Coron – Island Hopping Tour

25. August 2019 Nina von traveloptimizer

Coron – Island Hopping Tour

Highlights & Reisetipps für die Trauminsel Coron

Als Geheimtipp würden wir Coron nicht mehr bezeichnen, aber definitiv als „Must-Visit“-Place auf den Philippinen. Die Insel ist nicht unbedingt berühmt für weiße, lange Sandstrände, sondern für die faszinierenden Kalksteinfelsenversteckten LagunenSchnorchelplätze und kleinen, einsamen Buchten. Während Coron Town im Süden sehr beliebt ist, bleibt der Norden Corons noch verschont vom großen Touristenansturm, obwohl es auch dort sehr schön ist. Wir waren für die berühmte Island Hopping Tour erst zwei Tage in Coron Town und haben uns danach aber auch noch zwei Tage im Norden in einem ruhigen, wunderschönen Resort gegönnt. Die komplette Insel heißt Busuanga, genauso wie der Flughafen. Nur der südöstliche Teil der Insel wird als Coron bezeichnet. Um die Insel gibt es viele kleine Inseln mit exklusiven 5-Sterne-Resorts. Aber auch Leute mit weniger Budget finden auf Coron wunderschöne Unterkünfte. Cashewbäume, Seekühe und traumhafte Aussichten – Coron hat zu Land und zu Wasser einiges zu bieten.

Coron wird sehr oft mit dem Nachbarort El Nido auf der Insel Palawan verglichen. Was wir von anderen Reisebloggern gehört und gesehen haben, ist Coron im Vergleich zu El Nido noch „relativ“ untouristisch.

Übrigens: In unseren Philippinen-Podcastfolgen erzählen wir von unserer kompletten Philippinen Reise! Jetzt reinhören!

An- und Weiterreise Coron

In der Mitte der Insel befindet sich der Flughafen Busuanga. Von Manila oder Cebu City kommst du also sehr unproblematisch mit dem Flugzeug auf die Insel.

Vom Flughafen aus nimmt man sich am besten einen Minivan nach Coron Town. (Kosten:  300 PHP, 5 €)

Fortbewegung auf der Insel:

Leider ist das Bus- und Minivan-Netz auf der Insel so gut wie gar nicht ausgebaut. Wer also wie wir beispielsweise in den Nord-Osten der Insel möchte, muss oft teure private Transport Touren buchen. In Coron Town wiederum bewegt man sich relativ günstig mit TukTuks oder einfach zu Fuß fort.

El-Nido – Coron:

Zwischen El Nido und Coron fahren auch Speedboote. Innerhalb von 4-6 Stunden kommt man so relativ preiswert von einem Hafen zum anderen. Diese fahren vom Coron Town Hafen.

Wer etwas mehr Zeit hat, kann die Fahrt auf dem Wasserweg von El Nido nach Coron oder umgekehrt auch entspannter angehen und eine 2-4-Tages-Tour buchen. So kommt man zu kleinen Trauminseln und Traumstränden, die von Tagestouristen nicht erreicht werden können. Übernachtet wird dort in Zelten am Strand oder kleinen Hütten. Ein Abenteuer, dass wir uns bei der nächsten Philippinen Reise mit Sicherheit nicht entgehen lassen wollen. Einziger Nachteil: Die Touren sind verhältnismäßig teuer.

Coron Town Tipps

In Coron Town kann man eigentlich alles zu Fuß erreichen. Die Stadt ist nicht unglaublich groß. Zwischen den vielen Restaurants, Souvenir-Shops, Tauchschulen findet man auch etliche Tourenanbieter für Island Hopping Touren. Jeder Anbieter bietet allerdings die gleichen Island Hopping Touren an, was den Preisvergleich schon mal etwas einfacher macht.

Der Hafen von Coron Town befindet sich quasi direkt im Zentrum und bietet Platz für Frachter, Kreuzfahrtschiffe aber auch viele kleine Auslegerboote für die Island Hopping Touren. Direkt am Hafen findest du auch einen großen einheimischen Markt.

Unterkunft in Coron Town: The Ridge

Die Landschaft hinter Coron Town ist hügelig. Deshalb haben wir uns für eine gute Aussicht eine Unterkunft am Berg gesucht. Das Ridge Coron* liegt direkt neben dem Wanderweg, der zu einem der schönsten Aussichtspunkte auf Coron Town führt, den Mount Tapyas!

Das Frühstück ist relativ einfach, doch die Aussicht auf den Hafen und die umliegenden Inseln umso besser. An sich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier kannst du das Ridge Coron* buchen.

Der Norden von Busuanga

Wenn dir der Trubel in Coron Town zu viel wird, empfehlen wir dir unbedingt auch noch den Norden der Insel zu erkunden bzw. die andere Hälfte der Insel Busuanga. Von Busuanga Town beispielsweise kannst du auch tolle Tauchausflüge unternehmen oder ganz im Norden mit Seekühen tauchen bzw. eine Safari Insel besuchen.

Unterkunft im Norden: Cashwe Grove Resort

Das Cashew Grove Resort* liegt relativ abgeschieden, sprich die nächste Ortschaft und das nächste Hotel sind etwas weiter weg. Deshalb sind auch die Transfermöglichkeiten relativ eingeschränkt. Entweder du buchst dir von Coron Town einen Minivan zum Flughafen und von dort aus einen privaten Taxifahrer oder du akzeptierst den Transferpreis von Cashew Grove in Höhe von 1200 PHP p.P. und wirst direkt in deiner Unterkunft in Coron Town abgeholt. Der Transfer vom Cashew Grove zum Airport kostet übrigens nochmal 700 PHP. Nicht gerade günstig, dafür aber sehr unkompliziert und die bequemere Variante. Wir wollten im Cashew Grove einfach nochmal entspannen und dafür ist das Resort der perfekte Ort. Die Bungalows sind wunderschön, der Pool ist klein, aber dafür mit Poolbar, am Strand sind Liegen und kostenlose SUPs und Kajaks und überall sind Cashewbäume. Gleich am ersten Tag wurden extra für uns frische Cashew geröstet – sehr lecker! Ach ja, und ab und so verirrt sich auch das „Hauspferd“ in die Anlage und steht plötzlich direkt am Stand oder neben dem eigenen Bungalow.

Frühstück ist im Preis inklusive, mittags und abends wird leider nur ein Menü angeboten. Wir haben uns mittags meist ein Menü geteilt und abends dann beide eins gewählt. Das Essen war leider nicht das Beste auf den Philippinen und dafür auch relativ teuer. Jedoch werden jeden dritten Tag abends die Stühle und Tische direkt am Strand aufgebaut und mit kleinen Lampions und Blumen dekoriert. Ein perfektes Abschlussdinner!

Ausflüge beim Cashew Grove Resort

Was man sich nicht entgehen lassen sollte, ist eine Massage und ein Ausflug mit dem Kajak. Wir sind mit dem Kajak zur Insel mit der langen Strandzuge gepaddelt, die man schon vom Strand aus sieht. Es scheint gar nicht so weit zu sein, aber man sollte die Strömung nicht unterschätzen und auch auf jeden Fall etwas zu Trinken mitnehmen. Je nach Wasserstand kann man auf der Strandzuge bis zur anderen Insel laufen oder mit dem Kajak auch noch andere Buchten erkunden.

Direkt vor dem Strand beim Cashew Grove Resort* gibt es eine kleine schwimmende Plattform. Von dort aus kann man super am hauseigenen Riff entlang schnorcheln.

Neben dem Cashew Grove befindet sich ein Tauchcenter. Dort wird Wrack Diving und Dodong Diving (Seekühe) angeboten. Da wir bereits auf unserer Philippinen-Reise oft getaucht sind und die Preise auf Coron auch relativ teuer waren, haben wir darauf aber verzichtet. Hier kannst du das Cashew Grove Resort* buchen.

Highlights in Coron

1. Island Hopping Tour

Die Island Hopping Touren sind sehr beliebt und dementsprechend viele Anbieter gibt es auch. Wer eine Gruppentour bucht, zahlt pro Person 1500 PHP (25 €), teilt sich das Boot allerdings mit bis zu 25 anderen Personen.  Wer die schönen Spots nicht komplett überfüllt erleben möchte, sollte unbedingt eine private Island Hopping Tour buchen. Diese kostet für zwei Personen zwar jeweils das doppelt (wenn man gut verhandelt), aber dafür kann man den Vorteil nutzen, dass man die Tour umdrehen kann und so etwas den vielen Gruppenschiffen entkommt. Wir sind zudem auch noch eine Stunde früher gestartet als die meisten anderen Boote und waren so immer etwas früher bei den Hauptspots.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Routen, die mit Island Hopping Touren A-F bezeichnet werden. Wer allerdings nur einen Tag für die Island Hopping Tour Zeit hat, dem empfehlen wir die Ultimate Island Hopping Tour. Unserer Meinung nach die beste Island Hopping Tour auf Coron.

Highlights der Ultimate Island Hopping Tour:

  • Kayangan Lake (berühmter Aussichtspunkt, von dort aus kann man weiter wandern zum Lake, sehr klares Wasser)
  • Twin Lagoon (Schwimmwestenpflicht: man schwimmt durch ein kleines Loch und ist mitten in der von Kalksteinen eingekreisten Lagune)
  • Siete Pecados (nur vom Boot aus betrachten)
  • White Sand Beach (Mittagspause)
  • Coastal Garden (wunderschönes Riff zum Schnorcheln, sehr seicht, ab und zu Schildkröten)
  • Skeleton Wreck/Malwawey Reef (Wrack, das man beim Schnorcheln sehen kann, sehr beeindruckend)
  • CYC Beach (kleiner paradisischer Sandstrand bzw. kleine Insel mit schwimmenden 7Eleven)

2. Aussichtspunkt in Coron Town: Mount Tapyas

Wir hatten das Glück, dass unsere Unterkunft direkt neben dem Berg war. Von Coron Town aus erreichst du den Aussichtspunkt auf dem Mt. Taypas aber von überall aus zu Fuß. Nach ca. 20 Minuten Treppensteigen, hat man den Gipfel mit dem großen Coron-Schriftzug erreicht und wird mit einem wunderschönen Ausblick belohnt.

Abends treffen sich dort auch viele junge Einheimische, um den Sonnenuntergang anzusehen.


3. Tauchen auf Coron

Um die Insel Busuanga liegen viele Wracks aus dem zweiten Weltkrieg. Von Coron Town aus werden viele Tagestouren zur Coron Bay angeboten, in der sich besonders viele Wracks verstecken. Bekannte Tauchspots in Coron sind aber auch der Barrakuda Lake oder die Cathedral Cave. Auch zum weltbekannten Apo-Reef (Nicht zu verwechseln mit Apo Island) kann man Tages- oder Mehrtages-Touren buchen. Dabei handelt es sich um das größte Atoll der Philippinen und einer der schönsten Tauchgebiete der Welt mit einer Vielfalt aus Großfischen wie Haien, Kraken, Tintenfischen, Muränen, Mantas, Adlerrochen, Büffelköpfe und vielen weiteren Fischarten.


4. Safari Insel

Ganz im Norden von Busuanga befindet sich Calauit Island. In diesem Nationalpark wurden in den 70er-Jahren vom philippinischen Diktator viele afrikanische Tiere ausgesetzt. Giraffen, Zebras, Gazellen und Impalas laufen dort frei herum. Wer mag kann eine Tagestour von Coron Town aus buchen, inklusive Safari und Giraffenfütterung auf der Insel.


5. Schnorcheln oder Tauchen mit  Seekühen (Dudongs)

„Dudongs“ – so werden auf den Philippinen die Seekühe bezeichnet. Früher wurden sehr viele Schnorchel- und Tauchtouren angeboten, doch seit kurzem sind die Tiere unter Artenschutz und dürfen nicht mehr angefüttert werden. Dadurch wird es immer schwieriger welche zu sichten. Um mit den Tieren zu Tauchen muss man in das Naturschutzgebiet ganz im Norden von Busuanga. Da die Tauchgänge mit den Dudongs auch noch verhältnismäßig teuer waren ( ~80€/Tauchgang), haben wir es nicht gemacht.


Hier findet ihr auch nochmal Blogartikel zu den einzelnen Inseln/Orten:

Optimizer-Tipps für Coron

  • Private Island Hopping Tour, vor 9 Uhr starten und andere Route wählen
  • Zum Sonnenuntergang auf den Mt. Tapyas wandern
  • Essenstipp Coron Town: Karls BBQ
  • Auch den Norden erkunden (Empfehlung Cashew Grove Resort)
  • Wer mehr Zeit hat: Von El Nido nach Coron eine mehrtägige Bootstour unternehmen

Ähnliche Beiträge

Wie hat dir dieser Post gefallen?

Klicke auf ein Herz, um abzustimmen

Durchschnittliches Ergebnis / 5. Anzahl Bewertungen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gleich weiterlesen :)

Coron – Island Hopping Tour

von Nina von traveloptimizer Lesezeit: 13 min