Unser Roadtrip durch Montenegro – 8 Highlights

24. August 2019 Nina von traveloptimizer

Unser Roadtrip durch Montenegro – 8 Highlights

Zwischen Bergen und Meer – Mit dem Auto unterwegs in Montenegro

Schon bei unserem Podcast konntet ihr ein paar Bilder von unserer Montenegro-Reise sehen.  Wir waren dort Ende Mai für zehn Tage mit dem Auto unterwegs. Unsere 8 Highlights während des Mini-Roadtrips durch Montenegro haben wir dir hier nochmal zusammengefasst.

Übersicht Roadtrip

Während unseres Roadtrips haben wir an folgenden drei Orten jeweils 3 Nächte übernachtet:

Kotor: Die Bucht von Kotor ist nicht umsonst Stopp einiger Kreuzfahrtschiffe. Umgeben von Bergen und kleinen, süßen Fischerdörfchen sieht die Bucht nicht nur von oben schön aus. Der Flughafen Tivat liegt nur 10km entfernt. Dort kann man z.B. sehr günstig mit der landeseigenen Airline „Montenegro Airlines“ von München oder auch Zürich aus hinfliegen.

Zabljak: Im Landesinneren befindet sich der „Durmitor Nationalpark“. Hier ist Zabljak der Ausgangspunkt für alle Aktivitäten.

Budva: Viele Pauschalurlauber genießen hier die schöne Altstadt, die tollen Strände und die Strandpromenade. Doch wir waren sehr froh über unser Auto, denn so konnten wir dem Stadttrubel auch öfter entfliehen.

Die komplette Reiseroute, Planungsliste und den Podcast findest du hier!

Montenegro wird auf vielen Urlaubsportalen als versteckte Perle des Balkans „gehyped“ und als „das neue günstige Kroatien“ beworben. Das Land ist wunderschön, aber keinesfalls ein Geheimtipp. Es sind zwar kaum deutschsprachige Touristen in Montenegro unterwegs, aber dafür viele Urlauber aus Serbien und Russland. Das Niveau der touristischen Infrastruktur und auch die Restaurantpreise sind deshalb höher als wir dachten. Trotz des Low-Budget-Urlaubs haben wir einiges erlebt und gesehen.

Hier unsere acht Highlights:

1. Die Festung bei Kotor

Von der kleinen Altstadt kann man die alten Burgmauer hochlaufen und hat von der ehemaligen Festung aus einen super Ausblick auf die Bucht und die Altstadt. Man sollte sich allerdings aus zwei Gründen relativ früh auf den Weg nach oben machen: Zum einen ist man vor den ganzen Kreuzfahrttouristen oben und zum anderen kommt man morgens noch nicht so stark ins Schwitzen als bei der prallen Mittagshitze. Abends ist alles schön beleuchtet: die Burg, die Burgmauern und auch die Altstadt – ein echtes Highlight.

2. Das Mausoleum im Lovcen Nationalpark

Mitten im Lovcen Nationalpark liegt das Njegos’s Mausoleum. Auf der serpentinenmäßigen Fahrt von Kotor in den Nationalpark mussten wir immer wieder anhalten, um die tolle Aussicht auf die Bucht von Kotor und das Meer zu genießen. Das Mausoleum ist übrigens eine Gedenkstätte für einen berühmten Fürsten. Die Anwohner erhofften sich dadurch gutes Wetter und ein Ende des türkischen Krieges. Hinter der Gedenkstätte führt ein schmaler Weg zu einer Aussichtsplattform. Bei diesem wunderschönen Ausblick haben wir unsere Sandwiches ausgepackt und ein paar Bilder gemacht.

Du hast keinen Mietwagen, oder möchtest nicht selbst fahren? Hier findest du eine passende Tagestour!*

3. Perast bei Kotor

Es gibt’s nichts schöneres als das Freiheitsgefühl mit einem Mietauto. Vormittags fuhren wir von Kotor aus zum Mausoleum, nachmittag direkt weiter nach Perast. Das kleine Fischerdörfchen liegt nur 10km von Kotor entfernt. Für 5 Euro kann man dort mit einem kleinen Boot auf zwei kleine Inseln fahren lassen: Gospa od Škrpjela und Sveti Đorđe. Wir hatten das Glück eine kleine Hochzeit auf Škrpjela miterleben zu dürfen. Ein wunderschöner Ort, um sich das Ja-Wort zu geben wie ich finde.

Hier kannst du deine Bootstour vorab buchen.* 

4. Tara-Schlucht und Tara-Brücke in Montenegro

Der Tara Canyon ist mit 1.600m die tiefste Schlucht Europas und zählt auch zu den größten Canyons der Welt. Den besten Ausblick hat man entweder von der Tara-Brücke aus oder vom Aussichtspunkt Curevac aus. Neben Ziplining-Anbietern findet man direkt bei der Brücke auch etliche Rafting-Anbieter. Leider war unser Rafting-Trip eher eine gemütliche Bootsfahrt, aber das soll im Frühjahr besser sein.

Du hast keinen Mietwagen, oder möchtest nicht selbst fahren? Hier zwei passende Tagestouren ab Kotor/Budva.
Tagestour: Tara-Schlucht, Tara-Brücke und Rafting auf der Tara (mehr*)
Tagestour: Perast, Durmitor (Black Lake), Tara-Schlucht und Brücke, Kloster Ostrog (mehr*)

5. Der Black Lake

Als Fotokulisse ist der Black Lake (Crno jezero) ein Traum. Der Rundwanderweg um den See dauert ca. 2 Stunden und ist ein gemütlicher, schöner Spaziergang. Vom Zentrum von Zabljak aus ist der See in ca. 10 Minuten mit dem Auto erreichbar. Zabljak ist übrigens auch unser Ausgangspunkt gewesen für die Rafting-Tour und eine Wanderung.

Leider ist der Blake Lake (Crno jezero) der bekannteste Gletscher-See im Durmitor Nationalpark. Ob man die traumhafte Kulisse also alleine genießt oder mit 5 vollen Touri-Bussen ist Glückssache.

Vom Black Lake aus kann man auch eine tolle 3-Seen-Wanderung machen über Mlinski potok (Mühlbachtal) bis zum Zminje jezero (Schlangensee).

Hier findest du eine Tagestour von der Küste zum Durmitor Nationalpark und der Tara-Brücke.*

6. Wanderung auf den Savin Kuk

Im Durmitor Nationalpark gibt es etliche Wanderungen für jeden Geschmack. Wir wollten eigentlich den höchten Berg, den Bobotiv Kuk besteigen, allerdings lag dort Ende Mai noch zu viel Schnee, deshalb sind wir auf den Savin Kuk gewandert. Der 2,5 stündige Aufstieg hat sich gelohnt, denn die Aussicht ist gigantisch. Der Black Lake erscheint plötzlich ganz klein und man blickt sowohl in das Gebirge als auch auf das weite Plateau. Ab 10 Uhr morgens fahren dort auch im Sommer die Sessellifte bis ganz nach oben. Für aktuelle Auskünfte, welche Berge begehbar sind, am besten an der Touristeninfo in Zabljak nachfragen.

7. Kloster Ostrog

Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, wurde das Kloster mitten in den Fels gebaut. Warum? Die Bischöfe, die das Kloster erbaut haben, wollten es uneinnehmbar machen und haben sich dafür einfach zwei bestehende Höhlen an diesem Felsen ausgesucht. Das serbisch-orthodoxe Kloster zieht täglich viele Pilger und Gläubige an. Das Praktische: auf dem Weg von Zabljak nach Budva lag es fast auf dem direkten Weg und es kostet keinen Eintritt. Die Aussicht von dort ist wirklich wunderschön.

8. Der Skadar-Lake in Montenegro

Über den Skadar-Lake haben wir im Vorfeld wenig gelesen. Doch eine französische Wanderin, die wir in Zabljak getroffen haben, hat uns empfohlen, am nördlichsten Punkt beim Restaurant „Stari Most“ (der kleine Ort selbst hat leider keinen Namen) ein Kajak zu leihen. Früh morgens konnte man dort viele Vögel beobachten und die Natur genießen. Man sollte allerdings aufpassen, dass man sich dem Kajak-Paddel nicht in einem der Seerosenmeere stecken bleibt. In der Nähe von Stari Most befindet sich auch der „Horse Shoe“.

Wie ihr seht, hat das kleine Land einige Highlights zu bieten. Wer also nach einer Alternative zu Kroatien sucht ist hier genau richtig, wer einsame Buchten sucht, leider nicht. Falls ihr noch mehr über diese Reise erfahren wollt, hört auch gerne mal in unseren Podcast rein. Dort verraten wir auch, wie viel uns diese Reise gekostet hat, ihr werdet staunen.

Hier geht es direkt zum Podcast!

Wenn du lieber Strandurlaub in Montenegro machst, haben wir hier noch einen tollen Hoteltipp in der Nähe von Budva für dich!

 

Wenn du für 2019 kein allzu großes Reisebudget hast, du aber trotzdem viel erleben möchtest, dann schreib dir unbedingt Montenegro auf die „Travel-List“. Die Balkanperle gehört für uns definitiv zum Top Reiseziel 2019 und nimmt an der Blogparade von Phototravellers teil.

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von Nina von traveloptimizer Lesezeit: 9 min