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Azoren Rundreise auf eigene Faust: 4 geniale Routen

Du willst auf die Azoren? Hier findest du 4 durchdachte Routen für 7, 10, 14 oder 21 Tage – inklusive Highlights, Inselhopping und den ein oder anderen Geheimtipp. Perfekt, wenn du weniger planen willst und trotzdem das Beste aus deiner Zeit auf den Inseln rausholen möchtest.

Miradouro da Boca do Inferno São Miguel Azoren Portugal
Hey Caro Autorenbox

Hier schreibt Caro!

 Sie liebt grüne Landschaften und war deshalb lange auf den Azoren, in Norwegen oder auch Vietnam unterwegs. Nach einer 3,5-jährigen Weltreise plant sie Reisen mittlerweile im Schlaf.

Übrigens: Unsere Artikel enthalten Empfehlungslinks.

4 Routen für 7-21 Tage Azoren

Die Azoren sind zwar deutlich kleiner als viele klassische Rundreiseziele, aber durch die 9 Inseln, die weit im Atlantik verteilt liegen, gibt es trotzdem richtig viele Routen-Möglichkeiten. Je nachdem, wie viel Zeit du hast (und wie oft du die Insel wechseln willst), kannst du entweder eine Insel ganz entspannt entdecken oder mehrere Inseln miteinander kombinieren.

São Miguel ist dabei der perfekte Einstieg, weil du hier direkt die bekanntesten Highlights findest: KraterseenThermalquellenWasserfälle und richtig schöne Wanderungen. Wenn du noch mehr Abwechslung willst, lohnen sich vor allem Pico mit dem höchsten Berg Portugals und Weinlandschaft, Faial mit Hafen-Flair und Stränden und auch Terceira mit seinen Wanderungen.

Und wenn du genug Zeit mitbringst und Lust auf die „wilde Seite“ der Azoren hast, sind Flores und Corvo nochmal ein anderes Level – viel ursprünglicher und ruhiger.

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Route für 7 Tage Azoren

Ich würde bei einer Woche komplett auf São Miguel setzen. Du bekommst hier wirklich die volle Azoren-Experience mit Kraterseen, heißen Quellen, Wasserfällen und richtig schönen Wanderungen. Umit Sete CidadesFurnas und Boca do Inferno sind die Top Highlights der Azoren auch direkt dabei.

Stationen
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  • São Miguel (7 Nächte)

Die detaillierte Reiseroute für 7 Tage Azoren-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel.


Route für 10 Tage Azoren

Die 10-Tage-Azoren-Route ist perfekt, wenn du ein bisschen Inselhopping machen willst, ohne dass es stressig wird. Du startest auf São Miguel, wo du direkt die Klassiker mitnimmst: Kraterseen, Thermalquellen und die unglaublich grüne Landschaft.

Danach geht’s weiter nach Pico mit Weinbergen und der Option, den Vulkan Pico zu besteigen – ein echtes Highlight, wenn das Wetter mitspielt. Anschließend reist du nach Faial, wo dich Horta, schöne Küstenabschnitte und entspannte Stopps am Meer erwarten. Für den Heimflug geht’s dann wieder zurück nach São Miguel.

Stationen
Map
  • São Miguel (5 Nächte)
  • Pico (2 Nächte)
  • Faial (3 Nächte)
  • Optional São Miguel (1 Nacht)

Die detaillierte Reiseroute für 10 Tage Azoren-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel.


Route für 2 Wochen

14 Tage sind meiner Meinung nach der Sweet Spot, wenn du auf den Azoren 4 Inseln sehen willst, ohne dass es stressig wird. Du startest auf São Miguel mit Kraterseen, Thermalquellen und ganz viel Grün, reist dann weiter nach Pico (mit Weinbergen, Meerblick und optionaler Pico-Besteigung) und machst danach Faial mit Horta und dem Capelinhos-Vulkan.

Deine Route beendest du auf Terceira mit der bunten Stadt Angra, Lavahöhlen und grünen Vulkanlandschaften. Für den Heimflug geht’s je nach Verbindung entweder über São Miguel oder direkt von Terceira nach Hause.

Stationen
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  • São Miguel (6 Nächte)
  • Pico (3 Nächte)
  • São Jorge (3 Nächte)
  • Faial (3 Nächte)
  • Flores (3 Nächte)
  • Terceira (3 Nächte)

Die detaillierte Reiseroute für 14 Tage Azoren-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel.


Route für 3 Wochen

Ich finde 3 Wochen Azoren wirklich perfekt, weil du dabei die Klassiker und die ruhigeren Inseln unter einen Hut bekommst, ohne Stress. Erst São Miguel zum Reinkommen, dann Inselhopping im „Triangulo“ über PicoSão Jorge und Faial mit dem Capelinhos-Vulkan. Wenn du Lust auf richtig ursprüngliche Natur hast, sind die beiden ruhigeren Inseln Flores und optional Corvo ein absolutes Highlight.

Am Ende rundet Terceira die Reise schön ab. Hier hast du mit Angra do Heroísmo (UNESCO) eine bunte Stadt als Kontrast und gleichzeitig überall drumherum die typisch azorische Natur direkt vor der Tür. Zurück geht’s dann je nach Flug entweder direkt ab Terceira oder nochmal über São Miguel.

Stationen
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  • São Miguel (6 Nächte)
  • Pico (3 Nächte)
  • São Jorge (3 Nächte)
  • Faial (3 Nächte)
  • Flores (3 Nächte)
  • Terceira (3 Nächte)
  • Optional: São Miguel (Rückflug)

Die detaillierte Reiseroute für 21 Tage Azoren-Rundreise findest du in einem eigenen Artikel.

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Beste Reisezeit

Die Azoren kannst du grundsätzlich das ganze Jahr über bereisen, denn die Temperaturen sind fast immer angenehm mild. Was du aber wissen solltest: Das Wetter auf den Azoren ist ziemlich speziell. Es kann super schnell umschlagen – manchmal hat man wirklich das Gefühl, man erlebt vier Jahreszeiten an einem einzigen Tag. Sonne, Wind, Regen, wieder Sonne… alles möglich. Deshalb ist das Wetter oft ein bisschen unberechenbar und man sollte bei der Planung immer flexibel bleiben.

Die beste Reisezeit liegt trotzdem ganz klar zwischen Mai und Oktober. In diesen Monaten hast du die besten Bedingungen für WanderungenOutdoor-AktivitätenWhale Watching und auch fürs Baden. Die Temperaturen liegen meistens bei etwa 20–26 °C, es ist (für Azoren-Verhältnisse) relativ trocken und nicht zu heiß – also perfekt für Aktivurlaub.

Allerdings sind die Azoren im Sommer inzwischen richtig beliebt geworden, und manche Inseln stoßen in der Hochsaison schnell an ihre Grenzen. Deshalb würde ich dir eher empfehlen, deine Rundreise in der Nebensaison zu machen.

März–Mai (Nebensaison):

  • extrem grün, frühlingshaft und weniger Touristen
  • super für Wanderungen & Natur
  • Wetter kann noch recht wechselhaft sein

Juni–August (Hauptreisezeit)

  • wärmste und trockenste Monate
  • ideal für Baden, Outdoor-Abenteuer & alle Aktivitäten
  • gleichzeitig Hochsaison: mehr Besucher + höhere Preise → nur eingeschränkt empfehlenswert

September–Oktober (Nebensaison)

  • für mich eine der besten Zeiten
  • weiterhin gutes Wetter, aber weniger los
  • angenehme Temperaturen, perfekt für Aktivurlaub & Walbeobachtung

November–Februar (Off-Season)

  • weiterhin mild, aber deutlich mehr Regen
  • in höheren Lagen sehr wechselhaft
  • ruhigere Reisezeit, ideal für Thermalquellen & Entspannung

Mein persönlicher Tipp:
Der beste Kompromiss sind Mai oder September – du hast schon bzw. noch richtig gute Bedingungen, aber es ist meist deutlich weniger los und oft auch günstiger als im Hochsommer.

An- & Einreise

  • wichtigster Flughafen: Hauptinsel Sao Miguel in Ponta Delgada PDL (Flug finden)
  • Flughäfen auf allen Inseln, internationale Flugverbindungen nur nach Sao Miguel (PDL) und Terceira (TER)
  • Direktflüge aus Deutschland meist nur saisonal nach São Miguel
  • von vielen deutschen Städten Umstieg nötig (meist Lissabon oder Porto)
  • welche Flughäfen Direktflüge anbieten, findest du z.B. hier heraus
  • Azoren gehören zu Portugal → keine speziellen Einreisebestimmungen
  • Personalausweis oder Reisepass ausreichend
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Auto mieten & fahren

Auto mieten

  • die Azoren sind perfekt für eine Rundreise mit dem Mietwagen
  • mit Auto bist du super flexibel für Aussichtspunkte, Wanderstarts, Naturpools & abgelegene Spots
  • Kleinwagen reicht in der Regel völlig aus (Straßen sind grundsätzlich gut befahrbar)
  • in der Hauptsaison (Juni–September) unbedingt früh buchen → weniger Verfügbarkeit & teurer
  • je nach Insel ist das Angebot unterschiedlich (z.B. Flores / São Jorge oft weniger Auswahl)
  • Tipp: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung buchen → entspannter unterwegs

Straßenverhältnisse & Verkehr

  • insgesamt ruhiger Verkehr und meist gute Straßen
  • offizielle Straßen sehen für uns manchmal aus wie Feldwege
  • auf Hauptstrecken gut ausgebaut, abseits davon oft kurvig, schmal und teils steil
  • Fahrzeiten sind überschaubar: meist unter 1-1,5 Std. pro Strecke
  • Tempolimits: Schnellstraßen ca. 80-120 km/h, außerorts 80-90 km/h, innerorts 50 km/h

Parken

  • Parken ist meist unkompliziert und außerhalb der Orte sehr easy
  • fast immer kostenlos, außer in den Hauptstädten der Inseln und an Hotspots
  • auf São Miguel können Parkplätze im Sommer bei Highlights allerdings schnell voll sein
  • Parkmarkierungen:
    • weiß = kostenlos
    • blau = kostenpflichtig (meist tagsüber)
    • gelb = Parkverbot

Achtung: Kreisverkehre & Kühe

  • Auf den Azoren gibt es viele (teilweise mehrspurige) Kreisverkehre. Grob gilt: rechts für die erste Ausfahrtlinks für spätere Ausfahrten.
  • Es kann immer mal passieren, dass Kühe auf der Straße stehen oder eine kleine Herde kurz über die Straße geführt wird. Einfach langsam fahren und entspannt bleiben. 🙂
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Sicherheit

Die Azoren gelten grundsätzlich als sehr sicheres Reiseziel – egal, ob du alleine reist, als Paar unterwegs bist oder eine Rundreise mit dem Mietwagen machst. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest, damit du vor Ort einfach entspannt bleiben kannst.

Kriminalität
Bezüglich Kriminalität musst du dir auf den Azoren wirklich nicht viele Gedanken machen. Die Inseln sind ruhig, die Leute super freundlich und Taschendiebstahl ist eher selten. In größeren Orten wie Ponta Delgada oder an touristischen Hotspots lohnt es sich trotzdem, die üblichen Basics einzuhalten: Wertsachen nicht offen liegen lassen und in vollen Gegenden kurz aufmerksam bleiben – einfach wie überall.

Tiere
Auf den Azoren gibt es keine gefährlichen Wildtiere an Land – keine Schlangen, keine gefährlichen Spinnen, keine Raubtiere und generell nichts, wovor man Angst haben muss. Was du dafür sehr oft siehst: Kühe (manchmal sogar direkt auf der Straße).
Was im Meer allerdings gelegentlich ein Thema sein kann, ist die Portugiesische Galeere. Die sieht ein bisschen aus wie eine schimmernde, blaue „Blase“ im Wasser oder am Strand und kann schmerzhafte Nesselfäden haben – also definitiv nichts, was man anfassen sollte. Wenn irgendwo Warnschilder hängen oder Locals sagen, dass gerade Galeeren angespült wurden, würde ich an dem Tag einfach auf einen anderen Bade-Spot ausweichen (z.B. Naturpools oder eine geschützte Badebucht).

Vulkanische Aktivität & Erdbeben
Die Azoren liegen in einer vulkanisch und seismisch aktiven Zone, deshalb kann es auch zu kleinen Erdbeben kommen. Das passiert aber eher selten und ist meistens harmlos. Vulkanische Aktivität wird sehr gut überwacht und wenn irgendwo etwas gesperrt ist, bekommst du das vor Ort schnell mit. Für Reisende ist das normalerweise kein Thema im Alltag. Ich habe in 8 Monaten auf den Azoren nur ein kleines Erdbeben mitbekommen (fast nicht spürbar).

Baden & Küste
Die Küsten sind wunderschön, aber das Meer kann je nach Spot kräftige Wellen und Strömungen haben. Gerade an felsigen Abschnitten oder Naturpools solltest du auf Warnschilder achten und nicht unterschätzen, wie schnell das Wasser umschlagen kann.

Sprache

  • Die offizielle Sprache auf den Azoren ist Portugiesisch.
  • Viele Einwohner, besonders in touristischen Gebieten, sprechen auch Englisch.

SIM-Karte & Netzabdeckung

  • über EU-Roaming abgedeckt
  • Netzabdeckung ist grundsätzlich gut

Geld

  • Euro
  • Kartenzahlung ist verbreitet
  • Bargeld wird ebenfalls genutzt
  • Habe für kleinere Geschäfte oder Märkte immer etwas Bargeld dabei
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Kosten

Du fragst dich wahrscheinlich auch, wie teuer eine Azoren-Rundreise eigentlich ist, vor allem, wenn du alles selbst planst und Inselhopping machst. Ich würde sagen: Die Azoren sind preislich sehr fair. Es ist kein klassisches Billigziel, aber du bekommst dafür unglaublich viel Natur und ein Reiseziel, das sich (zum Glück) noch nicht komplett überlaufen anfühlt.

Am teuersten sind auch hier ganz klar die Fixkosten wie Flüge, Unterkünfte und Mietwagen. Vor Ort sind viele Dinge dagegen überraschend günstig, weil super viele Highlights (Wanderungen, Wasserfälle, Naturpools) einfach kostenlos sind. Damit du ein besseres Gefühl bekommst, was dich so eine Azoren-Rundreise kostet, kommen hier ein paar typische Preisbeispiele (meine Angaben beziehen sich auf die gute Nebensaison im April – im Sommer ist es schon deutlich teurer):

  • Flug Deutschland ⇄ Azoren: ca. 300-550 € p.P.
  • Inlandsflug zwischen den Inseln: ca. 90 € pro Flug
  • Fähre zwischen Inseln: ca. 10-25 €
  • Mietwagen (Nebensaison): ca. 15-40 € / Tag
  • Mietwagen (Sommer): ca. 60-70 € / Tag
  • Unterkunft (einfaches DZ/Apartment): ca. 60-90 € / Nacht
  • Mittelklassehotel: ca. 100-160 € / Nacht
  • Essen im lokalen Restaurant: ca. 12 € pro Gericht
  • richtig gutes Abendessen: ca. 25–30 € p.P.
  • Wal- & Delfintour / geführte Touren: ca. 40-90 €
  • Eintritte (Museen/Gärten/Aussichtspunkte): meist wenige Euro oder gratis

Unterm Strich gilt: Es kommt total darauf an, wann du reist, wie viele Inseln du einbaust (wegen Flügen/Fähren) und ob du eher Apartment oder Hotel buchst. Für mich sind die Azoren trotzdem jeden Euro wert – vor allem, wenn du Natur, Wandern und individuelle Routen liebst.

Kosten 7 Tage Azoren

Kosten 10 Tage Azoren

Kosten 2 Wochen Azoren

Kosten 3 Wochen Azoren

Unterkünfte vorab buchen?

Die Frage kommt super oft und die Antwort ist wie immer: kommt drauf an.

Ich plane meine Route meistens schon vorher und buche die Unterkünfte vorab, einfach weil ich vor Ort keine Urlaubszeit damit verbringen will, spontan noch etwas Passendes zu suchen. Gerade auf den Azoren lohnt sich das total, weil die Inseln touristisch noch gar nicht so lange erschlossen sind. Vor allem auf den kleineren Inseln ist das Angebot daher oft noch begrenzt und die richtig schönen Unterkünfte mit top Preis-Leistungs-Verhältnis sind schnell weg.

Trotzdem: Wenn du eher der Typ bist, der gerne spontan bleibt und nach Wetter entscheidet, kann eine komplett durchgeplante Route natürlich auch nerven. Das Wetter ist auf den Azoren ja oft wechselhaft und manchmal willst du einfach umplanen, wenn irgendwo tagelang Regen gemeldet ist.

Grundregel: Wenn du in der Hauptsaison (Juni–August) reist, solltest du Unterkünfte auf jeden Fall vorab buchen – sonst bleibt im Zweifel nur noch der teure „Rest“ übrig oder du musst weiter außerhalb schlafen.

Tipps:

  • Buche auch Aktivitäten im Voraus, da es vor allem in der Hauptsaison oft zu ausgebuchten Aktivitäten kommt!
  • Bei booking.com findest du sehr viele Unterkünfte mit nur kurzen Stornofristen – so kannst du trotz Buchung dennoch spontan bleiben. Außerdem ist die App echt super, um alle deine Buchungen übersichtlich zu sehen (sehr hilfreich bei einer Rundreise).

Drohne fliegen

Auf den Azoren ist Drohne fliegen grundsätzlich erlaubt, trotzdem solltest du dich vorher kurz mit den Regeln beschäftigen. Die Azoren gehören zu Portugal und damit gelten hier die EU-Drohnenregeln – je nach Drohne musst du dich als Operator registrieren und die üblichen Vorgaben (Höhe, Sichtflug, Abstand zu Menschen etc.) einhalten.

Aber ehrlich: Die Azoren sind schon ein kleines Drohnen-Paradies, weil du so viele krasse Motive hast. Vulkankrater, grüne Kraterseen, Steilküsten, schwarze Lavafelder usw. Auf Terceira wirken die verschiedenen Grüntöne der Felder richtig surreal von oben und auf Faial ist der Capelinhos-Vulkan aus der Luft mega beeindruckend.

Was du aber wirklich beachten solltest: No-Fly-Zonen und Schutzgebiete. Rund um Flughäfen ist Fliegen natürlich tabu bzw. stark eingeschränkt und viele der Naturspots liegen in geschützten Bereichen, wo Drohnen entweder nicht erlaubt sind oder du eine Genehmigung brauchst. Deshalb lohnt es sich, vor jedem Flug einmal kurz zu checken, ob der Spot freigegeben ist.

Und noch ein ganz realistischer Punkt: das Wetter. Auf den Azoren kann es super schnell umschlagen, es ist oft windig oder plötzlich neblig – das heißt, selbst wenn alles erlaubt ist, klappt’s nicht immer so, wie man es sich vorgestellt hat.

Meine Erfahrung: Ich würde die Drohne auf jeden Fall mitnehmen. Wir hatten auch eine dabei und konnten an richtig vielen Spots fliegen und die Aufnahmen sind einfach super schön. Wenn du sie mitnimmst, vergiss auch nicht, eine Drohnenversicherung abzuschließen.

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Essen

Das typische Essen auf den Azoren ist eine Mischung aus portugiesischer Küche und ganz viel von dem, was das Meer und die Inseln hergeben. Du findest hier vor allem frischen Fisch und Meeresfrüchte, richtig gutes Rindfleisch (die Kühe siehst du ja überall) und viele einfache Gerichte, die nicht fancy sein müssen, aber genau deshalb so gut schmecken.

In den größeren Orten wie Ponta Delgada oder Angra do Heroísmo ist die Auswahl deutlich größer – von modernen Restaurants bis hin zur asiatischen Küche. In kleineren Dörfern oder auf den ruhigeren Inseln ist es dagegen oft simpler und du hast weniger Auswahl, findest aber fast immer ein traditionelles Restaurant. Außerdem findest du auf den Inseln überall kleine Snack-Bars, wo du dir schnell ein Sandwich, Gebäck, einen Kaffee oder etwas Kleines Warmes holen kannst.

Wenn du vegetarisch oder vegan unterwegs bist: In den größeren Orten klappt das mittlerweile ganz gut, auf dem Land wird es aber manchmal schwieriger. Da lohnt es sich, zwischendurch auch mal im Supermarkt einzukaufen – perfekt für Snacks, Roadtrip-Proviant oder ein schnelles Picknick vor einer Wanderung. Gerade auf São Miguel und Pico gibt es viele schöne Plätze, wo man kurz am Wasser sitzen und was essen kann.

Für Tagesausflüge und Wanderungen kann ich dir generell empfehlen, dir vorher etwas einzupacken – vor allem, weil viele Wanderstarts ziemlich abgelegen liegen und du dort nicht mal eben schnell einen Laden findest. Und noch ein praktischer Punkt: Leitungswasser kannst du auf den Azoren ganz normal trinken.

Beachte: In Portugal ist Trinkgeld kein Muss, wird aber natürlich gern gesehen. Wenn du zufrieden warst, reichen meistens ein paar Euro oder einfach aufrunden.

Packliste

Damit du bei deiner Rundreise nichts vergisst, habe ich dir einen Artikel über die perfekte Packliste für die Azoren bzw. Portugal geschrieben. Du kannst dir die Packliste sogar als PDF herunterladen und ausdrucken.

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