Berlin Städtetrip: Fahrradtour mit allen Sehenswürdigkeiten

30. September 2019 Nina von traveloptimizer

Berlin Städtetrip: Fahrradtour mit allen Sehenswürdigkeiten

1 Tag Speed-Sightseeing in Berlin

Da Nina das erste Mal in Berlin war und an den 2 Tagen so viel wie möglich sehen wollte, entschlossen wir uns, am ersten Tag alle wichtigen Sehenswürdigkeiten mit dem Fahrrad abzuklappern. So spürt und sieht man auch mehr vom Flair der Stadt und den verschiedenen Berliner Stadtvierteln und kann mit dem Fahrrad überall anhalten und stehenbleiben, wo man möchte. Wer die Fahrradtour nicht auf eigene Faust planen möchte, kann sich auch einer geplanten Stadtführung mit dem Fahrrad anschließen. Wir stellen euch hier eine Route vor, mit der ihr eure Sightseeing-Fahrradtour durch Berlin selbst planen könnt.


Fahrrad leihen in Berlin

Es gibt sehr viele Fahrrad-Verleih-Geschäfte in Berlin. Je nachdem wo sich dein Hotel befindet, bietet es sich natürlich an, nach Läden in der Umgebung zu suchen. Unser Hotel* befand sich in Friedrichshain, deshalb haben wir uns für den Fahrrad-Verleih beim „Industriepalast Hostel“ entschieden (In der Karte unten markiert). Die Preise für ein Fahrrad/24h variieren zwischen 10€-15€.

Fahrradtour zu den wichtigsten Berliner Sehenswürdigkeiten

Hier unsere Route, um mit dem Fahrrad alle wichtigen Berliner Sehenswürdigkeiten zu sehen. Wenn du noch etwas mehr Zeit hast, kannst du einige bekannte Sehenswürdigkeiten wie den Reichstag, die Siegessäule, den Berliner Dom oder den Fernsehturm natürlich auch noch von innen besuchen.

East Side Gallery

Hier haben wir das Fahrrad erst mal geschoben, denn an den Berliner Mauerresten, die es hier zu sehen gibt, sollte man sich etwas Zeit lassen. Die Bilder, Graffitis und Sprüche, die es hier zu sehen gibt, regen zum Nachdenken an und kommen dem ein oder anderen vielleicht sogar bekannt vor.

Oberbaumbrücke

Die bekannte rote Brücke aus Backsteinen war früher die Grenze zwischen West- und Ostberlin. Heute fahren U-Bahnen, Fahrräder und Autos über die Brücke. Funfact: Die Brücke ist auch bekannt als Übergangsszene bei GZSZ.

Görlitzer Park

Dieser Park gehört zu den Gegenden, an denen man sich nachts nicht alleine aufhalten möchte und sollte. Wenn du tagsüber mit dem Fahrrad durchfährst, brauchst du keine Angst haben, auch wenn du dort viele komische Gestalten triffst, die dich „nett“ fragen, ob sie dir helfen können oder ob es dir gut geht. Der Görlitzer Park zählt zu den größten Drogenumschlagsplätzen Berlins und wird (warum auch immer) nachts nicht vollständig von der Polizei unter Kontrolle gehalten.

Kottbusser Tor

Das Kottbusser Tor im Berliner Stadtteil Kreuzberg, oder kurz auch „Kotti“ genannt, wirkt tagsüber wie eine ganz normale, große Straßenkreuzung. Doch nachts sollte man hier etwas vorsichtiger auf seine Tasche aufpassen, denn der Platz gilt immer noch eher als sozialer Brennpunkt und nicht selten kommt es hier zu organisierter Kriminalität und Raubüberfällen.

Checkpoint Charlie

Einer der bekanntesten Grenzübergänge. Von 1961 bis 1989 trennte hier die Berliner Mauer die beiden Stadtteile Ost und West. Wenn du mehr über die Geschichte erfahren möchtest, kannst du auch das Mauermuseum (Tickets*) dort besuchen. Ehemalige Straßenschilder des US-amerikanischen Sektors auf der Westseite sind dort heute noch sichtbar.

Potsdamer Platz

Während der Teilung befand sich am Potsdamer Platz die Berliner Mauer mit einem sehr breiten „Todesstreifen“. Nach der Wiedervereinigung wurde der freie Platz bzw. Streifen genutzt, um viele neue, moderne Gebäude zu platzieren, um so Wohn- und Arbeitsflächen zu schaffen. Am bekanntesten ist hier das Sony-Center mit einer architektonisch beeindruckenden Überdachung.

Holocaust Memorial Berlin

Das Holocaust-Mahnmal befindet sich direkt neben dem Brandenburger Tor und soll an alle ermordeten Juden in Europa während des Holocausts erinnern. Auf einem sehr unebenen Platz stehen dort 2711 quaderförmige Betonsäulen, die in Reihen angeordnet sind. Man kann dort wie durch ein riesiges Labyrinth gehen. Der Architekt wollte so einen Ort des Nachdenkens schaffen. Auf den Säulen herumzuspringen ist natürlich verboten, aber man darf sich auf die kleinen Säulen am Rande des Platzes setzen, um das zu tun, wozu das Denkmal gebaut wurde: Nachdenken und informieren.

Brandenburger Tor

Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Berlins wird auch als nationales Symbol gesehen. Dieses Triumphtor wurde von dem preußischen König Friedrich Wilhelm II nach einem Sieg erbaut. Während der Kaiserzeit gab es 18 Berliner Stadttore. Das Brandenburger Tor ist das einzige, welches noch übriggeblieben ist und wird heute als Symbol des wiedervereinigten Deutschlands angesehen, da sich auch hier die Grenze befand.

Bei der Figur auf dem Tor handelt es sich um die Skulptur der Quadriga, ein Viergespann mit Pferden und einem Streitwagen. Ein Symbol des Sieges in der römischen Antike.

Regierungsviertel (Reichstag & Bundeskanzleramt)

Seit 1999 ist das Reichstagsgebäude Sitz des deutschen Bundestages und der Bundesversammlungen. Sowohl das Reichstagsgebäude als auch die 24 Meter hohe gläserne Reichstagskuppel können kostenlos besichtigt werden. Allerdings muss man sich dafür vorher online anmelden. Es empfiehlt sich allerdings eine Führung durch das Reichstagsgebäude* zu unternehmen oder einen Platz auf der Dachterrasse zu reservieren, um auch etwas über die Geschichte und Bedeutung zu erfahren, bzw. einen Platz zu bekommen.

Im Bundeskanzleramt arbeitet die Kanzlerin. Dieses Gebäude kann von der Öffentlichkeit nur einmal im Jahr zum Tag der offenen Tür besichtigt werden. Das Gebäude ist offen und mit viel Glas gestaltet, was die Transparenz der Regierung gegenüber dem Volk darstellen soll.

Siegessäule

Die 67 Meter hohe Säule steht mit der goldenen Figur Viktoria auf der Spitze inmitten einer riesigen Kreuzung im großen Tiergarten. Wie der Name schon sagt, wurde die Säule als Siegesdenkmal von den Preußen errichtet, die den Deutsch-Dänischen-Krieg 1864 gewonnen haben.

Gendarmenmarkt

Ein sehr schöner Platz in Berlin, der nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Der deutsche Dom, der französische Dom und das Konzerthaus umrahmen den Platz von drei Seiten.

Berliner Dom

Schon von außen betrachtet wirkt der Dom mächtig und wunderschön. Den besten Blick darauf hast du von der Friedrichsbrücke aus. Für 7 Euro kannst du die wunderschöne evangelische Kirche an der Spree auch von innen besichtigen und sogar auf die Domkuppel. Der 360-Grad-Ausblick von dort oben soll nicht schlecht sein.

Alexanderplatz & Fernsehturm Berlin

Der ehemalige Hauptplatz der DDR wird heute liebevoll auch „Alex“ genannt. Heute befinden sich dort zahlreich Shops, Restaurants und Cafés und natürlich der weltweit bekannte Fernsehturm.

Direkt beim Alexanderplatz steht der 368 Meter hohe Fernsehturm. Wenn man direkt davor steht ist es schwierig ihn komplett auf ein Foto zu bekommen. Er ist nicht nur das höchste Bauwerk Deutschlands, sondern auch das vierthöchste Europas. 1969 wurde er in der ehemaligen DDR eröffnet, heute kann der Turm als Aussichtsplattform besucht werden. Der 360-Grad-Blick über Berlin lohnt sich bei gutem Wetter auf jeden Fall. Direkt unter der Aussichtsplattform befindet sich ein Restaurant, in dem man super essen gehen kann – ein Dinner der Extraklasse (Mehr Infos hier*). Tickets für den Fernsehturm kannst du hier im Vorfeld buchen*, so musst du nicht in der Ticketschlange stehen.

Weitere Aktivitäten in Berlin

Wenn du nach der Fahrradtour noch Zeit hast, um die Hauptstadt noch mehr zu erkunden, können wir dir noch empfehlen beispielsweise eine Spree-Rundfahrt zu machen. Die Perspektive vom Boot aus ist wirklich großartig. Außerdem erklärt einem der Audioguide nochmal einiges über das Regierungsviertel und die Geschichte Berlins. Die meisten Boote fahren im Viertel-Stunden-Takt in der Nähe der Museumsinsel beim Berliner Dom ab. Eine einstündige Fahrt kostet ca. 12 € p.P. Auch kannst du den Reichstag oder die Reichstagskuppel von innen ansehen, dazu solltest du aber auf alle Fälle die Tickets im Vorfeld buchen.

Weitere interessante Aktivitäten in Berlin:

 

Den Aufruf zur Blogparade von Child&Compass möchten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und nehmen mit diesem Artikel gerne daran teil.

Wenn ihr noch mehr Blogartikel über Berlin sucht, dann schaut doch gerne mal beim Reiseblog Child&Compass* vorbei!

Karte mit Fahrradtour für Berlin

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von Nina von traveloptimizer Lesezeit: 8 min