Moalboal – Sardinenschwärme und Kawasan Falls

Reisetipps für deinen Philippinen Urlaub

Moalboal ist ein kleiner Ort auf der Insel Cebu und ca. 3-4 Fahrstunden vom Flughafen in Cebu City entfernt. Die Besonderheit an Moalboal: es gibt dort ganzjährig direkt vor dem Strand riesige Sardinenschwärme, mit denen du Schnorcheln oder Tauchen kannst. Zumindest ist das für die meisten Touristen der Grund nach Moalboal zu reisen. Aber Moalboal hat noch so viel mehr zu bieten, wie beispielsweise einer der schönsten Wasserfälle in Cebu - die Kawasan Falls.

 

Übrigens: In unseren Philippinen-Podcastfolgen erzählen wir von unserer kompletten Philippinen Reise! Jetzt reinhören!

Sardinenschwärme in Moalboal
Sardinenschwärme in Moalboal

An- und Weiterreise Moalboal

Von Cebu City aus fahren stündlich  gelbe „Ceres Liner“ Busse vom South Terminal aus für 200 Peso (3,30€) nach Moalboal. Dieser dauert allerdings mindestens 3,5 Stunden und um vom Flughafen zum South Terminal zu kommen, braucht es auch schnell mal 1 Stunde. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, mit dem Taxi direkt vom Flughafen nach Moalboal in unser Hotel zu fahren. Wir haben mit dem Taxifahrer 2000 Peso (33€) vereinbart. Die Fahrt dauerte so 3 Stunden.

 

Weiterreise von Moalboal nach Malapascua findest du hier.

Unterkunft Hale Manna Beach Resort & Coastal Garden

In Moalboal angekommen, fuhren wir nochmal 15 Minuten auf einer Schotterstraße zu unserer Unterkunft. Erst dachten wir uns nur „ohje, wo werden wir denn da landen“, aber wir wurden mit einem etwas abgelegenem Traumresort und "Coastal Garden" überrascht. Wir haben eine der schönsten Unterkünfte in Moalboal entdeckt und können diese wirklich nur weiterempfehlen.

Die Besitzerin des Hale Manna Beach Resort & Coastal Gardens* lebte selbst lange auf Hawaii und hat den hawaiianischen Spirit in ihrem Resort verewigt und es „House of Good Energy“ getauft. Der verwinkelte Garten, in dem unser Bungalow stand, strahlte eine wunderbare Ruhe aus. Es ist alles sehr verspielt, verwinkelt und mit ganz viel Liebe zum Detail errichtet worden. „Ohana Seaview“ hieß unser riesiger Bungalow mit direktem Blick aufs Meer, eigener Terrasse und eigenem Sonnenbett. Dadurch, dass das Resort auf versteinerten alten Korallen gebaut wurde, ohne deren Bodenebene anzugleichen, wirkt der Garten noch verwinkelter. Überall befinden sich kleine „Chillareas“, Hängematten oder bunt bemalte Stühle. Auch wenn das Resort voll ausgebucht ist, hat man so das Gefühl es wären nur wenige Gäste da, da sich jeder seine eigene kleine Ecke suchen kann. 

Nachhaltige Ideen des Resorts:

  • Alle Lampions, die im Garten hängen, werden von Einheimischen aus recyceltem Glas hergestellt
  • Man kann sich kostenlos Wasserschuhe ausleihen, die aus alten Gummireifen gefertigt wurden
  • Der Salzwasserpool wird mit Bakterien gereinigt. Dadurch wird nur sehr wenig Chlor benötigt. 
  • Es wird versucht auf Einweg-Plastikflaschen zu verzichten. Das Trinkwasser wir aus großen Kanistern in Glasflaschen umgefüllt und kostenlos zum Essen und auf den Zimmern serviert.

Weitere Pluspunkte:

  • Du kannst dir kostenlos (transparente) Kajaks und Stand Up Paddle Boards ausleihen
  • Du kannst in maximal 20 Minuten zum White Beach (schönster Strand) laufen
  • Sehr gute Massagen direkt im Resort für 450 Peso (8€)
  • Sehr großes Frühstück
  • Schwimmende Plattform, von der aus du super beim hauseigenen Riff schnorcheln kannst
  • Kleinen Privatstrand
  • Billardtisch
  • Rollerverleih

Highlights in Moalboal

1. Schnorcheln / Tauchen mit Sardinenschwärmen (Sardines Run) in Moalboal

Keiner weiß so genau, warum die Sardinenschwärme das ganze Jahr über direkt vor dem Panagsama Beach in Moalboal verweilen und sich auch nicht von Tauchern und Schnorchlern abschrecken lassen. Aber sie gehören definitiv zu einem unserer Highlights auf den Philippinen. Wer mit Ihnen tauchen möchte, geht einfach in einen der zahlreichen Diveshops direkt in Panagsama und frägt nach einem Termin. Meist klappt das ganz unkompliziert, da es sich nur um einen schnellen Shore Dive handelt. Wir haben den Termin über unser Resort im Savedra Dive Center gebucht.

Kosten: 1300 Peso (21€) mit Equipment.

 

Die Sardinenschwärme (auch Sardines Run genannt) "stehen" meist im Wasser in einer Formation und bewegen sich kaum. Wenn Ihnen allerdings etwas zu nah kommt (z.B. ein größerer Fisch), können die Sardinen aber auch ganz schnell sein und verändern sofort ihre Formation. Faszination pur und definitiv einer der besten Tauchgänge die es gibt! Auch kannst du oft Schildkröten oder kleinere Haie beim Tauchgang beobachten.


2. Kawasan Falls

Die Kawasan Falls gehören zu den größten Wasserfällen auf Cebu und sind zum einen bekannt für ihr türkisblaues Wasser und zum anderen für die Möglichkeit dort Canyoning zu machen. Mit dem Roller fährst du vom Hale Manna Resort aus ca. 45 Minuten bis zu den Kawasan Falls. Auf dem Weg dorthin triffst du am Straßenrand etliche Canyoning-Anbieter. Eigentlich wollten wir das auch unbedingt machen, aber leider hatte Nina eine Mittelohrentzündung und durfte nicht ins Wasser. Aber wir werden das definitiv nachholen, denn der Preis ist mit umgerechnet 25 Euro für ein 6 Stunden Canyoning Abenteuer echt günstig.

Unseren Roller mussten wir vor den Eintrittshäuschen parken und 45 Peso (0,80€) Eintritt bezahlen. Danach läufst du ca. noch 15 Minuten bis du beim Hauptwasserfall bist. Dort befinden sich 2 Restaurants und oft viele andere Touristen, die mit Schwimmwesten im türkisblauen Wasser plantschen. Bei uns war es Gott sei Dank sehr ruhig, wer allerdings den Massen entgehen möchte, muss einfach weiter hoch wandern, denn über dem großen Hauptwasserfall befinden sich auch noch kleinere Wasserfälle.

  

Tipp: Eine weniger touristische Alternative zu den Kawasan Falls sind die Montpellier Falls und die Cambais Falls. An denen kommst du beispielsweise auch vorbei, wenn du Richtung Osmenia Peak weiterfährst. 


3. Osmenia Peak

Nach den Kawasan Falls, wollten wir noch zum Osmenia Peak, der höchste Ausssichtspunkt in der Mitte von Cebu, bei dem du einen Ausblick über die Insel bis an das Meer hast. Die Landschaft ist sehr hügelig und sieht ähnlich aus, wie die Chocolate Hills auf Bohol. Laut Navi wären es mit dem Roller nochmal 1 Stunde bis zum Osmenia Peak gewesen, doch irgendwann wurde die Straße immer schlechter, der Wald immer dichter und die Dörfer immer kleiner. Irgendwann hatten wir dann keine Lust mehr und sind umgedreht. Aber auf unserer Tour war definitiv der Weg das Ziel, denn die Leute in den Dörfern waren super nett, alle haben immer gewunken, uns angelächelt und sich gefreut, wenn wir „Touris“ mit unserem Roller durch ihr Dorf gefahren sind. Wenn du am Tag von gefühlt 1000 Menschen ein ehrliches Lachen geschenkt bekommst, hast du am Ende selbst ein überdimensionales Strahlen im Gesicht – zumindest ging es uns so. Auf unserer halben Wegstrecke, die wir zum Osmenia Peak bewältigt hatten, haben wir aber auch immer wieder schon sehr gute Aussichtspunkte gefunden, um auch mal unsere Drohne steigen zu lassen.


4. White Beach

Der White Beach ist wie der Name schon sagt ein weißer, langer Sandstrand und auch der schönste Strand in Moalboal. Der Panagsama Beach hat nämlich leider nicht wirklich einen schönen Sandstrand und auch bei unserem Resort war der Strand sehr klein. Doch nur 20 Gehminuten entfernt, fängt auch schon der große White Beach an. Es lohnt sich definitiv dort zu entspannen und den Sonnenuntergang zu genießen.


5. Weitere Tauchhighlights in Moalboal: Pescador Island

Ein weiteres Tauchhighlight neben den Sardinenschwärmen ist Pescador Island. Du kannst dort fast alles finden was das Taucherherz begehrt: Bunte Korallenwände, Fuchshaie, Barrakudas, Walhaie, Hammerhaie, Schildkröten, Sardinen, …


Optimizer Tipps für Moalboal:

  • Wer Ruhe und einsame Sonnenuntergänge bevorzugt, sollte sich keine Unterkunft direkt in Panagsama Beach buchen, sondern ein Resort in der Nähe des White Beach.
  • Panagsama ist Backpacker-Ort. Dort befinden sich viele günstige Hostels, Bars und Restaurants.
  • Tauchgänge müssen nicht zwingend im Vorfeld gebucht werden. Direkt am Strand befinden sich etliche Shops, die fast jede Stunde Tauchgänge anbieten oder Schnorchelequipment verleihen.
  • Es lohnt sich einen Roller zu mieten und bei den Kawasan Falls ins Hinterland zu fahren.

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Kommentare: 2
  • #1

    Krissi & Michi (Dienstag, 16 April 2019 11:09)

    Wow, das sieht echt traumhaft aus! Die Philippinen stehen definitiv auch auf unserer Bucketlist!
    Macht weiter so!
    mapsfortwo

  • #2

    Nina (Mittwoch, 17 April 2019 10:56)

    Liebe Krissi, Lieber Michi,

    vielen Dank dafür :) Gebt Bescheid, wenn ihr die Philippinen von eurer Bucket List abhackt. Sind gespannt auf eure Geschichten.

    Liebe Grüße
    Nina & Tom