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25 schöne Sehenswürdigkeiten in Norwegen [mit Karte]

Tiefe Fjorde, schroffe Gipfel, endlose Küstenstraßen: In Norwegen den Überblick zu behalten, ist schwer. Deswegen zeige ich dir hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Norwegen, sortiert nach Priorität und Region (inkl. Karte), damit du weißt, was sich lohnt und was du dir sparen kannst.

Trolltunga Norwegen

Karte mit allen Norwegen Sehenswürdigkeiten

Damit du bei deiner Norwegen-Reise keine Zeit verlierst, habe ich alle Sehenswürdigkeiten für dich vorsortiert. In der Tabelle siehst du auf einen Blick, was ein echtes „Highlight“ ist, was sich als Stopp „lohnt“ und was ich nur als „optional“ einstufen würde. Zusätzlich habe ich alle Sehenswürdigkeiten in eine Karte eingetragen, damit du sofort weißt, wo sie liegen.

Norwegen Sehenswuerdigkeiten Karte 01 scaled

Hinweis: Beim Smartphone die Übersicht ggf. nach rechts wischen, um alles zu sehen!

In der Natur

Die norwegische Natur ist in ihrer Vielfältigkeit kaum zu übertreffen. Tolle Inseln, riesige Gletscher, glasklare Bergseen, atemberaubende Naturerlebnisse. Entdecke Norwegens Landschaft mit dem Postschiff oder der Bergen-Bahn. Erlebe Wale hautnah oder genieße eine Hundeschlittenfahrt. Hier erfährst du, welche Sehenswürdigkeiten in der Natur Norwegens du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest.


Highlight

1. Lofoten

Highlights

  • Haukland Beach
  • Fischerdorfmuseum im Ort Å
  • Reine
  • Nustjord
  • Hamnøy Brücke
  • Henningsvær
  • Svolvær
  • Unstad Beach

Mit einer Länge von 230 Kilometern zwischen Å und Ratsundet zählen die Lofoten zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Norwegen. Zwischen schroffen Felsen und türkisen Fjorden liegen zahlreiche Inseln, Bogenbrücken und kleine rote Holzhäuser, an denen Fischerboote schaukeln. Besonders schön finde ich das ehemalige Fischerdorf Reine, dessen bunte Häuschen direkt vor dem Hausberg Reinebringen liegen.

Auch Henningsvær mit seinem berühmten Fußballplatz (ja, der hat es tatsächlich ins National Geographic geschafft) und die Hamnøy Brücke solltest du dir ansehen. Am besten erkundest du die Inseln vom Wasser aus, zum Beispiel mit einer Bootstour durch den Trollfjord auf einem leisen Katamaran mit Unterwasserdrohnen. Durch dieses Zusammenspiel gehören die Lofoten zu meinen absoluten Highlights einer Norwegen-Reise.


Highlight

2. Preikestolen

Highlights:

  • 600 Meter hohes Felsplateau
  • traumhafte Aussicht
  • Lysefjord

Der Preikestolen ist ein rund 600 Meter hohes Felsplateau in der norwegischen Provinz Rogaland, dessen fast senkrechte Felswände ihm ein beeindruckendes Profil geben. Oben angekommen hast du einen traumhaften Blick auf den Lysefjord in Norwegen.

Für die rund zwei Stunden dauernde Wanderung brauchst du festes Schuhwerk und genug Wasser, denn der Weg führt abwechslungsreich über steile Felspassagen, Holzbohlenwege und Moorlandschaften, bevor sich immer wieder der Blick auf Berge, Seen und Fjorde öffnet. Am Ende war die Anstrengung für mich jeden Schritt wert, denn der Preikestolen gehört zu den absoluten Highlights in Norwegen.

Mein Tipp: Da die Wanderung sehr beliebt ist, empfehle ich dir, frühmorgens zu starten.


Highlight

3. Trolltunga

Highlights

  • Ringedalsvatnet-Stausee
  • Wanderwege
  • “Trollzunge”

Die Trolltunga gilt als DIE Sehenswürdigkeit Norwegens schlechthin: Die rund 10 Meter lange „Trollzunge“ ragt 700 Meter über dem künstlich angelegten Ringedalsvatnet-Stausee horizontal in die Tiefe, und der Blick von der Felskante zählt zu den bekanntesten Fotomotiven des Landes.

Für den Weg dorthin brauchst du wirklich gute Kondition, der Wanderweg ist ab dem nächsten Parkplatz 18 Kilometer lang und überwindet 650 Höhenmeter. Ich würde die Tour mit einem Bergführer machen, der Wetter und Gelände kennt, dann bist du auf der sicheren Seite. Richtig abenteuerlustige Outdoorfans campen sogar oben und erleben Sonnenuntergang und -aufgang direkt auf dem Felsen (Tickets gibt es hier).

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Highlight

4. Geirangerfjord

Highlights

  • Norsk Fjordsente
  • Wanderweg „Fossevandring“
  • Alm Homlongsætra
  • Aussichtspunkt Dalsnibba “Geiranger Skywalk”
  • Kajak – oder Bootstour
  • Wasserfälle “Sieben Schwestern”
  • Wasserfall Freier

Der Geirangerfjord gilt zu Recht als „Perle der norwegischen Fjorde“ und gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Norwegens, dazu ist er UNESCO-Weltnaturerbe. Auf 15 Kilometern schlängelt er sich, teils bis zu 1300 Meter breit, zwischen steilen Felshängen hindurch.

Ein guter Ausgangspunkt ist das Dorf Geiranger. Von dort führt dich ein Spaziergang zum Norsk Fjordsenter direkt weiter auf den Wanderweg „Fossevandring“ entlang eines Wasserfalls. Nach einer halben Autostunde blickst du vom Aussichtspunkt Dalsnibba (auch Geiranger Skywalk genannt) in 1476 Metern Höhe auf Tal, Fjord und schneebedeckte Gipfel. Eine Aussicht, die ich so schnell nicht vergessen werde, und deswegen definitiv ein Highlight.

Mein Tipp: Wenn du den Fjord vom Wasser aus erleben willst, dann empfehle ich eine Kajak- oder Bootstour vorbei an den Wasserfällen „Sieben Schwestern“ und „Freier“ (Tickets gibt es hier).


Lohnt sich

5. Vesterålen

Highlights

  • Wale Watching Touren
  • Vogelfelsen Bleiksøya
  • Strand in Bleik
  • Wanderung auf der Dronningsrut

Direkt nordöstlich der Lofoten liegen die Vesterålen, eine Gruppe aus sechs Inseln und die einzige Region Norwegens, in der du das ganze Jahr über Wale beobachten kannst: im Sommer vor allem Pottwale, im Winter auch Orcas und Buckelwale. Touren dafür starten in Andenes.

In Bleik erwartet dich ein traumhafter Sandstrand, auf dem Vogelfelsen Bleiksøya siehst du Papageientaucher und Seeadler. Am besten hat mir persönlich die Wanderung auf der Dronningsruta gefallen, ein anspruchsvoller, rund 15 Kilometer langer Rundweg, den du ab Stø oder Nyksund auf der Insel Langøya startest. Für mich lohnt sich ein Abstecher in die noch wenig bekannten Vesterålen auf jeden Fall.


Highlight

6. Kjeragbolten

Highlights

  • Kjeragbolten
  • Kjeragfossen Wasserfall
  • Kjerag Monolith

Eingekeilt zwischen zwei Felswänden steckt der Kjeragbolten in fast 1000 Metern Höhe, ein rund 5 Meter großer Granitkeil und beliebtes Fotomotiv. Wer sich draufstellen will, sollte allerdings schwindelfrei sein.

Für mich war der Moment am Felsen der aufregendste der ganzen Reise, auch wenn mir kurz die Knie gezittert haben. Dorthin kommst du allerdings nur zu Fuß. Die anspruchsvolle Wanderung am Lysefjord dauert 2 bis 3 Stunden je Strecke, führt über sumpfiges Gelände und Bergrücken und ist gut ausgeschildert. Unterwegs passierst du den Kjeragfossen, einen 715 Meter hohen Wasserfall, der bei Basejumpern beliebt ist. Geführte Touren gibt es unter anderem hier.

Der Kjeragbolten zählt definitiv zu den Highlights der Norwegen Sehenswürdigkeiten.


Highlight

7. Hardangerfjord

Highlights

  • Låtefossen
  • Vøringsfossen
  • Steindalsfossen
  • Trolltunga
  • der Königinnenpfad
  • Gletscher Folgefonna
  • Kostprobe des besten Cidres und Apfelsaftes

Rund eine Autostunde von Bergen entfernt beginnt die Region Hardanger mit dem drittlängsten Fjord der Welt, dem südlichsten Gletscher des Landes und den Wasserfällen Låtefossen, Vøringsfossen und Steindalsfossen. Meiner Meinung nach eine der vielfältigsten Sehenswürdigkeiten Norwegens.

Am Hardangerfjord liegen die landschaftlichen Höhepunkte dicht an dicht. Neben der Trolltunga solltest du dir den Königinnenpfad, den Gletscher Folgefonna und den gleichnamigen Nationalpark nicht entgehen lassen. Dazu probierst du am besten den Cidre und den Apfelsaft, die hier hergestellt werden.

Ab Bergen kannst du geführte Wanderungen buchen, die dich sogar bis hinter den Steindalsfossen führen (Tickets hier vorab buchen). Diese Mischung aus Fjord, Gletscher und Wasserfällen macht Hardanger zu einem echten Highlight.


Highlight

8. Lysefjord

Highlights

  • Stavanger
  • Preikestolen
  • Wandern
  • Rafting
  • Flørli
  • längste Holztreppe der Welt

Ab Stavanger führt dich ein Ausflug in den Lysefjord, dessen Felswände fast senkrecht ins Wasser abfallen. Hier findest du auch die 600 Meter hohe Plattform des Preikestolen.

Neben der Wanderung zur Felskanzel, so die Übersetzung von Preikestolen, warten die 4444 Stufen der längsten Holztreppe der Welt. Sie beginnt im kleinen Örtchen Flørli, das du am besten mit einer der berühmten Fjord-Kreuzfahrten erreichst.

Für Abenteurer sind die RIB-Bootstouren die beste Wahl, bei denen du mit bis zu 35 Knoten übers Wasser heizt und mit etwas Glück Seeadler, Robben und Schweinswale beobachtest (Tour ab Stavanger hier buchen). Deswegen gehört ein Tag am Lysefjord ins Pflichtprogramm jeder Norwegen-Reise.


Lohnt sich

9. Vøringsfossen

Highlights

  • Wasserfall
  • Brücke über dem Wasserfall
  • Landschaftsroute Hardangervidda

Auf der norwegischen Landschaftsroute Hardangervidda führt dich der Weg direkt am Vøringsfossen vorbei, einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens. Die Wanderung an den Fuß des Wasserfalls ist mit einem Kilometer kurz, gut markiert und trotzdem ein kleines Abenteuer. Am Ende des Weges kommst du über einen steinigen Hügel noch näher an die Wassermassen heran. Weil der Anstieg durch die Nässe rutschig wird, ist hier Vorsicht geboten, festes Schuhwerk hilft.

Besonders spektakulär fand ich die 2020 eröffnete Brücke über dem Wasserfall, von der du senkrecht in die Schlucht hinabblickst. Wenn du auf deiner Route durch die Natur Norwegens in der Nähe bist, ist der Stopp am Vøringsfossen die Pause auf jeden Fall wert.

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Lohnt sich

10. Jotunheimen Nationalpark

Highlights

  • Wanderung auf dem Besseggen Grat
  • Gjenddesee
  • Gletscherwanderung
  • Rafting
  • Höhlen erkunden
  • Reiten, Kanufahren

Der Jotunheimen Nationalpark ist der meistbesuchte Nationalpark Norwegens, und ich verstehe gut, warum. Hier liegt das höchste Gebirge des Landes mit zwanzig Gipfeln über 2300 Metern, darunter der Galdhøpiggen mit 2464 Metern und der Glittertind mit 2452 Metern.

Für Wanderer und Kletterer ist der Nationalpark ein echtes Paradies. Am meisten beeindruckt hat mich die Überschreitung des Besseggen-Grats, allerdings ist die Tour eher für erfahrene Wanderer gedacht. Mit Pausen brauchst du sechs bis acht Stunden. Die Strecke verläuft auf 14 Kilometern und 1050 Höhenmetern zwischen den Orten Gjendesheim und Memurubu, welche direkt am Gjendesee liegen.

Wenn dir das allein zu viel ist, buchst du die Strecke am besten als geführte Wanderung. Jotunheimen gehört für Bergfans zu den stärksten Regionen des Landes, und der Abstecher ist jeden Höhenmeter wert.


Optional

11. Panoramastraße Sognefjellet/Sognefjellsvegen

Highlights:

  • Höchster Gebirgspass
  • beeindruckende Landschaftsroute
  • Sognefjord
  • Juntheimen-Nationalpark

Die Sognefjellet-Straße zwischen Lom und Gaupne zeigt die Gebirgslandschaft von ihrer wildesten Seite. Auf 108 Kilometern führt die Landschaftsroute Richtung Sognefjord, vorbei an grünen Wiesen und mächtigen Bergen, und dient seit Langem als Einfallstor zum Jotunheimen-Nationalpark. Ihren höchsten Punkt erreicht die Straße auf 1434 Metern, dem höchsten Gebirgspass Nordeuropas. Oben liegt selbst im Sommer oft noch Schnee, und an den Rastplätzen habe ich einfach nur gesessen und geschaut.

Allerdings musst du hierfür einen Umweg einplanen, aber wenn du dir bei deiner Tour zu den Sehenswürdigkeiten ohnehin Zeit für Umwege nimmst, ist die Strecke ein Bonus für Panorama-Fans. Am besten geht das mit einem Auto, weil du selbst entscheidest, wo du stoppst. Meinen Mietwagen buche ich immer bei billiger-mietwagen.de oder CHECK24.


Lohnt sich

12. Hardangervidda Nationalpark

Highlights

  • Gletscher Hardangerjøkulen
  • Hårteigen
  • Gletschertour
  • Wandern

Der Nationalpark Hardangervidda beeindruckt mit klaren Seen, in denen das Eis bläulich schimmert, reißenden Schmelzwasserflüssen und dazwischen bunten Blumenteppichen. Mit 1200 Kilometern Wanderpfaden und 35 Wanderhütten erwartet dich ein riesiges Gebiet, das für Tagestouren genauso funktioniert wie für mehrwöchige Weitwanderungen.

Im Nordosten läufst du durch weite Sumpflandschaften mit Wollgraswiesen, aus denen Hunderte Vogelschwärme aufsteigen. Mückenschutz gehört dort unbedingt ins Gepäck. Die Wege sind gut markiert, trotzdem bleibt die Hardangervidda ein herausforderndes Wandergebiet, vor allem wegen der Wetterumschwünge, mit denen du selbst im Sommer rechnen musst.

Am meisten reizt mich der Gletscher Hardangerjøkulen, den du ab Finse mit einer organisierten Gletschertour erwandern kannst. Für Wanderfans lohnt sich hier gleich ein längerer Aufenthalt.


Lohnt sich

13. Nordlichter bei Tromsø

Highlights

  • Wale Watching
  • Hundeschlitten
  • Schneeschuhwanderung
  • Polarlichter

Tromsø wird von vielen „Paris des Nordens“ oder auch „Tor zur Arktis“ genannt, da es nördlich des Polarkreises liegt. Von Oslo sind es gut zwei Flugstunden, und für viele ist die Stadt nur ein Zwischenstopp Richtung Spitzbergen, Nordkap oder Lofoten. Dabei bietet sie selbst viel. Whale Watching ist ein großes Thema, weil jedes Jahr Orcas und Buckelwale kommen. Dazu gibt es Hundeschlittenfahrten, Schneeschuhwanderungen und einen Halt auf der Hurtigruten-Route.

Der größte Magnet bleiben die Polarlichter, und unter den Sehenswürdigkeiten in Norwegen ist Tromsø die beste Adresse dafür. Wer die arktische Tierwelt sehen will, dem würde ich eine geführte Schiffssafari empfehlen, denn die Guides kennen die besten Stellen (Tickets hier vorab buchen).


Lohnt sich

14. Nordkap

Highlights

  • Nördlichster Punkt von Europas Festland
  • Felsplateau
  • atemberaubende Aussichten und Straßenabschnitte

Lohnt sich die lange Fahrt zum Nordkap? Die Meinungen gehen auseinander: Für die einen ist der Weg das Ziel, für die anderen führt die Strecke durchs Nichts. Ich habe es gewagt und nicht bereut, denn unterwegs durchquerst du Südnorwegen mit Stopps am Preikestolen und am Geirangerfjord und an vielen weiteren tollen Sehenswürdigkeiten.

Hinter den Lofoten wird die Landschaft karger, dafür begegnen dir immer wieder Rentiere. Am Ziel stehst du am nördlichsten Punkt des europäischen Festlands und erlebst die längste Periode der Mitternachtssonne von Mitte Mai bis Ende Juni.

Das Nordkap selbst ist ein Felsplateau mit Blick auf den Atlantik, allerdings ziemlich kommerzialisiert, mit Museum, Restaurant und Souvenirshop. Die Stimmung dort ist beeindruckend und rau zugleich, und genau deshalb lohnt sich der weite Weg.


Optional

15. Helgeland

Highlights:

  • Inselhopping
  • Wandertouren
  • Fischen
  • Kajak fahren
  • Seven Sisters

Helgeland in Nordnorwegen ist ein echtes Naturparadies mit karibisch anmutenden Sandstränden, riesigen Gletschern, tiefen Fjorden, bergigen Inseln und Papageientauchern. Die Region ist ruhig, authentisch und bislang vom Massentourismus verschont geblieben.

Mit tausenden Inseln lädt Helgeland zum Inselhopping ein, und die guten Fähr- und Expressbootverbindungen machen das erstaunlich einfach. Im Landesinneren und in den Bergen wartet ausgedehntes Wandern, in den Fjorden kannst du fischen oder Kajak fahren. Ganz oben auf meiner Liste steht die Besteigung von einem der Gipfel der Seven Sisters. Helgeland nimmt Zeit in Anspruch, deswegen solltest du es nur einplanen, wenn du im Norden ohnehin mehr Zeit hast.

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Optional

16. Spitzbergen

Highlights

  • Tierbeobachtungen
  • Wandern
  • Bootstouren
  • Kajakfahren
  • Hundeschlitten
  • Schneeschuhwanderung
  • Polarlichter

Spitzbergen liegt im Arktischen Ozean und ist eines der nördlichsten bewohnten Gebiete der Erde, bekannt für majestätische Gletscher, dramatische Landschaften und eine reiche Tierwelt. Hier leben nämlich Eisbären, Walrosse, Rentiere, Füchse, Robben und zahlreiche Vogelarten. Wusstest du, dass dort rund 2700 Menschen und etwa 3000 Eisbären leben?

Im Winter kannst du das Nordlicht bestaunen und eine Hundeschlittenfahrt unternehmen. Gleichzeitig ist die Inselgruppe ein wichtiger Forschungsstandort, weil sich der Klimawandel besonders deutlich zeigt. Auf meiner Liste steht Spitzbergen als Extra, nicht als Pflichtstopp. Denn die Inseln erreichst du nur per Flug oder Schiff, außerhalb von Longyearbyen sind geführte Touren wegen der Eisbären Pflicht, und beides kostet zusätzlich Zeit und Geld. Aber wenn du eine eigene Arktisreise planst, ist Spitzbergen genau richtig.


Lohnt sich

17. Tvindefossen

Highlights

  • Wasserfall
  • Kaskaden
  • Schneeschmelze

Auf der E16 zwischen Bergen und Oslo liegt der Wasserfall Tvindefossen direkt am Weg. Vielsträngig stürzt er terrassenförmig über die Klippe, wobei die Angaben zur Fallhöhe zwischen 110 und 150 Metern schwanken. Weil die E16 zu den ältesten Straßen des Landes gehört, ranken sich um den Tvindefossen viele Sagen und Legenden. Sein Wasser soll verjüngend und stärkend wirken, was ihn in den 90ern zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Norwegens gemacht hat.

In unzähligen kleinen Kaskaden sprüht das Wasser die steile Felswand hinab. Am eindrucksvollsten war der Anblick für mich im Juni, zur Schneeschmelze, wenn die Wassermenge am größten ist. Mehr als eine Viertelstunde brauchst du für den Stopp nicht, daher lohnt es sich.


Lohnt sich

18. Bergenbahn

Infos

Die Bergensbanen zählt mit 182 Tunneln und 300 Brücken zu den landschaftlich schönsten Bahnstrecken im nördlichen Europa. Für die gesamte Fahrt von Oslo nach Bergen brauchst du gute sieben Stunden, die schönsten Abschnitte liegen rund um Finse und Myrdal.

Nebenbei ist sie die höchstgelegene Eisenbahnstrecke Skandinaviens. Vom Zugfenster aus siehst du glasklare Seen, grüne Wiesen, sanfte Hügel und kurz vor Bergen riesige Felswände. Mir hat der Wechsel von Hochebene zu Fjordlandschaft am besten gefallen.

Tickets buchst du direkt bei der norwegischen Bahngesellschaft, und wer früh dran ist, fährt die komplette Strecke schon ab 26 Euro. Für diesen Preis ist die Bahnfahrt eine der schönsten Möglichkeiten, Norwegen zu sehen, ohne selbst am Steuer zu sitzen.


Highlight

19. Atlantic Road

Highlights

  • 8,27 Kilometer Länge
  • Acht Brücken
  • Sorseisund Brücke
  • atemberaubende Aussichten und Straßenabschnitte

Die Atlantik-Straße zwischen Kristiansund und Molde ist nur 8,27 Kilometer lang und wurde in Norwegen trotzdem zum Bauwerk des Jahrhunderts gekürt. Acht Brücken schlängeln sich über Inseln, Holme und Schären, verbunden durch kurze Straßenabschnitte. Ein Anblick, den ich so vorher noch nicht gesehen hatte.

Der Star ist die geschwungene Storseisund-Brücke, eines der bekanntesten Fotomotive des Landes. Bei Sturm schlagen die Wellen über die Fahrbahn, an klaren Tagen reicht der Blick weit über den Atlantik. Für die Fahrt selbst brauchst du kaum 15 Minuten, mit Fotostopps eher eine Stunde. Damit zählt die Strecke zu den eindrucksvollsten Norwegen Sehenswürdigkeiten und ist ein Highlight aus Küste, Kultur und Geschichte, das du unbedingt einplanen solltest.


Optional

20. Postschiffroute

Highlights

  • Fjorde
  • Nordlichter
  • überschaubare Passagierzahlen
  • Ausflugshighlights
  • Freizeitangebote an Bord

Fjorde, Nordlichter, Mitternachtssonne und das Nordkap erlebst du auf einer Tour mit den Postschiffen der Hurtigruten. Die kleinen, wendigen Schiffe fahren auch in Fjorde, die großen Kreuzfahrtschiffen verwehrt bleiben, und liefern unterwegs tatsächlich noch Post und Fracht aus.

Bei längeren Hafenstopps kannst du Ausflüge unternehmen, etwa Touren mit Schlittenhunden, eine Fahrt mit der Flåmbahn oder eine Kajak-Tour durch die Fjorde. Mit etwas Glück tauchen Wale oder Seehunde auf, und an Bord wird mit frischen Produkten aus den Häfen gekocht (mehr Infos bei Hurtigruten).

Eine komplette Fahrt ist allerdings kein kurzer Stopp, sondern eine mehrtägige Reise mit eigenem Zeitplan und Budget. Sie passt also nur, wenn du dir dafür bewusst Zeit nimmst.

Mein Tipp: Für einen Vorgeschmack reicht eine Tagestour (direkt hier buchen), inklusive Eintritt ins Hurtigruten-Museum.

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Weitere Highlights

Wie versprochen gibt es noch ein paar weitere Highlights, welche ich für dich erkundet habe. Da war es gar nicht so einfach, mich auf ein paar Sehenswürdigkeiten zu beschränken, denn Norwegen ist ein vielfältiges, sowie abwechslungsreiches Land. Vom Königsschloss in Oslo, bis zum mittelalterlichen Stadtteil Bryggen in Bergen und tollen Jugendstilhäusern in Ålesund. Hier wird jeder fündig.


Lohnt sich

21. Königsschloss in Oslo

Infos

  • Oslo
  • Ende Juni – Mitte August
  • 10.00 – 17.00 Uhr
  • ab 220 NOK (19€) / Kinder 6-17 110 NOK (10€)
  • Tickets für Führungen vor Ort auf Postämtern oder vorab online
  • mehr Infos (Seite auf Englisch)

Das Königsschloss liegt im Westen der Osloer Innenstadt und ist mit seinen 173 Räumen Residenz und Empfangsort des amtierenden Königs. Weil die Königsfamilie das Gebäude tatsächlich nutzt, kannst du es nur wenige Monate im Jahr besichtigen. Rundherum liegt eine 22 Hektar große Parklandschaft, in der ich eine ganze Mittagspause verbracht habe.

Sehenswert sind außerdem das Wachgebäude aus Holz und der historische Marstall. Mein Favorit ist aber der Wachwechsel der norwegischen Garde, täglich um 13.30 Uhr. Komm lieber früher, sonst stehst du in der zweiten Reihe.Unter den städtischen Sehenswürdigkeiten Norwegens ist das Schloss ein angenehm entspannter Stopp, der sich schon wegen des Parks für ein oder zwei Stunden lohnt.


Optional

22. Stabkirche zu Hopperstad

Info

  • Vikøyri
  • 01. Juni – 30. September
  • täglich 9.00 – 16.00 Uhr
  • 110 NOK (10€) / Kinder 6-18: 80 NOK (7€)
  • Tickets vor Ort

Die Stabkirche Hopperstad wurde bereits 1130 erbaut und gehört damit zu den ältesten der noch 30 erhaltenen authentischen Stabkirchen Norwegens. Heute kümmert sich der norwegische Denkmalschutzverein um das Gebäude.

Es handelt sich um eine dreischiffige Kirche vom Borgund-Typ, bei der freistehende Säulen das sechsstufige Dach über dem erhöhten Mittelschiff tragen. Besonders war vor allem der dunkle Holzgeruch im Inneren, der die Jahrhunderte richtig spürbar macht. Du findest die Kirche im Dorf Vikøyri in der Provinz Vestland am Sognefjord.

Ein Pflichtstopp ist sie allerdings nicht, denn die Besichtigung dauert kaum eine halbe Stunde und der Umweg lohnt sich vor allem für Geschichts- und Architekturfans. Wenn du ohnehin am Sognefjord unterwegs bist, nimmst du den Halt schnell mit.


Lohnt sich

23. Jugendstilhäuser in Ålesund

Highlights

  • “Venedig des Nordens”
  • Jugendstil-Architektur
  • Jugendstilcenter
  • Ålesund

Ålesund wird gerne „Venedig des Nordens“ genannt, bekannt ist die Stadt aber vor allem für ihre Jugendstil-Architektur. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1904 lagen große Teile in Trümmern, ab 1905 bauten junge Architekten und Handwerker sie in einer ungewöhnlichen Variante des Jugendstils wieder auf.

Die meisten Gebäude aus dieser Zeit sind erhalten und prägen bis heute das Stadtbild, damit besitzt Ålesund das größte zusammenhängende Jugendstil-Ensemble Norwegens. Im Jugendstilcenter mitten in der Stadt wird diese Baugeschichte dokumentiert.

Ich bin einfach durch die Gassen gelaufen und habe nach Details an den Fassaden gesucht. Das hat mir mehr gebracht als jede Stadtführung. Für Architekturfans zählt Ålesund zu den lohnendsten Sehenswürdigkeiten in Norwegen, ein halber Tag reicht dafür gut.


Highlight

24. Bryggen in Bergen

Highlights

  • mittelalterliches Stadtviertel
  • Weltkulturerbe
  • Museen
  • Denkmalgeschützte Gebäude
  • Kunstateliers

In Bergen führt kein Weg an Bryggen vorbei, einem der bekanntesten mittelalterlichen Stadtviertel Norwegens. Schon 1230 kamen die ersten deutschen Kaufleute hierher, vom 14. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts war das Viertel ein Hansekontor. In mehreren Museen wird die Hansegeschichte anschaulich erzählt, als hier vor allem mit Stockfisch gehandelt wurde.

Heute stecken hinter den schiefen Holzfassaden Läden, Werkstätten, Restaurants und Kunstateliers, in denen Maler und Kunsthandwerker echte Unikate herstellen. 62 historische Gebäude sind erhalten, und seit 1979 gehört Bryggen zum UNESCO-Welterbe. Am schönsten war es für mich früh am Morgen, wenn die Gassen noch leer sind. Ein Highlight, das du in Bergen nicht auslassen solltest.


Optional

25. Nidarosdom in Trondheim

Infos

  • Trondheim
  • ganzjährig
  • variieren täglich, meist 9.00-14.00 Uhr
  • Eintritt zum Gottesdienst frei, Tickets nur vor Ort erhältlich
  • weitere Infos

Der Nidarosdom in Trondheim ist die nördlichste mittelalterliche Kathedrale der Welt und die zweitgrößte Skandinaviens. Seine Türme ragen 91 Meter hoch auf, und für viele Norweger gilt der Dom als Nationalheiligtum. Bis heute empfangen die norwegischen Könige und Königinnen hier ihren Segen. Du kannst die Kirche auf eigene Faust erkunden oder eine Führung mitmachen, in der du viel zum Bau und zur Geschichte erfährst. Mich hat vor allem die Westfassade mit ihren Figuren lange festgehalten.

Ein Pflichtstopp unter den Sehenswürdigkeiten ist Trondheim trotzdem nicht, weil die Stadt abseits der klassischen Fjordroute liegt und der Umweg dorthin einen ganzen Tag kostet. Wenn du Richtung Norden fährst, ist der Dom aber ein schöner Halt, denn er ist von fast überall in der Stadt zu sehen.

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Reisen zum Nachreisen: 7-21 Tage Norwegen

Wenn du jetzt Lust hast, einen oder mehrere Orte in Norwegen zu besuchen, dann aufgepasst. Wir haben dir in separaten Blogartikeln verschiedene Reiserouten mit ausführlichen Reiseplänen zusammengestellt.

Darin enthalten sind unsere Hoteltipps, wie du von A nach B kommst, was du an welchem Tag machen kannst, gute Anbieter für Aktivitäten und vieles mehr. Du kannst die Reisepläne perfekt als Grundlage für deine eigene individuelle Planung nutzen, damit du auch nichts Wichtiges vergisst!

Reisen zum Nachreisen

Häufige Fragen: Norwegen Sehenswürdigkeiten

Wo ist es am schönsten in Norwegen?

Schwierige Frage, aber nicht unmöglich – Norwegen ist wirklich ein vielfältiges Land mit einer einzigartigen Geschichte, Kultur und natürlich Landschaft. Wer gerne wandert, mountainbiked oder Kayak fährt, der ist in Norwegen gut aufgehoben, zum Beispiel hier:

  • Preikestolen
  • Trolltunga
  • Geirangerfjord
  • Spitzbergen
  • Hurtigruten
  • Jotunheimen-Nationalpark
  • Hardangervidda Nationalpark

 

Welche Städte in Norwegen sollte man gesehen haben?

Riesige Millionen-Metropolen suchst du in Norwegen vergebens. Stattdessen laden viele kleine Fischerdörfer, charmante Städte und grüne Oasen auf dich. Selbst die Hauptstadt Oslo behält sich viel vom natürlichen Norwegen-Flair.

  • Oslo
  • Bergen
  • Stavanger
  • Reine
  • Ålesung
  • Tromsø
  • Longyearbyen (Spitzbergen)

 

Was sind außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten der Natur in Norwegen?

Da fallen einem wohl als allererstes die Fjorde ein. Doch auch die nördlichen Inseln der Lofoten sowie die inländischen Nationalparks strotzen nur so vor coolen Sehenswürdigkeiten:

  • Preikestolen
  • Lofoten
  • Kjeragsbolten
  • Tvindefossen
  • Trolltunga
  • Helgeland
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