TOP 30 Sehenswürdigkeiten in Hamburg: Alles, was du wissen musst!

26. Juli 2022 Nina von traveloptimizer

TOP 30 Sehenswürdigkeiten in Hamburg: Alles, was du wissen musst!

Wenn du vorhast, nach Hamburg zu reisen und dich gerade fragst „Was muss man in Hamburg unbedingt gemacht haben?“ oder „Wo ist es in Hamburg am schönsten?“, dann bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir nicht nur die klassischen Sehenswürdigkeiten in Hamburg, wie die Elbphilharmonie, die Speicherstadt oder die Landungsbrücken, sondern auch ein paar Geheimtipps, sprich die besten Food-Spots, Shopping-Ecken und Partystraßen. So lernst du alle Facetten Hamburgs kennen: Die kulturellen Attraktionen, die maritimen Highlights am Wasser und die hippen Stadtviertel. Die besten Tipps für eine Sightseeing-Tour bekommt man bekanntlich von den Locals, also hör dir gerne auch unsere Hamburg-Podcastfolge mit Kathrin an, in der sie ihre Highlights verrät. Und damit du deinen Besuch in Hamburg möglichst einfach planen kannst, findest du neben den Sehenswürdigkeiten hier auch noch eine interaktive Karte und ein Beispielprogramm für 4 Tage, um die Stadt zu Fuß oder mit den Öffis zu erkunden.

Also, viel Spaß beim Nachreisen 🙂

Was macht Hamburg so besonders?

Bevor wir dir die Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg vorstellen, möchten wir dir noch ein paar interessante Fakten zu der Hafenstadt verraten, die du wissen solltest:

  • Hamburgs Hafen ist der größte in Deutschland und der drittgrößte in Europa!
  • In Hamburg gibt es über 2.500 Brücken, das sind mehr als in Venedig, London und Amsterdam zusammen!
  • Mit mehr als 1,4 Millionen Besuchen jährlich zählt das Miniatur Wunderland zu Deutschlands meistbesuchten Sehenswürdigkeiten!
  • Nach New York und London ist Hamburg die drittgrößte Musicalstadt der Welt!
  • Es gibt nur drei Millionen-Metropolen in Europa mit einem Stadtstrand, nämlich Hamburg, Barcelona und Istanbul.
  • In Hamburg gibt es die wohl sündigste Meile Deutschlands, die Reeperbahn.
  • Der Wind, die riesigen Schiffe im Hafen und die kreischenden Möwen versprühen einen unverwechselbaren, maritimen Flair.

Reisepodcast zu Hamburg

Bloggerin Kathrin

Kathrin

Kathrin ist 2010 aus dem Ruhrgebiet nach Hamburg gezogen und hat sich Hals über Kopf in die Stadt mit all ihren unterschiedlichen Facetten verliebt. Kathrin schreibt seit über 10 Jahren auf ihrem Blog kathrynsky.de über die schönen Dinge und Ecken in Hamburg, aber auch über Mode, Events und vieles mehr! Sie liebt den roten Hop-on/Hop-off-Bus und begibt sich in Hamburg auch öfter mal auf eine kleine „Weltreise“. Das einzige, was auf Kathrins Bucketlist in Hamburg noch offen ist: Das Musical „König der Löwen“. Wenn du mehr über Kathrins Lieblingsecken in Hamburg erfahren willst, dann hör unbedingt mal in den Podcast rein.

In der Podcastfolge verraten wir dir:

  • (02:05) Was sind Kathrins Highlights in Hamburg?
  • (05:15) Die klassischen Sehenswürdigkeiten in Hamburg.
  • (12:35) Fischbrötchen und Franzbrötchen – kleiner Foodguide durch Hamburg.
  • (14:55) Was du über den Hafen & die Elphi wissen solltest.
  • (20:25) Die schönsten Ecken in der Altstadt.
  • (22:45) Geheimtipp: Wo findet man das hippe Hamburg?
  • (27:35) Kannst du eine Stadtführung empfehlen?
  • (29:30) Exkurs zum Hamburgischen Dialekt

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Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

Damit du deinen Aufenthalt in Hamburg besser planen kannst, haben wir dir in einer interaktiven Karte alle Top-Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps abgespeichert.


So kannst du die interaktive Karte optimal nutzen:

Möglichkeit 1: Klick oben rechts auf das Rechteck und speichere dir die komplette Hamburg-Karte mit den Highlights & Tipps in Google Maps ab. Mit einem Klick auf den Stern ist die Karte als Favorit gespeichert.
Möglichkeit 2: Klicke auf einzelne Highlights, dann öffnet sich links ein Ausklappmenü. Darüber kannst du die Sehenswürdigkeit „in Google Maps öffnen“ und dort als Favorit abspeichern.

Noch nicht ganz klar, wie du die Karte optimal nutzen kannst? Dann schau dir unser YouTube-Video dazu an.


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Top 10 Sehenswürdigkeiten in Hamburg

  1. Elbphilharmonie
  2. Speicherstadt
  3. Miniatur Wunderland
  4. Hafenrundfahrt
  5. Alter Elbtunnel
  6. St. Pauli & Reeperbahn
  7. Aussichtsturm Michel
  8. Rathausplatz
  9. Binnenalster & Außenalster
  10. Elbstrand

Das sind unsere persönlichen Top 10, nachfolgend findest du alle Highlights für Hamburg.

Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Die meisten Sehenswürdigkeiten kannst du im Zentrum von Hamburg gut zu Fuß erreichen (siehe Karte) oder du nutzt den öffentlichen Nahverkehr, dazu zählen Busse, U- und S-Bahnen und auch Fähren. Pack dir aber auf jeden Fall bequeme Schuhe ein, denn zu Fuß lernst du Hamburg und seine Sehenswürdigkeiten unserer Meinung nach am besten kennen.

Tipp: Lade dir kostenlos die „Hamburg – Erleben & Sparen“-App herunter (Play Store/App Store). Dort hast du auf einer interaktiven Karte alle Sehenswürdigkeiten (mit Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Vergünstigungen mit der Hamburg Card) immer im Blick. Mit der Hamburg Card kannst du außerdem auch alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Mehr dazu weiter unten.


Elbphilharmonie

Öffnungszeiten Plaza: 10.00-23.30 Uhr
Eintritt:
Kostenlos (Stand 2022)

Die Elbphilharmonie ist seit der Einweihung 2017 Hamburgs neues Must-See und die Sehenswürdigkeit wird auch liebevoll einfach nur „Elphi“ genannt. Das moderne Konzerthaus liegt in der Hafencity und beherbergt neben 2 Konzertsälen auch noch eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform (Plaza), sowie ein Hotel und 44 Luxuswohnungen.

Als Sockel diente der frühere Kaispeicher A, auf dem ein moderner Glasbau errichtet wurde, der an Segel oder Wellen erinnern soll. Leider stand das wunderschöne Bauwerk oft mit negativen Schlagzeilen in den Medien, da die Baukosten explodiert sind.

Trotzdem kannst du die Aussichtsplattform (Plaza), die zwischen alten Bachsteinmauern und dem modernen Glaskomplex einmal um das Gebäude führt, kostenlos besichtigen. Dazu holst du dir unten vor dem Haupteingang Tickets. Am Wochenende kann es sein, dass sich lange Schlangen vor den Kassen bilden, da lohnt es sich, wenn du dir für 2€ Aufpreis ein Ticket online reservierst und selbst ausdruckst.

Hoch auf die Plaza fährst du übrigens mit der längsten gebogenen Rolltreppe der Welt. Die Fahrt auf der über 80 Meter langen Rolltreppe dauert ganze 2,5 Minuten und ist bereits ein Erlebnis für sich. Oben angekommen, kannst du einen herrlichen Ausblick auf den Hafen und die Stadt genießen. Es gibt sogar ein kleines Restaurants, also falls du Lust auf ein Drink verspürst, kannst du auch etwas länger oben verweilen.

Wenn du einen der Konzertsäle mal von innen sehen und die einzigartige Akustik erleben möchtest, dann musst du ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen. Die Tickets dafür sind oft gar nicht so teuer, wie man denkt. Das Programm und noch mehr Infos findest du hier.


Speicherstadt

Die Speicherstadt erkennst du relativ schnell an den charakteristischen, roten Backsteingebäuden, die umgeben sind von zahlreichen Kanälen. Die Architektur aus dem 19. Jahrhundert und der gute Kaffeeduft locken heutzutage zahlreiche Touristen in die Speicherstadt. Bereits früher und auch heute noch dienen die mehrstöckigen Gebäude als Lagerhallen für Importgüter wie Kaffee, Gewürze, Kakao, Tabak oder Teppiche.

Seit 2015 ist dieser größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt sogar UNESCO-Weltkulturerbe. Aufgrund der hohen Mietpreise, haben sich mittlerweile auch einige Agenturen, Eventlocations und Museen dort angesiedelt, das heißt du kannst hier einiges erleben.

Am besten erkundigst du diese Sehenswürdigkeit in Hamburg zu Fuß. Die einzelnen Gebäude sind über zahlreiche Brücken miteinander verbunden. Es lohnt sich, in die Kaffeerösterei zu schauen, denn hier kannst du nicht nur einen leckeren Kaffee trinken, sondern dabei auch noch live beim Röstprozess zusehen. Auch Deutschlands beliebtestes Museum, das Miniatur Wunderland, befindet sich hier. Aber dazu später mehr.

Abends ist die Speicherstadt wunderschön beleuchtet und man kann ein paar tolle Bilder knipsen. Manche erkunden die Speicherstadt auch mit einer kleinen Barkasse (Boot). Dieser Abstecher durch die engen Kanäle ist meistens Teil einer Hafenrundfahrt, die nur bei Flut möglich ist. Mehr dazu unter dem Punkt Hafenrundfahrt.

Sehenswürdigkeiten in der Speicherstadt von Hamburg (siehe auch Karte):

  • Speicherstadtmuseum (Kleine Zeitreise in die Handelswelt des 19. Jhd.)
  • Kaffeerösterei (Café, Shop und Live-Röstung)
  • Miniatur Wunderland (größte Modelleisenbahnanlage der Welt)
  • Dungeon (Gruselkabinett zu Hamburgs Geschichte)
  • Dialog im Dunkeln (Ausstellung und Führung durch die Welt der Blinden)
  • Spicy’s Gewürzmuseum
  • Deutsches Zollmuseum (Ausstellung, Schmugglergeschichten, Uniformen und vieles mehr)
  • Internationales Maritimes Museum (3000 Jahre Seefahrergeschichte und moderne Meeresforschung)
  • Automuseum Prototyp (45 einzigartige Prototypen, Fahrsimulatoren und vieles mehr)

Miniatur Wunderland

Öffnungszeiten: Variieren stark, zu den täglichen Öffnungszeiten
Eintritt: 20€, am besten vorab buchen (mit Hamburg Card 1€ Rabatt)

Das Miniatur Wunderland ist eines der beliebtesten und meistbesuchten Museen in Deutschland und somit natürlich auch eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg. Egal ob Alt oder Jung, ob Eisenbahnfan oder nicht – die größte Modelleisenbahnanlage der Welt musst du einfach besichtigen. Auf über 16 Kilometer langen Gleisen fahren hier elektrisch betriebene Züge durch eine unglaublich authentisch und detailreich gestaltete Miniaturwelt. Seit mehr als 20 Jahren werden die Bereiche immer wieder erweitert.

Zu den nachgebauten Landschaften zählen neben Fantasiestädten auch reale Destinationen, wie Rom, Cinque Terre, Österreich, Schweiz, Amerika und natürlich auch Hamburg. Es lohnt sich hier auch mal genauer hinzuschauen. Einige der über 289.000 kleinen Figuren sind gerade in einen Unfall verwickelt, begehen eine Straftat oder haben gerade besonders viel Spaß. Auch einige berühmte Persönlichkeiten, wie Jan Böhmermann und Olli Schulz findet ihr im Gewusel.

Nimm dir mindestens 2 Stunden Zeit, um in die Miniaturwelt einzutauchen. Beim Besuch kann man auch den Mitarbeitern über die Schulter schauen. Im Kontrollraum läuft die komplette Technik zusammen und wird auf riesigen Bildschirmen überwacht, während in der Bastelstube neue Figuren bemalt und verbaut werden. Wirklich sehr faszinierend.


Geheimtipp: Dialog im Dunkeln

Öffnungszeiten: 10.00 – 16.00 Uhr
Kosten: 19,50€, Tickets online buchbar, (mit Hamburg Card 15% Rabatt)

Bei der Dauerausstellung „Dialog im Dunkeln“ taucht man in die Welt der Blinden ein. Bei einer 1-stündigen Führung wird man von einem blinden Guide durch eine Reihe komplett dunkler Räume geführt. Man hat dabei das Gefühl, sich in verschiedenen Teilen einer Stadt zu befinden oder der Wohnung zu befinden. Es werden dadurch Alltags-Situationen nachgestellt, bei denen man sich in die Perspektive eines Blinden versetzt.

Einfach mal auf den Sehsinn zu verzichten, ist eine äußerst ungewöhnliche Erfahrung. In den stockfinsteren Räumen muss man sich deutlich mehr auf seine anderen Sinne verlassen. Plötzlich ploppten auch bei uns tausend Fragen auf, die wir uns vorher nie gestellt haben. Wie überquert ein blinder Mensch die Ampel? Wie zählt er eigentlich sein Geld und wie lebt es sich mit dieser Einschränkung?

Unser Guide war total offen, alle Fragen aus der Gruppe am Ende an der Bar im Dunkeln zu beantworten. Wir haben außerdem viel gelacht, denn er ließ es sich nicht nehmen, einen Witz nach dem nächsten zu machen, um die Stimmung in den dunklen Räumen aufzulockern. Für uns ein echter Geheimtipp, wer in Hamburg ist und ein echter Perspektivenwechsel, den man nicht verpassen sollte.


Hafencity

Bei der Hafencity handelt es sich um Hamburgs neuesten Stadtteil, der sich immer noch im Bau befindet. Wasser ist in Hamburg überall präsent. Vor allem bei den Leuten, die direkt in der neu erbauten Hafencity wohnen. Direkt am Wasser hinter der Elbphilharmonie reiht sich ein futuristisches Gebäude ans Nächste. Auch die Elbphilharmonie gehört strenggenommen zu diesem Stadtviertel. Unser Hotel, das PIERDREI befand sich ebenfalls dort.

Am besten sieht man die neuen Gebäude, wenn man durch die Straßen geht oder vom Wasser aus bei einer Hafenrundfahrt.


Landungsbrücken

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg zählen auch die Landungsbrücken, die du super zu Fuß von der Speicherstadt erreichen kannst (siehe Karte). Die schwimmenden Anlegestellen sind der Startpunkt zahlreicher Hafenrundfahrten und Fähren, die als öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Die Landungsbrücken liegen direkt gegenüber des Hafens, deshalb hat man von dort einen guten Blick auf die riesigen Kräne und die Werft.

Wir würden dir empfehlen, von der Elbphilharmonie über die wunderschöne Hafenpromenade zu den Landungsbrücken zu spazieren. Die einzelnen „Brücken“, also die Anlegestellen sind von 1 bis 10 nummeriert und der ganze Bereich ist ca. 700 Meter lang. Falls du im Vorfeld eine Hafenrundfahrt gebucht hast, steht die Ablegestelle und die Brückennummer immer auf dem Ticket. Direkt bei der Landungsbrücke 1 befindet sich außerdem das berühmte Museumsschiff Rickmer Rickmers, zu der wir gleich noch kommen.

Selbst wenn du keine Hafenrundfahrt planst, lohnt es sich, hier entlangzuspazieren und den maritimen Flair aufzusaugen. Es gibt einige gute Imbissstände mit leckeren Fischbrötchen. Wir können dir das Lokal „Brücke 10“ ganz am Ende der Landungsbrücken empfehlen.

Tipp: Den besten Blick auf die Landungsbrücken hast du bei der Aussichtsplattform „Stintfang“ (in Google Maps öffnen). Ein sehr beliebter Fotospot in Hamburg.


Rickmer Rickmers

Öffnungszeiten: 10.00-18.00 Uhr
Eintritt: 6€ (mit Hamburg Card 1€ Rabatt, mit Turbopass kostenloser Eintritt)

Das Museumsschiff Rickmer Rickmers darf auf der Liste bei den Hamburg Highlights nicht fehlen. Auch wenn das schwimmende Wahrzeichen Hamburgs auf den ersten Blick aussieht wie das Schiff aus der Becks-Werbung, ist es leider nicht mehr seetauglich. Umso besser für Besucher, die den 1896 gebauten Frachtsegler nun besichtigen können.

Zu sehen gibt es vor allem unter Deck einiges: Sonderausstellungen zu maritimen Themen, alte Fotos und Infos zur Geschichte der Rickmer Rickmers. Wir persönlich fanden die alten Crew- und Offiziersquartiere extrem interessant. Man kann sich ungefähr vorstellen, wie das raue Seemannsleben auf dem Schiff ausgesehen haben muss.


Hafenrundfahrt

Zeiten: Variieren, meist stündlich von 10.00-16.00 Uhr
Kosten: 20€ bei Barkassen Meyer (mit Hamburg Card 5€ Rabatt, mit Turbopass kostenlos)

Eine Hafenrundfahrt ist zwar kein Geheimtipp, gehört auf jeden Fall zu den Must-Dos in Hamburg. Dabei kommst du den riesigen Containerschiffen zum Anfassen nahe und erfährst einiges über die Seeriesen und die Bauwerke rund um den Hamburger Hafen. Aber mal kurz von ganz vorne. Auch wir hatten vor unserer Hafenrundfahrt die Qual der Wahl, denn wenn man zu den Landungsbrücken spaziert, reiht sich ein Anbieter an den nächsten.

Wir können dir den Anbieter Barkassen Meyer empfehlen, der sich direkt bei der Landungsbrücke 2 und 6 befindet. Wir haben uns ganz klassisch für eine große 1-stündige Hafenrundfahrt entschieden und waren eigentlich am Dauergrinsen, da der Guide die Infos zu den Bauwerken und den Schiffen im Hafen so witzig verpackt hat. Sein trockener, teils sarkastischer, hamburger Humor hat für viele Lacher gesorgt. Ein weitere Pluspunkt bei Barkassen Meyer ist der Rabatt mit der Hamburg Card oder sogar ein kostenloses Ticket mit dem Turbopass.

Im Grunde genommen, bieten aber alle Anbieter eine sehr ähnliche Tour an. Wenn du im Vorfeld noch kein Ticket reserviert hast, kannst du dir vor Ort also einfach einen Anbieter aussuchen. Es gibt allerdings verschiedene Schiffe und Touren, wichtig für dich zu wissen ist folgender Unterschied:

  • Große Hafenrundfahrt (1-stündig): Du fährst mit einem großen Schiff in den Hafen zu den Containerschiffen und vorbei an den Musicals und der Elphi.
  • Hafenrundfahrt XXL (2-stündig): Du fährst den Hafen noch weiter entlang und siehst sogar den Stadtteil Blankenese (Villenviertel).
  • Barkassenfahrt (1-stündig): Mit den kleineren, wendigeren Booten fährst du ebenfalls zum Hafen, allerdings nicht so weit hinein bis zu den großen Containerschiffen, da die Barkassen nicht so schnell sind. Dafür machst du aber einen Abstecher in Speicherstadt (gezeitenabhängig).

Wir waren einfach nur fasziniert von den großen Containerschiffen, die bis zu 24.000 Container laden können. Man hat wirklich das Gefühl, die Seeriesen anfassen zu können, so nah fährt man an ihnen vorbei. Auch der Einblick in die Werft, wo neue Schiffe und Yachten gebaut werden, war wirklich toll. Für uns persönlich war die Hafenrundfahrt unser Highlight in Hamburg.

Spartipp: Die Fähre 62 legt von den Landungsbrücken ab und fährt dann ca. 50% die gleiche Strecke, wie die Hafenrundfahrt. Dabei gelten die normalen Preise des öffentlichen Nahverkehrs, was natürlich günstiger ist. Allerdings finden wir, dass die Fähre nicht mit einer Hafenrundfahrt mithalten kann, da kein Guide interessante Infos gibt und die Fähre natürlich nicht in den Hafen zu den Containerschiffen fährt.


Alter Elbtunnel

Zwischen der Brücke 6 und 7 befindet sich am Hafen ein rundes Bauwerk. Dieses Gebäude stellt den Eingang zum Alten Elbtunnel dar, der schon 1911 eröffnet wurde. Wenn man die Eingangshalle betritt, riecht man die riesigen Stahlträger sogar. Klingt komisch, aber der Geruch nach „Werkstatt“ bzw. „Industriehalle“ fiel uns direkt auf.

Du kannst entweder über die Treppe oder über einen alten Aufzug nach unten gehen bzw. fahren. Dann stehst du direkt vor dem 426 Meter langen Elbtunnel. Der Tunnel verläuft unter der Elbe und verbindet den Hafen und die Werft. Zur Fertigstellung im Jahre 1911 war der Bau ein architektonisches Meisterwerk und lockte schon damals Besucher an. Einheimische und Touristen nutzen ihn auch heute noch, um schnellstmöglich auf die andere Seite der Elbe zu gelangen.

Tipp: Vor allem abends ist der Aussichtspunkt Alter Elbtunnel (in Google Maps öffnen) ein perfekter Ort, um den Sonnenuntergang über der Stadt zu sehen.


Fischmarkt (am Sonntag)

Öffnungszeiten: Jeden Sonntag ab 5 Uhr (im Sommer) oder 6 Uhr (im Winter)
Eintritt: Kostenlos

Wenn du zufällig übers Wochenende in Hamburg bist, gehört ein Besuch des Hamburger Fischmarktes auf den Fall zu den Must-Dos. Neben frischem Fisch kannst du dort auch die besten Fischbrötchen der Stadt kaufen. Die Marktschreier auf dem Fischmarkt sind legendär. Zahlreiche Verkaufsstände bieten Krabben-, Matjes oder gebackenen Fisch im Brötchen an. Wenn dann auch noch eine Liveband zu spielen beginnt, ist der Fischmarktbesuch perfekt, oder? Die Fischauktionshalle ist ein echter Touristenmagnet und zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg, am besten erreichst du den Markt mit den Öffentlichen oder zu Fuß (siehe Karte).

Bild rechts: Mediaserver Hamburg / ThisIsJulia Photography


St. Michaelis-Kirche (Michel)

Öffnungszeiten: 10:00-18:00 Uhr (Nov.-März), 09:00-19:00 Uhr (April, Okt.), 09:00-20:00 Uhr (Mai-Sept.)
Eintritt Aussichtsplattform: 8 € (mit Hamburg Card 2€ Rabatt, mit Turbopass kostenlos)

Die St. Michaelis-Kirche, oder auch einfach nur „Michel“ genannt, zählt aufgrund des genialen Ausblicks vom Kirchturm zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg und ist zu Fuß nur einen Katzensprung von den Landungsbrücken entfernt (siehe Karte). Die Besichtigung des Innenraums der evangelischen Kirche ist sogar kostenlos und durchaus sehenswert.

Für den Turm benötigt man ein Ticket. Innerhalb von wenigen Sekunden wird man vom Aufzug auf die 82 Meter hohe Aussichtsplattform auf dem Kirchturm befördert. Wenn dich die Gitter beim Ausblick stören, kannst du über eine kleine Wendeltreppe noch ein Stückchen höher aufsteigen. Das ist dann tatsächlich der höchste, öffentlich zugängliche Aussichtspunkt, den Hamburg aktuell zu bieten hat. Der 360-Grad-Rundumblick lohnt sich auf jeden Fall.


Deichstraße

Wie viele deutsche Städte, wurde Hamburg im Zweiten Weltkrieg relativ stark zerstört, weshalb der historische Altstadtteil nicht mehr allzu groß ist. Doch es gibt ein paar Ecken, wo noch etwas Nostalgie zu spüren ist. Eine der schönsten historischen Gassen ist mit Sicherheit die Deichstraße. Einen tollen Blick hast du von der Hohen Brücke oder Holzbrücke aus.


Mahnmal St. Nikolai

Öffnungszeiten: 10:00-18:00 Uhr (täglich, außer dienstags)
Eintritt:
5€ (mit Hamburg Card 1€ Rabatt, kostenlos mit Turbopass)

Turm der ehemaligen Nikolaikirche war mit 147,3m im 19. Jahrhundert das höchste Bauwerk der Welt. Heute ist die Ruine bzw. der Kirchturm der ehemaligen St. Nikolaikirche ein Mahnmal bzw. Erinnerungsort. Man möchte an die Opfer von Krieg und der Gewaltherrschaft aus der NS-Zeit erinnern. Die Kirche wurde nämlich während eines Luftangriffs 1943 zerstört. In dem zugehörigen Museum wird noch mehr über die Ursachen und die Folgen eines Krieges – damals wie heute – aufgeklärt. Über einen gläsernen Aufzug gelangst du auf die 76 Meter hohe Aussichtsplattform.


Rathaus von Hamburg

Rathausführungen: Die genauen Termine findest du hier
Kosten: 5€ (mit Hamburg Card 1€ Rabatt)

Bei dem prächtigen Sandsteinbau mit dem türkisen Dach handelt es sich nicht um ein Schloss, sondern um das Rathaus in Hamburg, das ebenfalls zu den Must-See zählt. Hier sitzt die Hamburgische Bürgerschaft und der Senat. Demnach ist nur ein Teil der Innenräume bei einer Führung durch das Rathaus zugänglich, wie beispielsweise der Große Festsaal oder der Kaisersaal.

Der Eingangsbereich ist frei zugänglich und durchaus eindrucksvoll gestaltet. Es lohnt sich also, einen Blick nach Innen zu werfen. Etwas versteckt, aber ebenfalls sehenswert und kostenlos, ist der Brunnen im Innenhof des Rathausplatzes. Der „Hygieia-Brunnen“ soll an die Choleraepidemie aus dem Jahre 1892 erinnern. Die weibliche Bronzefigur der „Hygieia“ thront auf dem Brunnen und steht für Gesundheit.


Alsterarkaden

Wenn du direkt vor dem Rathaus stehst und deinen Blick nach rechts richtest, siehst du einen wunderschönen weißen Arkadengang. Die Alsterarkaden zählen zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Hamburg und sind vom Rathaus leicht zu Fuß erreichbar. Von dort aus hast du einen wunderschönen Blick auf die Alster und das Rathaus.


Jungfernstieg, Binnenalster & Außenalster

Am südlichen Ufer der Binnenalster, direkt neben den Alsterarkaden, kannst du bei deiner Sightseeing-Tour zu Fuß einfach mal einen kurzen Stopp einlegen, denn hier wartet schon die nächste Sehenswürdigkeit auf dich. Der Jungfernstieg ist als historische Flaniermeile bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Ein bekannter Blickfang an der Binnenalster ist die 40 Meter hohe Wasserfontäne.

Die Alster ist neben der Elbe das zweite wichtige Gewässer in Hamburg. Direkt bei der Altstadt wurde der Fluss zu zwei größeren Seen gestaut, die etwas kleinere Binnenalster beim Stadtzentrum und die große Außenalster, bei der man sogar Segeln und Boot fahren kann. Um die beiden Sehenswürdigkeiten in Hamburg zu erkunden, solltest du einen längeren Spaziergang einplanen.

Einfach entlang des Jungfernstiegs an der östlichen Promenade bis zum Hotel Atlantic Hamburg. Hier kannst du kurz auf Promijagd gehen, denn hier nächtigen regelmäßig bekannte Schauspieler und seit mehr als 20 Jahren sogar Udo Jürgens. Er wohnt quasi in diesem Hotel. Nun kannst du entweder die Segler beobachten oder dir selbst ein kleines elektrisches Motorboot ausleihen beim Hansa Steg (in Google Maps öffnen).


St. Pauli & Reeperbahn

Das Stadtviertel St. Pauli verbinden die meisten mit der bekannten Partymeile „Reeperbahn“. Die (Strip-) Clubs und Bars dieses Highlights in Hamburg sorgen auf jeden Fall für einen ganz besonderen Flair. Das komplette Stadtviertel St. Pauli war schon immer anders und alternativ. Besonders bunt geht es auf der Reeperbahn abends zu. Die Straße verläuft parallel zur Elbe.

Amüsieren steht hier an oberster Stelle – egal ob in einem der Bars, Stripclubs oder in einem Theater. Direkt neben dem Polizeikommissariat 15 (Davidwache) am Spielbudenplatz, die du vielleicht auch aus dem Fernsehen kennst, befinden sich mehrere Theater, in denen kleinere Musicals laufen. Kathrin hat uns in der Podcastfolge  „Die heiße Ecke“ in Schmidt Tivoli empfohlen.

In diesem Musical-Klassiker wird die frühere Geschichte von St. Pauli und das Leben in dem Viertel auf amüsante Art und Weise dargestellt. Also falls du kein Vermögen für ein Musical ausgeben und trotzdem Schauspiel und Gesang genießen möchtest, sind die Theater in St. Pauli eine gute Anlaufstelle für dich.

Abends erwachen auf der Reeperbahn die unzähligen Leuchtreklamen zum Leben, alles blinkt und man hört Musik aus jeder Ecke. Eine bekannte Partystraße mit zahlreichen Bars befindet sich direkt am Beatles Platz (in Google Maps öffnen) in einer Seitenstraße. Eine weitere bekannte Straße ist die Herbertstraße. Der Ein- und Ausgang dieser „Rotlichtstraße“ ist mit einem großen Sichtschutz versehen, der darauf hinweist, dass der Eintritt nur für Männer über 18 gestattet ist.

St. Pauli ist aber nicht nur die Reeperbahn. In den Nebenstraßen, wie Simon-von-Utrecht-Straße oder Paul-Roosen-Straße findest du viele coole Bars und gute Restaurants.

Tipp 1: Jeden Mittwoch Abend findet im Sommer auf dem Spielbudenplatz in St. Pauli ein kleiner Markt statt. Hier treffen Touristen, Einheimische und neu zugezogene aufeinander und genießen die ausgelassene Stimmung.
Tipp 2: Wenn dich die Reeperbahn fasziniert, dann kannst du auch bei einer seriösen Stadtführung durch St. Pauli teilnehmen (zur Tour*).
Tipp 3: Eines von Kathrins Lieblingsrestaurants ist die XO Seafoodbar in St. Pauli. Hier gibts nicht nur Bio-Weine, sondern auch leckere, frische Fischspezialitäten.

Fun-Fact: Der Name Reeperbahn geht auf die ehemalige Seilerbahn zurück. Das Wort „Reep“ leitet sich von Reepschlägern ab. So wurden früher die Seilknüpfer bezeichnet, die in mühevoller Arbeit die langen, schweren Taue bzw. Reepe in dieser Straße herstellten.


Passagenviertel

Wer shoppen und tolle Architektur verbinden möchte, der muss unbedingt das Passagenviertel unter die Lupe nehmen. Zwischen Gänsemarkt, Bleichenbrücke, Alsterarkaden und Europa Passage kannst du auch bei Regen shoppen, ohne nass zu werden, denn die Passagen sind alle überdacht. Wirf auch unbedingt einen Blick nach oben, denn teilweise sind die Decken sehr schön bemalt.

Tipp: Bei Mutterland gibt es sehr leckere Franzbrötchen, die musst du unbedingt probieren.


Planten un Blomen

Der Stadtpark „Planten un Blomen“ ist die grünste Sehenswürdigkeit der Stadt, lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden und ist sehr zentral gelegen (siehe Karte). Der Park hat uns wirklich sehr überrascht, denn er ist kostenlos, jedoch super aufwendig bepflanzt. Im Sommer blüht und summt es hier an jeder Ecke. Als wir Ende Juli dort waren, hat alles in prächtigen Farben geblüht. Der Name des Stadtparks ist übrigens Plattdeutsch und bedeutet übersetzt so viel wie „Pflanzen und Blumen“. Zu den Highlights zählt beispielsweise der japanische Garten mit seinem Teehaus und den sehenswerten Nadelbäumen, sowie der Botanische Garten inklusive Tropenhaus (kostenpflichtig).

Im Park gibt es auch mehrere kleine und größere Seen. Im großen Parksee kannst du im Sommer abends ab 22 Uhr ein Licht- und Wasserspektakel beobachten, wenn die Fontänen passend zur Musik tanzen.


Karo- & Schanzenviertel

Das Karo- und Schanzenviertel könnte man als die „hippen, alternativen Ecken“ in Hamburg bezeichnen. Hier findet man zahlreiche Cafés, Restaurants und Läden. Das Karoviertel liegt zwischen Feldstraße und Schanzenviertel und zählte früher eher zu den ärmlicheren Wohngegenden. Mittlerweile ist es ein Szenequartier. Die inoffizielle Hauptstraße des Karoviertels ist die Marktstraße.

Hier reiht sich ein cooler Fair-Fashion-Laden an den nächsten. Eine coole Anlaufstelle ist laut Kathrin das „Goldig“. Auch kulinarisch geht es im Karoviertel recht bunt zu. Je nach Vorliebe kannst du das vegane HappenPappen besuchen oder einen Riesen-Burger bei Dulf’s Burger bestellen. Wir waren im Restaurant Nil. Dort kann man unter der Woche für 42€ ein sehr leckeres und ausgefallenes 5-Gänge-Menü bestellen, ansonsten kostet es 52€, was immer noch ein sehr fairer Preis ist.

Wenn du viel Zeit und Hunger hast, haben wir von Kathrin noch viele weitere Tipps bekommen, die du weiter unten bei den Restauranttipps findest.

Direkt an das Karoviertel grenzt das Schanzenviertel, auch Sternschanze genannt, an. Auch hier findet man viele alternative Läden, Bars und Cafés. Viele Einheimische gehen lieber hier feiern als auf der Reeperbahn, die sehr touristisch ist. Lust auf einen Flohmarkt? Dann schau samstags zwischen 08:00 und 16:00 Uhr bei der Alten Rinderschlachthalle vorbei.


Chocoversum

Öffnungszeiten: 10.00-18.00 Uhr
Kosten: Ab 19€ (mit Hamburg Card 17,90€), am besten online reservieren

„Keine Ahnung, was die Frage war, aber Schokolade ist die Antwort!“ – wenn das dein Motto sein könnte, dann wirst du das Schokoladenmuseum Chocoversum by Hachez lieben. Die Tour durch das „Museum“ dauert ca. 90 Minuten und dabei tauchst du wortwörtlich in die Welt der Schokolade ein.

Keine Sorge, du selbst tauchst nicht wirklich ein, aber du darfst immer wieder eine Waffel eintauchen, um so die verschiedenen Herstellungsprozesse guter Qualitätsschokolade zu schmecken. Besonders viel Spaß macht auch die Gestaltung der eigenen Schokoladentafel, die man am Ende der Tour mit nach Hause nehmen oder natürlich auch gleich verzehren darf. Die Tour ist wirklich interessant, denn man erfährt Schritt für Schritt, wie aus der bitteren Kakaobohne eine zartschmelzende Schokolade wird.

Tipp 1: Am Wochenende oder in den Sommerferien solltest du die Tour unbedingt im Voraus buchen.
Tipp 2: Wenn du schon mal beim Chocoversum bist, wirf auch einen Blick auf das gegenüberliegende Chilehaus. Die geschwungene Backsteinfassade ist eine architektonische Ikone des frühen 20. Jhd. und von außen wirklich sehr schön anzusehen.


Elbstrand

Wusstest du, dass Hamburg einen 12 Kilometer langen Stadtstrand besitzt? Entlang des Elbufers kannst du hier also Sandburgen bauen, spazieren gehen und dabei den einzigartigen Blick auf den Hafen genießen, der sich direkt am gegenüberliegenden Elbufer befindet. Vom Baden und Schwimmen wird leider abgeraten, da die Strömungen in der Elbe sehr stark sein können.

Der nächstgelegene Strandabschnitt lässt sich von den Landungsbrücken aus ganz einfach mit der Fähre Nr. 62 innerhalb von 15 Minuten erreichen. Einfach bei der Haltestelle Övelgönne aussteigen. Hier kannst du das Strandfeeling in vollen Zügen genießen oder beispielsweise auch im Strandrestaurant „Strandperle“ einkehren.


Treppenviertel Blankenese

Entlang der Elbe führt ein wunderschöner Wander- bzw. Spazierweg. Mehrere Einheimische haben uns deshalb den Tipp gegeben, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Blankenese zu fahren (S-Bahnhof) und anschließend ca. 8 Kilometer entlang der Elbe zurückzuspazieren bis zum Museumshafen Övelgönne. Während man von der S-Bahn-Station bis zum Elbufer läuft, kann man die wunderschönen Villen auf den terrassenartig angelegten Grundstücken bewundern.

Bilder: Mediaserver Hamburg


Stadtpark & Planetarium

Wenn du etwas mehr Zeit in Hamburg hast, kannst du dir auch die Sehenswürdigkeiten etwas außerhalb des Stadtzentrums ansehen, wie beispielsweise den Stadtpark in Hamburg. Er ist mit 150 Hektar um einiges größter als der Planten un Blomen. Am besten fährst du mit der S-Bahn zur Station „Alte Wöhr“, dann sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Stadtparksee. Hier kannst du dir sogar ein SUP oder Kajak mieten. Direkt daneben ist auch ein Freibad zum Abkühlen an warmen Tagen.

Ein weiteres Highlight im Stadtpark Hamburg ist das Planetarium. Für das Sternentheater kannst du Tickets für verschiedene Shows kaufen. Auf der riesigen Kuppelleinwand laufen verschiedene Planetenfilme und auch Kinderfilme (zum Spielplan).

Bilder: Mediaserver Hamburg


Musicals in Hamburg

Hamburg ist nach New York und London die drittgrößte Musicalstadt der Welt. Hier verzaubern weltbekannte Musicals, wie König der Löwen, Mama Mia oder Aladin die Besucher mit einer einzigartigen Choreografie, mit Gesängen und einem atemberaubenden Bühnenbild.

Von den Landungsbrücken aus sieht man die Musical-Hallen auf der anderen Seite der Elbe, sie sind ganz einfach mit der Fähre zu erreichen. Die angebotenen Musicals wechseln immer wieder mal. Nur den Klassiker „König der Löwen“ gibt es seit mittlerweile über 20 Jahren. Tickets für ein Musical gibt es ab ca. 100€. Mehr Infos dazu findest du hier.

Hamburg Musicals hallen

Musicals

  • Hoteltipp

    Damit du die meisten Sehenswürdigkeiten in Hamburg gut zu Fuß erkunden kannst, solltest du eine möglichst zentrale Unterkunft buchen. Wir können dir das PIERDREI Hotel in der Hafencity empfehlen. Vom Hauptbahnhof aus läuft man nur ca. 10 Minuten zum Hotel oder fährt alternativ mit dem Bus direkt vor das Hotel, da sich dort eine Haltestation befindet. Die Elbphilharmonie, die Speicherstadt und alle Museen dort sind nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt.

    In der Lobby und auch im Frühstücksraum wird man von einem modernen industriellen Einrichtungsstil empfangen. Auch das Frühstücksbuffet ist sehr liebevoll und cool gestaltet. Wir persönlich lieben es, wenn es verschiedene pflanzliche Milchalternativen, vegane Aufstriche und frische Säfte gibt. Vor allem der selbstgemachte Hummus und der Schokoaufstrich waren ein Traum. Oben auf der Rooftop-Bar kann man mit selbst mitgebrachten Getränken aus dem hoteleigenen Automaten herrlich den Sonnenuntergang genießen oder den Abend ausklingen lassen.

    Traveloptimizer-Check: Was hat uns besonders gut gefallen?

    • Sehr cooler, moderner Einrichtungsstil
    • Frühstücksbuffet mit selbstgemachten Aufstrichen und veganen Alternativen
    • Frühstück bereits ab 6.30 Uhr
    • Moderne Zimmer mit überstehendem Fenster
    • In den Zimmern sehr ruhig
    • Bushaltestelle direkt vor der Hoteltür, nur leider kommen die Busse zur Rushhour und am Wochenende immer verspätet an
    • Coole Dachterrasse
    • Zentrale Lage (15 Minuten zum Hauptbahnhof, direkt bei der Speicherstadt)

    >>> Zum PIERDREI Hotel

    Weitere Tipps für Hamburg

    Damit du deine Reise nach Hamburg noch besser planen kannst, folgen nun nach den Sehenswürdigkeiten noch ein paar allgemeine Tipps.


  • Beste Reisezeit für Hamburg

    Eine Reise nach Hamburg lohnt sich tatsächlich zu jeder Jahreszeit. Im Sommer kannst du in der Großstadt natürlich in den Cafés und Restaurants draußen sitzen und auch der Flair am Elbstrand ist wunderschön sommerlich. Normalerweise, denn es kann dir im Hamburg auch immer passieren, dass selbst im Hochsommer ein paar regnerische und kältere Tage mit dabei sein.

    Grundsätzlich gilt für deine Reise nach Hamburg: Packe immer eine Regenjacke, Regenschirm und wärmere Sachen ein, denn in der Hafenstadt geht so gut wie immer eine frische Brise, sagen die Einheimischen.


    Anreise & Fortbewegung

    Wir sind mit dem Zug von München in ca. 6 Stunden nach Hamburg gefahren. Der Hauptbahnhof liegt sehr zentral, sodass du vieles gut erreichen kannst. Wenn du nach Hamburg mit dem Flugzeug anreist, kannst du mit der S-Bahn in ca. 20 Minuten zum Hauptbahnhof fahren.

    In Hamburg gibt es ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, das aus S- und U-Bahnen, Bussen und auch Fähren besteht. Zur Rushhour und am Wochenende stehen die Busse leider selbst oft im Stau. Dann bist du zu Fuß, mit dem Fahrrad oder E-Scooter schneller. S-, U-Bahnen und Fähren haben das Problem natürlich nicht.

    Tipp: Die U-Bahn verläuft in gewissen Bereichen oberirdisch in Hamburg. Besonders schön ist die Strecke der U3 zwischen Rathaus und Landungsbrücken.


    Lohnt sich die Hamburg Card?

    Preise Einzelperson (1-5 Tage): 10,90€-44,90€
    Preise Gruppe (5 Personen, 1-5 Tage): 18,90€-78,90€

    Mit der Hamburg Card kannst du für 1-5 Tage alle öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt nutzen und bekommst zusätzlich viele Rabatte bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Beispielsweise gibt es bis zu 30% Ermäßigung bei den Hafen- und Stadtrundfahrten, sowie immer 1-2 € Ersparnis bei den bekannten Attraktionen. Bei Musicals gibts bis zu 35% Rabatt mit der Hamburg Card, was sicherlich die größte Ersparnis ist. Ob sich die Hamburg Card lohnt, kommt darauf an, ob du viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, in ein Musical gehen oder die vielen Attraktionen von innen erkunden möchtest. Da man aber an vielen Stellen immer etwas spart und die Hamburg Card nicht teuer ist, hat man das Geld schnell wieder gespart.

    Du kannst die Hamburg Card direkt online kaufen, in der App oder vor Ort bei den Tourismuszentralen (mehr Infos).

    Tipp 1: Besonders lohnt sich die Hamburg Card für Gruppen bis zu 5 Personen, da man nicht mal den Preis für 2 Einzelpersonen zahlt.
    Tipp 2: Mit der Hamburg App kannst du nicht nur mehr über die einzelnen Sehenswürdigkeiten in der Stadt erfahren, sondern auch noch die jeweiligen Ermäßigungen mit der Hamburg Card auf einen Blick sehen und hast die Hamburg Card immer digital dabei (auch im öffentlichen Nahverkehr gültig).


    Lohnt sich der Hamburg Turbopass?

    Preise ohne Nahverkehr (1-7 Tage): 38,90€-99,90€
    Preise mit Nahverkehr (1-7 Tage): 44,90€-129,90€

    Der Hamburg Turbopass ist deutlich teurer als die Hamburg Card, dafür bietet er nicht nur Vergünstigungen, sondern auch viele kostenlose Eintritte und optional ebenfalls eine freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Inklusive ist beispielsweise eine Hafenrundfahrt, der Hop-on/Hop-off-Bus, eine Stadtführung und der Eintritt auf den Michel, sowie das Rickmer Rickmers Museum ist kostenlos. Bei vielen anderen Museen erhält man zusätzliche Vergünstigungen. Keine Rabatte erhält man allerdings beim Miniatur Wunderland, Dialog im Dunkeln und dem Chocoversum.

    Wenn du in Hamburg aber sicher eine Stadtführung, den Hop-on/Hop-off-Bus, Michel und eine Hafenrundfahrt planst, lohnt sich der Turbopass definitiv.

    Du kannst den Turbopass ganz einfach online kaufen*.


    Restauranttipps für Hamburg

    In Hamburg musst du auf jeden Fall mal ein Fischbrötchen und ein Franzbrötzchen (Mischung aus Coissant und Zimtschnecke) probiert haben. Kathrin hat uns zahlreiche Restauranttipps gegeben, die wir dir gemeinsam mit unseren Empfehlungen hier nochmal zusammenfassen:

    Im Karoviertel:

    • Nil (sehr ausgefallene Gerichte und auch 5-Gänge-Menü)
    • Happen Pappen (sehr gute vegane Küche)
    • Dulf´s Burger (riesige Burger)
    • Kleines Phi (Cocktailbar)
    • Karo Fisch (günstiges Meeresfrüchte-Restaurant)
    • Peacetanbul (Bowls und mehr)
    • Trattoria Centro Lire (Italiener)
    • XeOm Eatery (Vietnamesisch)
    • Philipps Restaurant (exklusiv angerichtete Speisen, internationale Küche, etwas teurer)
    • goldenblack coffeestore (süßes Café)
    • Cafe by Dokuwa (Café)

    Im Schanzenviertel:

    • Lokmam Köz (türkische Küche)
    • Ume no Hana (Vietnamesiche Küche)
    • Bullerei
    • Espressolution
    • Haus73 (coole Bar)
    • Braugasthaus Altes Mädchen (eigene Brauerei, viele Craftbiere, leckere Burger)

    St. Pauli:

    • XO Seafoodbar (sehr gutes Meeresfrüchterestaurant)
    • Krug (schicke Bar)
    • Wohlers (französische Gerichte)
    • haebel (modernes Restaurant mit französischer Küche)
    • Standart (Italiener und Bar)
    • Kraweel (Café)
    • Grilly Idol (Burger, Pommes, Salate, Kaffee)
    • Lucullus Grill (traditionelle Imbisbude direkt auf der Reeperbahn)
    • Drip Bar (Ausgefallene Cocktailbar mit eigenen kreativen Cocktailkreationen)

    In der Altstadt:

    • Mutterland: Es gibt mehrere Filialen des Delikatessenladens in Hamburg, hier gibt es die besten Franzbrötchen

    Am Hafen:

    • Brücke 10: Sehr gute Fischbrötchen, auch vegan

    Programm für 4 Tage

    Tag 1

    Hamburg am Wasser erkunden

    • Elbphilharmonie besuchen und Aussicht auf der Plaza genießen (öffnet um 10 Uhr)
    • Spaziergang bis zu den Landungsbrücken
    • Ggf. Besuch des Museumsschiffs Rickmer Rickmers
    • Alter Elbtunnel
    • Hafenrundfahrt
    • Fischbrötchen essen bei der Brücke 10
    • Aussicht auf die Landungsbrücken beim Stintfang genießen
    • Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis nach Blankenese fahren
    • Über den Elbstrand bis zur Strandperle beim Museumshafen Övelgönne spazieren
    • Abends: Reeperbahn oder Musical „Heiße Ecke“ in Schmidt’s Tivoli

    Tag 2

    Hamburgs Speicherstadt & Altstadt

    • Durch die Speicherstadt spazieren
    • Miniatur Wunderland besuchen
    • Bei der Kaffeerösterei vorbeischauen
    • Über die Deichstraße zum Rathausplatz spazieren
    • Durch Passagenviertel schlendern
    • Am Jungfernstieg entlang spazieren und Binnen- und Außenalster erkunden
    • Durch Planten un Blomen Park spazieren

    Tag 3

    Museen & Alternative Viertel

    • Dialog im Dunkeln
    • Chocoversum
    • Aussicht vom Michel genießen
    • Im Karo- und Schanzenviertel shoppen, essen und feiern gehen

    Tag 4

    Hamburg wie ein Einheimischer genießen

    • Nach Eppendorf fahren und durch das Villenviertel spazieren
    • Durch den Stadtpark in Winterhude spazieren
    • Show im Planetarium ansehen

    Hinweis: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Hamburg Tourismus GmbH entstanden.

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  • Ähnliche Beiträge

    Häufige Fragen: Hamburg

    Was muss man in Hamburg gemacht haben?

    Hamburg zählt zu den schönsten Städten in Deutschland und hält zahlreiche coole Sehenswürdigkeiten bereits. Zu den Must-Do’s in der Hafenstadt gehören:

    • Hafenrundfahrt
    • Besuch der Aussichtsplattform Plaza in der Elbphilharmonie
    • Stadtführung durch St. Pauli
    • Rathausplatz
    • Spaziergang an der Binnenalster
    • Besuch eines Musicals

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    Wo ist es am schönsten in Hamburg?

    In Hamburg gibt es viele schöne Ecken. Wenn du überlegst, in welchem Stadtteil du dein Hotel buchen solltest, dann können wir dir z.B. das Schanzenviertel, die Altstadt oder auch die moderne Hafencity empfehlen. Von dort erreichst du viele bekannte Sehenswürdigkeiten in Hamburg zu Fuß.

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    Was kann man an einem Tag in Hamburg machen?

    Wenn du nur einen Tag in Hamburg Zeit hast, können wir dir folgende Sehenswürdigkeiten empfehlen:

    • Speicherstadt
    • Elbphilharmonie
    • Landungsbrücken
    • Hafenrundfahrt
    • Aussicht vom Michel genießen
    • Reeperbahn

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    Wo kann man in Hamburg gut shoppen?

    Zum Shoppen sollte man auf St. Pauli unbedingt in die „Kleine Freiheit No.1“ in der Clemens-Schultz-Straße. In der Schanze reihen sich die tollen Läden aneinander, „Kauf dich glücklich“ ist nur einer von ihnen. Im Karoviertel natürlich unbedingt ins Goldig oder die super Secondhand Läden die es dort gibt. Wer eher "klassisch" shoppen möchte, geht in die Altstadt. Im Passagenviertel und auf der Mönckebergstraße gibt es alle bekannten Läden.
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