McLean Falls
Mitten im Catlins Forest, nicht weit von der Southern Scenic Route entfernt, stürzt das Wasser der McLean Falls in mehreren Stufen über moosbewachsene Felsen. Den kostenlosen Parkplatz findest du an der Rewcastle Road, die vom Chaslands Highway abzweigt. Hier hast du noch einmal die Chance, bei Bedarf eine Toilette aufzusuchen.
Der Weg dorthin dauert zu Fuß nur etwa 20 Minuten und führt dich durch dichten, grünen Wald. Besonders beeindruckend sind die McLean Falls nach Regenfällen oder wenn Nebelschwaden noch durch den Wald ziehen. Für uns ein Abstecher, der sich definitiv lohnt!
Purakaunui Wasserfälle
Die Purakaunui Falls sind wahrscheinlich die bekanntesten Wasserfälle auf der Southern Scenic Route. Der kurze Spaziergang vom Parkplatz aus führt durch Farnwälder, in denen es nach feuchter Erde und Moos duftet. In ca. 10 Minuten erreichst du vom Startpunkt den Wasserfall. Das Wasser fließt mit einer Fallhöhe von ca. 20 Metern in breiten Bahnen drei große Stufen hinab.
Unten kannst du durch das seichte Wasser schlendern, was im Sommer besonders herrlich ist! Wir haben vor Ort eine Frau beobachtet, die dort meditiert hat, da es wirklich der perfekte Ort dafür ist. Für viele sind die Purakaunui der Inbegriff der Catlins: wild, natürlich und einfach schön. Genau das, was die Southern Scenic Route auch so besonders macht.
Stewart Island & Rakiura Nationalpark
Wenn du wirklich ans Ende Neuseelands willst, dann ist Stewart Island der perfekte Ort dafür. Stewart Island ist nämlich Neuseelands drittgrößte Insel und liegt ungefähr 30 Kilometer südlich der Südinsel, die durch eine Fährfahrt von ca. einer Stunde von Bluff aus, getrennt ist. Um die Insel zu besuchen, fährst du am besten nach Bluff. Vor Ort gibt es kostenpflichtige Parkplätze am Hafen, wo du deinen Mietwagen oder Camper abstellen kannst, denn es gibt keine Autofähre für Touristen. Anschließend nimmst du den Express-Katamaran von Stewart Island Experience/RealNZ von Bluff nach Oban (dem einzigen Dorf auf Stewart Island).
Auf „Maori“ heißt die Insel übrigens Rakiura, was übersetzt das „Land des glühenden Himmels“ bedeutet. Dort findest du das südlichste Dark Sky Sanctuary und somit einen perfekten Ort, um den Sternenhimmel zu beobachten. Im Rakiura Nationalpark (der über 85 % der Insel umfasst,) führt jeder Wanderweg durch grüne Wälder, vorbei an einsamen Buchten und über Hügel. Hier kannst du nachts sogar manchmal das Rufen des Kiwis hören, wenn du viel Glück hast. Wenn du den Kiwi nicht nur hören, sondern auch sehen möchtest, dann kannst du alternativ auch an einer geführten Nachttour teilnehmen und dem kleinen Freund gemeinsam mit einem Experten auflauern (hier vorab buchen). Ein perfekter stiller Abschluss der Southern Scenic Route, der dir noch lange im Kopf bleiben wird.
Milford Sound & Fjordland Nationalpark
Der Milford Sound ist das große Finale der Southern Scenic Route und, zugegebenermaßen: Kaum ein Ort in Neuseeland fühlt sich so überwältigend an. Auf dem Weg dorthin wirst du durch Täler fahren und an spiegelnden Seen sowie riesigen Bergen vorbeikommen. Eine Bootstour ist Pflicht, um die Dimensionen richtig zu begreifen: winzige Boote unter gigantischen Klippen, Seehunde auf Felsen und manchmal sogar Delfine im Wasser.
Du kannst beispielsweise von Te Anau selbst anreisen und eine Bootstour (hier buchbar) machen, was flexibel ist, aber Parkgebühren und Zeitplanung erfordert. Alternativ gibt es bequeme Tagestouren ab Te Anau (hier buchbar) mit Minivan inklusive Bootstour und Lunch oder Ganztagestouren per Reisebus ab Queenstown (hier buchbar), falls du weniger Zeit hast. Unabhängig von der Option solltest du dich auf kühles, nasses Wetter einstellen. Regen gehört dazu und macht den Besuch oft noch spektakulärer.
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