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Südkorea Rundreise • 4 Reiserouten auf eigene Faust

Träumst du von einer Südkorea Rundreise auf eigene Faust? Ich war selbst vor Ort und teile hier meine besten Vorschläge und Tipps mit dir. Such dir deinen Favoriten aus oder lass deinen Trip entspannt von unserer Reiseberatung planen & buchen!

Beitragsbild Suedkorea Guide
Moin Autorenbox Lina

Hier schreibt Lina!

Lina liebt Südkoreas Energie: die Städte, die Kultur und das ganz besondere Flair. Sie hat das Land erkundet und gibt dir hier ihre persönlichen Tipps für unvergessliche Momente.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

Auf einen Blick

  • Alles, was du vorab wissen musst: Du weißt noch nicht so viel über Südkorea? Kein Ding! In diesem Artikel bekommst du den perfekten Überblick: Die wichtigsten Stationen (wie Seoul, Busan oder Jeju Island), meine ehrlichen Tipps und verschiedene Vorschläge für deine Südkorea Rundreise auf eigene Faust.
  • Meine Reisepläne: Du weißt schon genau, wie viel Urlaubszeit du hast? Dann springe hier direkt zu meinen detaillierten Plänen: 10 Tage, 2 Wochen, 3 Wochen, 3 Wochen Südkorea + Japan
  • Starte die Planung: Nach diesem Blogbeitrag kennst du die besten Stationen, die passende Reisezeit und weißt, welche Länge zu dir passt. Damit kannst du sofort loslegen, deine Südkorea Reise zu planen!
  • Online-Reisebüro: Keine Lust, alles selbst zu organisieren? Dann nutze meine individuelle Reiseberatung und wir übernehmen die komplette Planung und Buchung für dich.

Wo ist es am schönsten in Südkorea?

Südkorea ist eine überschaubare Halbinsel: Vom Norden bis in den Süden habe ich mit dem Schnellzug nur etwa 2,5 Stunden gebraucht. Für mich einer der Gründe, warum sich die Planung so entspannt anfühlt. Du kannst in kurzer Zeit große Kontraste erleben, und weil rund 70 % des Landes bergig sind, gibt’s zwischendurch immer wieder Natur und tolle Wandergebiete.

Der Norden rund um Seoul steht für pulsierende Millionenstadt, K-Pop-Kultur und die Grenze zu Nordkorea. Im Osten liegen Nationalparks mit markanten Felsen, während der Süden rund um Busan und Gyeongju historische Tempel und Küstenflair mischt. Mein persönliches Highlight war aber die südliche Ferieninsel Jeju, die bringt nochmal ein ganz eigenes Vulkan- und Strand-Feeling ins Spiel.


Welche Orte solltest du auf deiner Südkorea Rundreise besuchen?

Damit du deine Reise übersichtlich selbst planen kannst, hier eine kurze Auflistung der besten Stopps:

Highlights

  • Seoul: grelle Megametropole mit alten Palästen, Streetfood-Märkten und K-Pop-Vierteln
  • DMZ (Grenze zu Nordkorea): eindrückliches Tagesausflugsziel mit viel Zeitgeschichte
  • Sokcho & Seoraksan Nationalpark: schroffe Berge, Küste und Südkoreas beliebtestes Wandergebiet
  • Gyeongju: ehemalige Königsstadt mit alten Grabhügeln und Tempeln im Grünen
  • Busan: trubelige Hafenstadt mit Fischmärkten, Stränden und farbenfrohen Bergdörfern
  • Jeju Island: vulkanische Ferieninsel mit Wasserfällen, Lavatunneln und dem höchsten Berg des Landes
  • Jeonju: ursprüngliche Altstadt mit traditionellen Hanok-Häusern und Foodie-Kultur
  • Nami Island: kleine Inselidylle mit Baumalleen, ideal als Tagesausflug ab Seoul

4 geniale Rundreisen für eine Südkorea Reise

Südkorea hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick denkt: pulsierende Millionenstädte, historische Tempel Nationalparks und schöne Strände im Süden, die fast schon nach Hawaii aussehen. Damit du dich in den Möglichkeiten nicht verlierst, habe ich dir hier vier fertige Vorschläge zusammengestellt, die ich selbst bereist habe. Such dir einfach den Favoriten aus, der zu deiner Urlaubszeit passt.

Bei nur 10 Tagen bekommst du einen sehr guten kompakten Einstieg ins Land. Der Fokus liegt hier klar auf Seoul, Gyeongju und Busan, also den absoluten Klassikern zwischen Millionenstadt, alten Königsstädten und Küstenflair. Perfekt, wenn du Südkorea erst einmal kennenlernen willst.

Mit 14 Tagen wird’s deutlich runder. Du hast mehr Zeit in Seoul und Busan und kannst mit Jeonju noch die ursprüngliche Hanok-Altstadt einbauen. Für mich die schönste Länge, wenn du das Festland in Ruhe erleben willst, ohne auf die Insel Jeju zu setzen.

Bringst du das Privileg von 21 Tagen mit, kannst du wirklich alles reinpacken: Wandern im Seoraksan Nationalpark, alte Tempel in Gyeongju, Küste in Busan und dazu noch ein paar Tage auf Jeju Island mit Wasserfällen und Vulkanlandschaft. Diese Länge war für mich der perfekte Mix aus Städtetrip, Natur und Insel-Chill.

Wer 21 Tage Zeit hat und Lust auf noch mehr Ostasien, kann Südkorea auch mit Japan kombinieren. Du bekommst dabei nicht jedes Detail beider Länder, aber mit Seoul, Busan, Jeju plus Tokio, Kyoto und Hiroshima eine wirklich vielfältige Ostasienreise.

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Lass dir von uns deine Reise planen!

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Reiseberatung tourlane 1

10 Tage Rundreise durch Südkorea

Diese Länge ist der ideale Schnupperkurs. Du startest in Seoul, erkundest die Paläste und modernen Viertel und machst einen Tagesausflug an die DMZ. Danach geht’s in den Süden nach Gyeongju zu den alten Grabhügeln und weiter nach Busan, mit Fischmärkten, Küstenwanderung und farbenfrohem Gamcheon Culture Village.

Zum Abschluss nochmal zurück nach Seoul für den Heimflug. Auf Jeju und Jeonju musst du hier leider verzichten, dafür hast du einen richtig guten Ersteindruck vom Land und kannst die Reise vielleicht sogar noch mit anderen Ländern in Ostasien verbinden.

Stationen
Map
  • Seoul (4 Nächte)
  • Gyeongju (2 Nächte)
  • Busan (3 Nächte)
  • Seoul (1 Nacht)

Das detaillierte Programm für diese Südkorea-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel

Suedkorea Route 10 Tage Karte 01

14 Tage Rundreise durch Südkorea

Mit zwei Wochen bekommst du das Festland richtig gut zu fassen. Ich habe auch hier einen längeren Aufenthalt in Seoul eingeplant, weil man einfach ein paar Tage braucht, um die Stadt zu verstehen. Danach geht’s nach Jeonju in die ursprüngliche Altstadt, meiner Meinung nach ein absolut unterschätzter Stopp. Über Gyeongju kommst du nach Busan und hast dort endlich genug Zeit für Strand, Tempel und Kochkurs. Vor der Abreise kannst du nochmal einen Abend in Seoul ausklingen lassen.

Stationen
Map
  • Seoul (5 Nächte)
  • Jeonju (2 Nächte)
  • Gyeongju (2 Nächte)
  • Busan (4 Nächte)
  • Seoul (1 Nacht)

Den detaillierten Reiseplan für diese Südkorea-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel

Suedkorea Route 2 Wochen Karte 01

21 Tage Rundreise durch Südkorea

Wenn du drei Wochen Zeit hast, kannst du wirklich in die Tiefe gehen. Neben Seoul und Busan geht’s für dich noch nach Sokcho, wo du im Seoraksan Nationalpark wandern kannst. Danach folgen Gyeongju und Busan mit ordentlich Zeit zum Erkunden.

Von dort fliegst du weiter auf Jeju Island, kletterst auf den höchsten Berg des Landes und staunst über glasklare Buchten. Zurück auf dem Festland ist noch Jeonju mit dabei, bevor du entspannt nach Seoul und wieder nach Hause fliegst. Für mich das komplette Südkorea-Paket.

Stationen
Map
  • Seoul (5 Nächte)
  • Sokcho (3 Nächte)
  • Gyeongju (2 Nächte)
  • Busan (4 Nächte)
  • Jeju Island (3 Nächte)
  • Jeonju (2 Nächte)
  • Seoul (1 Nacht)

Das detaillierte Programm für diese Südkorea-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel

Suedkorea Route 3 Wochen Karte 01

21 Tage Rundreise durch Südkorea + Japan

Weil beide Länder geografisch nah beieinander liegen und sich ähnlich gut selbst bereisen lassen, ist diese Kombi perfekt für alle, die doppelt Ostasien wollen. Du startest in Seoul mit Palästen, K-Pop und DMZ-Ausflug, fährst danach mit dem Zug nach Busan und fliegst auf Jeju Island für ein paar Traumstrand-Tage.

Ab dann geht’s per Flug rüber nach Tokio wo du die nächste Millionenstadt erleben kannst. Mit etwas Glück offenbart sich auch der Mt. Fuji bei deiner Reise nach Hakone. Weiter geht es mit dem Shinkansen nach Kyoto mit Bambuswald und Geisha-Vierteln, und zum Abschluss ins geschichtsträchtige Hiroshima. Zurückgeflogen wird ab Seoul.

Stationen
Map
  • Seoul (4 Nächte)
  • Busan (3 Nächte)
  • Jeju Island (3 Nächte)
  • Tokio (4 Nächte)
  • Hakone (1 Nacht)
  • Kyoto (3 Nächte)
  • Hiroshima (3 Nächte)

Das detaillierte Programm für die Kombi-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel

Suedkorea Japan Route 3 Wochen Karte 01
Hintergrund rot
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Wann ist die beste Reisezeit für eine Südkorea Rundreise?

Südkorea hat recht extreme Temperaturen. Ähnlich wie Japan wird es auch in Südkorea im Winter bitterkalt und im Sommer sehr heiß und vor allem schwül. Somit sind der Frühling und der Herbst die beliebtesten Reisezeiten, da die Temperaturen gemäßigt sind.

Winter (November-Februar): Sehr kalt mit Temperaturen teils weit unter dem Gefrierpunkt.

Frühling (März-Mai): Ideale Reisezeit mit gemäßigten Temperaturen. Auch in Südkorea gibt es zudem die Kirschblüte. Den Regenschirm solltest du trotzdem mit einpacken!

Sommer (Juni-August): Teils sehr hohe Temperaturen und vor allem eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die das Erkunden nicht sonderlich genießbar machen. Achtung: Zudem kann es von Juli bis September zu Taifunen und somit Überschwemmungen und Erdrutschen kommen.

Herbst (September-November): Bunte Natur durch die Laubblätter und kühlere Temperaturen. Wie auch im Frühling kann das Wetter aber auch wechselhaft sein. Sei also klamottentechnisch auf alles vorbereitet.

Persönliche Empfehlung: April/Mai und September/Oktober, da die Temperaturen schon/noch angenehm warm sind und es nicht zu viel Regen gibt. Zudem ist die Natur in diesen Zeiträumen besonders schön.

Wie ist die An- & Einreise?

  • Von allen deutschen Flughäfen aus möglich. In der Regel mit einem Zwischenstopp, aber auch direkt ab Frankfurt und München
  • Für die Einreise und einen Aufenthalt von weniger als 90 Tage ist kein Visum notwendig
  • Ausgesetzte K-ETA Pflicht für Deutsche Staatsbürger bis Ende 2026
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Meine Tipps helfen dir?

Dann würde ich mich riesig freuen, wenn du deine Hotels oder Tickets über die Empfehlungslinks (mit * markiert) hier buchst. Du zahlst keinen Cent mehr, aber wir bekommen eine kleine Provision. So können wir noch mehr Blogartikel für dich veröffentlichen 🧡

Wie reist man in Südkorea von A nach B?

Generell lässt sich sagen, dass die Fortbewegung in Südkorea recht einfach und bequem ist. Das Land ist gut vernetzt und es existiert sowohl ein gutes Zugnetzwerk als auch ein Fernbusnetz. Zudem gibt es auch viele Inlandsflüge. In den großen Städten wie Seoul und Busan gibt es außerdem ein großes U-Bahn-Netz.


U-Bahn/Stadtbusse

  • Die U-Bahnen und Stadtbusse sind modern und pünktlich
  • Zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel brauchst du eine aufladbare Transportkarte
    • Die T-Card bekommst du in jedem Supermarkt
    • Achtung: Du kannst die Karte NUR mit Bargeld aufladen

Fernbusse

  • Bequeme, schnelle und kostengünstige Möglichkeit, sich im Land zu bewegen
  • Achtung: Tickets kann man als Ausländer meistens nur vor Ort am Busbahnhof kaufen
  • Busse fahren häufig (ich hatte nie Probleme, erst vor Ort ein Ticket für die nächste Abfahrt zu bekommen)
  • Achtung: Manchmal gibt es mehrere Busbahnhöfe in einer Stadt

Züge

  • Es gibt sowohl Schnellzüge als auch Regionalbahnen
  • Vor allem für Langstrecke (bspw. Seoul nach Busan) eine gute Wahl
  • Meist etwas schneller als die Fernbusse, aber nicht viel

Flüge

  • Es gibt kurze Inlandsflüge zwischen dem Norden und Süden des Landes
  • 11 Inlandsverbindungen nach Jeju Island
  • Funfact: Seoul-Jeju Island ist die Flugverbindung mit den meisten Passagieren der Welt

Achtung: Besonderheit Südkorea!

Google Maps funktioniert in Südkorea fast gar nicht! Dies macht eine Reise etwas schwierig. Google Maps wird von Koreanern nicht benutzt, somit gibt es keine Bewertungen auf Google Maps (bzw. nur von anderen Reisenden), einige Restaurants oder Läden sind auf der Karte nicht oder falsch aufgeführt und eine Navigation von A nach B fast nicht möglich. Die App zeigt einem weder einen Trip mit dem Auto noch zu Fuß an. Lediglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird eine Strecke angezeigt. Aber auch hier Achtung: Oftmals stimmen die Angaben zu öffentlichen Verkehrsmitteln nicht!

Empfehlung: Lade dir Naver Maps herunter. Koreaner nutzen entweder Naver (IOS oder Android) oder Kakao Maps (IOS oder Android). Ich persönlich fand Naver Maps einfacher zu bedienen, da mehr auf Englisch angezeigt wird. Aber auch bei Naver Maps gibt es keine komplett englische Version. Es braucht etwas Zeit, um sich mit einer neuen App zurechtzufinden, vor allem da man nicht alles versteht. Die Angaben sind jedoch sehr gut, vor allem wenn es um öffentliche Verkehrsmittel geht.

Generell gilt für viele Apps und Tickets, dass man diese ohne koreanische Kenntnisse oder koreanische Kreditkarte nicht verwenden/buchen kann. Tickets können immer ohne Probleme vor Ort gekauft werden.

Ist Südkorea ein sicheres Reiseland?

Südkorea ist ein sehr sicheres Reiseland. Trotzdem solltest du ein paar Risikofaktoren kennen.

Geopolitische Spannungen:
Bekanntermaßen ist die Lage zwischen Nord- und Südkorea angespannt. Regelmäßig kommt es zu Raketentests seitens Nordkoreas. Eine baldige Eskalation ist nicht wahrscheinlich, dennoch solltest du dir dessen bewusst sein. Bei einem Besuch der DMZ solltest du dich zudem angemessen verhalten und die Lage ernst nehmen, da bewaffnete Soldaten überall sind.

Erdbeben:
Südkorea liegt in einer seismisch aktiven Zone, somit kann es zu Erdbeben in der Region kommen. Oftmals wirst du in den Städten an Plätzen auch Schilder finden, die auf einen Sammelplatz hinweisen, sollte es zu einem Erdbeben kommen.

Taifune:
Im Zeitraum von Juli bis September kann es zu heftigen Regenfällen und Taifunen kommen, die dann aufgrund der Berge zu Überschwemmungen und vor allem Erdrutschen führen können. Sei dir bewusst, wenn du in dieser Zeit nach Südkorea reist, dass es zu viel Regen kommen kann und sei vor allem in bergigen Regionen und auf Wanderungen achtsam.

Krankheiten:
Tatsächlich gibt es an der Grenze zu Nordkorea im Sommer ein mittleres Malariarisiko. Außer auf einer DMZ Tour wirst du dich in diesem Gebiet jedoch nicht aufhalten. Da es sich bei den Mücken, die Malaria übertragen, um nachtaktive Mücken handelt, musst du dir keine Sorgen machen. Aber Mückenspray kann nie schaden.

Sprache

  • Koreanisch
  • Englischniveau ist schlecht. Vor allem außerhalb von Seoul. Lade dir unbedingt offline die koreanische Sprache herunter und glaub mir, du wirst oft die Google Lens brauchen.

SIM-Karte & Netzabdeckung

  • Tipp: Kaufe dir eine eSIM (bspw. Nomad oder airalo). Denn die sind günstiger als Touristen SIM-Karten und du hast keine Verständigungsprobleme.
  • Du hast quasi überall kostenloses WLAN
  • Sehr gute Internetgeschwindigkeit
  • Die Netzabdeckung ist sehr gut
  • Alternative: Um Zeit und Nerven zu sparen, kannst du dir auch vor der Reise eine eSIM-Karte holen (zu unseren Reise-eSIM-Vergleich).

Geld

  • Südkoreanischer Won (KRW)
  • Hoher Wechselkurs, ca. 1:1.500
  • Kartenzahlung sehr verbreitet. Teils wird kein Bargeld angenommen!
  • Vor allem SamsungPay sehr beliebt
  • Achtung: Manche Geschäfte akzeptieren keine ausländischen Kreditkarten.
  • Abhebung an Geldautomaten kostet 3€
  • Tipp: Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine zusätzlichen Fremdwährungsgebühren o.Ä. erhebt (zu unseren Kreditkarten-Empfehlungen)
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Achte darauf, dass deine Kreditkarte keine Gebühren im Ausland erhebt!

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Wie hoch sind die Kosten für eine Südkorea Rundreise?

Du fragst dich wahrscheinlich auch, wie teuer eine Südkorea Rundreise ist, wenn du alles selbst planst und buchst. Sagen wir mal so: Ein Schnäppchen ist es nicht, aber im Vergleich zu Japan oder Europa geht Südkorea preislich echt in Ordnung. Insgesamt liegt das Land leicht unter dem deutschen Preisniveau, vor allem der Transport vor Ort ist sehr günstig.

Am meisten schlagen die Fixkosten wie Flug, Hotels und Inlandsflug nach Jeju zu Buche. Vor Ort bist du beim Essen und bei Aktivitäten dagegen richtig gut aufgestellt. Damit du ein besseres Gefühl bekommst, hier meine Durchschnittswerte für eine Südkorea Rundreise auf eigene Faust:

  • Flug (Deutschland–Seoul): ca. 800 € p. P.
  • Inlandsflug Seoul–Jeju (Hin- & Rückflug): ca. 60–100 € p. P.
  • Täglicher Transport (Bahn, Busse, Mietwagen Jeju): ca. 200–250 € p. P.
  • Gutes Mittelklasse-Hotel (Doppelzimmer): ca. 100–140 €/Nacht
  • Aktivitäten & Eintritte: ca. 15–30 € p. P.
  • Essen im Restaurant: ca. 15–25 € p. P.
  • Koreanischer Kochkurs: 95 € p. P.
  • Tagesausflug DMZ: ca. 40 € p. P.

Die konkreten Preise meiner Reise-Empfehlungen inkl. Hotel-Tipps findest du in meinen Reiserouten. Dort ist jeweils auch eine Kostentabelle zur Übersicht dabei. Bei 3 Wochen musst du zu zweit mit knapp 6.500 € rechnen. Wenn du nur 10 bis 14 Tage unterwegs bist, gibst du zu zweit wahrscheinlich gut 4.000–4.500 € aus. Es kommt also immer darauf an, wie lange du unterwegs bist, wie du übernachtest und welche Aktivitäten du dazu buchst.

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Muss ich Unterkünfte vorab buchen?

Diese Frage bekomme ich mit am häufigsten gestellt und die ehrliche Antwort ist: „Kommt drauf an.“

Ich selbst plane meine Reisen immer schon vorher und buche auch die Unterkünfte vorab aus zwei einfachen Gründen: Ich habe keine Lust, vor Ort kostbare Urlaubszeit damit zu verschwenden, ein Zimmer zu suchen. Und ich möchte nicht den teuren Rest ergattern, sondern eine Unterkunft mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das klappt in Südkorea nur, wenn du einige Wochen vorher buchst, gerade in Seoul, Busan und auf Jeju sind die guten Mittelklasse-Hotels schnell weg. Wenn du also auch deine Urlaubszeit nicht mit Hotelvergleichen verschwenden willst, empfehle ich dir, alles vorab zu buchen.

Aber natürlich weiß auch ich, dass viele das Spontane an einem Urlaub lieben. Zählst du zu diesen Personen, würde dir eine komplett durchgeplante Reise inkl. Hotels eher den Spaß verderben.

Grundsätzlich gilt aber: Reist du zur Kirschblütenzeit (Ende März bis April) oder im Herbstlaub-Oktober, solltest du deine Unterkünfte in jedem Fall vorab buchen. Das sind die absoluten Hauptsaisonen in Südkorea, in denen Hotels ausgebucht sind und die Preise ordentlich anziehen.

Meine Tipps:

  • Buche auch Aktivitäten wie den DMZ-Ausflug, den Kochkurs in Busan oder eine K-Pop-Class in Seoul im Voraus, die sind vor allem in der Hauptsaison schnell ausgebucht.
  • Bei booking.com findest du sehr viele Unterkünfte mit kurzen Stornofristen – so kannst du trotz Buchung spontan bleiben. Außerdem liebe ich die App, in der ich alle meine Buchungen übersichtlich sehe (super hilfreich bei einer Rundreise mit vielen Stopps).
  • Hinweis: Wenn du in einem traditionellen Hanok-Haus übernachten willst (z. B. in Jeonju oder im Bukchon-Viertel in Seoul), buche wirklich früh. Die guten Häuser haben nur wenige Zimmer und sind oft Monate im Voraus weg.

Essen in Südkorea

Viele koreanische Gerichte sind längst weltweit bekannt: Kimchi, Tteokbokki, Korean Barbecue oder Korean Fried Chicken kennen wohl die meisten. Was viele nicht wissen: Obst und Gemüse sind in Südkorea unglaublich teuer und tauchen in der koreanischen Küche insgesamt eher selten in frischer Form auf.

Für Vegetarier & Veganer wird’s schwer. Ich würde sogar sagen: verdammt schwer und teuer. Das größte Problem: Gerichte, die auf der Karte kein Fleisch auflisten, können trotzdem welches enthalten. Das Gleiche gilt, wenn du eine bestimmte Fleischart nicht essen möchtest: Steht nur Rind auf der Karte, kann trotzdem Schwein (in Südkorea sehr beliebt) mit im Gericht landen. Stelle dich also auf geringe kulinarische Vielfalt und hohe Essenskosten ein, wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst. In der koreanischen Gesellschaft sind diese Ernährungsformen kaum verbreitet – geschätzt weniger als 3 % Vegetarier.

Für Allesesser ist Südkorea dagegen ein echtes Foodie-Paradies – vor allem, wenn du auch kulinarisch mutigeren Sachen wie Seeschneckensalat oder lebendem Oktopus offen gegenüberstehst. Zwei Empfehlungen von mir:

  • Märkte: In jeder Stadt findest du riesige Märkte mit unzähligen Essensständen, an denen du dich super durchprobieren kannst.
  • Grillrestaurants: Neben dem Fleisch zum selbst Grillen gibt es ein kleines Buffet mit Kohl- und Salatblättern, in die Koreaner ihr Fleisch einwickeln. Ein absolutes Muss.

Besonderheit 1: Der Klingelknopf am Tisch. In den meisten Restaurants musst du nicht auf Augenkontakt warten oder winken, du drückst einfach einen Knopf am Tisch, und der Kellner kommt.

Besonderheit 2: Bestellterminals. In Cafés, vielen Restaurants und selbst am Fernbus-Schalter oder Kinoautomat bestellst du oft nicht bei einer Person, sondern am Computerbildschirm. Die gute Nachricht: 99 % lassen sich von Koreanisch auf Englisch umstellen, so hast du keine Sprachbarriere (Achtung: Inhaltsstoffe sind trotzdem nicht immer vollständig gelistet). An diesen Computerbildschirmen kannst du aber ausschließlich mit Karte zahlen (manchmal jedoch nicht mit internationalen Karten). Willst du bar bezahlen oder kannst mit deiner Karte nicht zahlen, so gehst du mit der ausgedruckten Bestellung zu einem Mitarbeiter und bezahlst dort.

Gute Nachricht für Kaffeeliebhaber: Südkorea gehört zu den Top 10 Ländern beim Kaffeekonsum pro Kopf. An jeder Ecke steht ein Café, und geeister schwarzer Kaffee ist super günstig und richtig gut.

Empfehlung für Naschkatzen: Die koreanische Marke HBAF stellt überzogene Nüsse in allen möglichen Geschmacksrichtungen her. Schnapp dir eine Probierpackung – vor allem Cookie & Cream und Jeju Matcha sind ziemlich geil.

Was muss ich für Südkorea packen?

Damit du bei deiner Rundreise nichts vergisst, habe ich extra einen Artikel mit der perfekten Südkorea-Packliste geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF ausdrucken und runterladen.

Podcast zu Südkorea

Noch mehr Tipps und Eindrücke zu Südkorea bekommst du in unserer Podcastfolge. Hör also gerne mal rein 🙂


In dieser Folge erfährst du:

  • Womit kann man Südkorea vergleichen?
  • Einreise & Visum-Infos
  • Technologischer Fortschritt in Südkorea
  • Warum lächeln die Leute nicht?
  • Südkorea = Hawaii?
  • Herausforderungen beim Reisen
  • Wie schön sind die Tempel dort wirklich?
  • Kann man dort auch wandern?
  • Diese Erlebnisse bleiben in Erinnerung

Klicke auf den Button, um die Podcastfolge über Spotify zu laden und anzuhören.

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