Yala Nationalpark: Alle Infos zur Safari & Tipps

Deine Reise nach Sri Lanka steht bald an und du suchst noch nach mehr Infos zum Yala Nationalpark? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Blogpost erzähle ich dir mehr über meine Erfahrung im Yala Nationalpark in Sri Lanka. Erfahre, welche Safari ich empfehle, was für Kosten auf dich zukommen, wie hoch der Eintritt ist und wo du am besten deine Übernachtung planen solltest.

Yala Nationalpark Beitragsbild
Moin Autorenbox Lina

Hier schreibt Lina!

Als „Reiseholic“ hat sie schon über 50 Länder bereist. Bei ihren Rundreisen ist ein Mix aus Abenteuer, Kultur & Entspannung garantiert. Wir lieben ihre Tipps und du mit Sicherheit auch 😊

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Was du über den Yala Nationalpark wissen solltest

  • Höchste Konzentration an Leoparden: Der Yala Nationalpark hat weltweit die höchste Konzentration an Leoparden in einem Nationalpark. Deine Chancen, einen zu sehen, stehen somit gut.
  • Zwar kannst du den Park nicht als Selbstfahrer erkunden, aber es gibt viele verschiedene Optionen für die Safari. Empfehlen kann ich dir die Ganztages-Safari.
  • Fünf Zonen: Der Park verfügt über fünf Zonen, die sich landschaftlich teils sehr unterscheiden. Besuchen kannst du allerdings nur zwei Zonen.
  • Es gibt wenige Möglichkeiten (Glamping), im Nationalpark zu übernachten, aber viele Unterkünfte in der Buffer Zone zwischen dem Park und der Stadt. Meine Empfehlung wäre das Jetwing Yala.

Erkundungsmöglichkeiten

Der Yala-Nationalpark ist in 5 Blöcke aufgeteilt. Davon darfst du als Tourist nur zwei Zonen, nämlich Block 1 und Block 5, auf einer Safari besuchen. Auch in den Blöcken, die du per Safari erkunden darfst, kannst du nicht mit einem privaten Fahrzeug fahren. Du musst bei deinem Besuch an einer Jeep-Safari teilnehmen. Dabei gibt es verschiedene Optionen, was Dauer, Standard und mitinbegriffene Extras angeht. Nachfolgend erkläre ich dir die Unterschiede der einzelnen Optionen:


Safari im Park vs. außerhalb des Parks

Während du im Yala Nationalpark nicht selbst fahren darfst, gibt es die Möglichkeit, mit dem eigenen Roller oder einer Rikscha in der Bufferzone des Parks unterwegs zu sein. Die Buffer Zone beschreibt das Gebiet zwischen den Grenzen des Nationalparks und den Anfängen der Städte.

Natürlich bewegen sich die Tiere frei und es gibt keine langen Zäune, sodass du auch in der Bufferzone Tiere sehen kannst. Vor allem an einigen Hotels nahe am Parkeingang bzw. der Parkgrenze kannst du Glück haben und von deinem Hotelzimmer aus wilde Tiere sehen.

Eigenständige Erkundung der Buffer Zone:

VorteileNachteile
✅ Freies Erkunden möglich❌ geringere Chance, Leoparden oder Elefanten zu sehen
✅ kein Ticket für den Nationalpark benötigt❌ wenig Straßen in der Bufferzone/ keine Dirtroads in die Landschaft
✅ zeitunabhängig❌ keine Erfahrung im Umgang mit bspw. Elefanten (aggressives Verhalten)

Tipp: Auf der Straße B35, die teilweise durch den Block 5 und zum Galge Gate führt, hast du die besten Chancen, Wildtiere zu sehen.

Da es kaum Straßen innerhalb der Bufferzone gibt und die meisten Tiere sich innerhalb des großen Nationalparks abseits der Menschen und Zivilisation aufhalten, wählt die Mehrheit der Touristen die Safari innerhalb des Yala Nationalparks. Die Erfahrung und Kommunikation deines Fahrers führen auch dazu, dass du um einiges mehr sehen wirst. Denn während das untrainierte Auge nur einen Busch sieht und Vögel zwitschern, können geschulte Guides und Fahrer erkennen, dass sich ein Raubtier in den Büschen befinden muss.

Solltest du kein großer Fan von geführten Safaris sein, bietet sich natürlich auch eine Kombination aus einer kürzeren Jeep-Safari und dem alleinigen Erkunden der Bufferzone bzw. ein Aufenthalt in einem der Hotels ganz nahe am Nationalpark an.


Unterschiede der Blocks

Im Yala-Nationalpark kannst du auf einer Tagestour mit einem Jeep nur zwei der fünf Blöcke auswählen. Die Blöcke 1 und 5 kannst du als Tourist auf einer Jeep-Safari besuchen. Manchmal wird der angrenzende Lunugamvehera Nationalpark auch als Block 6 des Yala Nationalparks gezählt, der ebenfalls für Touristen geöffnet ist.

Block 1, der vom Palatupana-Eingangstor erreicht wird, ist mit Abstand der meistbesuchte Block im Yala-Nationalpark. Die Chance, Tiere zu sichten, ist hier besonders hoch, denn im Block 1 alleine leben ca. 25 Leoparden. Zudem sind die Tiere in diesem Bereich des Parks an Geräusche und die Jeeps gewöhnt, sodass sie sich nicht schon verstecken, bevor du sie überhaupt sehen kannst. Der Nachteil ist aber auch, dass es im Block 1 recht voll werden kann und die Safari durchaus anders ist, als du es in deiner friedlichen Vorstellung vielleicht ausmalst. Staus, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Blocks 1, sind leider normal.

Im Block 5 hingegen ist es sehr viel leerer. Wenige Touristen entscheiden sich für eine Safari im Block 5, dadurch, dass der Block 1 näher dran ist und die Tiersichtungen eben wahrscheinlicher sind. Möchtest du eine ruhige Safari, in der du die Natur auf dich wirken lassen kannst und auf der die Tiersichtungen nicht die oberste Priorität sind, dann ist eine Safari durch den Block 5 durchaus eine Überlegung wert.

zur Safari im Block 5


Ganztages- vs. Halbtages-Safari

Für die Erkundung des Yala Nationalparks auf einer Jeep-Safari gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder eine Ganztagestour oder eine Halbtagestour. Unterscheiden tun sich die beiden Optionen in der Dauer, die du innerhalb des Parks verbringen wirst.

Halbtagestouren:

Auf den Halbtagestouren hast du entweder die Möglichkeit, an einer Safari am Morgen oder am Abend teilzunehmen. Egal, welche Tageszeit du wählst, die Zeit im Nationalpark liegt ungefähr bei 4 Stunden.

Die Touren am Morgen sind aber generell länger, denn die Schlange an Fahrzeugen am Eingangstor des Nationalparks ist vor der Eröffnung sehr lang. Somit wirst du schon sehr viel früher an deinem Hotel eingesammelt und wirst dann einige Zeit in der Schlange warten müssen, bis die Tore sich um 6 Uhr morgens öffnen. Du verbringst dann 4 Stunden im Park bis circa 10 Uhr und wirst dann zu deinem Hotel zurückgefahren.

Auf der Tour am späten Nachmittag wirst du in keiner Warteschlange am Tor stehen müssen und fährst direkt von deiner Unterkunft in den Park. Du verbringst anschließend ebenfalls 4 Stunden im Nationalpark, bis dieser um 18 Uhr schließt.

Tipp: Wähle lieber die Tour am Nachmittag/Abend. Tendenziell ist der Yala Nationalpark dann weniger besucht und du musst morgens nicht eine Stunde in der Warteschlange stehen.

Ganztagestouren:

Auf einer Ganztagestour befindest du dich während der gesamten Öffnungszeit des Nationalparks im Park. Mit der Eröffnung um 6 Uhr fährst du durchs Tor und verlässt diesen erst um 18 Uhr, kurz vor Toreschluss, wieder.

Die Abholung erfolgt ebenfalls um einiges früher, damit du möglichst weit vorn in der Warteschlange der Jeeps am Morgen stehst. Von 6 bis 12 Uhr fährst du dann durch den Yala-Nationalpark. Je nach Anbieter hältst du für ein Frühstück zwischendurch an.

Von 12 Uhr bis 14 Uhr ist im Yala-Nationalpark Pause. In der Mitte des Blocks gibt es einen kleinen Parkplatz, auf dem die Jeeps der Tagestouren diese zwei Stunden verbringen. Vor Ort gibt es neben Toiletten auch einen kleinen Flusslauf zum Entspannen. Während du dir in den zwei Stunden deine Beine vertreten kannst und Mittagessen wirst, geben die zwei Stunden den scheueren Tieren die Möglichkeit, zu trinken und sich von den Geräuschen der Motoren zu erholen.

Nach der Mittagsruhe warten weitere 4 Stunden Safari auf dich, bis du dann im Sonnenuntergang den Park verlässt und wieder zurück zu deiner Unterkunft gebracht wirst.

Empfehlung:

Weniger Zeit im Nationalpark bedeutet logischerweise auch eine geringere Chance auf eine Tiersichtung. Wenn du also deine Chancen auf eine Leoparden- oder Elefantensichtung erhöhen möchtest, ist mehr Zeit im Nationalpark natürlich besser. Somit würde ich dir immer eine Ganztagestour empfehlen.

Wenn du allerdings wenig Zeit hast oder einfach nicht den ganzen Tag in einem Jeep sitzen möchtest, dann bieten sich Halbtagestouren an. Solltest du vor allem nicht zu lange in einem Jeep sitzen wollen und das teilweise bei hohen Temperaturen, dann ist eine gute Option auch, zwei Halbtagestouren an verschiedenen Tagen zu machen!

Die meisten Safari-Anbieter bieten sowohl Halb- als auch Ganztagestouren an. Hier findest du zwei tolle Touren:

zum Safari-Anbieter 1

zum Safari-Anbieter 2


Gruppen- vs. private Safari

Neben der Wahl der Dauer deiner Safari im Yala Nationalpark kannst du ebenfalls wählen, ob du eine Gruppensafari oder eine private Safari machen möchtest. Ich gebe dir hier eine kurze Übersicht der Unterschiede:

Gruppensafari

VorteileNachteile
✅ kostengünstiger❌ keine Sonderwünsche möglich
✅ weniger Jeeps im Park, wenn mehr Leute Gruppensafaris wählen❌ keine extrafrühe Abholung möglich
✅ weitere Reisende kennenlernen❌ Sitzplatz ggf. nicht ideal

zu Ganz- und Halbtages Gruppensafaris

Private Safari

VorteileNachteile
✅ Fokus auf das, was du sehen möchtest❌ 3–4 mal teurer
✅ flexibler❌ generell kaum eine ausgebuchte Gruppensafari
✅ Aussicht und Sitzplätze auf beiden Seiten für dich

zur privaten Halbtagessafari

zur privaten Ganztagessafari


Meine Empfehlung: Ganztages-Gruppensafari

Ich selbst entschied mich für eine Ganztages-Safari im Block 1, da ich meine Chancen auf Tiersichtungen erhöhen, aber gleichzeitig nicht mehrere Tage vor Ort bleiben wollte. Aus Kostengründen entschied ich mich für eine Gruppensafari und bereute dies auch nicht.

Ich wurde sehr früh am Morgen, um kurz nach 4 Uhr, vom Safari-Jeep vor meiner Unterkunft in Tissamaharama abgeholt. Es ging dann gute 30 Minuten in der Dunkelheit in Richtung des Eingangstores des Blocks 1. Kleiner Tipp: Habe einen Pullover oder eine Jacke dabei, denn so früh am Morgen mit dem Fahrtwind war es ziemlich frisch!

Kurz vor dem Eingangstor bogen wir ab und sammelten ein weiteres Paar ein, mit dem ich den Tag über die Safari machen würde. Auf den meisten Gruppentouren ist die maximale Anzahl an Gruppenmitgliedern 6 Personen, dabei gibt es oftmals mehr Platz im Jeep.

Ich sah während des ganzen Tages vielleicht 3–4 volle Jeeps, alle anderen waren mit 2–4 Leuten besetzt. Wir hatten zu viert in dem Jeep also mehr als genügend Platz und mehrere freie Plätze, sodass man bei Sichtungen auf der anderen Seite bequem die Seite wechseln konnte.

Mit allen Passagieren an Bord wurde Gas gegeben, denn unser Fahrer wollte möglichst früh am Gate sein. Mit ordentlich Tempo flogen wir durch die Landschaft und kamen am Ticketschalter zum Stehen, wo unser Fahrer heraussprang und unsere Nationalpark-Tickets kaufte. Mit vier Tickets in der Hand ging die rasante Fahrt bis zum Eingangstor weiter.

Das frühe Aufstehen und das Tempo hatten sich gelohnt, denn nur vier Jeeps warteten vor uns in der Schlange, während sich bald schon Hunderte Jeeps in einem Stau hinter uns formten. Eine Banane musste als erstes Frühstück herhalten und ich stellte fest, dass es keine Toiletten gab. Somit mussten die Büsche herhalten.

Der Tag im Yala Nationalpark verging schnell und wir hatten unglaublich Glück, denn wir sahen nicht ein, nicht zwei, sondern gleich vier Mal einen Leoparden. Der absolute Hammer! Neben den Raubkatzen waren die Elefanten für mich aber auch ein Highlight und die Seenlandschaft im goldenen Licht des Sonnenauf- und ‑untergangs. Super müde, aber gefüllt mit Endorphinen, wurde ich gegen 18:30 Uhr wieder vor meiner Unterkunft abgesetzt. Was für ein Erlebnis!

zur Ganztages-Gruppensafari

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Safari-Tipps


Eingänge, Tickets & Öffnungszeiten

  • Palatupana Gate (Eingang zum Block 1)
  • Katagamuwa Gate (Eingang zum Block 1)
  • Galge Gate (Eingang zum Block 5)

Ticketpreis für Ausländer: 20–25 USD + Steuern & Abgaben (am Ende ca. 50 USD)

Der Ticketpreis variiert ja nach Saison etwas und ist am Ende quasi doppelt so teuer wie der ausgeschriebene Preis, da noch Steuern und Gebühren on top kommen. Je nach Anbieter sind die Tickets in deinem Safari-Preis inbegriffen oder kommen noch hinzu. Generell lässt sich sagen, dass du keine Safari unter 60€ Gesamtpreis machen kannst. Die Tickets für den Nationalpark werden auf dem Weg zum Eingangstor am Ticketschalter gekauft.

Die Öffnungszeiten der Eingangstore sind für alle Eingänge gleich: Morgens zum Sonnenaufgang um 6 Uhr öffnen sie und werden zum Sonnenuntergang um 18 Uhr geschlossen.

Übrigens: Der Yala Nationalpark hat eine jährliche Schließzeit. Jeden September bleibt der Park zur Regeneration und Erholung der Tiere geschlossen.


Ablauf Kontrolle beim Gate

Beim Einlass in den Yala Nationalpark erwartet dich ein gut organisierter Ablauf direkt beim Gate. Die Tickets für den Eintritt in den Yala-Nationalpark werden einige Kilometer vor dem Eingangstor auf der Zufahrtsstraße an einem Tickethäuschen verkauft. Je nach Tour übernimmt dein Fahrer das Kaufen des Tickets, andernfalls musst du aus dem Jeep aussteigen und dein Ticket am Ticketschalter kaufen.

Anschließend fährst du die verbleibenden Kilometer bis zum Eingangstor, wo die Tickets an der Eingangsschranke kontrolliert werden. Eine Kontrolle wie in vielen Nationalparks in Afrika bezüglich dessen, was im Auto mitgeführt wird, gab es nicht.


Tiere im Yala Nationalpark

Kommen wir nur zum Hauptgrund, wieso du den Yala Nationalpark besuchen solltest: Tiere. Logischerweise kannst du im Yala Nationalpark Leoparden sehen. Doch neben den Raubkatzen gibt es noch so viele andere faszinierende Tiere, die dir im Nationalpark über den Weg laufen werden:


🐘 Asiatischer Elefant: Viele Elefantenherden haben den Yala Nationalpark als ihr Zuhause. Ein Dutzend Male sah ich auf meiner Safari Elefanten. Mal einzelne Bullen, mal Elefantenmamas mit ihren Babys und mal Jungtiere.
🦚 Vögel: Ganze 215 verschiedene Vogelarten nennen den Yala Nationalpark ihr Zuhause. Darunter auch der Pfau. Die Wahrscheinlichkeit, einen Pfau im Park zu sehen, ist ziemlich hoch. Auf meiner Safari sah ich viele Pfauen über den Tag hinweg. Solltest du großes Interesse an vielen Vogelsichtungen haben, so empfiehlt sich am besten die Übergangszeit!
🐃 Wilder Wasserbüffel: Eine der wenigen wilden Wasserbüffelherden in Sri Lanka gibt es im Yala Nationalpark. Oft findest du sie im oder am Wasser. Vor allem im Schlammloch sind sie ein Hingucker.
🐊 Krokodil: Die Krokodilart, die du im Nationalpark findest, kann bis zu 4m lang werden. Quasi immer siehst du die Tiere im Wasser oder am Ufer. Vor allem in der Trockenzeit sieht man viele Tiere an den Wasserlöchern.
🐒 Affen: Mehrere Arten von Affen kannst du auf deiner Safari sehen. Vor allem den Ceylon-Hutaffen wirst du spätestens zur Mittagspause antreffen. Mehrere Affenfamilien leben an dem Pausenspot und warten nur darauf, dass du dein Essen für eine Sekunde aus dem Blick lässt.
und noch so viele mehr: Insgesamt leben 44 Säugetierarten, 47 Reptilienarten und 18 Amphibien im Yala Nationalpark. Zu entdecken gibt es also viele Tiere abseits des Leoparden!

Tipp für bessere Tiersichtungen:

  • Nutze die Morgen- und Abendstunden. Viele Tiere wie Leoparden oder Elefanten wirst du eher frühmorgens oder abends sehen, wenn sie aktiv sind, und vielleicht auch mal am Straßenrand entlanggehen.
  • An den Wasserlöchern sind die Chancen am höchsten, etwas zu sehen.
  • Verhalte dich ruhig und mach keinen Lärm, so verschreckst du Tiere nicht sofort.

Sicherheit

Auf Safari gibt es einige wichtige Verhaltensregeln, um sowohl deine Sicherheit als auch die der Tiere zu gewährleisten:

  1. Im Fahrzeug bleiben: Verlasse nie dein Fahrzeug außerhalb ausgewiesener Bereiche (Mittagscamp mit Toiletten).
  2. Ruhe bewahren: Selbst wenn du Löwen oder Elefanten direkt neben der Straße siehst, verhalte dich ruhig.
  3. Sicherheitsabstand halten: Nähere dich den Tieren nicht zu sehr; respektiere ihr Territorium.
  4. Bilder ohne Blitz: Verwende keinen Blitz beim Fotografieren, da es die Tiere erschrecken kann.
hintergrund rot

Beste Reisezeit

Trockenzeit (Juni bis August):

  • Tierbeobachtungen: Die ausgetrockneten Landschaften und das niedrige Gras vereinfachen es, Wildtiere zu sichten, da sie sich an den wenigen Wasserlöchern sammeln. Leoparden und Elefanten siehst du zu dieser Zeit besonders häufig.
  • Klima: Während der Trockenzeit ist es tagsüber unglaublich heiß und aufgrund der Trockenheit wird es auf den unbefestigten Straßen sehr staubig (hab also ein Halstuch/Mundschutz dabei).
  • Vorteile: Perfekte Bedingungen und gute Chancen auf Tiersichtungen, weniger Vegetation.

Schließzeit (September)

Regenzeit (Oktober bis Dezember):

  • Tierbeobachtungen: Schwierig, da Gras sehr hoch und viel Regen, also geringe Chancen, Tiere zu sehen.
  • Klima: Temperaturen um einiges kühler und angenehmer, sehr viel Regen
  • Landschaft: Der Park verwandelt sich in eine grüne Oase – perfekt für Naturfreunde.
  • Vorteile: Weniger Touristen und Jeeps im Park, landschaftlich sehr schön.

Übergangszeit (Januar bis Mai):

  • Tierbeobachtungen: Tiere sieht man wieder besser, vor allem zum Ende der Übergangszeit, viele Vogelarten zu dieser Zeit im Park.
  • Klima: gemischt, es kann regnen, es kann heiß sein, es kann sehr angenehm sein
  • Vorteile: besonders für Vogelsichtungen gut, Landschaft immer noch sehr grün

Meine Erfahrungen im Februar

Ich empfand meine Safari als perfekt. Der Yala Nationalpark war, wie man auf den Bildern sehen kann, noch sehr grün, was fürs Auge natürlich sehr viel schöner ist, als eine sehr ausgetrocknete Landschaft. Trotzdem war es auch auf meiner Safari sehr staubig. Vor allem bei schnellerem Tempo oder vorranfahrenden Jeeps war man in eine Sand- und Staubwolke gehüllt.

Tiere sah ich auf der Tour viele, aber natürlich kann man diese bei dichterer Vegetation schlechter sehen, was in den Sommermonaten vielleicht etwas einfacher gewesen wäre. Temperaturtechnisch war es nicht zu heiß am Mittag, aber noch recht frisch früh am Morgen mit dem Fahrtwind. Zusammenfassend kann ich eine Safari im Yala Nationalpark während der Übergangszeit sehr empfehlen.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Vor allem wenn du dich für zwei Halbtagestouren an unterschiedlichen Tagen entscheidest, wirst du etwas Zeit haben und vielleicht einiges in der Umgebung ansehen wollen. Nachfolgend findest du einige Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

  • Tissa Lake: großer See im Zentrum von Tissamaharama, umgeben von Vegetation, im 3. Jh. angelegt, heute ein Vogelparadies. Es besteht die Möglichkeit, mit einem Boot raus auf den See zu fahren. Mit etwas Glück kannst du sogar Krokodile und Pelikane auf der Bootsfahrt sehen. Vor allem zum Sonnenuntergang ein toller Ort.
  • Flughunde: Jeden Abend zum Sonnenuntergang fliegen tausende Flughunde aus den Bäumen nahe des Sees hinaus in die Landschaft – definitiv nicht verpassen!
  • Raja Maha Vihara Tempel: direkt am See gelegen, buddhistischer Tempel mit Stupa aus dem 2. Jh. v.Chr., damals eines von vier wichtigen Klöstern in Sri Lanka, heute noch wichtiger Pilgerort.
  • Patanangala Rock: massiver Felsen am Strand, innerhalb des Nationalparks, somit nur per Safari zu besuchen, auf privater Safari als Stopp durchaus schön, Standort auf Maps
  • Kirinda Beach: ca. 20 Minuten außerhalb von Tissamaharama, kleines Fischerdorf namens Kirinda, langer Sandstrand, starke Wellen, somit nicht ideal zum Schwimmen, aber für einen Strandspaziergang!
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Wo übernachten?

Es gibt mehrere Optionen, wo du für deine Yala-Nationalpark-Safari übernachten kannst. Neben der Übernachtung in der Stadt Tissamaharama gibt es auch die Möglichkeit, in einem der Resorts am Strand, sehr nahe am Eingangstor, zu übernachten. Es ist aber auch möglich, im Yala Nationalpark zu glampen (eine bessere Art des Campings). Ich werde dir nun ein paar Unterkünfte empfehlen und dir die Vor- und Nachteile der Optionen erklären.


Tissamaharama Stadt

Die günstigste und deswegen auch beliebteste Option, nahe des Yala-Nationalparks zu übernachten. Ziemlich wahrscheinlich wirst du in Tissamaharama ankommen und der Weg zur Unterkunft ist dann nicht sehr weit.

Du hast eine große Auswahl an Essensmöglichkeiten, einige Sehenswürdigkeiten wie den See direkt um die Ecke und bist innerhalb von 30–40 Minuten am Eingangstor zum Yala-Nationalpark. Du übernachtest jedoch in einer sri-lankischen Stadt, was eben auch Chaos und Lärm bedeutet. Zudem musst du ggf. früher aufstehen, um rechtzeitig am Eingangstor zu sein.

  1. Koragaha Lodge – moderne Unterkunft mit großem Pool, kostenlose Fahrräder zum Ausleihen, etwas abseits des Stadtkerns und somit ruhiger. (150€/Nacht)
  2. Saffron Lake Yala – eigener kleiner Bungalow in der Natur, direkt am See, eigene Terrasse, Frühstück inbegriffen. (60€/ Nacht)
  3. Lake Near Yala – einfache Zimmer mit kleinem Balkon, direkt am See, Frühstück inbegriffen. (30€/ Nacht)
  4. Villa Emerald – moderne Zimmer, Blick auf Reisfelder, traditionelles Frühstück inbegriffen. (50€/ Nacht)

Strandresort

Es gibt entlang der Küste, sehr nahe am Yala-Nationalpark, einige wunderschöne Resorts, wo du von deinem Hotel aus wilde Tiere sehen kannst. Natürlich sind diese Resorts nicht gerade günstig, aber wenn du nach einem Highlight für deine Reise suchst, dann sind sie definitiv eine Überlegung wert.

Von den Resorts sind es nur wenige Minuten bis zum Eingangstor. Jedoch gibt es um die Resorts aufgrund ihrer sehr ruhigen Lage in der Natur keine alternativen Restaurants und auch Sehenswürdigkeiten sind schwerer bzw. teurer zu erreichen.

  1. Jetwing Yala – nahe an den Toren des Nationalparks, hauseigener Strand, riesiger Pool, Möglichkeit, Wildtiere vom Hotel aus zu sehen. (250€/Nacht)
  2. Cinnamon Wild Yala – wunderschöne Zimmer und Anlage, großer Pool, direkt am See nahe der Tore des Parks, Möglichkeit, Wildtiere vom Hotel aus zu sehen. (300€/ Nacht)
  3. Tribe Yala – Luxus-Camping, mitten in der Natur, nahe am Eingangstor, kleiner Pool, mit tollem Frühstück. (300€/ Nacht)

Im National Park

Es gibt auch die Möglichkeit, innerhalb des Yala Nationalparks zu übernachten. Im Park wurden einige Glamping-Zelte aufgebaut, und bieten dir die Möglichkeit, innerhalb des Parks zu übernachten. Behalte allerdings im Hinterkopf, dass du trotzdem nicht länger auf Safari sein kannst und die Mittagspause von allen eingehalten werden muss.

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Fazit

Die Safari im Yala-Nationalpark war absolut eines der Highlights auf meiner Sri Lanka Reise! Ich hatte unglaublich Glück mit den Tiersichtungen, dem Fahrer und meiner kleinen Gruppe, sodass meine Erfahrung nicht hätte besser sein können. Die Erinnerung an den Sonnenaufgang im Park mit der grünen Landschaft, den Blumen und der Seenlandschaft im goldenen Licht der Sonne war an sich auch ein wunderschöner Moment.

Doch nicht alles innerhalb des Yala-Nationalparks ist rosig. Damit du die richtigen Vorstellungen hast, ist es auch wichtig zu erwähnen, dass der Park überlaufen ist und es keine Maximalanzahl an Jeeps innerhalb des Parks gibt. Gerade in der Hauptsaison ist es somit fraglich, ob das im Sinne der Tiere ist. Staus und Schlangen an sehr lauten Jeeps fangen am Eingangstor an und finden sich auch innerhalb des Parks.

Leider gibt es immer wieder Fahrer, die auch zu nahe an die Tiere ranfahren und keine Konsequenzen durch das Parkmanagement erfahren. Quasi alle Jeeps waren zudem nicht einmal halb besetzt, was einfach dazu führte, dass die Anzahl der Jeeps im Park sehr viel höher war als eigentlich benötigt.

Wenn alle Fahrzeuge voll besetzt wären, hätten vermutlich alle noch eine bessere Erfahrung, weil es weniger Staus geben würde. Ich würde dir daher empfehlen, gute Recherche zu betreiben, was deinen Safari-Anbieter angeht, und je nachdem, was für ein Erlebnis du haben möchtest, den Block 5 stattdessen zu wählen, wenn du ein Natur-Erlebnis bevorzugst.

Ein Highlight ist der Yala-Nationalpark aufgrund seiner Artenvielfalt und Landschaft aber allemal – der Park müsste nur besser gemanagt werden…

Map

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Packliste

Damit du bei deiner Reise nichts vergisst, haben wir dir einen Artikel über die perfekte Packliste für Sri Lanka geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

Programm: 7-21 Tage Sri Lanka

Wenn du jetzt Lust hast, die den Yala Nationalpark bei einer Sri Lanka Rundreise zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

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