nur etwa 20 Minuten und führt dich durch dichten, grünen Wald. Besonders beeindruckend sind die McLean Falls nach Regenfällen oder wenn Nebelschwaden noch durch den Wald ziehen. Für uns ein Abstecher, der sich definitiv lohnt!


Purakaunui Wasserfälle

Die Purakaunui Falls sind wahrscheinlich die bekanntesten Wasserfälle auf der Southern Scenic Route. Der kurze Spaziergang vom Parkplatz aus führt durch Farnwälder, in denen es nach feuchter Erde und Moos duftet. In ca. 10 Minuten erreichst du vom Startpunkt den Wasserfall. Das Wasser fließt mit einer Fallhöhe von ca. 20 Metern in breiten Bahnen drei große Stufen hinab.

Unten kannst du durch das seichte Wasser schlendern, was im Sommer besonders herrlich ist! Wir haben vor Ort eine Frau beobachtet, die dort meditiert hat, da es wirklich der perfekte Ort dafür ist. Für viele sind die Purakaunui der Inbegriff der Catlins: wild, natürlich und einfach schön. Genau das, was die Southern Scenic Route auch so besonders macht.


Stewart Island & Rakiura Nationalpark

Wenn du wirklich ans Ende Neuseelands willst, dann ist Stewart Island der perfekte Ort dafür. Stewart Island ist nämlich Neuseelands drittgrößte Insel und liegt ungefähr 30 Kilometer südlich der Südinsel, die durch eine Fährfahrt von ca. einer Stunde von Bluff aus, getrennt ist. Um die Insel zu besuchen, fährst du am besten nach Bluff. Vor Ort gibt es kostenpflichtige Parkplätze am Hafen, wo du deinen Mietwagen oder Camper abstellen kannst, denn es gibt keine Autofähre für Touristen. Anschließend nimmst du den Express-Katamaran von Stewart Island Experience/RealNZ von Bluff nach Oban (dem einzigen Dorf auf Stewart Island).

Auf „Maori“ heißt die Insel übrigens Rakiura, was übersetzt das „Land des glühenden Himmels“ bedeutet. Dort findest du das südlichste Dark Sky Sanctuary und somit einen perfekten Ort, um den Sternenhimmel zu beobachten. Im Rakiura Nationalpark (der über 85 % der Insel umfasst,) führt jeder Wanderweg durch grüne Wälder, vorbei an einsamen Buchten und über Hügel. Hier kannst du nachts sogar manchmal das Rufen des Kiwis hören, wenn du viel Glück hast. Wenn du den Kiwi nicht nur hören, sondern auch sehen möchtest, dann kannst du alternativ auch an einer geführten Nachttour teilnehmen und dem kleinen Freund gemeinsam mit einem Experten auflauern (hier vorab buchen). Ein perfekter stiller Abschluss der Southern Scenic Route, der dir noch lange im Kopf bleiben wird.


Milford Sound & Fjordland Nationalpark

Der Milford Sound ist das große Finale der Southern Scenic Route und, zugegebenermaßen: Kaum ein Ort in Neuseeland fühlt sich so überwältigend an. Auf dem Weg dorthin wirst du durch Täler fahren und an spiegelnden Seen sowie riesigen Bergen vorbeikommen. Eine Bootstour ist Pflicht, um die Dimensionen richtig zu begreifen: winzige Boote unter gigantischen Klippen, Seehunde auf Felsen und manchmal sogar Delfine im Wasser.

Du kannst beispielsweise von Te Anau selbst anreisen und eine Bootstour (hier buchbar) machen, was flexibel ist, aber Parkgebühren und Zeitplanung erfordert. Alternativ gibt es bequeme Tagestouren ab Te Anau (hier buchbar) mit Minivan inklusive Bootstour und Lunch oder Ganztagestouren per Reisebus ab Queenstown (hier buchbar), falls du weniger Zeit hast. Unabhängig von der Option solltest du dich auf kühles, nasses Wetter einstellen. Regen gehört dazu und macht den Besuch oft noch spektakulärer.

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Schönste Städte

Neben den wirklich wunderschönen Naturhighlights auf der Southern Scenic Route findest du außerdem einige lebhafte Städte. Wir beschreiben dir die wichtigsten drei Städte auf dieser Route mit ihren Highlights und unseren Tipps für deinen Aufenthalt vor Ort.


Dunedin

Dunedin ist eine Stadt, die uns mit ihrer Mischung aus schottischem Erbe, studentischem Flair und wilder Küstenlandschaft überzeugt hat. Schon bei der Einfahrt fällt die viktorianische Architektur mit alten Steinbauten und gemütlichen Cafés auf. Schau unbedingt am Wahrzeichen der Stadt, der Railway Station, vorbei und spaziere durch das Octagon, wo du deine Zeit in Shops, Bars und Restaurants vertreiben kannst. Allerdings wartet unser persönliches Highlight ein Stück außerhalb der Stadt auf dich, nämlich die Aussicht vom Lookout auf dem Signal Hill. Vor Ort gibt es direkt einen kostenlosen Parkplatz. Von dort aus siehst du die ganze Stadt, den Hafen und dahinter das offene Meer.

Die berühmte Baldwin Street, die steilste Wohnstraße der Welt, liegt etwas außerhalb der Stadt. An deiner Stelle würden wir dieser Straße unbedingt einen Besuch abstatten, denn man hat wirklich das Gefühl, beinahe senkrecht zu gehen. Auch die Wohnhäuser entlang der Straße geben ein cooles Fotomotiv ab!


Queenstown

Wenn du der Southern Scenic Route folgst, kommst du hier automatisch vorbei. Die Stadt liegt direkt am tiefblauen Lake Wakatipu, wunderschön umgeben von den Bergen. Ein Highlight hier ist definitiv die Glasgondel, die dich mit Blick auf den See zum Bob’s Peak bringt (mehr Infos). Queenstown ist vor allem eins: lebendig und abenteuerlich. Hier kannst du dich auf ein Zipline-Abenteuer begeben (hier vorab buchbar), einen Tandem-Fallschirmsprung machen (hier vorab buchen), im Helikopter fliegen (hier vorab buchen), Paragliden, Jetboot fahren oder einfach gemütlich an einer Weinverkostung teilnehmen (hier vorab buchen).

Wir haben damals unseren Lunch mit Blick über den See genossen. Manchmal ist weniger einfach mehr! Abends lohnt sich noch ein Spaziergang durch die Altstadt, denn es gibt kleine Boutiquen, Restaurants mit Seeblick und natürlich den legendären Fergburger (ja, die Schlange gehört irgendwie dazu), der als bester Burgerladen der Stadt gefeiert wird.


Te Anau

Te Anau ist so etwas wie das Tor zum Fjordland Nationalpark. Wer auf der Southern Scenic Route unterwegs ist, landet hier automatisch, bevor es weiter zum Milford Sound geht. Von hier aus kannst du entweder selbst ein Wassertaxi nehmen, um an einer Bootstour durch den Milford Sound teilzunehmen (hier buchbar), oder bequem an einer Ganztagestour ab Te Anau (hier buchbar) teilnehmen. Wenn du etwas mehr Zeit hast und dir eine längere Anreise nichts ausmacht, dann ist eine Bootstour am Doubtful Sound eine super Alternative (hier buchbar)! Hier geht es wesentlich ruhiger zu und die Touren dauern meist länger, sodass du noch mehr genießen kannst.

Die kleine Stadt liegt direkt am Ufer des Lake Te Anau. Hier ist es (noch) nicht übertrieben touristisch, sondern einfach gemütlich. Du findest hier ein paar Cafés (unsere Empfehlung) und Restaurants und kannst wunderbar einen Spaziergang am See (zum Beispiel zum Bird Sanctuary) machen. Wir konnten sogar Wasserflugzeuge beim Starten beobachten. Man kann nämlich auch einen Rundflug über den Milford Sound (hier buchbar) buchen.

Wer mehr Lust auf Abenteuer hat, kann eine Bootsfahrt zu den Glowworm Caves machen (hier buchbar) oder eine Etappe des berühmten Kepler Tracks (mehr Infos) wandern, was jedoch Fitness und Ausdauer verlangt. Te Anau ist kein lauter Ort, sondern ein Ort, um zur Ruhe zu kommen.

Map

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Anreise

Anreise nach Neuseeland :

  • Die wichtigsten Flughäfen in Neuseeland sind in Auckland und Christchurch (Flug finden)
  • Bei einem Flug ab Deutschland ist mind. ein Zwischenstopp nötig, reine Flugzeit: ca. 23,5 Std
  • Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ist eine elektronische Einreisegenehmigung (NZeTA) vorgeschrieben
  • Die Einreisegenehmigung ist gebührenpflichtig, weiterhin wird eine Touristenabgabe erhoben
  • Die Rück- oder Weiterflugtickets sind vorzuweisen sowie ggf. ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel

Fortbewegung:

  • Achtung: In Neuseeland herrscht Linksverkehr!
  • Bucht euch einen Mietwagen mit Vollkasko ohne SB. Eine Kompaktklasse ist ausreichend
  • Die meisten Straßen & Schotterstraßen sind gut befahrbar, vereinzelt gibt es starke Steigungen und Gefälle
  • Du brauchst außerdem eine beglaubigte englische Übersetzung des Führerscheins oder einen internationalen Führerschein
  • Tempolimits außerorts 100-110km/h, innerorts 50km/h
  • Parkplätze findest du fast überall und oft kostenlos, teuer wird es meist in den großen Städten

Empfehlung: Generell kannst du Gepäck & Gegenstände im Kofferraum lassen, wenn du das Auto auf einem Parkplatz abstellst. Geldbeutel oder Handy sollten jedoch nicht sichtbar im Auto liegen.

Fähre:

Für die Überfahrt von der Nord- auf die Südinsel gibt es zwei Anbieter (Interislander & Bluebridge), zwischen denen du wählen kannst. Beide sind preislich sehr ähnlich und du solltest eher nach der Verfügbarkeit schauen.

Map

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Beste Reisezeit

  • Hauptsaison: Dezember bis Februar
  • Günstige Nebensaison: November und März (angenehme Temperaturen, fast alle Aktivitäten möglich, weniger Touristen und gemäßigte Preise)

Was vorab buchen?

Attraktion/TourPreisTickets/Buchung
Peninsula Clearwater Wildlife Tour (Otago)ab 111 €zur Tour
Kiwi-Sichtungen in freier Wildbahn (Stewart Island)ab 128 €zur Tour
Bootstour Milford Soundab 84 €zur Tour
Tagestour Milford Sound ab Te Anauab 148 €zur Tour
Bootstour zu den Glowworm Caves (Te Anau)ab 64 € zur Tour
Tagestour Mildford Sound ab Queenstownab 135 €zur Tour
Bootstour Doubtful Soundab 185 €zum Ticket
Zipline-Abenteuer (Queenstown)ab 103 €zum Ticket
Tandem-Fallschirmsprung (Queenstown)ab 178 €zum Ticket
Helikopter-Rundflug (Queenstown)ab 190 €zum Ticket
Wein- & Foodtour (Queenstown)ab 123 €zum Ticket

Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.

Geld, Sprache & SIM-Karte

Sprache

  • Neuseeländisches Englisch, wird von 96 % der Bevölkerung gesprochen
  • Māori ist die polynesische Sprache der indigenen Bevölkerung

SIM-Karte

  • Spark NZ (früher Telecom New Zealand) bietet die beste Netzabdeckung
  • Kostenlose WLAN-Hotspots findest du überwiegend in städtischen Gebieten
  • Tipp: Um Zeit und Nerven zu sparen, kannst du dir auch vor der Reise eine eSIM-Karte holen (zu unseren Reise-eSIM-Vergleich)

Geld

  • Neuseeländischer Dollar (NZD)
  • Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert
  • Geldautomaten findest du in Bankfilialen, Haupteinkaufsstraßen & Einkaufszentren
  • Aufgrund der Abschaffung der kleinen Münzen werden die Beträge auf- oder abgerundet
  • Tipp: Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt (zu unserem Kreditkarten-Vergleich)
Map

Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Wo kann man gut essen?

Essen ist auf einem Roadtrip durch Neuseelands Süden fast genauso wichtig wie die Aussicht, und entlang der Southern Scenic Route gibt’s zum Glück jede Menge kulinarische Highlights für jeden Geldbeutel:

  • Fergburger (Queenstown): legendäre Burger, unsere Empfehlung: “Ferg mit Käse, Tropical Swine, Chief Wiggam oder Cockadoodle Oink.
  • Sandfly Café (Te Anau): ideal für Frühstück oder ein kleines Mittagessen
  • The Fat Duck (Te Anau): neuseeländische Küche mit einem Hauch von Fine Dining
  • Speight’s Ale House (Dunedin): rustikales Pub-Ambiente, deftige Portionen und natürlich das berühmte Speight’s Bier vom Fass
  • Fleur’s Place (Moeraki): direkt am Hafen, Blick auf die Boote, Mischung aus Bar, Restaurant und Café
  • Catlins Café (Owaka): hausgemachte Suppen, Sandwiches und fantastischer Carrot Cake, ideal für den Zwischenstopp zwischen Nugget Point und Curio Bay
  • The Provisions Café (Arrowtown, bei Queenstown): idyllisches Gartenambiente, hervorragender Kaffee und Gebäck

Packliste

Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Neuseeland geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

Programm: 14-28 Tage Neuseeland

Wenn du jetzt Lust hast, die Southern Scenic Route bei einer Neuseeland Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

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