Weitere Tipps für Pico
Damit du deine Reise auf Pico noch besser planen kannst, folgen nun nach den Sehenswürdigkeiten noch ein paar allgemeine Tipps.
Beste Reisezeit
- Hauptsaison: Juni–August
- Günstige Nebensaison: März–Mai und September–Oktober
Die Azoren kannst du das ganze Jahr über bereisen. Auch Pico hat ein mildes, aber oft feuchtes Klima. Die Temperaturen bleiben angenehm, das Wetter kann sich jedoch schnell ändern und mehrmals am Tag umschlagen, besonders rund um den Pico-Vulkan, wo sich häufig Wolken bilden.
Die beste Reisezeit für Pico liegt zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten hast du gute Chancen auf freie Sicht auf den Vulkan, ideale Bedingungen für Wanderungen, Vulkanbesteigungen, Whale Watching und Baden in den natürlichen Meerespools. Die Temperaturen liegen meist zwischen 20–26 °C, es ist vergleichsweise trocken und perfekt für Aktivurlaub.
Allerdings werden die Azoren im Sommer immer beliebter – und gerade ruhigere Inseln wie Pico sind auf den wachsenden Tourismus noch nicht komplett ausgelegt. Unterkünfte, Restaurants oder Mietwagen sind schnell ausgebucht und es kann überraschend voll werden. Wenn möglich, lohnt sich daher eine Reise in der Nebensaison, wenn Pico noch entspannter wirkt.
Was vorab buchen?
Gerade zur Hochsaison ist es sinnvoll, die Tickets und Touren vorab zu kaufen.
Anreise, Parken & Fortbewegung
Anreise nach Pico
- Flughafen: Pico Airport bei Madalena PIX (Flug finden)
- Direktflüge aus Deutschland nach Pico gibt es nicht. Die Anreise erfolgt über Lissabon, von wo aus Direktflüge nach Pico starten. Alternativ kannst du zuerst auf eine andere Azoreninsel wie São Miguel oder Terceira fliegen und von dort per Inlandsflug anreisen.
- Azoren gehören zu Portugal → keine speziellen Einreisebestimmungen
- Personalausweis oder Reisepass ausreichend
Parken auf Pico:
- Parken auf Pico ist größtenteils frei und wenig reguliert
- viele Parkplätze sind einfach unmarkierte Flächen, Hafenbereiche oder Straßenränder
- selbst in Orten wie Madalena oder Lajes ist Parken meist kostenlos und unkompliziert.
Fortbewegung:
Am flexibelsten bist du auf Pico mit dem Mietwagen. Viele der schönsten Spots – Aussichtspunkte, Naturpools oder kleine Küstenorte – liegen verteilt über die Insel und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum sinnvoll erreichbar. Gerade wenn du mehrere Stopps an einem Tag einbauen willst, macht ein Auto hier wirklich den Unterschied.
Die Insel ist überschaubar: Einmal rund um Pico brauchst du etwa 2–3 Stunden reine Fahrzeit, viele Orte liegen aber weiter auseinander, als man zuerst denkt. Die Straßen sind gut ausgebaut, meist ruhig und entspannt zu fahren, nur stellenweise etwas schmal oder kurvig, vor allem abseits der Hauptstraße.
Öffentliche Busse gibt es zwar, sie fahren jedoch selten und eignen sich eher nicht für flexible Tagesplanung oder spontane Stopps. Taxis oder geführte Touren sind möglich, aber deutlich weniger spontan und teurer.
Mein Tipp: Wenn du Pico richtig erleben willst, miete dir ein Auto. Die Insel lebt davon, einfach anzuhalten, einen Aussichtspunkt mitzunehmen oder spontan die Pläne wegen des Wetters zu ändern. Genau dafür ist ein Mietwagen perfekt.
Geld, Sprache & SIM-Karte
Sprache
- offizielle Sprache auf den Azoren ist Portugiesisch
- viele Einwohner, besonders in touristischen Gebieten, sprechen auch Englisch
SIM-Karte
- über EU-Roaming abgedeckt
- Netzabdeckung ist grundsätzlich gut
Geld
- Euro
- In größeren Geschäften, Restaurants und Hotels werden Kreditkarten wie Visa und Mastercard in der Regel akzeptiert.
- Es ist ratsam, auch etwas Bargeld mitzuführen, besonders für kleinere Geschäfte oder Märkte.
Wo kann man gut essen?
Auf Pico gibt es viele kleine, einfache Restaurants mit guter regionaler Küche. Viel frischer Fisch, lokale Gerichte und natürlich der Pico-Wein, der direkt auf der Insel angebaut wird. Die meisten Restaurants findest du rund um Madalena, Lajes do Pico und São Roque. Folgende Restaurants kann ich dir empfehlen:
- O Cinco: bekannt für bodenständige azorische Küche mit viel Auswahl (auch gute Veggie-Optionen), oft gut besucht, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Cella Bar: eher „besonderer“ Spot für Drinks & Dinner, interessantes Gebäude, gute Wahl für einen schönen Abend mit Aussicht, eher gehobene Preis
- Taberna do Canal: Taberna-Style mit lokalen Klassikern (u.a. Steak „à Taberna“ und Bacalhau), gemütlich & locker
- Esplanada Dark: Mischung aus Café/Restaurant/Bar, schöne Einrichtung und leckeres Essen
- Adega Amaral: kein klassisches Restaurant, sondern kleine Weinkellerei, bei der du Pico-Wein direkt vom Produzenten probieren kannst, es gibt aber kleine Tapas, Käse und einen Blick auf die Weinlandschaft
- Fonte Tavern: netter Spot, tolle Terrasse mit Blick auf den Pico, leckere Käseplatten, Tapas und guter Wein
Packliste
Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Portugal geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.
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